Vom vom 21. April bis 2. Mai werde ich in Afrika jagen

Zielfernrohr unter Spannung

Lies vorher Waffe streut#Die Plempe

Guten Tag Herr Möller!

bei der Ursachenforschung bezüglich der unbefriedigenden Präzision meines RWS Rößler Repetierers stieß ich auf Ihre Seiten. So viel geballter Kenntnis begeistert!

Kurz zur Ausgangslage, ich habe mir 2008 die besagte Waffe für die .30-06 Patrone neu gekauft, darauf hatte der örtliche Büchsenmacher mittels einer neuen Virtus Schwenkmontage ein gebrauchtes Schmidt und Bender 2,5-10x56 montiert. Ich schaffe damit nicht Streukreise von deutlich unter 10 cm / 100m zu schießen.

LM: Treffen Sie sonst bessser?

Nachdem ich mir die ganzen Aufsätze über Waffenstreuung und dergleichen durchgelesen habe,

LM: Sieh dazu Waffe streut | Oh Schreck | Einschießen | Genauigkeit | Gewehrlauf | Ladungsleiter | KJG Genauigkeit

habe ich eben die Waffe einmal unter die Lupe genommen und zerlegt. Lose war nichts. Ich stellt allerdings fest, der Lauf liegt nicht ganz frei.

LM: Das muß er!

Im Bereich Vorderschaftabschluß drückt das Schaftholz leicht seitlich gegen den Lauf.

LM: das müssen Sie unbedingt abstellen! Vorher loht kein weiterer Schuß.

Das förderd sicher nicht die Trefferwiederholgenauigkeit und ist recht leicht zu beheben.

LM: Dan tun Sie das!

Aber noch etwas fiel mir auf. Wenn ich das Vorderteil der Montage nach dem Aufsetzen des Zielfernrohres einschwenke, bleibt zwischen dem hinteren Montagesockel, also dem Schwalbenschwanzteil, und dem Gegenstück am Zielfernrohr ein Luftspalt von ungefähr 0,5 mm, so daß bei drehen des Verschlußringes das ZFR auf Spannung an die Waffe gezogen wird. Unter Spannung verschwindet dieser Spalt dann. Dazu meine Frage: Kann sich diese Spannung auf die Genauigkeit auswirken?

LM: Ja kann und wird. Das Zielfernrohr muß, ebenso wie der Verschluß, spannungsfrei angebaut sein. Auch das müssen Sie ändern (lassen).

Vielen Dank, daß Sie sich Zeit für meine Frage genommen haben,

mit freundlichen Grüßen, Malte Hoeft, Montag, 5. Januar 2009 21:12

Bitte sehr, Herr Hoeft,

dabei war Ihre zweite Frage zur Spannung, zumindest für den Verschluß, bereits ganz zu Anfang unter Waffe streut#Die Plempe erwähnt, nämlich

„Auf unsere Reise nach Finnland '07 haben wir in Dänemark die Gelegenheit einen Blick drauf zu werfen. Ein passender Büchsenmacherschraubendreher war in dem gut ausgestatteten Ingenieurshaushalt vorhanden. Als ich die Schraube vorn löste bewegte sich der Vorderschaft mit Kraft vom Lauf weg. Das System war unter erheblicher Spannung zusammengebaut.“

Dann kommt die Abhilfe. Im Übrigen müssen Ihnen Herr Rößler / Kufstein und für Virtus Optamit GmbH, Richard-Byrd-Str. 27, 50829 Köln. Tel.: +49.221.709.0067.0. info@optamit.de www.optamit.de Ihre Fragen zu deren Erzeugnissen beantworten. Die kennen die doch. Ich aber nicht. Sieh auch die Bedienungsanleitung.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Rößler

Hallo Lutz,

ich hatte auch mal eine RWS-Rößler in .270 Win. Ich habe die dann schnell wieder verkauft, weil das ein sehr vermurkstes Ding gewesen ist. Ich habe hier einen Beitrag angehängt, der alle meine Schwierigkeiten beinhaltet. http://www.jagd-shop.at/press/JagenWeltweit.pdf. RWS sollte sich schämen, solchen Müll zu verkaufen!

Liebe Grüße, Jan, Dienstag, 6. Januar 2009 12:03

ZF-Anbau

Frohes Neues Herr Möller!

Las gerade die Geschichte mit der Montage der Rösler-Waffe. M. M. nach muß der hintere Montagefuß (auch so bei der EAW!) dieses geringe Spiel in der Höhe haben! Da scheint mir der Fehler nicht zu liegen…

Gruß! J. S., Dienstag, den 6. Januar 2009 20:39 (emailadresse bitte nicht veröffentlichen!)

Moin J. S.,

auch ein gute Neues 2009.

Verläßliche Angaben kann nur der Hersteller selbst machen.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller