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Bayer Namibia April 2007

mit 8,5 mm Geschoß

Kudue

Hallo Herr Möller,

ich war im April wieder in Namibia, wie in den Jahren davor habe ich wieder beim Fleischabschuß behilflich sein können. Ich hatte zwei Waffen, eine SWS 2000 im Kaliber .338" Lapua Magnum mit Schmidt u. Bender 3-12x50 PMII Glas und meine bewährte R93 mit .338" RUM mit im Einsatz.

R93 in .338" RUM

SWS 2000 in .338" LM


Als erstes habe ich mit dem Wechsellauf im Kaliber .300" WSM in der R93 4 Stücke erlegt.

Als Geschosse kamen die neuen 9,7 g Barnes MRX (schwerere waren nicht lieferbar) mit Wolframfüllung zum Einsatz. Die Präzision auf dem Schießstand war Ihren KJG deutlich unterlegen. Für die Versuche aber ausreichend. bemerkenswert war, daß der jeweilige Kugelschlag, der ja auf die Schußentfernungen von meistens über 250 m gut zu hören ist, deutlich leiser als bei den Ihren Geschossen ist.

LM: Das habe ich schon mal gehört!

H. B. mit Jagdführerin und Kuhantilope, Hartebeest

Beide Jagdführer achten zu 50 % auf den Kugelschlag und machten bei diesen Geschossen immer zweifelnde Gesichter. Die Stücke lagen aber zum Glück alle in akzeptabler Entfernung vom Anschuß. Etwa in den ersten 100 m. Alle mit MRX beschossenen Tiere lieferten auf den ersten 30 m keinen Schweiß.

Mit den beiden anderen Kalibern in der .338" Klasse fieln und lagen die meisten mit dem 8,5 mm KJG lang sofort im Knall. Einmal gelang  mir zwei Oryxe in 10 m Entfernung voneinander zu erlegen. Das erste Stück verendete blitzartig, so daß das eine Stück davon nicht viel mitbekam.

Geschosse waren in der SWS die bewährten alten 12 Gramm KJGe.

In der R93 in 338 RUM verwendete ich auch mit zuverlässigem Erfolg 14,9 g schwere Winchester Fail Safe Geschosse.

Mit der SWS 2000 hatte ein Jagdfreund von mir vorher mit den Ihren  KJGen auf 255 m ein Schußbild mit 4 Schuß von 2 cm hingezaubert. Mehr kann man wirklich nicht verlangen.

Mit Jagdführer und Helfer mit zartem Küchenoryx

Kuhantilope, Hartebeest, 70 km/h schnell, liebt eher offenes Grasgelände

8,5 mm KJG Einschuß

8,5 mm KJG Einschuß etwas tief udn hinten

Mit der Jagdführerin

Oryx mit Hornverletzung

Oryxbulle

Puffotter

Sonnenuntergang

Was er nicht schrieb, aber am Telefon verriet, ist: Die meisten Treffer erzielte er lasergemessen zwischen 300 und 400 m. Nur so ist zu erklären, daß er ein Oryxdoppel strecken konnte, weil zunächst noch überlebende Oryx des weiten Schusses wegen den Jäger nicht mitbekam. Das ist das Geheimnis der weiten Schüsse!

Danke für den Bericht, mein lieber Herr Bayer! Weiter geht's mit seinem Brandenburger Maibock 2007

Lutz Möller, 14. Mai 2007

Afrika