Kamele in Australien

Australien hat ein Kamelproblem

In Australien sind Kamele nicht zu Hause – trotzdem gibt es sie, inzwischen sogar zu viele. Was Umweltschützer alarmiert, macht einigen Ureinwohnern Hoffnung.

Darüber, wie viele Kamele derzeit genau durch das australische Outback laufen, gibt es nur Mutmaßungen. Die australische Regierung schätzt ihre Zahl auf 500.000, Wissenschaftler gehen von bis zu 750.000 Tieren aus.

Dabei betrat das erste Kamel Australien erst im Jahr 1840 für eine Expedition. Im Jahr 1866 eröffnete Thomas Elder die erste Zuchtfarm. Die Arbeitstiere wurden vor allem zum Bau der Eisenbahn eingesetzt, in den Zwanzigerjahren wurden sie durch Lkw ersetzt – die Kamele wurden in großer Zahl in die Freiheit entlassen. Heute ist Australien das einzige Land weltweit, in dem es freilaufende Kamele in größerer Zahl gibt.

Keine natürlichen Feinde

Weil die Dromedare, die zur Familie der Kamele gehören, in Australien ursprünglich nicht beheimatet waren, haben sie dort auch keinerlei natürliche Feinde. Deshalb vermehren sie sich jedes Jahr um zehn Prozent, alle acht Jahre verdoppelt sich die Population. Glenn Edwards, Wissenschaftler der Regierung im Northern Territory, geht davon aus, daß spätestens im kommenden Jahrzehnt mehr als eine Million Kamele durch Australien laufen.

Naturschützer sagen, schon jetzt leide die Vegetation unter der großen Zahl der Tiere – die in den australischen Halbwüsten eine ausgezeichnete Nahrungsgrundlage haben. Edwards sagt, wenn die Kamel-Population nicht unter Kontrolle gebracht werde, würden wohl aus den Halbwüsten bald richtige Wüsten. Kamele fressen nahezu alles, was Wurzeln hat - vier von fünf Pflanzenarten, die im Outback wachsen.

Regierung will Kamele erschießen

Edwards sagt, früher seien die Kamele außer Sichtweite gewesen. «Jetzt ziehen sie von den Wüstengebieten auf besseres Land.» Sie fressen inzwischen auch Weideland kahl, zerstören Zäune und Äcker. Die australische Regierung erwägt deshalb, Kamele in Zukunft in großer Zahl zu erschießen. «Wahrscheinlich gibt es keine andere Möglichkeit», sagt Edwards. In unwegsamen Gegenden werden man die Tiere aus der Luft töten. Sonst werde ihre Zahl schon Anfang des kommenden Jahrzehnts mehr als eine Million betragen.

Die australischen Ureinwohner, die Aborigines, hoffen, das Problem für sich nutzen zu können. Im Outback ist die Arbeitslosigkeit besonders hoch, in den kommenden Jahren könnten dort durch das Kamel-Problem viele Arbeitsplätze entstehen. Edwards schätzt, daß jährlich etwa 60.000 Kamele getötet werden müssen, um die Population erfolgreich zu begrenzen. Dafür braucht man viele Arbeitskräfte.

Kamele zu Burgern

So wird Kamelfleisch schon jetzt in Australien zu Kamel-Burgern verarbeitet. Zudem haben inzwischen zehn Firmen begonnen, Kamele lebend zu exportieren. Zunächst wurden sie nur in Nationalparks und Zoos verkauft, inzwischen werden sie nach Hong Kong, Israel und Ägypten verschifft – um dort ebenfalls geschlachtet und als Delikatesse verkauft zu werden. Australische Kamele sind zudem sehr beliebt, weil sie als gesund und seuchenfrei gelten. 3500 Tiere werden schon jetzt jährlich exportiert.

Kamele könnten so in den kommenden Jahren zum australischen Export-Schlager werden – tot und lebendig. Für die Aborignies könnte das ein anderes von Weißen importiertes Problem lösen - das der Arbeitslosigkeit.

6. Dez 2004 11:30, Quelle

Kamele und Pferde haben sich bei der Erschließung des Landes verdient gemacht. Nach ihrer Freilassung haben sie sich in freier Wildbahn zügig vermehrt. Mittlerweile ziehen große Herden wilder Pferde (Brumbies) und Kamele durch die Steppen des Landes. Zwischen 1840 und 1907 wurden rund 20.000 Kamele als Arbeitstiere nach Australien importiert. Ergebnissen einer Studie der Nationalparkverwaltung zufolge gibt es heute zwischen 600.000 und 750.000 Kamele in Australien. Es wird eine Verdopplung des Bestandes alle acht Jahre vorhergesagt. Kamele werden wegen der Überweidung und Verschmutzung von Wasserlöchern als schädlich für das sensible australische Ökosystem betrachtet. In Alice Springs finden jährlich Kamelrennen statt. Für den abenteuerlustigen Touristen werden Kameltouren in das Outback angeboten.

Quelle

Kamelinvasion bedroht Aborigines

Horden wilder, durstiger Kamele machen derzeit den australischen Ureinwohnern zu schaffen: Auf der Suche nach Wasser stürmten hunderte Tiere unlängst in ein 140-Seelen-Dorf der Aborigines in einer Wüstenregion im Westen und zerstörten Toiletten, AbFlußhähne und Klimaanlagen.

Riad: König schenkt Merkel Kamele

„Das waren ein paar hundert Tiere, sie kommen immer in großen Herden sagte der Wirt der örtlichen Kneipe im Warakurna. Die Kamele seien auf der Suche nach Wasser überall im Dorf herumgetrampelt und hätten großen Schaden angerichtet. Die Invasion ist offenbar so schlimm, daß Kameljäger eingestellt wurden, um Tiere zu töten, berichtete eine örtliche Zeitung aus dem 800 Kilometer entfernten Alice Springs.

Jahrhundertdürre treibt die Kamele in bewohntes Gebiet

Das Wüstenforschungszentrum des Landes erklärte, es werde dringend ein nationaler Kamelmanagementplan gebraucht. In Australien leben rund eine Million wilder Kamele und damit die weltweit größte Population der zweihöckrigen Wüstentiere. Ihre Zahl verdoppelt sich alle acht Jahre. Die aktuelle Jahrhundertdürre im Land läßt die Tiere immer weiter in bewohnte Gebiete vordringen. Die Kamele wurden im 18. Jahrhundert als Lasttiere nach Australien gebracht, um das trockene Landesinnere zu erforschen.

fe/Reuters,14.03.07, 11:19, Quelle

Wilde Kamele in Australien

Plage und Attraktion

Dennis Orr und sein Partner.

Wasser? Nirgendwo in Sicht. Nur rote Erde, staubtrocken, karge Akazienbüsche, Spinifexgras, Geistereukalypten. In der Ferne streift eine Herde wilder Kamele durch die Wüstenhitze. Kaum zu glauben: Sie fühlen sich wohl, haben hier eine neue Heimat gefunden, fern von Afrika und Arabien - im australischen Outback. Die Erschließung dieses schier endlosen Hinterlandes im 19. Jahrhundert wäre ohne die zähen Lasttiere nicht möglich gewesen, doch inzwischen bedrohen die Kamele immer mehr die Zukunft des Roten Zentrums.

Es sind einfach zu viel geworden; sie zerstören unser Buschland, sagt Dennis Orr von der Frontier Camel Farm in Alice Springs. Der Sohn eines Aborigines sattelt sein Rennkamel Partner. Mit ihm hat er schon zweimal den Camel Cup gewonnen, das bekannteste Kamelrennen down under. Orr lebt von den Kamelen, sieht in ihnen aber auch eine Gefahr - und zugleich eine Riesenchance für Tourismus, Ernährungsindustrie und die australischen Ureinwohner.

Nach neuen Schätzungen leben im Outback mehr als 800.000 wilde Kamele. In keinem anderen Land der Erde gibt es solche Herden. Unsere Regierung hat vor einigen Jahren darüber nachgedacht, eine Kopfprämie für die Jagd auf Kamele zu zahlen, um den Bestand zu senken, berichtet Orr. Mittlerweile scheint sich aber eine andere Idee immer mehr durchzusetzen: Kameljäger treiben die wilden Herden zusammen und bringen sie zur Südküste. Dort werden die Tiere getötet, ihr Fleisch in Boxen verpackt und verschifft. Am Ende landen die Kamele als Exportgut auch in den Ländern, aus denen sie vor über 150 Jahren herkamen.

Ein Polizist Anfang des 20. Jahrhunderts im Westen Australiens.

Adelaide, 12. Oktober 1840: Das vermutlich erste Kamel in der Geschichte Australiens wird von Bord eines Schiffes gehievt. Als einziges von neun Tieren hat es die Überfahrt von den Kanarischen Inseln überlebt. Auf dem Rücken dieses Dromedars zieht der Pionier und Forscher John Horrocks Richtung Norden. Sein Wüstenschiff bringt ihm kein Glück. Gerade in dem Moment, als Horrocks sein Gewehr lädt, macht das Tier einen Ruck - eine Kugel löst sich und verletzt den Reiter so schwer, daß er drei Wochen später stirbt.

Den Siegeszug der einhöckrigen Kamele konnte dieser Unfall nicht aufhalten. Zwischen 1860 und 1907 importierten die weißen Siedler 12.000 Dromedare, vor allem aus Pakistan, Indien und Nordafrika. Auf ihre Rücken wurde alles geladen, was die Pioniere brauchten zum Bau von Straßen, Eisenbahnlinien und Telegrafenleitungen, bis zu 600 Kilogramm je Tier. Auch der schwunghafte Handel mit Gold, Diamanten, Wolle und Weizen folgte den Fußspuren der Kamele - bis immer mehr Güterzüge und Lastwagen den Transport übernahmen. Die Meister des Entbehrens: Jetzt waren sie selber entbehrlich. Man überließ sie ihrem eigenen Schicksal. In den Wüsten und Steppen des Hinterlandes verwilderten sie - und vermehrten sich.

Experten wie der Biologe Glenn Edwards vom Northern Territory schlagen nun Alarm: Alle acht Jahre verdoppele sich die Zahl der Dromedare, die im Outback keine natürlichen Feinde haben. Es sei höchste Zeit zu handeln, warnt Edwards in der Titelstory der Zeitung Alice Springs News vom 6. Dezember. Allein im vergangenen Sommer haben demnach zehntausende Kamele auf der Suche nach Wasser flächendeckend die spärliche Vegetation zerfressen oder zertrampelt, Zäune niedergerissen und Trinkwasser verschmutzt - existenzbedrohend nicht nur für die Viehwirtschaft der weißen Farmer, sondern auch für die Siedlungen der Aboriginestämme.

Aus der Not wollen die Australier nun eine Tugend machen, aus der Kamelplage ein Geschäft. Ein Riesengeschäft. Experten sehen darin eine Ressource von hunderten Millionen Dollar im Jahr. Die Vereinigung der Viehzüchter im Northern Territory hat bereits Pläne zum Bau eines großen Schlachthofes im Landesinneren. Von dort aus soll das Kamelfleisch im großen Stil vermarktet werden, als Delikatesse für Edelrestaurants ebenso wie als Tierfutter für Viehfarmen. Auch für die kalziumreiche Milch, die Lederhaut, die Wolle und für Kamelölcremes aus Höckerfett hoffen die Australier auf eine Nachfrage aus aller Welt.

Der wissen will, wie Kamelfleisch schmeckt, kann ins Overlanders Steakhouse in Alice Springs gehen. Dort begrüßt ein Bär von Mann mit einem kräftigen Händeschlag die Gäste. Wayne Kraft heißt er, fast alle nennen ihn hier Krafty. Ihm gehört das Restaurant mit dem abgedunkelten Schummerlicht und den vielen emaillierten Erinnerungen an die Pionierzeit an den Wänden.

Meine Vorfahren kommen aus Preußen, sagt er. Dann stellt er einen schwarz-rot-goldenen Wimpel auf den Tisch und winkt zwei Angestellte herbei. Sie präsentieren das, was der Küchenchef seinen Gästen empfiehlt: eine 50-Kilo-Keule Kamelfleisch. Fett- und cholesterinarm, ruft Krafty mit breitem Akzent. Viele Proteine und sehr schmackhaft. Die Touristen staunen, greifen zu und kommen auf den Geschmack - der ungefähr in der Mitte zwischen Rind und Lamm liegt.

Auch als Reittiere treffen die Kamele immer mehr den Geschmack der Touristen, gerade auch aus Deutschland. Mehr als 50 Kamelfarmen in Australien bieten Touren auf dem Rücken der Dromedare an - von einstündigen Kurztrips bis zu mehrwöchigen Abenteuer-Safaris quer durch die Wildnis.

Richtig gefährlich sind die Touren nicht. Wir hatten noch nie einen Unfall, aber wichtig ist es, Respekt vor den Tieren zu haben und sie gut zu behandeln, sagt Henk van Eek, der Chef der Sharkbay Camel Safaris. Der gebürtige Holländer steht am Strand von Monkey Mia an der Westküste Australiens und wartet auf Gäste. Eine Stunde Kamelreiten kostet bei ihm 55 Dollar, umgerechnet etwa 33 Euro.

Mehr als das Tausendfache muß hinblättern, wdr ein australisches Rennkamel kaufen will. Rassetiere sind bis zu 50 Stundenkilometer schnell; die australischen gelten als besonders stark und gesund. Vor allem reiche arabische Scheichs leisten sich dieses Vergnügen. Für die Zucht und den Nachschub im Gestüt zahlen sie in Einzelfällen sogar Millionensummen.

Eine der größten Kamelfarmen des Landes, die sich auch um die Zucht kümmert, ist die von Dennis Orr in Alice Springs. Sie hat mehr als 40 Tiere, eine Filiale am Ayers Rock und eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Kamele in Australien. Rund 8000 Besucher kommen jährlich, Tendenz steigend. Vor allem auch deutsche Touristen interessieren sich für das Schicksal dieser Tiere, das eng verknüpft ist mit dem Schicksal der terra Australis incognita, des unbekannten Südlandes. Manche Touristen kommen zum Einkaufen nach Australien, andere zum Strandurlaub, Deutsche aber suchen hier oft das Abenteuer und die Natur, sagt der Tourismusmanager Murray Mason in Perth. Wer sich auf die Spuren der Kamele macht, kann beides verbinden: Abenteuer und ganz viel Natur.

Der Australienreisende kann dann vielleicht sogar ähnliche Erfahrung machen wie der Erforscher der Simpson-Wüste, Cecil Thomas Madigan. 1939 schrieb er in sein Tagebuch: Am Anfang sind sie eigenartig, unbeholfen, langsam, schwer zu verstehen, dumm, übel riechend, unzugänglich und störrisch, schrecklich laut mit ihrem Gegrunze beim Aufladen. Aber wenn die Temperatur auf über 40 Grad steigt, wenn die Vorräte schwinden und nur trockene Sträucher zu finden sind, wenn schließlich die Möglichkeit, auf Wasser zu stoßen, nichts als eine wilde Hoffnung wird, dann kommen die Kamele in ihr wahres Element. Ohne zu klagen und zu jammern leben sie dann als starker Rückhalt voller Komfort vom Fett ihres Höckers und schaffen noch mehr als 200 Meilen.

Bernward Loheide, dpa

Mittwoch, 2. Januar 2008, Quelle

Dear Sir,

I live in Australia and make my own projectiles for long range target shooting. 1000 yds, 1100 yds and 1200 yds. I make a 209 gr rebated boat tail hollow point with Berger J4 jackets.

Dave-Martin-completeohs 126.jpg

I have been interested for a while in fitting plastic tips to the projectiles and was wondering if you sell your tips or if you only use them on you own projectiles. If you do sell them could you let me know the cost for a few thousand. I don't know if i can fit them to my projectiles, but it might work. Looking forward to your reply.

Regards, David Martin, Western Australia., Freitag, 2. Januar 2009 12:01

Dear Martin

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the Gewehr-06 with a different Stock is ready, will be first shot in the next Week.

I currently look for an Opportunity to hunt some Camel in the West Australian Desert Your next Winter (our Summer). If You help me, to achieve this, You can have as many Plastic tips as You want. Pleasa let me know, whether You would like to and are able to assist me in this Matter. I was Buffalo hunting in the NT last July, see Büffel Australien 2008.

I never thought about the Use of Plastic tips for Target bullets, but why not. Pleas let me know You Address and Telephone number and I will send You a bag and a Seater for 20 € the Seater and Postage via Pay Pal to x@y.z to evaluate those, before You become overly optimistic.

Reagards Lutz Moeller,

Hello Lutz,
My postal address is to David Martin
P.O. Box 123
Town
Western Australia 4567

I will see what I can find out about hunting camels in Western Australia and the best locations to go. As I mainly target shoot this is a little bit out of my field of activities. I will set up a paypal account and organise payment for the items as mentioned. Attached is a photo of the projectiles that I make. 30 cal 209gr rebated boat tail. Not as good looking as yours, but they work.

Regards, David Martin, Tuesday, January 13, 2009 10:32 PM

Hello Lutz,

did you get the paypal okay? I haven't received the plastic tips and the fitting tool yet.

It looks as if the better place for Camel shooting at the moment is down south of western Australia along the main east west railway line near Mundrabilla. Apparently not too many are being shot up north. They will probably move north as the weather cools down towards our winter. It gets up to 50 degrees C and above up north in the summer.

Regards, David Martin, Sonntag, 8. Februar 2009 15:09

Hallo David,

i sent those via Mail some Time ago. Do You have an Idea, how long Mail usually takes from Europe to Australia? I plan the Camel hunt in Your Winter in Western Australia. Would You like to join or help me with the Long range camel Hunt?

Regards Lutz

Tausende wilde Kamele terrorisieren Dorf

Alarm in dem kleinen Dorf Docker River im Norden Australiens: Die 350 Einwohner der Siedlung trauen sich nicht mehr vor der Tür, seit eine Herde Kamele die Gegend unsicher macht.

Sydney - Minister Rob Knight schlug am Mittwoch im Parlament von Darwin im Norden des Landes Alarm: „6.000 wilde Kamele, die mitten im Dorf sind und die Infrastruktur zerstören, belagern die Menschen. Die Lage ist kritisch.“

Zwar ist Australien besser bekannt für seine riesige Kängurubevölkerung, doch leben im Innern des Landes auch mehr als eine Million Kamele. Die vermehren sich ohne Feinde offenbar so rasch, daß ihre Zahl außer Kontrolle zu geraten scheint. Scharfschützen sind bereits mit Hubschraubern unterwegs, um die Zahl der Tiere einzudämmen. Dafür stellte die australische Regierung im Juli 14 Millionen australische Dollar, rund 8,6 Millionen Euro, zur Verfügung.

Auch in Docker River sollen die Kameljäger aus der Luft nun zum Einsatz kommen. Sie sollen die Tiere zuerst aus den Wohngebieten scheuchen und dann im Hinterland erschießen. Die ersten Kamele wurden vor 170 Jahren als Lasttiere nach Australien gebracht. Mit der Erfindung des Autos wurden sie überflüssig und freigelassen. Die australischen Kamele gelten als größte Herde der Welt.

ala/dpa, 25. November 2009, Quelle

Na, da werde ich im nächsten April oder Mai mal ein wenig helfen - aus der Ferne, nicht vom Hubschrauber!

Feral camels terrorise Australian Outback community

A remote community in the Australian Outback is under siege from thousands of feral camels which have invaded the town in search of water. Up to 6,000 drought-affected camels have caused chaos in the town of Docker River in the Northern Territory, trampling through homes, breaking water tanks and even damaging the emergency airstrip. Rob Knight, Local Government Minister for the Northern Territory, said the situation was critical and he had allocated A$49,000 (£27,000) to address the problem. "The community of Docker River is under siege by 6,000 marauding, Wild camels," Mr Knight said. "This is a significant community – some 350 people – where they've actually come right into the community, smashing infrastructure, so it's become a critical situation. "There are health issues – there are camels being trampled and dead carcasses in the community. They are smashing over water mains and intruding on the airstrip causing problems with medical evacuations." Graham Taylor, chief executive of the Macdonnell Shire Council, which is responsible for Docker River, about 310 miles (500 km) southwest of Alice Springs, said that the camels began arriving in the town about five weeks ago but their numbers had grown dramatically. He said many in the Aboriginal community were terrified and had locked themselves in their homes. Some of the local children, keen to go outside and play with the animals, are in danger of being trampled by the enormous herd. Mr Taylor said the camels were so desperate they had broken fire hydrants and drinking troughs, and some had resorted to licking drops of water from the evaporation cooling systems on the roofs of houses. “Some people are opening their windows and all they see is camels,” Mr Taylor said. “What seems to be happening is they are coming into the town looking for water for four or five days – they have a drink and they linger … and more and more keep arriving. The numbers are building daily.” Mr Taylor said the emergency funding would go towards helicopter crews herding the camels 10 miles out of town, where they would be shot. This is expected to start within the next few days. Wild camels are a problem in Central Australia, where more than a million are known to roam wild. In July the federal government allocated A$19 million to control the animals, including a widespread cull. Apart from the effect on local communities such as Docker River, there are also fears that the Wild camels could eradicate some of Australia’s desert ecosystem.

From Times Online, November 25, 2009

Überbevölkerung - Löwen fehlen

Australien keult 6000 Kamele

Alarm in der Australiens: Wilde Kamele terrorisiert ganze Dörfer. Wegen der anhaltenden Trockenheit finden sie im Outback kaum Nahrung und Wasser. Aus Angst trauen sich viele Bewohner nicht mehr auf die Straße. Jetzt werden die Kamele abgeschossen. Seit Wochen fallen die Tiere in Ortschaften im Outback der Northern Territories ein, auf der Suche nach Wasser und Futter. Sie trampelen Zäune nieder, zerstören Tanks und verseuchen das Trinkwasser. Besonders betroffen ist der Ort Docker River an der Grenze zu West-Australien. Die Australier wollen die Tiere mit Hubschraubern aus dem Ort treiben und dann keulen. In Docker River haben die Kamele auch den kleinen Flugplatz blockiert und die Landebahn beschädigt. Nach den Worten des zuständigen Ministers, Rob Knight, muß sofort gehandelt werden. „Docker River wird von mehr als 6.000 Kamelen belagert. Wir werden die Tiere etwa 15 Kilometer ins Hinterland raus treiben und abschießen und dann in der Wüste verwesen lassen.“Der Verwaltungschef des Kreises, Graham Taylor, meint, die Belagerung durch die Kamele sei bereits so schlimm, daß die Bewohner von Docker River in ihren Häusern festsäßen und nicht mehr vor die Tür könnten. „Wassertanks wurden beschädigt und teilweise zerstört. AbFlußrohre und Kanäle werden kaputt getrampelt. Und der Flughafen ist eigentlich nicht mehr zu gebrauchen.“
Kamele leiden unter Futter- und Wassermangel

Ein wildes Kamelfohlen versucht eine Tür im australischen MacDonnell Shire zu öffnen.

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden Kamele nach Australien eingeführt, um den ersten Siedlern bei der Durchquerung der Wüsten zu helfen. Inzwischen gibt es mehr als eine Million wilder Kamele auf dem fünften Kontinent. Wegen fehlender Feinde (Löwen) und ungebremst herangewachsener Überbevölkerung finden die vielen Tiere im Bush nicht mehr genügend Wasser und Futter. Immer häufiger kommen sie daher in die Nähe menschlicher Siedlungen.

Das gleiche gilt für Kängurus. Das australische Wappentier ist vielerorts zu einer Plage geworden. Im Bundesstaat Queensland, im Nordosten Australiens, kommen jede Nacht Hunderte durstiger Kängurus und Emus in den kleinen Ort Targomindah, auch auf der Suche nach Wasser und Futter. Eine Anwohnerin beschreibt ihre Begegnung mit den Beuteltieren:  „Ich mache die Tür auf und da springen gerade fünf Kängurus durch meinen Hinterhof.“ Die Landwirte in Targomindah klagen darüber, daß die Kängurus alles kahl fressen. Es seien einfach zu viele, sagt Scott Fraser: „Man könnte locker siebenhundert Kängurus in einer Nacht abschießen, so viele sind das. Da wird's einem richtig unheimlich, wenn man so viele Kängurus auf einmal sieht.“

Warum soll es den Australier mit ihren Kamelen und Kängurus besser als uns mit unseren Sauen gehen. Die sollen Löwen in der trockenen Wüste und Tiger im feuchten närdliche subtropischen Küstenland aussetzen, damit die die Tier gesund in vernünftiger und tragbare Menge halte, bevor die alles kahl fressen und auf den Kulturen zu Schaden gehen.

Hausgemachte Übel

Betreff: Überbevölkerung - Löwen fehlen

Guten Tag Herr Möller,

man darf bei der gegenwärtigen Lage im Australischen Hinterland nicht  vergessen, das die Übel hausgemacht sind, und Sätze wie in den  aktuellen Kommentaren zur Problematik wie: „ Die Tiere werden mit Hubschraubern zusammen getrieben, um sie dann fernab der Ortschaften keulen und verwesen zu lassen“ das Übel genau auf den Punkt bringen.

Immer wieder mal auftretende Dürren und der erhöhte Druck auf Äsung und Wasser durch eingeführte Arten ( Rinder, Kamele und Wasserbüffel mitgerechnet), vermengt mit der Absenkung des Grundwasserspiegels für Viehwirtschaft und andere Belange schaffen erst diese verzweifelte Lage daß Wildtiere versuchen, sich das Wasser und Futter beim Menschen zu holen.

Im besonderen sollte man als Jäger der Rolle, die man vielerorts übernehmen muß, nämlich ausgerottete oder fehlende Wölfe oder Löwen zu ersetzen, so traurig und tragisch das sein mag, bewußt sein und wo immer möglich, eben diese Raubtiere wieder einsetzen.

Überspitzt ausgedrückt, wäre es besser, die Tiere in den  Ortschaften - in denen sie schon sind - keulen und dort gleich liegen lassen → Die Menschen würden sich aus Landstrichen, die nun mal keine so aufwendige Lebensform tragen können, zurückziehen und die Natur sich selbst überlassen ← Das wäre nur folgerichtig!

Beste Grüße und weiter so, Igor Vucic, Samstag, 28. November 2009 12:17

Wer weiß, Herr Vucic,

vielleicht wird die inneraustralische Wüste (mit ~ 248 mm Niederschlag / Jahr gar nicht mal so regenarm) ja mal wieder feuchter, so wie die Sahara vor 100 Millionen Jahren, als dort Krokodile herumschwammen. Die Welt ändert sich von selbst, laufend und stark. Eiszeit - Warmzeit - Wasser - Wüste -Meeresgrund Bergeshöhe und so weiter. Nichts ist hier bei uns von Dauer. Wir könne das ehe nicht beeinflussen oder vorhersehen. Dazu langt unser Weitsicht nicht. Lediglich im Nachhinein können wir sehen und staunen. Die Dinosaurier bevölkerten unser Erde für mehr als 100 Millionen Jahren. Die waren erfolgreich, aber auch nicht von Dauer. Ein kosmische Himmelsbrocken zerkrachte das Glück. Wir sollen usn nicht so wichtig nehmen. Wir sind hier nur kurz und auf lange Sicht ohne bleibende Einflüsse.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Forscher finden bizarre Urzeit-Krokodile

Sie erinnern an Wildschweine, Enten und gar an Pfannkuchen. Deshalb haben Paläontologen ihnen Namen wie "PancakeCroc" gegeben: ungewöhnliche Krokodile, deren fossile übereste in der Sahara entdeckt wurden. Die eigentliche Sensation: drei der Arten waren bisher unbekannt. Washington - Der Fund in der Sahara ist spektakulär: Forscher haben die fossilen übereste von insgesamt fünf Krokodilarten aus der Zeit der Dinosaurier entdeckt. Besonders überascht waren sie angesichts der Tatsache, daß drei der Arten bisher nicht bekannt waren. Jetzt stellt das Team um den Paläontologen Paul Sereno von der University of Chicago die fünf aufsehenerregenden Fossilien sowie eine verwandte sechste Art im US-Magazin "National Geographic" vor. So manches Urzeitkrokodil mutet bizarr an - und sieht nicht gerade aus wie einer seiner modernen Nachfahren. Stoßzähne und Entenschnäbel schmücken die Tiere, sodaß sie eher an Wildschweine oder Wasservögel erinnern. Die Wissenschaftler hatten beim Anblick der prähistorischen Skelette aber auch Assoziationen mit Ratten, Hunde oder gar Pfannkuchen - und gaben den Krokodilen entsprechende Namen. "BoarCroc", "DockCroc", "RatCroc", "DogCroc" und "PancakeCroc" nannten sie die Reptilien, die bis zu sieben Meter lang werden konnten und vor etwa 100 Millionen Jahren auf dem Urkontinent Gondwana lebten. Auf den sieben Meter langen, mit Stoßzähnen ausgerüsteten Fleischfresser Kaprosuchus saharicus ("BoarCroc") stieß das Team in Niger. Ebenso wie er war auch der nur einen Meter lange Pflanzen- und Wurmfresser Araripesuchus rattoides ("RatCroc") bisher unbekannt. Fossilien dieser Art fanden Sereno und Kollegen in Marokko. Laganosuchus thaumastos ("PancakeCroc") besticht besonders durch seine Schädelform: flach wie ein Pfannkuchen und einen Meter lang. Die Forscher entdeckten die übereste des insgesamt sieben Meter langen, ungewöhnlichen Fischfressers erstmals in Niger und in Marokko. Kostbare Fossilien der bereits bekannten Urzeit-Krokodile Anatosuchus minor ("DuckCroc") und Araripesuchus wegeneri ("DogCroc") gruben sie in der Sandwüste Nigers aus. Die modernen Verwandten dieser Millionen Jahre alten Krokodile leben heute noch in Madagaskar, Ägypten, Argentinien und anderen Ländern Südamerikas. Das heißt, sie blieben auf die Kontinente beschränkt, die aus Gondwana entstanden. Daß Krokodile nicht, wie Dinosaurier, vor etwa 60 Millionen ausstarben, liegt nach Meinung der Paläontologen an ihrer Fähigkeit, auf dem Land und unter Wasser zu leben. Anders als heutige Krokodile hatten die Urzeitarten relativ Höhe Beine direkt unter ihrem Körper - nicht seitwärts herausragend - und waren dadurch sehr schnell zu Fuß. Ihr kräftiger Schwanz wiederum befähigte sie, sich im nassen Element so leicht und schnell zu bewegen wie ein Fisch. „Ihr ursprüngliches Unterwassertalent mag der Schlüssel für das Verständnis dafür sein, warum sie sich so gut weiterentwickelten und die Ära der Dinosaurier überlebten“, schreibt Sereno in „National Geographic“.

AFP / Mike Hettwer / National Geographic,  20. November 2009, cib/dpa Quelle, Dazu gibt's eine DVD zu kaufen!

Kamele und andere Neozoen in Australien

Sehr geehrter Herr Möller,

in Australien ist das Problem mit eingeschleppten Tierarten deshalb besonders groß, weil sich dort aufgrund der isolierten Lage mit den Beuteltieren eine urtümliche Unterklasse (Marsupialia) der Säugetiere mit zahlreichen Arten erhalten hat. Gegenüber den moderneren Säugetieren (aus der Unterklasse der Eutheria) sind die Beuteltiere meist weniger konkurrenzkräftig und werden bei einem Zusammentreffen von ihnen oft aus ihren Lebensräumen verdrängt. Tatsächlich haben sich in den beiden geographisch getrennten Unterklassen konvergent sehr ähnliche Typen ausgebildet, vom Beutler-Maulwurf (Notoryctes typhlops) über Weidegänger bis hin zum ausgerotteten Beutelwolf, es gibt sogar Flugbeutler analog zu den Flughörnchen. Das Problem begann schon mit den Dingos, die aus verwilderten Hunden abstammen, die von den Vorfahren der Aboriginies mitgebracht wurden. Das größte einheimische Raubtier Australiens (der Beutellöwe Hylacoleo carnifex) verschwand vor ~ 50.000 Jahren ebenso wie die Diprodonten oder das Riesenkänguru Procoptodon , vermutlich war dabei menschlicher Einfluß bereits zumindest beteiligt. Richtig dramatisch wurde es dann wieder mit den Europäern ab dem 19. Jahrhundert. Seitdem sind in Australien mindestens 10 Beuteltierarten komplett ausgestorben und bei zahlreichen anderen Arten sind erhebliche Arealverluste zu verzeichnen. Was den menschlichen Einfluß angeht, teile ich Ihre stoische Haltung nicht ganz: Da die neune Arten vom Menschen eingeschleppt wurden, haben wir durchaus auch eine Verantwortung, die Dinge nicht komplett außer Kontrolle geraten zu lassen (Sie haben sich dabei ja auch schon tatkräftig beteiligt). Bei zahlreichen kleineren Arten wie Ratten, Katzen, Kaninchen oder Füchsen ist die Freisetzung allerdings irreversibel, weil diese mit jagdlichen Mitteln nicht mehr ausgerottet werden können. Bei größeren Arten wie z.B. Wasserbüffeln oder Kamelen wäre das vielleicht möglich, aber nur mit einem enormen Aufwand. Allerdings gebe ich zu, daß ich durchaus ein ungutes Gefühl dabei habe, eine riesige Zahl von so großen Tieren abzuschießen und einfach im Busch verrotten zu lassen.

LM: Wer hätte das nicht?

Gerade im Fall der Kamele würde mich schon interessieren, ob es möglich wäre, diese Herden an Stellen zu konzentrieren (z.B. mit einem Wasserangebot), wo die Tiere nach dem Erlegen abtransportiert werden können (z.B. per Lastwagen oder Eisenbahn), damit man sie z.B. zu Hundefutter verarbeiten kann.

LM: Da gibt es kein Straßen oder Eisenbahnen.

Der Vorschlag, Löwen oder Tiger auszusetzen, ist übrigens ein ziemlicher Unsinn und entspricht genau der Denkhaltung, die schon früher zu katastrophalen Fehlern geführt hat (wie z.B. beim Desaster mit der Agar-Kröte). Einerseits würden sich Löwen und Tiger höchstwahrscheinlich längst nicht so stark vermehren, daß sie den Bestand von Wasserbüffeln oder Kamelen nennenswert mindern könnten (sogar in der Serengeti sterben mehr Gnus z.B. an Krankheiten als Raubtieren zum Opfer fallen). Außerdem sind Raubtiere Opportunisten, die sich von dem ernähren, was sie am leichtesten erbeuten können, und da ist es eher unwahrscheinlich, daß sie sich „auf Befehl“ an Kamele oder Wasserbüffel halten würden. Vielmehr würden sie wahrscheinlich noch mehr Schaden an den einheimischen Beuteltieren anrichten und diese Arten kämen so noch mehr unter Druck als über die jetzige Nahrungskonkurrenz durch Kamele, Wasserbüffel und Co.

LM: Aber die Löwen und besonders Tiger, die ja selbst gefährdet sind, wären gerettet.

Mit freundlichen Grüßen, Hubert Jäger, Sonntag, 29. November 2009 11:55

Camel culling in South Australia

Barry,

I currently see relatively moderate priced Flight to Australia in May this Year. How are You booked then?

Lutz, Friday, March 19, 2010 12:13 AM


Hi Lutz

Hope all is well with you. I have been away from the office for a few days. I will be leaving to set up for hunting season on thursday. Unfortunately we are fully booked for this year except for one slot in August. However I am hppy to make a plan for next year later on.

cheers

Barry

I saw the email you copied to me regarding long range calibres in Sth Australia, the situation there is as follows. I would think that requiring a 338 Lapua for long range culling of camels would be accpted as a genuine reason. The SA Police Firearms Registry are looking to ensure that owners or applicants wanting to get these “Large Calibres” have a genuine reason to own that type of specific cartridge. The list of cartridges that are being closely looked at are:

50 BMG
460 Steyr
408 Cheytac
375 Cheytac
416 Barrett
338 Lapua Magnum

Whilst these cartridges aren’t banned the Officer in Charge of the Firearms Branch SA Chief Inspector Langmead told the SSAA that now anyone wanting to keep one or apply for a Permit to Acquire would have to justify it proving that they have a “Genuine need / Reason” for owning firearms of those calibres. It seems that only the cartridges above are under fire and its not calibre specific but rather the “scary” cartridges you see above

Barry, Monday, 22 March 2010 01:26

South Australian Firearms / Weapons enquiry

Dear Mr Moeller

Firearms legislation in South Australia requires an applicant to provide justification for use of a firearm for a particular purpose; in this case for hunting.

Are you aware that you will be required to provide the following information:

• the name of the owner or lessee of, and the name of the property on which you intend to use the firearm

• The size of the property and its location

• Written authority from the landowner/lessee indicating that they give you permission to hunt on their property and that they are aware of the extreme capabilities of the cartridge being used

In addition to this you will be required to provide evidence to support your application - an application for an "International Vistors Permit" is available on the internet and must be completed in full. http://www.sapolice.sa.gov.au/sapol/services/firearms_weapons/international_visitor_permits_firearms.jsp

You must also comply with import and export requirements and obtain a hunting permit to hunt in South Australia.

Upon receipt of the above application and additional justification requirements as discussed above your application will be assessed.

Yours sincerely

Angelo Pippos
Senior Sergeant
Operations Manager, Firearms Branch (130)
South Australia Police
30 Flinders Street
ADELAIDE SA 5000
T 08 82042500 F 08 82042314
E angelo.pippos@police.sa.gov.au
W www.police.sa.gov.au
SOUTH AUSTRALIA POLICE
KEEPING SA SAFE

The information contained in this message and any attachment is confidential and may also be the subject of legal, professional privilege or public interest immunity. If you are not the intended recipient, any use, disclosure or copying of this document and or its attachments is unauthorised. Please advise us by reply and then delete it from your system. Any views or opinions presented are solely those of the author and do not necessarily represent those of SAPOL.

Dienstag, 23. März 2010 05:51

Australia's Northern Territories

Firearms / Weapons enquiry

Sir,

I am a German Bullet Designer.

With local help (see below) I plan to visit Australia in the Northern Territories to hunt (cull) Camels with Daryl L. long Ranges and Buffalos with Barry J. in close Distance. The latter I did once before in 2008, see below License. [no license shown on the Web].

View the Buffalo hunt on the Web in /Afrika/2008/Lutz-Bueffeljagd-Australien-2008

Now I wonder how to register the two different Firearms I intend to bring. The Camel culling is intended to show long range Capabilities of my LM-105 Bullet, see LM-105-long-range-bullet.php(written in English) shot from the .338 Lapua Magnum Cartridge. Two Years Ago my Friend Nils Burschik had such a Rifle with him on our Buffalo hunt, but at lately at least Southern Australia changed some Rules.

So I first would like to know, whether I may bring a .338 Lapua Magnum Rifle to the Northern Territories and how to register it, apply for a License.

Second, when I have to fly to Alice Springs but enter via Darwin, where I have to check in the Rifles.

Sincerely

lutz-moeller.jpg

Lutz Moeller, Wednesday, March 24, 2010 5:28 PM

Hi Lutz,

The firearms you have mentioned may be used in the Northern Territory (NT). You will need to apply to do your safari with an International Visitors Permit which you will find on our web site. I have attached the link below. You will need to specify the firearms and ammunition you wish to bring on that form. The best system is to send your completed form with attached photos and information by registered mail to your safari operator. Then have him lodge it with us for you with the required payment in Australian Dollars ($28 AUS) then you can repay him when you pay for your trip etc. Make sure you include clear photocopies of your passport and attach clear sharp passport size photos with the application form. Send the form to your safari operator as soon as possible so that any problems that might arise can be resolved before you arrive.

http://www.nt.gov.au/pfes/index.cfm?fuseaction=page&p=157

All the best,
Neil, Donnerstag, 25. März 2010 00:06

Neil McDade I AO 4
Weapons Admin & NT Range Inspector
Firearms Policy & Records Unit I
Crime & Specialist Support Command I
NT Police, Fire and Emergency Services I - Keeping People Safe
PO Box 39764 Winnellie NT 0921
p...(08) 8922 1378 I f...(08) 8922 3540 I m... 0417 820 380 I e...neil.mcdade@nt.gov.au I www.nt.gov.au/pfes

Das sind die Bedingungen unter denen seit 1996 in Australien Waffen besissen werden dürfen.

Safari Operator

Hi Lutz,

Just a quick note - the safari operator you get your international visitors permit with must be licensed for safari operations within the NT; someone from another Australian state may liaise with an NT safari operator for you but they can not act as one for you.

Hope that makes it clear for you - if you have any further questions please send another email,
cheers Neil, Freitag, 26. März 2010 01:08

Escort needed

Hi Lutz,

unfortunately our Firearm Policy only allows International Visitors to be competition competitors or safari clients. There is no provision to come over and just shoot unescorted on various properties. You don't have to shoot expensive buffalos, you could have your safari guide take you to the properties you mentioned to shoot feral camels at long range as you wished but it must be as a safari client.

Hope this works for you,
regards Neil, Montag, 29. März 2010 04:29

Neil McDade I AO 4
Weapons Admin & NT Range Inspector
Firearms Policy & Records Unit I
Crime & Specialist Support Command I
NT Police, Fire and Emergency Services I - Keeping People Safe
PO Box 39764 Winnellie NT 0921
p...(08) 8922 1378 I f...(08) 8922 3540 I m... 0417 820 380 I e... neil.mcdade@nt.gov.au | www.nt.gov.au/pfes

Escort found

Hi Lutz,

We do offer camel hunts. Is that your question? What kind of bullets size, weight and calibre?

BR

Matt Kelman, Freitag, 16. April 2010 01:47

Matt,

see Australia's Northern Territories and read further down. Daryl Lenkic / from Aidelaide / S.A., who will organize Access to Camels on private Property, currently travels Europe, so I cannot reach him. He will be back early May. As Neil McDade stated, N.T. requires an Escort that is a "Safari Operator". Now I do not know, what Quality or License in N. T. creates a "Safari operator", but I definitely need to see Your License and check that with the N. T. Police.

I will be coming with the G 6 in .338" Lapua Magnum with the LM-105 to cull Camels on long Range. I mean one km and beyond. To proove such Ability is the only reason to come, just like going to Longshot in Schlesien. Please respond on the License question first.

Lutz

Dear Mr. Moeller

Australia Wide Safaris one of the largest safari operations for buffalo and big game in the Northern Territory. We are one of the few safari operators that actually reside in the NT and have their own private game reserve that we own. We take more buffalo and Wild boar in the Northern Territory than any other outfitter.

My corporate license is number 54643. The other outfitters you have mentioned do not have a corporate license in the Northern Territory.

We actively guide clients for camels each year. There are no other outfitters actively doing this at all. Mr. Barry Jones actually contacted me last year to ask where he could hunt camels. I do know Mr. Barry Jones and he lives in the south near Melbourne, not in the Northern Territory.

Regarding camel hunting, there is a large scale culling operation continuing this year, as is most years, however this will never and has never involved safari hunting guests. This is done with the use of helicopters and government employed professionals. I do not know where you have gotten this information about going around farms shooting camels with a guide, but it is a good way to end up in jail! I have never heard such a thing! You must have permission to hunt on properties with the guide and this will need to be arranged well in advance. There are only a limited number of large stations with good numbers of camels. I know, I work here!! Whilst there are alot of camels in the Northern Territory, no station will just let you come onto their land and let a complete stranger shoot for free. I can promise you this!

The firearm permit information is accurate however Mr. Neil McDade from Winnellie police, has no idea about importing firearms from Europe and is clearly unaware of the laws now in place in Singapore airport. Just to pass through as a transfering passenger is difficult and 2 clients last year had their rifles seized (the papers were correct) and the rifles will not be returned. Avoid Singapore at all cost. If you fly via Dubai this will be possible, however all of my clients coming from Europe now use the quality rifles we supply. Nearly all of my clients are from Europe.

If you want to hunt some camels with me I can certainly arrange a successful safari and I can arrange that you shoot the distances mentioned.  However the maximum number of camels shot will be 6 bulls. We do offer culling for Donkeys on the same land and this is a little cheaper.

Please see attached price list.

Regards

Matt Kelman
Australia Wide Safaris

Dear Mr. Kelman,

not to loose my Guns and not to end in Jail are are two permanently guarded Side objectives, when I travel or rest at Home. This runs as a never ending Background task. I brought a Rifle through Singapore, but hate the additional Cost, they ask for (nothing). Last I was 1991 in Dubai during the Gulf war. Mr. Barry Jones is only in the dry Season in NT in a temporary but nice Camp, not in the wet Time. So his Home is not in NT, I knew. I will check Transportation through Dubai and would like You to separate You Offer, showing dayl Rates.

Sincerely, Lutz Moeller  

Dear Mr Moeller

I also had clients passing through Singapore 2 years ago, but in the past 18 months it has been less than satisfactory. Some clients of mine had to pay E200, basically a bribe.

Attached price list, itemised.

Regards, Matt Kelman

AUSTRALIA WIDE SAFARIS

“CARMOR PLAINS”, P.O. Box 2121, HUMPTY DOO, NT, 0836, AUSTRALIA
Phone: 61 889 788 959, Fax: 61 889 788 960

2010 fully inclusive package – Prices in Euros

Meeting point-Alice Springs Airport.

Camel safari
2 day safari 1x1
includes 1 camel bull 1200 €
daily rate 700 (x2) €
transport daily (rental 4wd) 200 (x2) €
Accommodation at Alice Springs Hotel or at station complex x 2 500 €
air ticket for myself Darwin-AliceSpring – return 600 € (varies each month)
Road freight for skins or skull from Alice Springs – Darwin 200 €
Trophy preparation 200 €

TOTAL 4500 €

Additional camels (each) 700 €
Donkeys 40 €

Observers – per day 180 €

Airline tickets to and from Alice Springs not included

Northern Territory Firearms licences, permits information

http://www.nt.gov.au/pfes/index.cfm?fuseaction=page&p=159

In all cases when applying for a firearms licence, certain basic requirements must be met to qualify for a licence under the Northern Territory Firearms Act. In the case of a person you must:

  • be of at least 18 years of age (or 12 years of age for a Junior Club Licence)

  • provide proof that you are a resident of the Northern Territory

  • provide proof of identity in accordance with requirements under the Financial Transactions Report Act (1988), which is the same standard which banks apply when you open a new account

  • not be subject to, or not have been subject to a Domestic Violence Order within the last five years

  • have undertaken an approved Firearm Safety Training Course

  • be able to meet the safe storage requirements under the Firearms Act & Regulations (see safe storage requirements for further information)

  • have a genuine reason/need for holding a licence (see genuine reason for further information)

in addition you will be required to disclose any criminal history, or history of mental illness or incapacity, which could affect your fitness to hold a licence.

In the case of a business or company:

  • proof that the business or company is a Northern Territory registered business or an Australian Registered Company (ACN)

  • provide details of the owners or directors of the company, or a nominee who will be responsible for the firearms to be held on the licence. These persons will be subjected to the same checks that apply to an individual who applies for a licence.

  • be able to met the safe storage requirements under the Firearms Act & Regulations (see safe storage requirements for further information)

  • have a genuine reason/need for holding a licence (see genuine reason for further information).

Corporate Licences are issued to the Directors/Managers/Owners etc. of businesses who have the need for a firearm to carry out their business (i.e. fishermen, safari operators, cattle station owners, security firms etc.)

A Corporate Licence may be issued to an entity that satisfies the Commissioner of Police that it:

  • is engaged in a commercial activity and that it has a genuine need for a firearm to undertake that activity

  • has made adequate provision for the safe and secure storage of firearms, and has adequate controls for the issue of firearms to its employees

  • has in place an approved firearm safety and training program for its employees who are to use the firearms.

Some ACN's for Buffalo see http://www.abr.business.gov.au/%28a0ol5vqdxcfdcc45032f4le2%29/search.aspx?SearchText=Buffalo+safari&StartSearch=True

Some ACN's for Buffalo see http://www.abr.business.gov.au/%28a0ol5vqdxcfdcc45032f4le2%29/search.aspx?SearchText=Camel+safari&StartSearch=True

ACN http://www.asic.gov.au/asic/asic.nsf/byheadline/About+the+National+Names+Index?opendocument#11

ABN / ACN / ARBN / ARSN - What do they mean?

  • ABN = Australian Business Number
    This is a number for business dealings with the ATO. An ABN is needed to register for GST and other elements of the tax system.

  • ACN = Australian Company Number
    Since 1 January 1991, every company in Australia has been issued with a nine-digit ACN. The ACN is an unique identifier and no two companies can have the same ACN.

  • ARBN = Australian Registered Body Number
    Numbers are issued to registrable Australian bodies and foreign companies. The ARBN is an unique identifier and no two bodies can have the same ARBN.

  • ARSN = Australian Registered Scheme Number
    Numbers are issued to Managed Investment Schemes. The ARSN is an unique identifier and no two bodies can have the same ARSN

http://www.asic.gov.au/asic/asic.nsf/byheadline/About+the+National+Names+Index?opendocument#3

What is a company?

In short, a company is a body corporate registered in Australia under the Corporations Act 2001. For a fuller legal definition refer to Section 9 of the Act.

Companies are registered by the Australian Securities and Investments Commission (ASIC).

A company name will include one of the following legal elements:

  • Proprietary Limited (Pty Ltd)

  • Unlimited Proprietary (Pty)

  • Limited (Ltd)

  • No Liability (NL)

Each company is allocated a unique Australian Company Number (ACN). When a company has been issued an ABN the number will be the ACN with two additional leading digits resulting in an 11 digit number (eg; ACN 123 456 789, new ABN xx 123 456 789).

The general characteristics of a company are:

  • it is a corporate body created by law;

  • it has all the powers of an individual and a corporation

  • it can sue and be sued in its own right;

  • it has officeholders (director(s), secretary(ies));

  • it has a registered office;

  • it has member(s);

  • it has perpetual succession (ie it continues even if its members die or resign).

Hi Lutz,

There are more than a dozen licenced safari businesses operating within the boarders of the NT covering a wide variety of land and animal types. The Policy of how the NT Firearms Act is to be enforced is handed down from the commissioner of police for the NT. To obtain a licence to conduct safari with international clients an operator needs an NT corporate firearms licence - please read the pertinent parts of the information below - our web site link is right at the bottom:

NT CORPORATE FIREARM LICENCE
INFORMATION & REQUIREMENTS

IMPORTANT INFORMATION:

An application for a Licence must be lodged in person at the nearest Police Station, or with Police on a Rural Patrol. Applications should not be mailed in directly to the Firearms Policy and Records Unit.

There is no renewal system in the NT - each and every application is a fresh application under the Act, and all supporting documentation must be provided on each occasion.

This evidence should be in the following forms:

STATION OWNERS/MANAGERS

* A copy of your Primary Producers Concession, or

* A copy of your business registration (if applicable), and

* A letter setting out the reason/s for requiring these licence/firearms.

PROFESSIONAL FISHERMAN

* A copy of your current net or fishing licence/s,

* A copy of your fisheries returns or a letter from Fisheries demonstrating a personal and continuous use of your fishing licence,

* A copy of current vessel registration,

* A copy of your business registration (if applicable), and

* A letter setting out the reason/s for requiring these licence/firearms.

SAFARI GUIDES/TOUR OPERATORS

* A copy of your current tour operators licence/s,

* A copy of your returns to demonstrate that you are actively trading as a tour operator,

* A copy of current vessel registration if conducting fishing tours (if applicable),

* A map detailing the specific concessions (areas) you operate in,

* If using another safari operators concession - a copy of the agreement with that company including dates it is valid for,

* If on Private Property - a contractual agreement including dates in force for,

* If on Aboriginal Land - a letter or agreement from the respective Land Trust or Land Council (letters from individual traditional owners and town councils are not acceptable),

* Supporting documentation - copies of Tourist Vehicle (TV) registration for client transport, public liability insurance, etc,

* A copy of your business registration (if applicable), and

* A letter setting out the reason/s for requiring these licence/firearms.

PET MEAT SHOOTERS

* A copy of any current pet meat shooting contract and/or slaughter licence,

* A copy of your business registration (if applicable), and

* A letter setting out the reason/s for requiring these licence/firearms.

FIREARM STORAGE

It is a requirement of being granted a Licence that you must have or have access to approved storage facilities to be eligible for a Licence.

If your Safe Storage arrangements are not already recorded on the Police Firearms database, then an inspection form needs to be completed for your Gun Safe to be inspected. Sign and submit a Permission to Inspect Premises form ('Inspection of premises' - PF482) with your application.

FIREARMS TRAINING AND SAFETY COURSE

Corporate Licence holders are responsible for ensuring all employees (including the Licence holder) using the Company firearms undertake an approved Firearms Training and Safety Course. The following instructors conduct this course:

* Mr. Paul Graham phone: 0412 430 200 or (08) 8988 4177

* Mr. Dan Carroll phone: 0427 612 789 or (08) 8988 2369

* Mr Mark Butler phone: 0400 296 179 or (08) 8953 7111

* Mr Pat Carmody phone: 0428 588 515 or (08) 8971 7355


For further information, please contact the Firearms Policy and Records Unit on (08) 8922 3543 or Firearms Registry@pfes.nt.gov.au or see our web site for info sheets and licence applications -


http://www.nt.gov.au/pfes/index.cfm?fuseaction=page&p=157

Hope this is the info you are after,
Cheers Neil, Montag, 19. April 2010 04:43

Neil McDade I AO 4
Weapons Admin & NT Range Inspector
Firearms Policy & Records Unit I
Crime & Specialist Support Command I
NT Police, Fire and Emergency Services I - Keeping People Safe PO Box 39764 Winnellie NT 0921
p...(08) 8922 1378 I f...(08) 8922 3540 I m... 0417 820 380 I e...neil.mcdade@nt.gov.au I www.nt.gov.au/pfes

Dear Neil,

thank You for You Information. Meanwhile I found the Link already and understand, what it means. Daryl has an CAN and he will act on the Subject, once he returns to Australia in May.

Regard Lutz

Camel hunting in Australia 2012

Greetings Lutz, Michael?

You expressed an interest in hunting camels in open country.

LM: Yes, to prov ethe Abilities of my Long Range Bullets.

I can certainly help, as I frequently travel to the remote Australian OUTBACK and love the wide open landscape and the prospect of long range shooting. I have a Toyota 4WD with a range of >1.500 km and am planning to do a trip somewhere between June – October and would be happy to guide you to Camel Country, if you don’t mind can food and sleeping in a two man tent (I sleep in car or my own tent!)

LM: That´s fine.

I know of landscapes so flat and open that you can see the curvature of the earth-but camels tend to live in low - medium open scrub – grassland with open scrub — sand dunes with open scrub. As you can see I am using another e-mail address as I use my friends computers, not being on the internet myself.

Me? Terry Masiarz 60 retired, live in MELBOURNE.

Needs: 1 or 2 high B.C. bullets in 7 mm, .308, .338 (LM) for now.

In the future my friend is building .338 RUM for 500 / 1000 m bench rest. (Possibly me too.)

LM: Let me know You Phone or Skype account, so we can talk.

Kind regards Terry,2 May 2012