Lutz Möller .30-06 Munition Seite 14

Lutz Möller .30-06 Munition

.30-06 Jagdgeschichten Seite 14

Pfad / Heimat / 7,6 mm / 30-06 14

Inhalt: Zwei Sauen binnen eines Tages | Möller-Fünf | 200 m Keiler

Zwei Sauen binnen eines Tages

Lutz,

die drei Videos zeigen immer das gleiche Schwein. Dabei spielen zwei der Videos fast genau 24 Stunden vor der Erlegung. Witzig ist die ausgediente Plastikpulverdose, die ich mit 8 mm Löchern versehen – und mit Mais gefüllt hatte. Die lag die erste Nacht da. Das das Schwein fand sie auf Anhieb gut. Ich hoffe, du hast Spaß beim Ansehen.

Gruß Mathias

Film eins

Film zwei

Film drei

Film 4

zeigt die letzten Sekunden des kleineren Schweinchens. Allerdings erwischte ich es leider während der Video-Aufnahmepause. Trotzdem schön anzusehen. Hier sende ich Dir erstmal die Bilder zu unserem Telefonat eben.

Bild links zeigt den ersten ♂ Überläufer mit Schuß in den Teller, Ausschuß etwa dritter Halswirbel, wie auf dem Bild zu sehen. Beim Abschwarten zeigte ich, der Schädel war längs oben aufgeplatzt

Bild rechts zeigt rechts Schwein mit Kopfschuß, links mit Kammertreffer (letzteres das Schwein in den drei Videos sowie den übrigen Fotos).

Der Überläufer mit dem Kammerschuß kam hypernervös an die Kirrung. Da er mir zum einen zunächst keinen süßen Fleck darbot und ich mir zum anderen anfangs nicht sicher war, ob dieses einzelne Stück, da der Wurf sehr lang erschien, vielleicht doch eine Bache wäre, brauchte ich etwa eine halbe Stunde bis ich schoß. Im Video sieht man, wie das Schwein dann endlich den Fehler macht, kurz hinter der Fichte hervorzukommen (Wildkamera hing im rechten Winkel links zur Schußrichtung). Ich zielte auf die Kammer, da mir das Schwein einfach zu hektisch war. Ich kam aber etwas tiefer als gewünscht ab. Bühne leer. Nach 15 Minuten ging ich kucken.

Bei der Nachtaufnahme vom Anschuß sieht man sehr schön, daß die Lunge getroffen wurde. Da lacht das Jägerherz in der ganzen Aufregung natürlich☺

Außer dem Schweiß auf dem glatten Fichtenstamm (siehe Fotos Nacht/Tag) konnte ich zunächst keinen weiteren Schwei finden. Mist.

Nach einigem herumfaseln aufgrund falscher Vorstellung ob der Fluchtrichtung, fand ich dann ganz in Anschußnähe doch Schweiß auf einem Brombeerblatt. Juhu!

Nach einem gefühlten Kilometer ( es waren aber weniger als 50 m) lag es dann vor meinen Füßen in den Brombeeren, nahe des Wirtschaftsweges unter der Hochspannungstrasse.

Im Ausschußloch steckte ein walnußsgroßer Pfropfen Lungengewebe. Aha. Deshalb auch wenig Schweißs für einen solchen Treffer. Am Tag sah ich dann, dass das Schweinchen vom Anschuß bis zur 'Niederkunft' fleissig markiert hatte.

ich schoß beiden Stücke mit .30-06 - 7627. Lunge und Herz wurden getroffen. Ich muß dringend Kreuzer laden. Die Videos schicke ich im Anschluss

Waidmannsheil Mathias, Dienstag, 30. Juli 2019 17:42

Witzig, 7627 geritzt gerade zufällig gefunden. Der Beginn einer neuen Ära (Flitzer, Kreuzer) 2015. Von genau diesem Sitz habe ich das letzte Schwein (Emails von eben) geschossen. Mit den alten 7627, allerdings nicht geritzt. Wirken tun die trotzdem bombastisch. Das waren ja nur Vorversuche für Deine neue Geschoß-Erbfolge. Ich werde die dann doch endlich mal auch für mich laden. Ironie aus.

Gruß Mathias, Juli 2019

Möller-Fünf

Hallo Herr Möller,

auch bei uns in Irland werden die „Fünfen gemöllert“!

Grüße, G.H., Samstag, 14. September 2019 12:45

Lutz Möller Kreuzer oder Flitzer mit genau vier Splittern und einem Restbolzen erzeugen beim bevorzugten Lungenschuß ein inneres Trefferbild Wie die Fünf auf einem Würfel!

200 m Keiler

Hallo Lutz,

bei Mond hatte ich das große Glück einen Keiler zu strecken:

Mit der 30-06 auf 200 m geschossen, natürlich mit Deinen Flitzern. Die (aufgebrochen 115 kg) Sau fiel und lag am Platz. Das können Deine Geschosse. Ich weiß das mittlerweile – Du schon lange.

LM: ☺ Schießen und treffen muß man allerdings auch können. Waidmanns Heil!

Aber leider gibt es immer noch Zweifler.

Viele Grüße. Jan S., Donnerstag, 19. September 2019 02:10

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