Lutz Möller .270" WSM Munition (alt)

selbst zu laden

Lies alte Geschichten zu Lutz Möller .270" WSM Munition

Lutz Möller 6,86 mm (.270" ) MJG Geschoß 6862
seltenes Geschoß; 30 mm lang; 6,2 g schwer; 1,6 g Splitter, BC 0,426
für 71 mm lange .270" WSM 65 cm Lauf, GEE 245 m; ± 5 cm Reichweite 284 m

Masse [g] Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
3,79 92,9 4.447 689 100,0 1.117
3,78 92,7 4.437 667 100,0 1.112
3,96 95,5 4.433 734 100,0 1.134 empfohlen
3,80 93,2 4.427 686 100,0 1.114
3,97 92,7 4.437 714 100,0 1.125
3,85 94,7 4.438 640 100,0 1.101
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.134 1.090 1.047 1.006 966 927 890
-4,5 +0,8 +4,0 +5,0 +3,5 -0,5 -7,4
Leistungen
66 65 64 62 61 60 59
16 16 15 15 14 14 13

bemanteltes Bleigeschoß vor und nach dem Treffer  | mittig .270" MJG WSM Munition, recht Lutz Möller MJG Geschoß

Kitz

Sehr geehrter Herr Möller!

Anverwahrt übersende ich Ihnen ein Foto des Ausschusses eines von mir erlegten Kitzes.

Das Kitz wog 8 kg und wurde auf 140 Meter erlegt. Anscheinend ist ein Kitz zu gering und die Splitter sorgen für einen großen Ausschuß.

Wh TCH, Österreich, Donnerstag, 30. August 2007 08:54

Tag Herr T,

wo schießen Sie denn bei einem so kleinen Tier hin? Da gibt es bessere Zielwahl! Schießen Sie auf die Lunge, nicht durch die Vorderläufe.

Lutz Möller,

Absicht

Guten Tag!

ich wählte mit Absicht diesen Treffer, da ich das Lutz Möller Geschoß prüfen wollte. Gleichem Treffer mit .30-06 Lutz Möller Munition brachte bestes Ergebnis. Auch ein Freund von mir, der seine 8x75R auf Lutz Möller Geschoß umgestellt hat, beobachtete nur kalibergroßen Ein- und Ausschuß. Beim nächsten Stück werde ich den Treffer hinters Blatt setzen. Ich werde ab jetzt alle Stücke ablichten. Das werden bis Jahresende sicherlich noch zehne

WH, TCH, Freitag, 31. August 2007 11:19

.270" WSM Lutz Möller Geschoß tifft roten Recken

Guten Tag Herr Möller!

Wenn man auf die Lunge zielt, erhält man super Ergebnisse.

Einschuß nicht sichtbar.

1,5 cm Ausschuß.

Es gibt also für das Lutz Möller Geschoß keine zu geringen Tiere, sondern nur schlechte Treffer!

WH TCH, Dienstag, 4. September 2007 10:29

Danke Herr T,

dem habe ich rein gar nichts hinzuzufügen und fasse Ihre Bemerkung einfach mal als Kompliment auf und bedanke mich artig☺!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

.270" WSM Möller JG im Dauereinsatz

Guten Tag Herr Möller!

Anbei einige Fotos des Bockes, dem die .270" WSM zum Verhängnis wurde. Erstaunlich ist, daß Ein- und Ausschuß kalibergroß sind, jedoch die Federn (Rippen) längs auf beiden Seiten abgerissen sind. Wildbretentwertung NULL

Bock

.270" WSM Lutz Möller Geschoß Einschuß

.270" WSM Lutz Möller Geschoß Ausschuß

.270" WSM Lutz Möller Geschoß Ausschuß, Rippen durch!

LM: Siehe Druckwelle und Kraftstoß

Mfg TCH, ÖSTERREICH, Freitag, 7. September 2007 21:48

.270" WSM selber zu laden

Hallo Herr Möller,

ich habe im Internet Daten gesucht da ich einsteigen möchte meine .270" WSM Patrone selber zu laden. Ich bin da zufällig auf Ihre Seite gestoßen und möchte Sie bitten mir unverbindlich einen Tip-Meinung Ihrerseits zu geben? Ich habe bereits einige Kollegen, die selbst schon laden, aber ich möchte mir als Neueinsteiger einige verschiedene Meinungen von Profis wie auch Sie einer sind einholen.

Ich habe eine Tikka T3 Hunter Holzschaft mit Zeiss 6-24 56 Diavari Glas. Beides zusammen wiegt 4,2 kg Ich wohne im Gebirge, zu erlegen, Gamswild, Rehwild und Rotwild. Ich bin sonst mit der Büchse sehr zufrieden und habe gute Ergebnisse mit den gekauften Patronen. Auf einen unverbindlichen Rat Ihrerseits wäre ich Ihnen sehr dankbar. Sofern Sie einen Tip für Ladedaten hätten, wäre das auch super.

Mit freundlichen Grüßen Christian aus Südtirol , Sonntag, 30. September 2007 17:17

Tag Christian,

die .270" WSM Patrone ist für Ihre Zwecke gut geeignet. Ich habe dafür das passende Geschoß und auch die Ladedaten.

Lutz Möller,

Rakete

Rückstoßbremse für .270 WSM

Hallo Herr Möller,

ich bin Jäger wie Sie und habe mir im Überschwang der Gefühle eine FN BAR ShortTrac (51 cm kurzer Stutzenlauf) in .270 WSM zugelegt. Ich wollte halt noch einen Halbautomaten haben, sonst jage ich mit einer Heym SR 30 Keilerbüchse in .308 Win. . Es war eine reine Bauchentscheidung, die ich letztlich auch nicht wirklich bereue, da diese Waffe auch unstreitbare Vorteile mitbringt. Allerdings waren die ersten Schußversuche auf dem Stand doch ernüchternd. Darauf genauer eingehen erübrigt sich wohl. Als erstes möchte ich, um die Büchse zu zähmen, eine hdp-Bremse anbauen lassen. Können Sie diese Bremse in 6,86 liefern? Auf Ihrer Seite habe ich diese nur bis 7,6 mm gefunden.

LM: Ja: So sieht das dann aus:

hdp-Rückstoßbremse FN Bar ShortTrac

hdp-Rückstoßbremse FN Bar ShortTrac

Weiterhin ich gern wissen, ob Sie mir für diese Waffe ganze Patronen mit Ihrem Lutz Möller Geschoß liefern können.

LM: Ich nicht, aber ihr Wiederlader gern!

Waidmannsheil, Manfred Junghanns, Sonntag, 28. Oktober 2007 11:53

.270" Lutz Möller Geschoß auf Gams

Erster kapitaler Gamsbock mit .270" WSM Lutz Möller Munition auf 320 m beschossen. Reaktion: plötzlich auf den Boden gefallen, einige Schläge mit den Läufen. 4 mt. in Latschenfeld abgerutscht. Anschuß Lungenstück und Schweiß. Am Gamsbock ist kein Ein- und Ausschuß ersichtlich. Bilder folgen beim Zerwirken in 3 Tagen.

Norbert Dorfmann, Montag, 5. November 2007 17:14

Tag Herr Dorfmann,

Waidmannsheil nach Tirol! Ferne Lungenschüsse beunruhigen das Wild kaum. Die Schmerzen beim Schuß auf den „Kasten“ ohne Herz und Vorderlauf sind auch eher gering, mehr so wie Ohrlochstechen, da das rosa Lungengewebe keinen Schmerz empfinden kann und das empfindliche Rippenfell nur dünn ist und den Durchschuß nur kurz spürt. So blutet das Tier mit der von den Lutz Möller Geschoß-Splittern zerschossenen Lunge innerlich aus. Wenn der Blutdruck hinreichend abgefallen ist, schwindet zunächst das Augenlicht, dann die willkürlichen Bewegungen und die Atmung und zuletzt das Herz. Dann stirbt das Tier. Bei weiten Lungenschüssen bekommen die Tiere die Bedrohung nicht mit. Was der Treffer bedeutet, wissen die auch nicht. Also tun die bei solchen Treffern oft gar nichts, außer nach einiger Zeit umzufallen und zu sterben. Da ist ja das Schöne daran!

Wenn Sie auch ein paar Bilder der Umgebung hätten, würde ich mich darüber auch freuen. Ich liebe die Berge!

Lutz Möller,

Drei Zinnen / Südtirol

Erster Gamsbockabschuß mit .270 WSM Lutz Möller Geschoß

im Gemeinderevier Innichen

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Auf Bild 11 der Schütze von Lutz Möller Geschoß . Super, fantastisch das Geschoß. Eine solch geringe Wildpretzerstörung habe ich noch nie gesehen. Bisher habe ich etwa 30 Stück Schalenwild erlegt ( bin seit 2002 Jäger ) fast ausschließlich mit Ballistic Tip und zwei mit Barnes. Bilder vom gestrigen Zerwirken folgen. Sie brauchen nicht zu antworten !

Bild 12

Bild 13

Bild 14

Danke für die Bilder Herr Dorfmann

und ein kräftiges Waidmannsheil. Ich wäre gern dabei gewesen.

Lutz Möller, 9. November 2007,

Jugendsünden - Altersfreuden

Jugendsünden / Climb Ing., Farben der alten James Bond Filme

Drei Zinnen / Südtirol: Ich kenne die Drei Zinnen nur aus dieser Perspektive. (Westliche Zinne Nordwand, Dachüberhang im Schweizerweg) Jugendsünden.........Grinnssssssssss

Hubertusjagd 2007 - Jahrzehnte später

Hubertus

SERVUS +steinerirg+ 9. November 2007 23:01

Ja mein Lieber, D.

„Lebe Wild und gefährlich“, muß es wohl heißen. Dabei hat alles seine Zeit. Mir scheint, du hast in Deinem Leben wohl so Einiges richtig angestellt, einschließlich der Wahl Deiner Süßen.

Gruß Lutz,

Bestimmung?

Die Geschoße sind bereits eingetroffen! Die Abwicklung der Bestellung richtet sich wohl nach der v0 der bestellten Lutz Möller Geschoß (.270" WSM)?

Dankeschön! Karl Raffelsberger, Donnerstag, 17. April 2008 08:43

.270" WSM Lutz Möller Geschoß in Belgien

Sehr geehrter Herr Möller,

gern lese ich herum auf Ihrer Seite, und deshalb habe ich jetzt auch Ihre Lutz Möller Geschoß laden lassen für meine .270" WSM Blaser R93 mit Christensenarms Carbonlauf. Schußleistung auf den Stand ist hervorragend, super.

Vergangene Wochenende war ich den ersten mal zum Jagd damit. Ergebnisse:

Ansitz 1

Rehbockjährling auf 80 m auf einer Wiese. Schuß Hochblatt. Den Bock springt ohne zu zeichnen ab und läuft in den Wald. Im Wald sehe ich den Bock wieder, steht einfach da und guckt herum. Also nochmal das Absehen auf den Blatt, und raus ist der 2. Schuß. Auch diesen Bock lauft einfach weg. Sollte etwas mit meiner Büchse / Zfr los sein? Also nach 30 Minuten warten gehe ich zum ersten Anschuß. Ein bißchen Schweiß. Ich folge den Schweiß (nur ganz wenig) bis im Wald, so 75 m. Nach 5 m im Wald liegt er schon. Ich dachte der 2. Schuß war weiter nach rechts Also auch wo ich glaubte meinen 2. Schuß abgegeben zu haben, gehe ich mal sehen. Schweiß? Und eine Fluchtweg noch weiter nach rechts? Es kann doch keinen 2. Bock gewesen sein? Er hat unbedingt eine Runde gelaufen, oder? Ich folge den Fluchtweg und, was ist das rote nach 80 m? Ein 2. Jährling mit fast gleichem Kopf!

Also, SUPER Ansitz mit gutem Erfolg. Aber die Wirkung den Lutz Möller Geschoß hat mir bis dann noch nicht überzeugt. 2x Fluchtstrecke von ± 75 m mit Hochblattschuß.

Ansitz 2

Den nächsten morgen gehe ich wieder raus, auf der Suche nach Schwarzwild. Ich setze mich an den Waldrand. Schon nach 15 Minuten sehe ich auf den gemähte Wiese links vom Getreide etwas herumschnüren, einen jungen Fuchs. Das Lutz Möller Geschoß auf 120 m auf das Blatt und den Jungfuchs ist sofort verendet.

Eine Stunde später bewegt sich wieder etwas auf die Wiese. Noch einen Jungfuchs. Auch diese kommt auf 130 m ohne Weiteres zur Strecke . (Der 2. hat sogar einen Lauf vom Rehbock vom Ansitz 1 dabei!)

Ansitz 3

Am Abend sind wir zur Rotwildjagd bei einen Freund eingeladen. Schmaltier und -spießer sind frei und selbstverständlich auch Schwarzwild. Meine Platz für den Abend ist eine Erdkanzel bei eine total zerstörte Weizenfeld. Als wir zur Kanzel fahren wechselt schon 1 Stück Rotwild im Wald. Nach 45 min auf dem Sitz kommen die erste Stücke wieder raus. Auf 250 m habe ich 4 Hirsche im Anblick. Super.

Knack. Was war daß? Auf 50 m rechts stehen Alttier und Spießer. Ich warte noch 10 minuten, denn am liebsten wollten wir Schmaltier auf die Strecke haben... Keine weitere folgen, also ich entscheide mich für den Spießer, der jetzt schon 100 m im Feld steht. Den Schuß bricht und beide Stücke laufen zum Waldrand weg. Den Spießer steht einfach da und guckt herum. Fallt er nicht um? Nach 30 sec (aber erfahren wie 30 min) steht er immer noch. Also, wieder den Kreuz auf Blatt und weg ist der Lutz Möller Geschoß . Diesmal fallt er um wie vom Gewitter getroffen.


Links stehen immer noch die 4 Hirsche und äsen ruhig weiter. 30 Minuten später kommen noch 2 Spießer im Feld. Ich rufe kurz den Pächter an, und frage was ich machen soll. „Strecken“ ist den Antwort. 50 Stck. Rotwild im Jahr lassen sich nicht so einfach erreichen! OK. Jetzt stehen die beide auf 120 m und wieder lasse ich fliegen. Auch diesmal flüchten die beide in Richtung Wald. Der beschossene biegt ab und fallt nach 100 m um. Nach 5 min ist auch er verendet. Seine Kollege äst ruhig weiter inzwischen.

Eine halbe Stunde später ist den Pächter auch da und wir gehen zum ersten Spießer. Er hat 2 Schuß. 1 mal Hochblatt, und 1 mal (zu) hoch Blatt, weil ich den Rücken gekratzt habe. Aber daß erklärt das Umschlagen. Der 2. Spießer hat auch einen Schuß hoch im Blatt.

Sind diese Fluchtstrecken normal für Lutz Möller Geschoß ? Oder habe ich 4 Ausnahmen geschossen? Leider habe ich kein Bilder, weil meine Kamera hatte eine lehre Akku... Alle In- und Ausschusse 1 bis 2 kalibergroß.

LM: Jef bei kurzen Entfernungen und Blattschüssen laufen die Tier gern, weil sie den Treffer merken und sich fürchten. Das hat nichts mit dem Geschoß zu tun, sondernder Entfernung und dem Treffer. Lies dazu mehr bei Zielwahl und Fluchtstrecke!

Meine Freund hat den Abend auch einen Bock beschossen auf 120m mit .243win mit Jaguar. Kein Schußzeichnen, einfach weglaufen im Wald. Am Anschuß finden wir nichts. Also wir gehen zum Wald wo er den Bock letztens gesehen hat und da liegt er 5 m in Wald. Die beide Schulter sind durchschlagen und trotzdem hat den bock noch 100m gelaufen. In und Ausschuß beide kalibergroß. Also gleich Erfahrung wie ich mit Lutz Möller Geschoß .

Ich habe vorher auch mit Jaguar geschossen und die Erfahrungen waren meist gut, nur habe ich 2x erfahren daß Schwarzwild noch 'KWIEK' gemacht hat mit einen perfekten Schuß durch beide Schulter und Fluchtstrecke 0.

So, das wären meine Erfahrungen bis jetzt. Ich versuche noch einige weitere Stücken zu erlegen, und erst dann werde ich entscheiden ob ich weiter gehe Lutz Möller Geschoß gehe. Derzeit bin ich noch nicht ganz überzeugt vom Vorteile (außer die super gestreckte Flugbahn).

Mfg, Jef aus Belgiën, Dienstag, 1. Juli 2008 10:54

Jef,

schieße auf größer Entfernungen und hinter das Blatt. Laß Knochen, Herz und Muskeln in Ruhe. Treffer dort schmerzen. Halte hinter das Blat nur auf die Lunge.

Gruß Lutz,

Weitschüsse im Gebirge

Hallo Herr Möller

Vielleicht könnte ich Sie um einen kleinen Gefallen bitten.

Vorweg ich habe Gams-, Reh- und Rotwild mit .270" WSM Lutz Möller Geschoß mit schwarze Kappe erlegt. 5 Stück Fluchtstrecke 0 - höchstens 20 m, hauptsächlich Lungenschuß wie empfohlen, Entfernung 170 - 383 m. Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit Fluchtstrecken, bzw. Ein- Ausschuß sprich Wildbretentwertung.

Mit dem 201 Norma Pulver, daß ich zur Zeit lade erreiche ich mit Tikka T3 mit hdp-Rückstoßbremse auf 1.300 m ü. d. Meere 1.080 m/s eine Mündungsgeschwindigkeit.

Da es in meinen Revierverhältnissen oft zu 400 - 500 m weiten Schüssen kommen kann, bzw. muß ersuche ich Sie, mir, laut Mündungsgeschwindigkeit 1.080 m/s die Flugbahn von 200 - 600 m. zukommen zu lassen, da ich dies selber am Computer nicht selbst imstande bin.

Im voraus mit bestem Dank für Ihre Bemühungen Norbert Dorfmann W m h, Dienstag, 12. August 2008 12:48

 Waffe / Munition     : .270 WSM
 Geschoßtyp           : Möller 6,86 mm Lutz Möller Geschoß S
 Geschoßmasse         : 6,22 Gramm
 V0                   : 1081 m/s
 Seitenwind           : 4 m/s 

 Ballistische(r) Koeffizient(en) (G1): 

 C1=0.429@V>800 m/s; C2=0.375@V>400 m/s; C3=0.335@V>340 m/s; C4=0.423@V>300 m/s; C5=0.426@V>0 m/s;

 Tabelle verschiedener Fleckschußentfernungen - Flugbahnen zur Visierlinie in cm
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 Entfernung           100 m    200 m    300 m    400 m    500 m    600 m    700 m    800 m    900 m   1000 m 
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 100 m   Fleck          X       -4,7    -20,5    -49,5    -93,0   -154,4   -237,8   -346,3   -490,5   -673,2   
 200 m   Fleck         +2,4      X      -13,4    -40,0    -81,2   -140,3   -221,3   -327,4   -469,3   -649,6   
 300 m   Fleck         +6,8     +9,0      X      -22,1    -58,8   -113,4   -189,9   -291,5   -429,0   -604,8   
 400 m   Fleck        +12,4    +20,0    +16,6      X      -31,2    -80,2   -151,3   -247,3   -379,2   -549,6   
 500 m   Fleck        +18,6    +32,5    +35,3    +24,9      X      -42,8   -107,6   -197,5   -323,1   -487,2   
 600 m   Fleck        +25,7    +46,8    +56,7    +53,5    +35,7      X      -57,6   -140,3   -258,9   -415,8   
 700 m   Fleck        +34,0    +63,2    +81,4    +86,4    +76,9    +49,4      X      -74,5   -184,8   -333,5   
 800 m   Fleck        +43,3    +81,8   +109,3   +123,7   +123,4   +105,3    +65,2      X     -101,0   -240,4   
 900 m   Fleck        +54,5   +104,3   +143,0   +168,5   +179,5   +172,6   +143,7    +89,8      X     -128,2   
1000 m   Fleck        +67,3   +129,9   +181,5   +219,8   +243,6   +249,5   +233,4   +192,3   +115,4      X     
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 233 m   GEE           +3,7     +2,7     -9,4    -34,6    -74,5   -132,2   -211,9   -316,6   -457,2   -636,2   
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Geschw.         m/s  1007,0    937,6    871,9    809,3    744,0    679,0    617,3    558,8    504,7    454,4   
Energie       Joule  3153,8   2734,4   2364,2   2037,0   1721,7   1434,0   1185,3    971,1    792,1    642,3   
Windabweich.     cm     1,4      6,1     14,1     26,2     42,2     63,7     91,5    125,6    169,4    221,3   
Korrektur   MOA/m/s   0,109    0,236    0,361    0,503    0,649    0,817    1,005    1,207    1,447    1,702   
Flugzeit          s   0,096    0,199    0,309    0,429    0,557    0,698    0,853    1,021    1,212    1,420   

SUPER SUPER SUPER DANKE DANKE DANKE SUPER, Norbert Dorfmann, Dienstag, 12. August 2008 16:47

370 m Hirsch

Hallo Herr Möller,

Meine derzeitige Lieblingspatrone ist die .270 WSM. Vor 3 Wochen ist ein Hirsch auf 370 m gefallen. Wirkung und Treffergenauigkeit waren wie immer hervorragend!

Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang V., Mittwoch, 16. September 2009 05:58

LM: Waidmsnnsheil, Herr V.. Gibt`s Bilder?

330 m Spießer

Spießer mit .270" WSM - Lutz Möller Geschoß, auf 250 m eingeschossen, 330 m steil bergauf, Fleck angehalten - Fleck getroffen. Präzision wie immer perfekt!

FG W.V., Sonntag, 11. Oktober 2009 09:34

.270" WSM für Gebirgsjagd?

Sehr geehrter Herr Möller,

Sie hatten mir freundlicherweise im September schon einmal bei der Auswahl der passenden Patrone für eine neue Büchse geholfen. Die Wahl fiel damit auf eine Sauer 202, 7x64 mit 60 cm Lauf. Leider hat sich das Unternehmen Sauer seither nicht von der besten Seite gezeigt. Die anfangs angegebene Lieferzeit von 14 Wochen erschien schon seinerzeit recht lang. Mittlerweile sind jedoch schon 18 Wochen ins Land gegangen sind und es war zu erfahren, daß die Lieferung erst „im April“ erfolgen könne. Nach den bisher mit Sauer gemachten Erfahrungen mit dem Kauf einer anderen Waffe und mit der jetzigen Bestellung darf man ruhig davon ausgehen, daß die Versprechung „April“ frühestens den letzten Tag des Monats (wahrscheinlich aber später) bedeutet, d.h. insgesamt mindestens 33+ Wochen Lieferzeit zu befürchten sind. Diese Vorgeschichte nur als kleiner Beitrag zu Ihrer Website zum Unternehmen Sauer, falls von Interesse.

Was die Waffe angeht, scheint es also geboten, eine Alternative zu suchen. Meine Wahl wäre eine Sako 85. Hier beginnt jedoch ein Abwägungsproblem: Für 7x64 bietet Sako leider nur eine Lauflänge von 57 cm. Nach dem Studium Ihrer Website habe ich verstanden, daß diese Lauflänge für die Patrone nicht optimal, da zu kurz, ist.

LM: Ja, 56 cm sind für ein 7x64 zu kurz!

62 cm Lauflänge bietet Sako für .270" WSM (und .300" WSM). Ich jage überwiegend im Gebirge auf Reh-, Gams- und Rotwild. Nach dem, was ich auf Ihrer Seie über weite Schüsse und Tiefenwirkung etc. gelesen habe, würde mir die Kombination dafür geeignet erscheinen. Da aber in Ihrer Website auf .270" WSM in dieser Hinsicht, z.B. in Ihrem Artikel „Munitionswahl“, nicht ausdrücklich eingegangen wird und ich mich ungern alleine auf mein angelesenes Verständnis der Materie verlassen möchte, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dazu Ihre Meinung mitteilen könnten.

1) Halten Sie die Kombination Sako Hunter mit 62 cm Lauflänge mit .270" WSM für die Gebirgsjagd gut geeignet?

2) Falls Sie o.g. Frage bejahen: Von wem könnte ich .270" WSM fertig geladene Patronen mit Lutz Möller Geschoß beziehen ?

3) Würden Sie (z.B. nach Abwägung mit der geringeren Auswahl und Verfügbarkeit von .270" WSM Munition) letztendlich die Nachteile der Kombination 57 cm Lauf mit 7x64 (für die Gebirgsjagd) in Kauf nehmen?

Soweit Sie mir mit der Beantwortung der Fragen behilflich sein könnten, wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen, Ludwig K., Freitag, 15. Januar 2010 13:44

Moin Herr K.,

Sako fertigt für die Mutter Beretta vorwiegend für den amerikanischen Markt und bietet daher vorwiegend amerikanische Patronen an. 6,86 mm Patronen (.270") spielen in Europa keine wesentlich Rolle, in Deutschland schon gar nicht. Ich rate daher von .270" an. Hier nehmen wir 7 mm Patronen. Wenn „WSM“, dann sollten  Sie nach einer 7 mm WSM Ausschau halte, die durchaus zu Gebirgsjagd gut geeignet wäre.

Waidmanns Heil, Lutz Möller

.270" WSM Büchse

Tag Herr Möller,

man bot mir gerade eine Winchester 700, 61 cm Lauf, fast neu, in .270 WSM an.

Winchester 700? Das war wohl eher eine Remington 700.

Da ich sowieso eine Waffe für die Rehwildjagd in Dänemark, auch für weite Entfernung suche, frage ich mich, ob das wohl die richtige Patrone wäre (natürlich mit Lutz Möller Geschoß ). Erbeuten will ich dort, wie sie wissen, Reh, Dam, Rotwild (gelegentlich). Was sagen Sie?

LM: Seltenes Kliber und damit seltenes Geschoß, dessen Verfügbarkeit nicht immer gewährleistet ist.

Soweit ich weiß, hat die Winchester 700 ja das bewährte 98'er system?

LM: Nein, überhaupt nicht.  Das hat einzig nur der bewährte 98er!

Hülsen sind so ich sehen konnte ja nicht mit unsinnigem Gürtel und gut zu bekommen.

LM: Die ähnlich 7 mm WSM wäre im 98er ein gute Patrone

Waidmannsheil Axel Strelow, Sonntag, 23. Januar 2011 14:46!

Seltene Geschosse im Kaliber .270"

Hallo Herr Möller,

ich lasse mir z.z. einen Heym SR30 für die Patrone .270" WSM bauen. Damit möchte ich natürlich jagdlich Ihr Lutz Möller Geschoß verwenden.

LM: Seltene Kaliber zu wähllen ein schlechte Gedanke. 6,86 mm Lutz Möller Geschoß werden nicht immer verfügbar sein. Wechseln Sie zu 7 mm WSM!

Mit freundlichen Grüßen,

Hallo Herr Möller,

danke für Ihre Antwort. Ich werde die Sache kurzfristig anleiern.

Zur Patrone: Die Entscheidung war nicht einfach. Ich wollte unbedingt einen SR30 mit Wechsellaufmöglichkeit nach oben. Dies deshalb, weil ich annehme künftige politische Entwiclungen werden die bisherige Möglichkeit kippen, sich als Jäger unbegrenzt mit Langwaffen einzudecken.

LM: Dann wird um so wichtiger, sich richtig zu entsceiden, statt die Schränke mit unbrauchbarem „Schrott-ab-Werk“ zu füllen.

Ein Wechsellauf wird dann wohl trotzdem immer noch gehen.

Im „G“-Bereich der SR30 wird mindestens die 6,5x68 angeboten, die ich aus 2 Gewehren bis heute nicht zum Schießen gebracht und die deshalb wieder verkauft habe.

LM: Das lieget aber nicht am 6,5 mm Kaliber oder der 6,5x68 Patrone!

Die 7mm WSM hätte ich klar favorisiert, aber die bietet Heym nicht an.

LM: Schon geragt?

Die .270" WSM als „moderne“ Patrone sollte keine Probleme mit einem langen Kegel haben und die kurze Pulversäule sollte sich gut in Leistung umsetzen lassen.

Leistung liebte l-a-n-g-e Kegel

Kurze Kegel kürzen Leistung

Außerdem denke ich mir„öfter mal was Neues“! RUAG sei Dank, erhält die .270 WSM ja momentan bei uns wenigstens eine gewisse Verbreitung.

LM: Nehmen Sie meinetwegen gern RUAG .300" WSM oder .270" WSM Hülsen, aber formen Sie die auf 7 mm WSM um und laden das 7 mm Lutz Möller Geschoß

WH, M. Unger, Gesendet: Dienstag, 25. Januar 2011 14:54

Brandmeister

Danke für die schnelle Antwort, habe ich mir auch so gedacht. Vorteile bringen Benchrestgesenke wirklich nicht, aber wenn sie schon mal da sind.

Ich habe mir auch schon selbst geholfen, die ersten 20 Lutz Möller Geschoß geladen und meine Waffe, Glas darauf eingeschossen. - Ich habe die von Ihnen zugesandten Ladedaten verwandt und die Patronen mit 4,14 g IMR 4350 geladen. Das ist die vorletzte Stufe vor der „starke Ladung“, sollte also kein Problem sein. Bei Quickload habe ich das Geschoß 7.04, 6.2, Möller 6,86 mm Lutz Möller Geschoß nicht gefunden.

LM: In Quickload findenSie die Lutz Möller Geschoß.bul mit Anleitung!

Nach Eingabe der Daten allerdings dann die Warnung „6,8% Preßladung, , Brennschluß nach Mündungsdurchgang, .“ bekommen.

LM: Das sehe ich ganz anders. Prüfen Sie Ihr Eingaben. Ich erkenne zu wenig Pulver, zu wenig Druck!

Die Lauflänge meiner Waffe ist 65 cm, nicht 61 cm, wie Ihre Annahme war ( meine Schuld). Das Trefferbild war ausgezeichnet, zwar nicht Loch in Loch, wie die vielen Kunstschützen auf Ihren Seiten das so können, aber 3 cm bei 3 Schuß sollten für jagdliche Zwecke ausreichen.

Was aber für alle Umstehenden auf dem Schießstand offensichtlich erschreckend war, war das extreme Mündungsfeuer! Worte, wie Flammenwerfer oder „Brandmeister“ waren noch harmlos.

LM: Benutzen Sie dagegen doche meine 7 mm HDP Bremse oder den FS7! Auch muß die Ladung zum Geschoß passen, nicht wie Ihre ganz unzureichenden Angaben. Am besten bleiben Sie bei meiner Empfehlung!

Meine Frage also - ist die Ladung doch zu stark?

LM: Nein aber ganz falsch!

Wären Ihre Ladedaten für eine Lauflänge von 65 cm deutlich anders?

LM: Nein.

Muß ich bei dieser Ladung in Zukunft vor jedem Schuss das ungute Gefühl haben, der Verschluss meines R93 landet in meinem Gesicht?

LM: Bei der R93 immer!

Der Grund für die Wahl dieser Ladung war ja die Überlegung, das rel. leichte Lutz Möller Geschoß mit möglichst hoher Geschw. ins Ziel zu bringen.

LM: Aber ohen hohen Druck über weite Strecken fliegt das nicht schnell!

Eberhard Weißkopf, Donnerstag, 10. Februar 2011 20:59

.270" WSM Daten

Guten Abend Herr Möller,

Herr Weißkopf hat wie Sie richtig schreiben falsche Daten.

Die Komponenten sind jedoch gut.Ich lade 4,4 g IMR4350 und 6,86 mm Lutz Möller Geschoß mit 0,5 mm Abstand zu den Zügen in der .270" WSM, Messe 1.110 - 1.135 m/sek und ein oft von Vielen nicht geglaubtes Loch in Loch Schußbild kommen dabei raus. Mittlerweile wurden von mir 4 verschiedene Waffen in diesem Kaliber so versorgt und alle funktionieren einwandfrei.Übrigens im Gegensatz zu Ihnen halte ich sehr viel von der 270 WSM,die bei uns recht verbreitet ist, hingegen von der 7 mm WSM sehe ich weit und breit nichts. Auch die 270 Win ist hier in Österreich sehr beliebt und oft zu sehen!

Mit freundlichen Grüßen Wolfgang.V., Samstag, 12. Februar 2011 21:13

Pro Hunter .270 WSM, vernünftige Wahl?

Sehr geehrter Herr Möller,

wieder sind Abende und Nächte mit stöbern im schier unendlichem „Encyclopedia Moellerius“ vergangen … unglaublich die Menge von Wissen, scharfe Meinungen und Ratschläge was sich da alles findet. Bravo !

Ich beabsichtige mir demnächst eine Steyer Pro Hunter anzuschaffen (Prozedur vorm KVR schon eingeleitet – Kal. aber noch nicht in der WBK eingetragen). Die Waffe scheint generell sehr gut zu sein mit einer standardmäßig sehr guten Treffergenauigkeit und eine angemessen Lauflänge von 650 mm. Als Kaliber überlege ich die .270 WSM (ich weiß, seltene Kaliber)!

LM: Deshalb solten Sie davon Abstand nehmen.

Aus den folgenden Gründen: Ich habe mein Revier in Dänemark und die Dichte von Damwild ist beträchtlich (steil gestiegen innerhalb die letzten 3-4 Jahren). Außerdem gehe ich auch in Schweden jagen (hauptsächlich Damwild aber öfters Chance auf Schwarzwild). Wie sie wissen brauche ich da ein Geschoss von mindestens 9 Gramm Gewicht.

LM: Mit meinen Jagdgeschcossen nicht für Dam- oder Schwarzwild, auch nicht für Elche, siehe hier!

Bis jetzt war ich immer mit Leihwaffen unterwegs (6,5x55 oder 30-06) aber damit nicht richtig zufrieden. Mit Standardmunition schießen die mir beide zu „krumm“ (Abstandsinterval etwa 50-250 m) und den Rückstoß der 30-06 mag ich auch nicht. In anderen Worten, Ich brauche eine Patrone die sich ein bisschen wie mein .243 schieße (flach), bloß eine Nummer größer. Die Büchse muß sich auch mit diesen schweren (mir aufgezwungenen) Brocken „wohl fühlen“

LM:  Ach was, laden Sie hart, schnelle, leichte!

Ich bevorzuge immer leichtere, schnellere kleinstmöglichen Kaliber-Geschosse und Wirkung statt brachiale Zerstörung und ggf Wildbretvernichtung.

LM: Richtig!

Skandinaver essen Herzen.

LM: Sie nicht?

Mit Lutz Möller Geschoßen bringe ich aber meines Wissens nicht 9 Gramm auf der Wage in den „kleineren“ Kalibern (bis 7 mm).

LM: Nein. Das ist auch gar nicht nötig! Die sind so gut wie sie sind.

Öfters haben sie der 7 mm WSM befürwortet aber die ist doch nur ein bißchen brutaler als die .270WSM

LM: Nein.

Das muß wirklich nicht sein.

LM: Das sit auch nicht so!

Außerdem scheint mir die .270WSM im kommen zu sein, reale Schwierigkeiten bei der Munitionsbesorgung sind daher wohl nicht zu erwarten.

LM. Eben doch!

Auch die 6,5-284 Norma gefällt mir, ist angenehmer zu schießen – scheint aber noch seltener zu sein, und auch hier meldet sich das „9 Gramm Problem“. (Die Geschoßmasse und E100 Forderungen in DE sind viel flexibler).

Die .270WSM Patrone gefällt mir von den Daten her, hart und flach … aber ja, ja, .. alles mit dementsprechend mehr Rückstoß zu „bezahlen“ .. (sehr ähnlich der 30-06).

LM: Denken Sie über einen Feuerschlucker nach, siehe FS7. Der mindert den Rückstoß.

Nun, eine Leihwaffe kann ich nicht ändern, aber eine eigene .270 WSM ließe sich wohl wunderbar mit einer ihrer Rückstoßbremsen ausrüsten.

LM: Gewiß.

Dadurch erhoffe ich mich eine Minderung von 30-40%. Treffen diese Überlegungen zu?

LM: Ja, mit meinen Jagdgeschossen siehe Rückstoß!

Obendrein überlege ich eine ihrer Feuerschlucker montieren zu lassen.

LM: Gut!

Minderen die den Rückstoß genau so eine offen hdp alleine?

LM: Nein, etwas weniger. Allerings fehlen der unangenehme Bremsenknall und das blendene Mündungsfeuer!

Sind die frei auswechselbar?

LM: Ja, mit einem M15x1Feingewinde an oder abzuschrauben. Siehe Bremsenanbau!

Ist ein Feuerschlucker im waffenrichtlichen Sinne ein „Schalldämpfer“?

LM: Ich meine nicht, siehe Schalldämperrecht und FS7-BKA-Feldversuch!

Ich weiß, Herr Standhaft in Johanneskirchen würde sich gegebenenfalls um Lutz Möller Geschoß kümmern würde, aber kann er auch die Änderungen an der Büchse (Gewinde) ausführen?

LM: Keine Ahnung. Fragen Sie ihn selbst.

Können sie mir ggf. eine BüMa ihres Vertrauens im Raum München empfehlen?

LM: Ja, siehe Bremsenanbau!

Wenn die Wahl zwischen der ProHunter und einer Browning X-Bolt stünde …. Welche würden sie nehmen ?

LM: Ich kenne die nicht und kann dazu nichts sagen. Nehmen Sie die, die Ihnen besser liegt.

Im Voraus vielen dank für ihre Zeit und Bemühungen (und Ihren Netzplatz)

Mit freundlichen Grüßen, Steen D. Lassen, München, Mittwoch, 30. März 2011 11:41

Lückenfüller?

Hallo Herr Möller,

ich bin seit 5 Jahren Lutz Möller Geschoß Jünger (.222, .243, 30.06, 300WM und 375 HH). Ich habe aus bekannten Gründen (bla, bla, bla) meine 2 x R93 mit allen Läufen verkauft und kaufe jetzt neu R8, Sauer 202 oder Mauser 03, schauen wir mal. Die Patrone .375" HH möchte ich beibehalten, da ich mit Lutz Möller Geschoß sehr zufrieden bin (Sau, Elch bis Oryx), alles lag im Feuer oder gleich daneben. Nun meine Frage für Fuchs, Reh, Gams bis Sau, Elch in Europa hatte ich bis jetzt kein Problem mit .243 und .30-06, möchte aber was ändern. Auch wenn selten, bietet sich die .270 WSM an, die einerseits leicht (6,2 g) aber doch Schmackes hat (fast wie 300 WM). Könnte diese Patrone wirklich das Band zwischen 243 und 300 WM sein, Trefferlage+ und geringe Einbußen auf beiden Seiten eingerechnet? Zur Not bleibt mir bei Saujagden in Ungarn ja noch die 375 HH und Afrika natürlich. Ihrer Seite entnehme ich Bilder von (nicht geplatzten) Füchsen bis gestreckten Keilern (mit der .270 WSM), was mich hoffen läßt. Etwas Sorge bereitet mir eine kurze Schußentfernung und der dadurch entstehende höhere Schaden oder habe ich einen Denkfehler bei der Lutz Möller Geschoß und sie macht keine Schwierigkeiten bei einem 80m Lungentrefferknopfbock?

LM: Bei richtiger Zielwahl und Treffer nicht!

Man ist wie immer sehr hilfsbereit, jedoch kenne ich seine Liebe zur 300 WM, die ich in einer Browning BLR Take down bei Rieglern führe und schneller bin als jede Blaser. Schußleistung mit der Lutz Möller Geschoß auch 1a (zig Schweine - 0 Nachsuchen, egal ob Teller, nona! oder Lunge). Ich schieße keine Kleeblätter, aber ich treffe dorthin wohin ich ziele, bin ich nicht sicher, bleibt der Finger gerade.

Auch wenn Sie die .270er WSM Patrone nicht schätzen, wird sie jetzt auch von allen namhaften europäischen Herstellern gefertigt, sodaß Ihrer Verbreitung nichts im Wege steht - mit Ausnahme einer gewaltigen Konkurrenz und sturen Modernisierungsgegnern („Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht“). In den USA und Kanada ist sie etabliert, sogar in Afrika findet man sie besser als die .270 oder .280 - wer sie aus der Praxis kennt. Ich habe festgestellt, Sie sind gegebenenfalls (mit stichhaltigen Beweisen, logisch!) auch bereit ihre Meinung zu ändern, was sehr für Sie spricht und deßwegen lege ich auch Wert auf eben diese.

Bitte antworten Sie wertfrei, bringen es die Lutz Möller Geschoß in einem kleinen, rasanten Geschoß auch auf kurze Entfernungen

LM: Ja.

Oder empfehlen Sie diese nur für Schüsse über 200m.

LM: Auch. Sehen Sie doch mal 6,5 mm Afrika 2004. Mehr müssen Sie nicht wissen.

Die Geschichten auf Ihrer Seite mit Kudus auf 250 m und Füchse auf 120 m oder zerschossene Rehe auf ?m mit der .270 WSM helfen mir wenig, da es ja auf die Treffpunktlage ankommt, aber ausgehend von der richtigen Treffpunktlage (hoffentlich immer, aber unwahrscheinlich), kann das gehen oder übersehe ich da etwas.

LM: Das geht!

Wenn ja kann ich mir vorstellen mir der .270" WSM und der .375" HH für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Ich will nicht mehr (2 Schäfte, 5 Läufe) jede Menge Daten nachsehen müssen, sondern mich auf meine Waffe verlassen können - und die Jagd genießen - egal ob was Passendes kommt. Hauptsache ist, ich kann mein Handy abdrehen;-)

Ich weiß, es gibt kein Universalkaliber . . .

LM: Doch: Mit dem richtigen Geschoß schon, nämlich zwischen 6,5 und 8 mm aus den passenden Patronen.

. . . aber ich denke mit der .270" WSM nicht .270 (400 Joule weniger E0) komme ich der Sache schon recht nah.

LM: Mündungsenergie braucht Sie gar nicht zu kümmern. Es kommt auf die Splitterenergie und Restbolzeneindringtiefe an!

Verfügbarkeit macht mir keine Sorge, wird besser werden, die 6,35, 7,65 sowie 9 mm kurz und diverse Gewehrexoten gibt es ja auch immer noch (Frére und vom Hofe). Ich finde die Entwicklung zu einem rasanteren Pulver logisch und sinnvoll, nur die Umsetzung ist noch nicht perfekt. Für eine .300 WSM bin ich nicht, da sie keinen wirklichen Unterschied zur 300WM darstellt, ausser für kurze Systeme, die .270WSM zu .270 sehr wohl (Leistung, Flugbahn). Sie können das Schreiben gern veröffentlichen, aber bitte antworten Sie per mail, da ich (selbstständig = selbst und ständig) an die 100 Stunden per Woche arbeite und nicht immer Ihre Seite verfolgen kann.

Liebe Grüße aus Österreich und Weidmannsheil, St.K., Samstag, 30. April 2011 14:30

Hallo Lutz,

vor einigen Tagen bat mich ein Jagdkollege, ich solle mit ihm zum Büchseneinschießen kommen, da er mit seiner Remington .270 WSM, mit den „MJG“ Probleme habe.. Dieser Jagdkollege (er ist selbst Wiederlader und schießt seit 3 Jahren Lutz Möller Geschosse), brachte mit dieser Waffe immer ein wirklich ausgezeichnetes Schußbild zustande. Aber, so der Kollege, seit einiger Zeit eben nicht mehr. Ich sagte ihm noch, er solle drei verschiedene Ladungen verladen, mit verschiedener Patronengesamtlänge, da ich mit dieser Methode immer schnellen Erfolg hatte.

Auf die Frage, wo er die Lutz Möller Geschosse denn herhabe, antwortete er „so wie immer, bei Sax“ - Oje, dachte ich.

Am Schießplatz angekommen: nichts, die drei Ladungen schossen wirklich zum Kotzen, über 30 cm (!) Streuung auf 100 m (ein Schuß war gar nicht auf der Scheibe).

Ich habe daraufhin alles kontrolliert, Schaftschrauben, ZFR, Montage, Verschlußabstand, Laufmündung und Laufinneres: es schien alles in Ordnung zu sein. Der Kollege hatte im Vorfeld, als er von mir hörte, daß Sax und LM eben nicht daßelbe seient, von einem anderen Kollegen einige MJG „geliehen“, die original von Dir stammten. Er hat auch diese verladen, 8 Stück mit verschiedenen Ladungen: auch diese Patronen wurden verheizt, und siehe da, 8 Löcher in ~ 4 cm Streukreis auf 100 M (mit verschiedenen Ladungen!). Meinem Kollegen fiel ein Stein vom Herzen, mir auch. Bilder habe ich leider keine, es regnete in Strömen und die Scheiben wurden beim abtransport beschädigt.

P.S.: Dem Kollegen fiel vor dem Wiederladen auf, bei den Sax Geschossen war die schwarze Plastikspitze sehr leicht zu setzen war, sodaß die mit leichtem Ziehen von der Hohlspitze rausgezogen werden konnte. Auch die Hohlspitze war, im Vergleich zu Deinen originalen MJG, in wesentlich unterschiedlicher Form gebohrt. Wahrscheinlich hat sich damit auch die Gewichtsverteilung des Geschosses so verlagert, daß die Dinger nicht mehr fliegen so wie sie sollten. Das Kupfer hingegen war, so fiel mir auf, nicht schlecht verarbeitet. Drehspuren außen waren nämlich keine zu erkennen.

Wenn du diesen Bericht veröffentlichst, bitte ohne Namen, oder nur mit meinen Initialien FFI, Montag, 13. Juni 2011 19:32

.270" MJG

Hallo Herr Möller,

danke für die rasche Antwort.Ich bin in Graz in der Steiermark zuhause, aber nach Wien sind es mit dem PKW nur 2 Stunden. Ich bin , obwohl mit der Wirkung Ihrer alten MJG sehr zufrieden, doch an den neuen MJG sehr interessiert. Der Grund dafür ist meine Waffe Steyr Mannlicher Klassik in .270 WSM.Steyr verbaut hier standardmäßig einen 60 cm Lauf und mit der doch recht kräftigen Ladung habe ich ein mächtiges Mündungsfeuer und auch ein Springen der Laufmündung.

Natürlich wäre die Lösung dafür Ihr Feuerschlucker.Dagegen spricht aber erstens mein Wohnort in Österreich durch die Rechtslage und zweitens mein Gebirgsjagdrevier, in welcher die kürzere und leichtere Waffe natürlich seine Vorteile hat.

LM: FS7-160 demnächst Titan-Dural, 185 g Masse, verlängert Lauf 90 mm, umschließt Lauf 70 mm, Anschluß 12 mm langes M15x1 Feingewinde paßt gut in das Gebirge.

Aus meiner Sicht wäre hier Ihr neues Geschoß mit einer etwas moderateren Ladung im Bereich 1.000 m/s vo eine ideale Lösung, da ja scheinbar das härtere Messing auch schon bei geringeren Geschwindigkeiten entsprechende Splitterwirkung zeigt. Ich werde mit meinen Restbeständen bestimmt noch dieses Jahr das Auslangen finden, aber im Winter muß es dann doch zu einer Entscheidung kommen.

LM: Bis dahin sieht die Welt anderes aus.

Nochmals besten Dank für Ihre Mühen und ein schönes Wochenende,

Andreas Kuhnert, Freitag, 1. Juli 2011 15:41