Lutz Möller 8x57IS Munition

 Wassertankversuche 2007

Lutz Möller 8 mm S Geschoß 8003, 30,5 mm lang, 8,2 g schwer, 2 g Splitter, BC 0,383
für 77,5 mm lange 8x57IS Patrone, 60 cm Lauf, GEE 209 m, ± 5 cm Reichweite 242 m

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
V3 [m/]
gemessen
höchst vorn
0,98 59,0 2.440 157 100 602
1,14 68,7 3.008 180 100 651
1,32 55,4 3.131 210 100 700
1,50 62,7 3.841 235 100 749
2,70 86,5 2.078 441 91,3 799
2,87 92,0 2.481 472 94,1 849
3,04 97,4 2.956 499 96,4 899
3,22 103,2 3.556 522 98,2 951

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
V3 [m/]
gemessen
höchst vorn
0,98 59,0 2440 157 100 602 Sand
1,14 68,7 3008 180 100 651 631 Sand
1,32 55,4 3131 210 100 700 661 Sand
1,50 62,7 3841 235 100 749 725 Wasser
2,70 86,5 2078 441 91,3 799 828 weg
2,87 92,0 2481 472 94,1 849 901 weg
3,04 97,4 2956 499 96,4 899 943 weg
3,22 103,2 3556 522 98,2 951 996 weg
3,60 105,0 4133 558 97,6 999 970 Wasser

Armada

Wasser + Sand von vorn

Wasser + Sand seitlich

Wasser + Sand von oben

Sack 1 + 2 kaputt, 3 noch einigermaßen heil

Ein Loch ist im Sack

Erste Ladung: 1: 602-1 auf dem 5 mm Raster

602-2

602-3 drehte sich noch in den Sand. Die Spuren zeigen es

Zweite Ladung: 631 m/s

Die dritte Ladung eben an der Grenze

Dritte Ladung: 725 m/s

Dritte Ladung: 725 m/s

Dritte Ladung: 725 m/s

Dritte Ladung: 725 m/s

Die Moin, moin,

sehr Schön Versuche. Äußerst bemerkenswert sieht ja der Geschoßrest der 3. Ladung aus – einfach abgeschert. Die Wirkung einer solchen Ladung (sprich Wundwirkung, Schuß- und Pirschzeichen, Ausschuß, etc.) bei einem Stück Wild würden mich einmal interessieren.

LM: Das gesichtet Nr. 3. Verhalten ist ein Sonderfall in einem sehr eingeschränkten Geschwindigkeitsbereich!

Könnte ggf. vergleichbar wie bei dem Springbock von Herrn Schuster aussehen. Zumindest könnten die Löcher das vermuten lassen!

LM: Das glaube ich eher nicht. Springböcke schißt man so 2 - 300 m weg. Die verwendete Patrone liefert in dem Bereich Geschwindigkeiten zwischen 856 und 747 m/s, also schneller. Die dritte Ladung an der Grenze zum Splittern ist untypisch, wie sie andern anderen, schnelleren Ladungen sehen können.

Nur schade, daß die übrigen Geschosse zwischendrin fehlen bzw. nicht zu bergen waren.

LM: Ja, sehr ärgerlich. Wir arbeiten an einer Lösung ähnlich der Wassertankversuche in Finnland.

Die Anzahl der kleinen Splitter nimmt ja scheinbar immer mit zunehmender VZiel zu.

LM Genau so verhält sich der Werkstoff unter der steigenden Belastung!

Würde eigentlich ein sich verjüngendes sprich trichterförmiges Bohrloch hinsichtlich des Aufpilzverhaltens des Geschoßrestes etwas verändern?

LM: Ja, vermutlich!

War ja nur mal so ein Gedanke. Sie wissen ja, ich bin ein großer Fan von Restgeschossen mit größerem Querschnitt (wegen der Ausschußgröße).

LM: Aber Sie bezahlen wachsende Fläche mit schwindender Tiefenwirkung! Wollen Sie den Preis bezahlen?

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Friedhelm Bode, Freitag, 5. Oktober 2007 19:59

Fünfte Ladung 828 m/s

Fünfte Ladung 828 m/s. Wir finden die Geschosse nicht!

nach dem Schuß

Wie loggen mit

Pischer

Sechste Ladung 901 m/s

Sechste Ladung 901 m/s

Eine Plane soll zeigen wohin des Gerüst die Geschosse schleudert

Die federnden Holzlatten erzeugen die Fontäne, die die Geschosse wegschießt: Leider Fehlkonstruktion!

Siebente Ladung, 943 m/s. Das Gerüst hat das Geschoß schon wieder weggespritzt!

Wir nehmen die alte8x57 MJG Munition um die Verluste zu erhellen

Durch die Planke wird es wohl nicht fliegen

Bumm → spritz → weg. Vermutlich liegen die Dinger auf dem Dach. Dummes federndes Holz!

Fliegende Planke

Nun lassen wir den letzten Wassersack weg, stellen die Kugel zu fangen stattdessen einen Sandsack hin.

Volldampf. So muß das spritzen!

Der Sandsack bringt's: Neunte Ladung, 970 m/s. Endlich ein Geschoß

Neunte Ladung, 970 m/s. Endlich ein Geschoß

Neunte Ladung, 970 m/s, Geschoß von vorn

Dieses verdammte federnde Gestell kostete einige Geschosse, die nicht zu bergen waren.

Lutz Möller 5. Oktober 2007

Siehe Bode betreffs Versuche 2