Lutz Möller Zerleger

für den Hirnschuß

Geiselnehmer

Geiselnehmer mit Geisel. Dagegen hab ich was: Den Zerleger, tötet den Geiselnehmer aber nicht die Geisel

Totenkopf

Die Waffe vor dem Wasserziel in 10 m Entfernung



Das Ziel ist einen etwa 35 cm lange Wasserflasche in einem großräumigen Stahlrohr, um die Splitter zu fangen. Aus 10 m Entfernung schieße ich.



Unter dem Rohr ist ein Wanne, in die der ganze Sapsch hineinläuft. Mit einem Sieb fischen wir Splitter aus dem Wasser.



Ziel getroffen, Ziel zerschossen, Wasser in der Wanne



Diesen 7,62 mm Zerleger für Gatterjagd und Kopfschuß wollen wir prüfen.

Zerleger im Flug, Machkonturen

Bereit für den Versuch. Zerleger in der Morgensonne warten auf den Abflug

.

Diesmal fehlerhafterweise ohne Krempe gesetzt. Für den Versuche mag's langen.

Schon bei 650 m/s Zielgeschwindigkeit platzt der 7,62 mm Zerleger

Der 7,62 mm Zerlegerboden bröselt schon bei 650 m/s VZiel an.

700 m/s VZiel zerlegen den Zerleger in mehr, kleinere Splitter

750 m/s VZiel zerlegen den Zerleger in noch mehr, noch kleinere Splitter, usw. usf.

Bei 1.050 m/s VZiel krümelt der 7,62 mm Zerleger doch sehr.

KPG-08 in .300"WM von 600 - 1000 m/s V0 geladen

KPG-08


.300" WM Hülsen würgen KPG-08 ein

KPG-08 mit 860 m/s auf dem Weg ins Ziele. Gleichschnellinien


Kupfersplitter in der Auffangwanne

Anders als der 7,62 mm Zerleger, der sich in den Plasteflaschen sofort zerlegt, durchschlägt das KPG-08 die 35 cm Wasser und knallt in den Stahlboden, nietet sich dort fest.

Reste eines KPG-08 mit 600 m/s in Wasser. Von Deformation kann keine Rede sein. Die Dinger splittern schon bei niedriger VZiel wie ein Lutz Möller Geschoß, fliegen aber schlechter.

Druckzeichen an der MEN-Hülse der 7,62x67: Rechts unten zeiget sich die Auszieheraussparung blank

KPG-08 951 m/s tauchte aus Wasser auf, knallt schräg gegen die Rückwand und plattet ab.

Wie oben, nur von hinten.

RWS Bionic black Deformator

So, nun kommt das RWS-Deformationsgeschoß mit 885 m/s, wie VZiel aus einer .30"-06 in 100 m Entfernung. Wir wollen mal sehen was das Bionic "black" tun wird? Die Frag ist:

Kann RWS Deformatoren bauen?

RWS Bionic "black" Splitter nach Wasserbeschuß mit 885 m/s. Rechts RWS Bionic Patrone in .30"-06.

RWS Bionic zersplittert, deformiert nicht, ist anders als angepriesen K E I N Deformator !

Treffer auf Treffer. Der Bionicrest knallte links oben in das selbe Loch wie ein früheres KPG-08. Das Loch ist halbseitig gelb gefüllt, also Tombak, also RWS Bionic.

Nun schieße ich auf das teilgefüllte abschüssig liegende Rohr mit KPG-08 mit 1.000 m/s

KPG-08 in tiefes Wasser deformiert bei 1.000 m/s zwar bilderbuchmäßig, aber nicht ohne vorher heftig zu splittern.

KPG-08 mit 1.000 m/s auf tiefes Wasser

Feststellungen

Nicht alle Splitter fanden wir. Nicht alle Splitter sind vermutlich richtig zugeordnete. Gleichwohl lassen sich Schlüsse ziehen. Zunächst mal bleibt festzuhalten:

Die Lehre

zeitgemäß Deformatoren mit ausgewogenem Zielverhalten und Flugeigenschaften zu bauen erscheint unmöglich. Bleigeschosse splittern sowieso; die zu betrachten erübrigt sich also. Wenn die oben betrachteten Geschosse oder andere Kupfergeschosse aber bei allen brauchbaren Jagdgeschwindigkeiten splittern, dann löst das Lutz Möller Geschoß die Aufgabe besser als plumpe Deformatoren, die dann doch versagen und sich in Teile zerlegen. Erfahrungen mit KDG-08, KDG-06 und 9,3 mm KDG im Loimaa 05 müssen neu gedeutet werden. Normas Wunsch einen zeitgemäßen Deformator mit brauchbare Wirkung zu verlangen, läßt sich nicht erfüllen. Der Versuch ist ein Irrweg, wie das HDB.

Lutz Möller, 28.Oktober 2005,

Kunstkopf

Kunstkopf

Hohler Kunstkopf aus Gipsbandagen

Demnächst werden einige echte Schweineköpfe und unechte Kunstköpfe aus Gipsbandage mit Wasserinhalt beschossen, um zu prüfen, ob der 7,62 mm Zerleger beim Kopfschuß den ersten Kopf zerstört, aber den dahinter stehenden zweiten Kopfe im wesentlichen unbeschädigt verschont, sprich ob sich damit, ohne die Umgebung oder das Hinterland zu gefährden, gezielte Kopfschüsse sicher antragen lassen.

Kurzgedanke zu Deformationsgeschossen

Hallo Herr Möller!

Nachdem ich schon lange Zeit Ihre Seite mit gleichermaßen Vergnügen und Interesse verfolge, wende ich mich mal wieder an Sie. Zuletzt war dies wegen Fundstücken aus einer Aluminiumlegierung geschehen, die ich Ihnen per Post zukommen ließ.

Jetzt lese ich gerade, Deformationsgeschosse seien unmöglich. Das kann ich nicht glauben. Ich bin Chemiker mit gewisser Erfahrung in den Bereichen Werkstoffkunde und Metallurgie - und ich wette, mit der richtigen Legierung (also zwar fest, aber äußerst zäh) ist das auch ohne Einsatz von Blei (das selbst ja wohl doch splittern würde...) machbar. Ich werde mir gelegentlich Gedanken dazu machen.

Herzliche Grüße vom Kyffhäuser, Andreas Ameck, Mittwoch, 16. November 2005 22:06

Moin Herr Ameck,

lassen Sie mich bitte Ihren Vorschlag wissen (mit Bezugsquelle).

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,

Was in der Nacht geschah, folgt im 2. Teil „Zerlegerverwüstungen in Finnland 2006“.

Spalter

6,8 mm KJG Schrott

6,8-mm-KJG-Schrott

S. g. Herr Möller

Mit Spannung erwartete ich die ersten Schüsse aus der .270" Win. Da bei uns wirklich ein strenger Winter herrschte, konnte ich die Zielscheibe einfach in den Frühjahrsschnee stecken. Mit der Schußleistung war ich bei mehreren Ladungen auf Anhieb zufrieden.

Mehrere Wochen später, als der meiste Schnee geschmolzen war, suchte ich bei meinem Anschuß nach verschossenen Lutz Möller Geschossen. Kurze Zeit später wurde ich fündig. Ich staunte nicht schlecht, als ich einige Geschoßreste fand. Anstelle der erwarteten Projektile fand ich nur absolut zielballistischen Schrott. Mehrere Geschosse waren der Länge nach gespalten, manche hatten lange Geschoßfahnen, bei anderen wiederum waren diese abgebrochen. Bei der Hälfte der Geschosse wäre vermutlich kein Ausschuß vorhanden gewesen. Wer weiß, wie diese Projektile bei Knochentreffern gewirkt hätten, wenn sie sich in Schnee schon total zerlegen. Bei den Geschossen, die einen Restbolzen behielten, läßt sich auch eindeutig eine Tendenz zur Längsspaltung erkennen. Warum diese Geschosse so reagieren, ist mir ein Rätsel (ev. zu tiefe Bohrung bei spröder Cu-Legierung). Leider habe ich bereits weitere 20 Patronen geladen, die eigentlich keinen jagdlichen Zweck haben. Ich kann sie nur auf die Scheibe verschießen. Die restlichen 60 Stück würde ich gerne retournieren, vielleicht können sie etwas damit anfangen. Da die gelieferte Ware nicht die von Ihnen angegebenen Eigenschaften aufweist, bitte ich sie, anstelle diesen spaltbaren Materials, ordentliche Lutz Möller Geschosse zu senden (es sei denn, die jetzigen sind alle aus dem gleichen Werkstoff) wenn in 270 nicht möglich vielleicht für die 308 Win. aber keine Schwedengeschosse sondern normale Lutz Möller Geschoße. Ansonsten Geld retour und ich vergesse das Thema Lutz Möller Geschoß.

Anbei einige Bilder der Spaltprodukte (verschossen auf 110 m, von denen auf 200 m fand ich leider keine Reste)

Weidmannsheil Georg Hödlmoser, Donnerstag, 11. Mai 2006 17:45

Moin Herr Hödlmoser,

Sie sagen „Warum diese Geschosse so reagieren, ist mir ein Rätsel“ und bitten „anstelle diesen spaltbaren Materials, ordentliche Lutz Möller Geschoße zu senden“. Damit haben Sie das Rätsel bereits gelöst. Ich allerdings nicht. Ich muß mich dem Werkstoffhersteller in Verbindung setzen und herausbekommen, wie sicherzustellen ist, künftig keinen fehlerhaften Werkstoff mehr zu liefern, denn darum handelt es ich hier ganz eindeutig. Das Versagen hat also nichts mit dem Lutz Möller Geschoß an sich zu tun, sondern mit dem Werkstoff, das wiederum auch nicht allgemein, sondern mit der besonderen Stange, oder den Stangen, aus denen Ihre Geschosse gedreht wurden. Wie die Prüfung aussehen soll und wie das sicherzustellen ist weiß ich noch nicht. Jedenfalls haben Sie ein mögliche Fehlerursache aufgezeigt, der nachgegangen werden muß. Die Spalter sind allerdings die Ausnahme. Sie berühren den Entwurf nicht.

Ihre 60 zweifelhaften Geschosse setzen Sie bitte auf die Zielscheibe. Vielleicht schießen Sie auch mal eine Ladungsleiter, um die Grenzen Ihrer Waffe auszuloten. Die Scheiben würde ich gern sehen! Ansonsten würde sich anbieten die Geschosse in einen Wassertank zu schießen, mindestens 1 m tief oder mit Stahlboden, um das Zielverhalten der verbliebenen Geschosse zu prüfen. Wenn Sie das tun, bleiben sie weit genug vom Wasser weg, z. B: oben auf dem Hochstand, den das spritzt heftig zurück. Bilder wären sehr willkommen.

Ich senden Ihnen Morgen umgehend Ersatz. Bitte halten sie mich auf dem Laufenden!

Waidmannsheil, Lutz Möller, 11. Mai 2006,

S. g. Herr Möller

Ich habe soeben auf Ihrem Netzplatz über die Ermittlung der Mindestgeschwindigkeiten in verschiedenen Kalibern für Ihre Geschosse die Bilder betrachtet und dabei unabhängig vom Durchmesser eindeutig auch die Tendenz zu einer Spaltung feststellen können. Ich bin mir sicher, wenn nicht mit Mindest- sondern mit Höchstgeschwindigkeit geschossen wird, daß die Lutz Möller Geschoße sämtlicher Kaliber ein ähnliches Schrottbild ergeben wie meine .270"er.

LM: Sie irren. Ihre Beobachtung ist die Ausnahme, nicht die Regel. Schauen Sie mal hier bei KPG-08 mit 1000 m/s auf tiefes Wasser! Außerdem betrachte Sie alle anderen Restbolzen. Dann werden Sie ihren Irrtum bemerken.

Ich hoffe, daß die metallurgische Untersuchung der retournierten Projektile (ich glaube zwar, daß alle aktuellen aus demselben Material sind) Aufschluß über den Materialfehler gibt und ein Werkstoff gefunden wird, der den angepriesenen Vorteilen voll und ganz gerecht wird. Demnächst werde ich die zuletzt zugesandten 6,86 mm Lutz Möller Geschoß (hoffentlich nicht dieselben Spalter) prüfen.

Weidmannsheil Georg Hödlmoser, Donnerstag, 15. Juni 2006 23:10

Tag Herr Hödlmoser,

es geht nicht um die Werkstoffrage, denn die ist geklärt, sondern um die Frage worin der Werkstoff bei den Spaltern abwich und wie solche Abweichungen in Zukunft sicher auszuschließen wären.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Fangschußgeschoß

Sehr geehrter Herr Möller,

ich führe auf Nachsuchen eine R93 in 9,3x62 und eine .500 S&;W 2,5" und suche für beide ein Geschoß à la RWS FS-Munition, d.h. bei Wild über 25 kg NICHT ausschißt. Es muß 100% gewährleistet sein, daß KEIN einziger Splitter das Ziel verläßt! Die Schwierigkeit dürfte aber doch sein, wenn vor dem Ziel ein paar Brombeerranken oder Grashalme stehen, daß sich Geschoß sich sofort zerlegt und den stellenden Hund noch viel mehr gefährdet als ein Massivgeschoß, oder? Was empfehlen Sie mir?

MFG, Florian G., Montag, 15. September 2008 18:36

Tag Her Grehl,

ein Büchsengeschoß und ein Stummelkurzwaffengeschoß können nicht gleich sein. Ich hatte mal den Zerleger für die Polizei entwickelt und auch auf Wild, nicht auf Menschen, für die das Geschoß eigentlich gedacht war, eingesetzt, siehe Zerlegerwirkung auf Wild!

Des weiteren fertige ich für den Unterschallbereich ein Geschoß für die .300" Whisper.

Man kann Hohlspitzgeschosse so entwerfen, daß die an Hindernissen und Zweigen nicht splittern, sondern nur im Nassen.

Für Ihren KW-Stummel wird kaum etwas Vernünftiges zu bauen sein. Insgesamt müssenSie mit erheblichenKosten rechnen.

Waidmannheil, Lutz Möller,

Kleinzerleger

Hallo Lutz,

nachdem ich meine ersten Fuchsbälge jetzt vom Gerben wiederbekommen habe, faßte ich den Entschluß, ab diesem November den Rotrock gezielter zu verfolgen und einer vernünftigen Verwendung zuzuführen. Dazu werde ich mich dann zwischen November und Februar ausschließlich mit dem zweischlössigen (!) :-))) Bockdrilling ansetzen. Bis 35 m ist das mit Schrot kein Problem, aber die 5,6 x 52R ist halt keine .22" Hornet und wenn man bißchen weich trifft, gibt es doch ziemlich unansehnliche Ausschüsse. Meine Idee wäre ein Geschoß für die 5,6 x 52R mit 100 % Splitteranteil, am besten aus Messing. Messing ist, glaube ich, spröder als Cu oder sehe ich das falsch? Kannst Du mir Mal ein Licht aufstecken und mir paar Daten, wie z.B. Mindestbestellmengen und Preis mitteilen? Das auch, wenn meine Vorstellung nicht zu verwirklichen ist. Ich könnte mir vorstellen, ich wäre nicht der Einzige, der seine Füchse nicht einfach entsorgt und den Balg gewinnen will. Ich wünsche mir entweder keinen Ausschuß oder Kleinstlöcher wie bei Schrot.

Schönes Wochenende wünscht

Rainer R., Freitag, 27. Februar 2009 13:49

PS: Als vor paar Tagen diese polemische Diskussion um das sicherste System, insbesondere zur R 93 lief, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, Deine Seiten die nächsten drei Wochen nicht zu besuchen, aber ich bin wieder schwach geworden.

Rainer,

die in Jagdwaffe geäußerten Meinungen wirst du wohl aus halten müssen. Da war wenig Polemik, sondern Kritik an einer falschen Aussage, die dann berichtig wurde. das finde ich gut. Meine Meinung zu einer Jagdwaffe fasse ich so zusammen. Die einfachste ist die Beste, denn ich halte nichts von vielen möglichen Zuständen, über die man sich irren kann. Einwaffe die entweder geladen und schußfertig ist, oder aber nicht, ist mir am liebsten. Ich benutze weder Sicherung noch Stecher. Wenn die Waffe sicher sein soll, dann ent- oder unterlade ich.

Lies Zerleger. Einen sinnvollen Kleinzerleger kann ich Dir für die 5,6 x 52R nicht bauen. Die in einem weich getroffene Fuchsgescheide vollständig in zerstörende Beschleunigung umgewandelte kinetische Energie, bei 1.000 m/s vz und 3 g Masse immerhin 1.500 Joule, würden, sagen wir mal 20 g Weiches, durch ein Riesenloch mit knapp 100 m/s weit in die Gegend spritzen (oder so ähnlich). Der Fuchs wäre hin. Die Patrone ist für einen nicht zerstörenden Kleinzerleger zu groß!

Gruß Lutz,

Fast Whisper

Dear Sir ,

i look for a very specific bullet, and have seen on your web site something that is along the lines i look for , on your site its called the "fast whisper" what i am looking for is a bullet weighing in the 185gr range / .308 for use in a 1;11 24 " barrel max magazine length is 3" , the bullet must fragment completely when it hits the target, very much like the way your whisper bullets split into 3 pieces, must be able to engage targets to 600 m and or to 900 m. and be of match accuracy its is critical that at 0-300 m the bullet fragments so as to prevent over penetration and the risk of ricochets i would expect velocity at muzzel to be 2600-2700 fps.

i hope you may have some suggestions and look forward to hearing from you

regards, david knaggs, Sonntag, 14. März 2010 10:43

Sir,

see „Zerleger“ engl. Fragmenter. So You see I understand, what You want and can design, calculate, predict and supply, what You want. How many would You like and for which Cartridge?

Regards Lutz Moeller

Kopfschüsse mit Zerleger

auf Damwild im Gatter

Das kann eine 22-250 auch auf große Entfernungen.

Montag, 21. Mai 2012 14:36

Lies weiter in Zerlegerwirkung auf Wild!