Betrieb ruht bis 3. Mai wg. Afrikajagd

Lutz Möller .378" Weatherby Ladungen

Lutz Möller Geschoß 9503

für 92,8 mm lange .378" Weatherby Patrone, 65 cm Lauf GEE 226 m, 260 m ± 5 cm Reichweite

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
7,32 97,4 4.376 762 99,85 1.173 empfohlen
7,57 94,6 4.391 756 99,03 1.164
7,51 102,2 4.368 751 99,97 1.168
7,33 94,5 4.376 740 99,83 1.164
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.173 1.107 1.045 985 929 874 822
-4,5 +0,4 +3,3 +3,9 +2,1 -2,6 -10,6
Leistungen
62 61 59 58 56 57 52
15 14 14 13 12 11 10

Laufwechsel einer .378 Weatherby mit Rückstoßbremse

Sehr geehrter Herr Möller,

mit Teilnahme lese ich ab und zu Ihre fachlich fundierten Artikel mit physikalischem Hintergrund – da ich in der Familie durchaus auch etwas mit der Physik zu tun habe. Das ist aber eine andere Sache!

Ich habe gerade eine .378 Weatherby im Schrank, die aus der japanischen Fertigung kommt und etwa 1979 gebaut wurde.

Die schoß immer gut – jedoch wird der Lauf durch das hobbymäßige Schießen nicht besser und muß mal gewechselt werden. Nun frage ich mich, ob es klug ist, den originalen Weatherby Magnumlauf mit 305  mm Drallänge zu nehmen.

LM: Warum nicht?

Es gibt ja zum Glück auch noch Lothar Walther Läufe. Was würden Sie da anraten? Vor allem – wie lang sollte der Lauf sein  - bei Betrachtung der Spezialität der „Freebored Läufe“ von Weatherby?

LM: Für das viele Pulver sehr lang.

Die zu verschießende Munition sind 19,4 g Sierra Game King Geschosse oder Bonded Geschosse  - jedoch alle mit Boattail für Weitschüsse, 6,6g Vihtavuori N160 bei Federal 215 Large Rifle Magnum Zündern in Norma Hülsen bei Hülsenhalskalibrierung und 94,75 mm L6. Eine gefächerte Mündungsbremse mit Venturi-Prinzip

LM: Falsch!

und Schaufelanformung an den Ausgangsschlitzen (die Accubrake von Weatherby ist nicht so effizient) war schon immer drauf gewesen. Schußbild war bei handgeladener Munition fast Loch in Loch auf 100 m – aber dank Altern des Laufes jetzt nicht mehr so.

Beste Grüße, T.C.D., Freitag, 17. Februar 2012 20:27

Laufwechseln bei einer .378 Weatherby mit Mündungsbremse 2

Sehr geehrter Herr Möller,

vielen Dank für eine so schnelle Antwort!

Der originale Weatherby Lauf hat 305 mm Drallänge (1/12“) – nur wie sieht es da bei Lothar Walther aus? Bei Lothar Walther findet man auf der Website unter Custom Made: #5180 „Weatherby MK 5 large caliber“ 28“ (2,02 kg) Preiscode Z3) .379-16”, Durchm. 32 mm, L 716 mm, Spezial-Gewehrlaufstahl, zurückgesetzte Matchmündung mit Gewinde (für die Rückstoßbremse). Der Lauf hat mehr Drallänge als Weatherby, wie es aussieht (falls keine Fehlinterpretation des Geschreibsels von Lothar Walther) und hier muß man sich fragen, was für eine Drallänge für den Bereich der 16 - 19 g BT-Geschosse doch gut wäre.

LM: Fragen Sie die Hersteller.

Dann zur Rückstoßbremse und Ihrer Bemerkung „Falsch“: Im Auslaßbereich der Schlitze ist eine kurvenförmige Aufweitung (Querschnittsveränderung) der Gasauslässe (kann man auf dem Foto nicht erkennen), die einen Venturieffekt erzeugt.

LM: Bitte aussagkräftige Bilder auf denen ich eben das gut sehe kann.

Der Rückstoß ist ein Witz und die Sache funktioniert vorzüglich – leider macht das nur einen höllischen Krach

LM: Lies Bremsenknall. Mit Feuerschlucker wäre das nicht so. Da hätten Sie Frieden.

Sodaß ich mich stets genötigt sehe, mich in die hinterste Ecke des Schießstandes zu verkriechen -aus Erbarmen um meine Schießkollegen. Eine mit der .378 Weatherby dermaßen beschossene Sau antwortete mit einem Ein- und Ausschuß, durch den man sauber eine Bierflasche werfen konnte. Sau tot, Jäger beglückt!

LM: Das muß nicht sein. Lies Möller Geschosse wirken anders

Eine Bitte: löschen Sie stets den Namen von mir und ersetzen Sie den durch T.C.D., wenn Sie die Korrespondenz auf Ihre Webseite bringen. Danke.

Ein schönes Wochenende wünsche ich, T.C.D., Samstag, 18. Februar 2012 08:48