Kormoran pitsch kaputt

wohl 200 Meter weit

Ohne Beute auf dem Weg aus den Bergen durch die Schlucht zurück ans Meer

Man glaubt ja nicht wie die Leute ihr Karren leiben, daß die sogar Balkone über dem Meer dafür bauen. Straßen sind knapp

In der Nachbarbucht trocknet sich ein ahnungsloser Fischfresser auf wohl 200 Meter. Prädatoren (außer Bären) und Kranke sind frei

Kormoran-Film

Für die Leute ohne IE9, Chrome Safari folgen einige Standbilder aus dem Film

Schuß auf ~ 200 m

Die Kamera steht neben der Waffe auf einen kleinen Dreibein und wackelt im Schuß ein wenig. K. zuckt

So. Bild wieder scharf

K. liegt schon schön schief

K kippt ab

K. fällt . . .

. . . in's Meer. Recht so!

Ständer nach oben

futsch - weg iss er

Kormoran kaputt, Fische freu'n sich

Da ist ein kleiner schwarzer Punkt im blauen Wasser. Den werden nun  die Fische fressen!

So ein Kormoran sieht größer aus, als er ist. Die Federn „blasen“ ihn auf. So einen Schuß auf rund 200 m hat nur ein kleines Ziel. Der Merkel KR1 in 7 mm Rem Mag mit dem Stocker 250 ist das Ziel nicht zu klein. Wenn der Steuermann das kann, schickt Sie mein Geschoß ins Ziel.

Mehr folgt später.

Lutz Möller Mittwoch, den 5. September 2012

Kormorane können wir auch

Moin, moin Herr Möller,

Kormorane können wir auch ;o)

Strecke gelegt haben wir an dem Tag zu früh, es kam noch einer hinzu, insgesamt sind es nun in diesem Jagdjahr an unserem See (fischwirtschaftlich genutztes Gewässer, 1,2 km lang, 200-300 m breit) schon 52 der Wasserraben. Baffo, der ganz rechts, apportiert auch vom Ufer gegenüber aus etwa 200 m Entfernung. Dazu braucht man nicht unbedingt eine 7 mm RM, obwohl mir die flotte Lady auch gefiele, die .222 (hier aus einer Steyr SL, tolle Waffe!) tut es auch. Sicherlich sehen die von MJG getroffenen Vögel besser aus, .222 TM spitz läßt die Kormorane unter 150 m regelrecht platzen. Zur Schadensabwehr soll mir das aber gleich sein. Auch wenn mich Ihr Geschoß dem Kaliber sehr reizt!

Von links nach rechts: zwei Kormorane mit Schrot, einer mit Trägerschuss, einer mit Kopfschuß. Auf dem Wasser, aus überhöhter Position, schießt man am besten spitz von vorn oder hinten, da ist die Trefferfläche auf die tief im Wasser liegenden Kormorane am größten. Träger- und Kopfschüsse streben wir nicht an, sie kommen aber immer wieder vor. Teils durch unmittelbare Treffer, teils durch Abpraller.

von rechts Baffo mit Kaya und Robbi nochmal.

Ihnen einen Schönn Abend und Weidmannsheil! Stefan S., Donnerstag, 6. September 2012 18:42

Kormorane

zeitgemäß e Kormorane, leider nur mit Stahlschrot, da bei uns die Besiedlungsdichte zu groß ist, können wir Ihr MJG nicht einsetzen, würde uns aber auch reizen und die Strecke von jährlich 30 Stück sicherlich noch erhöhen. Um Fragen zum Fischreiher nicht erst aufkommen zu lassen. Der Fischreiher ist bei uns im VergrämungsAbschuß erlaubt. Die Karpfen hatten die Kormorane nach dem Schuss erbrochen (einer gleich 2 Stück). Ein Kormoran benötigt an einem Tag 500 bis 800 Gramm Fisch. Somit kann man sich den fischereiwirtschaftlichen Schaden errechnen.

Weidmannsheil aus dem südlichen Brandenburg E., Freitag, 7. September 2012 12:01

Geschoß im Flug

Da sind sie. Beachte den hellen Kormoran (2. von rechts), der vor den hellen Steinen gut getarnt ist.

Das Geschoß zieht links oben eine Nebelspur in der Luft

Das Geschoß nähert sich den Tieren

Das Geschoß schlägt ein, splittert am Stein. Der Splitterschauer erreicht die Wasseroberfläche

Die Wasseroberfläche zeigt Splittereinschläge

Die Zeit läuft weiter . . .

Überlebende und Wasserleiche - seht ihr die oben links?

Eine Leiche schwimmt oben, zwei weitere Getroffene des einen Schusses blubbern noch unter Wasser - macht drei Kormorane mit nur einem MJG quer über die Bucht. Nicht schlecht für die 7 mm Rem Mag

Drei auf einen Streich

Lutz Möller den 8. September 2012

Genau hingesehen

Zu Deinem Bericht: Geschoß im Flug, Drei auf einen Streich

Moin Lutz,

Glückwunsch zu Deinem Kormoran-Jagderfolg!

LM: Danke.

Wenn ich mir aber Deine Bilder GENAU anschaue, dann stelle ich fest, daß Du den hellen Kormoran getroffen hast und die anderen flüchten tauchend in´s Wasser!

LM: Falsch. Bei dem Schuß habe ich vorbei geschossen - leider. Sieh noch mal genau hin.

Bei einem Treffer, auch bei Splitter, sieht das anders aus, dann ist nichts mehr mit zielstrebig Kopf voran zum Wasser! Deshalb kann ich auch nur den EINEN Treffer erkennen und keine drei!

LM: Von Geschoß im Flug bis Die Zeit läuft weiter . . .  ist kein Treffer zu verzeichnen. Gerade vor Die Zeit läuft weiter . . .  schoß mein Führer drei Kormorane im Wasser hintereinander, aber ich Dussel hatte die Kamera nicht fertig. Insofern kann ich nur den ersten Film des Fehlschusses zeigen und dann Bilder der drei Getroffenen. Du hast ziemlich genau hingesehen und fast gemerkt, das da geschah. Das nenn ich gut aufgepaßt!

Für die Kormoranjagd ist das 7 mm MJG reine Verschwendung und die Hintergrundgefährdung viel zu groß!

LM: Bei 1 km Fels oder 5 km Wasser?

Dafür gibt es Besseres, z.B. die .17 Remington.

LM: Richtig, aber ich war ja der Muffel wegen dort.

Mit .17 Rem erlegt man Krähen und Elstern auch auf über 220 Meter und somit auch jeden Fuchs und auch Kormoran auch ohne Hintergrundgefährdung, sofern der Wind und der Steuermann mitspielen und den Winterfuchs dann auch OHNE Balgentwertung! Allerdings sollte man dazu einen Bergstutzen verwenden, mit freiliegenden Läufen und entsprechenden Zf., in dem man dann auch mindestens eine 6,5x65R zur Verfügung hat, um mit Deinem Geschoß auch ein Schweinchen für die Pfanne erlegen zu können. Für Deinen 7mm-MJG-Test lasse ich das natürlich gelten!

LM: Danke.

Noch besser wäre es, wenn ein 1,6 g MJG für die .17" Rem. zur Verfügung stehen würde, aber Du bietest ja nicht mal mehr die .257er und .270er an (Seltene Geschosse)!

LM: .257" nicht, aber .270" wohl! Schau mal genau hin.

Freundlicher Gruß und Waidmannsheil, Albert J., Montag, 10. September 2012 10:27

.22" Hornet für Kormoran

Hallo Herr Möller,

ich, wir benutzen bei uns im Revier (Lausitzer Teichlandschaft) die .22" Hornet Patrone Jagdauf „größere“ schußharte Wasservögel, insbesondere für Höckerschwan und auch Kormoran. Die Fluchtdistanzen vom Kormoran liegen mittlerweile deutlich außerhalb der Schrotentfernung. Die Bejagung des Höckerschwans ist mit Schrott zwar zulässig, jedoch ist eine sofortige Tötungswirkung nur sehr selten gegeben. Der Anblick eines angeschossenen Schwanes ist nicht sehr sehenswert. Teilweise gehen die getroffenen Schwäne erst in den Dörfern nieder und das ist der Bevölkerung nur sehr schwer vermittelbar. Daher versuchen wir möglich mit der Hornet, aufgrund ihrer Geschoßgröße, ihrer Reichweite und entsprechender Durchschlagenergie eine Bejagung der Schwäne und Kormorane vorzunehmen. Schwäne und Kormorane unterliegen einer vollständigen kulinarischen Nutzung oder werden an das zuständige Veterinäramt weitergereicht, das ausdrücklich explizit nach Untersuchungsproben fragt. Anbei ein Zeiger zu einer Schwanenjagd mit Schrot aus dem letzten Jahr und dazu abgegebenen Bemerkungen.

Zusätzlich kann mit der .22" Hornet auch noch Raubwild gejagt werden, bzw. als Abfangwaffe für die Fallenjagd. Vielleicht stellen Sie eine Anfrage auf Ihrer Seite um die  Nachfrage zu erörtern. Wir hätten auf jeden Fall Bedarf.

LM: Wer noch? Wofür?

Mit freundlichen Grüßen, Dipl. Ing. (FH) Fabian Völker, Freitag, 14. September 2012 10:42