AZF Prüfung bestanden☺

Lutz Möller 6,5x57R Munition

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Ein gewerblicher Wiederlader fertigt damit 6,5x57R Munition. Ich aber nicht.

Inhalt 6508 | 6507 | Für Kippblockverschluß | Geißkitz | Jagderfolg in Großbritannien | Bitte keine Zensur | Überläufer | Präzision 6,5 mm Geschosse | 30 Stücke Schalenwild im Jahr | Kleiner Drilling für Hochwild | Ich bin kein Steigbügelhalter | Brauchbare Zulieferer | Ein Zeichen zu setzen! | Ein Schweizer spricht | 6,5 x 57R Einschießen | 6507 Drallstabilität | 6507 Drall | Sau vom Gebrächschuß erlöst | Künstlicher Mond | Kein künstlicher Mond | Gar kein künstlicher Mond | Gartenlampe | 6,5 x 57R Einschießen II | 6508 auf der Scheibe | 6,5x57R und 30R

6508

Lutz Möller 6508 MJG

Lutz Möller 6,5 mm MJG 6508 | 27 mm Länge | 5,8 g Masse | BC 0,418 | 1,1 g Splitter | 11 mm Setztiefe |
für 72,70 mm lange 6,5x57R Patrone aus 60 cm Lauf | 229 m GEE | 265 m ± 5 cm Reichweite

Masse [g] Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
2,90 91,2 3.307 706 97,93 981  
3,00 91,3 3.283 716 99,23 990  
3,24 97,1 3.288 784 99,20 1.014 empfohlen
Flugbahn
Weite [m] 0 50 100 150 200 250 300
Schnelle [m/s] 1.014 987 960 935 909 885 860
Bahn [cm] -4,5 +1,2 +4,4 +4,9 +2,6 -2,6 -10,9
Leistungen
            > 50
            > 10

6,5x57R 6508 MJG Patrone

Setztiefe

6,5x57R Setztiefe

Die 6,5x57R Patron wird mit dem 6508 MJG 72,70 mm lang

6507

6,5x57 6507

5te Erbfolge in 6,5 mm: 33 mm lang | 6 g schwer | BC 0,445 |  für 4 Splitter geschlitzt | 6,5x57 Drall ≤ 220 mm

Bei 830 m/s durchdringen die Splitter 9 cm Fleisch.

6,5x57 6507

in 77,7 mm langer 6,5x57R Patrone aus 60 cm Lauf → GEE 220 m, ± 5 cm Reichweite 255 m

Masse [g] Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
2,85 90,5 3.279 699 98,07 964  
2,95 90,7 3.260 709 99,33 973  
3,20 96,9 3.307 779 99,41 1.002 empfohlen
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.002 964 928 892 858 824 791
-4,5 +1,3 +4,5 +4,8 +2,0 -4,1 -13,9
Leistungen
            > 50
            > 10

Bei 220 mm Drall → Kreiselstabilität = 1,23

Sehr geehrter Herr Möller,

hier kommt mein erster Eindruck. Bisher habe ich 2 Sauen und 2 Rehe erlegt. Wirkung umwerfend, allerdings gute Treffer, die auch bei anderer Munition so gewirkt hätten. Gewöhnungsbedürftig: In 3 von 4 Fällen waren die Einschüsse zerstörender als die nur kalibergroßen Ausschüsse.

LM: Ja, das ist so.

Ich würde das  freilich als Nichtfachmann - zurückführen auf die Rasanz des Geschosses mit der Folge sehr früher Splitterwirkung.

LM: Lies Splitter, RestbolzenMöller Munition wirkt anders.

Das ist zwar nicht schecht, aber, wie schon gesagt, gewöhnungsbedürftig. Beim ersten Mal glaubte ich, meine mit 56 Lenzen schon fortgeschrittene Altersdemenz hätte mir einen Streich gespielt (Verwechslung der Einschußseite). Nur in einem weiteren Fall (Fangschuß aus 10 Meter Entfernung) waren Ein- und Ausschuss in etwa gleich groß.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Peter Kremer, Sonntag, 1. Juli 2012 05:49

Für Kippblockverschluß

Betreff: Ihre Ladedaten für 6,5x57 / Randpatrone

Sehr geehrter Herr Moeller,

nachdem ich die Hülsen 6,5 x 57R für meinen Blaser Großkaliber - Bergstutzen mit Kippblockverschluß (KBV) ladefertig hatte, habe ich vorsichtshalber nochmals in Ihre Ladeangaben geschaut und zu meinem nicht gerade geringen Befremden festgestellt, daß die Ladungsdaten der Randhülse der randlosen gleichen!

LM: Ja, für KBV!

Da ich Ihre Sorgfalt kenne und gleichermaßen schätze, kann es sich m. E. nur um ein Versehen handeln, denn die Randhülse ist ja nur für 3.300 bar Höchstgasdruck zugelassen, wobei der sehr stabile Kippblock - Verschluß der vorliegenden Waffe ein Sicherheitsplus darstellt. Liege ich mit meiner Mutmaßung richtig?

LM: Ja.

Wenn ja, darf ich empfehlen, die Ladungsddaten für die Randhülse zu mindern, bevor ein etwas weniger Bedarfter aus den Ladedaten einen Fehler ableitet.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil Ihr  Wolfgang Louen, Freitag, 17. August 2012 19:14

LM 6,5x57R Munition mit MJG

Guten Tag Herr Möller,

ich suche 6,5 x 57 R Munition.

Bieten Sie bereits LM Munition mit Ihrem MJG-Geschoß bereits an (Beschuß erfolgt),oder noch nicht? Zeithorizont?

LM: Nein noch nicht. Ich baue derzeit den Laden um. Im neuen Laden werden dann auch 6,5x57R MJG angeboten werden, zunächst mit unbestimmterm Lieferfrist, da die Munition erst entwickelt und beschossen werden muß

Falls noch nicht erwerbbar, fertigen Sie 6,5x57R Munition mit dem kupfernen MJG-Geschoß?

LM: Nein.

Danke im voraus für Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen, Bernd Reißmüller, Mittwoch, 17. Oktober 2012 21:58

Geißkitz

Sehr geehrter Herr Möller,

besitze noch restliche 6,5x57R (Kupfer). Damit erlegte ich vorgestern damit auf 60 Meter ein Geißkitz (aufgebrochen 12 kg), Lungenschuß, Einschuß kalibergroß, Ausschuß ~ doppelte Kalibergröße. Blutergüsse keine 5 Millimeter um die Schußlöcher, einfach nur vollkommen. Ich hoffe, die bestellte Ersatzlieferung (jetzt wohl aus Messing) genau so wenig Wildbret zerstört wie das alte.

LM: Gewiß. Siehe auch Kupfer oder Messing?

MfG, Dr. Peter Kremer, Montag, 12. November 2012 21:33

Jagderfolg in Großbritannien

Loch im Baum

Bitte keine Zensur

Sehr geehrter Herr Möller,

nach 50 Abschüssen mit Kupfer und bisher rd. 30 mit Messing (bis auf ein paar Füchse nahezu ausschließlich Reh- und Schwarzwild bei Entfernungen im Gebirge zwischen 20 und 150 Meter) mit der 6,5x57R folgende Erfahrungen:

• Präzision bei Kupfer und Messing gleichwertig (gut).

• Wildbretverlust: Minimal. Beim Schwarzwild unterscheiden sich die Wildbretverluste zwischen Kupfer und Messing kaum. Beim Rehwild waren sie bei den Kupfergeschossen spürbar geringer als bei den Messinggeschossen. Bei letzteren landen doch ab und an Splitter in den Edelteilen (Rückenfilets/Keulen), was natürlich weniger schön, allerdings auch „wirksamer“ ist.

• Tötungswirkung: Vollkommen ausreichend, jedoch braucht man schon öfter einen Hund. Da ich einen brauchbaren habe, bleibe ich bei Ihrer Munition.

Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald
(bitte keine „Zensuren“, falls Sie meinen Erfahrungsbericht publizieren wollen)

LM: Klar!

Dr. Peter Kremer

Im Rahmen einer Lagerzählung sind einige 6,5 mm Schätze aufgetaucht (auch 6,5x57R), so daß nun auch solche Munition wieder angeboten wird. Nicht sofort, aber in absehbarer Zeit.

Lutz Möller, Montag, der 16. September 2013

Überläufer

1 Patrone (2 Einschüsse, 2 Ausschüsse)

Sehr geehrter Herr Möller,

ein nicht alltäglicher Vorfall: Überläufer beschossen mit 6,5x57R MJG, Schußentfernung ~ 50 Meter steil bergab.

Beim Abschwarten bemerkte ich 2 unmittelbar nebeneinander liegende Einschüsse und 2 unmittelbar nebeneinander liegende Ausschüsse, parallele Schußkanäle im Abstand von 2 bis 3 cm. Wildbretentwertung nahezu null.

Freundliche Grüße, Peter Kremer, Mittwoch, 18. September 2013 18:26

Präzision 6,5 mm Geschosse

Sehr geehrter Herr Möller,

mein Jagdherr und Jagdfreund Mathias Donner hat mir immer schon mehr als Positives über Ihre Geschosse berichtet. Nun bin ich selbst überascht - gar erstaunt - über die Präzision Ihrer Geschosse. Ich habe es nach längerer Zeit endlich geschafft ein Los 6,5x57R mit Ihren Geschossen zu laden (Ladedaten wie auf Ihrer Seite, nur in Hirtenberger Hülsen). Diese schoß ich am 18. Oktober in meiner älteren Antonio Zoli mit gelötetem Laufbüdel - nicht gerade die Präzisionsgarantie - aber von den, nach der ZF Nachjustierung, rund 20 abgegebenen Schuß (jeweils rund 3-5 Minuten Pause dazwischen) - kein Schuß außerhalb der 10 auf 100 m ! Das hab ich mit dieser Wafffe und anderen Geschossen nie geschafft! Super Produkt - Danke! Jetzt bin ich noch mehr auf die Zielwirkung beim Wild gespannt.

Die besten Grüße, Christoph Schaufert M.A., Montag, 21. Oktober 2013 13:26

30 Stücke Schalenwild im Jahr

Hallo Herr Möller,

danke der Nachfrage, nein , wir sind quitt. Bei der Gelegenheit, ich bin inzwischen treuer Anhänger Ihrer Mumpeln.  Ich verknalle in einigen Kalibern noch Bestände selbstgeladener KJG´s (9,3 x 74R, 6,5 x 57 R) und in 270 WSM die MJGs mit bestem Erfolg. Bei im Schnitt der Jahre 30 Stück Schalenwild im Jahr ergeben sich gemäß meiner Excelaufzeichnungen

1. Schußweiten von 15 - 265m

2. Durchschnittliche Schußweiten von 2010: 102 m | 2011: 107 m | 2012: 111 m

3. Durchschnittliche Fluchtstrecken von 2010: 7,4 m | 2011: 6,3 m | 2012: 6,8 m

über 50% Rehwild 15% Sauen 20% Damwild 15% Rotwild

Bitte falls Veröffentlichung, bitte ohne Namen. Danke im

Kleiner Drilling für Hochwild

Sehr geehrter Herr Möller!

Ich führe einen 16ner Drilling mit einem 6,5x57 Kugellauf. Damit erlege ich Reh-und Raubwild und verschiesse von RWS KS 6,5x57R 8,2 g. In Schl. Holstein darf ich ab 2015 nur noch bleifreie Munition benutzen.Da man so viele Aussagen über die wechselnde Trefferlage hört, weiß ich nicht, welche Kugel ich wählen soll.

LM: Lies Einschießen.

In diesem Jahr wurde mir ein Wunsch erfüllt. Ich durfte einen Rothirsch erlegen. Bei Ankunft legte man mir sogleich nahe, bitte nicht mit meiner Erbsenflinte zu schießen. Mein Traum ging trotzdem in Erfüllung. Ich wollte mir daraufhin eine neue Büchse kaufen. Durch Zufall bin ich auf Ihren Netzplatz gestossen und frage mich nun, ob der Aufwand wirklich nötig ist oder ob ich mit Ihrer Munition und meiner alten Waffe weiter auch auf Hochwild weiter verläßlich jagen kann.

LM: Die 6,5x57R biete ich nicht an. Dei Munition müßtenSioe selbst laden. Mein Geschoß kann das in jedem Falle.

Ich würde mich über eine klärende Antwort sehr freuen.

Waidmanns Dank im Voraus J. Becker , Sonntag, 14. Dezember 2014 19:20

Ich bin kein Steigbügelhalter

Betreff: 6,5mm MJG Geschosse

Sehr geehrter Herr Möller

Ich bin erstaunt, was ich heute auf Ihrem Netzplatz zu 6,5 MJG lese.

6,5x55 Rotwildkalb auf 253 m | Dienstag, der 13. Januar 2015

Im Dezember 14 nahm ich Ihnen u.a. 6,5 mm MJG ab, sicher nicht die große Menge - aber es waren 6,5er. Weil Sie jahrelang das 6,5 Kaliber gerühmt haben, haben wir eine Blaser BBF in 6,5x57R für meinen 18-jährigen Sohn gekauft. Wir haben das Hülsenproblem im Griff.

LM: Sie schon. Ich nicht. 6,5x57R-Hülsen bietet technisch annehmbar nur mein größten Wettbewerber, der sich fleißig in Feindpropaganda übt, an. Dem will ich kein Steigbügelhalter sein.

Bis anhin schossen wir Ihre „geliebte“ 6,5 CDP . . .

LM: CDP kann ich nicht leiden.

. . . , weil die Ladung 2.000 Joule auf 200 m erreicht. In Zukunft möchten wir aber Ihre 6,5 MJG verwenden. Und warum? Weil wir davon überzeugt sind. Fazit: Müssen wir noch Geschosse in 6,5 MJG ordern? Wenn ja bis wann wie viele?

LM: Noch ist Ware am Lager.

Bitte Herr Möller, haben Sie Erbarmen mit uns 6,5mm-Schützen! Ich meine das wirklich ernst.

Mit freundlichen Grüssen, Kuno Winkelhausen,  Dienstag, 13. Januar 2015 20:33

Darf auf Ihre Internetseite!

Brauchbare Zulieferer

Hallo Herr Möller,

zu den 8x68 Hülsen, wer so Kunden mißachtet verliert sie. Sie würden sich keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Hülsen bei der RUAG oder von Zirngibl kaufen würden. Aber bitte, es sind noch genügend Windmühlen vorhanden. Nur, ob Rosinante Sie noch weiter auf dem Rücken trägt?

Mit freundlichen Grüßen, HB, Freitag, 26. September 2014 21:31

Sehr geehrter Herr Möller,

die 6,5er lassen Sie sterben. Das ist Ihre Entscheidung. Nur, daß Sie Patronen nicht mehr herstellen wollen, weil Sie keine PPU-Hülsen für die 6,5x57(R) bekommen und Sie die vom Mitbewerber (Klartext RWS-RUAG) keine Hülsen kaufen, obwohl Sie deren Hülsen über alles loben, ist keine Kundenbindung und kein Kundendienst. So vertreibt man Kunden. Was soll ich von einem Hersteller halten, der zuerst Waren empfiehlt, die dann gekauft werden und dann die Kunden im Regen stehen läßt. Das nur, weil Sie mit RWS über Kreuz liegen.

LM: Nur? Ich baue nicht  - wie früher - nur zu meinem jagdlichen Vergnügen, sondern bezwecke inzwischen durch Arbeit wirtschaftlich Erträge zu schaffen. So ändern sich Verlaufe von Jahrzehnten Verhältnisse und daran angepaßtes Verhalten.

Was soll ich von einem Hersteller halten, der gegen Gürtelhülsen wettert, aber dann die 7 mm Rem Mag als das „Non Plus Ultra“ hinstellt?

LM: Die Welt erstreckt sich in mehr als nur eine Richtung. Der Gürtel der 7 mm Rem. Mag. gefällt mir nicht, gewiß! Ansonsten ist die 7 mm Rem Mag besser als die schrecklich kurzhalsige 300 Win Mag. mit zu kurzen Gesamtlänge. Die 7 mm Rem Mag verschießt meine Geschosse schneller, so daß ich damit größere nutzbare Reichweite erziele. Zudem ist die 7 mm Rem Mag alt und neben ihren eigenen Vorzügen auch deshalb weit verbreitet, so daß der Nachschub aus brauchbaren Quellen gesichert erscheint. Das alles spricht, trotz des Gürtels, für die 7 m Rem Mag Hülse. Im Übrigen hilft der Gürtel der Hülse zu außerordentlicher Druckfestigkeit - ein Umstand, der mir früher noch nichts bewußt war. Bei Versuchen belasteten wir die PPU 7 mm Rem Mag Hülsen bis 6.246 bar, ohne daß der Gasdruck die Zündglocke geweitet hätte. Das ist ein Bestwert, der bislang in meiner Erfahrung noch nicht übertroffen wurde. DAG Hülsen versagten bei ~ 5.000 bar. Der Unterschied ist deutlich und in der Sommerhitze auch nicht ohne Belang! Ich kann mir die Welt nicht aussuchen, sondern muß sie nehmen, wie sie ist. Es gibt Hersteller, die mir wohlgesonnen sind, und andere, die mir feindlich gesonnen sind. Siehe Feindpropaganda. Danach richte ich mich. Was könnte ich denn sonst tun?

Ich vermisse die Gewißheit, morgen noch das zu bekommen, was Sie gestern hoch gelobt haben.

LM: Jeder neue Erkenntnis aus der Forschung stößt die Entwicklung wieder an. Unsere Welt bleibt nicht stehen. „Die Welt von gestern“ war, verging. Lies Stefan Zweigs selbiges Werk und bedenke. Ich lerne weiter, lebenslang! Ich will die besten Geschosse bauen, die es gibt und geben kann. Bislang gelingt mir das. Heute sehen diese in der 4. Erbfolge anders  als noch vor 13 Jahren, als ich mit meinen Geschossen anfing, aus. Lies meine Geschichte. Ich vermute, das wird in dreizehn Jahren wieder so sein. Insofern wird sich Ihr Wunsch nach Stillstand (!) nicht erfüllen. Wenn Sie stehen bleiben wollen, nicht mit der Zeit fortschreiten, dann kaufen Sie sich sich einfach jetzt ihren Lebensbedarf für den gewissen Lauf, für den die Geschosse bestimmt sind. Wenn der mal ausgeschossen sein wird, siehe Lauflebensdauer und Laufverschleiß schreiten eben dann voran. Auch das wäre noch ein guter Zeitpunkt.

Ich habe immer sehr gern und erfolgreich Ihre Geschosse verwendet. Aber wenn ich nur noch ein Teil der Geschosse, die ich verwende, bei Ihnen beziehen kann, dann lasse ich es gleich ganz bleiben und brauche Ihre anderen Geschosse auch nicht mehr.

LM: Ach? Mit jagdlicher Vernunft betrachtet, gibt es zu viele Kaliber und zu viele Patronenentwürfe, dafür wiederum zu wenig brauchbare Hülsen. Man muß nicht jeder Sau, die durch's Dorf getrieben wird, hinterher rennen. Mit einiger Erfahrung aus dem Handel mit Munition zeichnet sich einerseits ab, was oft gefragt wird und anderseits, was selten ist und bleibt. Ich neige zur Gewissenhaftigkeit. Da der helle Tag zeitlich beschränkt ist, meine Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit ebenso, mußte ich erkennen, sich mit Abseitigem zu beschäftigen, stört Leistung und Sorgfalt. Deshalb wende ich mich von Seltsamkeiten ab! Lieber wenig gut, als viel irgendwie. Ich beschränke mich künftig, wenn möglich, auf - im deutschprachigen Raum -  gängige Kaliber und Patronen, die ich dann allerding dauerhaft bedienen möchte. Diese Dauerhaftigkeit wollen Sie doch gerade. Man darf sich deswegen nicht verzetteln

So verliert man Kunden.  Andere Mütter haben auch schöne Töchter und bauen gute Geschosse.

LM: So? Für Wild? Das sehe ich aber nicht!

Sie können meine Zuschrift gern auf Ihren Netzplatz stellen. Haben Sie den Schneid dazu?

Mit freundlichen Grüßen, H. Beier, Mittwoch, 14. Januar 2015 01:28

Herr Baier,

danke für die schöne Zeit mit Ihnen.

Wenn Sie denn nun gehen, wünsche ich Ihnen von Herzen „lebe wohl!“ und alles Gute (mit den Wettbewerbern keinesfalls). Manchmal scheint das Gras auf der andern Seite des Zaunes grüner, als auf der eigene Wiese. Die Versuchung zu naschen lockt uns ja immer. Das ist nur menschlich. Kommen Sie später gern wieder. Meine Tür ist und bleibt für Sie offen.

Waidmannsheil, Lutz Möller, Mittwoch,d er 14. Janaur 2015

Ein Zeichen zu setzen!

Hallo Lutz,

obwohl ich die keine 6,5 mm Patronen schieße, möchte ich Dir gerne einen Rat zum beabsichtigten Ausverkauf Deiner Geschosse in diesem Kaliber geben.

LM: 6,5x55 und 6,5x57 Munition ist noch am Lager.

Du siehst selbst, Deine treueste Kundschaft, auch wenn es nur Deiner Meinung, Erfahrung nach wenige sein sollen, antwortet sehr betroffen. Ich meine mit Recht. Lutz, Du solltest ein Zeichen setzten! Und zwar ein Zeichen der Hoffnung und Zukunft. Du stehst mit Deinen Entwicklungen wie ein „Fels in der Brandung“. Das ist gut so, kostet und verlangt sicherlich auch einiges ab. Bei Deinen Überlegungen solltest Du Dich nicht nur auf jene Jägerschaft beschränken, die Deiner Meinung nach auch willig ist, sich ausschließlich der für bleifreie Geschosse sinnvollen Kaliber zu bedienen.

LM: Ich halte 6,5 mm nicht für unvernünftig, aber erfahre kaum Nachfrage. Das ist ein Unterschied, kein technischer, sondern ein wirschaftlicher.

Du wirst auch nicht erwarten, daß wir in nächster  Zukunft alle nur mit einer Steyr Mannlicher Lead Free durch die Wälder ziehen werden. Lutz, bitte besinne Dich. Das 6,5 mm Kaliber  mag selten sein, aber ist noch lange nicht gestorben. Ich kann auch verstehen, Du willst kein „Steigbügel“ für Deine „besonderen Freunde“ sein. Du solltest aber zumindest MJGe in 6,5 mm weiter anbieten. Man könnte auch annehmen, erst stirbt das 6,5 mm Kaliber, dann folgen andere. Solche Gedanken sind in einer gut aufgebauten Nische nicht förderlich.

Bitte denke einmal darüber nach.

Viele Grüße, Martin H., Mittwoch, 14. Januar 2015 08:32

Ein Schweizer spricht

Betreff: „Sterbende“ Geschosse

Sehr geehrter Herr Möller,

aus mehreren Zuschriften an Sie betreffend Ihrer Absicht gewisse Geschoße „sterben“ zu lassen, erkenne ich eine echte Betroffenheit. Ich bin selber Betriebswirtschaftler und meine, rechnen zu können. Ich möchte folgendes vorschlagen.

Sie legen eine wirtschaftliche Losgröße je Geschoß fest und veröffentlichen diese Zahl. Daneben stellen Sie bitte laufend die vorbestellten und vorausbezahlten(!) Stücke. Wenn das Los erreicht ist, beginnen Sie mit der Herstellung. So kann doch hoffentlich allen gedient werden. Der bereit ist, in Vorleistung zu gehen, glaubt schlicht und einfach an Sie. Ich meine, es werden deren viele sein. Falls nein, gebe ich mich geschlagen. Herr Möller, Sie haben in der Schweiz sicherlich eine kleine, aber eingeschworene Fan-Gemeinde.

Ihren Groll gegenüber der RAUG (Feindpropaganda) kann ich gut verstehen. Sie mit Ihrer Intelligenz und Ihrem Wissen erkennen, wer Eigner der RUAG ist. Das sind wir, das Schweizervolk. Das ist aber noch lange nicht jedem Schweizer bewußt. Es wird eine Zeit kommen, wo sich eine Lösung mit der RUAG ergeben wird. Für unser Wild ist gerade das Beste gut genug. Ich bin zwar nur ein kleiner Eidgenosse, aber ich werde mich gerne für Sie als Steigbügelhalter gegenüber der RUAG zur Verfügung stellen.

LM: Danke. Mit der Schweizer RUAG mache ich sogar Geschäfte. Es sind Deutsche von der RWS, die Feindpropaganda verbreiten.

Bitte lassen Sie uns nach all den tollen Jahren nicht hängen.

Ich habe noch ein paar umsetzbare Ideen für Sie in der Schweiz.

LM: Ich auch und arbeite daran.

Zur gegebenen Zeit (Frühjahr 2015) werde ich auf Sie zukommen.

Mit freundlichen Grüßen, Kuno Winkelhausen, Mittwoch, 14. Januar 2015 21:09

Nepal

Dear Lutz,

Here are some photos of my second Hunt in Nepal. I used my 6,5x57R Blaser Kipplauf. On the first one, three years ago I killed a very decent eight year old Blue Sheep, but the hunt touched me deep inside and I always wanted to go back. This time it would be for an exceptional animal or for nothing.

I had to work very hard… We were weathered in for two days and had a lot of snow on the ground there after, which made our progress, and that of our porters extremely difficult.

I passed on several sheep until, on the 10th day, I found the one I had come here for. Its sight through the 50x of my Leica spotting scope almost froze my blood.

We managed to put on a nice stalk on him, and after five hours (we had to avoid spooking other sheep and had to wait for them to move out) shot it at 73 meters, something I will never forget.

Best regards, and I hope you enjoy the pictures.

Alvaro Mazon, Samstag, 4. April 2015 10:56

6,5 x 57R Einschießen

Hallo Lutz,

hier, eine erste ernüchternde Bilanz meines gestrigen Einschießversuchs meiner 6,5 x 57 R Kipplaufbüchse K 95. Ich lud drei Ladungen geladen, jeweils mit einer von Dir angegebenen L6 von 77,7 mm 47,5 grs/ 48,3 grs und 49,8 grs. RS 60.

LM: Einge "grs" gebe ich nicht an und im übrigen nur eine Ladung je Pulver.

Die Ergebnisse sind völlig undiskutabel. Klar erkennbar, schlagen die Geschosse schräg ein, werden also nicht ausreichend stabilisiert.

LM: Schieße bitte einige gezielte Schüsse mit Geschossen ohne schwarze Kappe auf die Zielscheibe. Dann berichte, damit klar wird, ob Deine Aussage und Vermutung in sich schlüssig sind.

Der K 95 hat einen Drall von 220 mm (8,66´´) Entsprechend dieser Tabelle (http://www.shilen.com/calibersAndTwists.html) dürfte der Drall optimal für Geschosse um die 130 grs sein, also 8,4 g. Da ist natürlich das MJG mit den 6,0 g einfach zu leicht.

LM: Unsinn!

6507 Drallstabilität
Geschätzter Cw-Wert, BC und Stabilität, Standard ICAO Amosphäre, Meereshöhe
 -----------------------------------------------------------------------------------
  Lutz Möller MJG Cal. 6.720 mm, 6.0 g
  Ballistischer Koeffizient für die Luftwiderstandsfunktion G1
 -----------------------------------------------------------------------------------
   Geschwindigkeit   Lufwiderstandsbei-      Drehzahl, gyro.      Maximale Drall-
                      wert, Formfaktor         Stabilität             länge
                          und BC1             Drall 29,8 Kal.        für s = 1.5
   Mach  m/s   fps    Cw     i    BC1         UPM        s        Kal.   in.    mm
 -----------------------------------------------------------------------------------
  0,441  150   492  0,154  0,754  0,251      45000      0,91      23,2   6,1   156
  0,514  175   574  0,153  0,767  0,247      52500      0,91      23,1   6,1   155
  0,588  200   656  0,154  0,767  0,246      60000      0,90      23,0   6,1   155
  0,661  225   738  0,154  0,747  0,253      67500      0,88      22,8   6,0   154
  0,735  250   820  0,156  0,696  0,272      75000      0,86      22,6   6,0   152
  0,808  275   902  0,157  0,613  0,308      82500      0,83      22,1   5,9   149
  0,882  300   984  0,160  0,502  0,376      90000      0,77      21,4   5,7   144
  0,955  325  1066  0,202  0,492  0,384      97500      0,65      19,6   5,2   132
  1,000  340  1116  0,282  0,596  0,317     102088      0,72      20,6   5,5   139
  1,102  375  1230  0,355  0,612  0,309     112500      0,70      20,4   5,4   137
  1,175  400  1312  0,348  0,560  0,337     120000      0,75      21,1   5,6   141
  1,763  600  1969  0,292  0,472  0,400     180000      0,98      24,1   6,4   162
  2,351  800  2625  0,249  0,456  0,414     240000      1,07      25,2   6,7   169
  2,939 1000  3281  0,214  0,421  0,449     300000      1,12      25,8   6,8   173
  3,526 1200  3937  0,187  0,376  0,502     360000      1,16      26,1   6,9   176
  4,114 1400  4593  0,166  0,337  0,561     420000      1,18      26,4   7,0   177
  4,702 1600  5249  0,150  0,305  0,620     480000      1,20      26,6   7,0   179
  5,290 1800  5906  0,138  0,280  0,676     540000      1,22      26,8   7,1   180
 -----------------------------------------------------------------------------------

LM: Ohne die Ableitung des Kippmomentes zu kennen, kann die Stabilität nicht genau berechnet werden. Obige Schätzung ergab in der Vergangenheit in der Regel bauchbare Vorhersagen. Das sollte beim 6507 ebenso zutreffen

Ich muß natürlich sagen, meine Recherchen ergaben, die Kaliber 6,5 x 57R gilt als zickig und unberechenbar. (siehe auch Wiederladen DEVA S.264…) Ich habe das in der Vergangenheit auch schmerzhaft erfahren müssen. (Man glaubt ja so ungern den Erfahrungen anderer Leute, so daß man Fehler selbst machen muss, bevor man sie akzeptiert)

Nach der gestrigen Pleite (13 Schüsse in 90 Minuten, habe ich dann noch zwei Schüsse mit dem Aerogeschoß (7.75 g) hinterher geschossen (aus heißem Lauf). Die beiden Schüsse lagen 7 mm auseinander. Als ich diese Ladung gefunden hatte, habe ich die ersten drei Geschosse in ein Loch gesetzt, also Abweichung „0“, die zweiten drei Schüsse hatten eine Abweichung von 8 mm, davon gab es einen Ausreißer, also 2 x „0“, 1 x 8 mm. Ich wollte damit sagen, meine Waffe trifft.

Ich werde nach meinem Urlaub noch mal mit anderen Pulver experimentieren oder mal Magnumzündhütchen verwenden. Wenn das nicht hilft, gehen die MJG zu Egun – alternativ dazu, könntest Du auch eine Verbindung zu jemandem herstellen, der immer 6,5 mm Geschosse benötigt. Ich habe noch 85 Stück, die allerdings molybdänbeschichtet sind.

LM: Das ist gänzlich unnötig. Siehe reibungsarmes Führbandvollgeschoß

Ich würde sie mit einem gewissen Abschlag dann verkaufen. Man muß wohl auch akzeptieren, daß nicht jedes Geschoss aus jedem Lauf „fliegt“.

Bei meiner 9,3 x 64 waren zwei von drei Ladungen sofort brauchbar. Mit dem 9305 solltest Du übrigens die L6 auf 87,3 korrigieren. Man könnte das Geschoss noch weiter raussetzen, wenn nicht die Führung des Geschosses im Hülsenhals zu kurz würde. Bei dieser L6 sitzt das Geschoss 8,26 mm im Hülsenhals, also knapp unter Kaliberstärke. Das ist aber kein Problem, weil der Hals der 9,3 x 64 auch nur 8,3 mm lang ist und damit das letzte Führband gerade noch im Hals sitzt. Wird das Geschoß, wie von Dir beschrieben, auf 85,1 rein gesetzt, hängt das hintere Führband in der Luft und wird gar nicht geführt, Du hast mindestens 4 mm Freiflug und verringerst unnötigerweise den Pulverraum.

Ich finde schade, daß Du von dieser Patrone mental so abgerückt bist. Mittlerweile liebe ich die 9,3 x 64 aufgrund ihrer völligen Unkompliziertheit, was die Wiederladerei angeht. Der Rückstoß ist mit Rückstoßbremse geringer als meine 6,5 x 57R und die Wirkung ist einfach umwerfend. Du hast sicher Recht, wenn Du schreibst, mit der 7 mm kann man alles tot schießen, was auf der nördlichen Halbkugel kreucht, aber ich bin der Meinung,

umso weniger Hund man hat, desto größer sollte man das Kaliber wählen.

LM: Oh, oh! Beachte Zielwahl!

Beherrschbarkeit vorausgesetzt. Wenn man von einem Deformator ausgeht, muß ein kleines Kaliber erst mal ganz schön arbeiten, bevor es 9,3 mm dick ist. Ich will sagen, die 9,3x64 bringt mit dem richtigen Geschoß, versteht sich, immer einen Ausschuß hat, der den Namen verdient. Diese Knopflochchirurgie mit dem kalibergroßen Restbolzen, sehe ich mittlerweile eher skeptisch, aufgrund der mangelhaften Pirschzeichen, gerade bei Schwarzwild, das ich zu 90 % nachts an der Kirre schieße.

Vielleicht kannst Du Dich noch an Deine Argumentation zu Deiner 8,5 x 64 erinnern. Beinahe wäre ich damals so blöd gewesen und hätte mir so ein Teil anfertigen lassen. Na, manchmal hält der Herrgott die Hand über einem.

Ich hoffe, Du verstehst den rationellen Kern meines Schreibens, ich wollte keineswegs polemisieren, weiß aber, daß Du Anregungen aus Deiner Käuferschaar auch in Weiterentwicklungen einfließen lässt. Basisbefreite Lobhudeleien, helfen niemandem.

Waidmannsheil und Gruß von Rainer, Freitag, 14. August 2015 13:48

Moin Rainer,

ich versteh Dein Anliegen, den Sinn Deines Schreibens.

Schieße bitte einige gezielte Schüsse mit Geschossen ohne schwarze Kappe auf die Zielscheibe. Dann berichte, damit klar wird, ob Deine Aussage und Vermutung in sich schlüssig sind.

Dann reden wir weiter.

Gruß Lutz

6507 Drall

Betreff: Einschießen 6,5 x 57R

Hallo Lutz,

meinen uneingeschränkten Respekt, daß Du mein Schreiben vom 14.08. unzensiert veröffentlicht hast!

Ich war jetzt drei Wochen im Urlaub und konnte mich nicht dazu äußern. Ich werde Deiner Empfehlung entsprechen und nochmals ohne die unseligen Hüte schießen und mich im Anschluß melden.

LM: Gut. Ich höre.

Allerdings eine kleine Anmerkung dazu. Dein Anspruch ist ja, „das Premiumgeschoß“ schlechthin zu liefern. Meiner Meinung nach, ist es undiskutabel, sich bei einem 1,50 € Geschoß noch 2 Stunden hinzusetzen und Hüte einzukleben!

LM: Für die laufende Fertigung ändere ich ein Maß, so daß künftig alle Spitzen fester sitzen werden, allerdings auch fester eingepreßt werden müssen.

Das ist doch ein Irrwitz an sich! Weißt Du was das Geschoß dann kostet?

LM: Wenn ich lade ist das ein kleiner Zwischenschritt, der je Patrone gewiß nicht mehr als 10 Sekunden dauert. Wieso also 2 Stunden?

Zum Schluß fliegt es nicht mal, was in meinem Fall zu befürchten ist.

LM: Dehshalb schließe ich die Frage nach dem Drall ein. Gut wäre auch zu wissen wie schnell die Geschosse fliegen. Geschwindigkeit hilft!

Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Du, wenn Du im November Deinen neuen Porsche geliefert bekommst, die Reifen einzeln, zum Selbstaufziehen hingeschmissen bekommst.

LM: Nö.

Ich meine, da gibt es schon noch eine Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

LM: Es geht nicht immer alles glatt. Der schön länger arbeitet und lebt weiß „Irgend was; is' immer!“

Bei den Steuern, die Du zahlst, kannst Du sicher eine 450 € Kraft beschäftigen, die die Geschosse einsatzbereit fertigmacht.

LM: Bei den Patronen ist das inzwischen so eingepflegt.

Dann könnte man sich nämlich auch die seitenlangen Abhandlungen über Kleben ja oder nein oder welcher Kleber überhaupt, sparen.

LM: Stimmt. Wenn allerding soetwas - mehr als einmal, also ernsthaft zu berücksichtigen - auftritt, meine ich, soll ich das öffentlich allen mitteilen, daß keiner mehr dumm im Wald steht.

Allerdings habe ich mitbekommen, auch andere im 6,5er Kaliber haben so ihre Nöte mit dem 6507. Daß Du dann meine Bemerkung mit der Masse als „Blödsinn“ abbügelst, ist ja nicht so nett, aber das halte ich aus. Ich bin ja auch für Klartext. Allerdings gibt es ja auch ernstzunehmende Leute, die Tabellen veröffentlichen, in denen der Drall in Bezug zum Geschoßgewicht gebracht wird. Dann sind die eben auch blöd. Deine reingestellte Tabelle sagt allerdings auch aus, 220 mm Drall ist für das Geschoß zu lang.

LM: Ohne die tatsächliche Ableitung des Geschoßkippmomentes nach dem Winkel zu kennen, kann niemand Drallstsabilität errechen. Ich auch nicht. Die veröffentliche Tafel 6507 Drallstabilität ist nur eine Schätzungen aufgrund eines vereinfachten, unvollkommenen Modelles. Schätzungen allerings auf nur ein Maß des Geschosses zu gründen bleibt blöd. Damit meine ich ein weiche Hirne.

Denn in dem für uns relevanten Geschwindigkeitsbereich zwischen 400 und 1.000 m/s liegt eben die maximale Dralllänge zwischen 141 und 173 mm.

LM: Nur die Anfangsstabilität zählt. Die Luft bremst die Drehung im Fluge wesentlich langsamer als die Vorwärtsgeschwindigkeit

Ich glaube, das ist nicht interpretierbar, da in beiden Fällen < 220 mm.

LM: Manche Geschosse fliegen mit „s“ weit unter 1, manche aber nicht.

Weißt Du, es ist so ein Ding mit der Zahlengläubigkeit. Als ehemaliger Pilot habe ich gelernt, wenn Theorie und Praxis nicht übereinstimmen, ist immer die Theorie falsch. Außerdem kann man . . .

LM: Du?

. . . nachrechnen, daß aufgrund des Gewichts der Hummel und der Fläche der Flügel und des Bewegungsablaufs und der Frequenz des Flügelschlags, die Hummel nicht fliegen kann.

LM: Der so rechnet kann das nicht

Zum Leidwesen der Physiker und wahrscheinlich, weil die Hummel es nicht besser weiß, fliegt sie aber trotzdem.

Sie wird der sie umgebenden Luft schon die Impulsänderungen verschaffen, daß die sich ergebene Kraft ihrem Gewicht entspricht. Verlasse dich gewiß darauf! Bei kleinen Flugkörpern zeigt sich Luft in der unmittelbare Nähe sehr viel zäher als bei großen in der Ferne. Winzige Pilzsporen fliegen ohne Antrieb weit mit der Luft mit. Die Hummels ist von der Größe zwischen Pilzspore und Flugzeug einzuordnen. Ein gewisser Reynolds hat dazu Einiges veröffentlicht.

Soviel zur Theorie. Fakt ist auf jeden Fall, meine Geschosse schlugen schräg ein. Das war deutlich sichtbar.

LM: Deshalb frage ich nach der Geschwindigkeit und bitte die Geschosse ohne Kappe als andere Gestalt zu verschießen. Ich höre.

Sau vom Gebrächschuß erlöst

Gebrächschuß

Im Übrigen gelang mir am 30. August 2015 ein Opfer eines Kopfschuß„profis“ zu erlösen. Ein männliche Überläufer wog 38 kg und hatte einen ausgeheilten Gebrächschuß.

LM: Wieso „Kopschußprofi“? Ich vermute jemand kannnt den zu wählenden Vorhaltewinkel auf die laufende Sau nicht.

Unglaublich, was dieses Tier für Schmerzen ausgehalten haben muß.  Ich will das jetzt nicht noch weiter kommentieren, solltest Du es aber veröffentlichen, sollte sich jeder darüber Gedanken machen, ob man das Risiko für so einen riskanten Schuss eingeht. Ich weiß, daß Du dort anderer Auffassung bist, aber dieses Ergebnis ist eindeutig und darüber würde ich auch niemals diskutieren. Das Ergebnis ist absolut indiskutabel.

LM: In Australien 2014 schoß ich wiederholt erfolgreich ins Hirn, allerdings bei bestem Sonnenschein auf unbewegte Tiere. In dem Falle halte ich einen Hirnschuß anzutragen für durchaus möglich und sinnvoll.

Waidmannsheil! Rainer, Mittwoch, 9. September 2015 16:08

Künstlicher Mond

Rainer

ob die arme Sau, die den widerlichen Gebrächschuß so wie oben vermutet, war, kann ich nicht wissen. Da sich Sauen fast immer - außer wenn die schlafen -  bewegen und häufig bei knappem Licht bejagt werden, sind hier Fehlerursachen zu vermuten. Die Schweden behelfen sich da ganz einfach. Die dürfen Sauen mit „künstlichem Mond“ bejagen. Meist nehmen sie große Lampen.

Das muß gar nicht sein. In Gärten findet man gelegentlich kleine LED Lämpchen mit Solarzelle und Batterie als Wegrandbeleuchtung. Vielmehr braucht es nicht an der Kirrung. Solarzelle nach oben, LED nach unten. Das ganze 1 m hoch am Pfahl. Da man das Wild nicht anstrahlt, wäre das auch in Deutschland nach dem deutschen Jagdgesetz nicht verboten, meine ich, - ebensowenig wie eine Sau unter einer Straßenlaterne am Wegesrand zu strecken. Das ist durchaus als Tip gegen schlechte Treffer gemeint. Kostet nicht viel, nützt aber viel.

Lutz Möller, Mittwoch, der 9. September 2015

Kein künstlicher Mond

zu Künstlicher Mond

Hallo Herr Möller,

in Ihren Neuigkeiten ist über eine Möglichkeit zu lesen, wie man eine Kirrung zur besseren Bejagung beleuchten kann. Das ist jetzt schon ein paar Tage her. Kennt denn niemand den §19 BJagdG: Sachliche Verbote. In Absatz 5a steht: Verboten ist

a) künstliche Lichtquellen, Spiegel, Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles, Nachtzielgeräte, die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schußwaffen bestimmt sind, Tonbandgeräte oder elektrische Schläge erteilende Geräte beim Fang oder Erlegen von Wild aller Art zu verwenden oder zu nutzen sowie zur Nachtzeit an Leuchttürmen oder Leuchtfeuern Federwild zu fangen;

Der juristisch geschulte Mann in meinem Jagdscheinlehrgang (Dauer neun Monate) meinte, bei strenger Auslegung sei sogar die Jagd in der Nähe eines Sportplatzes mit eingeschaltetem Flutlicht verboten).

Mit freundlichen Grüßen, Karl Thorwart, Sonntag, 13. September 2015 10:17

Moin Herr Thorwart,

ein Sportplatz ist gewiß nicht „zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles“ bestimmt. Nur wenn diese Bestimmung vorliegt, sind jene „künstliche Lichtquellen, Spiegel, Vorrichtungen“ „zu verwenden oder zu nutzen“ verboten. Sagen Sie das dem Juristen.

Ist also der Weg zur Kirrung beleuchtet, damit man bei Dunkelheit dort ohne zu stolpern hingehen kann, ist das etwas völlig anderes, als eine Vorrichtung für das Ziel zu verwenden oder nutzen. Auf die Bestimmung kommt es für die Einschlägigkeit notwendig an.

Gewiß wird im Streitfall ein Richter objektive und subjektive Merkmale zu prüfen haben. Wenn da was zu stehen kommt, solle man sich vorhher über die Bestimmung im Klaren sein. In Schweden ist die Bestimmung, das Ziel zur Jagd anzuleuchten genehmigt, in Deutschland aber verboten.

Leuchtende Weglampen, Werbetafeln, Feuermelder, oder Notrufsäulen sind nicht bestimmt das Wild zu erhellen, auch wenn die das leuchtend tun.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Gar kein künstlicher Mond

Betreff: künstlicher Mond

Guten Tag Herr Möller,

Zu Herrn Thorwalds Beitrag Kein künstlicher Mond und Ihrer Antwort kann ich vielleicht als - juristisch nicht ganz ungebildeter - Polizeibeamter folgendes klarstellen:

Der § 19 Abs. 5a BJagdG enthält eine Aufzählung sachlicher Verbote. Ein Verstoß stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit bis zu 5.000 Euro belegt werden kann.

Im Klartext heißt das, daß jede einzelne verbotene Handlung durch Komma abgetrennt ist.

Es ist also verboten

- künstliche Lichtquellen zu verwenden oder zu nutzen (hier ist jede Art künstlicher Lichtquelle gemeint!) ODER
- Spiegel zu verwenden oder zu nutzen ODER
- Vorrichtungen zum Anstrahlen oder Beleuchten des Zieles zu verwenden oder zu nutzen (hier sind - auch - an Waffen zu montierende Zielschienwerfer gemeint) ODER
- Nachtzielgeräte, die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schußwaffen bestimmt sind zu verwenden oder zu nutzen ODER
-
und so weiter. Das Wörtchen „oder“ ergibt sich aus dem letzten Punkt „ oder elektrisch “. Jedes (aufzählende!) Komma läßt sich also auch als „oder“ lesen

Da der Gesetzgeber den Wortlaut eben so verfaßt hat (wie in anderen Gesetzen übrigens auch) und von Herrn Thorwart völlig korrekt zitiert, ist zweifelsfrei klargestellt, daß es bei der Verwendung (wird also in Verwendungsabsicht mitgeführt und eingesetzt) oder der Nutzung (ist schlicht vorhanden oder wird von Dritten ohne eigenes Zutun zu Verfügung gestellt bzw. einer Begleitperson, die nicht selbst schießt, eingesetzt) von künstlichen Lichtquellen eben gerade nicht auf die Bestimmung zum Anstrahlen oder Beleuchten des Ziels ankommt denn das ist eine separat verbotene Handlung!

Gleichwohl bleibt festzustellen, daß bei der von Ihnen angesprochenen Verwendung der „Garten-LED“ eben diese „Bestimmung“ zum Beleuchten des Zielbereiches deutlich wird.

Mit freundlichen Grüßen, A.M., Montag, 14. September 2015 23:25

Gartenlampe

Betreff: Gar kein künstlicher Mond

Hallo Lutz,

wir haben schon länger nicht mehr gesprochen, freue mich aber regelmäßig über Deine neuen Entwicklungen und verfolge die besonders im SD Bereich. Gelegentlich bestelle ich mal Geschosse. Ich glaube fast alle Serien mal verladen zu haben, bis auf die neuen geschlitzten 5te Erbfolge Geschosse. Bis auf einen Ausrutscher in einer Serie bei den 7 mm Geschossen, war ich immer äußerst zufrieden. Deine Angebotsreduktion vor ein paar Jahren auf gängige Geschoßdurchmesser hat mich alten Bastler erst zur Verzweiflung gebracht, jetzt hat sich mein Patronenzoo aber auf nur einen Exoten reduziert. Dafür hattest Du mir freundlicherweise jeweils genügend Geschosse verkauft, sodaß ich klarkomme.

Mich begeistert vor Allem Deine fast vorbehaltlos öffentliche Entwicklung, Fehlentwicklungen und Rückschlage inbegriffen. Das traut sich sonst niemand, im Gegenteil: Die meisten Hersteller verkaufen fehlentwickelten Edelschrott fleißig weiter und berechtigte Mängel werden verschleiert oder dreist abgestritten.

LM: Da fällt mir gleich die Blaser R93 ein.

Weiter so. Wenn die SD Debatte durch ist kauf ich jedenfalls Deine „Knalldämpfer“, so viel steht fest.

LM: Wie schön.

So jetzt zum Betreff (endlich): Die grammatikalische Auslegung, hier nach dem Wortsinn, des Herrn A.M. den §19 Abs. 1 Nr. 5a BJG betreffend, greift m.E. zu kurz.

Vielmehr ist häufig in vielen Fällen, neben anderen Auslegungsmethoden, auch nach Sinn und Zweck der Norm (teleologische Auslegung) zu schauen.

Hier geht es zuerst um den TB der Nutzung von künstlichen Lichtquellen, was nach obiger Norm verboten ist. Die Nutzung von künstlichen Lichtquellen könnte bei alleiniger Wortsinnauslegung allerdings in Fällen gegeben sein, die einem Nachtjagdverbot in einem großen Teil des Revieres entspräche. Bsp.: Sie nennen ein Revier an einem Hang in der Nähe einer Großstadt wie z.B. Dresden Ihr eigen. Durch die nächtliche Stadtbeleuchtung kann eine höhere Lichtintensität in Ihrem Revier gegeben sein, als der Vollmond dies je vermag.

Oder die großindustriellen Ansiedlungen in den neuen Bundesländern „auf der grünen Wiese“. Da gibt es künstliche Lichtquellen (beleuchtete Parkflächen etc.) die kilometerweit in das Revier abstrahlen. Die Auswirkung jeder künstlichen Lichtquelle unter das Verbot obiger Rechtsnorm zu subsumieren kann nicht Sinn und Zweck der Norm sein. Ferner muß man den Begriff der Nutzung nicht zwingend mit Anwesenheit gleichsetzen, was dann zum Ausschluß des TB Merkmals führen könnte, aber da mag ich mich irren, ist schon lange her, habe Jura aus Interesse nach dem Ausscheiden aus der Unternehmung studiert; wie man sagt scheinfrei, aber fürs Examen war ich dann zu faul, bzw. war eh klar das ich in meinen alten Beruf zurückkehren würde.

Die Sache mit der „Garten LED“ ist da schon kritischer - würde ich eher lassen.

Grüße, Dirk, Dienstag, 15. September 2015 21:30

6,5 x 57R Einschießen II

zu 6,5 x 57R Einschießen

Patronen

6507

6507 in Hülsen ohne Kappe

LM: Meine Geschosse sollen N I C H T beschichtet werden!

Hallo Lutz,

ja, genau wie bei Herrn Koziol  (siehe 6506 in 6,5x55 | Samstag, der 12. September 2015) sahen meine Schußbilder auch aus! Streuung zwischen 40 und 120 mm. Ich habe wie versprochen, mal ohne Rennverkleidung, also als „Streetfighter“ verladen.

Da ich letztens Mal bei Dir las, daß Norma MRP und auch die ganzen RS Pulver aufgrund der Grobkörnigkeit ungerne zünden wollen, habe ich mal 3 Stück mit Magnumzündhütchen verpreßt. Iich habe mich immer gewundert, warum ich mit Norma MRP keine vernünftigen Schußbilder hinbekommen habe, obwohl es numerisch laut Quickload die besten Werte liefert. Nach der Lektüre auf Deiner Seite, ist mir dann ein Seifensieder aufgegangen.

Das Moly verwende ich übrigens nicht, um die Gleitfähigkeit zu verbessern, sondern um die Reinigungsintervalle zu verlängern. Auch nach dem Verschuß von Messing, färbt sich der ammoniakgetränkte Filz blau. Das ist so.

LM: Das muß so sein.

Als Alternative gibt es noch drei mit IMR 3031 und RWS 5341. Dieses Pulver ist in der 9,3 x 64 und auch in meiner 5,6 x 52R einfach super und ergibt in den allermeisten Fällen 100 % Abbrand.

Jetzt versuche ich im MSZU einen Termin zu bekommen. Ich weiß nämlich, daß in nächster Zeit auf einer 300 m Bahn automatisch immer die Geschwindigkeit gemessen wird. Ich glaube, dann kann ich im Anschluss brauchbare Daten liefern. Bis dorthin bitte ich Dich noch um etwas Geduld.

Waidmannsheil von Rainer, Samstag, 12. September 2015 15:19

6508 auf der Scheibe

Hallo Lutz,

ich bin Dir, denke ich, wenigstens eine Nachricht zu den 6508 schuldig.

Anfang März habe ich mir dre mal voer 6,5x57R Patronen mit unterschiedlichen Ladungen gepreßt und am 11. März im MSZU in 90 Minuten verschossen. Die beste Ladung war meine „Mittelladung“, die praktisch Deiner Empfohlenen entspricht.

6508 Zielscheibe

Ich habe zunächst in die Meitte geschossen. Der erste Schuß ging dabei 12 cm tief (meine Waffe war auf Aero eingeschossen). Daraufhin habe ich das schwarze Schußpflaster oben aufgeklebt und weitere drei Schüsse geschossen. Den ersten Schuß habe ich zu Hause dann sinngemäß in die Schußgruppe projiziert – nicht daß Du denkst, ich „male“ mir die Ergebnisse schön.

LM: das hatt ich bislang nochnicht.

Das sieht natürlich wesentlich freundlicher, wie bei der unseligen 6507 aus. Einem jagdlichen Einsatz steht jetzt nichts mehr im Wege. Am schlechtesten war übrigens die starke Ladung mit ~ 35 mm Streukreis.

LM: Die ~ 2 cm oben sehen besser aus!

Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub und ein frohes Osterfest.

LM: Danke. Mein Osterei habe ich schon!

Waidmannsheil von Rainer R.,Freitag, 18. März 2016 13:25

Hallo Lutz,

Deine 6508 sind allererste „Sahne“. Alle Schwierigkeiten mit den 6507 sind vergessen. Ein Bock und die letzten vier Schweine fielen und lagen im Knall! (6,5 x 57R). Kein Mensch braucht mehr.

Waidmannsheil von Rainer, Donnerstag, 17. November 2016 12:50

6,5x57R und 30R

Lieber Herr Möller,

ich bin bereits zufriedener Kunde bei Ihnen. Jetzt habe ich ein Aufgabe und benötige bitte Ihren Rat. Unter anderen führe ich einen Blaser Drilling Duo99 in 30R und 6,5x57R. Beim 30R Lauf verwende ich die RWS Doppelkern für Schwarzwild

LM: Ganz schlecht. Ein gewerblicher Wiederlader fertigt mit meinem 7,6 mm Flitzer für Sie 30R Munition.

 Aus dem 6,5x57R schoß ich höchst zufrieden RWS TMS 6g auf Reh und Fuchs.

LM: Ganz schlecht.

Nur bibt's die Patrone nicht mehr. Was mach' ich jetzt? Es gibt nichts vergleichbar gutes wie diese 6 Gramm TMS.

LM: Das war grausam. Doch es gibt was besseres. Mein 6508 ist besser

Leider finde ich kein MJG dafür bei Ihnen.

LM: Schon gesucht?

Das hätte ich gern bei Ihnen gekauft? Können Sie mir bitte helfen?

LM: Ja. Ein gewerblicher Wiederlader fertigt mit meinem 6,5 mm MJG 6508 für Sie 6,5x57R Munition.

Herzliche Grüße, Michael Kovacs, Gesendet: Sonntag, 5. Februar 2017 16:09