Betrieb ruht bis 3. Mai wg. Afrikajagd

Lutz Möller 8x75RS Munition

veraltete Patrone, nicht für Neubauten, Ladungen

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8 mm Flitzer

8 mm Flitzer mit Restbolzen und vier Splittern  

8 mm Flitzer 

8 mm Flitzer | 8x7 5RS Maßtafel | Lies Setztiefe

in  8x75 RS Patrone, 65 cm Lauf, GEE 223 m, ± 5 cm Reichweite 258 m

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
4,17 96,3 3.800 618 99,24 1.034
4,17 96,3 3.804 602 99,99 1.037 empfohlen
4,39 101,4 4.500 635 99,9 1.084 nur für KBV
3,90 89,0 3.792 578 99,99 1.029 empfohlen
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.034 987 942 899 857 817 773
-4,5 +1,2 +4,4 +4,9 +2,3 -3,7 -13,2

Leistungen bei 2 g Splitter

            > 50
            > 10

Vorhaltemaß auf bewegtes Wild

Gib ein V0 m/s V100 m/s
Gib ein Troll
m/s
Flucht
m/s
Weite Vorhaltemaß in [m]
20 m m m
40 m m m
60 m m m
80 m m m
100 m m m

8x75 RS Flitzer Sitz

8x57RS Flitzer Sitz

Lies Setztiefe

Gewerblicher Wiederlader

Wenn Sie fertig geladene Patronen mit meinen Geschossen, die ich – wie die alte 8x75 RS – selbst nicht anbiete, händisch fertigen lassen möchten, fertigt und liefert Hartmut rnst gern auf Anfrage Munition mit meinen Geschossen. Wiederladezentrum Döllnitz | info@wiederlade-zentrum.de | Hartmut Ernst - Thälmann - Platz 9 06258 Schkopau / OT Döllnitz Ruf (0345) 7820 464 oder (0345) 7823 588

Arbeitslos!

Unerhört: arbeitslos!

Herr Möller,

Ich kann mich nur den Aussagen von Herrn Michael LUTHER anschließen. Seitdem ich mit dem Lutz Möller Geschoß jage, ist meine BGS Hündin arbeitslos. Aber die Dame muß mit auf´s Photo sonst „spricht“ sie nicht mehr mit mir. Fluchtstrecke und Wildpretzerstörung , im cal. 8x75RS, bei 5 Böcken gleich NULL. Dieser hier wog 20,8 kg aufgebrochen. Abschußberichte über Schwarzwild folgen demnächst.

MfG, Albert THINNES, Montag, 6. Juni 2005 11:41

Siehe dazu auch Doppelbock!

Hund beim Arbeitsamt

Ja, lieber Herr Möller,

ich weiß sehr wohl daß Sie die Bezeichnungen genau nehmen. Ich meinte aber tatsächlich beide, also sowohl Patronen als auch Geschosse! Mein Wiederlader ist nämlich im Moment etwas im Streß und ich brauche die Munition überaschender Weise bald. Nun sind die Geschosse ja auf dem Weg und ich denke alles wird gut!

An dieser Stelle auch einmal Danke für Ihre Entwicklung, die schieße ich ja von Anfang an sehr erfolgreich. Vom 6 kg Kitz bis zum 230 kg Hirsch ist da einiges auf der Strecke geblieben.

Mein Hund ist seit grauer Vorzeit beim Arbeitsamt gemeldet!

Vielen Dank und Waidmannheil Werner Küpker, 3. November 2014

Hermanns lange 8 mm S

Jörg Rosenkranz sucht für seine  Krieghoff Ultra BBF in 8x75RS Muntion. Die gibt´s dort auch im KS Einstecklauf. Man schreibt dort:

Krieghoff-KS-Einstecklauf - Ultra 20 Bockbüchsflinte

Mit dem Krieghoff-KS-Einstecklauf ist der Einsatzbereich von Einsteckläufen wesentlich erweitert worden: Erstmals kann in einem 20er Schrotlauf ein mündungsverstellbarer Einstecklauf im Kaliber 9,3x74R montiert werden. Damit kann jede Ultra 20 mit Stahlbasküle mit wenigen Handgriffen zur Bockbüchse verwandelt werden.

Bei Bedarf ist der Krieghoff-KS-Einstecklauf im Handumdrehen wieder ausgebaut. Das unterscheidet das Krieghoff Konzept von anderen Lösungen mit sogenannten „Mantelläufen“. Der Krieghoff-KS-Einstecklauf ist justierbar, die Einstellung des 'TS'-Laufbündels muß also nicht verändert werden. Durch die Einstellmöglichkeit bietet sich der Einbau des KKS-Einstecklaufs auch in verlötete Laufbündel an.

In den Kalibern 7x57R bis 9,3x74R, also der Variante „Bockbüchse“ oder „Großkaliber-Bergstutzen“, setzt die stärkere Verschlußbelastung eine Ultra 20 mit Stahlbasküle voraus.

Kaliberpalette: .22 Hornet, .222 Rem., 5,6x50R Mag., 5,6x52R, 6x70R, 7x57R, 7x65R, .308 Win., .30-06, .30R Blaser, 8x57IRS, 8x75RS, 9,3x74R.

Wir könnten selten Munition herwstellen. Dazu müßten wir allerdings wir erst eine Ladung entwickeln, sprich verschiedene Tastladungen herstellen und dann nach Druck und Schnelle und prüfen. Anschließend müssen die Ladungen zum Beschußamt und werden dort geprüft und ggf. zugelassen. Der Beschußaufwand lohnt sich allerdings nur, wenn Sie entweder die Kosten übernehmen, oder noch weiter Jäger 8x75RS Munition kaufen würden. Ich selbst habe mit der Patrone noch nie zu tun gehabt, weiß also nicht, wie verbreitet die ist. Besser als die 9,3x74R wird die schon sein.

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Bocklos am 1. Mai

Sehr geehrter Herr Möller,
 
am 1. Mai wollten wir eigentlich Böcke jagen, das leider nicht gelang. Dennoch taten Ihre Geschosse, die ich in meinem Heym-Bockdrilling im Kaliber 8X75 R und 5,6X 50 R mag (selbstgeladen nach Ihren Angaben) ihre zuverlässige Wirkung. Zwei Überläufer weckten mich aus dem morgendlichen Hochsitzdämmerschlaf. Der erste verendete schlagartig und der zweite benötigte eine kleine Nachsuche. Wegen Nachladens, schlechterer Zielwahl und vergrößerter Entfernung. Aber der Hund muß ja auch hin und wieder was zu tun haben. Sie kommt sonst aus der Übung. In der Familie sind wir immerhin schon drei Anwender Ihrer Geschosse. Meine Tochter , mein Sohn und ich. Einige Kameraden sind inzwischen auch schon überzeugt.

Weiter so!

Vielen Dank und weiterhin viel Waidmannsheil und Schaffenskraft, Ihr H.-U. Packheiser

Neu und alt begegnen sich

Lutz Möller Geschosse für 8mm I

Sehr geehrter Herr Möller,

zunächst wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern ein besinnlichen Advent und danke Ihnen auf diesem Wege für all‘ die Mühen, die Sie für uns Jäger auf sich nehmen.

LM: Danke.

Ich weiß, Sie unternehmen diese Anstrengungen aus „innerem Ruf“ nach dem Besseren unternehmen, aber auch – selbstverständlich - nicht allein aus „humanitären / Tierschutzgründen“!

LM: Klar, Anziehung muß da sein, Freude und leben möchte ich davon auch noch. Alles geht.

In meinem engeren jagdlichen Umfeld haben mehrere Jagdfreunde wunderschön erhaltene, absolut funktions- und betriebssichere und nach wie vor hervorragend schießende Kipplaufwaffen ( KLB, BBF, Drlg., DBD, BB, DB’n ) mit der alten Patrone 8x57 IR. Die rot – grüne Landesregierung hier in RLP hat sich das Verbot bleihaltiger Munition auf allen staatlichen Regiejagdflächen – egal, ob verpachtet oder in Eigenbewirtschaftung - auf die Fahnen geschrieben! Auch ich selbst führe eine alte Doppelbüchse vom Hofbüchsenmacher Carl Stiegele zu München, Baujahr 1926 in dauerhaftem Drückjadgebrauch, aber auch zur Jagd auf weibliches Wild vom Ansitz aus mit Schmidt & Bender 1,5-6x42 FlashDot 7 in SEM. Diese DB schießt 5 Doppelschüsse auf 100 m ! in ein 4 x 4 cm – Quadrat! Die zur Zeit noch mit einem bleihaltigen Geschoß von Hand geladenen Patronen gehen zur Neige, werden diese Saison zwar noch reichen, aber aus all‘ meinen guten Erfahrungen mit Ihren Geschossen, drängt es mich zur Umstellung, allein im s.g. “ I – Kaliber“ haben Sie diese Geschosse (noch) nicht im Angebot.

Wo wäre Ihre „Schallmauer“ an Stückzahl MJG , bei der Sie auch als Kaufmann sagen, in Ordnung, da stelle ich mal eine Kleinserie her? Ich nähme allein schon 500 Stück! Dies ist kein „Lockangebot“, um Sie aus der Reserve zu holen, sondern schlicht und ergreifend mein Ernst. Ich bin überzeugt, daß sich viele handladende Jäger, in deren Händen sich noch solche „alten, aber funktionssicheren Schätzchen“ befinden und auf Wieder - Einsatz lauern, gerne ebenfalls bedienen werden!

LM: Ich denke mal drüber nach. 

Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil, unfallfreien Jagdtagen und „fetter Beute“ Ihr dankbarer Wolfgang Louen, Freitag, 7. Dezember 2012 07:23

zu: Neu und alt begegnen sich

Moin Herr Möller,

ich habe auch eine derartige Traumwaffe (Drilling von Krieghoff) im Besitz und würde die gerne wieder - natürlich nur zeitgemäß - verwenden. Also ich würde auch 100 Stk nehmen.

Gruß, H. Jaschik, Freitag, 7. Dezember 2012 16:45

Hirschdoppel

Hallo Herr Möller,

ich habe Geschoße mit schwarzer Spitze im Kaliber 6,5 für die 57R. Beim Laden bleibt mir die scharze Spitze im der Matrize (RCBS) stecken. Können Sie mir einen Rat geben.

LM: Nehmen Sie nur den passenden Setzer.

Ich habe die Geschoße vor 2 Jahren über Waffenhändler Obermeier gekauft.

Mit Ihren Geschossen  habe ich dieses Jahr in Ungarn mit der Blaser S2 8x75RS eine Brunfthirschdublette auf 249 m geschoßen: Einfach nur vollkommen.

LM: Das höre ich gern. Waidmasnheil zum Hirschdoppel!

WH, Hermann Kerscher, Samstag, 15. Dezember 2012 19:48

Rußland ruft

Sehr geehrter Herr Möller!

Es hat mich überascht zu lesen, daß Sie, wegen des großen rußischen Marktes ernsthaft über die Entwicklung passender MJG´s für die 7,62x39 nachdenken! Diese Patrone interessiert mich sehr, da sie die eigentliche "Königin der kurzen Läufe" ist. Mit ihr bestückt haben sogar Läufe mit weniger als 1/2 m Länge noch Sinn (die Kalashnikovs haben gut 40 cm Standardlänge, es gibt aber auch noch kürzere Versionen). Anders als bei der Natopatrone (.223 Rem.), die bei immer kürzeren Läufen mehr und mehr auf das Niveau einer .22 Hornet sinkt, bleibt bei der Russin noch immer etwas Handfestes übrig. Innenballistisch ist sie ein Traum, ebenso, wie ihre Abkömmlinge, die 6 mm PPC und die 6,5 mm Grendel. Eine sehr kurze Pulversäule sehr schnell brennenden Pulvers (beispielsweise N120) werden von einem ausgewachsenen large rifle ZH befeuert. Da gibt es keinen "Briketteffekt", da wird durchgezündet und augenblicklich umgesetzt!

Es gibt sogar einige Repetiergewehre für diese Patrone, allen voran die CZ 527 Carbine (47 cm Lauf, lang genug, Gesamtlänge 95 cm, Gew. 2,5 kg). Die wäre auch nicht übermäßig teuer.Mit ordentlichen Geschossen wäre das ein sehr führiges und nicht zu unterschätzendes Büchslein!  Ignoriert man einmal jagdgesetzliche Bestimmungen, dann könnte man damit sicher bis auf eine Entfernung von 150-170 m (über 90% der Abschüsse werden innerhalb dieser Distanz getätigt) alles Wild in unseren Breiten erfolgreich bejagen.

LM: Vermutlich.

Das Problem ist halt wieder einmal der abweichende Geschoßdurchmesser, der mit .310"-.311", so, wie die alte 7,62x54 R N-M (aber auch die .303 British) angegeben wird.

LM: Nicht nur. Die Geschosse müssen auch an die Langsamkeit angepaßt werden.

Es gibt schon Barnes 8 g Geschosse dafür, die wahrscheinlich für den von mir angedachten Zweck völlig ausreichen. Eleganter wären da aber sicher Ihre MJG´s mit, sagen wir einmal 6 3/4 g und einigermaßen fragiler Spitze, damit sie bis unter eine Auftreffgeschwindigkeit von 600 m/s noch zuverlässig splittern.

LM: Genau das wir die Aufgabe sein!

Also, wenn Sie dieses Projekt in Angriff nehmen, besteht auch bei mir Interesse. Halten Sie mich deshalb bitte auf dem Laufenden.

Ich verbleibe mit freundlichen und weidmännischen Güßen, L.Vogl, Montag, 17. Dezember 2012 16:14

Rußland baut anders

Hallo Herr Möller,

ich lase gerade Rußland ruft. Dazu möchte ich gern wissen, ob möglich wäre langsame Möller-Geschoß für die russischen  7,62 mm Läufe auch in einem UHR zu verschießen, 650m/s< v < 750 m/s?

LM: Aus dem richtigen Kaliber in 7,62x39 oder 7,62 x54R dann ja. Aber nur daraus! Die anderen .30"er passen nicht. Züge und FElder weichen ab. Zwischen russischen udn anderen sogennaten 7,62 mm Kalibern kann man nicht wechseln! Die Bezeichnungen sind nahmen, keine technischen Maße.!

mfg, Jürgen Seeholzer, Dienstag, 18. Dezember 2012 06:55

Das bringt Freude

Sehr geehrter Herr Möller,

ich habe inzwischen die 8 mm MJG in der 8x75 RS mit der von Ihnen angegebenen Ladung mit Norma 201 verladen: 1.040 m/s aus einer Scheiring Kipplaufbüchse mit 65 cm Lauf. Nach chemischer Reinigung ergab sich nach dem 4. Schuß eine sehr gute Präzision, ca 1,5 cm auf 92 m. Ich bin jetzt gespannt, Ihre Wirkung auf Wild zu sehen. Besten Dank, das macht wirklich Freude.

Mit besten Grüßen, Lorenz Bahlsen, Sonntag, 26. Mai 2013 17:02

2.700 Meter Nachsuche

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin seit Jahren begeisteter Benutzer Ihrer Geschosse in zahlreichen von mir verwendeten Kaliber(5,6x50R, 8x57IRS, 8x75RS, 9,3x62) im In- und Ausland. Bis heute ohne nennenswerte Probleme; nein nahezu mit perfekter Leistung in Präzision und Wirkung.

Heute Morgen beschoß ich ein Schmaltier breit stehend auf 170 m mit der 8x75 RS. Ladedaten: 4,175g Norma 202, L6 95,0mm, Zündung RWS Mag.

LM: Passen.

Abgekommen war ich hand breit hinter dem Blatt. Das Stück zeichnete, wie bei einem Kammertreffer üblich. 45 Minuten später fand ich am Anschuß Lungenschweiß und Schnitthaar. Wie üblich nicht in großen Mengen, aber dank Hund keine unübeerwindbare Aufgabe. Nach etwa 5 Metern Nachsuche reichlich dunkler Schweiß.

LM: Das klingt nicht nach breit durch die Kammer, sondern Leber.

Anhaltend bis zum ersten Tropfbett nach 50 m. Weitere 2 Tropfbetten auf den nachfolgenden 200 m. Danach nur noch wenig Schweiß, meist nur an Vegetation abgestreift. Nach 500 - 600 m Nachsuche zog ich ein Nachsuchengespann zu. Weitere Riemenarbeit 1.500m. Hier kaum noch Schweiß und kein Weiterkommen aufgrund von Wiedergängen des Stückes. Nach einstündiger Pause und Wechsel des Schweißhundeführers (hauptberuflicher HS Führer) weitere Riemenarbeit bis zum verendeten Stück.
Gesamtfährte laut Garmin Astro 2.700 m.

LM: Sehr weit und gut Arbeit.

Am Stück angekommen großes Erstaunen aller Beteiligten.

Der Schuß lag wie gedacht handbreit hinter dem Blatt.

LM: Zu weit hinten. Knapp hinter dem Vorderlauf über dem Herzen ist die beste Zielwahl. Weiter hinten werden die Lungen flacher und der Pansen wölbt sich dazwischen.

LM: Bild und Buch Prof. Dr. R. R. Hofmann, siehe Wildscheibe. Kaufen!

LM: Wo ist der Ausschuß? Bild?

Beide Lungenflügel wurden durchschossen.

LM: So? Das Bild zeigt nur eine Lunge, aber nicht beide.

Einschuss zwischen den Rippen. Ausschuß auf einer Rippe.

Bild?

Ausschuss für MJG relativ groß, etwa 2 € Stück. In der Kammer sehr viel Schweiß. Ein und Ausschuss waren verschlossen. Das Stück war leider nicht mehr zu verwerten.

LM: Wieso fehlen auf der Deck die Haare?

Daß es mit Sicherheit schneller tötende Schüsse gibt, will ich nicht abstreiten. Jedoch bin ich der Meinung, ein breiter Kammerschuß sollte ein Stück Wild unter üblichen Bedingungen (kein Stress, Hunde, usw. usf.) innerhalb von 100 - 200 m töten sollte.

LM: Richtig. Siehe Fluchtstrecken.

Warum dies heute nicht der Fall war, kann ich nicht nachvollziehen.

LM: Fluchtstecken über 2 Kilometer erfolgen bei schlechten Treffern mit mangelhafter Verletzung!

Ich beschoß kützlich in Afrika einen Oryx aus nicht ganz nachzuvollziehenden Gründen durch einen Busch trotz Ruhe viel zu weit hinten im Bereich unter den Nieren weich diagonal ins Gescheide. Unverzeihlich! Den suchten wir mit Pirschzeichen an zwei Tagen insgesamt 10 Stunden über 5 km nach, bis wir wegen zu vieler Wildgänge aufgeben mußten. Ich schoß 2008 ein Gnu von vorn in den linken Vorderlauf, das wird nach 2,2 km lebend stellen und erlegen konnten. Ein anderes Gnu im April ähnlich, vermutlich wegen zu starkem Seitenwind auch von vorn in dne Vorderlauf, das der Hund lebend stellte und ich dann erschoß. In allen drei Fällen waren nicht beide Lungen hinreichend verletzt. Die Herzen waren in allen Fällen heil. Mangelnde Verletzung beider Lungen vermute ich bei Ihrem Fall auch. Der Trefferl liegt  schon im Berich von Pansen und Leber. Sie zeigen nur eine beschädigte Lunge. Der Dunkle Schweiß bringt mich darauf. Das Blut in der Kammer ist auch kein reiner Lungenschweiß. Der körnige Dreck ist ebefalls nicht aus den Lungen.

Mit der Bitte um Stellungnahme, Gruß Fabian Menzel. Donnerstag, 1. August 2013 22:58

2.700 Meter Nachsuche Zielwahl

Hallo Herr Möller,

vorerst vielen Dank!

LM: Bitte.

Nun alle Bilder im Anhang:

Ausschuß außen

LM: Zu weit hinten.

Ausschuß innen

Sie können mir jedoch glauben, daß beide Lungenflügel durchschossen waren. Pansen und Leber ohne Verletzung. Zwergfell war unversehrt. Schlund war abgeschossen, daher etwas grün auf der Innenseite der Rippen. Die Haare fehlen stellenweise vom Bergen des Stückes.

LM: Verstanden.

Warum ist die Lunge nicht zusammengefallen?

LM: Vermutlich, weil sich durch die Bewegung Gewebe vor den Ausschuß setzte.

War die Splitterwirkung aufgrund der Entfernung nicht mehr ausreichend?

LM: Kaum. Ich und andere Jäger schießen meine 8 mm S Geschosse auf deutlich größer Entfernungen. Siehe Ferne Beute. Ich kan aus Ihrem Geräusch-Gescheide-Bild die Verletzung beider Lungen nicht erkennen, mich daher dazu auch nicht vernünftig äußern. Weder habe ich das Geräusch selbst, noch ein Bild von beiden Lungen von beiden Seiten gesehen, so daß ich ahnen könnte, was da war. So muß ich mich einer wertenden Meinung enthalten. Ich rate allerdings nach wie vor zu hohen Lungenschüssen hinter die Blätter, bzw. Vorderläufe. Betrachten Sie den Rothirschschnitt. StellenSie sich das Blatt und den Oberarm als Dreieck vor. Ich empfehle seit 2001 oberhalb des Herzens auf der langen Seite des Dreickes zu treffen. Siehe auch Haltepunkt auf afrikanische Hornträger. Bei zwar deutlich anderem Skelett und Lage der Organe dieser ganz unterschiedlichen Wildarten ist sich auf das Blatt und den Oberarm zu beziehen eine immer möglich Hilfe, sich auf dem Wildleib zurecht zu finden. Der Sinn ist die Lungen in dem Bereich zu treffen, in denen die viel Raum einnehmen um möglicht viel Lungengewebe beim Durchschuß zu zerstören. Weiter hinten wölbt sich das Zwerchfell vor und der Raum für die Lungen nimmt ab. Weiter hinten sind die Lungen nur noch flach. Zerstörungen können dort nur weniger Schaden als weiter vorn anrichten. Ich wiederhole daher immer wieder. Die beste Zeilwahl für ein Lungenschuß liegt oberhalb des Herzens (aber nicht weit dahinter). Sehen Sie sich den Rothirschschnitt und Ihre Treffer noch mal an und vergleichen. Dann sollt Ihnen ein Licht aufgehen.

MfG Fabian Menzel, Montag, 5. August 2013 00:06

Zufrieden

Sehr geehrter Herr Möller,

nachdem meine Versuche mit Ihrem MJG aus der 8x75 RS sehr gut Ergebnisse brachten: präzise, kaum Wildpretentwertung, gute Wirkung, werde ich jetzt auch andere Kaliber darauf umstellen.

Mit besten Grüßen, LB, Dienstag, 20. August 2013 11:09

Ziehender Hirsch mit 8 mm MJG

Sehr geehrter Herr Möller,

Ich bin total begeistert und überzeugt von Ihrem Messing Geschoß. Die Wirkung, insbesondere die Tiefenwirkung bei schrägen Schüssen, ist phänomenal. In der Brunft  schoß jetzt einen Hirsch im Ziehen halbspitz von hinten. Der file und lag im Knall! Das Geschoß ging durch den ganzen Brustkorb, mit Ausschuß neben dem Brustkern (8x75 RS), um nur ein Ereignis zu erwähnen. Andere waren genauso überzeugend.

Danke für diese Entwicklung!

LM: Bitte. Ich freue mich, wenn's nützt und Sie (hervorragend) zurechtkommen.

Beste Grüße, LB, Donnerstag, 9. Oktober 2014 18:26