Lutz Möller 7 mm Rem. Mag. MJG Munition

Schießplatz Wannsee

Jungvolk

Jungvolk

Jungvolk auf dem Schießplatz Wanssee, Ulrike und Matthias

308 Kipplaufbüchse

308 Kipplaufbüchse

Ulrike 308

Ulrike 8x57

Matthias 308

zusamenhängende Löcher

zwei zusamenhängende Löcher in der zehn auf der Bockscheibe, nicht nur eines!

K1 Versager

Matthias 8x57IS

7 mm Rem. Mag. 7004

7 mm Rem Mag 7004

Für Zebra, Oryx und so weiter

Merkel K3 Tar GT mit Stocker

Merkel K3 Tar GT mit Stocker und künstlichem Wind für den Schießstand gegen Hitzeflimmern

Zunächst mußt ich die Wafe auf das 3-12x42 Schmidt & Bender Absehen vier einschießen. Das dauerte ein Weile. Dann ging ich ein Weile vor die Tür, um den künstlichen Wind die Waffe abkühlen zu lassen.

Dan folgten zwei mal drei Schüsse:

Zielscheibe

Zielscheibe

Dann ZF gestellt

Zielscheibe

Dann noch eine Zielscheibe

Mein Schießlehrer sagt, ich würde mucken. Genau so sehen die Scheiben aus. Irgendwie fehlt die Ruhe. Alle drei Löcher müssen zusamenhängen. Nicht nur zwei! Die Munition ist gewöhnliche Jagdmunition aus dem Laden.

Wenn ich nur an den Kormoran 2012, den ich mit der gleichen Munition draußen im Feld schoß, und viele andere gute Erfolge denke, fällt mir auf, daß mir die Pappschießerei nicht liegt. Mit Beutegier auf Wild schiße ich in einer ganz andern Verfassung. Ich weiß nicht, ob ich die je für Papier herstellen kann, aber ich werde daran arbeiten.

Oder ich muß Matthias anstellen. Der hat die Ruhe weg. Schießen kann er auch.

Lutz Möller Mittwoch, der 20. Juli 2016

Innere Ruhe beim Schießen

Hallo Lutz,

TTV kam heute an. Danke für den Hauptgewinn des Sonntags ☺ ! Ohne mich beschweren zu wollen: War da jemand mit der Rohrzange dran? Ich werde da mal sachte und zart von Hand drüberschleifen, dann sieht der wieder aus wie neu.

Sah gerade die Filme von Schießstand. Ich kann Deine „Schwierigkeit“ gut nachvollziehen. Mir fehlt auch die Ruhe Papier zu lochen. Wenn Du den Weg zur Ruhe gefunden hast, schreib eine Anleitung dazu. Ich wäre wirklich dankbar!

LM: Falls jemand eine Empfehlung hätte, würden wir die gern vernehmen.

Beste Grüße SS

Weg zur inneren Ruhe beim Schießen

Betreff: Innere Ruhe beim Schießen

Lutz,

sage SS er soll mal mit einem guten Kollegen auf den Schießstand gehen. Dort soll er sich eine gute Auflage SELBER aufbauen.

Scheinladung

Sobald die Waffe gut liegt und er schußbereit ist, soll er seinen Kollegen beauftragen, die Waffe mit entweder geladener Munition bzw. mit abgeschossenen Hülsen „zu laden“. Den Ladevorgang darf der Schütze nicht mitbekommen. Er soll sich dabei umdrehen oder auch einige Schritte zur Seite gehen. „Schlaue“ hören beim Ladevorgang vom Geräusch her, ob die Hülse leer oder geladen ist, deshalb soll er auch seine Ohren zuhalten.

Wenn dann der Abzug betätigt wird, geht der Schütze immer davon aus, daß es „kracht“, auch wenn er weiß, daß vielleicht eine leere Hülse im Patronenlager sein könnte.

Schützen beabachten

Der Kollege muß dabei genauestens sehen, ob der Schütze dabei mit offenem Auge und obligatorischem „Nachhalten“ den Schuß quittiert, oder ob er (so wie 90 % aller Schützen) bereits vor dem Auslösen des Schlagbolzens das Auge schließt und zeitgleich die Muskeln anspannt. Die Waffe bewegt sich dabei manchmal klar erkennbar, die Präzision ist damit futsch.

Auslösen filmen

Noch besser geht es, wenn er rechts vom Schützen ein Handy stabil positioniert, und das „Abfeuern“ mit der Handykamera filmt. Vor allem wenn leere Hülsen in der Waffe sind und der Schütze muckt, kann man dies im Video sehr genau erkennen. Erst dann erfahren die meisten Schützen, daß sie überhaupt mucken, denn fast alle sind überzeugt, sie mucken  absolut nicht, vor allem jene, die am meisten mucken. Die Schußangst ist nämlich instinktiv, aber nicht gewollt.

Nach einigen Versuchen, die periodisch wiederholt werden sollten, bleibt das „Mucken“ dann weg, und die Streukreise werden kleiner.

LM: Wie schön! Dein guter Rat ist uns eine große Hilfe. Herzlichen Dank Fabian.

MfG Fabian, Gesendet: Donnerstag, 21. Juli 2016 12:28

Besinnung beim Schießen

betreff Innere Ruhe beim Schießen | Weg zur inneren Ruhe beim Schießen

Hallo Herr Möller,

vielleicht kann ich auch einen kleinen Beitrag zum Weg zur inneren Ruhe beim Schießen leisten.

Mit meinen Schießfertigkeiten in Wald und Flur war auch ich nicht ganz so zufrieden und ging vor kurzem im MSZU Schießzentrum, um mich zu üben und Waffen ein- und anzuschiessen (neues LM-Los 8x57 IRS). Mit einer „lütten“ .22 lfb ließ ich über 70 Schüse raus.

LM: Wie wollenSie sich ber der Masse je auf eine E I N Z E L N E N Schuß besinnen?

Ob Sinn oder Unsinn ... mir ging es nicht um das Trefferbild, sondern um Automatismen. Dann die „Große“ ... mein Trefferbild auf 100 m, 150 m und 200 m waren bei den jeweils letzten 5 wieder passabel.

LM: Passable klingt so la lal – nicht eben berauschend.

Nun sind im MSZU auf 100 m, 200 m und 300 m Kameras auf die Schießscheiben gerichtet. Die zeigen das Trefferbild an, ohne daß man dafür die Scheibe einholen muß. Bei den Schüssen am Anfang schaute ich immer - kaum daß Schuss draußen war - auf diesen Monitor. Die Trefferbilder waren wie Sie auch schreiben zwei von drei gut, aber der dritte nicht zu so, wie ich ihn haben wollte.

Ich merkte mein Versehen. Mich an Aussagen vom Golf erinnernd und an Harvay Penicks „kleines rotes Buch“ (vermutlich ist Ihnen Golf ein Graus) . . .

LM: Nö.

. . .  stellte ich mich um.

Beim Golf machen viele den Fehler, daß sie –  kaum nach dem sie den Ball getroffen haben  –, den Kopf hochreissen, um den Ball hinterher zu schauen, nicht auf den Punkt mit den Augen zu verharren, an denen der Ball gerade noch lag. Dadurch „verreißen“ diese gern. Beim Blick durch das Glas – und kaum daß der Schuß  – bricht auf den Monitor zu schauen, ist der gleiche Effekt - nehme ich an. Die Besinnung geht auf was anderes als zu treffen. Und zwar schon bevor der Schuß bricht !

LM: Ganz schecht!

Also sich nicht auf das Schießen, sondern auf das Treffen zu besinnen, hilft, nämlich „vorherzusehen, wo das Geschoss einschlägt“.

Dazu mit der üblichen (jagdlichen) Routine den Schuß vorzubereiten. Mit dem Blick ganz bewußt fixiert auf der Scheibe zu bleiben. Den Schuß kommen zu lassen - denn das unterbewußsein weiß, wann der richtige Zeitpunkt ist, daß der Schuß brechen soll. Das Schön und bekannte „durch's Feuer zu sehen“ gGelingt mir nicht immer - an einen Tagen besser - an anderen gar nicht. Ich werte das aber nicht als Mucken, denn ich „weiß wo der Treffer liegt“, weil ich es „vorher gesehen habe“.

Und nun ganz wichtig: Lasse den Kopf unten! Schuer weiterer Augenblick durch das Glas. Schaue dem Schuß noch einen Augenblick hinterher, auch wenn das Glas aus dem Ziel hüpft. Gaz gleich. Gucke bewußt nach! Dann schliße kurz beide Augen - ganz bewußt. „Entspanne“ so zu sagen. Nimm dann erst Kopf hoch und schauen nach, wo der Treffer tatsächlich liegt.

Bei mir half das. Streukreise verengeten sich massiv und sind nun mehr als jagdlich brauchbar.

Ein lesenswertes Buch zum Schießen (und Weiterem, die zur Jagd auf Tiere nicht so berühren) und mir auch eine wirkliche Hilfe war und ist:

Sniper Stefan Strasser

Mir fiel im einen oder anderen Video von Ihnen auf , daß Sie auch dazu neigen, den Blick sehr schnell vom Glas nach dem Schuß zu nehmen. In den „Büffel-Videos“ sieht man das ganz gut, an dem Punkt an dem Sie nachladen und ein paar Schritte nach vorn gehen.

LM: Morgen geht's auf Nilpferde los!

Ich hoffe, eine Anregung gegeben haben zu können und somit vielleicht eine Kleinigkeit auch zurückgeben zu können.

LM: Ja, danke.

Ganz herzlichen Gruß und gutes Gelingen! Michael Gurske, Samstag, 23. Juli 2016 09:51

Sicheres Schießen

Halle Lutz,

Michael spricht mir aus der Seele.

Ich trainiere meine Schützlinge auf die gleiche Art und Weise. Allerdings schieße ich mit Ihrer Waffe vor Ihren Augen ein Trefferbild mit 3 Schüssen, um Ihnen zu zeigen, was die Waffe für eine Leistung bringen kann, wenn der Steuermann alles richtig macht. Dank Handykamera können dann in Zeitlupe die Abläufe noch mal sehr genau analysiert werden und man sollte nicht glauben, welche AHA Erlebnisse zustande kommen. Wenn man erkannt hat welchen Fehler man macht, ist es viel einfacher Ihn abzustellen. Gruß an den Seelenverwandten, weiter so!

Gruß Klaus Dienstag, 26. Juli 2016 07:58