Während des Urlaubes ruht der Betrieb. Im August geht's weiter!

Lutz Möller .223" Rem. Munition

schont mit 195 JouleSplitterwucht100
Rehwild, Füchse, Waschbären, Murmeltiere

Treibladungspulver | 5,6 mm Sauerei | In Deutschland verboten | Sauerei in Österreich | Angenehm geschossen trifft besser! | Angenehm geschossen trifft besser 2 | Alles ist gut | 223 in CZ 527 | 36 Wäschbären | 223 Überläufer | 5605 MJG Sau | klein auf groß geht | 5,6 mm Lutz Möller Geschoß 5605 | .223 in der Schweiz auf Gams | MJG auf 100 m gemessen | MJG wirken ohne zu zerstören | zu weit hinten

5607 MJG

Lutz Möller 5,6 mm Geschoß 5607 oder

Lutz Möller MJG 5608

Lutz Möller 5,6 mm Geschoß 5608 | 223 Maßtafel | Etikett | in .223" Rem. Patrone aus 60 cm Lauf

GEE 230 m |  ± 5 cm Reichweite 265 m

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
1,56 104 4.230 442 97,22 1.103  
1,42 92,1 4.293 430 100 1.130 empfohlen
1,61 102,0 4.306 457 99,97 1.126 empfohlen
1,29 94,3 4.234 373 100,0 1.085  
1,61 102,0 4.306 457 99,97 1.126 wie N200
1,24 95,9 4.322 357 100,0 1.070
0 50 100 150 200 250 300
1.126 1.055 987 923 863 804 740
-4,5 +1,0 +4,2 +5,0 +2,9 -2,6 -11,7
            > 50
            > 10

223 Setztiefe

Lies Setztiefe

223 5605 Setztiefe

223 Treibladungspulver

Hallo Herr Möller,

da ich noch kein Wiederlader bin, habe ich vor, mir für meine .223 Rem Patronen mit Ihrem 5,6 mm Geschoß laden zu lassen. Leider ist das von Ihnen empfohlene Pulver Norma 200 nicht am Lager. Deshalb wurde mir vorgeschlagen, die Patronen statt dessen mit Kemira-Pulver zu laden. Da ich das fachlich nicht beurteilen kann, möchte ich Sie bitten, mir mitzuteilen, ob das sinnvoll ist.

LM: Nicht empfohlen, aber möglich.

Mit freundlichen Grüßen, Bernd Staschke,  Dienstag, 14. Mai 2013 20:18

Hallo Lutz,

ich möchte Ihr Geschoß 5608 für 223 verladen, verfüge aber derzeit leider nicht über Norma 200. Vihtavuori Kemira N120 hätte ich jedoch reichlich zur Verfügung. 

LM: Dafür zu langsam! Siehe Pulverlebhaftigkeiten

Bitte um Antwort.

Danke im voraus und Schön Feiertage aus Österreich wünscht Dir Hans, Samstag, 10. Dezember 2016 11:38

5,6 mm Sauerei

Guten Tag,

anbei ein paar Bilder.

Bock hinters Blatt, nach 5 m in der Fährte zusammengebrochen.

Auch wie die .223" mit ihrem 5,6 mm Geschoß 5604 auf Schweine arbeitet. Entfernungen zwischen 40 und 90 m, Flucht 0-50 m wenig Schweiß. Leider nur Handy mit schwachen Blitz. Bei 55 kg diagonal durch Schulter und Herz mit Ausschuß! Gleicher Treffer bei 12 kg ebenfalls mit Ausschuß. Ein Überläufer 65 kg mit Schuß von oben hinter dem Haupt durch den Wirbelknochen durch die Lunge in die Leber und weiter ins Gescheide, wo ich leider den Restbolzen nicht gefunden habe.

G. H. Mittwoch, 8. August 2012 23:33

Sauerei in Deutschland verboten

Moin Lutz

Ich les ja immer gern und täglich Deine Seite. Deine Geschosse bzw. Munition sind auch wirklich gut. Ich werde die .308W auch in 5 Wochen hoffentlich erfolgreich auf Brunfthirsch in Ungarn führen.

Aber diese Schweinerei mit den 5,6 mm Pillen ist in Deutschland verboten.

LM: Gewiß gilt § 19 BJagdG in Deutschland - aber auch  nur da!

Ich find es von einigen Jägern eine Sauerei mit diesen Kalibern auf Sauen zu schießen. OK, gegen eine Frischling spricht ja nichts (ist sogar erlaubt), aber Sauen von über 60 Kilo. Was wollen diese Jäger damit sagen? Natürlich, daß Ihre Geschosse das können, aber auch, daß diese Jäger nichts mit Hege und Pflege zu tun haben. Diesen Leuten gehört der Jagdschein entzogen.

Mit freundlichen Grüßen, Martin Seißer, Donnerstag, 9. August 2012 08:27

Sehr geehrter Hr. Möller,

ich lese gern div. Kommentare besonders die Ergebnisse der 5,6er! Jetzt ärgere ich mich schon so langer über den Bericht von Martin Seißer, Donnerstag, 9. August 2012 08:27 „Schweinerei“.

Auch ich jage mit der 5,6x50 und 223 auf Schwarzwild – nicht nur aber doch. Ich zerlege im Jahr etwa 80 Stk. Schwarzwild (nicht alles von mir erlegt). Als Jagdleiter und Aufseher in einem Genossenschaftsrevier mit knapp 900 ha. und 26 Mitgliedern - und ganz besonders auf das Schwarzwild achte – Regelung: Abschuß nur Frischlinge, Überläufer bis zu 50 kg. und der angesprochene Keiler ab 80 kg.

Ich lasse diese Bemerkungen wie „Schweinerei o. mit Hege und Pflege nichts zu tun, …“ von Hr. M. Seißer nicht zu, ob es mich betrifft oder einen anderen Jäger! Ich finde von einem Waidkammeraden unfair zu urteilen obwohl er Ihn nicht kennt oder unter welchen Bedingungen gejagt werden muß!

Hochachtungsvoll, Franz F., Montag, 17. Juni 2013 06:43

PS: Ihre MJG sind echt ein super Produkt und ich hoffe es gibt irgendwann eine 6,5er ohne Plastikspitze.

Sauerei in Österreich

Sehr geehrter Herr Möller,

wenn G. H. in Österreich Sauen mit der 223 Remington erlegt, ist das womöglich ein dort Nachweis für die außerordentlich bemerkenswerte Leistungsfähigkeit Ihrer Geschoßentwicklungen. Spätestens nach Ihren Beweisjagden mit 6,5 mm KJG auf Großantilopen in Lutz Afrika 2004 ist klar, daß mit Ihren Geschossen  für großes Wild auch auf weite Entfernungen keine großen Kaliber mehr notwendig sind. Bei aller Freude über gute Geschoßleistungen wäre es aber für den Erleger der führenden Bache wichtiger, darüber nachzudenken, was er da erlegt hat. Auf allen Fotos ist das Gesäuge mit angesaugten Zitzen deutlich zu sehen (auch wenn die auffälligste Großaufnahme des Gesäuges zwischenzeitlich wieder vom Netzplatz entfernt wurde - war ja auch zu offensichtlich). Die Erlegung srätden Mutterwildes ist sicher auch in Österreich eine Straftat und ein abscheulicher Verstoß gegen die einfachsten Grundregeln der Jagdethik. In Deutschland würden seine Jagdfreunde ihn zur Selbstanzeige bei der unteren Jagdbehörde auffordern. Aber vielleicht hat Herr H. ja vor der Erlegung der Bache alle ihre Frischlinge erlegt und diesen wichtigen Umstand nur vergessen, zu erwähnen?

Mit nachdenklichen Grüßen und Weidmanns Heil! Detlef Radtke, Donnerstag, 9. August 2012 22:42

Angenehm geschossen trifft besser!

Guten Abend,

zum Glück findet sich immer einer, der auf das kg genau die Sauen schätzen kann. Ich kann's einfach nicht, werde jetzt jede Sau vor dem Schuß über die Waage treiben und wenn schwerer als 60 kg ist fahre ich die 50 km heim und hole die Elefantenbüchse. Dann regt sich wieder einer auf, warum ich mit Kanonen auf Spatzen schieße. Scheiße, wenn's triffst ist egal ob ein oder zwei Millimeter größer oder kleiner! Hauptsache MÖLLER, genug Pulver und vor allem gut zu treffen, und genau das geht mit den Kleinen wesentlich leichter!

LM: Daher führte ich das letzte Mal auch mit der 7 mm Rem Mag mit Stocker-250, statt der 8x68S mit FS-7 nach Afrika. Kleiner ist angenehmer und daher auch besser.

GH, Donnerstag, 9. August 2012 23:16

Angenehm geschossen trifft besser 2

Hallo Lutz

Da hab ich ja was angestoßen. Zum Herrn G. H.: Wenn man das Gewicht nicht einigermaßen schätzen und die angesaugten Striche nicht eindeutig sehen kann, dann lasse man am besten den Finger gerade.

Natürlich haben Sie Recht, daß sich die 223 angenehmer schießen als dicke Pillen. Aber wenn man nicht weiß, auf was ich schieße, sollte ich es lassen. Alle regen sich über Frischlinge auf, die ohne Bache rumlaufen. Wer ist schuld daran? Typen, die - ohne anzusprechen  - schießen was kommt!

Gruß, Martin Seißer, Samstag, 11. August 2012 09:17

Alles ist gut

Das mit der Bache war auf einer Schadenfläche in einem Getreidefeld. Zuerst erlegte ich einen 12 kg Frischling und dann die Überläuferbache erlegt. Die beiden anderen Frischlinge wurden einen Abend vorher erlegt.

LM: Gut so. Das gleich zu schreiben hätte manch Augenbrauenheben erspart.

G.H., Samstag, 11. August 2012 18:41

223 in CZ 527

Hallo Herr Möller,

was empfehlen Sie bei einem CZ 527 Rep. für Geschoßmassen und welchen Geschoßaufbau?

LM: Wie immer mein Lutz Möller Geschoß, hier halt in 5,6 mm für Ihre 223 Patrone!

Ich schieße z.Zt. ein 2,6 g Geschoß bei dem ich bei Kammertreffern das halbe Reh nicht mehr verwerten kann.

LM: Das wird vermutlich zu weich sein, vielleicht eins für die Schädlingsbekämpfung.

Ich habe mich mit dieser Dralllänge völlig durcheinander bringen lassen. Jeder sagt was anderes.

LM: Na und? Meine 5605 Geschosse eignen sich für alle üblichen Drallängen in dem Kaliber. Darauf kommt es also nicht mehr an.

Deshalb mein Hilferuf zu Ihnen, da ich mit Ihrer Munition im Kaliber 308 bestens zufrieden bin.

LM: Mein 5605 ist ein Geschoß besonders zur Niederwildjagd bestimmt, nämlich um Beute zu gewinnen, aber nicht nur zu zerstören.

Gruß, Stephan Völker, Sonntag, 10. März 2013 11:02

36 Waschbären

Guten Morgen Lieber Lutz :-)

Nun sind die letzten 20 Stück 5,6 mm Lutz Möller Geschosse für die 223 Rem. verladen. Bislang habe ich damit über 36 Waschbären geschossen. Von 80 bis 150 Meter mit dem MJG ganz einfach! Leider habe ich noch kein Rehwild vor den Lauf bekommen. Die Geschosse könnten für den 2229 mm langen Drall auch 5 mm länger sein! Nach jedem Putzen muß ich erst 3 bis 4 Ölschüsse machen, bis sie wieder Fleck schießt :-(

MFG, Georg,  Dienstag, 5. November 2013 06:58

223 Überläufer

Hallo Herr Möller,

alles bestens, keine offenen Bestellungen oder ähnliches.

Ich habe in den letzten Wochen mit Ihrem 5,6 mm MJG in der Patrone .223 REM einige Rehe und (selbstverständlich außerhalb des Gültigkeitsgebietes des BJG) einen 50 kg Überläuferkeiler erlegt. Die Schußentfernungen auf Reh lagen zwischen 120 und 200 m. Wirkung absolut genial! Wildbretzerstörung quasi null. Fluchtstrecken nach Kammerschuß zwischen 0 und 15 Meter.

Der Überläufer lag nach ZNS-Treffer logischerweise am Platz.

Aufgrund der hervorragenden Erfahrungen mit der .223 nehme ich derzeit eigentlich nur noch diese Waffe mit raus.

LM: Klug: Klein und fein.

Viele Grüße und Waidmannsheil, H. Dittmer,  Freitag, 22. November 2013 15:27

5605 MJG 100 kg Keiler

Den 100 kg Keiler traf das 5,6 mm MJG 5605 diagonal aus der .223 Rem. auf 40 m. Er fiel nach 50 m Fluchtstrecke mit Ein- und Ausschuß.

Schweiß war nicht zu finden, aber den Hunden war das gleich. Der Keiler hatte eine alte Verletzung an der rechten Schulter.

Die Leber war stark zerstört aber es ist kaum Waidsackinhalt ausgetreten.

Zum Schluß noch eine Geiß auch leicht schräg (Bild zeigt Ausschuß) auf am nächsten Tag gemessene 250 m. Flucht 20 m.

Ich würde gern noch ein Pulver finden daß im nur 51 cm langen Lauf weniger feuert als die 1,7 Gramm N200, und trotzdem die Leistung hat, vielleicht das sagenumwobene Forte?

LM: Das gewiß nicht! Aber ein Stocker 241 würde helfen, gerade bei der Nachtjagd auf Sauen, um das Mündungsfeuer zu schlucken.

Danke für ihre hervorragenden Geschosse. Aber die allein wären ohne Sie nichts.

LM: Danke.

Waidmannsheil, und bitte das XYZ im Netz nicht zu erwähnen. Sonst geht wieder das Geheul der Gerechten los.

G.H. Montag, 27. Januar 2014 22:34

klein auf groß geht

Betreff: 5,6 mm Keiler

Sehr geehrter Herr Möller! Sehr geehrter Herr G.H.!

Der 100 kg Keiler ist wahrlich eine respektable Beute! Glückwunsch! Wie man sieht, geht das auch mit dem MJG in .22er-Größe, mit .223 Rem. aus kurzem Lauf; alle Achtung! Da soll noch einmal jemand sagen, 1.400 Joule wären ein Liebesgruß. Keineswegs, mit dem richtigen Geschoß sind sie für alles Wild in unseren Breiten tödlich.

LM: Jeder einzelne Splitter mit ~ 125 Joule durch die Lungen tötet bereits sicher!

Zwei Dinge möchte mich allerdings noch wissen: War der Schuß diagonal von schräg vorn, oder umgekehrt angetragen? Zwar wurde erwähnt, daß es einen Ausschuß gibt (beachtlich!), aber die Richtung des Diagonalschusses spielt sicher eine Rolle. Die Wirkung ist - gerade beim Keiler - sicher besser, wenn man „hinten einfädelt“, weil dann die Splitter tiefer ins Leben eindringen können. Von vorn würden der Schild und grobe Knochen diesbezüglich doch ein nicht zu unterschätzendes Hindernis bilden.

Ich verbleibe mit freundlichen und weidmännischen Grüßen L. Vogl, Donnerstag, 30. Januar 2014 14:27

„Göttliches“ 5605

Am Mittwoch und Donnerstag der letzten Woche erlegte ich mit Ihrem „göttlichen“ 5605, verladen in 223 Rem, auf 150 m bzw. 160 m jeweils eine Kanadagans (aufgrund Abschußanordnung). Fluchtstrecke jeweils 0 m. Wildbretentwertung gleich 0. Ich sagte ja bereits am Telefon, daß die Anwendung dieser kleinen Murmel mir besonders Freude bereitet. Das auch hier wieder bestätigt wurde. In diesem Sinne. Montag, 14. April 2014 00:00

5,6 mm Lutz Möller Geschoß 5605

Hallo Herr Möller,

da Peter Beer mein Zielfernrohr bei der Kontrolle der 8x57 IS verstellt hatte, war ich gezwungen die .223 Rem neu einzuschießen, denn ich habe für beide Läufe bisher nur ein ZFR.

Zielscheibe

Zwei Kontrollschüsse (links oben), danach das ZFR verstellt (leider ein wenig zu viel);

LM: Danach hätten Sie ein neue Zielscheibe aufziehen sollen.

Mit den vier Löchern bin ich dennoch zufrieden. Wenigstens mit diesem Lauf kann ich es mit der Brünner Fox aufnehmen.

LM: Gut getroffen. Sehr schön!

Weidmannsheil, B.S., Sonntag, 10. August 2014 20:13

.223 in der Schweiz auf Gams

Betreff: .223 mit 1.500 Joule auf 150m

Sehr geehrter Herr Möller

Besten Dank für den Wert. Dann müssen wir wohl noch ein wenig am Geschoßgewicht schrauben. Ihr Ballistikrechner bei der .222 meldet 1.193 Joule, da fehlen noch läppische 307 Joule. Somit ist gleich die gesetzliche Frage beantwortet: Hier werden 1.500 Joule auf 150 m gefordert.

gem. Ihrem Ballistik-Rechner würden 3,7 g mit 900 m/s genügen (1.499 Joule). Sie wissen ja Herr Möller, ich bin ein Träumer. Gern würde ich unsere GP90 (ähnlich .223) gern auf 1.500 Joule / 150 m bringen. Wäre das aus Ihrer fachlichen Sicht möglich?

LM: Nein, aber mit der 22-250 aus einem 65er Lauf mit knackiger N 202 Ladung und 1.274 m/s v0 schaffen Sie in 150 m 1.504 Joule kinetische Energie. Das genügt vollkommen und empfehle ich auch! Mehr muß nicht sein!

Es würden ja keine langen Reihen diesen Überpatrone geschossen - nur ein paar Gämsen.

MFG, Kuno Winkelhausen,  Donnerstag, 5. Dezember 2013 13:58

Sehr geehrter Herr Möller

Am 5. Dezember 2013 haben wir in Sachen .223 korrespondiert. Auf der metric ballistic chart von Hornady finde ich: SM .223 nr. 80264 mit 4,86 Gramm erreicht 1.505 Joule auf 150 Meter. Wie Sie wissen, schreiben einige schweizerische Kantone eine Mindestenergie von 1.500 Joule / 150 Meter zum Abschuß von Gamswild vor, so z.B. Kanton Solothurn in §12 VV 626.12. Der Kanton Bern verlangt in der JaDV Art. 11 bei der Gämse 150 mkg (1.472 Joule) auf 150 Meter. Der juristische Beweis ist somit erbracht: Mit der .223 darf u.a. in den Kantonen Bern und Solothurn auf Gams gejagt werden

Ihr 5605 Geschoß und Ihre veröffentlichten Ladungen erachte ich jedoch als die besseren außen- und zielballistischen Lösungen zum Abschuß von weit entferntem Schalenwild.

LM: Gewiß. Siehe  5,6 mm Beute

Machen Sie nur weiter so und lassen sich nicht beirren.

LM: Danke für Ihre freundlichen Worte. Ich schreite voran.

Mit freundlichen Grüßen, Kuno Winkelhausen,  Sonntag, 24. August 2014 12:56

Fuchsbalg zu schonen

Herr Möller,

Ich möchte diesen Winter gern meinen ersten Fuchs schießen. Meine CZ 527 American Left Hand ist mit 3,6 g super x SP Winchester eingeschossen.

Winchester 3,6 g 223 Rem x super SP

Winchester 3,6 g 223 Rem x super SP

Da ich den Fuchsbalg auf jeden Fall verwerten möchte, . . .

LM: Dann schießen Sie mit dem Geschoß auf keine Fall auf Ihren ersten Fuchs! Er würde platzen!

. . . suche ich nach der idealen Patrone für meine bevorstehende Herausforderung ;-).

LM: Die Patrone paßt schon, nur das Geschoß müssen Sie ändern! Nehmen dafür Sie mein Geschoß. das ist in dem Kaliber für schonende Wirkung bestimmt, vornehmlich für Rehe, aber Fuchs paßt auch.

223 Sako Arrowhead 3,2 g

223 Sako Arrowhead 3,2 g

Oder ich könnte noch Sako Arrowhead 3.2g wählen.

LM: Ebenso viel zu weich.

Waidmannsheil Alexandra, Montag, 20. Oktober 2014 20:14

5,6 mm Waffenaustausch

Hallo Lutz,

Dir und Deinen Lieben ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr (kalendarisch, nicht jagdlich).

Ich hatte Dich neulich zu einer Waffe in .222 Remington Magnum befragt, danke nochmal für Deine Auskunft und Deinen Rat die Waffe umzuarbeiten. Mit all den erhaltenen Nachrichten habe ich „gearbeitet“ und bin zu dem Schluß gelangt, die Steyr zu verkaufen, die .222 Remington Magnum dort zu lassen wo sie ist und eine neue günstige und genaue Waffe im Kaliber .223 anzuschaffen.

LM: Siehe doch mal die Zastava Mini Mauser / Brünn an, oder eine CZ von Frankonia, die kosten wenig, aber schießen gut, beides verkleinerte Mausersysteme!

Das ist ein Militärkaliber, daher Verfügbarkeit günstiger Munition, bzw. Verfügbarkeit von Hülsen, ich will schließlich Deine MJG verschießen. Mit einem entsprechenden Glas sollte das der Schrecken aller Fischfresser werden. Mein bisheriger Favorit ist eine Mossberg MVP Varmint. Da ich hauptsächlich vom Sandsack aus schieße, ist das Gewicht der Waffe nachrangig.

Sako 85 Varmint

LM: Doch nicht aus Amerika! Oder eine rostträge Sako 85 Varmint mit Schichtholzschaft für schlechtes Wetter, um auch bei Regen Kormorane schießen zu können.

Beste Grüße und Weidmannsheil! Stefan Simm, Donnerstag, 8. Januar 2015 15:00

5605 Klasse! (Kürschners Freude)

Moin Herr Möller,

hier ein weiteres Beispiel für die Klasse des MJG 5605:

Am 31. Januar 2015 war bei uns phantastisches Winterwetter. Deshalb entschloß ich mich, den Bodenbrütern zu helfen. Die Fähe stand auf 70 m zu. Da sie fast in meinen Wind kam, beschoß ich sie - entgegen meiner sonstigen Gewohnheit - spitz von vorn. Nach dem Treffer stand sie noch für den Bruchteil einer Sekunde, kippte dann einfach zur Seite und tat keinen Mucks mehr. So soll das sein.

Fähe

Einschuß

Der Einschuß war nur aufgrund der kleinen Schweißperlen zu erkennen.

Ausschuß

Den Ausschuß fand ich zunächst nicht. Erst als ich sie zum Auskühlen aufgehängt hatte, trat unmittelbar neben dem Weidloch Schweiß aus. Mein Kürschner wird sich freuen.

Weidmannsheil BS, Mittwoch, 11. Februar 2015 09:01

MJG auf 100 m gemessen

Betreff: 5,6 MJG aus 223

Hallo Lutz,

hier mal ein Bild! Von der Geschwindigkeit Deines MJG aus der 223 Rem. Gemessen auf 100 Meter!

MJG aus 223 auf 100 Meter

Mit dieser Geschwindigkeit von 999 m/s trifft Dein Geschoß auf 100 Meter das Ziel.

LM: Erst 987 m/s v100 angesagt. Dann 999 m/s v100 gemessen. Paßt!

MfG, K.G.,Donnerstag, 1. Oktober 2015 13:32

MJG wirken ohne zu zerstören

Herr Möller,

gestern Abend erlegte ich mit der .223 und Ihrem Messing-Jagdgeschoß ein Fuchs Rüden. Die 5607 Geschosse gefallen mir wirklich gut.

Die 5607 töten sehr gut ohne zu zerstören.

Waidmannsheil, Bernd Stücker, Donnerstag, 21. Januar 2016 18:53

zu weit hinten

Hallo Herr Möller!

Am 2. Juli um 5:20 Uhr schoß ich mit 223 Rem 5608 auf 80 m ein Schmalreh.  Auf dem Schuß zog das Reh schnellen Schrittes Richtung Wald. Ich meinte, es müsse jederzeit umfallen und zögerte daher für einen zweiten Schuß. Nach 10 min hielt ich im Wald Nachschau, fand aber nichts. Am Anschuß fand ich keine Pirschzeichen. Daraufhin verständigte ich einen Jagdgenossen zur Nachsuche mit einem Schweißhund (kl. Münsterländer).

Zwei 2 Stunden nach dem Schuß suchten wir nach. Etwa 60 m vom Anschuß zog der Hund Richtung eines dichten Gestrüpps und stand vor. Bei genauerem Hinsehen sahen wir das Reh mit erhobenen Haupt. Auf einmal sprang das Reh hoch und flüchtete – schien nur leicht verletzt zu sein (ev. Streifschuß). Der Hund verfolgte das Reh und kehrte kurze Zeit später wieder zurück. Es war kein bellen bzw. Klagelaut des Rehs zu hören. Aufgrund dessen glaubten wir an einen leichten Streifschuß, weil im Wundbett nur ein größerer Tropfen Schweiß zu finden war, und brachen die Nachsuche ab.

Um 16:00 Uhr (10,5 Stunden nach dem Schuß) erhielt ich von einem Wanderer die Nachricht, auf dem Wanderweg liege ein lebendes Reh. In 180 m vom Anschuß beim Reh angekommen, fing ich dieses mit dem Messer ab. Es war schon sehr geschwächt. Ich staunte nicht schlecht, weil der Schuß kurz hinter dem Blatt (siehe Fotos) saß

LM: Falsch. Das war kein brauchbarer Treffer. Der Treffer liegt nicht „kurz“, sondern weit hinter dem Blatt.

LM: der liegt Treffer zu weit hinten. Er soll oberhalb des Herzens liegen

Reh

LM: Beachte Reh, Wildscheibe und insbesondere gute Zielwahl. Die hinter Schulterblattkante verläuft oberhalb des Herzens vor der Hauptschlagader. Der Treffer soll hinter dem Schulterblatt liegen, aber keine handbreit oder weiter hinten. Hinten sind die Lungen dünn, können dort mangels Breite nur wenig verletzt werden. Oberhalb des Herzen soll der Treffer, am besten durch die Hauptschlagader, hin!

. . . und das Reh noch solange lebte.

LM: Der hintere Treffer in die dünnen Lungen zerstörte nur wenig Gewebe, Blut trat langsam aus,  Reh starb langsam

Bei Beide Lungenflügel waren durchschossen, die Kammer voll Schweiß, wog aufgebrochen ohne Haupt 11,5 kg

Meine Vermutung zu diesem Fall:

LM: Glaube, Liebe, Hoffnung!

Geschoß 5608 zerlegte sich zu wenig. Ladung: Da Ich kein Norma 200 Pulver zur Verfügung hatte, nahm ich in Anlehnung Ihrer Angaben der 5,6x50R mit dem 5608 Geschoß 1,48 g Kemira N120 .

LM: Gefährlicher Unsinn ist Ladungen verschiedener Patronen zu übertragen. Hat man Ihnen das nicht beigebracht? Sie benötigen dringend eine Nachschulung!

Ich fragte bei Ihnen vor längerer Zeit an, ob ich dieses Pulver verwenden kann, da ich das Norma Pulver nicht zur Verfügung hatte. Sie teilten mir mit, daß dieses Pulver nicht geeignet ist (Siehe Pulverlebhaftigkeiten).

LM: Aber Sie handelten gegen meinen ausdrücklichen Rat. Sind Sie noch zu retten?

Oder sollte es sich bei diesem Treffer um den oft zitierten Hohlschuß handeln?

LM: Der sogenannte Hohlschuß ist nicht klar festgelegt.

Reh von oben

Im Reh wölbt sich der Pansen mit dem Zwerchfell in den Brustraum, wie  ein Meyer-Steven ins Meer, vor. Die Lungen umschließen die Wölbung. Dort sind, mangels Raum (den ja der Pansen ausfüllt), die Lungen nur noch dünn. Ihr Lungenbild oben zeigt deutlich die Verletzung weit vom Herzen entfernt am Ende der Lappen. Fehler.

Bitte um Ihre Meinung!

Mit dieser Ladung erlegte ich schon einige Jährlinge und einen älteren Bock mit 20,5 kg aufgebrochen. Das Geschoß schoß immer aus. Die Fluchtstrecken betrugen 0 bis 30 m.

PS: Neue Munition 5607 lud ich mit Norma 200, schoß das Gewehr ein. Streukreis 1 cm auf 100 m. Paßt!

LM: Zielscheibe?

Sollte diese Mitteilung veröffentlicht werden, bitte nur mit Initialen.

Besten Dank im voraus HS, Montag, 10. Juli 2017 20:34

Falsche DJV Reh-Scheibe

Betreff: zu weit hinten

Sehr geehrter Herr Möller,

legte man die DJV Zielscheibe „Rehbock“, stehend nach links in Originalgröße auf die „Seitenansicht“ des Hofmann’schen Wildkörpers, wie abgebildet, so erhellt daraus sofort, daß Treffer in der „10“ der Wildscheibe einen Waidwundschuß wie dargestellt mit den unsäglichen Folgen sind!

In ausgeatmetem Zustand steht das Zwerchfell als Grenzlinie zum Brustraum (mit den unbedingt lebensnotwendigen inneren Organen wie Herz und Lunge) „hoch“, so bringen Treffer in die „zehn“ Waidwundtreffer, weil der Schütze nicht erkennen kann, ob das zu beschießende Stück gerade aus- bzw. eingeatmet hat!

Seit Jahrzehnten veruchte ich diesen Umstand immer wieder auch „hochrangigen“ Vertretern des DJV klar zu machen, ging sogar so weit gegangen, anzuklagen, der DJV erziehe bereits seinen eigenen Nachwuchs, die Jungjäger, zum Waidwundschuß durch die „sportliche Ringteilung“ und die Lage und Grenzlinien der zählbaren Ringe auf der Scheibe!

Auf einer Wildscheibe, die ja der Übung des Tötungsschusses dient, gehört der Berach eines sicher tötendnen Treffers markiert, der Rest ist mit „Null“ oder schlechter zu bewerten, da er zumindest im Wildkörper „Sauerei“ anrichtet, wenn nicht gar – wie geschildert – zu Qualen für das Tier und zur Nachsuche führt.

Als langjähriger Schweißhundführer möchte ich gar nicht wissen, wie viele mit solchen Treffern beschossene Kreaturen nicht einmal „ordentlich“ nachgesucht werden, von wegen „vorbei“.

Dies wurde und wird von den „Verbandsfürsten“ aber beharrlich und nachdrücklich abgestritten! Der vorliegende Bericht zu weit hinten belegt leider wieder einmal diese Tatsachen mit unsäglichem Leiden für das beschossene Tier!

In meinen Augen ist die DJV-Ringteilung und deren Lage auf dem abgebildeten Wildkörper die Aufforderung zu einer Straftat, nämlich der fortgesetzten und schweren Tierquälerei!

Man kann tausend Mal „nein“ sagen, aber das bringt einen der Wirklichkeit keinen noch so winzigen Schritt näher!

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Ihr Wolfgang Louen, Mittwoch, 12. Juli 2017 10:56