Lutz Möller KJG Geschichte

bis 2010

Pfad / Heimat / Munition / Möller / KJG-Geschichte

Lutz Möller

Siehe alles in http://kjg munition.de/

Siehe auch sieben Zweifel vor dem Munitionskauf  | Fragen und Antworten zum Kupferjagdgeschoß | KJG S | KJG S Versuche | KJG Wirkung | KDG Art und Nutzen | kühles Kupferjagdgeschoß | Buntmetall

Ein Jahr KupferjagdgeschoßFünf Jahre KJG | Sechs Jahre Kupferjagdgeschoß

Lies weiter Lutz Möller Geschichte ab 2010 und MJG

Lutz Möller KJG

8x57Is KJG Patrone und 8 mm KJG

Hallo Lutz,

da im Hamburger Hafen im Krieg reichlich Bomben gefallen sind, haben wir bei Bauarbeiten regelmäßig mit dem Munitions-Räumdienst zu tun. Heute habe ich von einem der Spezialisten einen kleinen Fund bekommen, der einmal nichts mit dem letzten Krieg zu tun hat, sondern zur Zeit der Musketen eine Rolle spielte und die Zeit gut überstanden hat. In der Anlage ein Bild des Geschosses mit den deutlich zu erkennenden Führbändern.

Hamburger-Hafen.jpg

Minié Geschoß aus dem Hamburger Hafen

Gruß und Waidmansheil, Volker

LM: Vermutlich ein Minié Geschoß

Hallo Lutz,

ich dachte auch erst an ein Minié Geschoss, aber die sind nicht spitz und haben einen Hohlboden zur Expansion, da unter kalibriert. Dieser Bleibatzen stammt wohl mehr aus den Napoleonischen Kriegen, etwa 1813, in der Zeit wurden in den Musketen Rundkugeln verschossen, aber auch schon solche Spitzgeschosse. Sie sind massiv, haben keinen Hohlboden, aber bereits Entlastungsrillen, oder grobe Führbänder. Das war schon eine deutliche Weiterentwicklung im Vergleich zu den Rundkugeln.

Viel Erfolg bei Deinen Entwicklungen und der Vermarktung. Sobald meine Kupferlinge verbraucht sind freue ich mich schon auf die MJG's.

Frohe Ostern, Volker, Freitag, 22. April 2011 07:51

LM: Siehe auch alte Führbandgeschossen

Echt gut. Der schlechten Versorgungslage für gute Jagdgeschosse wegen, entschloß ich mich gemeinsam mit deutschen CNC-Werken leistungsfähig tötende und Wildpret schonende KJG anzubieten. Lies KJG wirken anderes. Man weiß, KJG treffen genau. Die bei den empfohlenen Ladungen angegebene Werte für Fleisch- und Knochen-Tiefenwirkung sind Mindestwerte.

Alte Geschichten und Empfehlungen beschäftigten sich vorrangig mit tombakbemantelten Bleigeschossen. Seit dem KJG ist alles anders. Das reibungsarme Führbandvollgeschoß beschleunigt bei geringeren Einpreßkräften schon bei geringerem Druck schneller, läßt sich viel höher laden, bietet größere Geschwindigkeiten, flacher Flugbahn für weite Schüsse, die Hohlspitze splittert nur wenig Masse fort, plattet zum Bolzen ab, dringt schulterstabilisiert aus jedem beliebeigen Trefferwinkel schnurgerade sagenhaft tief ein. KJG erlauben die, von der jeweiligen Patrone bekannten, Grenzen Tierarten zu bejagen sowohl nach oben zu größeren, als nach unten zu kleineren Tieren, waidgerecht zu überschreiten. Aufgrund guter Aerodynamik ermöglichen KJG innerhalb vertretbarer Höhenabweichungen über größere Entfernungen zielsicher zu treffen. Die Wirkung ist gut. Siehe auch Jagdgeschoßpräsentation.

Merkmal bewirkt Vorteil
Kupfergeschoß → behält Masse → dringt sehr tief ein, streckt unerwartet große Tiere
hinterläßt Zylinderstumpf → wirkt schulterstabilisiert in die Tiefe → wenig Blutgerinnsel unter der Decke
Hohle Spitze splittert vorherbestimmt → grobe Splitter wirken sofort mit großem Wirkungsquerschnitt (~ Gesamtsplitterfläche * v²). Der schulterstabile schnelle Zylinderstumpf wirkt in der Tiefe
Geringer Einpreßdruck → läßt sich bei mäßigem Gasdruck auf Höhe V0 hochladen, → flache Flugbahn, große Rasanz, große nutzbare Reichweite

große Wirkung, kurze Fluchten

Geringe Masse → Höhe V0
Geringe Reibung → Lauf lebt lange → günstige Kosten für viel schießende Berufsjäger,
dauernd verfügbare Waffe
Erstes Führband liegt spielfrei im Übergangskegel an → beste Präzision → erleichtert kleines Wild zu bejagen,
trifft auch bei weiten Schüssen erfolgreich
Rückwärts gesetzt keine Splitter gefährdet Hund nicht bei Drückjagden
verringert Wirkungsquerschnitt
schon Wildpret
schlechte Aerodynamik verringert Reichweite und Hinterlandgefährdung bei Drückjagden

KJG Führband unter dem Mikroskop

Diese vergrößerte Führbanddarstellung eines abgeschossenen KJGs zeigt die gasdichte schmales Führbandoberfläche und den im Schuß berührungslos gebliebenen Schaft mit feinen Drehspuren.

altes 9,3 mm KJG vor und nach dem Schuß

Der platte Restbolzen durchdringt das Wild schulterstabil

Alleskönner

Moin Lutz,

Ich benutze seit 2 Jahren lediglich Teilmantelgeschosse in meiner 6,5x57. Ich verschieße z. Z. nach einem Tip im WuH-Forum das 9 g Sierra GK bei etwa 700 m/s V0. Dieser Entschluß entstand aus der Überlegung, durch ein eher bummeliges Geschoß der Problematik der Totalzerlegung bei TM-Geschossen entgegenzuwirken. Allerdings würde ich gern die V0 eines 6,x Gramm Geschosses zurückgewinnen OHNE dabei auf Deformation verzichten zu müssen (Impala...) und OHNE eine Totalzerlegung zu riskieren. Zudem habe ich vom Barnesnichts Gutes über die Laufschonung gehört. Da erscheint mir Dein Lutz Möller Geschoß eine sinnvoller Ausweg.

Ich habe die Entwicklung des KJG bis jetzt sehr aufmerksam verfolgt und bin durchaus daran interessiert, mir das Geschoß in 6,5x57 von einem Bekannten laden zu lassen. Abgehalten davon hat mich bis dato lediglich die - in meinen Augen - eher mittelmäßige Deformation des KJG. Dabei entnehme ich meine Information darüber lediglich Deiner Seite, praktische Erfahrungen habe ich nicht. Jetzt habe ich vor kurzem in der Pirsch 13/05 gesehen, wie schön Dein KJG in der „Graubündener Version“ mit Plastikspitze selbst in Gelatine aufpilzt. Wieso gibt diese Neuerung nur in 10,3? Oder ist das in der Pirsch abgebildete Restgeschoß lediglich eine besonders „ Exemplar“?

Viele Grüße, A. H. Sonntag, 26. Februar 2006 22:46

9,3 mm KDG nach Elchtreffer

Das 9,3 mm KDG nach Elchtreffer
Mit 750 m/s VZiel ein Deformator

KPG-08 Reste nach 1000 m/s Wassertreffer von vorn

KPG-08 in tiefes Wasser deformiert bei 1.000 m/s zwar bilderbuchmäßig, aber nicht ohne vorher heftig zu splittern.

KPG-08 Reste nach 1000 m/s Wassertreffer von hinten

KPG-08 mit 1.000 m/s auf tiefes Wasser

Adrian,

schaue die die Bilder hier drüber bitte gut an und überlege warum die Geschoßreste wohl so aussehen. Einmal zeige ich ein mit 750 m/s deformierendes 9,3-mm-Kupferdeformationsgeschoß, dann ein mit 1.000 m/s deformierendes Kupferpolygongeschoß-08. Letzteres deformierte, nachdem es heftig splitterte. Mehr siehst du in Zerleger.

Dein schnelles Geschoß ohne Zerlegung aber mit Deformation gibt es nicht, wird es nicht geben, kann es nicht geben. Der Grund ist der mit ½ r v² steigende Staudruck. Ein Deformationsgeschoß kann nur in einem sehr kleinen Geschwindigkeitsbereich deformieren, weil bei zu niedrigen Geschwindigkeiten das Ding gar nicht erst „aufmacht“ und bei höheren Zielgeschwindigkeiten schon wieder platzt. Deshalb steht in Zerleger auch sinngemäß „Deformatoren sind ein Fabel.“ ! Der quadratischen Staudruckabhängigkeit von der Geschwindigkeit wegen, gibt es keine Breitband-Deformatoren! Weil die Entfernungen zum Wild willkürlich sind, müssen Jagdgeschosse aber ein breites Geschwindigkeitsband abdecken. Dan sind zu tötenden Tiere auch noch unterschiedlich, und haben unterschiedliche Teile, wie Lunge, Fleisch oder Knochen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein brauchbares Jagdgeschoß muß mit all dem fertig werden. Das ist nicht einfach. Außerdem soll es noch gut fliegen. Wegen dieser vielen schwierig zu erfüllenden Forderungen ist das KJG, wie es ist. Die Hohlspitze splittert auf allen jagdlichen Entfernungen sicher und erbringt den notwendigen und hinreichenden Wirkungungsquerschnitt. Der feste Restbolzen durchdringt das Tier in der Tiefe. Die Schulterstabiliserung sorgt für ungestörten, geraden Geschoßweg. Bei allem kann und muß das KJG leichter als Bleigeschosse sein, nämlich um auf allen jagdlichen Entfernungen noch sicher zu splittern.

Du mußt Dein weiches Bleigeschoß schwer wählen, damit es langsam bleibt um nicht beim Aufprall zu zersplittern. Deshalb plagen sich ja die Leute in den größeren Kalibern immer mit diesem fiesen Rückstoß herum, der ihnen das Mucken beibringt und sie dann nicht mehr treffen! das muß nicht sein. Blei platzt ab etwa 550 m/s Zielgeschwindigkeit. Jedes Bleigeschoß zerlegt (zer-Blei-stäubt) sich im Ziel so lange, bis diese Geschwindigkeit unterschritten ist. Deshalb wirken Bleigeschosse auch in der Tiefe nicht so gut. Sie sind schlicht zu langsam, um noch groß zerstören zu können. Das festere Kupfer hält deutlich höhere Geschwindigkeiten aus, ohne zu zerstäuben. Aber bei 1.000 m/s VZ wird Kupfer auch weich, wie du oben siehst.

Dein Alleskönner ist das Lutz Möller Geschoß, kein Deformator. Der kann das alles nämlich nicht. Das gepilzte 10,3 mm KJG kann das auch nur in einem kleinen Geschwindigkeitsbereich am Ende der in Graubünden erlaubten Jagdentfernung. Darüber splittert es genauso. Nur macht das nichts, sondern ruft gerade den gewünschten Wirkungsquerschnitt hervor. Der wiederum läßt sich mit einer Hohlspitze beim KJG genau auf den gewünschten Wert einstellen. Das kann sonst kein Geschoß.

Also verabschiede dich von überholten Vorstellungen und versuche das KJG zu verstehen. Damit hast du, was du brauchst. Sattle um. Du wirst es nicht bereuen, verspreche ich dir!

Lutz Möller 26. Februar 2006,

Hallo Lutz,

Vielen Dank für Ihr E-mail,

Aus welchem Grund entschieden Sie sich für diese Geschoßart? Abgesehen von der Hohlspitze, frage ich, wieso die Führungsringe nicht als Nuten eingefräst oder -gepreßt sind. Ich meine, solche Ringe erzeugen Luftwiderstand und schaden so der Flugbahn.

MFG, Franz Braun

Tag Herr Braun,

Weite Schüsse und kleines Wild erfordern zwingend Höhe Geschwindigkeiten. Anders sind weder eine gestreckte Flugbahn noch hinreichende Wirkung bei kleinen Zielwiderständen sicherzustellen. Die gestreckte Flugbahn wird benötigt, um, ohne das ZF zu verstellen, sicher zielenzu können, also im flachen Direktschuß, statt im artilleristischen Bogen.

KJG Splitter und Restbolzen von derschräg oben

Kräftige Splitter . . .

KJG Splitter und Restbolzen von der Seite

bieten sicheren und großen Wirkungsquerschnitt

Große Tiere erfordern große Flächenlast. Hier nun kommt die gegenüber Blei etwa 6-fach größer Festigkeit von Kupfer in Spiel, die erlaubt auch schnelle Geschosse zu landen, gleich wie groß das Tier ist. Allerdings spricht Kupfer auch 6-mal so schlecht wie Blei an. Die Hohlspitze erlaubt nun den Bug in wenigen großen, meist 1 mm dicken, flachen Splittern abzusprengen und den Restbolzen dann schulterstabil durch das Ziel zu dringen. Insofern bitte ich nicht den Irrtum zu begehen, herkömmliche Bleihohlspitzgeschosse mit solchen aus Kupfer gleichzusetzen. Während Bleihohlspitzgeschosse in der Regel platzen und einen breiten Splitterschauer verursachen, pilzt das Lutz Möller Geschoß nicht auf, splittert vorherbestimmt auf:

Nach den oben genannten Gründen sich für ein Lutz Möller Geschoß zu entscheiden, ist die naheliegende Lösung für die genannten Aufgabenstellungen.

Der Grund Geschosse zu drehen liegt in der Innenballistik, weil nur mit dünnen Führbändern der Einpreßdruck soweit erniedrigt werden kann, sogar noch unter den bemantelter Bleigeschossen, um mehr und lebhafteres Pulver zu laden, um noch größtmögliche V0 zu ermöglichen, die wiederum der gestreckten Flugbahn und der größeren Wirkung auf kleinere Tier dient, ohne bei größeren Tieren dank festem Geschoß an Tiefenwirkung mangeln zu lassen.

Nuten zu fräsen ist ein Ansatz, den wir noch nicht geprüft haben, weil wir bisher doppelte Werkzeugkosten (Pressen und Fräsen), verbunden mit doppelten Maschinenkosten, als nicht wirtschaftlich erträglich, noch technisch erforderlich, als unüberwindbare Hindernisse sahen.

Die Führbänder ragen weniger als 2,5% Durchmesser aus dem Leib hervor. Verbunden mit den Geschwindigkeiten und Zähigkeiten der Luft, ergeben sich, je nachdem, ob wir große Strömungshindernisse (Reiseflugzeuge) oder kleine (Jagdgeschosse) betrachten, unterschiedliche Verhältnisse, die in der Physik mit der sog Reynoldschen Zahl charakterisiert werden. In unserem besonderen Falle erzeugen diese Führbänder tatsächlich Mikroturbulenzen, die wiederum größere Turbulenzen am Heck mindern. Die Natur zeigt uns als Bespiel die rauhe Haifischhaut zur Widerstandsminimierung. Wir bezahlen also einen kleinen Preis um einen großen Gewinn einzufahren. Insofern ist die Aerodynamik der Geschosse, besonders langer, damit besser als ohne, wenn das Heck entsprechend gestaltet ist. Auch manche Reiseflugzeuge haben kurz vor den Klappen sogenannte ,,Wirbelzäune" auf den Flächen, um solche Mikroturbulenzen zu erzeugen, die makroturbulenten Strömungsabriß an den ausgefahren Landeklappen verhindern. In der Aerodynamik erschließen sich nicht alle Eigenheiten auf den ersten Blick. Die Bänder schaden der Flugbahn nicht, sie dienen ihr.

Mit freundlichem Gruß,L. Möller

Siehe auch Zerleger!

Hallo Herr Möller!

Was Sie für die Freunde der 8x68S alles tun, finde ich sehr super! Ich möchte auch ihre KJGn, wäre sehr neugierig mehr zu wissen!

  1. Wie ist die Genauigkeit ?

    Die Präzision ist erstklassig, weil die Führbänder soweit vorgezogen sind, daß das Geschoß mit unter 0,01 mm Passung die Patrone im Übergangskegel führt, statt die Patrone mit zehnfacher 0,1 mm Reihenstreuung. Eine Waffe mit einem mittig, fluchtend sitzenden Geschoß schießt im Rahmen der Ladungsstreuung genau. Alle anderen vorhandene Geschosse sind nicht auf spielfreien mittigen Sitz optimiert. Insofern wird Loch - in - Loch möglich. Mehr dazu bei Genauigkeit und Ladungsleiter. Ergebnisse siehe bei Neuigkeiten.

  2. Wie tief und welchen Durchmesser hat die Hohlspitze?

    Die Hohle ist sinnvoll nur im Zusammenhang mit der umgebenden Spitze und dann Geschwindigkeit und Zielwiderstand sinnvoll.

  3. Solldas Lutz Möller Geschoß auch bei niedrigen Geschwindigkeiten gut ansprechen?

    Ja, die dünne Spitze splittert bereits bei kleinen Geschwindigkeiten und geringen Zielwiderständen. Sieh hier bei Fragen und Antworten zumLutz Möller Geschoß

  4. Besitzt das Lutz Möller Geschoß Einkerbungen, um Fahnen zu bilden?

    Nein. Das KJG ist nicht gekerbt, bekommt daher keine Fahnen, sondern der Bug platzt in etwa 1 mm dick flach Splitter mit großem Wirkungsquerschnitt weg.

Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir den Großteil dieser Fragen beantworten könnten! Ich bin zwar mit dem HDB sehr zufrieden, jedoch nervt der schlechte BC !

MfG, Seidl Paul

Herr Seidl,

klar nervt schlechter BC. Deswegen baue ich ja die Windschlüpfer!

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller

Geschoßwahl

Hallo Herr Möller,

Ich möchte das 7,6 mm KJG im in meine leeren .300" Win Mag Hülsen, verladen. Welches Geschoß wäre für meine Waffe die geeignetste Wahl? Ich bejage damit überwiegend Reh-, Schwarz- und Damwild.

Vielen Dank im voraus, Rainer Huth, Dienstag, 26. Dezember 2006 22:07.

LM: Sie wählen das spitze 7,62 mm KJG mit schwarzer Kappe!

Genauigkeit

Wie schon oben erwähnt, wird die Präzision wird erstklassig, durch fluchtenden Kugelsitz dank genauer Passung und vollkommen gleicher Masseverteilung und Rundheit, nämlich so

  1. Kegelfluchtenden Kugelsitz dank genauer Passung, weil die Führbänder soweit vorgezogen sind, daß das Geschoß die Patrone mit leichter Preßpassung im Übergangskegel spielfrei führt, statt umgekehrt die Patrone wie üblich mit 0,1 mm oder mehr Hülsenmundpassung mit Reihenstreuung klappern zu lassen. Eine Waffe mit einem mittig, fluchtend sitzenden Geschoß schießt genau.

    Ogivalgeschosse können nicht so auf Preßpassung gesetzt werden, wen die Patron wieder entladbar sein soll, weil dann das Geschoß im Lauf klemmen würde und stecken bliebe. das Pulver ergösse sich bei gewaltsam herausgerissene Hülse ins Magazin. Mit der Waffe könnte nicht weiter geschossen werden, bis ein Putzstock zu Hand wäre, um das Geschoß herauszuklopfen.

  2. vollkommen gleichmäßige Masseverteilung und Rundheit. Herkömmliche Beigeschosse mit Mantel leiden an einer Zwickmühle, die sich Kupfergeschossen nicht stellt. Tombakmäntel werden gezogen und gepreßt. Gleichmäßige Wandstärke über den ganzen Umfang und Länge ist wesentliche Voraussetzung für ein Bleigeschoß genau zu fliegen. Sind die Wandstärken an verschiedenen Orten ungleich, so verschiebt sich der Schwerpunkt aus der Mitte heraus, weil Blei und Mantel unterschiedlich dicht sind. Solange das Geschoß im Lauf ist, muß es der Geometrie folgen. Kaum verläßt es den Lauf drehen die Kreiselkräfte jedes Geschoß genau um seinen Schwerpunkt. Sofern bei einem unrunden Geschoß oder allgemein einem Geschoß, bei dem der Schwerpunkt außermittig liegt, versetzte sich die Mitte um eben jenen außermittigen Betrag. Das wirkt sich auf das Geschoß als seitliche Abweichung von der geraden Seelenachse aus, so als schubste man es zur Seite. Da vorher nicht bekannt ist in welcher Richtung der Schwerpunkt außermittig liegt, streuen die Treffer beliebig in der Gegend herum.

    Wettbewerbsgeschoßhersteller (z. B. Berger) wählen daher besonders dünne Mäntel, um den möglichen Versatz klein zu halten. Leider halten solche Geschosse dann keine Höhen Drehzahlen mehr und können mit hoher V0 aus kurzem Drall verschossen schon mal vor dem Ziele als kleine graue Bleistabwolke in der Luft ihr Leben beenden, bevor sie etwas sinnvolles geleistet haben.

    Jagdgeschoßherstellern bleibt dieser Weg zur Genauigkeit verwehrt, weil die Geschosse eine gewisse Festigkeit aufweisen müssen, um nicht im Ziel schon in der Oberfläche zu zerplatzen. Sie müssen dicke Mäntel wählen, und der Jäger eben die damit verbunden Ungenauigkeit aushalten, die ihn in nutzbaren Jagdentfernung beschränkt. Die amerikanischen Jagdgeschoßhersteller wählen meist einen Mittelweg mit verhältnismäßig dünnen Mänteln, um die Genauigkeit einigermaßen hinzubekommen. Den Preis bezahlt der Benutzer bei der Nachsucher, wenn ihm durch das zu weiche Geschoß der Ausschuß fehlt!

    KJG sind von all diesen oben genannten Übeln der Mantelgeschosse frei. Nur ein Werkstoff im Geschoß, nämlich Kupfer, hat nur ein Dichte. CNC-gedrehte Geschosse sind rund. Aus beidem folgt, bei CNC-gedrehten Kupfergeschossen ist der Schwerpunkt immer in der Drehachsenmitte. Folglich kann es keinen Abgangsfehler aus Unrundheit oder ungleicher Masseverteilung geben. CNC-gedrehten KJG sind von daher grundsätzlich genauer als alle Mantelgeschosse. Mehr zu den selbstzentrierenden und genauigkeitserhöhenden Eigenschaften der KJG steht in der Schutzanmeldung zum ,,Reibungsarmen Führbandvollgeschoß".

Die Hülsenmundwandstärke der .300" WSM soll nach CIP 0,445 mm betragen. Albrecht Huf maß am 26. Oktober 2004 nach. Er berichtete

Maß CIP Romey Winchester Norma
Wandstärke [mm] 0,445 0,430 0,350 0,380
Mindermaß [mm] - 0,015 0,095 0,065
Patronenspiel im Hals [mm] 0,020 0,035 0,115 0,085

Obige Werte aus der wahren Welt, nicht den Spezifikationen, bedeuten schlicht, tatsächliche Patronen klappern im Lager herum, bringen jedenfalls das Geschoß nicht mittig und fluchtend vor den Lauf. Das ist aber mindeste Voraussetzung genau zu schießen. Nur ein genau sitzendes Geschoß kann den Lauf erschütterungsarm entern und demzufolge ohne eingangsseitig verursachte Abgangsfehler wieder verlassen. Das erste Führband der KJG ist so groß, daß es im Kegel ohne Spiel anliegt. Weil dünn, klemmt es nicht so stark, als daß die Patronen unabgeschossen nicht wieder entladen könnte. Genau in dem klapperfreien mittigen fluchtenden Sitz, liegt eine Ursache für die Leichtigkeit, mit der Waffen mit KJGn ohne große Ladungsentwicklung auf Anhieb meist gut treffen. Insofern sind KJG (KJG) und die daraus abgeleiteten Messingsportgeschosse (MSG) auch ohne die Ladungsleiter gut zu benutzen, mit natürlich noch besser.

Im obigen Falle führen Wolfgang Romeys Patronen mit Horneber Hülsen das Geschoß besser als Norma und die besser als Winchester, bei denen das Geschoß deutlich mehr als 1/10 mm klappert. Das ist Schrott!

Siehe auch KJG-treffen-genau

Ladungen

Um die genaueste Ladung für Deine Büchse zu ermitteln, ist die Ladungsleiter der geeignet Weg mit wenig Einsatz früh zum ersehnten ,,Loch - in - Loch - Ziel" zu gelangen!

Beschichtung

Zu Ihre Frage, ob gegen ein mögliche Laufverkupferung eine Beschichtung erforderlich sei: Ein Pfiff der KJG sind deren schmale, reibungsmindernde Führbänder. Bei den Höhen Kräften und kurzen Zeiten im Lauf verlassen wir den Bereich statisch berechenbarer Hookscher Tangenten und plastisch kriechender Verformungen und bewegen uns in wenig beschriebenem Gelände. Versuche ergaben gegenüber dem statischen Bereich etwa dreifach größer Widerstandskräfte gegenüber den Leistenscherkräften als erwartet. Daher sind wir in der Lage äußerst dünnen Führbänder zu bauen. Unten folgt ein Versuchsgeschoß (kein Jagdgeschoß, keine Hohlspitze, kein Kupfer). Sie sehen im Vergleich zu den anderen Kupfergeschossen deutlich dünnere Führbänder:

Das erste Führbandgeschoß im Jahre 2003

Erstes Führbandversuchsgeschoß 2003

Bei geschickter Verteilung und Werkstoffwahl ist einerseits möglich den Einpreßdruck unter den von ummantelten Bleigeschossen zu senken, so daß die Patronen hochgeladen werden können, höher als mit jedem anderen Geschoß gleicher Masse und Länge. Damit bieten die reibungsarmen LM KJG die bei gleichem Gasdruck die einzigartige Möglichkeit grundsätzlich größere V0 als alle anderen vergleichbaren Geschosse zu erreichen. Des weiteren genügt den dünnen Führbändern der Schmauch im Lauf schon als Schmierung. Ein Beschichtung erübrigt sich daher. Sowohl schmalen Führbänder als auch maßhaltige CNC-Fertigung bieten Gewähr die Feldabdrücke in den Bändern ohne übermäßige Kräfte abfließen zu lassen. Dieser mäßige Druck des Geschosses gegen die Felder, verbunden mit Schmauch und mehrfachen Kanten erlaubt dem Geschoß im Schuß den Lauf teilweise von Schmach freizuräumen, statt ihn wie bei herkömmlichen gepreßten Vollkupfergeschossen (Barnes, Hirtenberger, Lapua, Rhino) oder gedrehten Geschossen mit breiten Führbändern (Balle GPA, Faude Trident, Reichenberger HDB) auf großer Länge mit großer Kraft anzudrücken und im Reibschweißverfahren, besonders bei großen Geschwindigkeiten in Mündungsnähe) zu verkupfern (Schützengold). Die dennoch unvermeidlich verbleibenden Ku-Reste lassen sich dank reinen Kupfers ohne weiteres mit Ammoniak (Salmiakgeist) laufschonend ablösen.

Die meisten Beschichtungen enthalten neben einem Blättchenschmiermittel (Graphit oder Molybdänsulfid), Fette oder Wachse. Beide verdampfen im im Pulverschmauch und senken damit den Gasdruck, also die V0. Da große Wirkung auf kleine Tiere aber gerade große Zielgeschwindigkeiten erfordert, müssen wir mit jedem Meter je Sekunde Schnelligkeit geizen. Da bauartbedingt im gewöhnlichen Betrieb keine Schmierung erforderlich ist und nebenbei schadet, entfällt jede Notwendigkeit zu beschichten. Mehr zu den reibungs- und druck senkenden Eigenschaften der LM KJG steht in der Schutzanmeldung zum ,,Reibungsarmen Führbandvollgeschoß".

Schnelligkeit und Blutgerinnsel

siehe auch Verschiedene Treffer →Verschiedene Wirkungen

Im finnischen Loimaa 03 schossen wir mit verschiedenen Geschossen 21 Weißwedelhirsche. Wir erfuhren einmal mehr, Blutergüsse hängen wie jede Wundwirkung auch, weniger von Kaliber, Patrone, Geschwindigkeit oder Geschoß ab, sondern vorzüglich vom Treffersitz und der Zeit, die das tödliche getroffen Tier noch lebt, bzw. wie lange sein Herz noch schlägt bis es endgültig verendet ist. Anderslautende Meinungen sind meiner Kenntnis nach weder zu belegen noch zu erklären. Falls jemand mehr weis, möge er bitte schreiben!

Guten Tag Herr Möller.

Hier melde ich mich mal wieder um neue Geschosse zu ordern. Die von ihnen gelieferten Geschosse in 6,5 und Kal. .30" wurden in den Kal. 6,5x57R, .30-06, und .300" Wby. verladen. Ich muß ihnen sagen, daß ich mit allen Kalibern nur beste Erfahrungen in bezug auf Präzision und Wundwirkung gemacht habe. Selbst die leichten 8,8 g Geschosse erbrachten in der .300" Wby durchweg Streukreise um die 15 mm. Dazu bedarf es wohl keiner weiteren Bemerkung. Die Fluchtstrecken sind ähnlich wie bei Schüssen mit anderen Geschoßaufbauten zu bewerten. Jedoch kann ich nur sagen, daß mit KJG die Wildbretentwertung deutlich geringer ausfällt. Kurz um, ich werde wohl in Zukunft alle Kal. auf KJG umstellen.

Viele Grüße Aicke Kästner, Freitag, 30. Juli 2004 14:21

Siehe auch KJG wirken anderes

Eindringtiefen verglichen

9,3 mm Geschosse

9,3 mm Vulcan | 9,3 mm A² | 9,3 mm KDG | 9,3 mm KDG aus Elch | 9,3 mm KJG alt | 9,3 mm Restbolzen | Splitter

9,3 mm KJG und Blechsplitter

Blechschrott der Teilmantelgeschosse | 9,3 mm KJG | 9,3 mm Restbolzen | Splitter

Bei gleicher Restmasse dringen die nicht aufpilzenden KJG verglichen mit doppelt aufpilzenden Geschosse viermal so tief. Siehe auch Tiefenwirkung

Ansprechen

Lies Fragen und Antworten zum Lutz Möller Geschoß

.30-06 KJG Patrone

.30-06 Patrone mit 7,6 mm KJG spitz mit gemessenen 1.100 m/s v0

Holzstapel für den Beschuß

Ein Stapel nassen gefrorenen Holzes (Birke, Fichte) durchdrang das 7,6 mm KJG etwa ½ Meter
links der undurchschossen Aufbau, rechts der weggeräumte Durchschußbereich. Einschuß von rechts bis zum vorstehenden Stab

vom7,6 mm KJG aus der .30-06 durchschossener Holzstapel

Der letzte Scheit

.30-06 Hülse und 7,6 mm KJG nach HolzDurchschuß

30-06-Hülse mit 7,6 mm KJG Rest

7,6 mm KJG und Restbolzen von vorn 7,6 mm KJG von hinten mit Restbolzen

7,6 mm KJG + Geschoßrest aus ½ m nassem gefrorenen Holz

altes 8 mm S KJG nach WeichholzDurchschuß

8 mm KJG 2003 aus 8 x 68S nach Kiefernholzbeschuß. Trockenes Holz öffnet KJG kaum. Man kann also bedenkenlos auch durch Holz kurz vor dem eigentlichen Ziel schießen (Zweig, Brett, Baum).

Paul Seidel berichtete schon schon einem Fuchs mit 8x68S auf 300 m. Hier folgt ein weiterer Bericht mit einer deutlichen Schußfolgerung.

Gestern schoß ich meine Steyr Pro Hunter in 8x68S auf 100m von 8 mm TIG mit dem Swarovski 1,5-6x42 Circle Dot auf das 8 mm KJG ein.

Erst einmal war der Einschlag des Geschosses 6 cm weiter links und 4 cm höher als beim TIG! Also verstellte ich das Absehen und schon paßte es: 4 cm Hochschuß auf hundert Meter. 4 weitere Schüsse tangierten den ersten und ergaben etwa 25 mm Streukreis. Das ist für eine nur schnell auf ein bißchen Druck geladene Patrone nicht schlecht! Heute Morgen fuhren wir zu dritt rum, um zu kirren. Durch ein abschüssiges Wiesental schlängelt sich ein Bach. Plötzlich ruft unser Jagdaufseher ,,Halt, dort sitzt ein Fuchs!” Tatsächlich, also die Steyr raus, Schütze raus, Glas auf 6-fach gedreht und Absehenbeleuchtung an. An die Böschung anzulegen, klappte schnell. Der Fuchs war etwa 130 m weg, drückte sich geschickt im Bachlauf und äugte zu uns. Er stand somit leicht schräg zu uns, folglich hielt ich vor dem Blatt an, um ganz durch die Kammer schießen zu können. Im Knall fiel der Fuchs und blieb regungslos an seinem Platz liegen. Der Einschuß auf dem Träger war durch die schräge Fuchsstellung etwa doppelt-2-Teurostücke-groß, der Ausschuß auf dem Blatt durch maß etwa 8 cm, recht rund und symmetrisch. Sofort beschloß mein Vater den Schönr gefärbten kapitalen Rüden abbalgen und gerben zu lassen, weil nur sehr wenig zerstört ist.

Ergo: Das KJG trifft und wirkt, sofern das Flüssigkeiten enthält, auch bei geringem Zielwiderstand.

Jörg Schollasch, Sonntag, den 22. Februar 2004

LM:
. . . aber erst nach der Hohlspitztiefe, etwa 1½ Zentimetern bei den mittleren Kalibern.

durchschossener Gelatineblock

altes 6,5 mm KJG 2003 in 100 m auf Gelatineblock: 15 cm hoch, 15 cm breit, 35 cm lang
VZiel 885,7 m/s VRest 384,6 m/s (aus Tiefenwirkung gerechnet 410 m/s)

uraltes 6,5 mm KJG nach Treffer von vorn uraltes 6,5 mm KJG nach Treffer von hinten

altes 6,5 mm KJG 2003 mit 972 m/s nach 100 m Flug mit durch Gelatine mit geringem Wirkungsquerschnitt

Der Gelatinebeschuß bestätigt die mit Tiefenwirkung berechnete Fleischleistung, die nebst Knochenleistung in den Schußtafeln angegeben ist. Das bedeutet, der Jäger weiß vor dem Schuß, was das Wild erwartet! Die Angaben sollen helfen das für den waidgerechten Schuß geeignete Geschoß zu wählen. Insofern schafft das KJG mit den Tafeln Sicherheit.

Von Kopf bis Keule

9,3 mm KJG Restbolzen 9,3 mm KJG Restbolzen 9,3 mm KJG Restbolzen 9,3 mm KJG Restbolzen

Guten Morgen Lutz,

ich habe Heute das 2. Schwein vom Mais zerwirkt und dabei ein 9,3 Zerstörer-Geschoßrest aus der 9,3x62 in der Keule unter der Decke gefunden. Nach dem das Geschoß den Schädel durchquerte, die Kammer zerstörte und dann auch noch Gescheide und Keule durchbohrte kam es endlich unter der abseitigen Schwarte zur Ruhe.

Gruß Klaus, Dienstag, 25. Oktober 2005

Klaus,

das nenne ich Schulterstabilsierung. Das Geschoß durchbohrt das geradeaus Tier und tötet es, ohne sich wie das Impala vorher seitlich wegzustehlen, wie der Gelatinebschuß ans Licht brachte.

Gruß Lutz,

KJG und Bleischrott

2003er 8 mm KJG mit kurzer Hohlspitze aufgeschnitten

So ein 8 mm KJG nachdem es einem großen Oryx große Knochen brach 8 mm VMS nach 8x68S Fangschuß auf kleinen Springbock gedreht, zerstört 8 mm VMS mit offenem Hintern, aus dem das Blei rausquitschte 8 mm VMS Geschoßrest wie beim Kudu auf den Knopp wie oben 8 mm VMS 12,7 g. Unser Geschoß zweier Kriege

8 mm S KJG aus Oryx von vorn

8x68S, 8 mm KJG 2004, Oryx, alter Bulle, Schußentfernung 170 Meter, Blatt diagonal, Todesflucht 30 Meter, kaum sichtbarer kalibergroßer Einschuß, kein Ausschuß, jedoch Geschoß fühlbar unter der Decke, Restgewicht 9 g, schrieb Gorg Forster in 8x68S KJG in Afrika LM: typischer Knochentreffer ist an der Stauchung und rauhen Oberfläche zu erkennen.

6,5 mm Bleigeschosse und deren Reste

links 6,5 mm Matchgeschoß mit Restgeschossen aus Wild, rechts 5,6 mm Game King dito.

alte 6,5 mm KJG neu und gebraucht
6,5 mm KJG kurz 6,5 mm KJG - kurz, nachdem es einem Oryx (!) den Knopp zerschoß 6,5 mm KJG 6,5 mm KJG
nach frontalem Warzenschwein - Kopfschuß
6,5 mm KJG
zerstörte einem Kudu 5 Rippen je 2,5 cm längs
6,5 mm KJG durchbohrte ein Warzenschwein längs

lies 6,5 mm Copper in Africa 2004 zu den einzelnen Geschossen

Geschichte

Schlußfolgerung

Bisherig Nutzer der nicht leistungsgesteigerten KJG preisen KJG im Unterschied zu  anderen Geschossen folgendermaßen:

Flache Flugbahn

erlaubt weit draußen stehendes Wild meist ohne Haltepunktänderungen Fleck anzuhalten und ins Leben zu treffen.

Geringe Zerstörung

bei guter Wirkung durch vernünftiger KJG-Wirkungsquerschnitt gepaart mit sehr guter Tiefenwirkung bietet gutes Wildpret

Wenig Rückstoß

verhindert Mucken, erlaubt angenehm zu schießen und beruhigt zu treffen.

Die Lehre ist, die 2005er Leistungssteigerung zurückzunehmen. Sie war ein Irrweg

Das 2005er 9,3 mm KJG wirkte schlichtweg zu stark. Daher baue ich es nicht weiter, sondern nehme die Splitterwucht wieder zurück. Das Ding war ein Monstrum und Irrweg! Die Geschwindigkeit ist nicht die Ursache der Zerstörungen. Bestes Beispiele ist 6,5 mm KJG mit 1.074 m/s auf Gams. Die KJG zwischen 6,5 und 9,3 mm werden ich aus den gängigen Patrone ab sofort auf etwa 650 Joule einstellen.

Wie ich die meisten Jäger verstehe, wollen die windschnittigen KJG, die weiter tragen weiter weniger aerodynamisch gestaltete herkömmliche Geschosse tragen. Sie wollen mit KJGen aus allen Patronen zwischen 6,5 und 9,3 mm sowohl weiche Rehe als auch kräftige Sauen oder große Hirsche erfolgreich bejagen, ohne die Kleinen kaputt zu schießen, oder die Großen weit flüchten zu lassen. Dabei sollen KJG auch Hindernisse (Gras, Zweig, Busch, kleinen Baum, Zaunpfahl) kurz (wenige m) vor dem Ziel durchdringen, ohne sich gleich zu zerlegen, sondern ihr Ziel wie geplant erreichen und dort wirken.

Lutz Möller 15. August 2005,

Vernünftige Deformatoren lassen sich nicht verwirklichen; die sind doch alle Zerleger, auch das RWS Bionic "black"

Lutz Möller 28. Oktober 2005,


Verpackung zu je 100 Stück

Sehr geehrter Herr Möller,

nachdem ich nun ~ 90 mal erfolgreich mit Ihrem KJG Schwarz-, Dam- oder Rehwild ohne Schwierigkeiten erlegte, bräuchte ich nun Nachschub (die anderen 10 sind auf dem Schießstand geblieben).

Viele Grüße und allzeit Waidmannsheil! Miklos Gerendas, Samstag, 15. Januar 2011 09:52

alte KJG in Tüten, nicht ganz volkommen!

Nicht so werden KJG geliefert.

N'abend Herr Möller

Herzlichen Dank für die prompte Belieferung. Leider haben beim Versand die KJG arg gelitten: Diese waren zwar schon in den Schaumstoff eingedrückt, doch leider haben sich die KJG beim Transport aus dem Schaumstoff gelöst und sind lose innerhalb des Umschlagpapieres umhergekullert. Dementsprechend sehen diese jetzt auch aus: Diverse KJG haben wüste Dellen auf den Führungsbändern oder an den Hohlspitzen. Als Präzisionsfanatiker schmerzt dieser Anblick. Bei Mantelgeschossen müßte man diese wohl entsorgen. Ich hoffe, die KJG werden bei den Prüfungen ihrem Ruf noch gerecht können.

Im übrigen verbleibe ich mit freundlichen Grüssen und hoffe, daß in Zukunft Ihre Kunden eine unversehrte KJG-Lieferung erhalten.

Erich Stalder

Guten Abend Herr Stalder,

das betrübt mich zu hören. Es stellt die Ausnahme da. Gewöhnlich kommen die KJG in der Schaumstoffverpackung heil an, auch an wilde Bergvölker! Ich meine die selbst zentrierenden Trapezbänder sollten damit fertig werden. Berichten Sie bitte von den Ergebnissen. Wenn das Zeug nichts taugt, bekommen Sie neue.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller Montag, 3. April 2006 20:46

Hallo Herr Möller,

Die KJ-Geschosse sind im Moment angekommen. Optisch gibt es auf den ersten Blick keinerlei Beanstandungen. Wenn Sie für einen exakt zum Schaumstoff passenden Umkarton noch ein paar Cent vom Nettogewinn abknapsen könnten, wäre das optimal. So ist mir die Hälfte aus dem Papier entgegengepurzelt (Die waren schon auf dem Transport aus den Schlitzen gerutscht).

Danke und Gruß, Roger Hörr, Donnerstag, 1. Juni 2006 18:29

Um die Geschosse auf der Reise vor Beschädigung zu schützen, werden sie beim Hersteller in ein Schaumstoffraster gesteckt. So berühren sich die Geschosse nicht, könne auch bei rauher Beförderung nicht beschädigt werden.

Echtheitsprüfung

Sofern ich solche Schachteln selbst prüfte, zeigen die außen meine eigenhändige, handschriftliche Unterschrift.

Bei anderen Anbietern fehlt mein Zeichen. Geschosse ohne mein Zeichen sind nie echt.

Hallo Lutz,

ich habe gerade Deine handsignierten 7,6 mm KJG verladen und natürlich geprüft, ob die Güte besser ist als die von B. verladenen ist. Ich muß sagen, keine Ausreißer. Alle liegen im gleichen Gewichts- und Durchmesserbereich. Die Abweichungen bei den gemessenen Geschossen lagen bei 0,01 mm.

Liebe Grüße, Jan G., Samstag, 2. Oktober 2010 20:12

Wie schön, Jan.

So soll das sein. Habe somit volles Vertrauen in Dein Gerät. Das gibt Dir Seelenfrieden beim waidgerechten Schuß auf Wild. Bei richtiger Zielwahl wirst du es mit meinem KJG sicher fangen!

Gruß Lutz

Der die Entwicklungsarbeit macht, soll dafür wenigstens auch den kargen Lohn erhalten!

Waidmannsheil und Ho Rüd Ho, Andreas Thierfelder, Januar 2011

Noch eine Sache, Lutz,

ich habe ziemlich viel mit Fälschungen zu tun und will Dich darauf aufmerksam machen, die Veröffentlichung Deiner Unterschrift im Internet kann zweierlei Folgen haben :

  1. alle sind beruhigt und kennen Deine Unterschrift

  2. manche können die so sehr einfach kopieren

  3. du mußt ab jetzt auf Deine Kreditkarte aufpassen

Adrian Bismor, Freitag, 18. Februar 2011 22:28

Mindermengen

Hallo Lutz,

Danke für die schnelle Antwort auf meiner Frage. Ich würde sehr gern das 2005er 9,3 mm KJG mal versuchen. Ist möglich daß ich für Versuche nur 20 - 30 Geschosse mit Ladedaten bekommen könnte, gegen Zahlung natürlich. Ich denke daß ich mit dem KJG auf dem richtigen Weg bin, und das dieses Geschoß allen Anforderungen gerecht wird. Ich würde mich nur gern selbst davon überzeugen, bevor ich 100 oder 200 Stück lade.

Mit Freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Christian Hellwig, Sonntag, 12. Juni 2005 17:18

Gelegentlich kommen Fragen nach Kleinmengen. Die zu laden ist rausgeschmissenes Geld. Allein die günstigsten Weise mit Hilfe der Ladungsleiter die schwankungsverträglichste Ladung und damit die genaueste herauszufinden erfordert etwa 20 Patronen. Sofern ein ,,Süßer Fleck“ gefunden wurde, muß dann die Waffe noch eingeschossen und der Streukreis ermittelt werden. Schon werden wieder 10 Schuß verbraucht. Die herkömmliche Weise, verschiedene Ladungen je 5 oder 10 Stück anzufertigen und dann Gruppen zu schießen, benötigt weit für das selbe Ergebnis mehr Munition.

Wenn also die beste Ladung gefunden ist, möchte man ja auch seine Freude daran haben und die erst mal ein Jahr oder zwei gebrauchen. Bis dahin ist aber mit Sicherheit schon das nächste Geschoßlos gefertigt. Das verwendete Kupfer ist zwar hochwertig, aber nach wie vor ein technische Erzeugnis mit gewissen Härteschwankungen. Zu hinnehmbaren Preisen lassen sich die angebotenen Schwankungen nicht abstellen. Sonst müßen Apothekenpreise verlangt werden. Also sollte man sich einen ordentlichen anlegen um den Lohn der Mühe einfahren zu können. Unter hundert Stück lohnt das nicht.

Die Leistungsdaten der jeweiligen Jagdpatronen, insbesondere Tiefenwirkung und Außenballistik sind schon angegeben. Die Eigenschaften herauszufinden erübrigt sich also. Dafür müssen keine Versuche mehr geschossen werden. Das bietet sonst niemand!

Weiter bleibt anzumerken, zu den KJGn wird immer noch viel gefragt und erklärt. Das liest man ja auch öffentlich in dieser Seite. All die Beratung kostet Zeit. Auch der Aufwand muß sich irgendwie rechnen. Daher noch einmal die ganz klare Ansage. KJG gibt es nur in 100er Kästchen nicht weniger. Danach zu fragen ist sinnlos!

Lutz Möller

Keine Sonderwünsche

Tag Herr Möller

daß das 8003 nicht mehr gefertigt wird ist sehr schade. Das 8 mm KJG fällt somit für Schweden aus, bleibt nur TSX. Ich möchte auch nicht 2 oder 3 verschiedene Ladungen. Die hätten hat auf der Jagd keinen Wert, behindern beim Üben den richtigen Haltepunkt zu erlernen. Sollte ich zum Entschluß gelangen, doch 8003 zu laden, dann als Sonderwunsch mit der bekannten Stückzahl. Ich melde mich wieder.

Gruß und WaiHei, Christian Waldmann, Freitag, 11. September 2009 10:19

p.s. Ich habe mir die Mühe gemacht, sämtliche Bodenfunde, Steckschüsse in einer Tafel zu vergleichen (siehe Anhang). Beim RWS 9,3 mm H-Mantel bleibt anzumerken, daß es sich mangels Schulterstablisierung im Wildkörper überschlägt und trotz der Höhen endlichen Flächenlast keinen Ausschuß brachte. Somit ist das kleine 8002 oben an

Tag Herr Waldmann,

Bodensteckschüsse könne Sie nicht mit Wildtreffern vergleichen! Tiere sind aus Fleisch und Knochen aber nicht aus Erde, Sand oder Steinen. Es gibt keine KJG als Sonderwünsche mehr. Die spitzen KJG in ihrer heutigen Gestalt sind seit Anfang 2007 gut und bewährt. Daran zu ändern ist aus heutiger Sicht wenig sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller 11. September 2009

Keine Werbemuster

Sehr geehrter Herr Möller

Bei dieser Bestellung handelt es sich um Muster zum Test eines möglichen Neukunden und nicht um eine reguläre Kundenbestellung, auch wenn die Ware nicht zum Musterpreis, sondern zum regulären Preis bestellt wird. Eigentlich wären für meinen Test auch schon ~ 25 Stück pro Sorte genügend gewesen, aber ich wollte Ihre Mindestbestellmenge von 100 Stück nicht unterschreiten, weshalb ich zweimal 50 Stück bestellt habe. Der Grund dafür ist einfach: Ich kenne Ihr Produkt noch nicht, außer durch Beschreibungen. Ich möchte deshalb selber austesten, wie sich die Geschosse für mich bewähren. Wenn es sich nach 20 Schuß zeigen sollte, daß sich die Geschosse aus irgend einem Grund doch nicht meinen Erwartungen entsprechen sollten, wovon ich eigentlich nicht ausgehe, möglich wäre es aber, möchte ich nicht auf den restlichen Geschossen sitzen bleiben, denn sie kosten ziemlich viel Geld. Wenn Sie für die Testzwecke angehender Neukunden geeignete 25 und 50 Stück Einheiten, vielleicht sogar zu Promotionskonditionen, anbieten werden, lassen Sie mich das bitte wissen, damit ich Ihre Geschosse bestellen und ausprobieren kann.

Besten Dank, Freundliche Grüsse, Michael L. Kocsis, 29. August 2003

Tag Herr Kocsis,

ich verbringe schon Jahre damit den geneigten Lesern deutlich mit Zahlen zu sagen, was Sie bekommen, wenn Sie zum KJG wechseln wollen. Hunderte Berichte kommen als Beweis dazu. Kein anderes Geschoß der Welt ist dermaßen vollständig gekennzeichnet. Da muß nichts mehr „getestet“ oder „probiert” werden. Ein Jagdgeschoß zu wechseln ist eine weitreichende Entscheidung, die vorher wohl überlegt sein will. Sie hat ihren Preis, and Aufwand und Kosten, bei mir mit der Beratung und beim Jäger mit dem Umschießen und Umlernen beim Einsatz. Das geht nicht mit Kleinmengen. Dazu reicht die Zeit nicht, bzw. wirft die Zeit nicht genug ab. So gibt es je Kaliber KJG nur ab 100 Stück aufwärts, nicht weniger.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller

Die Wahrheit

Sehr geehrter Herr Möller,

Tue Gutes und rede darüber. Mit diesem Spruch möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Alles was Sie bis dato über das KJG veröffentlichten trifft voll zu. Bin soeben in die 2. Jagdsaison mit meiner Mauser 03, 8 x 68 S, gestartet und vom KJG restlos überzeugt und sehr begeistert. Ich bestellte im Oktober einen Krieghoff Drilling 12-76, 7x65R bestellt (den ich nach Angaben des Herstellers, man staune, erst im April 07 erhalten werde) und werde für dieses Kaliber ebenfalls das KJG benutzen. Bestellung folgt. Anfrage: Gibt es zwischenzeitlich in der Schweiz einen Stopfer der die (Ihre) KJG kommerziell vertreibt?

Mit waidmännischen Grüßen, M. Hui, Montag, 13. November 2006 09:41


Hallo Her Möller,

vielen Dank für die schnelle Nachricht, ich muß jetzt aber erst mal schlucken- bei 70 bis 90 Kugelschuß per Anno ist das eine ganz Schön Summe ( habe sonst Lapua Geschosse verladen, die sind deutlich günstiger). Ich halte ihre Geschosse aber dennoch für richtungsweisend und werde mich melden, wenn meine Restbestände verladen sind. Nochmals vielen Dank für ihre Mühen.

Nicolas Friedrich

Tag Herr Friedrich,

hintern den andern Jagdbetriebskosten (Kleidung, Treibstoff, Pacht) halten sich die Geschosse sehr zurück. Nur ein verlorenes Stück ist schon teurer! Bei der Jagd zählen Geschosse besonders. Sie verbinden den Jäger mit dem Wild, da nur sie das Wild erreichen. Ich meine, Sie tun sich und dem Wild etwas Gutes, wenn Sie da nur da beste nehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller Dienstag, 6. März 2007 09:51,

Umstellung 2007

KJG Spitze unter Mikroskop

Kleinste Fuge in 20-facher Vergrößerung, paßt

Ab Anfang 2007 werden die KJG von 7 mm bis 9,3 mm auf ein spitze Zukunft mit schwarzer Kappe umgestellt. Die Prüfung fand im Januar mit Wassertankversuchen und auf Wild in Finnland '07 statt. Die üblichen Berichte seitdem finden sich überall auf der Seite, meist bei den jeweiligen Jagdpatronen oder beim Wild.

Hallo Herr Möller,

ich hoffe ich erreiche sie auf diesem Wege, ich bin nur der neuen Internetadresse wegen verstört und hoffe, die Email kommt in die richtigen Hände. Zu meiner Frage: Die neuen spitzen KJG 2007 mit der schwarzen Kappe sind ja „kürzer“ - das heißt - weniger Kupfer. Das wiederum heißt, glaube ich, weniger Splitter.

Mit freundlichen Grüßen. I. Schütt, Freitag, 11. Mai 2007 17:26

Nein Herr Schütt,

gleich, siehe Neue verdeckte Hohlspitze und Plastikspitze! Täglich kommen Heimat dazu. Da sollten Sie täglich mitlesen. Nur so bleiben Sie auf dem Laufenden!

Waidmannsheil, Lutz Möller

Langweilige KJG

Tag Herr Möller,

am Wochenende hatte ich mal den Fotoapparat dabei und konnte auf dem Schießstand beim Einschießen ein paar Bilder machen. Geschossen mit Heym SR 20 N, in .30-06.

Heym SR 20 N, eine gute Büchse

Heym SR 20N, eine gute Büchse

Heym SR 20 N Schußbild mit .30-06 KJG, fünf Schüsse auf 100 m

Heym SR 20 N Schußbild mit .30-06 KJG, fünf Schüsse auf 100 m

Das Schußbild sind fünf Schüsse auf 100 m. Mit dem KJG ist das aber recht langweilig. Die fliegen immer alle durch das selbe Loch.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Fügner, Dienstag, 2. Juni 2009 13:42

LM: Gute Waffe, guter Schütze! Versuchen Sie gegen die lange Weile doch mal eine Kupferfliege ! Lies auch Sechs Jahre Erfahrungen mit dem Lutz Möller Geschoß.

Weniger Rückstoß + flachere Flugbahn + größere Reichweite heißen

KJG sind einfach + angenehm + erfolgreich zu schießen

Zukunft

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin nur durch einen Zufall auf Ihre Seite gestoßen, konnte mich aber seitdem nicht mehr davon losreißen. Die Flut der fachlichen Nachreichten ist ja gigantisch. Bezüglich einer Frage könnten Sie mir vielleicht auf die Sprünge helfen, da ich dazu noch keine passende Antwort gefunden habe. Wird auf kurz oder lange Zeit Ihr MJG das Lutz Möller KJG ablösen, oder ist das MJG eine Erweiterung Ihres Geschossangebotes?

Mit freundlichen Grüßen, S. Hinkel, Freitag, 19. November 2010 22:10

Tag Herr Hinkel,

das MJG soll das Lutz Möller KJG ablösen können, wenn sich herausstellt, daß es alle Belange besser erfüllt. Nur dann würde es das Lutz Möller KJG ersetzen; sonst nicht - wozu auch? Bis das klar geworden ist, wir noch eine Zeit verstreichen. Vermutlich bis in's nächste Frühjahr nach der Schonzeit - also rechtzeitig!

 

rechts