Lutz Möller 9,3x62 Munition

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9304

Lutz Möller Geschoß 9304

Drei Berichte

Hallo Lutz,

hier nach zweimonatiger Durststrecke mal wieder ein kurzer Bericht. Leider habe ich nicht alles so bebildert wie es sein sollte, verzeih.

Bild 1, Knopfbock, Fundstelle Wildacker

Bild 2, Knopfbockeinschuß

Bild 3 Knopfbockausschuß

Bild 4, Knopfbockkammer

Der Knopfbock fiel vergangene Woche in einem Wildacker. Entfernung 50 m. Da der Wildacker ziemlich hoch steht, mußte das Lutz Möller Geschoß einige Meter durch die Pflanzen hindurch. Was, wie man sieht, kein Problem für das Lutz Möller Geschoß darstellte. Der Bock stand allerdings spitzer als ich annahm bzw. sehen konnte, daher der Ausschuss auf dem Blatt. Die Bilder sind leider nur mit dem Handy gemacht. Aber man sieht, daß bis auf die gebrochen Rippen (Kraftstoß aufgrund der kurzen Entfernung?), alles gut ist.


 

Schmalreheinschuß

Schmalrehausschuß

Schmalreh innen

Die Bilder des Schmalrehs sind noch von Ende Mai. Es war mein erster Schuß jenseits der 200 m Marke. Den besagten Abend kam das Schmalreh auf 80 m aus dem Bestand und zog stetig gerade von mir weg, so das es anzusprechen sehr gut möglich war. Nach einer guten Stunde tauchte es am Gegenhang wieder auf. Als es breit stand schoß ich. Ich wußte daß es weit war, denn im Absehen war das Stück doch ziemlich klein, aber als ich am folge Tag nachmaß, wurde es mir doch komisch. 251 m! Doch dank Lutz Möller Geschoß sind auch solche, für mich nicht alltäglichen, Schüsse scheinbar mühelos zu bewältigen.

Bild 5 Dachsanschuß

Bild 6 Dachs

Bild 7 Dachseinschuß

Bild 8 Dachsausschuß

Entfernungsmäßig war der Dachs letzte Woche das genaue Gegenteil. Das Geschoss erreicht ihn auf 30 m an einer Kirrung. Wie man sieht, sind Ein- und Ausschuss mehr als annehmbar.

Bild 9 Kugelriß

Auf Bild 9 sieht man (schlecht) den Kugelriß. Die Suche nach dem Geschoß tags drauf war, nach dem die Sauen nachts alles umgedreht hatten, nicht von Erfolg gekrönt. Alle 3 Stücke fielen und lagen im Knall. Die letzte Frage ist noch, was muß ich meinem nun gefundenen Wiederlader alles für Daten geben, da dieser Deine Lutz Möller Geschoß noch nicht verladen hat.

LM: Die 9,3x62 Lutz Möller Munition

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

Beste Grüße, Sebastian Ostermann, Freitag, 28. August 2009 11:41

9.3 x 62 Bisley target

Lutz

I don't know if I have sent you this image.



This were the first 3 shots fired with your projectiles.

I did not zero the scope as I had intended to since I sense there is a group coming.  Anyway just to say thank you again and another one for your collection. This was shot in Bisley at 100 yards from a bench of course.

9.3 x 62
Mauser 03
20 inch Solid barrel
Z6 scope 1.7 - 10 x 42

Benjamin Chang, Samstag, 12. September 2009 21:57

Well done, Benjamin and Aftab Hamid / Reloading Solutions , who made Your Lutz Möller Geschoß-Ammunition

Regards Lutz

Otto Bocks Beute

im ersten Schnee 2009

Servus Lutz,

eine Zeit ist her, daß ich mich bei dir gemeldet habe.

LM: Ich freue mich von dir zu hören, Oskar.

Seit dem letzten Mal hatte ich in allen Belangen unveränderten Erfolg mit dem Lutz Möller MJG. Mit diesen Erfolgen konnte ich drei weitere Weidkameraden vom Lutz Möller Geschoß überzeugen (Nach dem Motto „Tue Gutes und sprich davon). Die ersten Reihen habe ich für diese bereits verladen.

Nach der Vorrede komme ich nun zum eigentlichen Bericht: Nach einem halben Jahr erfolglosen Sauansitz konnte ich mit Otto Bocks 9,3x62 als Gast in einem Waldrevier innerhalb von 11 Tagen zwei Schwarzkittel zur Strecke bringen. Die erste Sau fiel am 16. Oktober im Schnee!

Schnee am 16. Oktober 2009

Das war ein zweijähriger Keiler mit 55 kg mit einem reinen Lungenschuß. Die jeweiligen Körperhälften innen und außen sind in den Bildern zu sehen.

9,3x62 Lutz Möller Geschoß Einschuß auf Sau aus der Schwarte

9,3x62 Lutz Möller Geschoß Einschuß auf Sau innen

9,3x62 Lutz Möller Geschoß Ausschuß auf Sau aus der Schwarte

9,3x62 Lutz Möller Geschoß Ausschuß auf Sau aus der Schwarte

Der Ausschuß war sofort mit Gewebe verschlossen (im Bild der Innenseite gut sichtbar). Die Fluchtstrecke betrug etwa 30 m. Da im Schnee die Schweißtropfen aus der Einschußseite gut sichtbar waren, war er sofort im dichten Bestand gefunden. Da der Wildbretverlust nur in Dekagramm zu messen ist, wurde er zerwirkt, die edlen Teile verspeist und der Rest zu verschiedenen herrlichen Würsten verarbeitet.

Beim Zerwirken ist der um eine Spur kürzere Oberwurf aufgefallen. Nach dem Auslösen war eine verheilte Schußverletzung erkennbar. Der Schußkanal verlief auf Höhe der Haderer und durchtrennte die Gaumenplatte. Ausschußseitig fehlte der Haderer. Auf der Einschußseite wurde der Haderer durch die Callusbildung umschlossen. Man kann die Verletzung noch gut erkennen. Zum Weidmannheil kam noch die Gewißheit eines Hegeabschusses dazu.

9,3x62 Lutz Möller Geschoß Kopfschuß

Der zweite Schwarzkittel - 11 Tage später - war ein dreijähriger Keiler mit 68 kg. Mit dieser Zielwahl gab es weder Wildbretverlust noch Nachsuche :-)

Das spektakulärste Erlebnis bezüglich kaum vorhandener Wildbretverluste seit ich das Lutz Möller Geschoß verwende, hatte ich Ende August. Ich beschoß einen Knopfspießer auf etwa 150 m mit der 7x65R, der schlagartig zusammenbrach. Beim Herantreten an das Wild war ich von mir ziemlich enttäuscht. Es war, warum auch immer, ein Rückenschuß - verdammter Mist. Der Einschuß kalibergroß, der Ausschuß - ich hatte genau das Rückgrat getroffen - etwas größer als ein 2 Euro Stück. Bei einem Bleigeschoß wäre das Stück aufgrund der Zerstörung am wertvollste Wildbret nahezu wertlos gewesen. Ich wollte es genau wissen und führte das Stück der eigenen Küche zugeführt. Beim Zerwirken die selbst für mich als Lutz Möller Geschoß -Anwender große überaschung: Ich hatte nach dem Glattschneiden der Schußkanalwundränder anstelle von zwei Rehrückenteilen halt vier halbe und sonst NULL Wildbretverlust!

Wertung: Mit solchen Ergebnissen kann NUR das Lutz Möller Geschoß aufwarten. Damit kann man Weidkameraden überzeugen.

LM: Ja, man muß es ihnen nur zeigen!

Weidmannheil aus Niederösterreich, Oskar, Samstag, 31. Oktober 2009 10:06

Lieber Lutz,

das Gastrevier ist in Tschechien, knapp an der Staatsgrenze und liegt auf etwa 650m. (30 km von meinem Wohnort entfernt, hier auf 450 m Seehöhe). Ab dem 14. Oktober hatten wir arge Stürme mit Schneegestöber. Bei uns am Boden naß, dort als Schnee 3 - 4 Tage liegengeblieben.

Weidmannsheil, Oskar, Samstag, 31. Oktober 2009 13:55

Drifjacht Jeckenbach 2009

L. S.

I purchased recently a (brand New) Mannlicher Schönauer Stutzen Model 50 in 6,5x54MS. Am now looking for loading details for the Lutz Möller Geschoß 6,5 mm 6 gram using Norma cases.

LM: The 6,5 MS is different from all other 6,5 mm Cartridges, so You need different Bullets. You cannot load the 6,5 mm Lutz Möller Geschoß into the 6,5 mm Mannlicher-Schönauer! 

Do you have some loading details applying the N serie of Vihitavuori.

LM: No.

What and how is the order procedure for the bullets and where to obtain a price list.

LM: No Bullets for the 6,5 mm MS!

Using the following calibers for hunting you possibly may give me a good advice as what to use. Got some 50 Lutz Möller Geschoß 9,3 mm bullets from a friend and made a good load out of it. See enclosed photo from last Saturday , 96 kg Boar in Deutschland.

Awaiting your reply, with thanks in advance, I remain

Will van Bragt, Donnerstag, 3. Dezember 2009 19:27

Ziehende Sau

Hallo Lutz,

ein erfolgreiches und spannungsfreies 2010 wünsche ich dir, deiner Familie und allen deinen Unternehmungen!

LM: Danke, desgleichen!

Heute hat mir das Lutz Möller MJG in der 9,3x62 endgültig bewiesen was in ihm steckt. Ich habe derzeit äußerst viel Rot und Schwarzwild in meinem Revier und der Schnee hilft das Verhalten zu erkennen. Dennoch kommt das Wild immer da ich nicht sitze, bzw. bei zwei Sitzen die einige hundert Meter auseinander sind und die man jeweils einsehen kann, genau in Nähe des anderen Sitzes.

Heute habe ich mich schon um 6:00 zu einem dieser Sitze begeben, und zwar zu dem, an dem gestern reichlich Rot und Schwarzwild wechselte und hinter dem breite Wechsel zeigen, daß er immer für Anblick gut ist. Dichtes Schneetreiben und weicher Schnee verbarg mich beim Angehen. Das hilft, denn das Wild steckt regelmäßig schon rechts des Weges in den Eichen und wechselt dann mit Sonnenaufgang von Ost nach West in die Tageseinstände.

Rotwild zeigte sich keines. Dafür wechselte ab kurz vor 8 Uhr wie erwartet der erste Keiler über den Weg. In gut 250 m Entfernung und viel zu zügig. Es dauerte nicht lange, da kam auch meine 4'er Keilerrotte vor mir über den Weg, aber ich hatte es auf Frischlinge und Überläufer abgesehen, was einem dieser Burschen sicher das Leben gerettet hat.

Kurz vor Sonnenaufgang kam dann auch wie bestellt die große gemischte Rotte zurück von der Morgenmalzeit in den Eichen und wechselten über den breiten Hauptweg. Da sie mir nie viel Zeit lassen war das Zielfernrohr auf 10-fach gestellt und ich konnte sofort durch das Glas ansprechen. Die Bache war schon in der Dickung verschwunden, aber die Rotte folgte in langer Reihe. Die ersten Stücke mußte ich noch zeihen lassen, bis ich einen guten Anschlag und sicheren Blick hatte. Dann war ich gut auf einem Überläufer, der groß im Glas zu sehen war. Auch er folgte der Rotte zügig und da man vom Sitz im Anschlag schlecht mitschwingen kann hielt ich gut 10 cm vor den Wurf. Eigentlich wollte ich nicht schießen. Ja, eigentlich hoffte ich wie üblich nur, ein Stück würde kurz vor dem Einwechseln kurz verhoffen, aber ich fühlte mich so sicher, daß der Schuß brach, der ja eigentlich nicht brechen sollte. Im selben Augenblick habe ich mich ganz schön verteufelt und im Stillen gehofft wenigstens gut gefehlt und nicht schlecht getroffen zu haben. Mir war als hätte der Überläufer im Schuß kurz gezeichnet, als wäre er kurz zu einer Kugel zusammengezuckt. Natürlich war ich sofort wieder begeistert wie sanft meine Dicke mit der 9,3 mm HDP Bremse schießt.

Kurz darauf erschien die beschossene Rotte erneut, querte den Weg vor mir, dort wo die Keiler ausgetreten waren. Alle schienen gesund, aber es kam mir auch so vor, als wäre die Rotte kleiner geworden.

Lange hat es mich nicht mehr auf dem Sitz gehalten. Im Schnee mußte den Anschuß zu finden leicht sein. Ich stapfte also los und wunderte mich wie weit ich gehen mußte. Einmal bin ich sogar umgekehrt, weil ich es einfach nicht glauben konnte, es solle so weit gewesen sein. Letztlich fand ich dann aber den Anschuß in etwa 200 m Entfernung. Das Glas gute hatte mich gewaltig in die Irre geführt und mein gesamtes Entfernungsgefühl verwirrt. Deutlich war zu sehen, wo das Stuck zusammengezuckt war und wo  sich dadurch der Leib im Schnee abgezeichnet hatte. Aber zunächst fehlte am Anschuß Schweiß, aber ein Kugelriß war auch nirgends zu finden. Doch schon einen Meter weiter begann aber die Schweißfährte. Dunkelroter Schweiß war regelmäßig rechts neben der Fluchtfährte zu sehen. Durch mein schlechtes Gewissen getrieben glaubte ich mehr an einen schlechten, als an einen guten Treffer. Daher habe ich weder am Schweiß gerochen, noch geschmeckt, sonst wäre mir vielleicht schnell klar geworden, was ich erst später erkennen mußte. Ich schlug mehrere Bögen in der Dickung, um die Fährte nicht zu zertrampeln und kreuzte so mehrfach die Schweißfährte, der ich im Schnee sicher leicht selber hätte folgen können. Plötzlich blieb alles Kreisen erfolglos. Entweder die Sau lag zwischen mir und dem Weg in der Bürstendicken Dickung, oder die Wunde hatte aufgehört zu schweißen. Das war die Zeit an der ich doch nichts mehr wagen wollte und den Schweißhundeführer zur Hilfe rief.

Als der Schweißhundführer die Lage sah, fragte er auch sofort „Auf die Entfernung haben Sie getroffen?“ Nun, getroffen hatte ich schon, aber wo, das war die noch nicht beantwortete Frage.

Der Hund hatte eine leichte Arbeit vor sich, die Wundfährte war deutlich, obwohl es von Verleitfährten nur so wimmelte. Schon nach kurzer Suche war der Hund beim schon lange verendeten Stück, einem 27 kg Frischling mit Lebertreffer - etwas zu weit hinten! Sicher hatte ich im Anschlag nicht ordentlich mitschwingen können, aber gleich werde ich deinen Vorhalterechner noch einmal bemühen. Auf 200 m bei  ~ 980 m/sec v0 hatte ich gegenüber dem Treffpunkt gut 70 cm vorgehalten und die Höhe stimmte, denn die Waffe ist mit dem Lutz Möller MJG auf 200 m Fleck eingeschossen.

LM: Die Sau zog also nicht so schnell!

Ich muß gestehen, ich hätte jenem Schuß im vollen Wissen um die Lage nie abgegeben. Dennoch hat etwas Schießfertigkeit + ein hervorragendes Geschoß den Übereifer der Jagd gut enden lassen.

Waidmannsheil und alles Gute für 2010, V., Sonntag, 17. Januar 2010 13:42

Moin V.

So geht das dem geübten Jäger. Wenn die Lage paßt, bricht der Schuß wie von selbst. Gekonnt halt - nicht gewollt. Da geht nicht nur einmal so, sondern immer wider. Beim ersten Mal ist die überaschung groß. Mit der Übung läßt die überaschung zwar nach, aber die Freud bleibt. Solche Geschichten zu erzählen kann falsche Freunde kosten, Leute. Die das selbst nicht können und daher die Geschichte nicht glauben, als Prahlerei abtun. Setze Dich halt wieder mal dahin und warte auf weiter Gelegenheiten für schwarze Sau auf weißem Schnee am Morgen. Viel besser werden sich Sauen nicht zeigen können. Mit zunehmendem Licht am Morgen sind die Schußfolgen gut zu erkennen und wenn tatsächlich Hilfe benötig wird, klingelt man auch niemanden zu Unzeit aus dem Bette.

Lies meine Finnlandgeschichten. Dann weißt du, was wir da anstellen. Wir schießen dort auf Drückjagden regelmäßig auf pfeilschnelle Hirsche auf große Entfernungen. Dan kann nicht nur ich, Svante, Torsten, Gregor und Klaus können das auch. das kann man lernen. Den Vorhaltewinkel  für sein Geschoß für die üblichen Gangarten zu kennen und sich den vorzustellen ist der unabdingbare Anfang. Ein schnelles Geschoß zu schießen hilft sehr. Auch gerade deswegen sind meine harten teilsplitternden Lutz Möller Geschosse so leicht. Erst damit lassen sich auf große Entfernungen die Vorhaltewinkel so verringern, daß man noch gut zielen kann. Der Erfolg stellt sich dann schon ein.

Waidmannheil, Lutz

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