Lutz Möller .300" Win. Mag.

Jagdgeschichten 4

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Lutz Möller Geschoß 7627

Strecke 100 Stücke

Guten Tag Herr Möller

nein, alles in Ordnung, und damit keine Unannehmlichkeit bei mir, bei weiterem Bedarf melde ich mich bei Ihnen.

Meine bisherige Bilanz: ca. 100 Stück Schalenwild mit der .300 Win. Mag. also Rehe, Sauen, Dam- und Rotwild meist auf Bewegungsjagden- bisher ist kein Stück mit Treffer verloren gegangen, (ein paar ohne Treffer schon - Die Geschoßwirkung neben dem Stück ist halt gleich null). Meist hatte ich bei Treffern im Maschinenraum kurze bis gar keine Fluchtdistanzen, immer 2 € großer Ausschuß und entsprechende Gewebezerstörung, ein normales Ausmaß an Hämatomen. Ich habe zudem rund 40 Abschußberichte in das Bundesforstprojekt der praktischen Erprobung bleifreier Geschosse von Carl Gremse geliefert und damit dort mit 300 Win. Mag. und KJG als einzige Geschoß-Kaliber Kombination den Einsatz über 300 m bestätigt bekommen, aber das wissen Sie ja sicher.

LM: Nicht nur. Meine .308 und .30-06 schnitten ebenso vorn ab. Lies Abschlußbericht „Ergänzende Untersuchungen zur Tötungswirkungen zeitgemäß er Geschosse“ der FH Eberswalde. Eine Schlappe für meinen Wettbewerb (sagte ich bereits 2009). Mehr lies in Geschoßwirkung!

Von der Bandbreite der Erlebnisse:

Eine Sache noch, der Schwachpunkt der 300 WinMag ist seit jeher der kurze Hülsenhals. Dieser hat anfangs teilweise zu lose sitzenden Geschossen geführt, da nur 2 Führbänder des KJG gehalten werden. Abhilfe geschaffen habe ich mit einer Taper-crimp Matritze, seitdem sitzen die KJG nicht nur nur bombenfest, sondern die ohnehin gute Präzision hat sich nochmals verbessert. Trotz Krempe halten die Hülsen genauso lange, etwa 5 Ladezyklen, dann reißt meist der Hülsenhals.

LM: In der 86,5 mm langer 300 WM Patrone (Normmaß, 84,84 mm) sitz ds 7627 mit drei (+50%) Führbändern im kurzen Hals. Das hilft!

Halten Sie mich bitte wegen der Kurzbahner in 8 mmS auf dem laufenden oder anderer Entwicklungen in diesem Einsatzbereich.

LM: Kurzbahner sind eingestellt. Das Vorhaben wird nicht weiter verfolgt.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Björn Conrad,  Samstag, 23. November 2013 21:53

Einige Gemsen

Hallo Herr Möller,

ich habe einige Gams mit der 300 win. Mag. 200 – 340 mtr. mit zufriedenstellenden Ergebnissen erlegen können.

LM: Sehr schön, Waidmanns Heil!

Beste Grüße, Friedhelm Nispel, Montag, 2. Dezember 2013 07:46

Erschütternd

Herr Möller,

für die Drückjagden benötige ich ein zuverlässiges Geschoß. Meine Erfahrungen mit anderen Herstellern (Hornady GMX, Barnes Vor-Tx)waren erschütternd. Entweder 20 cm Streukreise trotz chemisch-mechanischer Reinigung oder Rehe die original geplatzt sind und trotzdem nachgesucht werden mußten. Sauen die trotz guter Treffer ohne zeichnen weiterlaufen usw. Ich erwarte gern Ihr Angebot für 100 geladene Patronen, um diese dann in der nächsten Saison zu versuchen.

Vielen Dank. mit freundlichen Grüßen, Hans-Hermann Will

Erste Erfahrungen mit MJG

Sehr geehrter Herr Möller,

pünktlich mit meiner neuen Waffe, einer Mauser M12, erhielt ich MJG Munition, die ich ausgiebig auf dem Schießstand und im Revier auf verschiedene Entfernungen prüfte. Hier überzeugte Ihre Ladung (.300 WM) durch sehr angenehmes Rückstoßverhalten und vor allem durch gute Präzision (aus neuer, genannter Waffe, mit mir als Schütze, jagdähnliche Auflage: 1,4 cm / 100 m oder besser). Besonders das Einschießen auf GEE = 230 m war eine Freude. Auf so weite Entfernung Fleck halten zu können und sicher zu treffen schafft ein beruhigendes Gefühl für die Jagd.

Vor einer Woche konnte ich Ihr MJG das erste Mal jagdlich einetzen. Bei einem Abendansitz in einer Windwurffläche erblickte ich eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang auf 230 Meter einen Rotspießer. Aufgrund der weiten Entfernung eräugte er mich aber nicht, während ich mich mehrmals umsetzte, um eine gute Schußlage zu finden. Wind bekam er auch keinen von mir. So äste er zwischen brustHöhen Brombeeren und jungen Birken hin- und herziehend seelenruhig. Als Jungjäger mit erst 4 Stück Schalenwild auf dem Zähler, zögerte ich lange Zeit, da die Entfernung doch erheblich war. Schließlich besann ich mich auf das Einschießen, bei dem ich gute Ergebnisse erziehen konnte, und als der Hirsch mit der Kammer frei stand, faßte ich mir ein Herz und schoß. Im Schuß zeichnete das Stück eindeutig, indem es mit den Vorderläufen schlagartig einknickte und dann rückwärts umfiel. In dem Wissen Fleck halten zu können, hatte ich auf den von Ihnen empfohlenen Haltepunkt gezielt, kam aber etwas höher ab. So saß der Treffer statt hoch in der Lunge auf der Wirbelsäule knapp hinter dem Schulterblatt (9. Brustwirbel). Kein Wunder daß das Stück sofort fiel und lag. Allerdings ohne zeitnah zu verenden!

LM: Wie das?

Der Geschoßbolzen hatte die Wirbelsäule sauber durchschossen und danach ausgeschossen. Zwei grobe Splitter hatten die Lungen gelocht und in Höhe der Kammermitte ausgeschossen. Leider lebte der Spießer noch eine Weile mit den beschriebenen Verletzungen.

LM: Mit Wirbelsäulentreffer gar nicht möglich! Sie verwechsleln hoffentlich kein schlegelndes, totes Tier mit einem lebendige, kranken. Oder doch? Lies Wie stirbt Wild!

Der hinzugerufene Hundeführer (bei dem Treffer natürlich keine Flucht, aber das Stück war im Höhen Bewuchs in der Dunkelheit mit Hund schneller zu finden) gab ihm den Fangschuß ~ 1 Stunde nach dem Schuß und ich stand vor meinem ersten Stück Rotwild.

Donnerstag, 25. September 2014 16:36

Wirbelsäulentreffer

Sehr geehrter Herr Möller, einen Wirbelsäulentreffer zu überleben, ist sehr wohl möglich, es kommt auf die Höhe der Verletzung an.

LM: Gewiß. Ich sprach soeben fernmünlich mit dem Jungjäger. Er meinte, er habe die Wirbelsäule knapp hinter dem Vorderlauf durchschiossen. Wo treten nun die Nerven für die Lunge aus dem Rückenmark aus

Rotwildskelett

Rotwildskelett

Ohne Atemlähmung u./o. spinalen Schock kann eine solche Verletzung - zumindest eine gewisse Zeit - durchaus überlebt werden. Wolfgang Schäuble wurde seinerzeit von einer .38 er aus unmittelbarer Nähe in die Wirbelsäule getroffen. Darüberhinaus haben die Splitter beim dem Spießer offenbar kein großes Gefäß getroffen. Bezüglich der Randpatronen möchte ich noch anmerken, daß diese aufgrund der im Vergleich zu bleihaltigen Geschossen höheren Treffpunktlage von 15 bis 25 cm in festverlöteten kombinierten Kipplaufwaffen nur eingeschränkt verwendungsfähig sind.

Mit freundlichen Grüßen R.V. (bitte nur Initialen)  Donnerstag, 25. September 2014 18:46

400 m Flucht mit Lapua Naturalis

Guten Tag Herr Möller,

bitte liefern Sie mir eine Schachtel.

Ansonsten bin auch ich, wie so mach ein Vorredner von mir, mit Ihren Geschossen sehr zufrieden. Keine bis sehr kurze Fluchtstrecken bei keiner bis sehr geringer Wildbretentwertung!

Ganz anders bei .300 Win. Mag. mit Lapua Naturalis: Rothirsch (von meiner Kopovhündin und mir nachgesucht) auf gelaserte 123 m beschossen. AmAnschuß fand sich kein Schweiß oder andere Pirschzeichen, außer tiefen Eingriffen. Die Wundfährte zog sich im Schilf- u. Morastgebiet ohne irendwelche Pirschzeichen über 400 m hin. Am Ende der Wundfährte lag der Hirsch mausetot mit einer „10“ auf der Einschußseite, aber leider ohne Ausschuß.

Deshalb kommt mir nur Ihr MJG in die Büchse!

Mit weidmännischen Grüßen aus der Schorfheide M. S. , Mittwoch, 1. Oktober 2014 13:35

Wild boar and dog

Moose hunting day 1 Bänarp, Sweden

Hi Lutz!

After 3 ½ hours of waiting in your favorite stand I decided to have a cup of coffeé and dived down in my rucksack and grabbed my thermos flask. When I looked up the boar was standing in front of me for a few seconds. Dumped the flask grabbed the "Green Monster" and shot the boar in front of the front leg and angled though the spine, just a few metres in front of the dense bushes where your pigs have fell into. Distance 84 m and running, measured with my Leica 1600 rangefinder.


The dog ate one ear of pig. Thats a habit the dog has.

LM: Svante, I wish I was with You and Kurt there.

Svante Jonsson, Montag, 13. Oktober 2014 23:01

Schußfleisch

Hallo Herr Möller!

Ich hätte eine Frage: Ich bräuchte wieder 3 Schachteln Munition für meine .300 Win Mag! Da ich ja schon länger Ihre Patronen benütze, habe ich natürlich etliche Hülsen (~ 150 Stück - nicht ganz, ein paar findet man ja nicht mehr wenn man zwei, drei Stück auf einmal schießt). Damals versuchte zuerst eine Schachtel und dann aufgrund der guten Erfolge gleich zwei bestellt! So, jetzt die eigentliche Frage - sind die Hülsen alle gleich groß?

LM: Ich vermute das, kann das aber nur geiß sagen, wenen die alle gewogen und (±0,1 g) gleich schwer sind

Ich bin begeisterter Jäger aber ein technisches „Nackerpatzerl“! Ich weiß nicht, ob es da Unterschiede gibt, weil das zwei verschiedene Bestellungen waren. Soll oder kann ich Ihnen die Hülsen zurückschicken?

LM: Nein. Besser wäre einen Wiederlader in Ihrer Umgebung, der Ihnen die Hülsen wieder instandsetzt und lädt, zu finden. Das kommt Sie bei der Menge auch günstiger.

Wenn das geklärt ist würde ich dann bitte gleich drei Schachteln Patronen bestellen - wie das letzte Mal bitte von der gleichen Reihe bzw. Losnummer oder wie das heißt! :-)

Ich erlege im Jahr so zwischen 30 - 40 Stück Wild und muß sagen, bis jetzt bin ich von der Wirkung Ihrer Geschoße sehr überzeugt bin! Beim Rehwild fällt mir auf das es bei reinen Lungenschüssen meistens Fluchtstrecken zwischen 15 und 60 Metern gibt. Aber das ist ja eh geöhnlich.

Wenn man ein bißchen zu weit hinten schießt (LM: Weichschuß) (was ja hin und wieder vorkommen soll) bleiben die Rehe die meistens amAnschuß liegen, aber geben dafür einen ziemlichen Dreck beim Aufbrechen! Muß man halt anständig ausschneiden!

LM: Um das Wild innen einwandfrei sauber zu halten, solten Sie weiche Treffer zu vemeiden suchen.

Trotzdem ist mir lieber ein bißchen weiter vorn und vielleicht eine Schulter kaputt, als das ganze Stück verdreckt!(Schussentfernung zwischen 40 und 240m)

LM: Ganz richtig!

Beim Rotwild kann ich auch nur eines sagen - alles tadellos! So richtig starke Stücke habe ich nicht erlegt, die stärksten mit Ihrer Munition erlegten Stücke hatten so um die 75 kg aufgebrochen ohne Haupt (Ein Dreierhirsch und Alttiere)Schußentfernungen lagen zwischen 100 Metern (Tier und Kalb, beide breit hinterm Blatt, beide schlagartig zusammengebrochen) und 270 Metern (Tier und Kalb, Kalb mit Lungenschuß auf 50m - Tier spitz von vorn fiel amAnschuß).

Bezüglich Wildbretzerstörung kann ich auch nur berichten fast alles bewegt sich im gewöhnlichen Rahmen! Etliche Stücke zerwirkte ich selbst. Bei den Stücken die selbst (in der Decke) vermarktet werden, kenne ich die Abnehmer meisten und erkundige mich dann immer, wie die Stücke waren! Auch da kommen dann meistens gute Nachrichten! Hin und wieder kommen leider Hämatome vorl, aber das kommt leider immer und überall vor!

Richtiges Schußfleisch ist allerdings nicht viel vorgekommen!

LM: Was bezeichnen Sie mit „Schußfleisch“?

Wildbret ist wohl das hochwertigste und beste Nahrungsmittel, daß es gibt und mir ist sehr wichtig die Stücke gut zu verwerten!

Bezüglich meiner Patronenfrage und Bestellung würde ich mich über eine Antwort von Ihnen sehr freuen! Falls Sie vorhaben dieses Schreiben auf Ihre Seite zu stellen, bitte ich das ohne Namen zu tun!

Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil für die letzten Jagdwochen Fö. A.T., Montag, 24. November 2014 09:20

Was Kurzes

wunderschönn guten Morgen, Herr Möller!

Ich kenne leider keinen Wiederlader in meiner Nähe dem ich vertraue, deswegen schicken Sie mir bitte 150 Stück Patronen in .300 Win Mag!

Dann hätte ich da noch eine Frage: Ich würde mir im Laufe des nächsten Jahres gern ein zusätzliches Gewehr anschaffen. Mit meiner .300 Win Mag bin ich sehr zufrieden, nur ist diese mit dem 65er Lauf doch eher auf der langen Seite! Deswegen möchte ich mir für die Zeit der nicht so ausgedehnten Jagd und für Nachsuchen (Ich bin Hundeführer) gern ein „Kurzes“ (Gewehr) anschaffen! Welches Gewehr und vor allem welche Patrone könnten Sie mir hier empfehlen? Man sollte allerding bis 250 Meter auf Rotwild schießen können! Ich dachte an eine 7x57 oder .308 Win! Sind damit mit einem 50er Lauf noch vernünftige Ergebnisse zu erzielen?

LM: Wenn Sie meine Munition verwenden auf alle Fälle. Siehe zu Reichweite bis 300 m und Wirkung Geschoßwirkung. Die kürzesten Büchsen, die Sie erwerben können, sind Kipplaufbüchsen, z. B. eine Merkel K3 extrem mit ½ m Lauf, wie ich sie in 308 in Finnland 2014 verwendete. Die bietet statt herkömmlicher Sicherung einen Spannschieber. Sie führen die Waffe geladen aber ungespannt sicher. Wenn Sie schießen werden, spannen Sie geräuschlos und sind bereit. Springt das Stück ab, entspannen Sie und sidn wieder sicher. Repetierer sind meist viel länger. Als Kurzrepetierer bietet sich die Merkel KR 1 an.

Vielen Dank im Voraus. Mfg AT, Mittwoch, 26. November 2014 08:22