Vom vom 21. April bis 2. Mai werde ich in Afrika jagen

Wundwirkung

So tötet ein Schuß

Pfad / Neuigkeiten / Ballistik / Wundwirkung

Lies vorher Zielwirkung | Kraftstoß

Inhalt Wie stirbt Wild | Wie schnell stirbt Wild | Blutverlust | Lungenschuß | Herzschuß | Herzschlag | Blattschuß | Krellschuß | Leberknotenschuß | Nervenerschütterung | Vagusnerv | Karotissinusreflex | Zielwahl | Zielwahl für nahe Ziele | Fluchtstrecken | Schweißfährte

Wie stirbt Wild?

Kugelschüsse verletzen tödlich durch:

  1. Blutverlust, der die Sauerstoffversorge des Gehirnes abschneidet, somit den Hirntod hervorruft.

  2. Lungenzerstörung durch heftige Geschoßeinwirkung (Splitter) unterbricht Sauerstoffverssorgung. Beispiele: Lungenschuß auf Schmalreh, Rapsricke. Schlechtes Beispiel: Mangelhafter Lungenschuß auf Elch

  3. Erstickung durch zusammengefallenen Lungen bei geöffneten Brustkorb, i. e. Kammer, solche die Atmung verhindert, damit den Sauerstoff vom Gehirnes abschneidet, somit langsam das Hirn tötet.

  4. ZNS Treffer schädigen Zentralnervensystem wesentlich, indem Stammhirn oder oberes Rückenmark zerstört werden, so daß folglich weder willkürliche Muskeln noch unwillkürliche (vegetative) Körperfunktionen gesteuert werden z. B. mittels Hirnschuß, Trägerschuß. Wird dadurch der Brustkorb wird nicht mehr zu atmen angeregt, folgt Erstickung.

  5. Nervenerschütterung kann ggf. auf Umwegen töten. Wenn durch die Erschütterung Atemmuskulatur steuerndes Nervengewebe (in der Halswirbelsäule) lahmgelegt und die folgende Atemlähmung lange genug dauert um zu ersticken kann ein Wirbelsäulenstreifschuß auf den Träger (Halskrellschuß) gegebenenfalls auch töten. Siehe auch weiter unter bei Nervenwirkungenen. Besonders bei Kopf- oder Trägerschüssen ist das beabsichtigt!

  6. Herzrythmusstörung. Man kann zu gewissen Zeiten der Herztätigkeit durch gezielten Schlag auf den Sonnenfleck mittels Nervenerschütterung einen Sonderherzschlag auslösen, der die Herzrhythmussteuerung stört, das Herz ungeregelt flimmern läßt. Kammerflimmern = Herzfrequenz > 500/Min = keine effektive Auswurfleistung. Ein flimmerndes Herz pumpt nicht mehr, also stirbt das Hirn den Sauerstoffmangeltod (wie Erstickung).

Wie schnell stirbt Wild?

Wird das Herz, oder dessen zu- oder abführenden Gefäße zerstört, oder entscheidend geöffnet, verblutet das Tier mit der Zeit, jedenfalls nicht sofort. Stücke laufen ggf. noch, so z. B. ein vierjähriger 148 kg Hirsch mit Herztreffer etwa 100 m Fluchtstrecke, siehe rechts.

Der hydrovaskulare Schock, also der plötzliche Blutdruckabfall im Körper und besonders im Gehirn, setzt allerdings bereits vor dem Tod die Hirnfunktionen absteigend von den unwichtigen zu den wichtigen außer Kraft, indem die lebenswichtige Durchblutung versiegt. Besonders das Blut in den schwer zu durchpumpenden kleinen Gefäße stallt sofort. Weil die höheren Empfindungen zuerst nachlassen, ist solch Blutdruckabfallschock ebenfalls binnen kurzer Zeit, weit vor dem eigentlichen Hirntod, für das Opfer weitestgehend schmerzfrei. Die Schmerzdauer dürfte wenige Sekunden betragen.

Man darf sich in dieser Erkenntnis nicht von Körperbewegungen, wie zu schlegeln oder zu zucken, beirren lassen. Darin äußern sich unwillkürliche, niedere Lebensfunktionen die ohne bewußtes Empfinden erzeugt werden können (von Zwischen- und Stammhirn, und ggf. Rückenmark).

Von ZNS Treffern mittels Hirnschuß, Trägerschuß abgesehen, benötigt jedes Tier Zeit zu sterben. Vom Treffer über die Bewußt- und damit Willenlosigkeit bis zum Tod vergehen (bei guten Treffern)  Sekunden bis (bei schlechten Treffern) Minuten, bei sehr schlechten Treffern, wie Weichschuß, Stunden.

Getroffene, beunruhigte Tiere können, wenn sie wollen, in der Zeit noch flüchten. Ob Sie denn wollen, bestimmen vorrangig die Entfernung zum Schützen und die Zielwahl und - je nach Schießfertigkeit -  der sich ergebene Treffer. Daraus folgt je nach Geschwindigkeit des Tieres die Fluchtstrecke.

Blutverlust

Jedes lebende Wirbeltier ist auf dauerhaften Kreislauf angewiesen. Kurzfristig am wichtigsten ist der Blutkreislaus zusammen mit der Atmung, mittelfristig auch die Leber, langfristig alles.

Herz-Lungen-Kreislauf

Die rechte Herzkammer pumpt zum Gaswechsel (C02 raus und O2 rein) Blut durch die Lungen. Die linke Herzkammer pumpt Blut durch den Leib, auch das Hirn und die Augen. Die mit Druck beaufschlagten Adern (die Arterien) müssen bis einem erheblichen Druck bis zu 2 m Wassersäule, oder einem fünftel athmosphärischem Druck standhalten.

Wenn ein Wirbeltier viel Blut verliert, sinkt dadurch dessen Blutdruck. Dieser Druck ist aber erforderlich, um die Widerstände in den Adern zu überwinden, um alle zu versorgenden Teile zu erreichen. Den geringsten Speicher und die dünnsten Äderchen mit größtem Widerstand weist die Netzhaut in den Lichtern auf. Die jüngeren Hirnteile (Groß- und Zwischenhirn) benötigen viel Blut und weisen großen Widerstand auf.

Fallender Blutdruck äußert sich beim getroffenen Tier in einer bestimmten Reihenfolge von Ausfällen

  1. können schwer blutende Tiere nicht mehr äugen, weil die Netzhautdurchblutung ausgefallen ist. Flüchtende Tier werden blind, laufen gegen Hindernisse

  2. können schwer blutende Tier ihre jüngeren Hirnteile nicht mehr nutzen, weil die ausfallen. Die Kontrolle über das Gleichgewicht in der Schwerkraft geht verloren, die Tier könne sich nicht mehr aufrecht halten. Sie fallen.

  3. werden bei schwer blutenden Tieren alle weiteren Körperteile nach und nach ausfallen. Das Tier stirbt.

Lungenschuß

Im reinen Lungenschuß sollen beide Lungen getroffen und zerstört werden. Vorderläufe, Schulterblätter, Herz oder Leber sollen gemieden werden. Beim breit stehenden Tier sind reine Lungenschüsse leicht anzutragen. Siehe Wildscheibe! Schieße hoch, knapp unter der Wirbelsäule und knapp hinter den Vorderläufen. Zweck eines Lungenschusses ist das getroffene Tier bei schlagendem Herzen durch großflächigen Lungenzerstörung (= große Wunden) schnell in sich (in den Brustraum) ausbluten zu lassen, so daß der Blutdruck sinkt und das Tier blind wird, fällt und stirbt.

Man beachte die sehr unterschiedlichen liegenden Organen der Arten, je nachdem, ob deren Tiere ihr Haupt hoch oder niedrig tragen. Reh und Hirsch tragen ihr Haupt hoch. Sau und Elch tragen ihr Haupt tief. Dementsprechend höher oder tiefer liegen Wirbelsäule, Rückenmark und Herz. Das Ziel muß entsprechend gewählt werden. Hornträger sind anders als Geweihträger gebaut. Bilder: Prof. Dr. R.R Hofmann. Quelle siehe Wildscheibe

Die Zwecke eines hohen Lungenschusses oberhalb des Herzens sind vielfältig, nämlich

  1. sollen beide Lungen getroffen und zerstört werden.

  2. soll die Hauptschlagader, die oben vom Herz nach schräg hinten abzweigt, zerschossen werden, um großen und schnellen Blutverlust zu bewrken

  3. sollen die Druckwelle Vagus- und Zwerchfellnerv, die oberhalb des Herzens zwischen den Lungen verlaufen, erschüttern, mithin mittels NNervenerschütterung

Je nach Treffer könnnen  Geschosse die „Kammer“ (den Brustkorb) ohne das Herz zu treffen oder größere Gefäße zu verletzen durchdringen.

Da die Lunge sehr weich ist, sollen Geschosse, um hinreichenden Zielwiderstand aufzubauen, diese sehr schnell treffen. Meinen splitternde Flitzer zerstören neben der  schnurgeraden Restbolzenbahn die Lungen mit etwa 40° Splitterwinkel, reißen große stark blutende Wunden. Schneller Blutverlust ist meiner Splitter Zweck. Meine schnellen Flitzer töten beim Lungenschuß den Tod im Vergleich zu einem langsamen G Geschoß deutlich schneller, also besser!

Langsames Geschoß → langsame Wirkung | Schnelles Geschoß →schnelle Wirkung!

Torsten Enke schrieb am 13. Mai 2005: „Der Streit um Schmerz bei Lungentreffern wird anhalten. Da hat wohl jeder seine Erfahrungen. Tatsache bleibt, daß Lungengewebe an sich wenig schmerzempfindlich ist. Anders sieht es schon in den größeren Luftwegen aus - hier ist die sensible Innervierung ausgeprägter, insbesondere der Schleimhaut. Ist ja auch logisch, z. B. in Bezug auf den Hustenreiz zur Reinigung der Luftwege usw. usf..

Die Geschichte sollte nicht verwechselt werden mit Rippentreffern und den Verletzungen der Pleurablätter, also mit den „Überzügen“ der Lunge und des Thoraxinnenraumes. Hier ist die nervliche Versorgung deutlich sensibler. Gebrochene Rippen schmerzen fürchterlich, das ist wahr. Aber sie schmerzen ganz besonders, wenn die Bruchenden aneinander reiben und sich gegeneinander bewegen, z.B. beim Atmen oder bei Bewegungen. Stellt man einen Rippenbruch ruhig, ist er sofort deutlich schmerzärmer! Nach einem Durchtritt der Kugel ist dort eine Lücke, der Nerv (Intercostalnerv) ist zumindest in der näheren Umgebung durch die heftige Erschütterung und Durchtrennung außer Funktion. Deshalb dürften diese Beschwerden durch die einsetzende zentrale Hypoxie infolge des Zusammenfallens der Lunge, die mechanischen Erschütterungen usw. überspielt werden.

Ich hatte in meinem 18-jährigen Berufsleben inzwischen einige Weltkriegsteilnehmer, die Schüsse durch den Brustkorb und die Lunge mehr oder minder gut überlebten, u. a. durch „glücklichen“ Treffersitz und sich nicht zerlegende Vollmantelgeschosse bzw. Granatsplitter. . Natürlich erfragt man bei der Erhebung der Krankengeschichte vor Narkosen usw. lungenrelevante Befunde und kommt dann ins Gespräch, sehr oft durch den Patienten selbst. „Ach wissen Sie, ich hab' das gar nicht gemerkt - nur einen dumpfen Schubs oder auch kräftigen Schlag vor die Brust. Dann wurde mir schwindlig, hatte keine Luft und dann wurde mir schwarz vor Augen“. So lauten die ziemlich übereinstimmenden Schilderungen. Eine Schmerzsensation wurde nicht geschildert. Man könnte nun einwenden, daß die körpereigenen Schutzmechanismen eingesetzt haben, z.B. die Endorphinausschüttung im zentralen Nervensystem.

Aber warum funktioniert das dann nicht so gut bei Bauchschüssen? Ein alter Herr schilderte mir sehr drastisch das Schmerzgeschehen nach einem Treffer aus der amerikanischen .30" Carbine im März '45!“

Hallo Herr Möller,

mein erster Jährling stand auf 95 Meter. Mit der Parker Hale 7x57 schickte ich das Lutz Möller Geschoß auf den Weg. Der Bock machte einen Satz und fiel nach 15 Metern Flucht. Ausschuß 3 cm groß. Beim Aufbrechen sah ich, daß ich das Herz angekratzt hatte, was offensichtlich nicht so günstig war.

Der zweite Jährling stand im Wald auf 40 Meter, mit der Blaser ES 67 in 7x57R schickte ich diesmal das Lutz Möller Geschoß auf den Weg und hielt leicht über dem Herzen an. Dann geschah das Unglaubliche: Der Bock blieb völlig ungerührt auf der Stelle stehen, drehte sich leicht und ich konnte am Ausschuß das Ausschweißen etwa 10 sek. lang beobachten bis er sich nieder tat, eben wie vom Pfeil getroffen. Der Wildpretverlust lag wieder bei etwa 100 - 200 Gramm, wunderbar.

MfG Detlef Rößler , Freitag, 10. August 2007 17:11

Schlechtes Beispiel: Mangelhafter Lungenschuß auf Elch | Gutes Beispiel: Kreuzer Keiler

Erstickung

Bei langsamen Zielgeschwindigkeiten verletzen Treffer die nachgiebigen, dehnbaren Lungen nur wenig (als stieße man nur einen Bleistift durch sie hindurch). Dermaßen wiwirkungsarme Lungendurchschüsse langsamer Geschosse („Bummeltanten“) erzeugen längs der Geschoßbahn nur wenig Wundfläche. Ein langsames Geschoß zerreißt neben der eigentlichen Geschoßbahn nur kaum oder kein Lungegewebe. Dann bleiben die Gefäß folglich heil. So fließt mangels Öffnungen kaum Blut aus der Wunde. Schnelle oder gar tödliche Wirkung auf den Blutkreislauf bleibt zunächst aus. Ungenügend verletzte Tiere flüchten weit.

Öffnet ein Kammertreffer also, ohne sonst groß Schäden zu bewirken, im wesentlichen nur die Kammer gleichen Innen- und Außenraumdruck aus. Dann können Zwerchfell- oder Brustkorbatmung die Lunge nicht mehr füllen oder leeren. Folglich fallen die Lungen zusammen, können nicht mehr atmen. Bei voller Herztätigkeit, und vollem Blutdruck erstickt dann das Tier an Sauerstoffmangel. Der Tod tritt dabei erst nach einiger Zeit ein. Einen Teil der Zeit kann das Tier dann noch flüchten.

Ablauf des Erstickungsvorganges (Quelle: Institut für Rechtsmedizin Zürich)

Die Erstickung kann in vier Phasen unterteilt werden. Die einzelnen Phasen können unterschiedlich ausgeprägt ablaufen oder sogar ganz fehlen. Der ganze Ablauf, unter anderem beruhend auf Beobachtungen bei Hinrichtungen, dauert ungefähr 4 - 10 Minuten. Herzaktionen können noch einige Zeit darüber hinaus nachgewiesen werden.

  1. Dyspnoephase (Minute 0 bis 1,5): Atemnot infolge CO-Anstieg im Blut, Erstickungsangst, Unruhe, Bewußtseinsverlust.

  2. Krampfphase (Minute 1,5 bis 2): tonisch-klonische Krämpfe, Steigerung des Blutdruckes, Tachykardie, Kot-, Urin-, Spermaabgang.

  3. Apnoephase (Minute 2 - 4): Erweiterung Pupillen, Abschwächung des Pulses.

  4. Phase der terminalen Atembewegungen (Minute 4 - 10): Schnappatmung.

Um einen langsam erstickend wirkenden Kammerschuß in einen schnell auf den Blutkreislauf wirkenden Lungenschuß zu verwandeln, muß ein geeignetes (= splitterbildendes) Geschoß mit hoher Zielgeschwindigkeit gewählt werden. Weiche, nachgiebige Ziele mit wenig Widerstand benötigen höhere Geschwindigkeiten, als fester Ziele, um bei dem geringen Zielwiderstand mittels flächenvergrößernden Splittern über die Fläche die notwendige Zerstörung mit hinreichende Wundwirkung  zu erreichen. Einfach zu merken gilt besonderes für die Lungen:

Langsames Geschoß → langsame Wirkung | Schnelles Geschoß → schnelle Wirkung!

Merke: Die Lunge als weichstes Ziel von allen, benötigt demzufolge die höchsten Zielgeschwindigkeiten.

Schlechtes Beispiel: Mangelhafter Lungenschuß auf Elch

Herzschuß

Grundsätzliche zum Herzen

Bild. Prof. Dr. R. R. Hofmann. Quelle siehe Wildscheibe

Herzschüsse treffen immer auch Nerven im Herzmuskel. Bei einem Herzvolltreffer mit hinreichend schnellem Geschoß reizt der Kraftstoß a auch den oberhalb des Herzens verlaufende Vagusnerv. Daher bemerkst das so getroffene Tier den Treffer deutlich. In der Regel löst so ein Herztreffer daher bei Weidetieren und Sauen den Fluchtreflex aus. Die Tier flüchten, Rehe und Hirsche oft mit eher gesenktem Haupte. Rehböcke himmeln oft auf eine Herztreffer, d.h. springen hoch (vielleicht 1 ½ m) in die Luft und flüchten dann in einer gebogen Fluchtstrecke 50 m oder so bis sie fallen. Dabei strecken sie oftmals noch die Läufe in die Luft, bevor das Tier endgültig stirbt.

Beispiele für Herzschüsseh

Die wie üblich gekrümmte Fluchtfährte einen Weißwedelkalbes, daß auf einer Drückjagd auf 2007 seinen Herztreffer LM meiner Munition von vorn auf den Stich bekam ist hier zu sehen.

Rechts am Rand: Hirsch von oben mit breitem Herzschuß durchleuchtet

Sepp Hoblmöser aus der Steiermark sandte mir im Dezember 2007 Bilder eines 6 mm Lutz Möller Geschoß Herztreffers auf einen geringen Berghirsch, dem kleinsten des Rudels, einem ungeraden Zehner mit aufgebrochen nur 81 kg. Die Hirsche standen für die 6 mm BR zunächst viel zu weit (350 m) am Waldesrande ohne weiter auf die Wiese auszutreten, so daß er sich, um in vertretbare Schußlage zu kommen, binnen einer Stunde auf nassem Untergrund flach anschleichen mußte. Das schlechte, nasse Wetter der Vortage und am Jagdtag brachten aber den Vorteil mit, daß der Bach angeschwollen war unlaut gluckerte. So daß die Hirsch Sepp nicht vernehmen konnten. Aufgrund der Gangart, dem trüben Wetter, und der fortgeschrittenen Tageszeit war er nur schlecht zu errät, bzw. hätte nicht die übliche menschliche Silhouette abgegeben, sonder eher die einer Sau, die dort auch vorkommen und dem Rotwild gleichgültig sind.

Auf 150 m ließ Sepp das 6 mm Lutz Möller Geschoß fliegen, daß aus der 6 mm BR in 150 m mit 890 m/s seinen Weg in das Ziel fand. Statt allerdings zu himmeln, veranstaltete dieser Hirsch einen Kopfstand, daß heißt er ging kopfüber in einer Rolle zu Boden, und stand nie wieder auf. Der Fluchtreiz war also da, die kräftigen Hinterläufe noch willig, das Rückenmark also unbeschädigt, aber das Vermögen zu fliehen, war schon nicht mehr da. Die Bilder unten zeigen deutlich, wie das Lutz Möller Geschoß seine groben, gefährlichen Splitter vom geraden Geschoßweg rundum abstrahlt, also ein weiterreichende Rundumwirkung entfaltet. Lutz Möller Splitter durchdringen etwa 5 - 6 cm Fleisch aber wesentlich mehr leichtere und nachgiebige Lunge.

 

6 mm Herzeinschuß auf Hirsch (ungerader Zehner, nur 81 kg aufgebrochen, Abschußhirsch) auf 150 m

6 mm L Herzschuß auf Hirsch. Die in den Umfang strahlenden Splitterbahnen sind gut zu erkennen

6 mm L Herzausschuß auf Hirsch.

6 mm L Norma BR fällte auf 150 m diesen geringen Berghirsch (81 kg aufgebrochen) mit Herzschuß

MeMeine in 40° Splitterwinkel rundum abstrahlenden Splitter vermögen, genau wie mein Kraftstoß im Weichziel, tödlich verletzende Wundwirkungen auch abseits des eigentlichen schnurgeraden, schulterstabilsierten W Wundtunnels zu bewirken.

Svantes Streifschuß ist dafür ein gutes Beispiel.

Die Lehr' aus der Geschicht',
sollen die Tiere flüchten nicht,
laß' das Herz man ganz in Ruh,
sonst hau'n die Tiere ab im Nu!

Was verursacht name="Herzschlag"Herzschlag?

Die Frage mag dumm erscheinen, aber ich erlebte gestern etwas das mich grübeln ließ.

Auf der Pirsch kam sah ich ein Kitz, daß ich im Sonnenschein mit einem flüchtigen Schuß auf weniger als 50 m streckte. Es kippte einfach zu der schußabgewandten Seite um, schlegelte mit den Hinterläufen noch ein wenig, wendete noch mal den Träger und lag, ohne die Schalen noch vom Fleck bewegt zu haben. Mit der Fluchtstrecke war ich einverstanden. Der Treffer war eher schlecht. Der Einschuß, den ich sofort sehen konnte, lag oben auf dem Blatt. Dann drehte sich das Kitz um und sah den Ausschuß. Das Rückgrat war zerschossen. Die Kammer war geöffnet. Der roten Brei pulsierte noch im Herzschlagrythmus. Zur Sicherheit öffnete ich den Stich. Wann genau die Pulsierquelle aufhörte, weiß ich nicht, jedenfalls nicht sofort nach dem Schuß. Vom Schuß bis zum Stück brauchte ich bestimmt keine 15 Sekunden für 30 m oder 40 m. Im Grunde ging ich so für mich hin, sah das Reh backte an, schoß und ging mehr oder weniger ohne zu halten aus dem Gang gleich zu dem Stück weiter, daß in der Sonne auf Sicht, ja leicht zu finden war.

Bei einer anderen Gelegenheit eines schnellen Schusses auf einen Bock, den ich schnell aufbrach, stellte ich fest, der Darm bewegt sich auch noch, wenn aus dem Stück genommen hat und keine Verbindung mehr hat. Gespenstisch!

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Stimmt. Das Herz wird zwar grundsätzlich übergeordnet vom ZNS gesteuert, ist aber dennoch halbautonom. Besonders aufgebaute Zellstrukturen im Herzmuskelgewebe sind in der Lage, eigene elektrische Impulse freizusetzen, diese ohne übergeordnete „Aufforderung“ des Gehirns an die Arbeitsmuskulatur des Herzens, das Myocard, zu leiten. Bei Ausfällen in der üblichen Bildung und Weiterleitung der elektrischen Reize, die die Muskulatur zum Zusammenziehen und Pumpen bewegen, können verschiedene „Ersatzzellknoten“ über gewisse Zeit das Herz schlagen lassen. Das geht bei intaktem Herzen solange, bis durch Sauerstoffmangel durch Blutverlust oder eingestellter Atmung das Organ nicht mehr arbeiten kann und stirbt. Soweit im Groben. Deine Schilderung erscheinen also durchaus wahr und sicher nicht selten.

Laß' Deine Augen offen sein, geschlossen Deinen Mund.
Wandele still, so werden Dir geheime Dinge kund.

WH Dergel

Hallo Lutz,

das Herz wird nicht nur vom Hirn sondern auch vom sogenannten Sinusknoten gesteuert. Der Sinusknoten ist so etwas wie ein Taktgeber, der durch elektrische Stöße den Herzmuskel steuert, gewissermaßen der natürliche Herzschrittmacher. Dieser Sinusknoten ist meines Wissens nach ziemlich „selbstständig“, nicht vom ZNS gesteuert. Wenn das Lebewesen eigentlich schon mausetot ist, kann das Herz auf jeden Fall durchaus noch eine Weile weiterschlagen. Ganz extrem ist das bei Fischen. Ich hab schon ein vom Körper abgetrenntes Fischherz eine halbe Minute lang weiterschlagen sehen ... und das schön sauber im Rhythmus

mfG, Senne

Das ist an und für sich ein recht simpler physikalischer Vorgang - wenn du das genauer wissen möchtest, such mit den Schlagworten Depolarisation, Reizleitsystem des Herzen, Natrium-Kalium-Pumpe - da finden sich einige recht anschauliche Dokumente, die dir sicher mehr helfen, als wenn ich dir jetzt ein paar dürre Worte um die Ohren schlage.

@Senne: Ganz ohne ZNS geht es dann auch wieder nicht. Zwar erfolgt die Depolarisation „autonom“ (dabei zwingen die Zellen mit der höheren Depolarisationsfrequenz den niederfrequenten ihren Rhythmus auf. Am schnellsten ist dabei der Sinusknoten, deshalb auch „Schrittmacher“). Gesteuert wird das ganze aber über das vegetative NS - das wiederum seine ,,Verwaltungsstellen“ quer über das ZNS verteilt hat... (z. B. Hypothalamus, Medulla oblongata, ...)

gassho, Sonja

Servus,

das Herz mag zwar noch einige Sekunden schlagen (angeregt durch den Carotis Sinus oder den AV-Knoten), sollten jedoch große Blutgefäße verletzt sein oder der Unterdruck im Thorax zusammenbrechen, tritt der Tod schnell ein.

Bratljaga

Auch bei toten Tieren schlägt da Herz noch (immer langsamer) weiter, bis ds noch vorhandenen Lutz gar keine Nährstoffe und Sauerstoff mehr liefert. Ich erlebte das mal an eime Warzenschwein, das nach mäßigem Treffer eingermaßen weit geflüchtet war, gut zwei Minuten nach dem Fangschuß noch. Der Herzschlag eines sterbenden, oder schon gestorbenen, Tieres verlängert seine Widerkehr und mindert seine Kraft von „Kampfleistung“ bis „Ruhe“ in einem gleitenden Übergang, der dauert – auch lange. Das gilt selbstverständlich nur für heile Herzen, nicht für zerrschossene.

Blattschuß

Ein Blattschuß ist ein Schuß durch die Vorderläufe, bzw. das Schulterblatt, also durch erhebliche Muskeln und Knochen. Wird das Schulterblatt oberhalb der Wirbelsäule durchschossen, trifft man kein sofort tödlich zu verletzenden Teile. Treffer auf das Schulterblatt vor der Kammer soll vermieden werden. Näheres siehe hier unter Bluterguß#Blattschuß. Allerdings können die sich von der Wirbelsäule nach oben erstreckenden Dornfortsätze getroffen werden, die ebenso wie der Kraftstoß der Druckwelle im Fleisch eine Nervenwirkung auf das Rückenmark hervorrufen können, nämlich einen Krellschuß.

Krellschuß

Ein Krellschuß ist meist ein Treffer in den Rücken oberhalb und in der Nähe der Wirbelsäule, der mittels Kraftstoß der Druckwelle im Fleisch eine Nervenwirkung auf das Rückenmark verursacht, besonders wenn ein Wirbel gegen sein Nachbarn geschert wird, so daß das empfindliche Rückenmark gezerrt wird. Der Schlag verursacht eine vokomen Überreizung, so das die Reizleitung zum Erliegen kommt. Das Tier ist unterhalb des Treffers zeitweilig querschnittsgelähmt. Wenn der treffer nah am Hirn ist und die Wirkung lange dauert kann u. U. Das Tier daran ersticken. Bei geringerer Nervenwirkung duch Krellschüsse weiter ab der Wirbelsäule fällt das getroffen Tier zunächst, aber springt wenig später wieder auf (und flüchtet).

Daher ist angeraten jedes, beschossene, gefallenen Tier mit geladener Waffe im Auge zu behalten, bis sicher erscheint, das es gestorben ist. Ich verlor 2004 im Karoo mal einen Springbock, den ich auf ~ 100 Meter stehend freihändig beschossen hatte, der daraufhin (in eine Senke) fiel, weil ich mich zu meine Begleiter wandte, der mir zum Treffer gratulierte. Diese kurze Unaufmerksamkeit nutzte der Bock um sich zu erheben und bei bestem Sonnenlicht auf fast frei Fläche (nur wenig Busch) kilometerweit bsi außer Sicht zu flüchten, so daß wir ihn nicht mehr kriegen konnten.

Siehe auch außerhalb Krellschuß gesondert.

Leberknotenschuß

Wird Wild mit einem Geschoß hinreichender Tiefenwirkung spitz durch den Leberknoten (die Stelle an der die Leber am Zwerchfell hängt) beschossen, so daß der Restbolzen ähnlich einem Diagonalschuß durchdringt, treten mehrere Wirkungen auf.

  1. Je nachdem, ob der spitze Treffer von hinten oder vorn angetragen wurde, schießt Restbolzen durch die Lungen ein oder aus. Dieser beim Leberknotenschuß beinhaltete Lungenschuß verursacht Blutverlust. Kam der Restbolzen durch die Blätter oder das Weiche in die Kammer, sind die Splitter dort vermutlich bereits stecken geblieben. Wie die Lungen bei einen solchen Restbolzenlungendurchschuß ohne Splitter aussehen sehr deutlich in Diagonalschuß 7x64 Gnu 2007.  

  2. Das Zwerchfell wird durchschossen, behindert die Atmung nervlich, denn das Zwerchfell wird auch als Lufdruckfühler für die Atmung benötigt; ist sehr druckempfindlich, geradewegs mit der Atemsteuerung verbunden. Leberknotenkugelschlag stört diese Steuerung. Dem Wild bleibt die Luft weg. Denke an den berüchtigten Schlag in die Magengrube auf den Sonnenfleck. Die Nervenwirkung beschleunigt den Atemhaltetod, Erstickung.

  3. Aufgrund hohen Zielwiderstandes im Gescheide (hintere Körperhöhle) drückt das Geschoß mit starkem Kraftstoß. Der schiebt die Leber Richtung Zwerchfell, zerstört sie teilweise durch innere Überdehnung. Die geschädigte Leber ist stark durchblutet. Sie zu öffnen, fällt daher den Blutdruck leidverkürzend tödlich ab.

Ein Leberknotenschuß verlangt vom Schützen sein Wild innerlich gut zu kennen und sich in all seinen Winkeln innerlich räumlich vorzustellen. Der Vorteil gegenüber dem Herzschuß ist, auch ein leicht abweichender Treffer wird gute Wirkung erzielen, da jener die Leber zerreißende Kraftstoß hinter dem Zwerchfell weiter reicht, als das Herz groß ist. Schade, daß dabei immer ein wenig Leber verloren geht. Die eigentliche Todesursache bleibt letztlich Sauerstoffmangel im Hirn durch Blutverlust. Für das Wild ist der Leberknotenschuß, des Blutdruckabfalles wegen, ein eher leidarmer Tod. Man muß nur gut schießen können.

Manch Veterinär sagt, der Leberknotenschuß kann nicht mit säugermäßigem Erfolg auf Vögel angetragen werden, da Vögel kein Zwerchfell haben, auch nicht wie Säuger atmen. Vögel sind schwieriger als Säuger zu töten, da jene gänzlich verschieden aufgebaut sind. Die ziemlich einzige Weise, einen Vogel sauber zu töten, ist ihm einen Zentralnerventreffer (ZNS) anzutragen. Das Zentralnervensystem der Vögel sitzt, wie bei allem Wild, im Inneren geschützt. Ein ZNS-Treffer fordert, die Schrote sollen bis in das geschützte Innere eindringen, statt nur auf der Haut herumzutrommeln. Die Erfahrung dagegen sagt - es geht auch anders.

Nervenerschütterung

Nerven sind druckempfindlich!

Ein Schlag auf einen Nerv verursacht ein Reiz. Ein sehr starke Nervenerschütterung, z.B. durch die Druckwelle eines Treffers mittels Kraftstoß, kakann ggf. auf Umwegen töten. Wenn durch die Erschütterung Atemmuskulatur steuerndes Nervengewebe (im Hirn, im Rückenmark in der Halswirbelsäule, im Zwechfellnerv) lahmgelegt und die folgende Atemlähmung lange genug dauert um zu ersticken kann ein Wirbelsäulenstreifschuß auf den Träger (auch als Krellschuß) gegebenenfalls auch töten

Nachdem ein Tier bereits handlungsunfähig und, oder bewußtlos ist, so z. B. bei Hirn- oder Trägerschuß, , können Rückenmarkreflexe Schlegeln hervorrufen. Der Hirntot ist oftmals auch bereits eingetreten. Gehirne schalten die Schmerzwahrnehmung ab, wenn diese eine übermäßige Reizbelastung darstellen, diese also nicht mehr im vollem Umfang wahrgenommen wird. Z. B. sind Unfallopfer, die nicht sofort mit Hilfe rechnen können, durchaus in der Lage sich mit gebrochenen Gliedmaßen zu bewegen. Schmerzen beeinflussen die zeitliche Wahrnehmung. D. h. bei starken Schmerzen vergeht die Zeit langsamer, als bei Wohlbefinden. Im allgemeinen sind Tiere gegen Schmerz unempfindlicher als Menschen. Daraus folgt, wir können den Tod eines Tieres subjektiv nicht eindeutig nachempfinden.

Vagus Nerv

Horrido,

Der Nervus vagus ist der X. Hirnnerv, verläuft zwischen Halsschlagader und Halsvene in den hinteren Mittelfellraum (der im Brustkorbraum zwischen beiden Brusthöhlen gelegene Raum, von der Brustwirbelsäule und dem Brustbein begrenzt bis zum Zwerchfell reicht. Der linke Ast läuft vor dem Aortenbogen (am Herz) und dem Hauptbronchus bis zur bauchseitig gelegenen Speiseröhre. Der rechte Ast verläuft über die Schlüsselbeinschlagader hinter den rechten Hauptbronchus. Beide bilden den Plexus (Nerven-, Venen-, Lymphgeflecht) oesophageus (Speiseröhre). { Besser bekannt ist vielleicht der solar plexus - k. o. Schlag}.

Der plexus oesophageus geht weiter durch das Zwerchfell, beeinflußt das vegetative Gleichgewicht, das unbewußte und vom Willen weitgehend unabhängige innere Lebensvorgänge, wie Blutdruck, Herzfrequenz, Bronchialspasmus, regelt. Wird dieser Nerv verletzt oder stark gereizt - wodurch auch immer (LM: z.B. duch Nervenerschütterung) - kann es u. U. zu einer Atemlähmung oder auch zu einem Herzstillstand führen. Dies dürfte die Reaktion des Wildes erklären.

Ingo Kühl

Hallo Lutz,

es gibt den sog. „Vagustod“, d. h. den sog. vegetativen Tod infolge Versagens der autonomen Gegenregulation, z.B. als Streßtod, psychogenen Tod. Diese Reaktion könnte ich mir auch beim Wild vorstellen. Der Trägerschuß ist ein typischer Fall für das Verletzen der größeren Nerven. Wie beschrieben läuft der Nervus Vagus zwischen Halsschlagader und Vene. Meist wird natürlich auch das Rückenmark zerstört. Nach einem Krellschuß schlagartige zusammenzubrechen deutet auf massive Nervenerschütterung der hin.

Vergleiche Deine Erfahrungen, die Du in Deiner Jugend gemacht hast (Auf den Rücken zu fallen usw.).

Waidmann Heil, Ingo Kühl

Lieber Herr Möller,

alle Punkte, die beim Boxen oder Karate als Knock-Out-Punkte wirken, sind auch beim Wild vorhanden. Bloß sind dies genau zu treffende Punkte, also in der Jagdpraxis unbrauchbar.

Jagdlich vorteilhaft ist, möglichst viel Blutung zu erzeugen!

mfg Reinald von Meurers

Karotissinusreflex

nanach Beat Kneubühl

Nicht lebensbedrohende Bagatellverletzung, die nicht oder nur unwesentlich bluteten, nach denen plötzliche Herz-Kreislauf kurz nach der Verletzung versagen, behaupten Laienkreise und Presse immer wieder als sog. „Schocktod“. Von der der Herz-Kreislauf-Steuerungs-Physiologie ist ein solcher Effekt durchaus möglich. Beispiele bieten die medizinischen Erfahrungen. So wurden plötzliche Todesfälle bei sog. Handkantenschlägen gegen die Halsseite beschrieben. Der Mechanismus ist folgender: An der Teilungsstelle der Halsschlagadern (Arteriae carotis communis, die sich in A. carotis interna und externa teilen) sitzt Form eines Nervengeflechtes (Glomus caroticum) ein Druckaufnehmer (Karotissinus), der den Blutdruck in diesem Gefäß mißt und das Ergebnis an ein Regelsystem, das den Druck steuert, meldet. Den Blutdrucks dort zu erhöhen, mindert über einen Nervus vagus-Ast die Herzfrequenz und umgekehrt. Ein kräftiger Druck oder Schlag auf den Druckaufnehmer selbst oder den ableitenden Nerv meldet dieser Nerv zum Herzen weiter. Das empfangt die „Fehlmeldung" <Druck steigt!>, mindert folglich die Herzfrequenz, die - bei geeigneter Schlagstärke - bis zum Herzstillstand führen kann. Das ist der Karotissinusreflex.

In Innerer Medizin und Neurologie kennt man das Karotissinussyndrom. Durch Druck auf die entsprechende Stelle des Halses (Einseitig! Zweiseitig ist zu gefährlich) erniedrigt vorübergehend den Blutdruck, der Betroffene schwindelt (infolge minder durchbluten Hirnes), bläßt, atmet vertieft. Alte, kreislaufgestörte Menschen starben dabei.

Diesem Versuch einen möglichen Schocktod zu erklären, kann entgegenhalten werden, daß beim Handkantenschlag gezielt nur der Nervus vagus (Parasympathikus) gereizt wird, aber sein Gegenspieler nicht. Ein durch festes Fleisch durchbrechendes Geschoß zieht bei hinreichender Stoßwelle das gesamte Nervensystem in Mitleidenschaft, so daß sich Spieler- und Gegenspielerwirkung von Sympathikus und Parasympathikus gegenseitig aufheben mögen. Immerhin könnte aber möglich sein, bei einer gewissen geringen Amplitude oberhalb der Nervanregungsschwelle beide Systeme unterschiedlich stark anzuregen, da die Stoßwelle bei ihrem Fortschreiten mit 1/r gedämpft oder auch an inhomogenen Strukturen teilweise reflektiert wird. Die Dämpfung ist eine Frage des Wellenwiderstandes. Dies ist zunächst noch Theorie. Experimentelle Bestätigungen fehlen. Das Problem sollte aber im Auge behalten werden.

Dagegen wirkt ein Halsschlagadertreffer oder nah bei durch den Druck geradewegs physisch auf den Druckaufnehmer, den Karotissinus, der dann reflexmäßig dem Herzen falsch meldet, daß darob lahmt, ggf bis in den Tod anhält. Ein Halsschlagadertreffer, besonders knapp unter das Haupt, wirkt also auch nervlich (über den Karotis sinus auf Herz).

Zielwahl

Ich empfehle hohe Lungenschüsse knapp unter der Wirbelsäule über dem Herzen knapp hinter den Vorderläufen (wichtig! ohne Vorderläufe, Schulterblätter oder Herz zu verletzen).

Schnittdarstellungen finde inWildscheibe!

KuhantilopeGoldenes Dreieck

Bei afrikanischen Hornträgern liegt die beste Zielwahl für einen Lungenschuß tiefer im „goldenenes Dreieck“ von Ellenbogen, Oberarmgeleng, Schulterblattende

Herztreffer, ob nun zusätzlich durch's Blatt, oder spitz durch die Läufe, schmerzen, weil Muskeln, auch das Herz, stark enerviert sind und obendrein der empfindliche Vagusnerv über dem Herzen verläuft. Ein Herztreffer löst bei den Getroffenen unabdingbar einen Fluchtreflex aus. Derart ins Herz getroffen Tiere rennen also fast immer wie angestochen los, auch wenn die Wirkung schlußendlich gut ist. Auch das Blatt, also die Schultermuskeln sind gut enerviert und tragen zum Fluchtreiz bei.

Ganz anders empfindet ein Tier einen breiten, hohen Lungenschuß hinter die Blätter. Kammerwände sind außen wenig empfindlich, innnen zwar schon, aber dünn und der Schuß geschieht sehr schnell. Insofern fühlt man den Kammerdurschuß eher wie ein kurzes Pieken. Das rosa Lungengewebe empfindet gar keinen Schmerz. Die großen Gefäßen, also der Ort an dem wir einen Hustenreiz verspüren, wenn wir einen Krümel verschlucken, können Schmerzen. Das bedeutet, Tier merkt seinen Lungentreffer, gegen den Herztreffer vergleichen, kaum. Daher bleibt dabei auch ein Fluchtreflex aus. Nur die Lungen getroffene Tiere zeichnen kaum oder selten. Der Fluchtreflex bleibt aus. Die Tiere stehen da, als habe man vorbeigeschossen. Nach einer halben Minute oder so fallen Sie um und sterben an mangelnder Sauerstoffversorgung.

Schwaches Schmalreh auf 70 m breit stehend, zwei hochbeschlagene Ricken auch äsend anwesend. Auf den Schuß hin warfen alle drei Stücke auf und sicherten. Nach zehn „endlosen“ Sekunden, sprangen die beiden beschlagenen Stücke ab. Das von mir beschossene Stück zeichnete beim Schuß gar nicht, stand nur still da. Endlich ging es langsam in einige Schritte weiter, so als würde es Äsung suchen, ganz gemächlich ohne irgendwelche Anzeichen. Ich fürchtete schon einen Fehlschuß und lud leise nach. Da drehte sich das Stück ein wenig. Ich sah auf der Ausschußseite schaumigen Schweiß ausfließen. Nach eingen Gängen fiel das Stück ~ 20 m vom Anschuß  einfach um.

BeBeim Aufbrechen stellte ich folgendes fest: Ein- und Ausschuß waren kalibergroß. Einschußseitig wurde nur eine Feder angekratzt, aber beim Ausschuß nicht. Die Lungen zeigten einen kalibergroßen Schußkanal. Das Stück war innen ziemlich ausgeschweißt.

Grüße, Peter Mädl

Sehr geehrter Herr Möller!

Ihre Zielwahl beherzigte ich bei diesem Treffer. Sie wird dieses Tier binnen Sekunden, auch dank Ihrer durchdachten Geschoß-Entwürfe, waidgerecht töten!

LM: Ihr Bild mit dem Dampf vom Schuß finde ich „total genial“!

Mit freundlichen Grüßen, Dr.V.Wieland, Donnerstag, 6. Dezember 2012 23:25

Lies auch Zielwahl auf Sauen!

Zielwahl für nahe Ziele

Gegen den hoch wirkungsvollen hohenLungenschuß mit Kraftstoß auf die Wirbelsäule zur Nervenerschütterung ist auch bei nahen Schüssen rein gar nichts einzuwenden. Aber wenn man bei guter Sicht in der Nähe genauerzielen und genauer treffen kann, bieten sich kleinere, wirksamere Ziele an:

Neben Hirn- und Trägerschuß empfehle ich für nahe Ziele den Schuß auf den 7. Halswirbel. Solchen Treffer auf den 7. Halswirbel mit ZNS Treffer zeige ich im Film in Afrika Juni 2013..  

Ich jagte mit meiner 308 im September 2014 Büffel, die mit Hirnschuß mehrheitlich vor laufender Kamera am Anschuß fielen.

Fluchtstrecken

Wie weit kann ein tödlich getroffenes Tier noch willentlich flüchten?

Was man meiden soll, steht in Alles ganz falsch!

Erstens bis es Hindernisse anflüchtet

So lange ein Tier bei Bewußtsein noch sieht, kann es gezeilt flüchten, lautet die erste Antwort. Die dünne feine Netzhaut im Auge speichert am wenigsten Sauer- und Brennstoff (Adenosintriphosphat). Beides führt das Blut zu. Die Netzhaut im Auge hat sehr feine Kapillaräderchen, die der Blutströmung somit einen großen Widerstand entgegensetzten. Damit genügend Blut durch die feinen Äderchen fließen kann, muß hoher Blutdruck anstehen, Herz und Blut vorhanden sein und kräftig gepumpt werden. Das Auge ist auf die beste Blutversorgung angewiesen. Sofern der Blutkreislauf verletzungsbedingt aber ausblutet, sinkt der Blutdruck. Ab geschätzt etwa ¼ verlorenem Vorrat langt der Blutdruck nicht mehr hin, die Netzhaut zu versorgen, das Tier erblindet. Das Tier rennt in der Flucht gegen Hindernisse.

Zweitens bis es fällt

Nach weiterem Blutverlust versagen kurz nach den Lichtern auch die nicht mehr genügend versorgten äußeren Hirnschichten ihren Dienst. Das Tier verliert sein Bewußtsein. Damit schwindet auch jeglicher Wilelne, und Schmerz. Das Tier fällt.

Dann stirbt es

Die niederen Hirnschichten (Stammhirn) und autonomen Funktionen in Rückenmark, Organen und Gliedern halten mit ihren größeren Speicherfähigkeit nach demFallen noch etwas länger durch. Aber ohne Blut stirbt das Tier mit all seine Teilen schließlich ganz.

Herzschuß

Ein Herzschuß reizt seinen Fluchtreflex. Sofern ein Tier, sagen wir mal, 36 km/h rennen kann (Ein Hase ist doppelt so schnell) legt es in der Sekunde 10 Meter zurück. Auch ganz ohne Herz kann das Auge noch etwas 10 Sekunden sehen. In diesen 10 Sek. kann ein Tier mit zerschossenem Herzen, noch 100 m weit flüchten. Davon beißt die Maus den Faden nicht ab.

Langsamer, naher Lungenschuß

Ein naher Lungenschuß mit einer langsamen Geschoß und folglich geringer Zerstörung, berührt den Blutdruck kaum, weil das Blut durch die kleine Wunde nur langsam abfließt. Das Tier erstickt nur langsam. Sofern es schnell flüchtet ( . . . und warum sollte das getroffene Tier das nicht tun?) benötigt es bei der großen Anstrengung viel Sauerstoff. Nehmen wir an, es können noch 20 Sekunden flüchten, dann folgen bei 10 Metern in der Sekunde aus der Geschwindigkeit und Fluchtdauer noch 200 m Fluchtstrecke. Ich habe schon aus der bummeligen 8,5x63R mit einem Barnes X-Geschoß durch die Kammer mit Ein- und Ausschuß getroffene Frischlinge 300 m weit flüchten erlebt. Das waren dann wohl ½ Minute Flucht. Da man weiß, wie lange z.B. Perlentaucher ohne zu atmen körperlich angestrengt arbeiten können, nämlich mehre Minuten, allerdings ohne verletzt zu sein, sind sogar noch längere Totfluchten vorstellbar. Deshalb soll ja auch immer ein brauchbare Jagdhund zur Verfügung stehen, um ggf. bei länger Nachsuche schnell und erfolgreich die Beute zu finden.

Schneller, ferner Lungenschuß

Nach einem fernen Lungenschuß mit sehr schnellem Geschoß will das Tier oft gar nicht flüchten, jedenfalls dann nicht wenn es den Jäger ansonsten nicht bemerkt hat. Das heißt, wenn man unvorsichtige Rehe auf 50 m beschißt, werden die meist laufen wollen, weil sie den Jäger beim Schuß mitbekommen. Nur 100 m weiter draußen ist das nicht mehr der Fall. Dort draußen bleiben Sie nach dem Lungenschuß oft einfach stehen, sacken dann in sich zusammen und sterben am Anschuß. Ohne Fluchtreiz verspürte das getroffen Tiere keinen Fluchtwillen und bleibt am Platz!

Ein gemäß meiner Empfehlung für gute Zielwahl mit meinen schnelle Flitzern weit angetragenen hohen Lungenschuß nahe der Wirbelsäule oberhalb des Herzens  knapp hinter die Vorderläufe mit Knalldämpfer erzeugt schnell große Wirkung (Blutverlust, Nervenerschütterung auf Rückenmark, Vagusnerv und Zwerchfellnerv.  Der Fluchtreiz bleibt bei weiten Schußentfernungen mit Knalldämpfer (meist) aus, wenn vermieden wurde Muskeln oder Knochen zu treffen. Die Tier fallen (oft) am Platz, oder – wenn überhaupt – laufen nicht weit.  

Leberknotenschuß

Der Leberknotenschuß schädigt Lunge und Leber und reizt das Zwerchfell, ggf. zum reflektorischen Atemstillstand.  Aus den verletzten Lungen und der zerschossenen Leber läuft Blut aus, senkt schnell den Blutdruck, verkürzt die Flucht.

Neben der Kreislaufwirkung schlägt die, um das Leber und Gescheide durchdringende Geschoß, entstehende, Röhrendruckwelle vom Wundtunnel aus mit Kraftstoß auf das Rückenmark. Nerven sind druckempfindlich. Nervenerschütternde Schläge stören, bzw. unterbinden ihre Funktion. Sie lähmen das Tier abwärs, ab Leber also die fluchwichtigen Hinterläufe. Sofern das Geschoß ausreichend schnell und hart ist, fällt das Tier durch die Nervenerschütterung am Anschuß, siehe 300 WM Bockkitz. Der Leberknotenschuß ist also besonders bei spitzwinkelige stehenden Wild mit harten Geschossen ein gutes Mittel für ein waidgerechten Schuß mit kürzeren Fluchten. Leider kostet er die leckere Leber!

Blattschuß

Laufschüsse werden auch als Blattschüsse bezeichnet. Der Begriff wird sehr weit beracht, ist daher ungenau. Ein tiefer Blattschuß ist bei hiesigem Wild oft auch ein Herzschuß. Sofern nicht beide Oberarmknochen gleichzeitig zerschossen werden, kann das getroffen Tier dennoch laufen und mithin flüchten. Beide Knochen in Reihe zu treffen ist eher unwahrscheinlich. Insofern zerstört ein Blattschuß zwar viel, aber steigert die Wirkung über einen Herzschuß hinaus nicht so sehr. Da Muskeln oder Knochen getroffen werden, spürt ddas getroffen Tier (vermiedbare) Schwerzen und wir meist flüchten, soweit es kann.

Hirn- und Trägerschuß

Hirn- und Trägerschuß bannen jedes Tier sicher an den Anschuß. So Getroffene können nicht flüchten. Die Fluchstrecke ist Null! Insbesondere bei Hirnschüssen von vorn, z.B. auf den sommerlichen roten Bock im Getreide, ist zu bedenken, daß das Geschoß einen längeren Weg durch Knochen oder Kiefern und Zähne zurückzulegen hat, bis das Hirn, auf das es allein ankommt, endlich erreicht wird. Oberflächliche Platzgeschosse würden mit solch einem mäßig genauen Treffer nur etwas zu tief oder seitlich das Tier lediglich verletzen, ohne es zu Strecke zu bringen. Qual, Siechtum und elendigliches Verrecken, sei durch Infektion oder Verdursten wären die abzulehnende Folge mangelnder Tiefenwirkung beim frontalen Kopfschuß. Meine Flitzer gewähren nicht nur hinreichende Tiefenwirkung sondern dank Schulterstabilsierung auch schnurgerade vorwärtsstürmenden Flug durch wechselnde Hindernisse, wie erstmals im Loimaa 03 und später danach wiederholt eindruckvoll gezeigt.

Ich jagte mit meiner 308 im September 2014 Büffel, die mit Hirnschuß mehrheitlich vor laufender Kamera am Anschuß fielen.

Achtung

Der naiv in den Jagdschulen vermittelte breite „Kammerschuß“ „irgendwo drauf“ ist also nur etwas für den, der sein Wild nicht von innen kennt, von Zielwahl keine Ahnung hat, um zu treffen große Ziele braucht und sich keine weiteren Gedanken macht. Kluge Jäger stellen sich das Wild von räumlich von innen vor und wählen danach eine geeigneten Haltepunkt auf ein empfindliches Ziel, nämlich Lungen oder Nerven; ggf, auch den Leberknoten am Zwerchfell.

Meine Flitzer bieten geraden & tiefen Schußkanal, so daß die Schüsse aus jedem beliebigen Winkel angetragen werden können. Wenn er die zugesicherte Eindringtiefe berücksichtigt,  kann der kundige Schütze sicher sein, sein tief innen liegendes Ziel zu erreichen und zu zerstören. Hochwildtaugliche Lutz Möller Flitzer durchdringen mindestends ½ m Fleisch, oder 0,1 m Knochen. Gewähleistet das irgendein anderen Geschoßhersteller?

Wie weit wird ein tödlich getroffenes Tier noch gezielt flüchten?

Das bestimmt neben der Zielwahl vor allem der Abstand zwischen Jäger und Wild. Sofern der Treffer ein reiner Lungenschuß, ohne Blatt oder Herz zu berühren war und der Jäger weit weg war, also deutlich über 100 m, verspürt das Tier mangels Nerven in dem rosa Lungengewebe kaum Schmerzen. Wenn der Jäger sich nicht bewegt und bevorzugt mit Knallldämpfer schießt, bekommt das getroffenene Tier den Zusammenhang zwischen Jäger und Schuß gar nicht mit. Dann empfindet es kaum einen Reiz zu flüchten, sondern bleibt ruhig stehen. Vor allem kennte es keine Gefahr vor der es flüchten sollte. Genau das ist der Sinn weiter Schüsse mit Knallldämpfer. Je weiter die Tier wegstehen, desto weniger wahrscheinlich werden Sie beim Lungentreffer flüchten, meist gar nicht. Alle andern Treffer erzeugen über die Nerven in Muskeln, Sehnenansätzen oder Knochenhaut deutliche Reize, die zusammen mit wahrgenommener Gefahr den Fluchtreflex auslösen. Dann flüchten die Tier so weit sie können. Du steuerst also mit Deiner Zielwahl und deren Umsetzung (angewandte Schießfertigkeit) zusammen mit der Schußentfernung den Fluchtwillen der Tiere.

Außer mit ZNS Treffern, nämlich Hirn- oder Trägerschuß können alle Tier mit allen andern Treffern noch flüchten. Ob sie das aber wollen, liegt an Dir!

Meine schnellen Flitzer eignen sich mit ihren Splittern und der flachen, gestreckten Flugbahn besonders für weite Lungenschüsse. Dank des schulterstabilsierten, schnurgerade tiefeindringenden Restbolzens wirken die auch bei allen anderen Treffern aus jedem Winkel ( z. B. beim Diagonalschuß) zuverlässig, ohne deswegen übermäßig Schaden anzurichten.

Schweißfährte

sofortige

An einen gepirschten Stück Rotwild lüftete ich gestern mit der 9,3x64 mit meinem Geschoß noch mal das „Geheimnis der sofortigen Schweißspur“. Ich schoß sehr tief (Herzschuß) und schon (mit Hilfe der allgegenwärtigen Schwerkraft) troff das aus dem Blutkreislauf freiwerdende Blut ab Anschuß sofort durch den unteren Abfluß heraus auf den Erdboden. Ich nenne das den „Badewannentrick“. Bringst Du den Abfluß unten an, erledigt die Schwerkraft den Rest.

Gruß aus der Steppe, die dieses Jahr mit viel Regen eher eine grüne Hölle ist.

Lutz Möller, 8. August 2005

versiegende

Der sich keiner guten Zielwahl befleißigt, sondern durch die Blätter schießt, muß sich nicht wundern, wenn flüchtende Stücke durch die Bewegung der Läufe den Ein- und Ausschuß im Laufen wieder wieder verschließen.

Lutz Möller, Montag, der 15. August 2011

sichere

Zerschieße gemäß guter Zielwahl (hinter den Läufen, über dem Herzen, unter dem Rückgrat) mit meinen Flitzern die Lungen. Dann werden die Stücke, wenn sie den überhaupt flüchten, nach 10 oder 15 Metern sicher aus dem Äser schweißen. Siehe schönen roten Schweiß auf weißem Schnee in Loimaa 2006#Fortgesetztes Treiben an der Linie!

So sehen Schweißfährten verwüsteter Lungen aus. Erkkii mit Weißwedelhirsch in Finnland 2006

So sehen Schweißfährten verwüsteter Lungen aus. Beide Tiere schoß ich aus der Bewegung durch die Lungen

Ausblick

Wenn man „Alles ganz falsch“ macht, laufen die Biester allerdings weg.

Fortgesetzt in Kraftstoß und Lutz Möller Geschoß wirken anders!