Betrieb ruht bis 3. Mai wg. Afrikajagd

Brauchbare Treffer

Lutz Möller MJG Munition Restbolzen

In Finnland nahm Ralf im November 2011 einige Filme auf, als er zwar vor dem Wild, das Wild leider aber nicht vor einem sicheren Kugelfang stand. Kurzbahnmunition hatte er auch nicht geladen. Also schoß er mit der Kamera, statt mit der Plempe. Das bracht mich auf den Gedanken das selbe mal in Afrika zu versuchen, um zu zeigen, wie brauchbare Treffer wirken. Um das zu verstehen, welche Treffer brauchbar sind, lies Wundwirkung. In diesem Falle Lutz Möller Afrika 2012 nutz ich die 8x68S m it dem MJG, ganz wie im letzten Jahr Lutz Möller Afrika 2011.

Alle kommenden Filme werde ich in MP4 Video für Internet Explorer 9, Chrome oder Safari veröffentlichen. Trotz.php5 können Firefox und Opera das Format nicht darstellen. Sie sind für MP4 Video also nicht brauchbar.

Hirsch Lungenschuß Loimaa 2011

Ein großer Weißwedelhirsch kam gelaufen. Ich schoß ihn mit dem passenden Vorhaltewinkel in die Lunge.

Zehnender Weißwedel Hirsch

Einschuß von rechts in die Lunge in der Decke

Einschuß von rechts in die Lunge aus der Decke

Einschuß links aus der Decke (gedreht)

Einschuß innen

Ausschuß innen

So kann ein brauchbarer Treffer aussehen. Der getriebene Hirsch kam mäßig flott und ging nach dem Lungentreffer vielleicht noch 35 m oder so. Mit solchen Fluchtstrecke ist bei beunruhigtem Wild bei Lungentreffern zu rechnen. Lies auch Wie stirbt Wild?

Hirsch Rückgratreffer Loimaa 2011

Der nächste Film zeigt einen schwierigen Schuß, nämlich stehend freihändig auf stehendes Wild. Nicht nur weil die Schußentfernung sehr weit war, sondern besonders weil das Wild stand. Auf bewegtes Wild schießt man in der Drehung. Der eigenen Leib bewegt sich, so daß ein gutes Körpergefühl immer da ist. Die Gegenkoppelung arbeitet mit veränderlichen Signalen, aus denen gut nachgeführt werden kann. Die flüssige Bewegung ist gleichmäßig und daher vorhersehbar. Damit kann man gut treffen. Das unbewegte Wild erfordert den ruhenden Schützen, dem dabei die Empfindung der Bewegung fehlt. Die kleinen Steuerausschläge  - sich senkrecht zu halten  - sieht der Schütze als ein Kreisen, oder Eiern oder Achten der Waffe um das Ziel. So kommen bei ruhenden Wild stehend freihändig geschossen häufiger Fehlschüsse vor.

Da liegt er

Ralf kommt

Einschuß in der Decke auf das Rückgrat. Siehe Nervenwirkung

Mein MJG und ich

Beste Stimmung

Alle Mann sind da

Tiere auch

In der besiedelten Landschaft zwischen den H�usern zu schießen ist gefährlich. Man muß sehr genau auf Kugelfang achten.

Svante mit Zigge

Bergespur

Kleiner Bock mit  Rückgrattreffer

Beute auf dem Wagen

8x68S MJG

Mein Bock mit Namenschild im Schlachthaus

Ausschuß aus der Decke

Einschuß aus der Decke

Ein und Ausschuß innen. Mit solchem Rückgratreffer fällt jedes Tier am Anschuß. Lies Nervenwirkung

Finnische Landschaft mit Feuerschlucker

Oryx Trägerschuß 2012

Für Afrika 2012 hatte ich Filmausrüßtung mit Brennweiten bis 1.000 mm (bezogen auf 24x36 mm Kleinbildformat umgerechnet) und Bildstabilisierung, so daß Bernie auch sehr weite Tiere „heranholen“ konnte. Die Abbildung entsprachen in voller Vergrößerung in etwa meinem Leitz 10x40 Doppelglas. Die Schärfentiefe ist dann nur sehr kurz. Die Fokussierung ist schwierig. So sind nicht alle Filme von photographisch erster Güte. Man möge mir, bzw. Bernie als Neufilmern die Mängel verzeihen. Gleichwohl sind einige merkwürdige Streifen dabei herausgekommen. Hier ein Oryx, der erst angepfiffen werden mußte, damit ich ihn waidgerecht schießen konnte, nämlich auf den Träger. Der liegt beim Oryx so:

Da liegt der Oryx

von der anderen Seite betrachtet

Bernie

Simon

Ausschuß

Einschuß, Trägerschuß von hinten

Unser braver Landkreuzer . . .

. . . war leider zu schwer für die von ihm im Angriff heruntergefallene Nikon im Sand. Vollschaden. Kaputt!

Erst hatten wir kein Glück. Dann kam auch noch Pech dazu.

Schakal stehend freihändig

Ein flüchtiger Trägerschuß auf den kleinen Schakal in der Nähe im Gras.

Hier liegt der Schakal mit flüchtigem Trägerschuß am Platz gefallen

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

Lutz Möller, Samstag, den 28. April 2012

Nicht die Patrone, sondern der Treffer zählt

Moin Lutz,

auch bei Lapua haben sie nun einen Artikel über die Studie von über 8.000 Elchabschüssen (im Gewichtsbereich von 200 bis 550 kg Lebendgewicht) veröffentlicht, dabei haben sie festgestellt, auch mit der kleinen 6,5x55 beträgt die Fluchtstrecke  nur 43 m, also bloß 2 m mehr als mit der .308 bzw. der 9,3x57 (41 m).

 Also, wie schon du bereits mit der 308 Win auf Büffel in Australien bewiesen hast, zählt der Treffer (und vor allem das Geschoss), aber nicht die Patrone. Bei vielen ist die Meinung aber noch "umso größer die Patrone - desto besser deren Wirkung"... Wünsch dir noch einen guten Rutsch ins Neue!

Mfg Fabian, Montag, 28. Dezember 2015 11:18

Does size matter?

“You can never use too much gun” or is the use of a “sledgehammer to crack a nut” unrecommendable overkill…

For some years the trend among European hunters has been "bigger is better".
Will bigger calibers do a better job on the European game species?

South Carolina Department of Nature Resources (DNR) conducted a study on several issues relating to hunting of White-tailed deer - typically weighing up to 100 kilo - and one of the conclusions where: “No difference in effectiveness of various calibers.” (smallest caliber used was .243)

In a major Swedish study based up on the killing of 8.830 moose - normal weight for adults 200-550 kilo - they noted e.g. how far the animal ran after the shot and number of shots per killed moose. The differences in terminal efficiency among the most widely used calibers proved marginal. The average moose ran 41 meters after the shot with a 308 win. Which was exactly the same distance for the 9,3x57. One of the Swedes' favorite calibers 6,5x55 where noted for killing 2.792 moose with 43 meters as the average distance of running.

To achieve a fast and efficient kill the most crucial factor is not the caliber - but the shot placement.

Placing the shot correctly is a product of knowing and respecting your own limits.

LM: Es kommta darauf an das Wild zu kennen! Siehe Wildscheibe.

Push your limits by practice and experience. "Practice makes perfect" - the ability to shoot fast and hit your target well are the keys to success. Therefore, the common European hunter should IMO choose a common medium-caliber with easy available cartridges for training and reasonable in terms of price and invest time and money in training.

Look at the bullet, if you want to optimize your guns terminal efficiency and get clean kills. Research indicates a significant difference of terminal effects based up on the bullet construction - but that is another story.

Shoot straight and hit hard!

Peder Mørch Pedersen, 16 December 2015, Team Lapua Denmark

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