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Bichlmaier 2005

8 mm Möller am Ostkap

8 mm Lutz Möller Geschoß

Hallo Lutz,

Ich wollte den südlichen Teil von Südafrika also die Provinzen Ost- und Westkap bereisen und suchte mir dort auch eine Jagdgelegenheit. Ich fand eine bei der Familie von Hasseln bei Maggy und Gerd in Grahamstown, ungefähr 120 Km von Port Elisabeth entfernt. Dort wollte ich vor allem Keiler und einen Buschbock jagen. Ich nahm meine 8x68S Mannlicher mit einem 8 x 56 Zeiß, Absehen 4 mit. Auf 100 m schoß ich mit 5 cm Hochschuß ein. Munition 8x68S, 8 mm KJG kurz 9 g, 4,5 g N140, Länge 87 mm, Hülse RWS.

Wir begannen mit der Jagd auf Buschbock und wollten noch einen Versuch schießen abgeben. Ein Überläufer stand auf ~ 120 m auf einer freien Fläche im Busch. Gerd meinte, der sei gerade für die Küche richtig. Ich legte auf dem Dreibein auf und schoß die Sau hochblatt. Sie lag im Feuer! Ein- und Ausschuß waren kalibergroß, keine Wildbret war zerstört.

Überläufer

Und somit war der Probeschuß auch erledigt. Gegen Mittag entdeckte unser schwarzer Fährtenleser einen alten Buschbock. Auf 170 m ich trug im breit stehend die Kugel an. Der Bock zeichnete gut und verschwand im Busch. Nach einer Viertelstunde begaben wir uns zum Anschuß. Guter Schweiß war reichlich vorhanden. Dem folgten wir. Nach ~ 20 m müdeten wir den Bock aus dem Wundbett. Er brach nach kurzer Zeit wieder zusammen und bekam den Fangschuß. Hätten wir etwas länger gewartet wäre der Bock im ersten Wundbett verendet. Der Schuß lag gut auf dem Blatt und wir war verwundert, daß er nicht im Feuer lag. Ein- und Ausschuß waren Kalibergroß, keine Wildbretzerstörung.

Buschbock

Beim Abendansitz erlegte ich auf 120 m einen Kronenducker spitz von vorne. Er lag im Feuer! Ein- und Ausschuß waren kalibergroß. Wildbret war nicht zerstört.

Verfasser mit Ducker

In der folgenden Zeit wollten wir auf Warzenschweinkeiler waidwerken, mußten aber feststellen, daß die Keiler wahrscheinlich auf Grund der Trockenheit abgewandert sind. Wir entschlossen uns wieder auf Buschböcke zu jagen. Auf 255m (mit dem Entfernungsmesser gemessen) erlegte ich spitz von Vorne einen Bock. Er lag im Feuer!

225 m Buschbock

Die vielen Steinböckchen die wir in den Morgenstunden sahen verleiteten mich zu einem weiten Schuß. Das Böckchen lag im Feuer.

Steinböckchen

Steinbock

Zwei weitere sehr weit beschossene Buschböcke fielen im Feuer. Hier der Stärkste mit 15 Zoll. Ein- und Ausschuß lieferten immer das gleiche Bild.

Jagdherr und Fährtenleser mit starkem Buschbock

Von 6 Stück Wild lagen 5 am Anschuß. Da kann man nicht jammern. Falls jemand Lust verspürt, bei Gerhard von Hasseln zu jagen, gebe ich hier seine Mailadresse:

Gerhard von Hasseln bethlehem-export@intekom.co.za

Das Revier ist ~ 5.000 Hektar groß und nicht wildsicher gezäunt. Der Bestand an Buschböcken ist hervorragend. Es gibt auch sehr viele Kapkudus. Die Eheleute von Hasseln sind Deutsche. Wir (meine Frau und ich) hatte eine gute Unterkunft und wurden von Maggy bestens mit Essen versorgt.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Peter Bichlmaier, Mittwoch, 16. März 2005 20:55

Afrika