Lutz Möller 2007 in Afrika

Gnu

Die Geschichte | Einleitung | Brits | Oppivalle | Botswana | Geparde | Kudu | Elefanten | Gnu | Zebra-1 | Löwe | Impala | Versuche | Zebra-2 | Lutz 7x64 Elch 2008 | Tello 7x65R 2009

Einsames 300 m Streifengnu am Hang in Botswana

Botswana Nikon Tele Gnu

Botswana Gnuschädel von der letzten Trockenzeit, als viel Wild verhungerte

Swartwater / Südafrika

Links Fossi / Swartwater | Rechts die Riesfamilie

Gasthaus in Swartwater

Teich vor der Swartwater Lapa

Der Anschi� lauert immer und über all: Krokodilwarnschild! Der Teich ist nicht sauber!

Lapa mit Feuer

Gu�eisentopf wartet

Wir freuen uns

Nachtaufnahme

Lewis grillt Fleisch

Mondsichel über dem Krokodilteich

Gnue an der Fütterung vor dem Krokodilteich. Da wird nie gejagt.

Nachtjagd auf Gnu

Blaugrün schimmerndes Auge in der Nacht (Kunstbild, später). Das Auge verriet nachts die Beute, nur 40 m vom Anschuß

Das kann meine 7x64

Umriß in der Nacht

Im Licht

Der gesuchte Bulle mit den abgekämpften Hörnern liegt

Wo ist der Einschuß? Da!

Nein hier: Einschuß spitz von vorn hoch in die Kammer durch die Lungen

Das in Südafrika unvermeidliche Trophäenbild

Krïäftiges Gnu, der abgekämpften Hörner wegen im Wildpret sehr stark

7 mm Lutz Möller Geschoß Schußwirkung

7 mm Geschoßbahn vom Knopp bis zu den kurzen Rippen wohl eine Meter durchs Gnu, davon > 40 cm Fleisch + Knochen, Rest 2 Lungenflügel, kein Herz

Einschuß aus der Decke am Haken

Einschuß aus der Decke am Knopp

Gnu von innen

Einschuß in Brustkorb innen nach der Schaufel und 30 cm Fleisch ~ 2 cm

Am Haken mit Fastauschuß

Nach ~ 1 m Tier Steckschuß unter der Decke

7x64 KJG Munition vor und nach dem Gnu

Lutz Möller 7 mm KJG fällte ein großes Gnu mit Lungenschuß binnen 40 m

Lutz Möller 7 mm KJG  fällte ein großes Gnu mit Lungenschuß binnen 40 m

Lutz Möller 7 mm KJG  fällte ein großes Gnu mit Lungenschuß binnen 40 m

Lutz Möller 7 mm KJG  fällte ein großes Gnu mit Lungenschuß binnen 40 m

Das 7 mm Lutz Möller KJG  zersörte nach der knöchernen Blattschaufel und ~ 30 cm Vorderlauffleisch beide Lungenflügel

Das Herz sparte ich mit dem hohen Schuß bewußt aus, um die Wirkung des reinen Lungenschusses zu zeigen.

Die Leber bekam einen Splitter ab.

Die kaputten Lungen mit zerstörten Gefäßen über dem Herzen sind der beste Treffer

Totes Auge von Swartwater

Tara Tara

Nach dem hervorragenden Lungenschuß soll nun der Herzschuß auf ein Gnu folgen. Aber die sind nicht zu kriegen. Die Farm nahe Brits ist eingezäunt. Auf dem Weg begrüßten uns eine Elandkuh mit 2 Kälbern (Elande führen ihre Kälber bis zu vier Jahre mit sich).

Elandkalb

älteres Elandkalb

Stelzenholzhaus

Weg

Die Gegend ist bergig, runde Kuppen und mit Büschen und Bäumen bewachsen. Das Holzhaus steht auf Stelzen. Steinhäuser sind auch da. So hat man genug Schatten für die Wagen. Etwa 100 Gnue stehen auf der Farm, davon werden jährlich 20 geschossen (der Zuwachs). Zebras sind auch da. Diese sind weniger scheu, da sie kaum bejagt werden. Die Gnue sind sehr viel scheuer. Wir kamen für einen Herzschuß (das war der Plan) nie nahe genug an die Gnue heran.

Wie schon in auf der Jagdfarm Swartwater ist an die Gnue nicht heranzukommen. Nach 10 Wochen Jagd geht nichts mehr

Gnudickung

Am Abend pirschten wir einen Gnu auf dem Rückzugberg im dichten Busch auf dem Plateau auf 70 m. Tunnelblick von hinten. Arsch gesehen. Streifschuß. Zu weit außen. Bei der Nachsuche kamen Katrin und Cornel auf 50 m an das Gnu heran, ohne Waffe. Wir mußten die Nachsuche aufgrund der hereinbrechenden Nacht abbrechen. Drei  Leute haben das links mit einem Streifschuß versehene Tier gesehen, aber keiner hat den Gnadenschuß gesetzt. Südafrikaner schießen nicht auf angeschossenes Wild, sondern nur auf heiles. Andere Länder, andere Sitten. Sonderbar! Am nächsten Morgen um 6:30 Uhr wurde die in der Nacht abgebrochene Nachsuche fortgesetzt. Wir fanden eine Spur. Die linke Vorderschale klaffte auseinander. Wir marschierten 2 Stunden. Dann warteten wir eine Stunde auf Bottis. Dieser sah Kudus, Impala, Gnue, verlor aber die Spur in den Bergen. Um 10:30 Uhr wurde die Nachsuche am Berg abgebrochen.

Tara Tara, Ausblick in die bewässerte Ebene nördlich von Brits

Rückzugsgebiet der Gnue in der Mittagshitze ohne Wasser oben auf dem Berg

Hinten stand das Gnu

Rückblick vom Anschuß

Schützenstand beim Baum

Anschuß

Hier war der Blick durch den Tunnel auf das Gnu von hinten

Am rechten Hang in der Mitte klapperten Roiböcke über die Steine, kein Gnu

Cornel hatte das angeschossene (von achtern falsch angetragener Längsstreifschuß am linken Vorderlauf ) Gnu 50 m vor sich, leider ohne Waffe. Ich war 50 m weiter rechts hinter dem Roibock her. Die Dämmerung fällt schnell. Wir steigen ab.

Am nächsten Morgen wird die Nachsuche um 6:30 fortgesetzt

Buschfeld im morgendlichen Schatten

Erste Sonne am Berg über dem dichten Busch. Das weiße Papier zeigt die letzte Fährtensichtung von gestern an.

Die Sonne steigt.

Wundfährte

Gespreizte Schalen zeigen den verletzen Vorderlauf

Das angeschossen Gnu läßt den verletzten Lauf schleifen

Wir sind 4,5 km vom Anschuß. Der Streifschuß kann die Lunge nicht verletzt haben, nur Wildpret. Dabei wäre der schlechte Schußzu weit außen gar nicht nötig gewesen, aber ich wollte ja keinen Weichschuß antragen. In der Lage (Tunnelblick und großes Tier von hinten) wäre mit dem MJG der Schuß unter die Schwanzwurzel ins Becken angebracht gewesen. Ihn nicht gewählt zu haben, bleibt mein unverzeihlicher Fehler. Der Kraftstoß auf das Becken hätte das Rückenmark hinter dem letzten Wirbel hinreichend genug geschert, um das Tier im Knall mit ZNS-Wirkung sicher zu Boden gehen zu lassen. Der noch notwendige Fangschuß hätte binnen einer Minute oder weniger erfolgen können.

Wie solche Lage zu retten gewesen wäre muß noch besprochen werden. Aber wie immer gilt, unter Last werden nur die bekannten und geübten Verfahren gekonnt. Was der bekannte Gedanke nicht anbahnt, kann der willenlose Arm nicht greifen. Dazu später mehr.

Mein drittes angeschossenes verlorenes Wild in meiner Laufbahn werde ich nie vergessen (und die beiden davor auch nicht).

Afrika

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