Bäumer Afrika 2012

mit .30-06 LM Munition

Guten Tag Herr Möller,

anbei eine kurze Zusammenfassung von der erfolgreichen Jagdreise im September mit Ihren Geschossen im Norden von Südafrika auf der Schönn deutsch- und familiär geführten Msolosolo-Farm. Wir waren dort in den malariafreien Waterbergen auf 1.200 m Höhe (vielen Dank nochmals für Ihre entsprechende Schußtafel, paßte perfekt!).

Es ist eine auch im Winter recht wasserreiche Gegend, die besonders in unserem Jagdgebiet für einen großartigen Wildbestand (bspw. teils 40 Stück Impala auf einem Feld) in hügeliger Busch-Landschaft sorgte. Im September regnet es fast nie. Die Bäume waren jahreszeitbedingt noch sehr kahl, so daß man Wild gut beobachten bzw. entdecken konnte. Beim Schiessen auf dem Schießplatz (dort auch bis über 400 m möglich) zeigt sich nochmals die hervorragende Präzision der LM-Munition deutlich. So gingen wir mit entsprechendem Vertrauen auf die Jagd.

Gleich am ersten Tag wurde ein kranker Affe auf gelaserten 113 m mit Trägerschuß von seinen Leiden erlöst. Das Pirschen wurde durch das trockene Laub und die knackenden Zweige eine echte Herausforderung. Auf die starken Warzenscheinkeiler fehlte mir daher das Glück, sie sind dort sehr heimlich. Aber auch die Jagd auf Perlhühner war sehr reizvoll. Ihr MJG in 30-06 leistete daher „nur“ vorzügliche Arbeit bei der Jagd auf Antilopen und Raubwild, ebenso bei manchmal unvermeidlichen oder unvorhergesehenen Schüssen durch Gras oder Buschzweige. Mit Blei wäre das sicherlich nicht so gewesen.

Msolosolo im südafrikanischen Winter

Perlhühner

hier kann man sich erholen

Giraffen

Fährtensuche am Wasserloch

afrikanischer Weimaraner

Elfantenuntkieferteil

Verpaßte Wildebeester

in der Regenzeit unpaßierbar

Salzlecke. Hier herscht Jagdruhe

Schwer anzupirschende Impala

Einschuß in der Decke

Auschuß in der Decke

Impalaauschuß aus der Decke, ganz links Splitterloch

Einschuß links, Auschuß rechts

Wie man auf den Bildern sieht, reichen - der dort typischen Vegetation in der Gegend wegen - die Schußweiten dort eher selten über 150m, zumeist unter 100 m. Es fiel und lag alles gestrecket Wild im Knall, außer einem Impala. Das schoß ich auf etwas über 30 Meter. Es brach im Knall zusammen, rutschte dann noch wenige Meter auf den Vorderlaufgelenken, um plötzlich wieder hochzukommen und dann hochflüchtig noch drei große Sätze ins Gebüsch zu springen. Dort lag es dann 30 m vom Anschuß entfernt tot. (Einen zweiten Schuß unterließ ich bewußt, da ich mir meines guten Abkommens sicher war und die Flucht bei Beschuß aus der Nähe ja nicht ungewöhnlich ist). AmAnschußplatz war viel und über die Strecke ausreichend Schweiß zu finden. Wie man auf den Bildern sieht bin ich nicht perfekt abgekommen, das Stück stand zudem leicht schräg. Die Wildpretentwertung war sehr gering. Der deutsche Gastgeber, gleichzeitig unser Jagdführer und selbst offizieller Professional Hunter war auch sehr zufrieden. Er bevorzugt ebenfalls den Höhen Kammerschuß.

LM: Kluger Mann. Gute Zielwahl

Ich kann eine Reise nach Msolosolo uneingeschränkt empfehlen bzw. Msolosolo jedem Jäger nur ans Herz legen, der überlegt in Afrika zu jagen, zudem es dort im Vergleich zu anderen Anbietern doch sehr günstig ist. Für die nächste Reise dorthin werde ich auch eine BB in MJG 7x65R mitnehmen und mit Spannung einsetzen. Dann kann ich Weiteres berichten.

LM: Ja gern. Ich freue mich schon darauf!

Gruß, CB., Montag, 22. Oktober 2012 17:01

Afrika

Kudue