Vom vom 21. April bis 2. Mai werde ich in Afrika jagen

Schmidt & Bender

5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohr

Schmidt & Bender Begrüßungszeppelin auf der IWA 2006

Schmidt & Bender 5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohr

Schmidt & Bender 5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohr

. . .auf der IWA 2006 beobachtet.

Lutz Möller, 15.März 2005,

Ein besonderes Merkmal des Schmidt & Bender 5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohres sind die 270 cm Höhenrichtung auf 100 m.

Maß Zahl Bogen
100 m Kreisradius 628,32 m
1 Grad 1,745 m
1 Minute 0,029 m
Höhenrichtung 2,7 m
Höhenrichtung 92,8 Minuten

Mit mit Vorneigung kann der die gesamte Höhenrichtung genutzt werden. Bei 10 cm Montagelänge muß der vordere Fuß also 1,3 mm tiefer liegen. Die herkömmliche .338" Lapua Magnum mit Lockbase Geschoß benötigt für Fleckschuß folgende Aufsatzwinkel:

Die bei 2.000 m erforderlichen 106° oder 1° 46' Aufsatzwinkel erreicht das vorgeneigte Schmidt & Bender 5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohr nicht. Bis 1800 m sind hingegen in Finnland schon erfolgreich gerichtet und getroffen worden. Noch weitere Ziel können so nicht anvisiert und getroffen werden.

Weltrekordgeschoß LM-105 Luftgeschwindigkeitsverteilung im Fluge

Das Weltrekordgeschoß LM-105 fliegt aus derselben .338" LM Hülse, allerdings nicht aus derselben Waffe sondern mit 9° - 90 cm - Lothar Walther - Progressivdrallauf ebenfalls so schnell wie das Lockbase, aber hält dank langer Haackspitze die Geschwindigkeit wesentlich besser.

Sehr geehrter Herr Möller,

wenn ich Ihre obige Tabelle der Geschoßbahn richtig verstehe, benötigen Sie bei einer Entfernung von 2.400 m ~100 MOA Verstellweg. Das 5-25x56 kann 270 cm / 100 m verstellt werden. Das entspricht ~ 93 MOA und einem Ausgleich bis ~ 2.300 m. Das bedeutet, daß auch ein Schmidt und Bender 5-25x56 seine Grenzen hat.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, Udo Mayer, 6. Juli 2006

Das Weltrekordgeschoß LM-105 benötigt bis 2.500 m (weiter rechnet QuickTarget nicht) nur 106', oder 1°46' Aufsatzwinkel. Man kann mit dem LM-105 also bis 2,3 km richten. Aber irgendwann sollte man sich vielleicht überlegen sich an seinen Feind doch etwas näher ranzupirschen oder Artillerie oder Luftwaffe zu Hilfe bitten. Auch dem besten Gewehr sind Grenzen gesetzt, allerdings nicht vom Schmidt & Bender 5 - 25 x 56 PM II Zielfernrohr. Für solche Zwecke ist es also das Mittel der Wahl!

Entsprechende Erfahrungen mit dem ZF und der .338" LM liegen vor.

Lutz Möller, 6. Juli 2006,

Neue Mil dot Absehen 2. Generation

Schmidt & Bender stellte neue Mil dot Absehenen vor. Zwischen den Punkten in 0,1 mrad Winkelabstand befinden sich auf der Hälfte noch feine Striche. Sie liegen in 100 m 5 cm vom Punkt entfernt.

Hier ist neue Mil dot Absehen 2. Generation als pdf.-Datei.

Lutz Möller, 6. Juli 2006,

Punkt statt Kreuz!

Guten Tag Herr Mayer,

wie schon vor Jahren ausgeführt ist ein Leuchtkreuz eine schlechte Wahl für ein Leuchtabsehen. Die Gründe sind sowohl physikalischer als auch physiologischer Natur. Entwicklungsziel muß sein, in der Dämmerung bei schwacher Beleuchtung das Ziel sowohl erkennen zu können, als auch auf das Ziel richten zu können. Der Erkennung dient vorrangig der Kontrast, weniger die Helligkeit als solche. Schmidt & Bender Zielfernrohre bieten bei kaum bauartbedingtem Streulicht erstaunlich guten Kontrast. Gleichwohl gibt auch hier Grenzen, die Sie zwar mit jeder neuen Generation immer wieder schaffen einen vorher als unmöglich erachteten Tick weiter hinauszuschieben, aber Kontrast und Streulicht begrenzen immer die Zielerkennung.

Der große Vorteil beleuchteter Absehen ist die weggefallene Notwenigkeit grobe Absehen einbauen zu müssen, damit in der Dunkelheit noch gerichtet werden kann. Daß heißt, solche Zielfernrohre erlauben mit feinern Absehen einerseits tags mehr Überblick ohne andererseits nachts Nachteile zu bieten.

Ein gelungenes Beispiel ist ihre FD7-Absehen mit einem feinen Punkt in der Mitte, der unbeleuchtet verschwindet, so tags den Blick auf weite kleine Ziele freigibt. So ist das gut!

Aber das im neue Mil dot Absehen 2. Generation vorgesehen Leuchtkreuz ist ein Fehler! Physiologisch nehmen wir Kanten stärker wahr als Flächen. Die schärfste Kante ist eine solche ohne Längsausdehnung, nämlicher der feine Punkt. Physikalisch erhalten Sie um so mehr Streulicht je größer die Leuchtintensität, der Lichtfluß ihrer Störung ist. Unterhalb einer gewissen Helligkeit können wir das das Leuchtabsehen nicht mehr erkennen. Auch da ist eine Grenze. Je größer aber das Leuchtabsehen bei dieser Mindesthelligkeit ist, desto mehr Streulicht sieht der Schütze, desto stärker wird folglich der Kontrast begrenzt. Leuchtkreuze sind für den Zweck also vollkommen kontraproduktiv. Zusammengefaßt


Leuchtkreuze werden nur mäßig gut wahrgenommen, ihre flächenbedingter großer Lichtfluß begrenzen den dringen erforderlichen Kontrast unnötig. Der verhindert bei wenig Licht das Ziel zu erkennen und folglich auch darauf zu richten.


Leuchtpunkte werden bestmöglich wahrgenommen, ihre flächenbedingter kleiner begrenzt den dringen erforderlichen Kontrast kaum, ermöglicht erst bei wenig Licht das Ziel zu erkennen und folglich auch darauf zu richten.

Ich falle ja fast vom Glauben ans Sie ab, wenn ich sehen wie Sie einmal gewonnene Erkenntnis vergessen. Wie kann das sein? Größer könnten die Unterschiede zwischen einer falschen und einer richtigen Lösung für ein Problem (Erkennen + Richten, beides zusammen!) nicht sein. Ich rate Ihnen dringend Ihr Mil dot Absehen 2. Generation dahingehend noch mal zu überdenken und statt des unmöglichen Kreuzes den einzig wahren Punkt anzubieten. Die Benutzer werden es ihnen danken.

Wenn Sie die Verhältnisse anders sehen, würde ich an Ihre Meinung gern vernehmen.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Der Kunde spricht das letzte Wort

Sehr geehrter Herr Möller,

vielen Dank für ihre ausführlichen Auskünfte. Wir sind auch nicht von unserer Linie abgekommen, sondern dieses Absehen ist keine Entwicklung von Schmidt & Bender. Dieses Absehen ist von "http://www.premierreticles.com - Premier reticle" patentiert und wir dürfen das Absehen in Lizenz verbauen. Wenn ich richtig informiert bin, haben bei dieser Gen II Version die schon tausendfach im Einsatz befindlichen Mil Dot Absehen eine große Bedeutung gespielt.

Für unser Modellreihe "Zenith Flash Dot" gibt es selbstverständlich ein Mil Dot mit einem feinen Leuchtpunkt im Zentrum.

Waidmannsheil, Udo Mayer, Schmidt & Bender Gmbh & Co KG, Donnerstag, 6. Juli 2006 16:17

LM Nachtrag 29. Januar 2009: Herr Mayer ist nicht mehr bei S&B. Sondern inzwischen zu Leica abgewandert. Die S&B Entwickler sind inzwischen ebenfalls abgewandert.

GEN W MIL-DOT IS A REGISTERED TRADEMARK AND IS PROTECTED UNDER US PATENT 6,729,062 WORLD PATENTS PENDING,

John Bracken, Donnerstag, 6. Juli 2006 17:52

Herr Möller,

vielen Dank für Ihre Info.

Sie unterliegen einem Irrtum, das Absehen http://www.premierreticles.com/gen2.php Gen II wurde nicht von uns entwickelt, sondern von der Firma Premier Reticles. Es wurde auch ausdrücklich vom USMC gewünscht.

Wir sind also hier nur ausführendes Organ. Ihrer Auffassung über die Wirkung von Punkt oder Fadenkreuz widersprechen wir keineswegs.

Mit freundlichen Grüßen

HAB, Freitag, 7. Juli 2006 13:16

Tag Herr Bender,

in den letzen Tagen führte ich einige aufschlußreiche Gespräche mit Ihrem Herrn Udo Mayer und verstehe die Hintergründe nun besser. Ich habe ihm auch ein verbessertes Absehen bezüglich der Balken vorgeschlagen, daß er sicher mit Ihnen erörtern wird. Er vertritt die Meinung, man solle den Kunden sehr wohl vor- und Nachteil erörtern, aber sie nicht drängen. Da sind wir einer Meinung.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller, Freitag, 7. Juli 2006 13:53

LM: Nachtrag 29. Januar 2009, Herr Hans A. Bender ist inzwischen von S&B abgewandert.

Schmidt & Bender 12,5 - 50 x 56 Zielfernrohr

Schmidt & Bender 12,5 - 50 x 56 PM II Zielfernrohr

Das neue Schmidt & Bender 12,5 - 50 x 56 PM II Zielfernrohr ist als Messemuster mit Doppeldrehung (weiß-gelb) in der Höhe ausgestattet. 2 x 132 Klicke je 0,25 cm auf 100 m ergeben 66 cm Höhenverstellweg. Auf Leuchtabsehen wird zunächst verzichtet. Vermutlich im Herbst wird es erscheinen. Wäre das was für das Präzisionsschießen auf 100 und 300 m?

Lutz Möller,

Ist feiner besser?


Lutz,

das Night Force 8-32x56NF verstellt je Klick 3,5 mm auf 100 m. Ich meine, je feiner desto besser!

Georg! Dienstag, 13. März 2007 23:23

Danke Georg!

Sehen das alle Präzisionsschützen so? Bitte schreibt mir eure Anregungen und Wünsche!

Gruß Lutz,

Wünsche

Hallo Herr Möller,

auf Ihrer HP berichten Sie unten vom Schmidt und Bender 12,5-50x56 PMII. Ich bin begeistert, endlich traut sich ein deutscher Hersteller ein Sportglas zu bauen. Seit nunmehr 2 Jahren spiele ich mit dem Gedanken, mir ein Nightforce 12-42x56 Abs. NP-2DD anzuschaffen.So ganz konnte ich mich aber nicht damit anfreunden, obwohl zwei meiner Schützenfreunde sehr zufrieden sind. Alternativen gab es kaum, doch jetzt gibt es endlich endliche einen Hoffnungsschimmer! Wo haben Sie das Glas gesehen - IWA? Sind Sie an der Entwicklung beteiligt? Welche Absehen sind geplant (hoffentlich nicht nur MilDot usw. - die Entfernungen sind ja eigentlich immer bekannt. Was wird das Glas kosten und wann kann man es kaufen?

Nach einigem Surfen im Internet fand ich auch eine Field Target Ausführung. Ist das eine Parallelentwicklung?

LM: Ja. ähnlich, aber anderes!


Schmidt & Bender Field Target ZF

Nachdem das FT ZF der Fa. S&B schon auf der Deutschen Meisterschaft im Field - Target - Schießen 2006 in Dorsten vorgestellt wurde, hatten Adam, Willi und ich letzten Donnerstag die Möglichkeit dieses ZF in einer geänderten Ausführung noch einmal zu prüfen.

Es kam in der Ausführung mit silberfarbig eloxierten Rohrkörper , mit Schnellverstelltürme, Leuchtabsehen sowie mit einem großen optisch ansprechenden Parallaxenverstellrad von ~ 12 cm Durchmesser.

Die Vergrößerung war variabel einstellbar von 10 - 50 - fach. Der Mittelrohrdurchmesser betrug 30 mm. Bis auf dem neu gestalteten Parallaxenverstellrad und dem neuen erweiterten Mildot-Absehen war äußerlich also alles identisch mit der auf der DM vorgestellten Ausführung.

Jedoch wurde die Steuerkurve der Parallaxenverstellung im ZF geändert. So das nun eine Entfernungsmessung auf den kritischen Schußweiten beim Field - Target - Schießen möglich sein soll. Denn gerade dieser Bereich zwischen 45 - 50 m, läßt Zielfernrohre an ihre Grenzen stoßen wenn es um die Meßfähigkeit dieses Entfernungsbereichs geht.

Also, es wurden drei Einschußscheiben aufgestellt. Auf 45, 48 und 50 m. Und zwar die übliche Einschußscheibe des DFTC. Zusätzlich hing jeweils ein Siemensstern über jede Scheibe. Letzteren habe ich aber nicht genutzt , da dieser ein genaues messen sehr vereinfacht .

Wie sich herausstellte, war aber der Einsatz dieses Hilfsmittels auch gar nicht nötig. Zu meiner überaschung, konnte ich selbst unter den widrigen Lichtverhältnissen die herrschten, einsetzende Dämmerung sowie der ohnehin dunkle Aufstellort der Scheiben im Gebüsch, die 50 m Entfernung ohne Schwierigkeiten exakt auf den gleichen Punkt am Verstellrad in Serie reproduzieren. Die Scheibe , welche auf 48 m stand, ließ sich natürlich genau so eindeutig wiederholt messen, und das ~ 10 mm vor der 50 m Markierung auf dem Umfang auf dem des Verstellrades!

Also selbst wenn man sich beim "rangefinding" um 1 - 2 mm „vermißt“, so ist man doch in einem eindeutig zuzuordnenden Bereich auf seiner Skala!

Die 45 m Scheibe markierte dann einen ~ 12 mm weiter liegenden Bereich auf dem Umfang des Rades.

Dies alles war sehr zufrieden stellend für uns, und natürlich für die beiden anwesenden Entwickler der Fa. Schmidt & Bender, Herr Mayer und Herr Paul. Herr Schäfer, den einige von der diesjährigen DM in Dorsten kennen konnte nicht anwesend sein, er wird jedoch zusammen mit Herrn Paul dieses ZF auf der WM, welche nächste Woche in Polen stattfindet, vorstellen.

Aber das wirklich bemerkenswerte an diesem neuen ZF für den Field Target Schießsport habe ich bis jetzt noch nicht erwähnt. Denn angetrieben von dieser guten Meßfähigkeit des Zielfernrohres, mit der von S&B bekannten brillanten Bilddarstellung welche ein ermüdungsfreies Rangefinding ermöglicht, stellte ich dann eine Scheibe auf 49 m auf. So lag doch dieses Entfernung dann genau zwischen der 48 m und 50 m Markierung auf dem Rad, welche wie gesagt ~ 10 mm auf dem Umfang der Parallaxenrades auseinander lagen. Das habe ich bei noch keinen anderen ZF erlebt. Auffällig war übrigens auch das große Sehfeld, welches ich später noch genau beschreiben werde. Gemessen habe ich mit 40-facher Vergrößerung. Ich denke damit ist es dem Entwicklungsteam der Fa. Schmidt & Bender gelungen, endlich ein Zielfernrohr für unseren faszinierenden Sport zu entwickeln, wie es bis jetzt kein zweites gibt.

Ich habe leider nur ein paar bescheidene Bilder mit einem Fotohandy machen können, so daß ich hier jetzt keine Bilder zeigen kann. Dies werde ich zu gegebener Zeit nachholen, wie vielleicht auch noch einen ausführlicheren Bericht über den Werdegang dieses Zielfernrohres. Auch werde ich diese Messungen noch einmal mit 35-facher Vergrößerung wiederholen. Aber davon später mehr. Soviel als Info hier vorab,

Viele Grüße, Uwe ( Zuletzt bearbeitet von Uwe Schlösser am So 15.10.2006 20:01, insgesamt 2 Male bearbeitet) http://www.field-target.de/viewtopic.php?t=308 - Quelle

Vorläufiges Datenblatt des Schmidt & Bender Field Target ZF

Anregungen und Wünsche:

Nightforce Absehen NP-2DD ist sehr gut, kann man ggf ändern. Die beiden Balken rechts und links vom Punkt helfen die Waffe nicht zu verkanten. Nach oben hin hat man freie Sicht.

Ein Leuchtabsehen ist nett, aber nicht notwendig!

Höhen/Seitenverstellung: 1/8 moa (3,6361 mm/ 100 m)

Nicht mit vergrößerndes Absehen, wie beim neuen 5-25x56 PMII/2

Ladenpreis um ~ 2.000 Euro?!

Mehr Informationen durch den Hersteller (auf der Webseite wird die gesamte PMII Linie gar nicht vorgestellt)

OK, mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich bin wirklich sehr an dem Glas interessiert, daher hoffe ich Neuerungen und Infos weiter auf Ihrer Seite zu finden...

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Althoff, Mittwoch, 14. März 2007 10:05

Schmidt & Bender 12,5 - 50 x 56 PM II Zielfernrohr

Verstellung

Hallo Lutz!

Du fragtest „ Wäre das was für das Präzisionsschießen auf 100 und 300 m?“

Ich will mal versuchen dir das bildlich darzustellen, damit du das als Jäger auch verstehst!

Bild 1. 300 m Scheibe (Präzisionsscheibe) Night Force 8-32x56NF je Klick 3,5 mm auf 100 m


Jetzt siehst du, warum ich sagte, je feiner desto besser !



Bild 2.

Wenn die Verstellung feiner wäre, dann wäre das Trefferbild in der Mitte! Ich hoffe du hast mich verstanden. Das Absehen spielt auch eine große Rolle. Falls du noch Fragen Ruf mich an!

Gruß Georg! Mittwoch, 14. März 2007 13:04

S&B PM II

Hallo Lutz,

ich sehe das Problem der Absehensverstellung beim Einschießen ähnlich dem von Georg gezeigten Bildern. Mit dem S&B PM II hatte ich ähnliche Beobachtungen, obwohl ich Jäger bin.

Klaus 300 m Scheibe

Auf 300 m konnte ich die Treffer auch nicht in die Mitte setzen, weil die „grobe 1-Mil-Verstellung“ des 3-12x50 PMII die 300 m Entfernung dies nicht zuläßt.

SSG Dragunow ZF auf R93

Bei dem russischen SSG Dragunow ZF ist die Verstellung für das Einschießen fließend geregelt. Ich kann also auf jede Entfernung den Stachel ins Zentrum setzen. Danach wird die Skala genullt und die normale Klickverstellung ist wieder da. Es sind nur zwei Schauben wieder fest zu drehen. Das wäre doch eine andere Möglichkeit!

Ansonsten wünschte ich mir ein feines Fadenkreuz mit kleinem Leuchtpunkt in der Mitte, den man auch auf 300 m wie ein Diopterkorn in die Mitte der 10 setzen kann.

Hilfspunkte in der horizontalen und vertikalen Achse sind, wenn sie fein genug sind, bei Wind und Winkelschüssen als „Hilfszielpunkt“ sehr willkommen. Grobe Balken verdecken nur und sind eigentlich überflüssig.

Ansonsten hatte ich einen sehr guten Eindruck von dem S&B PM II und für 300 m reicht eine 12er Vergrößerung völlig aus. Ab 1000 m ist mit der 50 fachen Vergrößerung sicher noch mehr zu machen. Es gibt aber immer Leute die Vergößerungsfetischisten sind und sich dann besonders sicher fühlen. Für diese Schützen kann ich mir kein Besseres Glas vorstellen.

Gruß Klaus, Donnerstag, 15. März 2007 18:48

Der Nachfolger ist das Premier Reticles 5-25x56!