Lutz Möller Munition in eigener Waffe

Wie ist die Gewißheit der Leistung zu gewinnen?

Hallo Herr Möller,

ich würde gern 8x57 IS Munition  erwerben. Da ich bevorzuge 200 Schuß eines Loses zu besitzen, würde ich gern wissen, ob möglich ist diese Schußanzahl aus einem Los bei der Lutz Möller GmbH zu erwerben.

LM: Ja.

Wie verfahren Sie, wenn ich merke, daß meine Waffe Ihre Munition nicht verdaut und ich sie daher nicht weiter verwenden kann?

Beste Grüße und Waidmannsheil, Samstag, 24. September 2011 20:27
(Sollten Sie dieses Schreiben veröffentlichen, dann bitte ohne Namen und Namenskürzel. Danke.)

Tag Herr,

zunächst gelten ja mal die gesetzlichen Bedingungen für den Fernabsatz, die ich als bekannt voraus setze. Dann gelten unsere Bedingungen, die sie nachlesen können. Da beide offensichtlich sind, glaube ich nicht, daß Sie das meinten.

Da wir uns noch nicht kennen, unterstelle ich, Sie möchten die bekannten Vorteile meiner Geschosse (lies Fünf_MJG_Merksätze">Fünf MJG Merksätze) ohne Reue genießen, oder davon Abstand nehmen können, falls der Erwerb nicht hielte, was Sie sich davon erhofften, oder ich Ihnen versprach. Das ist gewiß ein kluger Gedanke; ebenso klug wie sich eine Menge der gleichen Munition hinzulegen, damit die Waffe nach dem Einschießen und der Gewöhnung an den kleinere Vorhaltewinkel für ein längere Weile immer gleich zur bekannten Leistung bereit sei.

Vorweg nehme ich an, meine Munition wird in Ihrer Waffe auf Anhieb hinreichende Leistungen erbringen. Entwurf und Ausführungen bedingen das.

Danach biete ich an, die Leistung prüfen zu lassen, indem Sie der Lutz Möller GmbH Ihre Waffe einsenden und wir das für Sie prüfen. Dann entscheiden Sie. Das kostet zu der dafür gebrauchten Munition ein kleine Gebühr.

Darüber hinaus biete ich Ihnen einen Kundendienst, den Sie vermutlich so an anderer Stelle nicht bekommen können, nämlich, statt im Falle von Schwierigkeiten schlicht aufzugeben, sich der schwierigen Aufgabe anzunehmen, die endlich zu lösen. In Waffe streut und Schreck lesen Sie einige erfolgreich gemeisterte Fälle der Vergangenheit.

In Ihrem oben als möglich angenommenen Falle „daß Ihre Waffe meine Munition nicht verdaue“ unterstelle ich, ohne daß Sie das geschrieben hätten, Sie suchen das Gegenteil, nämlich den Erfolg zu erzwingen.

Das erachte ich als den richtigen Weg.

Mit meinem Wissen und meiner Erfahrung würde ich mit Ihnen im Falle von unerwarteten, aber insbesondere im Falle scheinbar „unlösbarer“ Schwierigkeiten in die notwendige Fehlersuche einsteigen. Die ist mit den vorhandenen Verbindungsmöglichkeiten heute zwischen jenen, die zu denken und zu beschreiben wissen, auch über Entfernungen möglich. Waffen sind so schwierig nicht! Man kann Ihnen, bzw. ihren Störungen mit Wille, Sachkenntnis und Beharrlichkeit auf die Schliche kommen. Das („Nüsse zu knacken“)  ist mein Fach.

Nicht mein Fach ist dagegen eine kaputte Plempe mit dem Anspruch „Heile!“ vor die Füße geworfen zu bekommen und dann „machen zu dürfen“.

Ich liebe meine Arbeit Jäger zu beraten, ihnen den waidgerechten Schuß auf Wild zu erleichtern, bzw. zu ermöglichen. Das setzt bei meinen Gegenüber allerdings unabdingbar Wille und Fähigkeit, sich Aufgaben sachlich zu stellen und Tatsachen wahr und unmißveständlich mitzuteilen voraus. Der das nicht will oder kann, fällt raus!

Also dann auf gute Zusammenarbeit, Waidmanns Heil, Lutz Möller, Samstag, den 24. September 2011

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