Lutz Möller 308 Munition

Jagdgeschichten Seite 5

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Lutz Möller 7,6 mm Geschichte 2018

Lutz Möller 7,6 mm Geschichte vom KJG bis zum gekerbten Flitzer mit bestimmten vier Splittern

Mai Strecke 2012

Hallo Lutz,

lange hörten wir nichts voneinander. Ich hoffe Afrika 2012 war trotz der aller Umstände für Dich erfolgreich.

LM: Lies Afrika 2012 selbst. Dann kannst Du ermessen, wie erfolgreich wir waren.

Anbei ein paar Bilder der letzten Woche (leider ohne Ein- und Ausschuß von innen, aber ich gelobe hier Besserung) . Alle Stücke erlegte ich mit einer Sauer 202 in 308.

Bock

Einschuß weit hinten

LM: Beachte Zielwahl! FR: Beachte Diagonalbock!

Ausschuß

Gestern morgen Bock auf gemessenen 98 m, Fluchtstrecke drei Schritte.

Jungfuchs

Jungfuchs Ausschuß

Der erste Jungfuchs dieses am Mittwoch den 16. Mai Abends um 9 Uhr auf gemessen 150 m spitz von vorn leicht schräg sitzend, Fluchtstrecke 0 m.

Fuchsrüde

Fuchsrüde, Ausschuß

Junger Fuchsrüde, der morgens auf einer abends gemähten Wiese Futter suchte, stand auf gemessene 180 m Entfernung. Fluchtstrecke 40 m. Wobei mir hier nicht klar ist wieso ich das eigentlich als „guten Treffersitz“ bezeichnen würde.

LM: Lies Der brauchbare Treffer , Fluchtstrecke und, Wie stirbt Wild?

Schmalreh

Schmalreh auf 90 m, Fluchtstrecke 30 m, was ich aber auf die „angespannte“ Lage zurückführe. Das Stück wollte nahe einer Bundesstraße eine schnell kleine Wiese überqueren, blieb auf Pfiff stehen, bekam den Schuß und ist dann eben noch kurz geflüchtet. Schweiß war ausreichend vorhanden. Das Stück hätte man nachts ohne Taschenlampe gefunden

Das ist nur ein kleiner Auszug, aber denke wie  dies alles für Deine Munition spricht und man sich ganz gleich auf welche Entfernung und in welcher welche Lage man sich voll auf Deine Munition verlassen kann.

Eine kleine Frage habe ich noch. Leider war ich nicht schnell genug Bilder zu knipsen, denn als ich die Bilder von innen aufnehmen wollte, war das Stück schon beim Wildhändler. Ich hatte bei dem Schmalreh das Gefühl, Dein Geschoß sei ohne zu splittern durch das Reh gesaust. Ich hatte keine Rippen getroffen.

Kann sein, daß bei dem schwachen Stück der Staudruck einfach nicht ausreichte, oder die Ausbreitung so gering war das dies nicht auffiel (nächstes Mal werde ich gleich Bilder aufnehmen)?

LM: Ersteres ist unwahrscheinlich, Zweiteres schon wahrscheinlicher. Gewißheit bringt nur eine Inaugenscheinnahme, für mich in der Ferne große, scharfe, helle aussagekräftige Bilder. Im Übrigen lies Zielwiderstand!

Mit freundlichen Grüßen, Frank

Radke, Montag, 21. Mai 2012 13:48

Alter Messing-Bock

Lieber Herr Möller,

Sie lieben ja bebilderte Abschußberichte. Heute MJG aus der 308, 40 Meter Schußentfernung

Einen wirklich alten, heimlichen Bock beschieße ich auch dann, wenn er schräg steht. Man(n) sollte natürlich über ein gewisses räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, damit nicht unnötig Wildbret zerstört wird. Einschuß schräg hinter das linke Blatt, Ausschuß vorn neben dem Stich. Der Bock lag natürlich sofort. Der Wildbretverlust ist zu vernachlässigen. Was Sie vielleicht freut, ich konnte sehr schön die Splitterwirkung Ihre MJG dokumentieren, immerhin zwei Splitter ließen sich bergen.

Alter Bock mit Diagonalschuß von hinten

Ausschuß vorn neben dem Stich

Einschuß | Rippen

Splitter / Schulterblatt | Splitter

Mit jedem weiteren Abschuß steigt meine Begeisterung für Ihre Geschosse! Kraftvoll und doch schonend.

LM: Danke für Ihren Bericht und Ihre freundlichen Worte.

Viele Grüße, O. Dippel, Montag, 21. Mai 2012 13:42

Bock und Schmalreh

Guten Abend Herr Möller,

heute zeigte Ihr MJG in 308 wieder, was es kann. Ich konnte innerhalb einer Stunde einen Bock und ein Schmalreh erlegen. Zuerst wechselte mich das Schmalreh auf 30 m an und ich schoß kurz hinters Blatt in die Lunge. Aufgrund der nahen Entfernung und da ein Splitter das Herz traf, flüchtete das Stück noch 50 m, ehe es zusammenbrach.

Schmalreh, Einschuß

Schmalreh, Auschuß

Wenig später erblickte ich den seit einigen Tagen gesuchten Bock in etwa 150 m Entfernung, ständig zu mir sichernd. Er zog hinter eine kleine Birke und verhoffte dort breit stehend. Wohl wissend, daß mit Ihr MJG ermöglicht durch Hindernisse und Zweige erfolgreich  auf Wild zu schießen, schoß ich durch die paar Birkenzweige, die den Bock leicht verdeckten. Der Bock fiel und lag im Knall.

Bock, Einschuß

Bock, Ausschuß

Mit einem anderen Geschoß hätte ich mich das wohl nicht getraut. Auf Ihr MJG ist Verlaß, wie beruhigend!

Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil, Jasper Tramp, Dienstag, 22. Mai 2012 00:01

Further down the Road

Continued tests with H335 and Norma 201

Dear Mr. Möller,

encouraged by the initial tests of your MJG:s in my old Sako 308, I decided to try some more. As you recommended, the bore was carefully cleaned. First with Boretech Eliminator using a nylon bristle brush, followed by a dose of Forrest bore cleaning foam left in the barrel over night.

LM: Right!

The bore was then lightly oiled and wiped dry, taking extra care to also get the cartridge chamber dry. New loads were assembled in the same Sako cases used in the previous tests, but this time I only necksized them. (Lee Collet die). The primer was the same Federal 210 as before. Cartridge overall length was kept at 71 mm just as before.

You recommended to use Norma 200 for best results, but decided to work on with what powders I had on hand, Hodgdon H335 and Norma 201, increasing the charges from the previous testing. I continued using the OCW method of shooting one shot of each load, turnwise, each on their own aiming dots.

With H335, I started from where I stopped the last time, at 47,2 grains, with 0,3 gr increments stopping at 47,5 gr. - No signs of excessive pressure. I actually thought, I was pushing the limit because the Hodgdon manual gives a maximum of 46,5 grains for jacketed bullets of similar weight and length. If I chose to work up from here, there´s still room for more of this fine granulated ball powder. During the test firing I let the barrel cool down for 2 – 3 minutes between shots. (The barrel was hot, but still touchable with a bare hand.). All of the tried H335 charges gave the same accuracy, around 17 – 19 mm at 100 meters.



I then proceeded with Norma 201. Now the charges were increased, starting from 46.0 gr in 0,3 gr increments stopping at 47,2 gr (compressed charge). The best group with 46,3 gr was only 5,5 mm center to center!

LM: Join the 10 mm Club. Bring five Shots with my Bullets on my Target in 100 m, signed by the Range officer and get 100 Bullet for free!

I consider this being exceptional accuracy from an average, well used hunting rifle with a standard 3-9 x hunting scope with a fixed (91,4 m) parallax. Unfortunately I could not chronograph any velocities because the Chrony would not work under the roof of the shooting range.

LM: Consider a BMC18. It delivers, what You need, with 1% Accuracy. I recommend Norma 200 for the 308 with my MJG.

Best regards, Markus Forsström, Dienstag, 22. Mai 2012 21:17

Fuchsdoppel

Hallo Lutz,

hier noch ein von Bild zweier Jungfüchse, die ich beim Bockansitz auf gemessene 176 m vor dem Fuchsbau erlegen konnte.

LM: zwei Jungfüchse mit der 308 auf 176 m. Hut ab!

Bei den Füchsen war die Flucht jeweils 0 m. Ich glaube die 308  ist hierfür noch zu groß, als daß man sie danach noch für evtl. Ausbildung nutzen kann. Doch jede hierfür anständige Patrone in der Größe wäre gar nicht an sie herangekommen. Hast du evtl. noch eine Idee wie man das „Aufplatzen“ verhindern und trotzdem Deine Munition nutzen könnte ?

LM: Ja, breit auf die Lungen mit 5,6 mm MJG 5605 mit verminderter Wirkung für Kleinwild, nämlich Reh und Fuchs, z.B. aus der 222.

Mit freundlichen Grüßen, Frank Radke, Freitag, 25. Mai 2012 13:54

Unübertreffbare Leistungen

Guten Tag Herr Möller,

offenbar haben Sie Ihren Ausflug nach Namibia 2012 sehr erfolgreich gestalten können. Dazu mein herzliches Waidmannsheil!

LM: Danke!

Auch wenn ich nicht bis Afrika reisen kann (mit meinem schwer markierten Knochen will ich keinem Berufsjäger zumuten, sich mit mir abzumühen, geschweige denn, mich aus unwegsamem Gelände bergen zu müssen!) , um den Erfolg Ihrer Geschosse erleben zu können, so ist mir bereits im Monat Mai mit der Jagd auf Schmalrehe und Böcke in heimischen Revieren mit einem Dutzend Rehen ein sehr ansehnlicher Erfolg beschert. Wie nicht anders zu erwarten, haben Ihre Geschosse aus meinem Bergstutzen 7x57R / 22 Hornet und die Repetierbüchse - die Sie nicht mögen - in 308 unübertreffbare Leistung bei geringster Wildbretentwertung gezeigt: von 25 bis 216 m (Leica Rangefinder 1200) blieben die Stücke im Feuer liegen, bzw. betrugen die Todesfluchten bei Herzschüssen weniger als 15 m.

LM: Beachte gute Zielwahl!

Leider kann ich Ihnen nicht mit Bildern dienen, da ich mich aufs Jagen / Beutemachen und nicht aufs Photographieren beschränke, dennoch bin ich von der Präzision und Leistung vorbehaltslos überzeugt und ständig bemüht, in meinem jagdlichen Umfeld weitere Überzeugungsarbeit zu leisten!

Auch meinen schönen alten Krieghoff - Neptun - Drilling mit 8x57 IRS möchte ich so schnell wie möglich auf Ihr Geschoß einstellen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Nahegau / Nordpfalz, Ihr dankbarer Wolfgang Louen, Donnerstag, 31. Mai 2012 11:33

Überläufer 308 Win

Hallo Herr Möller,

vor zwei Wochen konnte ihr MJG wieder zwei Überläufer fangen. Den ersten mit 40 kg beschoß ich auf 50 m an der Rapskante kurz hinters Blatt. Er flüchtete noch 10 m in den Raps und konnte am nächsten Morgen leicht geborgen werden. Den zweiten beschoß ich am Tag darauf auf etwa 60 m in den Rüben. Den Treffer, der den Bewegungsapparat zerstörte (Mitte Blatt), verdaute das 55 kg Schwein nicht und kippte nach 5 m langsamen Ziehens einfach um. Die Wirkung war meines Erachtens nach hervorragend und zusammen mit quasi nicht vorhandener Wildbretentwertung äußerst zufriedenstellend. Vielleicht sollte Herr T.S., wenn er die Sauen an den Platz bannen will, seinen Haltepunkt so wählen, das der Bewegungsapparat außer Kraft gesetzt wird, sprich nicht EINE GANZE HAND hinters Blatt halten.

LM: Dafür nimm Zielwahl für nahe Ziele!



Bild 1. 40 kg Überläufer, Flucht 10 m | BIld 2.+3.+4. 55kg Überläufer, Flucht 5 m

Mit freundlichen Grüßen nach Afrika aus dem mindestens genau so warmen Göttingen :), Waidmannsheil, Jasper Tramp, Freitag, 29. Juni 2012 09:59

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