Vom vom 21. April bis 2. Mai werde ich in Afrika jagen

Lutz Möller 7x64 Munition

Lutz Möller 7003

Lutz Möller 7003

Lies 7x64 Klapperpassung

Nochmals moin, Herr Möller,

ich lese gerade in der neuen Pirsch, Heft 12/2011 auf S. 54 den Bericht über den Mauser-Stutzen M 03. Und was sehe ich? Endlich mal eine klare Aussage über die Eignung bzw. Nichteignung bestimmter Patronen für Stutzenläufe! Z.B 7x64 erst ab 60 cm Lauflänge! Alles, das man auf Ihren Seiten schon seit langem lesen kann, wenn man will. Da muß man der Pirsch ja mal richtig gratulieren!

Grüße, H. Dittmer, Samstag, 11. Juni 2011 16:48

3,4 g R902 vor 7 mm Lutz Möller Geschoß in Normahülse mit schwarz lackierter Ringfuge

3,4 g R902 vor 7 mm Lutz Möller Geschoß in Normahülse lidern gut

 7x64 Bock

Guten Tag Herr Möller,

ich habe am Sonntag Abend den 1. Bock mit der 7x64 Lutz Möller Geschoß erlegt. Sie versprechen nicht zuviel von Ihren Lutz Möller Geschossen. Wenig Wilpretentwertung und super Wirkung. Der Pansen war leicht verletzt, vermutlich durch Splitter, aber alles hinehmbar. Bei gleicher Treffpunktlage mit Teilmantelgeschossen habe ich häufig kleine Splitter noch in den Lenden gefunden und der Pansen war an etlichen Stellen aufgerissen.

Waffe ist Mauser System 98. Lauf 65 cm. Die Entfernung betrug 180 m. Das Stück stand breit, Treffer kurz hinter dem Blatt, daher keine Entwertung, Einschuß Kalibergröße, Ausschuß 5 cm im Durchmesser. Etwas Leber wurde herausgedrückt. Das Stück verendete im Knall, kein Schlegeln, kein Versuch wieder hoch zu werden. So muß es sein! Da es dunkelte und ich noch ein gutes Stück in unwegsamen Gelände zu gehen hatte, habe ich lediglich die Organe auf krankhafte Veränderungen untersucht, den Sitz der Splitter nicht verfolgt. Einzelne Splitter sind jedoch nicht außerhalb des Ausschußbereiches ausgetreten. Ich erlegte ihn auf 800 m Höhe in einem Moor. Der vergangene Winter war dort mit Schneehöhen von über 1 m von Mitte November bis Mitte März sehr streng. Der geringe Bock wog aufgebrochen 11,5 kg, war 2 Jahre alt.

Mit freundlichen Grüßen, Andreas Fasold, Dienstag, 30. Mai 2006 21:16

Sauer 80 7x64 Vergleich

DWM Starkmantel vs. Lutz Möller Geschoß

Starkmantel oder KJG

Hallo Lutz,

vor 3 Tagen ist die langersehnte Lutz Möller Geschoß-Munition eingetroffen und ich hatte gestern Zeit, meine alte Sauer 80, Bj. 1973 auf dem Stand zu prüfen. Bisherige Munition in der Sauer war die DWM Starkmantel von Wolfgang Romey.

Patronenschachteln

Volker Liebichs LiMa und Wolfgang Romeys 7x64 Schachteln

Nicht daß ich es nicht geahnt hätte, aber Lutz Möller Geschoß-Munition ist tatsächlich äußerst präzise ☺! Ich schoß zuerst auf eine alte Scheibe jeweils 1 Schuß von jeder Munition, um ggf. die Zielfernrohreinstellungen zu ändern (kein Bild).

Danach habe ich die alte Sauer 80 gereinigt (Filzpropfen &; Robla Solo). Weil ich es nicht abwarten konnte, habe ich dann 5 Schuß auf eine normale Zielscheibe mit den Lutz Möller Geschoß abgegeben. Leider auch ohne den Lauf abkühlen zu lassen, aber das Ergebnis spricht trotzdem für sich :

Vergleichsscheibe

7x64 Vergleichsscheibe Lima gegen Romey

Danach habe ich die Waffe auskühlen lassen und habe 5 Schuss ohne zu reinigen und ebenfalls ohne zwischendurch auskühlen zu lassen mit der WR DWM Munition geschossen (Mitte unten). Hierbei muß ich sagen, daß ich mir hierbei wirklich nicht besonders viel Mühe gegeben habe. Da mich dann eine Art schlechtes Gewissen plagte , habe ich die DWM Starkmantel nochmals ohne zu reinigen , aber diesmal mit 10-minütiger Pause zwischen den Schüssen und mit viel Mühe unten links auf den schwarzen Haltepunkt abgegeben.

Alte Sauer

34 Jahre alte Sauer 80 von 1973 in 7x64

Munition

Danach habe ich mit Hilfe Deiner Zielscheibe die betagte Sauer auf das Lutz Möller KJG eingeschossen.

Treffer, eingeschossen!

Treffer, eingeschossen!

Leider war danach die Batterie meiner Kamera vollkommen ausgeschöpft, leer; Ende!

Fleckschuß

Fleckschuß

Vielen Dank schon mal von hier aus und ein schönes Wochenende.

Gruß, Axel, Samstag, 12. Mai 2007 10:41

Moin Axel,

danke dir für deinen Bericht. Er zeigt deutlich den sogenannten „Ölschuß“. Auch wenn in deinem Lauf gar kein Öl mehr drin war. Der „Ölschuß“ bezeichnet die Abweichung der ersten Treffers nach dem Reinigung von der sonstigen Trefferlage. Jede Waffe muß zum Gebrauch erst eingeschossen werden und dann in dem (Dreckigen) Zustand weiter benutzt zu werden. Denke an die Sportschützen, die bei Wettkämpfen ohne zu putzen teils Schußreihen von 60 Schuß in drei Zwanzigergruppen hintereinander wegschießen und treffen. Die Polizei sagte mir mal, wenn die zu Einsätzen führen, bei denen vermutlich scharf geschossen werden müsse, hätten die eine Sandkiste, in die die gereinigten Waffen aus der Waffenkammer erste einmal abgefeuert würden, damit im Einsatz der erste Treffe säße. Bei Geiselnahmen und ähnlichen Lagen haben die wie wir anderen Jäger nämlich keine zweite Chance!

Mitte Juli werde ich mit der 7x64 Lutz Möller Geschoß Ladung in Botswana auf Gnu reisen, sieh auch hier!

Gruß Lutz, 12. Mai 2007

Moin Herr Romey,

so eine Vergleichsprüfung unter Zeugen auf 100 und 300 m, allerdings mal ernsthaft auf Leistung geschossen, wäre doch mal ein gute Sache. Hätten Sie Lust? Ich wäre dabei!

Waidmannsheil, Lutz Möller, 12. Mai 2007

Lutz Möller Geschoß in 7x64 für die Gams

Sehr geehrter Herr Möller,

bewegt lese ich immer wieder gerne die Berichte auf Ihrer Seite. Nun hab ich selbst eine Frage an Sie: Als Flachlandjäger jage ich seit geraumer Zeit vermehrt in den Bergen. Dabei führe ich meine altbewährte Sauer 90 im Kaliber 7x64 mit 65 cm Lauf und dem 8g KS von RWS. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt eine neue Waffe - vielleicht im Kaliber 6,5x65 (resp. 68) oder .270 oder 7 mm ReMag - für weite Schüsse auf Gams zu kaufen, aber eigentlich ist das gar nicht nötig. Die 7x 64 mit Lutz Möller Geschoß würd's doch auch tun?

LM: Ja.!

Wie sehen Sie das? Da ich selber kein Wiederlader bin und das auch nicht werden möchte würde ich gerne wissen wo ich entsprechende Lutz Möller Geschoß-Patronen bekomme. Kann ich die bei Ihnen beziehen? Für eine kurze Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

Mit besten Grüßen! Philipp P. Richner , Mittwoch, 4. Juli 2007 13:03

Tag Herr Richner,

Lutz Möller Geschoßmunition bekommen Sie hier. Mit den Leistungen der 7 mm Lutz Möller Geschoß Ladung werden Sie mit ihrer schönen Sauer 90 mit langem Lauf im Gebirge gut zurechtkommen. GEE 229 m, ± 5 cm Reichweite267 m. Die Nebenwirkungen Krach und Rückstoß sind mäßig und die S90 schießt gut. Wozu also eine neuen Waffe?

7x64 Lutz Möller Geschoß Ladung

Mauser M03 Solid

Hallo Herr Möller

Ich würde mir gerne eine Mauser M03 Solid im Kaliber 7X64 kaufen. Lauf müsste ich mir anfertigen lassen bei Firma Mauser oder andere Alternative. Man hat halt so seine Macken. Frage: Lauflänge, ist Kaliber nach ihrer 7x64 Afrikaerfahrung 2007 in Ordnung. Als Geschoß würde ich Lutz Möller Geschoß bevorzugen.

PS. Ihr Netzplatz begeistert mich!

Mit freundlichen Grüßen, Roland Kruppa, Mittwoch, 22. August 2007 09:54

7x64 Jagdgewehr mit 60 cm Lauf und Lutz Möller Geschoß

Sehr geehrter Herr Möller,

Sie schreiben bei dem 7x64 Lutz Möller Geschoß Ladung „mit 60 cm Lauf kann man noch leben“. Was bedeutet das, wenn man eben keinen 65 cm Lauf hat? Wie groß ist da die Schußweite oder Wirkung? Ist die gleich um soviel schlechter wie beim 65-cm-Lauf? Oder ist es da beim Kal. 7x65R mit 60 cm Lauf besser? Ich bin etwas verunsichert, weil ansonsten aus Ihren Berichten die Schußleistung und Wirkung des Lutz Möller Geschoß hervorragend ist im Gegensatz zur Bleiernen Sippe!

Mit freundlichen Grüßen, U. Zech, Sonntag, 9. Dezember 2007 10:43


Tag Herr Kruppa, Tag Herr Zech

wenn Sie die 7x64 Patrone wählen, dann müssen Sie die aus einem mindestens 60 cm, besser 65 cm langen Lauf verschießen, um volle Geschwindigkeit und Reichweite zu erlangen. Kürzere Läufe mindern die Leistung, aber erhöhen Mündungsflamme und den -knall. Beides stört, besonders nachts. Dabei gilt wie immer: Kleine Ursache → kleine Wirkung, aber große Ursache → groß Wirkung. Wenn Sie die genauen Daten rechen wollen, kaufen Sie QuickLoad. Wenn Sie die genaue Leistung ihre Waffe wissen wollen, müssen Sie eh selbst die Geschwindigkeit ihrer Waffe messen. Andere Waffen sind anders. Rechnungsergebnisse weichen von wahren Ergebnissen wegen allfälliger Abweichungen meist ab, nicht so weit, als daß eine Rechnung keine Entscheidungsgrundlage bieten würde, aber doch so weit, daß man für ein genaue Schußtafel nachmessen sollte.

Wollen Sie ein 7 mm Lutz Möller Geschoß aus einem kürzeren Lauf verschießen, tun Sie das aus der 7x57 Mauser oder 7 mm 08, letzter Wahl bietet Mauser in dem Stummel an!

Lutz Möller,

Herr Möller

Noch eine Frage Mauser bietet M03 Solid im Kaliber .308" Win, .30-06. 8x57IS, 9,3x62 im Standardkaliber an. Oder ist meine Wahl 7x64 mit 65 cm Lauf besser, was würden sie empfehlen.

Vielen Herzlichen Dank für ihre Bemühungen

Roland Kruppa, Mittwoch, 22. August 2007 13:42

Herr Kruppa,

wie schon gesagt. Wenn 7x64 dann mit langem Lauf. Die MAuser 03 Solid ist aber ein Stummel. Also paßt das nicht. Mauser berücksichtig die innenballistischen Einschränkungen kurzer Stummelläufe der Solid wohl, indem dafür nur Läufe für Patronen angeboten werden, die damit zurecht kommen. In kurzläufigen Stummeln wie der Mauser 03 bieten die 8x57IS und 9,3x62 hinreichede Leistung auf alles Wild.

Mit dem Lutz Möller Geschoß gilt Jede Patrone für alles Wild (idiotische Extreme ausgeschlossen). Die 7x64 aus dem langen Lauf gibt Ihnen größer Reichweite.

Lutz Möller,

7x64 Lutz Möller Geschoß Ladung

Drecksau

Lieber Herr Möller,

ich bin eben manchmal genauso pingelig, wie Sie in Ihrer Lutz Möller Geschoß Entwicklung ☺. Die neuen Setzer sehen ganz hervorragend aus, von der Fertigungspräzision könnte sich RCBS manchmal etwas davon abschneiden. Als Dank drei Bildchen einer wirklichen Drecksau. Obgleich des recht tiefen Herztreffers bannte das 7 mm Lutz Möller Geschoß spitz das Schwein direkt am Anschuß und eine Flucht blieb aus. Der Gartenschlauch hatte das Nachsehen.

Viele Grüße, M. Hegener, Donnerstag, 23. August 2007 12:10

PS: Martins „Kupferfliegenschiß“ ist echt der Hammer!

Dies Drecksau bannte das 7 mm Lutz Möller Geschoß spitz trotz Herztreffers an den Platz

7x64 Lutz Möller Geschoß Drecksau von vorn

7x64 Lutz Möller Geschoß Drecksau von unten

7x64 Lutz Möller Geschoß spitz Warzenschweinfrischling in Afrika 2007

7x64 Lutz Möller Geschoß spitz Warzenschweinfrischlingsdiagonalschuß von schräg hinten durchs Weiche in Afrika 2007

Anschaffung ohne Reue

Hallo Herr Möller,

ich benötige 100 Lutz Möller Geschoß für 9,3x62. Ist die Vorgehensweise noch so wie vor einem Jahr?

Dieses Jahr konnte ich Einiges mit den KJ-Geschossen aus 7x64 und 6,5x55 strecken:

7 x Schwarzwild
3 x Maderhund
4 x Fuchs
7 x Katze
1 x Waschbär
5 x Kaninchen
11 x Krähe
1 x Rehbock

Alles an den Anschuß gebannt. Bei den kleinsten Tieren, besonders den Krähen, fehlt die Hälfte der ursprünglichen Masse. Deshalb werden Kaninchen nun mit Kopfschuß erlegt. Der Kopf fehlt dann meist.

Nach ihren Empfehlungen, habe ich mir übriges eine 7x64 mit 65 cm langen Lauf gekauft. Es hat mich nicht gereut: Weniger Rückstoß, weniger Mündungsfeuer und für den Schützen spürbar weniger Krach, Lauf schlägt nicht hoch. Das vereinfacht „durch's Feuer zu schauen“. Zu schießen ist damit wesentlich angenehmer geworden.

LM: Sag ich doch immer. Ein langer Lauf ist wesentlich angenehmer als ein kurzer. In Afrika 2007 waren dann damit die größeren Tiere dran - auch ohne Reue!

Für die 6,5x55 habe ich mir mit Hornady V-Max 6,2 Gramm eine Zweitladung erarbeitet. Jene schießt mit der Lutz Möller Geschoß auf 100 m zusammen. Ich nutze das V-Max nun zum Übrungsschießen und auf Raubwild, das Geschoß kostet ~ 1 € weniger und reicht für diese Anforderung.

LM: Na dann üben Sie man fleißig. Das nützt sehr!

Wenn Sie Fragen haben rufen Sie gern an.

Waidmanns Heil, Bernd Stücker, Samstag, 1. September 2007 13:17

7x64 Lutz Möller Munition Zebra mit breitem Lungenschuß in Botswana

Schwarze Kappe - tief enttäuscht

Hallo, Herr Möller,

ich habe in diesem Jahr bereits 6 Stück Wild mit der Möller JG alt in 7x64 (3 Schwarzwild, 3 Rehböcke) mit bestem Erfolg erlegt. Ich habe Ihnen darüber berichtet. Nachdem ich vor einigen Wochen die Geschosse mit schwarzen Kappen erhalten hatte, lud ich die mit 3,67 g R 903 und Magnum-Zündhütchen. Gestern kam die erste Bewährung - aus meiner Sicht und nach meinen bisherigen Erfahrungen (und meinen Erwartungen) eine Katastrophe:

Gegen 19 Uhr Schuß auf ein Rot-Schmaltier, breit auf 200 m. Leider verrutschte beim Schuß der Schaft etwas nach unten, sodaß ich das Wild während der Schußabgabe nicht beobachten konnte. Etwa eine Stunde suchte habe ich den Anschußbereich und den vermuteten Einwechsel ab - fand nicht das kleinste Zeichen. Am heutigen Morgen suchte ich mit dem Hund nach. Der hatte keine Schwierigkeiten. Er fand das Stück nach 50 m im dichten Bestand. Tiefblattschuß mit sehr kleinem Ausschuß, den der Förster zunächst für den Einschuß hielt. Das schlimmste war aber: bis zum Stück fand ich keinen einziger Tropfen Schweiß! Das kannte ich bisher vom Lutz Möller Geschoß nicht!

Aufgrund des verrutschen Schaftes und der erfolglosen einstündigen Suche nach Pirschzeichen war ich überzeugt, gefehlt zu haben. Hätten wir einem Tiefblattschuß entsprechende Pirschzeichen gefunden, hätten wir gestern Abend noch mit einem Hund nachgesucht oder wären die Schweißfährte ausgegangen. Ob das Wildbret noch zu verwerten ist, weiß ich nicht. Berufsbedingt konnte ich heute Morgen nicht dabeisein. Deswegen habe ich leider keine Bilder, die ich Ihnen liefern kann. Mitteilen kann ich aber meine maßlose Enttäuschung nicht hinsichtlich der Schußwirkung (50 m Todesflucht sind absolut in Ordnung), sondern wegen des Fehlens sämtlicher Pirschzeichen.

LM: Ohne Bilder ist dazu schlecht was zu sagen, aber schauen Sie sich mal dies von letzter Woche an. Das spricht eine andere Sprache!

Ich bin gespannt auf das nächste Stück Schwarzwild oder Rotwild und werde berichten.

LM: Ja bitte - und bebildert, wenn es denn ginge!

Trotzdem freundliche Grüße aus Niedersachsen, H. G., Donnerstag, 4. Oktober 2007 20:16

7x64 Lutz Möller Munition auf Zebra mit breitem Lungenschuß: Ausschuß

Ausschuß

Hallo Herr Möller,

die vom H. G. aus Niedersachsen gemachten Erfahrungen (Schwarze Kappe - tief enttäuscht) decken sich leider mit den meinigen im Kaliber 8x57IS. Ich habe genau aus diesem Grund das Lutz Möller Geschoß bei mir abgesetzt.

LM: Dann sehen Sie mal diese Schweißfährte nach einem Treffer aus der 8x57IS!

Dieses ist nach meiner Auffassung scheinbar kein Problem zwischen Lutz Möller Geschoß alt oder Lutz Möller Geschoß neu mit schwarzer Spitze, sondern liegt grundsätzlich in der Bauart des Lutz Möller Geschosses begründet.

Bei geringeren Stücken bzw. je nach Trefferlage auch bei etwas stärkeren Stücken wirkt das Lutz Möller Geschoß in der Art, daß ausschußseitig neben dem Restgeschoß auch noch Geschoßsplitter, Knochensplitter und sonstige Gewebeteile mit ausfliegen. Dieses erkennt man mitunter sehr gut an den unrunden sprich eckigen und manchmal auch länglichen wie weggerissenen Ausschüssen. Hierdurch wird ein etwas größerer Ausschuß verursacht, der i. d. R. auch immer Pirschzeichen wie Schweiß in der Fluchtfährte ermöglicht. Die Augenblickswirkung ist zudem als überdurchschnittlich gut zu beurteilen. Insofern ist Ihr Verweis zum „10 m Kitz“ in Ordnung, aber auch nur in Bezug auf Kaliber und Wildstärke. Die Wirkung bei den von mir mit dem Lutz Möller Geschoß beschossenen 13 Stücken Rehwild war eigentlich immer sehr gut, bis auf die leider überdurchschnittlich häufig vorgekommenen aufgerissenen Pansen durch die Geschoßsplitter.

Steigt jedoch die beschossene Wildstärke, so vermag scheinbar nur noch der mehr oder weniger zylindrische Restgeschoßbolzen auszuschießen. Sämtliche Geschoßsplitter verbleiben im Wildkörper und es kann ausschußseitig nur ein kalibergroßes Loch entstehen. Je nach Treffpunktlage, Stärke und Feiste des Stückes kann aus diesem „kleinen“ Ausschußloch dann zwangsläufig nichts mehr nach außen dringen.

Ich habe mit dem Lutz Möller Geschoß im Kaliber 8 mm kurz nur sechs stärkere Stücke Hochwild (Rot- und Schwarzwild) beschossen. Davon lagen zwei am Anschuß, wobei nur äußerst wenig Pirschzeichen hinter den Stücken zu finden waren. Die anderen vier Stücke flüchteten ohne zu zeichnen zwischen 20 und 80 Meter, was durchaus normale Fluchtstrecken sind. Jedoch konnte ich trotz vorhandener Schneedecke nach heftigster Suche bei keinem der Stücke irgendwelche Pirschzeichen in den Fluchtfährten finden. Erst kurz vor den Stücken fanden sich die ersten Schweißspritzer, die allesamt aus den Äsern der beschossenen Stücke stammten. Die Ausschüsse waren stets sehr klein und nur kalibergroß und wie versiegelt. Die Einschüsse waren eigentlich äußerlich kaum zu finden.

Vor diesem Hintergrund weiche ich auch von meiner Auffassung nicht ab, ein Lutz Möller Geschoß-Restbolzen müsse einen größeren Querschnitt aufweisen, um größere Ausschüsse zu erzeugen. D.h. die Lutz Möller Geschoß müssen eine aufpilzende Eigenschaft aufweisen, um halbwegs vernünftige Pirschzeichen hervorbringen zu können. Solange ich bei guten Lichtverhältnissen die beschossenen Stücke auf ihrer Flucht beobachten kann, ist das alles keine Schwierigkeit. Ich muß aber als Jäger gerade im Wald und im schwindenden Büchsenlicht nach erfolgter Anschußprüfung beurteilen können, woran ich bin. Und genau das ist derzeit scheinbar bei Verwendung des Lutz Möller Geschoß in mittleren Kalibern auf stärkeres Wild kaum möglich.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Friedhelm Bode, Mittwoch, 10. Oktober 2007 11:20

Weiter in T. Enkes Antwort in Schweißspur

7x64 Lutz Möller Munition fing Zebra in Südafrika auf Tara-Tara mit breitem Lungenschuß

7x64 mit Lutz Möller Geschoß sind schlecht für Schwarzwild

Die Keiler versterben dadurch innerhalb kürzester zeit an inneren Blutungen

Moin Herr Möller,

am Freitag hatte ich Gelegenheit in Meck.-Pomm. auf Schwarzwild zu sitzen. Gegen 11:30 kam dann auch ein einzelnes Stück. So lies ich auf 120 m fliegen. Der Keiler ging flüchtig ab. Da ich gut abgekommen war, wurde kurz darauf nachgesucht. Die suche ergab etwa 30 m Fluchtstrecke, Treffer Hochblatt schräg von vorn ~ 45°. Wenig Schweiß, da der Ausschuß durch Weißes verschlossen war. Beim Aufbrechen zeigte sich, daß beide Lungenflügel durchschlagen, die großen Gefäße zerstört, aber das herz unverletzt geblieben war. Der zweijährigen Keiler, mein erste Sau, wog 68 kg. Ich bin mit dieser Lutz Möller Geschoßwirkung hoch zufrieden. Für mich ist und bleibt das Lutz Möller Geschoß das Rundum-sorglos-Paket für den Jungjäger.

Wmh, M. schuster , Montag, 29. Oktober 2007 09:40

p.s. Vielleicht kann ich noch ein Bild senden

LM: Waidmannsheil. So hat man's doch gern. Bilder sind gern willkommen!


7x64 Lutz Möller Munition fing Gnu spitz durch die Schulter binnen 40 m

Zwei fielen im Knall

Paketschuß

Weihnachtswutz

Hallo, Herr Möller,

gestern Abend erlegte ich mein 4. Lutz Möller Geschoß-Schwein in diesem Jahr: ♀ Überläuf mit 46 kg. Schußentfernung 30 m, im Troll um 20:30 bei Vollmond. Einschuß wunderschön auf dem Blatt,

LM: Blatt? Wunderschlecht! Beachten Sie vernünftige Zielwahl

. . . kein Ausschuß, obwohl die Rippen auf der Ausschußseite durchschossen sind - genau werde ich es nach dem Zerwirken wissen.

LM: Das würde mich aber sehr wundern.

Nach dem Schuß trennte sich das Stück von den beiden anderen und nahm in einem Rechtsbogen eine kleine Dickung an, kurz danach vernahm ich heftiges Krachen. Am Anschuß und bis zur Dickung fand ich vier mal wenig Schweiß und brach die Suche dann ab.

LM: Aha: Hinter einer Sau in der Nacht in der Dickung. Vorsichtiger Mann!

Die Nachsuche am anderen Morgen war kurz: Ab der Dickung lag dann sehr viel Lungenschweiß!

LM: Am hell lichten Tage betrachtet.

Das Stück lag nach 30-40 m. Patrone: 7x64 Lutz Möller Geschoß mit 3,67 g R 903 aus einer Sauer 80 mit 54 (!) cm Lauf. Übrigens: Kein flammendes Inferno, ich konnte das Stück im und nach dem Schuß sehen!

46 kg Überläufer ♀

Ein- und Ausschuß der Kammer

Gruß und frohe Weihnachten! H. G, Niedersachsen, Sonntag, 23. Dezember 2007 12:32

Weihnachtswutz II

Einschuß

Ausschuß

Moin, Herr Möller,

ich habe den Überläufer zerwirkt. Der Ausschuß war vielleicht 1 - 2 mm (!) im Durchmesser (auf dem Bild sieht es etwas größer aus, weil ich mit dem Finger nach einem Geschoßrest gesucht habe - Fehlanzeige). Das bedeutet, daß lediglich ein Splitter (auch in der Schwarte war nur ein Millimeter großes Loch) nach außen getreten ist. Das ist nicht gut. Dadurch erklärt sich auch, daß ich am Anschuß kaum Schweiß gefunden habe. Erst in der angrenzenden Dickung hat der Überläufer aus dem Wurf geschweißt. Weitere Merkwürdigkeit: Die Kugel hat im Wildkörper die Richtung geändert: Ich habe von ~ 30 m Entfernung von einem mit Brüstung) rd. 4 m hohen Hochsitz geschossen. Das Gelände fiel in Richtung des Überläufers nochmals um 0,75 bis 1,00 m ab. Der Ausschuß hätte somit Tiefblatt sitzen müssen. Hat er aber nicht, wie auch die ersten Bilder vor einigen Tagen zeigten. Um Nachfragen vorzubeugen: Das Bild mit dem großen Loch zeigt definitiv den Einschuß, das Stück ist mit Sicherheit nicht rückwärts gelaufen!

Haben Sie eine Erklärung für das Geschoßverhalten?

Gruß aus Niedersachsen, H. G., Freitag, 28. Dezember 2007 17:58

LM: Ohne Geschoßrest nicht. Wo ist der denn? Durch 1 - 2 mm Ø Ausschuß kann der ja wo nicht ausgetreten sein, oder?

Keine Hilfe

Moin Herr Möller,

Ihre Antwort hilft mir nicht. Da der Geschoßrest das Wildschwein (mit Ausnahme von ein paar Splittern) nicht verlassen hat, wird er sich vermutlich im Aufbruch der Kammer befinden. Dann ist aber immer noch die Frage zu klären, wieso das Geschoß nicht in der Lage war, ein Wildschwein von knapp 50 kg bei einer Schußentfernung von rd. 30 m zu durchschlagen, um somit insbesondere für genügend Pirschzeichen am Anschuß zu sorgen. Auch die Richtungsänderung im Wildkörper entspricht nicht dem, was ich von dem Geschoß erwarte. Nach meinen bisherigen Erfahrungen muß ich für mich vorläufig feststellen, daß das 7 mm JG alt im Geschoßverhalten und in der -wirkung deutlich besser war.

Gruß, H. G., Samstag, 29. Dezember 2007 10:46

Tag Herr G.,

überlegen Sie doch mal.

Ihr Bericht widerspricht Bauart, Wirkweise und üblichen Erfahrung der und mit den Lutz Möller Geschossen, die Sie in vielen Berichten über Versuche und Jagd nachlesen können. In Ihrem Falle ist etwas Ungewöhnliches geschehen. Ihre voreilige Schlußfolgerung fällt damit.

Ich hatte so einen Fall mal vor vier Jahren mit der 6,5 mm in Afrika 2004. In Hochfeld steht das Vieh auf Kampen, die mit Zäunen getrennt und mit Gattern verbunden sind. Siehe hier . . .

Warzenschwein neben einem Zaun am Weg. Der Zaun trennt die verschieden Weiden („Kamp“).

Gattertor aus Eisenrohren

Von dem nun beschrieben Abschuß gibt es leider kein Bilder. Stellen Sie sich vor sie sind auf einem Weg, neben einem Zaun. Hundert Meter vor Ihnen treffen sich vier Kampe und die Zäune kreuzen sich dort. Am Kreuz ist ein Windrad mit Wasserpumpe. Dort stehen des Wassers wegen häufig Warzenschweine, so auch diese Mal, allerdings hinter dem Gatter. Ich nehme meine 6,5x65 alt, halte eine kleine Sau auf's Blatt (Das Ziel würde ich heute nicht mehr wählen, sondern einen Lungenschuß antragen, siehe Zielwahl) und ziehe ab. Es knallt. Die Sau fällt. Wir gehen hin.

Die Sau hat einen 2 cm Ø großen blutigen Einschuß, der für ein 6,5 mm Lutz Möller Geschoß alt viel zu groß ist. Außerdem hat die Sau, oh Wunder, also wir Sie umdrehten keinen Ausschuß. Was war los? Schließlich hatte auf der Reise wohl 25 - 30 Stück Wild erlegt und teilweise ganz erhebliche Tiefenwirkung bis über 1 Meter beobachten können, siehe Texanischer Herzschuß auf Oryx.

Horst Dietz meinte, der deutlich vernehmbare Kugelschlag habe sich seltsam angehört. Er ging die 7 m zum Gattertor, durch daß sich geschossen hatte zurück und fand des Rätsels Lösung. Ich hatte das Gattertor im Wortsinne durchschossen, nämlich ein zölliges Eisenrohr außermittig. Der kleine Kupferling hatte also zwei Blechstanzlinge auf seiner Reise ins Ziel mitgenommen und die Sau war von drei Geschossen getroffen worden, dem ersten kupfernen und den beiden letzteren eisernen. Das erklärte den großen Einschuß und den fehlenden Ausschuß.

Anzumerken bleibt, der Treffpunkt entsprach dem Haltepunkt, soweit man das überhaupt beider Tiergröße und Entfernung sagen kann, also sagen wir mal auf ± 3 - 4 cm. Das war eine ganz denkwürdige Erfahrung. Horst wollte das erst gar nicht glauben. Also ich ihm dann anschließend als Leistungsschau mit dem schnellen Lutz Möller Geschoß eine Eisenbahnschwelle, die dort als Gatterpfosten stand durchschoß, wunderte er sich noch mehr. Er erklärte, sein .375 H&H mit PMP Bleimunition könne das nicht.

Jetzt kommen Sie daher, berichten einerseits die größte Merkwürdigkeit seit Jahren, aber schreiben

„Da der Geschoßrest das Wildschwein (mit Ausnahme von ein paar Splittern) nicht verlassen hat, wird er sich vermutlich im Aufbruch der Kammer befinden.“

Statt die Besonderheit zu erkennen und mindestens den Geschoßrest zu bergen, maulen Sie herum und stellen voreilige Schlüsse ins Blaue auf. So kommen wird doch nicht weiter. Da kann ich ihnen nicht helfen. Wie sollte sich denn auch. Sich ohne die Geschoßreste zu äußern wäre unhaltbar. Ich bin Wissenschaftler. Als solcher halte ich mich an Tatsachen. Erklärungen müssen beweisbar sein, sonst stehen sie als bloße Vermutungen haltlos im Raume.

Um etwas lernen zu können müssen wir sehr genau beobachten und beschreiben. Das heißt, nicht nur was wir sehen muß klar sein, sondern auch wieviel, sprich zu den Einheiten gehören Maßzahlen.

Also seien Sie das nächst mal etwas umsichtiger den Hauptbeweis zu sichern, wenn das den möglich ist, wie das in ihrem Fall wohl hätte geschehen sollen, statt den achtlos links liegen zu lassen.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Unvollständige Beobachtungen

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bitte Sie höflich, meine Post nicht als „Maulerei“ abzutun. Das paßt nicht. Ich bin kein Wissenschaftler, aber Dipl.-Ing. und durchaus fähig, in technischen Zusammenhängen zu denken. Mit meinen Abschußberichten und den beigefügten Bildern möchte ich bescheidene Hinweise zur Wirkungsweise des von Ihnen entwickelten Geschosses geben - mehr nicht. Ihr Beispiel aus Afrika paßt auch nicht - ich hatte absolut freies Schußfeld. Zudem jage ich seit 30 Jahren und glaube schon, mir ein Bild über unterschiedliche Geschoßwirkungen machen zu können. Ich bleibe dabei: Nach meinen jetzigen Abschüssen mit den Lutz Möller Geschoß spitz muß ich feststellen, das frühere Geschoß zeigte bessere Tiefenwirkung und deutlich mehr Anschußzeichen lieferte. Der jetzige Abschuß des Überläufers paßt zu dem geschilderten Fall aus dem Oktober 07 (Schwarze Kappe -tief enttäuscht). Ich werde trotzdem über weitere Abschüsse berichten.

Gruß, H. G., Niedersachsen, Samstag, 29. Dezember 2007 20:19

Freude

Tag Herr G.,

ich freue mich doch über Ihre Berichte, ganz gleich was Sie sagen und wie Ihre Schlußfolgerungen sind. Jeder wahre Beitrag hat seinen Wert indem der den Erfahrungsschatz vergrößert.

Lutz Möller Geschosse reichen ab 6 mm mit über 60 cm Eindringtiefe für alles Wild in Europa. Warum sollte man mehr wollen?

Fast immer schießen Lutz Möller Geschosse aus. Wenn nicht, dann meist weil der Schuß längs oder sehr spitz angetragen wurde, so wie bei meinem 7x64 Gnu 2007. Dort habe ich die Lage sehr genau geschildert und abgelichtet. Lesen Sie das bitte nach. Ich reiste dieses Jahr mit der 7x64 Lutz Möller Munition nach Afrika, weil ich dieses Gerede von der auf großes Wild unzureichenden 7x64 Patrone kenne und trat mit dem 7 mm Lutz Möller Geschoß den Gegenbeweis an.

In Ihrem letzten Fall ärgert mich nur übe den achtlos im Aufbruch vernachlässigten Zeugen, nämlich den Geschoßrest, der allein den Widerspruch hätte aufklären können. Ohne eigenen Augenschein oder aussagekräftige Bilder oder Berichte werde ich mich nicht auf brüchiges Eis begeben, indem ich haltlose Vermutungen äußere. In Ihrem Fall widersprechen sich Anspruch, Erfahrung und Wirklichkeit. Warum werden wir ohne den Geschoßrest nie erfahren!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

LM: Lies auch 7x64 Christmas Doe

Copper Fox 2008

Happy New Year Lutz

I finally shot the fox in Scotland, it only took me three years to get a safe shot.

The weather was poor as I spotted him asleep on a rock @ 160m curled up like a fox fur hat. I was on top of a small hill about a 30 degree angle. If I hit the rock, I would get a nasty ricochette from the 7 mm Lutz Möller Geschoß from my 7x64. At 160 m the rifle shoots 6 cm high. As the angle was 30° I worked out the flight path would be 0.9 of 160 m. So I aimed at the junction between the rock and the fox. As I was about to squeeze the trigger a young roe buck walked out just behind the fox, but I could not shoot him, as the trees were in the way. As he cleared the trees, the mist suddenly appeared and the deer disappeared. Five mins later I could see again and Mr. Fox was still asleep. I took the shot and the fox twitched and lay still.

Got him, finally, after three long Years: Grin!

7x64 on Bibod and big Mr. Fox

I was amazed how big he was and how the bullet had passed through both front legs and broken his lower jaw.

An amazing success for your bullets again.

Regards, Mark, Dienstag, 15. Januar 2008 21:19

Hallo Mark,

three Years for a Scottish Fox seems a long Time for me. Why is it so difficult to shoot Foxes there? Scottish Whisky? I recall a lot ob Brush, Yes, and Gorse (Flowering of Course), but still is that a quite long Time. That seems odd. Mr. Fox had grown nicely in the Time, I notice. It's a real big one. Have You any lighting Ideas to offer?

Anyway I send You and the Family al the best Wishes for 2008. May Harmony and Success prevail (And on more Fox)!

Regards Lutz,

Junger Bergjäger

Hallo Herr Möller,

als junger Bergjäger (Rosenheim-Samerberg ; 85% Rehwild mit gelegentlichem Hirsch) drängt sich mir gerade die Frage auf, welches Kaliber man beim Kauf seines ersten eigenen Repetierers wählen sollte. Da ich bereits im Besitz einer (~30 Jahre alten) Voere 7x64 (Erbstück) bin, und ich mir einmal auch eine neue Büchse gönnen möchte, möchte ich natürlich das für mich Beste Kaliber/Gewehr wählen.

LM: Die vorhanden paßt schon mit der 7x64 Lutz Möller Munition!

Derzeit schwanke ich zwischen der .243 Win. oder 6,5x57, beide werden in Österreich mit dem Lutz Möller Geschoß erfolgreich auf Rotwild geführt. Mit der Bleierne Sippe wäre da aber nichts. Lies, Genügen 6 mm auf Hochwild?

LM: Auch gut.

Mein Gedanke ist, auf ein etwas schwächeres Patrone als der 7x64 zu gehen um meine Schußleistung zu erhöhen ( Ich mucke manchmal).

LM: Das kommt gelegentlich vor. Da können Sie sich selbst wider abgewöhnen. Lies Schußangst und Mucken. Technisch läßt sich der Rückstoß ihre 7x64 Patrone auch mit einer Rückstoßbremse mindern, genauer mit der 7 mm hdp Rückstoßbremse.

Das zu wählende Kaliber sollte aber auch bei einer Sau, Gams oder Hirsch nicht schlapp machen. Die rechtliche Seite ist mir bekannt. Welches Kaliber würden Sie einem rel. Laien unter Beachtung obiger Informationen empfehlen?

LM: Lange Antwort siehe Jagdpatronewahl. Kurze Antwort. Nehmen Sie was Sie haben und unterziehen sich einer Entmuckung. Außerdem bauen Sie ein Bremse an.

Beim Gewehr schwanke ich zwischen Mauser M03 und der Sauer 92.

LM: Dann entscheiden Sie sich, insbesondere wieder jeweilige Schaft zu ihnen paßt, auch Pistolengriff und Handballenauglage, und ihnen die Waffe liegt. Sie sollen die führen. Nur Sie können die fühlen.

Für einen Tipp wäre ich Ihnen als Fachmann wirklich sehr verbunden!

Liebe Grüße aus Rosenheim, Steve Goebel, Sonntag, 20. Januar 2008 18:14


Schmalreh mit Lungenschuß

Guten Morgen Herr Möller,

aus meiner Mauser 66S Der erste Schuß auf Wild mit 7x64 Lutz Möller Geschoß Neu. Gestern abend konnte ich beim letzten Büchsenlicht noch ein Schmalreh erlegen. Dabei habe ich bewußt etwas hinter das Blatt angehalten und war sehr gespannt was mich erwartet. Die Entfernung betrug ~ 120 m. Das Stück Rehwild lag im Knall 0,0 m Flucht. Aufgrund der Licht Verhältnisse und der Geländelage bin ich etwas zu hoch abgekommen. Aber Sie können sich die Bilder ja mal ansehen.


Bild Einschuß

Der Einschuß ist deutlich größer als der Ausschuß, vermutlich weil ich nahe der Wirbelsäule getroffen habe und eine Rippe erwischt habe. Ich bitte um ihre Bemerkung.

LM: Der wundert mich genauso wie Sie!

Bild Ausschuß

Der Ausschuß ist etwas länglich und drum herum sind 3 Verletzungen durch Splitter zu sehen.


Bild Lunge

Die Lunge ist total zerstört.


Bild Pansen

Der Pansen wurde nicht geöffnet, die Leber war heil. Ein Splitter war in der Milz zu finden.


Bild Gesamter Bauchraum

Der gesamte Bauchraum ist in einwandfreiem Kustand, keinerlei Verunreinigung zu sehen, so denke ich kann man Wildbret vermarkten oder aber selbst verzehren. Ich lasse das Rehwild in der Regel 4 - 5 Tage abhängen bin aber gespannt wie es unter der Decke aussieht.

Mit freundlichen Grüßen, Frank Klaas, Mittwoch, 23. Januar 2008 09:09

7x64-Lungenschußschmalreh bald aus der Decke

Hallo Herr Möller

Morgen werde ich das Schmalreh aus der Decke schlagen. Ich werde einen Photoapparat zur Hand haben und dabei den Einschuß exakt vermessen. Aber glauben Sie mir, der Einschuß ist der größer - wenn auch nicht faustgroß wie Herr M.W. meint, ich schätze 4x4 cm, aber morgen wissen wir mehr.

Viele Grüße, Frank Klaas , Freitag, 25. Januar 2008 19:47

Aus der Decke

Hallo Herr Möller

Wie versprochen noch die Bilder von dem Schmalreh 7x64 nachdem ich es aus der Decke geschlagen habe.

Einschuß innen, 3 cm Ø

Einschußseite

einschußseitiges Blatt

Einschußseitiges Blatt

Ausschußseite

Ausschuß, innen 2 cm Ø

Schwarze Kappenreste

Ich habe beim Einschuß das Blatt noch mit erwischt, aber nicht die Blattschaufel. Vermutlich hat sich dann die Decke wieder darüber geschoben, so daß das Blut nicht austreten konnte. Ergebnis davon ist der große Blutschwamm auf der Blatt Innenseite, das Blatt habe ich nicht verwertet.

LM: Blutschwamm? Sie meinen ein Lymphödem mit Einblutungen!

Einschuß war ~ 4x5 cm groß

LM: Ich sehe den von 1,5 - 4,5 cm, also 3 cm Ø

Der Ausschuß war ok., Reste der Kunststoffspitze habe ich auch am Einschuß gefunden. Ein Urteil zu dem Lutz Möller Geschoß Neu möchte ich mir noch nicht erlauben. Dazu müssen weitere Stücke herbei. Zu diesem Stück würde ich sagen Wirkung des Geschosses Note 1+ Wildpret Entwertung Note 3-4

Gruß Frank Klaas, Samstag, 26. Januar 2008 14:31

Voere und Kaliberwahl

Hallo Lutz!

Nachdem ich im Urlaub dazu kam Deine Seiten nochmals ausführlich zu studieren, haben sich meine Fragen aus dem letzten Mail bis auf eine erübrigt. Dein Tip mit Voere war klasse, der zuständige Mitarbeiter dort - Herr Weiss - hat sich sehr viel Mühe gegeben, uns die Waffen in allen Details erklärt, vorgeführt und uns diese auch Probe schießen lassen. Selbst das Schaftholz durften wir uns aussuchen - TOP!

Wir haben uns nun für die Voere LBW entschieden. Meine Frau für die 7x64 mit HDP und ich für die Deutsche Magnum, 8x68S ebenfalls mit HDP und natürlich beide mit Lutz Möller Geschoß . Nach meiner Rückkehr werde ich Herrn Weiss die Einbauanleitung für die HDP zusenden.

LM: Markus, dir 7,62 mm Ausführungen decken auch 7 und 8 mm S ab.

Würdest Du uns diese in die erforderlichen Modelle umtauschen? Eventuellen Aufwand würden wir selbstverständlich bezahlen.

Zu guter letzt Dir noch ein herzliches Dankeschön dafür, daß Du, als Ergebnis des Studiums Deiner Seiten, mir nun auch noch die Zeit für das eigene Patronenstopfen für die neue Büchse auferlegt hast ;-)

Beste Grüsse und Waidmannsheil, Markus Präg, Donnerstag, 7. Februar 2008 22:09

Gamsjagd

Sehr geehrter Herr Möller!

Ich bin begeisterter Gebirsjäger und führe eine schon etwas ältere Steyr Mannlicher (deutscher Stecher) mit Kaliber 7x64 und einer Lauflänge von 60cm. Dazu verwende ich seit einigen Jahren das Hirtenberger Nosler 11,3g Geschoss und bin damit eigentlich recht zufrieden (GEE 170m). Ich möchte mir daher in absehbarer Zeit ein stärkeres Kaliber, wie z.B.: eine 300 WSM zulegen um auf größere Schußweiten (etwa 300 - 350 m) schießen zu können.

LM: Falsch, zu lahm! Ihre schnelle 7x64 ist dafür besser geeignet!

Doch als Student muß ich mir erst langsam die Finanzmittel dazu erarbeiten. Na ja und bis dahin muß es eben die 7x64 tun.

Ich habe das eine oder andere mal auf über 230 m damit geschossen, aber nicht immer brachte es den gewünschten Erfolg. Ich glaube sogar, ich hatte dabei wohl mehr Glück als Verstand das Stück gut zu treffen. Es gab 3 - 4 Lagen in denen ich sehr schlecht traf oder sogar ganz fehlte. Es handelte sich hierbei meist um Rotwild, aber ab und zu auch um Gams- u. Rehwild.

11,3 Gramm sind doch recht viel und auch schwer, daher fällt die Kugel auf 300 m auch schon über 30 cm.

LM: Das langsame Geschoß ist für die Bergjagd große Entfernungen vollkommen ungeeignet!

Ich möchte aber auf 300 Meter noch (fast) reinhalten können und da sah ich diese Flugbahn. Jetzt frage ich mich ob Ihr Lutz Möller Geschoß 7x64 mit 6,75 g für meine Jagdgewohnheiten ausreiche und wie die Flugbahn des Geschosses mit meinem 60cm Lauf in etwa aussehen würde denn wenn ich das richtig sehe gilt diese Flugbahnberechnung nur für Läufe mit 65cm.

LM: Lies 60 cm LL. Mit etwas mehr Pulver und Druck können Sie ihre schönen Heym SR20N die Leistung auch aus 60 cm entlocken. Die verträgt das, wenn Sie RWS-Hülsen nehmen. Im Übrigen können Sie da leicht eine längerenLauf einschrauben lassen.

Anbei ein Bild eines jungen Gamsbocks mit meiner Waffe:

Gams und Heym SR20N

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen und
verbleibe mit freundlichen Grüßen und einem kräftigen Weidmannsheil!Alexander Müller, , Donnerstag, 24. April 2008 14:51

Hallo Herr Möller!

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort. Ich war absolut überascht, daß das so flott ging.

Bei Waffenkunde und Ballistik bin ich nicht unbedingt der Interessierteste bzw. habe mich damit noch sehr wenig befaßt. Man wird ja auch mit Erfahrungen und Meinungen vieler anderer Jäger konfrontiert und da hieß es eben, die .300" WSM sei für meine Begriffe die richtige Wahl.

Ich sah noch gar nicht die 7x64 erfülle vielleicht sogar meine Ansprüche besser als die mir Empfohlene. Ich ziehe sogar in Erwägung mir einen 65cm Lauf zu besorgen. Schließlich sage ich mir: Wenn schon (Veränderung), denn schon!

>> LM: Das langsame Geschoß ist für die Bergjagd große Entfernungen vollkommen ungeeignet!

Genau das dachte ich mir auch und aus diesem Grund fing ich an im Internet zu stöbern ob es nicht doch ein besseres Geschoß für mich gäbe. Ich glaube bei Ihnen fündig geworden zu sein und werde die Lutz Möller Geschoß-Mun. auf jeden Fall prüfen. Verstehe ich richtig, man braucht den RCBS Setzer um damit die schwarzen Plastikspitzen aufzuschrauben?

LM: Ja, besser ist das, aber nicht zu schrauben, sondern zu pressen.

Wie gesagt bin ich mit Ballistik nicht so bewandert und hatte auch noch nicht die Zeit mir alles genau auf Ihrer Seite durchzulesen (wo sicher die Antwort auf meine Frage zu finden ist).

Beste Grüße aus Kärnten (in Ö.) und Weidmannsheil! Alexander Müller

LM: Schreibe ich Ihnen. Lies auch 7x64 Christmas Doe.

Für das Stilfser Joch

Guten Tag Her Möller

Ich habe jetzt Ihre Lutz Möller Geschosse eingesetzt und bin sehr zufrieden damit. Bitte senden Sie mir 100 Stück 7 mm Lutz Möller Geschoß 6,75g und 100 Stück 7,62 mm Lutz Möller Geschoß 9,0g.

LM: Letzteres 7,62 mm Lutz Möller Geschoß wiegt 8 g! Oder meinen Sie ein anderes Geschoß?

Drei mal 7x64 Lutz Möller Munition auf 100 m binnen 17 mm Ø

Bei der 7x64 (Anschütz Repetierer Laufl. 610 mm) erreiche ich bei 1.030 m/Sek v0 ~ 17 mm Streukreis.

Drei Mal .308" Win. Lutz Möller Geschoß Ladung auf 100 m binnen 25 mm Ø

Bei der .308" Win. (Blaser K77 Laufl. 600 mm) erreiche ich bei 945 m/Sek v0 25 mm Streukreis.

LM: Sie verwenden nicht empfohlenes zu langsames Pulver. Mit der empfohlenen Ladung trifft das Lutz Möller Geschoß das noch viel besser!

Drei mal .300" RSAUM Lutz Möller Geschoß Ladung binnen 15 mm Ø

Bei der .300" RSAUM (Remington Seven Laufl. 610 mm) erreiche ich bei einer 1.080 m/Sek v0 15 mm Streukreis.

Ende Oktober können wir im Nationalpark Stilfserjoch im Martelltal auf Rotwild jagen.

LM: Ach ja, ist das wieder möglich? Wie kommt es dazu?

Dort müssen wir des öfteren sehr weite Schüsse (300 m und mehr) antragen.

LM: Das war unser übliche Schußentfernung in Australien 2008 auf Esel mit der 9,3x64. Geht doch!

Dort erhoffe ich mir mit Ihren Lutz Möller Geschosse einen gewissen Vorteil in Wirkung und Genauigkeit.

LM: Die gestreckten Lutz Möller Geschoß-Flugbahnen werden Ihnen dort helfen. Der Rest paßt schon.

Sobald die ersten Stücke zur Strecke gebracht sind melde ich mich wieder. In der Zwischenzeit verbleibe ich mit Weidmannsheil, Gottfried, Montag, 15. September 2008 21:35


Kipplaufbüchse

Sehr geehrter Herr Möller,

Ich benötige für meinen 9,3x 74 R /12 Drilling 50 Stck. 9,3 mm Lutz Möller Geschoß.

LM: Siehe Mindermengen

Mit den 7x64 Lutz Möller Geschoß bin ich zufrieden, wenn auch die Strecke bis dato eher bescheiden war:

35 kg ♂Überläufer (LM: „Keilerchen“ gibt es nicht!), Kammerschuß mittig, Ausschuß 4 cm, Flucht 30 m

20 kg alte Ricke, Blattschuß, Ausschuß 5 cm, erhebliche Blutergüsse da beidseitiger Knochentreffer, lag im Knall.

LM: Beachte Zielwahl!

17 kg Bock, Kammerschuß, etwas hinten etwas tief, Ausschuß 5 cm, Splitter verletzten den Pansen, lag im Knall.

16 kg Schmalreh, Kammerschuß, hinten tief, riß die Bauchdecke auf. Flucht 80 m, abgenickt.

Die ähnlichen Trefferlagen (hinten und tief) gaben Anlaß für einen Probeschuß. Es lag nicht am Gewehr. Ich vermute, die unbequeme Haltung auf (ein und demselben) Hochsitz war die Ursache.

LM: Nein, der Schütze!

Die Gewehrauflage ist im Verhältnis zu meiner Größe zu niedrig.

LM: Da erkenne ich eine zu lösende Aufgabe.

Falls Ihre Zeit zuläßt, bitte ich um Ihre Meinung zu folgendem Vorhaben. Ich möchte ein Gewehr für eine etwas zierlichere Dame erwerben und ziehe eine einläufige Kipplaufwaffe 7x64 mm in Betracht.

LM: Kipplaufwaffen nur mit Randpatronen!

Gründe, die ich z.T. ja auch Ihrer Website verdanke:

Vergleichsweise geringes Gewicht.
Vergleichsweise kurz, trotz 60 cm-Lauf
Der gewichtsbedingte verhältnismäßig höhere Rückstoß soll durch Ihre 7 mm hdp Bremse verringert werden.
Der hierdurch lautere Knall kann durch einen modernen Gehörschutz gemindert werden. (Alternativen?).

LM: Feuerschlucker, zwar häßlich aber dunkle und nicht zu laut! Eine schlanke Kohlfasersonderausführung für elegante Kipplaufbüchsen wäre auch möglich.

Der schnelle zweite Schuß wird zwar regelmäßig als Gegenargument gebracht. Eigene und die Erfahrungen meiner Jagdkollegen scheinen zu zeigen: Er wird tatsächlich höchst selten angebracht. Daher scheint eine zweiläufige Waffe (insbes. auch in Anbetracht der erheblichen Mehrkosten) nicht zwingend, zumal auch der Gewichtsvorteil zumindest teilweise wieder aufgehoben wird.

LM: Eben!

In Betracht gezogen habe ich die Blaser K 95 oder die Merkel K1. Beide haben den als sicher geltenden Kippblockverschluß.

LM: Der Sühler Jägerverschluß (technisch Kippblockverschluß) ist außergewöhnlich kräftig!

Die Merkel wird derzeit von verschiedenen Vertreibern mit Preisnachlaß angeboten.

Optik S&;B 2,5 - 10 x 56

LM: Für ein solche Waffe zu groß!

Was meinen Sie dazu? Hätten Sie bzgl. Merkel Blaser einen Vorzug, ggf. warum?

LM: Ich besuchte letztens das Merkelwerk und meine, die können, was die tun - sind auch nett Leute. Insofern würde mir Merkel eher liegen, aber das soll nicht bedeuten, daß ich an der Blaser K95 etwas auszusetzen hätte.

Gibt es Andere? Vielleicht haben ja auch Ihre Leser dazu eigene Erfahrungen.

LM: Beide sind bestens! Im Übrigen baut Scheiring auch einen Kipplockverschluß.

Falls Sie dies ins Netz stellen, bitte ich das zu anonymisieren. Danke.

Hermann S., Sonntag, 16. November 2008 12:11

Tag Herr S.

bei 60 cm Lauf wäre 7x65 R für die Frau nicht die beste Wahl. Für den kurzen Lauf sollte sie die 7x57R wählen, die dafür besser geeignet und auch leiser ist. Wenn Sie dann die rückstoßarme 7x57R Lutz Möller Geschoß Ladung schießen wird, paßt das vermutlich schon ohne weiter Bewehrung so.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Maibock 2009

Der Segen des weiten Schusses

Hallo Herr Möller,

nun erlegte ich meine ersten 3 Böcke im Mai 2009, natürlich mit den Lutz Möller Geschoß ! Mein alter 98er in 7x64, 6x42 Glas und Lutz Möller Geschoß geladen von Walter Plöger haben sich gefunden! Endlich harmoniert alles. Zwei Böcke lagen im Knall. Aber besonders war der dritte auf gut 200m geschossene. Der Bock ging beim Asen ein Stück vor als ich abdrückte. So traf ich ihn 20 cm zu weit hinten - weich - ! Aber welche überaschung, er zeichnete gar nicht, schaute auf, ging ruhig einen Halbkreis nach rechts, nahm den Träger waagerecht und tat sich nieder ins hohe Gras. Dort verendete er schnell.

LM: Die Entfernung macht's. Der fürchtete sich nicht vor Ihnen. Warum sollte er also von Ihnen weg rennen? Das ist der Segen der weiten Schüsse!

Die Entfernung aber auch die vortreffliche Wirkung den Lutz Möller Geschoß haben mich voll überzeugt. Alle Einschüsse waren kalibergroß, die Ausschüsse höchstens doppelt so groß. Anbei sende ich Ihnen Bilder ! Meine Kamera 'frißt' geradezu Strom. Ich vergaß das Datum neu ein zustellen. Ich erlegte die drei Böcke vom 24 - 25. Mai 2009 ! Vom weich geschossenen Bock habe ich leider kein Bild.

7x64 KJG Bock liegt im Mai 2009

7x64 Lutz Möller Geschoß Bock liegt im Mai 2009

Ein Sechserbock

Ein Sechserbock

7x64 KJG Bockeinschuß

7x64 Lutz Möller Geschoß Bockeinschuß

7x64 Lutz Möller Geschoß Bockausschuß, unscharf, zu dicht dran!

Ich bitte Namen und Anschrift nicht mit veröffentlichen ! Vielen Dank

MfG, Harald-Peter Schilling, Sonntag, 31. Mai 2009 20:29

Frischling

Meine Diana hatte vorgestern Waidfrauheil mit Ihrer 7x64 aus der Voere LBW.

7x64 KJG Frischling in der Wildkammer 7x64 Frischling in der Wildkammer von unten

7x64 Lutz Möller Geschoß Frischling in der Wildkammer

7x64 KJG Frischling Einschuß von innen 7x64 KJG Frischling Ausschuß von innen

7x64 Lutz Möller Geschoß Frischling Ein- und Ausschuß von innen

Frischling am Haken, 18 kg aufgebrochen

7x64 Lutz Möller Geschoß Frischling wog aufgebrochen 18 kg

Weite etwa 130 m, Frischling mit 16 kg. Auch zerstörte das Lutz Möller KJG hier keinerlei Wildbret. Der kleine fiel und lag am Platz.

Beste Grüße, Markus, Montag, 1. Juni 2009 09:23

Na Markus,

dann wünsch deiner Waidfrau mal ein kräftiges Waidmanns Heil! Gut gemacht, sauber getroffen!

Gruß Lutz

Lutz Möller Geschoß-Jagderfolg

Sehr geehrter Herr Möller,

letzte Woche habe ich meinen ersten Kupferbock erlegt.

LM: Waidmanns Heil!

Mit der 7x64 aus einem 60 cm Lauf auf 115 m. Nach dem Treffer zeichnete der Jährling deutlich, ging dann aber etwa 30 m weit wie eine Rakete ab, bis er dann noch auf der Wiese zusammenbrach. Einschuß: kalibergroß, Ausschuß: Etwa 3 cm Ø. Sehr wenig Schweiß auf der Fluchtstrecke. Beim Aufbrechen zeigte sich dann, daß ich die Hälfte des Herzens zerschossen hatte, das erklärt wohl die Fluchtstrecke.

LM: Böcke rennen nach einem Herztreffer oft wie eine angestochene Sau los, besonders bei nicht so weiten Schüssen, wie dem Ihren. Gelegentlich himmeln sie auf den Treffer; sprich jumpen 1½ m in die Luft.

Innen war der Bock natürlich gut ausgeschweißt. Wildbret habe ich dabei gleich null verloren! Keine Blutergüsse unter der Decke! Ich bin wirklich begeistert.

Am folgenden Tag erlegte ich mit derselben Waffe zwei Füchse auf etwa 80 m. Beide fielen und lagen im Feuer. Auch hier war nur 3 - 4 cm Ø großer Ausschuss. Nicht - wie bisher mit der Bleiernen Sippe  - das gewohnte große, ausgefranste Ausschussloch.

Diesen Text dürfen Sie auch gerne (mit meinen Anfangsbuchstaben) veröffentlichen. Weiter in Ladeschwierigkeiten.

Viele Grüße, H. D. , Freitag, 14. August 2009 14:14


Geschoßwirkungen

Hallo Herr Möller,

ich habe nun den 7. Bock mit dem Lutz Möller Geschoß in 7x64 erlegt. Die Wirkung ist wie immer im wahrsten Sinne des Wortes 'umwerfend' und sehr beruhigend zu wissen. Ich hängte hier 2 Böcke, beide am gleichen Tag und ungefähr auf 50 m geschossen, nebeneinander, einer mit 7x64 Lutz Möller Geschoß, der andere mit .30-06 Geco TM Bleiausschuß.

links 7x64 KJG ausschuß rechts .30-06 Geco Blei TM Ausschuß

Ich glaube, welcher der beiden den Ausschuß einer .30-06 mit Geco Bleiteilmantel zeigt, ist nicht schwer zu erkennen. Der machte noch eine kurze ~40 m Flucht ins dichte Unterholz, der andere fiel und lag im Knall.

Grüße, Waidmannsheil, Harald-Peter S.Köln, 08.08.09

P.S.„B.“ Lutz Möller Geschoß Patronenmunition Glückwunsch dazu, brauche bald 'Nachschub'!


Jäger erkannt!

Betrifft Die Sau an den Platz zu bannen

Hallo, Herr Möller,

das mit den rund 100 m Fluchtstrecke  stimmt. Ich beschoß heute früh einen Überläufer „der mich schon weg hatte“. Die Entfernung betrug anfänglich erst 30 Meter, beim Schuß dann etwas  70 m.

gewarnter, aber dennoch toter Überläufer

Der Treffer lag mitten auf den Rippen, Ausschuß knapp hinter dem Blatt (stand etwas schräg). Lungenschweiß am Anschuß. Der gewarnte Bursche lief noch weite 120 m, ehe er gefälligerweise neben dem Weg umfiel. er wog knapp 35 kg, erlegt mit 7x64 mit Lutz Möller Geschoß. Für den Hund war das nicht schwer. Wir folgten mit nur 45 Minuten Wartezeit hinterher, weil es so warm ist.

Gruß und Waidmannsheil, H. Greife, Samstag, 3. Juli 2010 09:22

Tag Herr Greife,

Sie erläutern eben das in „Die Sau an den Platz zu bannen“ gesagte. Wenn die Sau „einen spitz hat“, sprich uns bereits bemerkte, wird sie beschossen so lange von uns fort rennen, wie sie kann. Das hat mit dem Geschoß überhaupt nichts zu tun, tritt wie berichtet mit dem Sako Hammerhead genauso wie mit dem Lutz Möller KJG auf. Aber warum warteten Sie denn so lange. Konnten Sie denn den Kugelschlag nicht deutlich vernehmen? An dessen Klang hätten Sie doch erkennen können, ob Sie einen Kammertreffer landeten, oder aber nicht!

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Kugelschlag nicht vernommen

zu Jäger erkannt

Hallo, Herr Möller,

Kugelschlag habe ich leider nicht gehört. Schweiß fand ich nur auf den ersten 20 Metern (und dann während der Nachsuche vereinzelt und stärker kurz vor dem Fundort).

LM: Bei Lungentreffern braucht es ein Weile, bis der Schweiß aus dem Gebräch ausgehustet wird.

Den Hund mußte ich anfordern, deshalb die 45 Minuten.

LM: Heute früh hatten Sie noch mehr als 10 Stunden Sonne vor sich. Warum gingen Sie der Fährte nicht auf Sicht nach?

Allerdings läßt eigentlich jeder Schweißhundführer die Fährte alt werden. Die 45 Minuten sind eine der Wärme geschuldete Ausnahme!

LM: Bei der Hitze heute schon recht lange!

Gruß, H. Greife, Gesendet: Samstag, 3. Juli 2010 15:33

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