Lutz Möller 8,5 mm (.338") MJG Geschoß 8503

34 mm lang | 10 g schwer | 13,3 mm Setztiefe | 2 g Splitter | BC 0,437

Geschichte:  8,5 mm alt war vorher!

Patrone 8,5x63R 8,5x63 .338" WM 8,5 x64 .338" RUM .338" NM .338" LM
V0 [m/s] 942 972 1.017 1.045 1.069 1.085 1.085

Lutz Möller 8,5 mm (.338") MJG 8503 mit 900 m/s auf dem weiten Weg duch die Luft in´s Ziel

Lutz Möller 8,5 mm (.338") MJG 8503 mit 900 m/s auf dem weiten Weg durch die Luft in´s Ziel

Lauflängen für das 8503

Patrone 8,5x63R 8,5x63 .338" WM 8,5 x64 .338" RUM .338" NM .338" LM
V0 [m/s] 942 972 1.017 1.045 1.069 1.085 1.085

Mit dem Lutz Möller MJG Geschoß 8503 ist bei gleichem 69 cm Lauf die .338" Norma Magnum Patrone der .338" Lapua Magnum Patrone vorzuziehen, weil sie mit weniger, schnellerem Pulver die gleiche Mündungsgeschwindigkeit ergibt, so vermutlich mit gewöhnlichen Magnumzündhütchen zu besserem Abbrand und damit glechmäßigerem Druck undGeschwindigkeit zu bringen ist. Die größere .338" Lapua Magnum benötigt noch längere Läufe um deren langsamere Treibladungspulver auzunutzen, z. B. 80 cm für 1.123 statt 1.085 m/s Vo mit der empfohlen Ladung aus 690 mm Lauf zu bringen. Ich meine, das lohn nicht! ein gute Hülse für ds Geschoß - von dem schrecklichen Gürtel mal abgesehen ist die .338" WM. Meine 8,5x64 (.338"-9,3x64 aufbeblasen) ist besser, erfordert aber auch erhebliche mehr Aufwand und Sonderwerkzeuge. Wer will das?  Die 8,5x633(r)Reb-Patronen sind für das große Loch schon wieder zu klein. Die 8,5mm Messner Magnum und die .338" Blaser Magnum leidern unter schlechter Hülsenversorgung. Bei Blaser wird sich das vielleicht mal ändern (heute muß man fertige Munition erste leerschießen, um überhaupt an Hülsen zu kommen), bei Messner wohl kaum. Die .338" RUM ist ebenso wie die .338" LM für handhabbare Lauflängen zu groß (sagte der Entwickler der .338 LM ganz richtig bereits seit deren Erscheinen) , und mit dem hinterschnittene Rand für Hochdruck am Boden zu schwach. Meine 90 cm Läufe für die .338" LM mit meinem LM-105 sind mir für das Feld auch zu unhandlich!

Irrglauben

Hallo Lutz,

ich meine, daß sich absolut niemand über Deinen Kundendienst beklagen kann. Bei welchem Geschoßhersteller gibt es das sonst noch, daß auf nahezu alle Fragen ausführlich eingegangen wird, selbst wenn es sog. „Konkurenzprodukte“ betrifft. Einen Service dieser Art gibt es sonst nirgendwo! Wo anders kauft man die Geschosse .. und fertig. Gibt es Probleme, bleibt man alleine gelassen oder wird mit Floskeln abgespeist.

Ich hätte noch eine Bitte: Ich warte noch auf ein Jagdgeschoß im Kaliber 338 WM das schwerer ist als das jetzige, mit dem ich aber gute Erfolge in Namibia hatte, für Schüsse auf stärkeres Wild (Eland u.ä. ) auf 300m. Denke da z.B. an Dein Lapua-Geschoss mit 12g, da das 12g Geschoss auf 350 m das 9g Geschoss überholt und auf 300 m fast 600 Joule mehr Energie und bei gleicher Fläche deutlich mehr Durchschlagskraft hat. In Zeiten von integrierten Entfernungsmessern und Absehenschnellverstellungen sollte die höhere ballistische Kurve nicht das Problem sein.

LM: Oh, nein. Lies das!

Mache weiter so wie bisher und laß Dich nicht entmutigen!

LM: Danke, ich drehe gerade auf!

Herzliche Grüße, Fritz Vodegel, Freitag, 16. September 2011 12:22

Danke!

Hallo Lutz,

8503 Geschosse für .338 WM heute erhalten. Man sieht auf den ersten Blick, daß gerade dieses Geschoss in eine ganz andere Liga aufgestiegen ist. Hast Dir ja verdammt viele Gedanken gemacht. Ganz großes Lob!

LM: Danke. Du kennst mich doch: Leistung, Leistung, Leistung - und immer an die Jäger denken!

Gruß Fritz, Mittwoch, 14. Dezember 2011 21:48

Leistung empfiehlt sich weiter

Am 02.08.2012 22:36, schrieb Lutz Möller GmbH Rundbrief:

Moin Herr Pudschun,

was ist aus den 8,5 mm MJG geworden?

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller

Moin Herr Möller,

schön, daß Sie sich erinnern ! Ja, wir haben 2 Ladungen geprüft, davon die etwas stärkere Ladung mit höherer Vo und etwas besserem Treffbild genommen. Auf 200 m, 250 m und 300 m auf die Schieb untersucht und dann eingeschossen.

Bisher habe ich damit 3 Stücken Wild erlegt. 1 Kalb auf 230 m spitz von vorn, ein Schmaltier auf 152 m breit und eine Gams auf 180 m breit. Kalb fiel im Knall, Schmaltier kurze Flucht, etwa 15 m und Gams (Geltgeiß) lag nach 3-4 Sprüngen bergauf. Treffbild gewohnt gut, Wildbret absolut o.k. !

Bei Bedarf kann ich Ihnen die techn. Daten liefern.

Aufgrund dieser Ergebnisse habe ich meinem bayr. Jagdfreund für seinen Rep. in .308 ihre Geschosse/Munition empfohlen und wir haben uns daraufhin für das MJG 8g mit GEE 212m entschieden. Er möchte jetzt noch zusätzlich eine ASV in sein Zeiss-Zielfernrohr 2,5 - 10 x 50 Abs. 60 einbauen lassen. Ich meine denke, daß ist für Schüsse um die 300m plus nicht zwingend notwendig ist bzw. auf Gams evtl. sinnvoll sein kann.

LM: Wenn er sich mit dem erhöhten Bedienungsaufwand und der dafür erforderlichen Zeit anfreunden kann, hilft das weit weiten Schüsse schon.

Warte auf ihre Lieferung. Ergebnisse werden festgehalten und weitergeleitet.

LM: Danke.

Bis dahin mit herzlichem Waidmannsheil, Peter Pudschun

Stahlbrecher

Hallo Herr Möller,

da Sie bis dato mir keine Auskunft gegeben haben, gehe ich da von aus, daß es das Geschoss 8503 nicht gibt. Kann es sein, daß bei Ihnen wegen Reichtum geschlossen ist?

LM: Das 8504 ersetzt das 8503.

Eigentlich wollte ich nicht mehr zum Kupfer zurück, aber mir bleibt wohl keine Wahl.

LM: Gott behüte Sie vor Kupfer. Sie bekommen Ihren gelben-schwarzen Stoff!

Mit dem MS-Geschoß war ich bestens zufrieden. Da kann man auch mal eine Dublette schießen. Ich habe mal einen Versuch auf 100 m mit einer 12 mm dicken Stahlplatte (St37) gemacht. Glatter Durchschuß und Loch von 15 mm Durchmesser.

Waidmannsheil, BSC, Donnerstag, 9. August 2012 10:37

Sturer Hund

Sie laufen mit Ihrer Entwicklung zum Teil rückwärts.

LM: Nein, das Ältere überwindend vorwärts zum besseren Neuen.

Das 8503 war für meine R8 in .338 Blaser Magnum das bisher genaueste Geschoß, d. h. ich habe noch nie ein so gutes Trefferbild und Energie gehabt. Sie können sicher sein, ich weiß wovon ich schreibe. Ich bin zwar nur Schmalspur Ing. für Maschinenbau und kein Dipl. Physiker, war aber 1963 Deutscher Vizemeister im 60 Schuß Olympisch Match. Falls ich mit Cu nicht klar komme, werde ich mal überlegen, eine kleinere CNC anzuschaffen und meine Mumpeln für den Eigenbedarf herzustellen. Ich muß seid Jahren feststellen, daß Sie sich zu sehr verzetteln . . .

LM: Richtig. Deshalb bündele ich nun.

. . . und nicht auf Ihre Fangemeinde eingehen.

LM: Doch, und zwar nach Menge in absteigendem Rang. Seltenes fällt immer mehr raus.

Einfach gesagt, Sie sind ein sturer Hund wie man so umgangssprachlich sagt. Bitte fassen Sie das nicht falsch auf, aber so ist das nun mal. Ich habe einige Jagdfreunde die auch Ihre Munition verschießen und auch zum Teil Ihre Bekanntschaft gemacht haben.

Meine Zeit ist auch sehr eng bemessen, aber nicht desto Trotz soll die Höflichkeit nicht zu kurz kommen. Dies muß ich leider des Öfteren bei Ihnen feststellen. Die bringt ja auch kein Geld, meinen Viele. Dies stimmt mit Sicherheit nicht, denn die Mundpropaganda ist immer noch die beste Werbung. Die Mail ist etwas länger geworden und ich hoffe, Sie lesen sie auch

LM: Ja.

und denken mal darüber nach.

LM: Gewiß.

Ich habe in meinem langen Leben auch viele Kritik erhalten und meine Schlüsse daraus gezogen.

LM: Immer gut.

Waidmannsheil, BSC, Mittwoch, 15. August 2012 08:50

Rückgrat oder was?

betreff: Stahlbrecher

Hallo Herr Möller,

ich habe nicht erwartet, Sie würden meine letzte Mail veröffentlichen. Aber das zeugt von Rückrat und hilft Ihnen und u. U. auch mir weiter, da es noch weitere Jäger gibt, die das 8503 bisher verschossen haben und bei einer Nachbestellung mit Sicherheit der gleichen Meinung wie ich sein werden.

LM: Nein, das zeugt weniger von Rückgrat, als von Geschäftswissen.

LM: Ich sehe was geht. Sie nicht. Ich sehe alle, Sie nur Ihre Waffe und Patrone. 8,5 mm ist selten. Große Patronen in 8,5 mm sind noch seltener. Auch wenn ich zwei habe. Blaser-Patronen unterstütze ich überhaupt nicht. Mein Wissen will ich für alle anwenden, daß heißt, ich empfehle nur gängigen Sachen, aber nicht seltene Exoten. Der sich auf einen Empfehlung von mir verläßt, soll damit lange leben können - länger als ich. Also spricht da kein Rückgrat, sondern sprechen Vernunft und Verläßlichkeit. Das amerikanische Geschäftsmodel, ohne Not jedes Jahr eine neue Sau durch Dorf zu treiben, bzw. einen neue Patrone herauszubringen, damit die Waffenhersteller wieder was unter das Volk bringen können und die Kunden bei Einschießen ordentlich Munition verknallen, ist mir zuwider, den das nütz den Jägern nichts. Der nicht nur gut, sondern bestens (z. B. im 10 mm Verein) schießen will, muß sich beschränken, da er sich sonst sich nicht auf sein Gerät hinreichend gut einstellen kann. Zu viel Durcheinander stört. Ich überlege zwar selbst, ein neue Patrone herauszubringen - sowohl fertig, als auch für Handlader - dazu auch Läufe für gängige Kurzrepetierer, aber das auch nur, um die an sich zu großen amerikanischen 7,62 mm Patronen ein wenig zurück zu drängen. Die neu Schöpfung soll die Hochwild-Einheitspatrone werden, die auch Niederwild strecken kann. Noch ist es nicht so weit, wäre verfrüht darüber mehr zu sagen. Aber daß die Bedingungen des 10 mm Vereines auf von den Treffern umschlossen 10 Millimeter meinen, somit große Kaliber benachteiligen, ist Absicht, um das Augenmerk auf kleinkalibrige Munition zu wenden. Mit meinem Geschoß fällt damit alles, in 7 mm mit der 7x67 | 7x64 und 7 mm Rem. Mag. von Reh über Impala, Sau, Oryx, Kudu Zebra bis Elch. Größer als 7 mm muß ein Einheitsgeschoß - wenn es denn von mir kommt - heute für die waidgerechte Jagd mit guter Beute in alle Lagen nicht mehr sein, ganz gleich ob im Wald auf der Flur oder im weiten Kar im hohen Gebirge (Dickhäuter wie Elefant, Nashorn oder Nilpferd mal ausgenommen).

Waidmannsheil, BSC, Freitag, 17. August 2012 08:34