Feindpropaganda gegen Lutz Möller

Große alte Munitionshersteller gegen den kleinen Neuen

Blaser aufgeblasen | 7 mm, .30, 9,3 mm | Brenneke meint: | Volle Hose stinkt | Hornady verkündet | Dirty Marketing | Berüfsjäger | Sako schmiert | Some lead, some follow! | Mal wieder ein schmähendes Gerücht | Nun habe ich verstanden | Schwierige Nachsuchen  | Spinner | Wirre Feindpropaganda | Das Salz in der faden Suppe Wer ist Gruber | Gefährlicher Agitator | Mumm im Leib | Versprochen ist noch nicht gehalten | Auf Deine treuen Kunden kannst du bauen! | Zertifizierung | W & H Forum | Absonderlichkeiten | Genauso isses | Absonderliche Suppenteller | Keine Kunstschützen | Welche Ehre | Wir sind nicht viele | Machtergreifung | Verschlimmbessert | Olle Kamellen | MEN SF | Machtergreifung oder Ohnmacht | Auftragswerk | Gerüchteküche | Saudoppel | Fremde Federn | Kraß!

Blaser aufgeblasen

Hallo Herr Möller,

Blaser gab sich bei der letzten „Pferd und Jagd“ in Hanover ziemlich aufgeblasen:

„Wir stellen selbst Munition her und haben keine Erfahrung mit LM und anderen Herstellern und wollen dies auch nicht.“

Viele Grüße, Henning Koehler, Wedemark, Donnerstag, der 1. August 2013

Na ja, die sog. „Blaser“ Munition stammt von der RUAG. Nix eigen! | Mittwoch, der 31.  Juli 2013

7 mm, .30", 9,3 mm

Guten Abend Hr. Möller,

ich benötige jeweils von jeder Sorte eine Schachtel. Die letzte Bestellung ist leider wegen Ausstieg aus dem Pachtvertrag zum 30.4. und dem nachgelagerten Aufwand ausgefallen. Das war nicht geplant aber notwendig. Jetzt Staatsjagd in BW, auch gut (mit ein paar Einschränkungen) und neue Kunden für Sie. Aber es mangelt am Grundverständnis an allen Ecken und Enden zum Thema Ballistsik, Reibpaarungen von Werkstoffen, Grundlagen Metallurgie (Werkstoffkunde) Wirkung und Zielwahl.

Sehr viel Überzeugungsarbeit ist notwendig.

Überascht bin ich davon, daß sich selbst Akademiker, die in der Lage sein sollten eine Sachlage nachzuvollziehen,  verweigern.

Büxer erzählen derartig viel Unsinn von schlechte Trefferbilder, Waffensprengungen, Drucksteigerungen und anderen hahnebüchenden Dinge und versuchen Ihre (Rest-)Bestände an Bleimunition loszuwerden.

Brenneke schickt Vertreter durch die Lande, die bei Infoabenden erklären, daß 10.000 Flußstahlgeschosse mit Zinnfüllung aus einem Lauf keinen Präzisionsverlust bringen und quasi verschleißfrei zu verschießen sind.

Brenneke TUG Schrot mit angerostetem vernickelten Flußstahlmatel voller Blei

LM: So? Wie erklärt Brenneke, wie sich die verschnierte Nickelbeschichtung  der Flußstahlmäntel aus den  Läufen entfernen läßt, ohne die Läufe anzugreifen. Das geht nämlich nicht! Im übrigen sterben Läufe durch Gasfraß.

Chemische Laufreinigung? Wozu? Früher ging das auch ohne!

Das Volk der Dichter - ja unbedingt - aber der Denker ?

MfG, O. Schönberg, Montag, 5. August 2013 02:21

Brenneke meint

Von: Dr. Peter Mank - Brenneke GmbH
Gesendet: Dienstag, 13. August 2013 12:43
Cc: Matthias Dunkel - Brenneke GmbH
Betreff: WG: zeitgemäß in 8x57 IS

Sehr geehrter Herr [...] <LM: Name von mir entfernt>

vielen Dank für Ihre E-Mail. Ihre Frage bezüglich der GEE bei den Patronen unterschiedlicher Hersteller im Kal. 8 x 57 JS beantworte ich wie folgt.

Die GEE hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Geschossform, dem Gewicht, der Ladung usw. Das Original BRENNEKE TIG nature hat einen Scharfrand, der sich etwas nachteilig auf die Außenballistik auswirkt, außerdem werden unsere Patronen aus Sicherheitsgründen grundsätzlich 10 % unter dem nach Beschussgesetz zulässigen Maximum geladen. Unsere GEE von 176 m halten wir unter den gegebenen Umständen für ausreichend, zumal wir dieses Standardkaliber in der zeitgemäß en Version derzeit nicht für Schussentfernungen über 150 m empfehlen. Beim Vergleich der ballistischen Daten zwischen dem RWS EvoGreen und dem TIG nature bei 150 m werden Sie keinen wesentlichen Unterschied feststellen (EvoGreen Fleck 100 m: -2,5; GEE 192 m: +3,5 / TIG nature Fleck 100 m: -3,3; GEE 176 m: +2,6). Der Unterschied dürfte im wesentlichen von dem etwas geringeren Gewicht des EvoGreen – 9,0 g statt 9,4 g – und dem besseren ballistischen Koeffizienten herrühren.

Was die Patronen der Lutz Möller GmbH betrifft, so halte ich diese Werte nicht für seriös, weil sie offenbar nicht auf gesetzeskonformen Ladungen beruhen. Darauf deuten vorliegende Informationen des Beschussamtes Suhl und des Herstellerverbandes für Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) hin. Die Fa. Möller gehört zu den Kleinstherstellern der Branche, die es mit dem Beschussgesetz wohl nicht so genau nehmen und die damit verbundenen Prozeduren und erheblichen Kosten vermeiden wollen. Dort bezogene Munition sollte deshalb in jedem Falle vor dem Einsatz von der DEVA auf den Gasdruck geprüft werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Mank

B R E N N E K E G M B H
Postfach 16 46 - D-30837 Langenhagen
Tel.: +49 (0)511-97262-0 - Fax: +49 (0)511-97262-62
www.brenneke.com

Sitz der Gesellschaft: Langenhagen
Handelsregister: HRB 9000 Amtsgericht Hannover
Geschäftsführer: Dr.rer.pol. Peter Mank

LM: Man beachte die Qualifizierung des Autors sich über Munition zu äußern. Auch /Munition/Geschosswirkung.php"> Geschoßwirkung gemessen erhellt die Sache. Man lese auch zu Brenneke Blaser aufgeblasen.

Dienstag, der 13. August 2013

Unabhängige Daten Dritter (Deva, FH Eberswalde) finden sich in Geschoßwirkung. Eigene  Aussagen, angereichert mit Berichten Dritter in Möller Geschosse wirken anders.

Volle Hose stinkt

Betreff: mehr Feindpropaganda

Mit einer vollen Hose ist es leicht, (andere an)zu stinken.

http://www.brenneke-munition.de/cms/96.php?&tx ttnews[tt news]=845&tx ttnews[backPid]=41

LM: Hoffentlich bekommt er davon keinen Herzinfarkt.

Waldmannsheil, Lukas, Mittwoch, 14. August 2013 08:15
 

Hornady verkündet

Hornady behauptet hier http://www.jagdundnatur.tv/episode/Ballistik Workshop, daß deren Geschosse wesentlich mehr Energie auf Entfernungen von 200 / 300Meter in den Wildkörper bringen.

LM: Mag sein. Aber wozu? In der wohlabgewogenen Bestimmtheit meiner Geschoßwirkung, siehe Splitterwucht liegt doch gerade der Sinn und Vorteil meiner Beschränkung. Ich will nicht die größte, sondern die richtige Zerstörung. Hinweis an Hornady: Auch mal an das Wildpret denken! 

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Nagl, Dienstag, 13. August 2013 10:23

Betreff: Dirty Marketing

Die geben sich so viel Mühe um Sie schlechtzureden!

LM. Müssen die das nötig haben? Nicht Overkill sondern Abrüstung ist angesagt!

Mit freundlichen Grüssen

Dieter Nagl, Dienstag, 13. August 2013 10:29

Berüfsjäger

Simon Köster: Kennen Sie das schon?

Nö, ist aber so trennscharf wir KFZ bezüglich der Kurvenfestigkeit nach getanktem Treibstoff zu betrachten |

Sehr geehrter Herr Möller,

die in Rede stehende „Felduntersuchung“ des Berufsverbands Deutscher Berufsjäger (BDB) stand schon vor Wochen in diversen Blättern der „jagdlichen Regenbogenpresse“. Dazu merke ich an:

• Mir ist mit „ratio“ = gesunder Menschenverstand nicht erfindlich, wie sich der Verband der Professionals entblödet, einen solchen „Feldversuch“ überhaupt anzustellen, denn eine Zahl von ca. 600 Abschüssen, noch dazu mit sehr verschiedenen Geschosstypen, durch 10 Leute, aus unterschiedlichsten Waffen, entbehrt allein unter statistischen Gesichtspunkten jeglicher Bedeutung, erst recht, wenn man weiß, daß rund 10.600 Abschüsse der Felduntersuchung der HNE zugrunde liegen !

• Selbst angenommen, daß unter diesen Treffern, die die HNE zur Grundlage ihrer Auswertung machte, rund 1000 Treffer = 10% spinale Treffer in Hirn und Wirbelsäule wären, so ist die Wirksamkeit der untersuchten bleifreien Geschosse unbestritten und signifikant, selbst wenn die Untersuchung bzw. deren Auswertung noch mit Fehlern behaftet sein sollte.

• Die Untersuchung bzw. Darstellung der HNE (GREMSE u. A.) wurde von der HNE als Vorabdruck der Munitionsindustrie gegeben, wissend um einige Fehler / Schwächen. Dort hat man aber - entgegen der ausdrücklichen Bitte der HNE - nicht „dicht gehalten“, die Untersuchung also nicht vertraulich behandelt, sondern offenkundig nichts Besseres zu tun gehabt, als der Presse das Ding zu zu spielen; so geriet die noch nicht zur Veröffentlichung bestimmte Untersuchung an die Öffentlichkeit.

• Ferner sollte man – ähnlich wie in Kriminalfilmen das Motto ist: „Cherchez la femme!“ – bei dem Berufsverband mal hinterfragen, wem das nützt, und man findet dabei sehr schnell heraus, daß dieser Berufsverband von dem Waffen- und Munitionshersteller Sako bzw. dessen deutschem Generalvertreter in vielfältiger Weise „gesponsort“ wird. Aber so kann man, wenn man der Materie nicht Herr ist, sich selbst sehr schnell und schön öffentlich „ins eigene Knie schießen“!

• Ich betrachte die vorliegende „Felduntersuchung des BDB“ lediglich als „hinhaltenden Widerstand“, weil diese Leute die „eierlegende Wollmilchsau“ fordern, ohne genau zu wissen, um wie viele Variable es sich in einem solchen Feldversuch handelt. So was kann man boshaft auch als edle Einfalt und stille Größe bezeichnen.

• Das bezieht sich gleichermaßen auf die Jagdpresse, die die Reklameflyer der deutschen Munitionsindustrie eifrig nachbetet, sich der Unterstützung durch die jägerschaftlichen Organisation sicher, denn hier sind profunde Kenntnisse und Redlichkeit gefragt, aber offensichtlich gerade nicht erwünscht!

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Wolfgang Louen,Donnerstag, 24. Oktober 2013 10:27

Sako schmiert

Betreff: Zuschrift zu „Kennen Sie das schon?“

Siehe Katalog der Firma AKAH: Dort sind zahlreiche Produkte von Sako ausdrücklich mit dem Signet des BDB versehen und dem Hinweis an den interessierten Kunden: „Empfohlen vom Berufsverband Deutscher Berufsjäger“. Was will man mehr?
Gruß Ihr Louen, Donnerstag, 24. Oktober 2013 13:08

Betreff: Feindpropaganda gegen Lutz Möller Munition#Berufsjäger

Und wieder kommt Wolf Louen schneller aus den Startblöcken als wir anderen.

Es grenzt an Dummheit, was da von sogenannten Profis und „erfahrenen Jägern“ alles hergebetet wird! Fast möchte man bei den Untersuchungsergebnissen aus BDB Hand von gewollt schlechten Schüssen ausgehen. Aber das wäre eine boshafte Unterstellung. Ganz schweigen sollten wir von den „Profis“, die schon beim Einschießen von den Bleifreien abgerückt sind „weil keine brauchbaren Schußbilder zu erzielen waren“. Vor mir stand neulich ein Forstmensch mit einer Anschußscheibe, drei Schüsse auf der Fläche eines Dessert-Tellers. Sein Kommentar dazu: „Das reicht mir. So kann ich jagen!“ Wenn das öfter so läuft, wird klar, woher die schlechten Untersuchungsergebnisse kommen.

Von den Herstellern wird lieber schnell noch eine neue Magnum-Patrone mit „überagenden, noch nie dagewesenen Leistungsdaten“ auf den Markt geworfen, als sich mit den tatsächlich funktionierenden bleifreien Geschossen auseinanderzusetzen.

Gern höre ich auch: „Ich hatte noch nie Probleme mit dem was ich schon immer verschossen habe!“ „Sag bloß, Du schießt schon bleifrei?“ Hätten wir alle diese Einstellung, säßen noch auf dem Baum und würden mit dicken Steinen werfen.

Some lead, some follow!

Die Engländer Haben für alles einen guten Spruch. Iin diesem Sinne erlegen wir mit Deinen Geschossen weidgerecht und sauber unser Wild und lassen die anderen Blei schlucken.

Beste Grüße, Stefan Simm,  Donnerstag, 24. Oktober 2013 15:00

Mal wieder ein schmähendes Gerücht

Kürzlich trug mir ein Kunde wieder mal ein schmähendes Gerücht zu. Ein Frankonia-Verkäufer habe ihm erzählt, ich werde vom Finanzamt „gejagt“, weil ich meine Steuern nicht bezahle und sei pleite. Wer wird nicht vom Finanzamt „gejagt“? Das trifft doch wohl auf jeden zu! Tatsächliche haben die zuständige FA (selbst, Gesellschaften) Abbuchungsgenehmigungen und buchen je nach Erklärungen zeitnah ab oder erstatten, so wie bei allen anderen deutschen Unternehmen wohl auch (In Namibia dagegen kann sowas auch mal ein Jahr oder länger dauern). Gewiß gibt es immer mal Auseindersetzungen, aber die werden gemeinsam mit dem Steuerberater zu einer „tatsächlichen Einigung“ geführt. Sich ergebene Forderungen oder Erstattungen werden dann ausgeglichen.

Der - wie ich - in der Lage ist, neue Gesellschaften zu gründen und Warenbestände einzukaufen ist ja wohl kaum als „pleite“ zu bezeichnen.

Der so falsch Wettbewerber schmäht, wird bei der Auskunft über sein eigenes Angebot vermutlich ähnlich ahnungs- und sorgfaltslos handeln. Dort solle man besser nicht kaufen!

Lutz Möller, Donnerstag, der 14. November 2013

Nun habe ich verstanden

Hallo Hr. Möller,

Ihre Munition Kal. .30-06 Springf. ist - wie immer - beste Güte. Ich komme gerade von einer zweitägigen größeren Stöberjagd. Meine Kaiserbüchse und Ihre Munition verstehen sich blendend. Für Sie habe ich auch geworben. Dort waren ~ 150 Jäger. Von bleifreier Munition könnte ich Ihnen Sachen erzählen, die glaubt man nicht; nicht was ich gesehen habe. Jetzt weiß ich auch, warum die keiner will. Was angesehene Munitionshersteller für einen Mist anbieten ist unglaublich.

Schöne Grüße! Freitag, 22. November 2013 21:22

'n Abend Herr,

rufen Sie mich gern an. Ihre Geschichten höre ich gern. Sie könne auch für alle schreiben. Platz ist da. Da Netz ist durch Vergrößerung des Adressraumes von IPv4 mit 232 (≈ 4,3 Milliarden = 4,3·109) Adressen auf 2128(≈ 340 Sextillionen = 3,4·1038) Adressen bei IPv6, d. h. Vergrößerung um den Faktor 296 (≈7,9·1028) groß genug um auch längeren Geschichten ausreichend Platz zu bieten.

Aber nun habe ich verstanden. Da hat ja wohl 14 Jahre gedauert.

  1. Zunächst dachte ich, die großen Hersteller wollten gar keine bleifreie Munition anbieten.

  2. Dann dachte ich die könnten keine brauchbare bleifreie Munition anbieten. 

  3. Sie bieten nun die Erklärung für das allenthalben (außer bei mir) zu Beobachtende.

  4. Die großen Hersteller bieten nämlich grottenschlechte bleifreie Munition wohl nur deshalb an, damit die keiner will und sie alle bei der alten (hochprofitablen) Bleimunition bleiben können. So sind wir wieder bei 1. angekommen. Der Kreis ist geschlossen. Die erste Ahnung traf mal wieder zu.

Eigentlich ganz einfach. Warum mußte ich 14 Jahre brauchen, um das zu begreifen? Weil ich, nicht die, eine Aufgabe der Jagd lösen will, kein kaufmännische! Ich will waidgerecht töten, nicht bloß reich werden. Das ist doch ein ganz anderer Beweggrund sich mit Geschossen und Munition zu beschäftigen. Wie konnte ich das vergessen? Danke für den Augenöffner.

Lutz Möller, Freitag, der 22. November 2013

Schwierige Nachsuchen

RWS EVolution green ohne AusschußHallo Hr. Möller,

ich komme gerade von der Jagd. Hab nur meine Mails durchgesehen.

Wir mußten alles, das mit bleifreier Munition geschossen wurde gesondert melden. Da laufen irgendwelche Untersuchungen. Viele Jäger schießen diese EVOLUTION GREEN von RWS hab ich gesehen. Die hat bei Rotwild meist keinen Ausschuß.

Wie auch bei diesem Stück unten. Bei Sauen das gleiche. Die Jäger sind unzufrieden damit. Bei den alten Jägern ist halt z.B. RWS ein Begriff. Ihre Möller MJG Munition kennen die gar nicht. Jetzt müssen Sie sich vorstellen, wie könnte ein Möller eine bessere Munition machen, als  RWS. So denken die. Dann die Gefährlichkeit der Splitter! Bloß wenn die eh keinen Ausschuß haben? Die Nachsuchen ohne Ausschuß sind schwierig. Irgendwie sieht es so aus, als wären z.B. RWS gar nicht interessiert was gescheites zu machen. Die verkaufen lieber Ihre Kegelspitz und den ganzen Mist.

Das Tier rechts hatte wie gesagt auch keinen Ausschuß mit diesem RWS Evolution geschossen, Kal. 7x64. Ich hab's genau angesehen. So läuft das bei den Jagden.

LM: Schrecklich.

Sowas gibt es bei mir  mit meinem Möller MJG nicht. Da sieht die Welt schon anders aus.

Wer können gern mal telefonieren, aber jetzt muß ich noch in die Wanne, stinke selbst wie ein Wildschwein.

LM: Nach Maggi? Witzig!

Freitag, 22. November 2013 22:16

Spinner

Betreff: AW: Hilfe

Sehr geehrter Herr Möller,

herzlichen Dank für die Rückfrage. Ich kann Sie beruhigen, zwischen uns ist im Moment nichts offen. Ich suche nach wie vor einen Weg, wie ich Ihre Munition in der Schweiz beziehen kann. Bis jetzt haben aber alle Büchsenmacher, welche ich angefragt habe, entweder kein starkes Interesse bekundet oder Sie als Spinner bezeichnet. Offenbar werden hier bei uns noch andere Tendenzen verfolgt oder vertreten. Auch am Aserfeuer wird zum Thema bleifreie Munition viel Unwissendes diskutiert. Dies habe ich als Jungjäger feststellen müssen.

Ich möchte Ihnen auf diesem Weg für ihre tolle Internetpräsenz und ihre unermüdliche Arbeit herzlich danken. Ich besuche regelmässig ihre Seite und habe kein anderer Ort gefunden, wo so viele fundiert wissenschaftliche Erkenntnisse, empirische Tests und Erfahrungsberichte zum Thema Büchsenschiessen für die Jagd nachzulesen sind. Wer lernen, verstehen und begreifen will, ist bei Ihnen am rechten Ort. Ich wünsche Ihnen bei der Behebung ihrer EDV-Panne die nötige Ruhe – jeder muß mal da durch – und für den weiteren Ausbau des Ladens viel Erfolg.

LM: Danke, geht voran! Nur noch 1.047 Antworten durchzuarbeiten. Dafür ist ja das Wochenende da!

Weidmannsgruß, Peter Huber, Samstag, 23. November 2013 10:07

Wirre Feindpropaganda

Sehr geehrter Herr Möller,

was man auf den Jagden so alles von Lutz Möller hört ist schon erstaunlich. Das geht von unseriös, illegal, waffenzerstörend bis hin zu perfekt, ideal, genial.

LM: Fast nur Fremdworte. Ich steh auf Eigenwerte. Je nach dem ob der Propagandist meine Geschosse tatsächlich schießt oder nur davon redet, werden die propagandistischen Ergüsse vermutlich zuzuordnen sein. Lies nur hier, was die im JSM organisierte deutsche Waffenlobby (Das sind allen voran meine alten Freunde Blaser, RUAG, Brenneke und 39 weitere Konsorten) durch ihren Verbandsanwalt Kaus Golz dort so von sich geben. Lies deren  Pressemitteilung. Dann geht ein Licht auf: Nun habe ich verstanden.

Mit freundlichen Grüßen aus Ostercappeln, Axel Plümacher, Sonntag, 24. November 2013 11:04

Das Salz in der faden Suppe

Lieber Herr Möller,

Datenverluste kommen zwar vor, aber ich glaube, die meisten Leute sind grundehrlich, so daß sich Ihre Verluste wohl in Grenzen halten sollten.

LM: Darum geht's gar nicht, sondern, daß ich durch den dusseligen Datenverlust gegeben Zusagen nicht enhalte(n kann).

Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg im Interesse aller Hobbyballistiker hier im Lande - und außerhalb.

Waidmannsheil Hans Stotz

PS.: Ich gestehe, ich bin Ihnen sehr dankba, weil man doch große Erkenntnisse durch die Lektüre Ihrer Seiten gewinnen kann. Die Branche, in der Sie tätig sind, zeichnet sich ansonsten nicht durch überagende Professionalität und Kundenaufklärung aus. Es bedarf des Salzes in der Suppe. Immer unbeirrt weiterschreiten!

LM: Ich halte Kurs!

Hans Stotz, Samstag, 23. November 2013 21:06

Wer ist Gruber?

Kennen Sie einen Herrn Gruber?

Er wird auf unserer nächsten Jahreshauptversammlung der Badischen Jäger (Rastatt/Baden-Baden) einen Vortrag zu bleifreier Munition halten. Ich hatte vorstandsintern angeregt, Sie um einen Vortrag zu ersuchen. Mehrheitlich hat man sich dann aber dem Vorschlag des Inhabers des hiesigen „Marktführers“ im Jagd- und Waffengeschäft angeschlossen und sich auf eben diesen Herrn Gruber (RWS?) verständigt, zumal der dem Vernehmen nach öfters durch die Landen reisen und sein Bestes in Sachen Munition zur Kenntnis geben soll.

Gruß + schönes Wochenende + Waidmannsheil, Dr. Peter Kremer, Freitag, 22. November 2013 17:47

Schon gefunden : Am 18.01.2013 traf sich die Jägerschaft zum Stammtisch und dem Vortrag "Bleifreie Büchsenmunition, jagdpraktische Eignung und aktueller Stand“ von Gerhard Gruber, RUAG Ammotec (RWS, GECO, Rottweil, Norma). Mit Bildern. Das wird ja was werden. Ich habe verstanden! Genau so wird's werden!

Gefährlicher Agitator

Lieber Herr Möller,

Der reist durch die Lande, macht sich über die Diskussion lustig, marginalisiert die negativen Auswirkungen von Bleimunition, kriminalisiert Ihre Produkte und weist theatralisch auf das unverantwortliche Gefahrenpotential Ihrer Munition hin. Gasdruck über CIP, Munition ohne Beschußstempel, staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, unverantwortliches Handeln und so weiter und so weiter.

Das Schlimme ist, das die sogenannten Funktionäre der Kreisjagdverbände diese Räubermärchen glauben, denn was ein Repräsentant von RWS erzählt, muß einfach stimmen. Wir kaufen schließlich schon 30, 40, 50 Jahre deren Munition. Stammtischniveau anstelle Fachwissen. Diskussion statt Üben ! So ist das heute leider. Schade. Diejenigen, die das unterstützen, findet man immer an Stammtischen, aber selten am Schießstand. Entsprechend sieht das Wild nach Drückjagden aus, einfach schlimm!

Der ist ein gefährlicher Agitator, der sich mit Inbrunst gegen Sie und Ihre Munition instrumentalisiert. Die Wirkung ist nicht sofort wirksam, aber wirkt wie ein schleichendes Gift in den Köpfen der Jagdfunktionäre. "Ich habe es doch schon immer gesagt, ich habe es doch gleich gewußt, immer dieses neumodische Zeug, usw.." Da wird dann den Vorsitzenden ihr Essen gezahlt, Preise ausgelobt, Spenden vermittelt, usw..

Trotz der zunehmenden Widerstände bitte ich Sie, keinesfalls aufzugeben oder zu resignieren. Auch wenn ich mich wiederhole: Mitleid bekommt man geschenkt,
Neid muß man sich verdienen. Anscheinend nimmt man Sie bei der RUAG inzwischen ernst, sonst würde man nicht eine solche Kampagne gegen Sie inszenieren. Also, viel Feind - viel Ehr. Weiter so mit erhobenem Haupt. Die Schar Ihrer Fans und Unterstützer ist groß und wächst durch Ihre überzeugende Arbeit täglich.

Mit vielen Grüßen, von einem Maulwurf, der ihn selbst erlebt hat.

Mumm im Leib

Betreff: Gefährlicher Agitator

Sehr geehrter Herr Möller,

gern dürfen Sie dem „Maulwurf, der ihn selbst erlebt hat“ mitteilen, er möge die Vorsitzenden und Jagdfunktionäre der Kreisjagdverbände, wie er sie in Bausch und Bogen nannte, nicht pauschal als konservativ-stumpfsinnige Idioten abstempeln. Auch ich gehöre dieser Klientel an, habe aber im Gegensatz zu diesem „Maulwurf“ genug Mumm im Leib (um nicht zu sagen E…..r in der Hose), meine Aussagen mit meinem Namen zu belegen. Bei dieser Gelegenheit rege ich an darüber nachzudenken, anonyme Mitteilungen künftig nicht mehr zu veröffentlichen.

Mit den besten Empfehlungen eines konservativ-stumpfsinnigen Funktionärs, der übrigens auch mit Möllers KJG und jetzt MJG waidwerkt, verbleibe ich freundlichst

Dr. Peter Kremer, Montag, 25. November 2013 19:44

Versprochen ist noch nicht gehalten

Guten Morgen Herr Möller,

Nein, zwischen uns ist nix offen, sonst hätte ich mich schon gemeldet.

Aber: Sie sollten zusehen, stabil und termingerecht liefern zu können. Ich habe jetzt wöchentlich mehrere Ansitz-Drückjagden und da in den Landesforsten Brandenburgs bleifrei vorgeschrieben ist, gibt es mit Jagdgästen reichlich Diskussionen über "bleifrei alles Schei.." Wenn ich dann für Möller`s MJG ins Zeug lege höre ich immer wieder: M. - unzuverlässig, Lieferprobleme, geht wohl pleite ... als Wiederlader hab ich ja Vorräte und bin nicht betroffen, Munitionskäufer wandern aber dadurch schnell zur Konkurrenz (die ähnliches bietet oder zumindest versprechen). Also: Als 1-Mann Unternehmen ist das wohl nicht mehr zu bewältigen, oder.

LM: Doch.

WeiHei - KDR., Gesendet: Montag, 25. November 2013 08:19

Moin KDR,

glauben Sie nicht alles, was so erzählt wird. Gängige Patronen (wie .30-06, .308, 8x57Is, 9,3x629 sind da). Alles andere ist eh selten und teils auch seltsam. Ausreden gibt es viele, wenn man nicht will und viel wollen ganz einfach nicht.

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Auf Deine treuen Kunden kannst du bauen!

Hallo Lutz,

ich hoffe nach Urlaub und Entspannung hat dich die Geschäftswelt wohlbehalten wieder und das Jahr 2014 bringt Dir was du dir wünscht und vor allen Dingen weniger Tretminen des Wettbewerbs.

Ich habe gestern eine meiner Waffen an einen Büchsenmacher in Bergen verkauft. Dabei kam auch die Frage der Munition zur Sprache. Erfreulich war, der Junior Chef nutzt mit Erfolg auch Deine Entwicklung, leider aber nicht von Dir als Hersteller. Er vertrat die Meinung, derzeit seien SAX und Jaguar die Produkte seien, die er bevorzugen würden.

Auf dich als Erfinder der Sax Basis angesprochen meinte er nur, man könne bei Dir ja nicht kaufen, weil du ja die Probleme durch mangelhafte Zulassung und Drucküberschreitungen etc. verursacht hättest. Meinen Hinweis, er sein da wohl falsch informiert, denn da handele es sich um LfB / Herrlinger, nicht Möller, hat er nur mit einem ungläubigen Blick und der Bemerkung „aber das sagen doch alle“ kommentiert.

Kaum zu Hause habe ich schnell das Dokument des Verfahrens im Netz gesucht und dem Guten geschickt. Ich halte ihn für qualifiziert und hoch anständig, da muß man doch sofort gegen diese geschäftsschädigenden Gerüchteküche vorgehen...vielleicht hilft es ja regional ein wenig.

Also .. .alles Gute, auf Deine treuen Kunden kannst du bauen!

LM: Danke. So ist mir das am liebsten. Ich tue alles, damit sich das festigt.

Volker, Mittwoch, 8. Januar 2014 14:43

Teure Zertifizierung begünstigt nur die Großen,

aber nicht die Jäger, derer Wahl so eingeschränkt wird!

Das Monopol ist der Sinn hinter solchen Forderungen.

Dirty Harry Carstensen: Solange nicht gewährleistet sei, daß geschossene Tiere sofort tot sind, „darf eine ausschließliche Verwendung von bleifreier Munition, wie sie in den Staatsforsten vieler Bundesländer Praxis ist, nicht geduldet werden“. Carstensen fordert „zertifizierte Munition“.“

Die oberste Jagdbehörde, das Umweltministerium in Kiel, reagiert verwundert. Nach dem Bundesjagdgesetz seien „im Interesse des Tierschutzes bestimmte Kalibergrößen und Auftreffenergien vorgeschrieben“. Dies sei eine Art von „Zertifizierung“, so Sprecherin Kirsten Wegner. Das Land will Bleimunition bei der Jagd auf Wild zum 1. April 2015 verbieten. In den Landesforsten sowie in einigen anderen Jagdbetrieben sei die Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition durch interne Anordnung bereits seit einem Jahr untersagt. „Negative Vorfälle im Hinblick auf die Tierschutzgerechtigkeit der bleifreien Munition hat es im zurückliegenden Jahr nicht gegeben.

Tag Herr Möller,

danke für den schnellen Versand. Die Patronen sind rechtzeitig eingetroffen!

Ich bitte die Forderung nach „Zertifizierung“ von Jagdmunition zu überdenken, denn wenn sowas GESETZ würde, hätte die RUAG ein weiteres Monopol in Europa geschenkt bekommen. Zertifizierungsverfahren (die Rechtschreibprüfung schlägt VERGEWALTIGUNGSVERFAHREN vor!) werden die kleinen Hersteller nicht finanzieren können. Die Wiederlader werden mit einem Federstrich ENTEIGNET da ihre Ausrüstung wertlos geworden ist.

Waidmannsheil, Gerhard Halbarth, Sonntag, 13. April 2014 12:13

Tag Herr Halbarth,

teure Zertifizierung begünstigt nur die Großen, aber nicht die Jäger, derer Wahl so eingeschränkt wird! Das Monopol ist der vorrangige Sinn hinter solchen Zertifizierungsforderungen, neben dem nachrangigenSinn, Änderungen zu verzögern um möglichst lange ungestört wie bisher weitermachen zu können.

Jäger fordern neue Kriterien für Jagdbüchsenmunition  |  Möllers Forderungen für brauchbare Munition!

Ich biete angenehm, flach und genau schießende, wirksame, hochwildtaugliche Jagdmunition hinreichender Wirkung ohne unerträgliche Zerstörung oder Vergiftung für alles Wild von 0 - 300 Meter Schußentfernung.

Wenn meine Forderungen ins Bundesjagdgesetz aufgenommen würden, hätten die meisten gängigen Bleigeschosse keine Chance die Prüfung zu bestehen. Meine Munition erfüllt meine Forderungen glatt. Man kann eine solche Forderung also von zwei Seiten betrachten. Eine nützt, aber eine andere schadet. Nur  Wettbewerb treibt uns an. Nur im Streit strengen wir uns zu gewinnen an. Daher befürworte ich alles, daß den Wettbewerb stärtkt und lehne alles ab, daß Monopole begünstigt. Möge das Bessere gewinnen!

Waidmannsheil, Lutz Möller, Sonntag, der 13. April 2014

W & H Forum

Servus Herr Möller,

gucken Sie mal bei W&H rein. Da gibt es Unstimmigkeiten bzgl. Ihres Geschoßwerkstoffes!

MfG! Jörg S., Samstag, 10. Mai 2014 22:27

Tach Jörg,

laut Aussagen meiner  Feinde jage ich (in Deutschland) aus dem Auto und habe keine Handelsgenehmigung mehr. Ist mein Geschoß jetzt aus Pappe, oder was? Stimmt sonst noch was nicht? Ich kann nicht jeden Mist lesen!

Für Kaiser und Reich

„Für Kaiser und Reich“ würde ich selbst eher umgekehrt anführen, aber ich war auch nicht dabei, als unser 2. Reich im 19. Jahrhundert das deutsche Denkmal für Wilhelm I. („weißer Bart auf des roten Bartes Thron“) errichtete.  Meine Großmutter aus Breslau, die Mutter meiner Mutter (alle tot), stand noch ehrfürchtig im weißen Kleidchen an der Straße, als der Kaiser kam. Als die (inzwischen schon ehrwürdig recht betagte) britische Königin Elisabeth II. vor Jahrzehnten in meiner Jugend Hamburg besuchte, war das nicht anders.

Was haben wir heute? Bundespräsidenten? Irgendwie nicht ebenbürtig. Schade!

Barbarossa

Barbarossa wartet im Kyffhäuser immer noch auf bessere deutsche Zeiten

Wilhem I

Wilhelm I.

Bismark fehlt irgendwie, obwohl ohne ihn W I. nicht zu solcher Form aufgelaufen wäre. Die beiden, der eine für die Einheit, Geschlossenheit und Geschichte, der andere für Streit, Ausgleich und Einvernehmen, waren das "DreamTeam"  der deutschen Politik, meine ich. Danach kamen leider nur noch Banausen! Die Folgen tragen wir heute noch. Leider.

Hindenburg

Hindenburg

Den haben die Russen 1945 vom Sockel gestürzt. Unverschämt! Nachdem Hindenburg die Russen besiegte, hat Deutschland mit Rußland im 1. WK einen, wie ich meine, für beide Seiten  durchaus erhrenwerten Frieden geschlossen, wie schon zuvor Preußen mit Österreich. Frieden, in dem man nach den Feindseligkeiten (Welch eine Wortfügung! Man spürt Lust am Krieg.) miteinander weiter leben wollte und konnte.

Nur Undank bleibt oft als der Welten Lohn.  Man soll handeln, statt zu hoffen. „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren“ (Mauerinschrift, Schwerin, 1945).

Lutz Möller, Sonntag, der 11. Mai 2014

Absonderlichkeiten

Betreff: Blei- oder sinnlos?

Hallo Lutz,

zu dem Weiser Recht und billig unten mehren sich Erlebnisse der absonderlichen Art. Hier in Niedersachsen müssen wir bei den Landesforsten bleifrei jagen, gern genommen wird RWS EVO GREEN. Weil, und da habe ich echt gestaunt, RWS garantiere, daß keine Abweichung der Treffpunktlage zu dem vorher verwendeten Geschoss vorkomme.

LM: Wenn RWS das geschrieben hat, ist das ist glatt gelogen, oder aber falsch angeführt. Siehe Einschießen. Das kann so allgemein nicht sein und verhält sich nicht so. Einzelfälle mögen abweichen, aber als allgemiene Aussage ist das glatter Blödsinn!

Ich habe das nicht bei RWS überprüft. Ich gebe eine Aussage eines Mitjägers wider. „Das kann doch niemand garantieren, das glaube ich nicht!“ sagte ich. Die Aussage sei so. Kann das jemand bestätigen?

Für die Jagd am hohen Gras und Schilf werden dann die alten Bleimumpeln verwendet, denn die schlügen besser, sicherer durch das Gestrüpp.

LM: Quatsch.

Mein Hinweis, vor dem Umschießen auf bleifrei sei doch eine chemische Reinigung des Laufes angezeigt, wird regelrecht als Klugscheisserei abgetan.

LM: Ach Stefan, der auf 100 m nie besser als in einen Bierdeckel trifft, sieht doch nie einen Unterschcied. Auf ihre Weise, wissen die das halt nicht nesser und halten Deine Ansprüche ( In 100 m auf denDaumennagel, in 200 m auf dei Strechholzschachtel und in 300 m auf den Bierdeckel) für volkommen weltfremd und spinnert überzogen. 

Beispielhaft sei dies:

X:„ Schießt Du bleifrei?“

Ich: „Seit 2006, ja. Erst Lutz Möllers KJG, jetzt MJG. In 8x57IS und 7mm RM. Ich habe keine Veranlassung etwas anderes zu versuchen.“

X: „Aber die machen doch den Lauf kaputt!“

Ich: „Häh? Was? Wieso?“

X: „Weil Messing viel zu hart ist!“

Ich: „Blödsinn! Das ist nur eine Scheißhausparole! Die Geschosse haben Führbänder (zeigen der Führbänder). Die machen weniger als Deine Bleimumpeln kaputt!“

X: „Na ich weiß nicht. Das wär mir zu gefährlich. Dann sind die auch noch so leicht und schnell. Die die sollen unberechenbar abprallen. Das kann doch gar nicht funktionieren!“

Ich: „Hm, ich habe seit 2006 kein Stück verloren. Die meisten Stücke lagen weitestens 20 m vom Anschuß. Wildbretentwertung ist nahezu Null. Was soll denn da nicht funktionieren?"

X: „Ich hab das von dem gehört!“

Und so weiter und so fort ...

Ich habe also leider nur mäßig Erfolg in Sachen Werbung neuer Kunden für Dich.

LM: Du bist halt Fischwirt, kein Prediger, der sein Evangelium verkündet und aus Seelenfang aus ist. Du willst andere, leibliche Beute!

 Wie Du sagst: Die Schlauen finden dich, die anderen sollen halt machen was sie wollen.

Beste Grüße und Weidmannsheil, SS, Gesendet: Dienstag, 30. September 2014 19:00

Genauso isses

Die Klugen finden mich. Die Anderen begreifen den Sinn meiner Geschosse eh nicht.“

Den Spruch kannst Du Dir ganz groß über die Türe hängen! Genauso ist es!

LG, Martin, Dienstag, 30. September 2014 19:44

Absonderliche Suppenteller

Betreff: Feindpropaganda gegen Lutz Möller Munition

zu Absonderlichkeiten

Hallo Lutz,

Deine Aussage, ich sei Fischwirt, aber kein Prediger hat Charme! Petrus und andere Jünger waren ja Berufskollegen.

LM: Erklärt das Deine Neigungen?

Auf 100 m immer den Bierdeckel zu treffen, wäre ja schon gut. Manch einer verteilt drei Schüsse auf einen Suppenteller und meint dazu: „Damit bin ich zufrieden. So kann ich losgehen.“ Dann wird auf dem Wild rumgehämmert. An der Kirrung auf 30 - 60 m reicht das ja auch aus. Da ist das völlig in Ordnung. Für solche erfolgreich und sauber jagenden Jäger ist alles, was diese Schußentfernung übersteigt, so absonderlich wie es für Dich und mich verteilten Schüsse auf dem Suppenteller sind. Du siehst es ist alles eine Frage der Betrachtungsweise.

Tatsächlich bin ich von den genannten Ansprüchen an den meisten Tagen mehr oder auch mal weniger weit entfernt. Besser als auf papierne Scheiben klappt es allerdings auf Wild.

Beste Grüße und einen schönen Abend noch! SS, Dienstag, 30. September 2014 21:33

Keine Kunstschützen

Zuschrift zu absonderliche Suppenteller

Hallo Herr Möller,

vor einigen Monaten wollte ich auf meinem heimischen Jägerschießstand eine alte Anschütz (Bj. 1975) in .22lr auf 100 m einschießen. Ich habe damit erstmal einen Bierdeckel auf 100 m getroffen. Aber ich wollte weniger. Das habe ich der Standaufsicht auch so kund getan und sagte: Ich möchte damit auf eine Fläche wie eine Streichholzschachtel treffen. Man sagte mir darauf hin:

„Wir sind hier doch keine Kunstschützen. Das reicht so völlig aus.“

Ich war dann unerwünscht. Alle wollten auf einmal schnell nach Hause und den Stand schließen. Dann hing da noch so ein bescheuertes Schild,  bleifreie Muntion sei verboten. Übel, echt übel!

Mit besten Grüßen, Ihr Gerhard Kehr, Mittwoch, 1. Oktober 2014 17:44

Welche Ehre wird mir zuteil?

Dieter Nagel aus Wien, ein Freund meiner Geschosse, der sich schon einige Male in österreichischen Fernsehsendern mit dem feindlichen Propagandisten Dr. Gruber / RUAG heftige Auseindersetzungen lieferte, berichtete von Anrufen des österreichischen Blaserimporteurs vor einiger Zeit, der ihn in 1 ½ Stunden mit Worten bewegen wollte, nicht  mehr zu meiner Seite mit den R93 Unfällen zu verlinken. Irre!

Besser kam noch ein kürzlicher Anruf eines Anrufers, der seinen Namen nicht nennen wollte, nicht der gefährliche Agitator Dr. Gruber war (dessen Stimme ist Dieter Nagel bekannt) und ihm wertvolles Sponsoring, Werbekosten, Munition (auch für seine Jagdgruppe) anbot, wenn er nicht mehr zu mir verlinken und meine Geschosse nicht mehr loben würde. Bekloppt! Nagel zu kaufen geht gar nicht!

Ja was war das denn? War das die RUAG selbst? War das ein Störmanöver von anderer Seite? Mensch: ich bin ein alter, kleiner Einzelunternehmer - nur ein Mann. Welche Ehre wird mir da zuteil? Die RUAG sind doch tausend Mann. Dort kann man sich vernünftigwerweise doch nicht vor mir Einzelnem so fürchten, das dermaßen schmierige Dinge versucht würden. Ich glaub's nicht.

Ich rede keinen Mist, sondern baue derweil lieber was neues Besseres (siehe 8008 Splitter) immer nach dem Motto Henry Fords „Tue Gutes und rede darüber!“ Ach, dabei fällt mir ein: Ich habe noch gar keine Fabrik mit Fließbandfertigung. Vielleicht sollte ich das selbst mal versuchen. Der olle Ford war ja sonst nicht dumm. Vielleicht kann ich dann größer Mengen in bester Güte liefern.  So bekäme der Handel endlich auch mal was wirklich Gutes angebote.

Waidmanns heil, Lutz Möller, Dienstag, der 17. März 2015

Wir sind nicht viele

Betreff: Feindpropaganda gegen Lutz Möller Munition

Lutz,

die sind neidisch auf ein Geschoß, daß sie selbst nicht haben. Dein Geschoß wirkt bestens, nachgewiesenermaßen auf alle Schußentfernungen. Nachbauen wollen und können Sie das nicht, und das ist gut so. Du betreibst „nur“ Weiterentwiclung.

LM: Ja, seit 2002. In nunmehr dreizehn Jahren bin ich bei der fünften Erbfolge auf immer derselben Grundlage angekommen.

Die müssen alle halbe Jahre was neues entwickeln um „das Beste bleifreie Geschoß“ zu bieten.

Wir sind nicht viele, aber wir gehen den großen Strategen mächtig auf die Nerven...

Beste Grüße, Stefan Simm, Mittwoch, 18. März 2015 08:51

Machtergreifung

Sie kommen zu spät mir mit Splittern was vorzumachen.

Aus passendem Anlaß, auch hier.

Sehr schön, Herr Winkelhausen

soll ich das bei mir veröffentlichen, oder besser an die RUAG senden?

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Sehr geehrter Herr Möller

Ich habe da noch ein Mail gefunden und Sie erwarten eine berechtigte Antwort von mir: Ja, Sie dürfen das an die RUAG schicken oder und veröffentlichen. Ich habe noch das fehlerhaft geschriebene Wort „Manager“ korrigiert. Ansonsten ist es original.

MFG, Kuno Winkelhausen, Montag, 23. März 2015 15:55

Sehr geehrter Herr Möller,

Sie zu belehren liegt mir fern. Sie wissen ganz genau, die RWS ist eine Tochter der schweizerischen RUAG ist. Wo genau heute wann wie welche Hülsen gefertigt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Vor einer Dekade war es für mich klar und ich konnte mich direkt an den „Hülsen-Maschinen-Meister“ wenden und dann hat es auch geklappt.

Seit der „Machtergreifung“ durch RWS erkannte ich, nicht mehr das Produkt (Komponenten-Mix) steht im Vordergrund, sondern Marketing mit schönen, farbigen Schachteln und leider auch Manager und Verkäufer anstelle von Ingenieuren. Das diese unsägliche Konstellation zu Friktionen mit Ihnen führen muß, wundert ja niemanden. Da prallen Welten aufeinander.

RUAG Marketing:

„Unsere Werte

Klare Werte und Prinzipien bestimmen unser tägliches Denken und Handeln – im Unternehmen wie auch im Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten, Gesellschaft, Politik und nicht zuletzt gegenüber unserem Aktionär, der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Partnerschaftlich

Wir erbringen individuelle Leistungen gemeinsam mit und für unsere Kunden und glauben an die Kraft einer verlässlichen Zusammenarbeit.

Leistungsfähig

Exzellenz prägt unser Denken und Handeln: Unser Anspruch sind erstklassige, hochleistungsfähige Lösungen.

Zukunftsorientiert

Das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung verleiht uns den Antrieb, um Produkte und Dienstleistungen für morgen zu entwickeln.“

Quelle ruag.com

Obwohl es vielleicht etwas überheblich klingt, aber als Eidgenosse bin ich auch an RWS beteiligt. Es muß doch möglich sein, daß die „deutsche RWS“ in der von der Eigenossenschaft kontrollierten RUAG zum Einlenken gebracht werden kann.

Zum Schluß: Herr Möller,

es braucht innovative Querdenker und „Spinner“ so wie Sie und ich. Die Evolution hat klar gezeigt, nur die besten und geschicktesten Jäger überleben und trotzen der Unbill des Lebens.

LM: Ich bin neugierig, lerne gern und bleibe so immer beweglich. Da geht schon was!

Mit freundlichen Grüßen, Kuno Winkelhausen, Mittwoch, 14. Januar 2015 23:04

Verschlimmbessert

Hallo Herr Möller,

Krieghoff ist am Munitionssektor tätig - in Zusammenarbeit mit Norma. Unglaublich: Die haben ein „neues“ Geschoss entwickelt, aus Messing, mit Führbändern - ein Restbolzen bleibt auch übrig;-) Krieghoff KSB ← Darauf muß man erst einmal kommen.

Oder gibts das etwa schon lange? Also ich kenne ein Geschoß, das hat eine schwarze Plastikspitze und . . .  ach, egal. Meist werden Dinge die gut sind nachgebaut (wie in Sachsen) oder „nachempfunden“, oder etwa nicht?

LM: Je, mehr oder weniger frech und oft böse verschlimmbessert. Lies Feindpropaganda und Olle Kamellen!

Mit freundlichen Grüßen, J., Samstag, 2. Mai 2015 18:20

Olle Kamellen

Betreff: Machtergreifung

Hallo Herr Möller,

nun lebe ich schon über 20 Jahre in der BRD;- aber das Thema „Wettbewerb“ erstaunt mich immer wieder.

Ich hatte im letzten Jahr am Krieghoff-Stand auf der Jagdmesse in Liebenberg ein „bemerkenswertes Gespräch“ über Jagdgeschosse. Dabei hat man mir „verraten“, daß Krieghoff dabei ist, ein bleifreies Jagdgeschoss zu entwickeln. Nun ja, seitdem ich Ihre Geschosse schieße, interessiere ich mich nicht mehr für die Geschosse anderer Hersteller.  Aber der Beitrag „Machtergreifung“ macht mich doch ziemlich nachdenklich! Müßig zu fragen, wer hier von wem geklaut hat.

WH BS, Dienstag, 24. März 2015 16:58

Hamburger Hafen

Dieses Geschoß aus dem Hamburger Hafen stammt vermutlich aus der Franzosenzeit. Führbänder bereits bei Altbleikegelspitz.

MEN SF

MEN SF

Die Schräglflächenfräsungen sind eine Erfindung von MEN vom 16. Mai 1979, wie man hier der Origbnalskizze entnehmen kann. Man muß genau hinsehen, um die Schrägflächen zu sehen. Die folgenden Bilder zeigen das besser

MEN SF Schachtel

MEN SF Schachtel offen

3 MEN SF Geschosse

MEN Schrägflächen

Obwohl mit bloßem Auge nicht zu erkennen, ist das MEN SF ein Hohlspitz-Deformator. Die Spitze ist mit einem (scheibar überedrehten) Keil vestopft.

Krieghoff Geschoß 2015

Krieghoff nahm meinen Restbolzen von 2002, MEN Schrägflächen von 1979, vergaß meine aerodynamische Kappe von 2007, die es ähnlich vorher in Amerika schon gab und behauptet nun etwas Neues erfunden zu haben.

Der Pfiff liegt wie immer im Detail. Die haben's natürlich verrissen. Der meine Seite seit langem kennt und naturwissenschaftlich gebildet ist, weiß warum.

Das Krieghoff deren neues Geschoß von der RUAG (Norma) herstellen läßt paßt dazu. Siehe Feindpropaganda!

Lutz Möller, der 24. März 2015

zu Krieghoff lies auch Gams#Gratulation

Machtergreifung oder Ohnmacht?

zu Machtergreifung

Hallo Lutz,

das sind doch alles ziemlich untaugliche Versuche auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Wild stirbt seit Jahrzehnten durch allerlei Geschosse, seien die Kupferhohlspitz, Kegelspitz, Vulkan, Oryx, alle möglichen Teilmantelkonstruktionen und was weiß ich was es noch alles für Dinger gibt. Jetzt soll das Wild eben durch allerlei bleifreie Flickschusterei, minderintelligente Entwicklungen und sonstige Abkupferei sterben. Letzten Endes sind all diese Entwicklungen der verzweifelte Versuch teilzuhaben und nicht abgehängt zu werden. Du bist mit Deinen Geschossen überall Thema. Das stört die alteingesessenen Firmen.

Das, was die Marktmitgestalter abgeliefern, funktioniert, wenn man sich beschränkt, alles irgendwie. Beschränken wollen wir MJG-Nutzer aber nicht. Deshalb schießen wir eben MJG. Weil wir wissen, was wir daran haben. Wir sind nicht viele, aber wir werden mehr!

LM: Danke, lieber Stefan für Deine schönen Wortwahlen „verzweifelt“ und „beschränkt“. Mehr kann man zum Wettbewerb mit weniger Wortenkaum sagen. Sehr schön!

Beste Grüße, Stefan Simm, Dienstag, 24. März 2015 18:55

Auftragswerk

Sehr geehrter Herr Möller,

meine Fragen an Prof. Göttlein:

Sehr geehrter Herr Prof. Göttlein,

mit großer Verwunderung las ich den Bericht. Daraus ergeben sich für mich zwei wichtige Fragen

Erst wird von Kupfergeschossen geredet aber das MJG genannt, das aber kein Kupfer-, sondern ein Messinggeschoß ist. Messing enthält Kupfer, wird aber in fast allen Bereichen der Lebensmittelindustrie verwendet, ebenso wie Kupfer in den Brauereinen völlig unbedenklich eingesetzt werden darf. Warum ist Kupfer in der Natur, draußen im Boden bedenklich aber bei der Herstellung von Lebensmitteln nicht?

Natürlich kann man fast jedes Schwermetall in fast jedem anderen Stoff der sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt nachweisen. Bei einer Haaranalyse, die ich mal machen lassen ließ, fand man Blei, Kupfer Zink, Zinn, Vanadium, Chrom und sogar Gold (zum reich werden wird's dann doch wohl nicht reichen ). Soweit so gut, aber warum würde Blei, das in einer Messing-Legierung enthalten ist, (falls wirklich das MJG Geschoss untersucht wurde und nicht das alte KJG oder eines seiner Plagiate) vermehrter als Blei, daß aus (rein)Bleigeschossen stammt, freigesetzt ?

Für eine auch dem Laien, mit abgeschlossenem Maschinenbaustudium, verständliche Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen, Axel Plümacher, Mittwoch, 18. November 2015 09:01

Der Bericht bezieht sich auf eine Bacherlorarbeit an der TU München, die vom LJV Bayern bezahlt wurde. Vom langjährigen Schießobman des LJV Bayern weiß ich, die Mehrheit der LJV Bayern Mitglieder wollen keine Änderungen, sich schon gar nicht vorschreiben lassen, was die schießen sollen und überhaupt in Ruhe gelassen werden. Damit unterscheidet sich der LJV Bayern kaum von anderern LJVen. Diese Neues ablehnde Haltung herrscht bei Deutschlands Jägern allgemein vor. Insofern ist nicht verwunderlich, daß jede Neuerung besonders kritische beäugt wird. Die Behauptung aus der Bacherlorarbeit seines Studenten, Kupfer (ein für Menschen essentielles alos notwendiges Metall) sei als gefährlich einzustufen, widerspricht allgemein bekanntem Wissen. Der Nachweis von Verunreinigungen kann heute bis in millionste Teile und darunter getrieben werden, so daß am Ende alles in allem enthalten ist. Eben auch Blei in Muttermilch, Haaren, Kupfer oder Messing. In dem Sinne, kein einziges nachweisbares Bleiatom in etwas enthalten, ist nichts mehr bleifrei. Richtig ist insofern die Forderung, eine Grenze für den Verunreinigungsgrad, oder Restbleianteil bezüglich Jagdmunition zu bestimmen, die in diesem Sinne bleifrei von bleihaltig unterscheidet. Ja oder nein. Das wäre allerdings eine Aufgabe des zuständigen Gesetzgebers, nicht eines Studenten der TU  München, der das in seine Bacherlorarbeit schreibt.

Auftragswerk stellt sich nicht der Nachprüfung

Betreff: Bachelorarbeit Julian Fäth

Mit freundlichen Grüßen teilte mir

Prof. A. Göttlein
Fachgebiet Waldernährung und Wasserhaushalt TU München Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 2
85354 Freising

am Montag, dem 23. November 2015 mit, er sei sich mit Herrn Fäth einig, die angefragte Originalarbeit nicht an Dritte weiterzugegeben.

Ich hätte schon gern gewußt, wie die veröffentlichten Ergebnisse zustande kamen. Den Ablehnungsgrund meines Gesuches auf Einsicht empfinde ich als dürftig. So können Zweifel nicht ausgeräumt werden. Keine wissenschaftliche Kritik zu ermöglichen ist unwissenschaftlich. Ist die Arbeit vielleicht auch so?

Auch das noch

zu Auftragswerk stellt sich nicht der Nachprüfung

Am Mittwoch, dem 15. Februar 2017 rügte eben dieser (durchaus weniger freundlich) eine unautorisierte Veröffentlichung seiner E-Mail, der obengenanten. Ganz schön schnell. Er meinte, persönlicher Schriftverkehr sei nicht zur Veröffentlichung im Internet besimmt, und behauptete, ich verletzte mit dieser Veröffentlichung seine Persönlichkeitsrechte. Er forderte mich auf, seine E-Mail (von meiner Internetseite) zu löschen.

Das tat ich.

Käme ich bis zum 1.3.2017  dieser Aufforderung nicht nach, würde er die Rechtsabteilung der TU München bitten entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten und einen Unterlassungs- und gegebenenfalls auch Schadensersatzanspruch durchzusetzen. Wie dünnhäutig!

Selbst gehört

Betreff: Prof. Göttleins Auftragswerk

Sehr geehrter Herr Möller,

zu Ihrem Beitrag „Auch das noch“ vom 15.02.2017.

Im November letzten Jahres nahm ich an einem Vortrag von Herrn Professor Göttlein mit dem Thema „Bleifrei ist nicht sorgenfrei“ teil. Der Vortrag ließ an bleifreien Geschossen kaum ein gutes Haar.

Der erste Teil bezog sich auf das „chemische Verhalten“ von Geschossen im Boden. Nachgewiesen wurde, aus Kupfer und Messing wird unerwartet viel Blei ausgelöst. Die Versuchsbeschreibung und die Ergebnisse klangen zumindest für einen „Nicht-Chemiker“ plausibel.

Der zweite Teil ging auf die Geschoßtechnik ein. U. a. war auch Ihr Geschoß dabei (nicht im Einzelnen deklariert, aber als Bild erkennbar). Dieser Bereich war für mich wenig überzeugend. So wurde Ihr Geschoß mit der kürzesten und deshalb „instabilsten“ „Führungslänge“ (Anlage des Geschosses im Lauf) angeführt.

LM: Eben ein reibungsarmes Führbandvollgeschoß. Wichtig ist „reibungsarm“!

Auf meinen Hinweis, die „Führungslänge“ sei nicht die Summe der Führbänder ist, sondern der Abstand zw. dem ersten und dem letzten Führband, gab Herr Göttlein zu, die Äußerung müsse nochmals überdacht werden.

Die Problematik von Blei im Wildbret wurde verharmlost. Es gäbe nur größere Splitter, die man bemerkt und entfernen kann. Auf meinen Einwand vom „Zerspritzen“ des Bleis ab einer gewissen Geschoßgeschwindigkeit (das Sie beschreiben),

Geschoßwerkstoffe im Ziel

Trifft Blei ein weiches Ziel aus Fleisch, Blut, Gelatine, Seife, Wasser mit bis 400 m/s Zielgeschwindigkeit, kann das graue Metall dem Staudruck, den es dabei an seiner Bug erfährt, noch einigermaßen widerstehen, ohne davon gleich kaputt zu gehen. Das ruhende Fleisch benetzt nur den (sehr schnell) stoßenden Bug, der das wiederum das Fleisch wegstößt. Nah dem - das Weichziel schneller als 150 m/s durchschießenden - Bug spritzt das Fleisch mit etwa 60° Kegelwinkel weg. Jedes über 150 m/s schnelle Geschoß bildet so mittels des „Kraftstoßes“ am Bug im Ziel eine kurzweilige Wundhöhle. Die zur Durchdringungsrichtung seitlichen Geschoßflanken benetzt das Fleisch, ebenso wie das Heck, dabei gar nicht. Wenn Blei 400 m/s Weichzeile trifft, verformen die Staudruckkräfte das weiche Blei zunächst stark. Bleierne Langgeschosse platten ab. Ab 550 m/s Zielgeschwindigkeit „zerstäubt“ Blei in feine Brösel, die sich im erlegten Tier im Röntgenbild zeigen.

Rehröntgen

Bild A. Trinogga / IZW http://www.seeadlerforschung.de/

ging Herr Göttlein gar nicht ein. Auf Grund dieser, auch von einem interessierten Laien erkennbaren Fehlern, machte der Vortrag auf mich keinen überzeugenden Eindruck. Dieser Eindruck wurde mit dem Hinweis auf die finanzielle Förderung durch den BJV und Unterstützung durch die Fa. RUAG noch verstärkt.

LM: Eben ein von meinem ärgstenWettbewerber bezahltes Auftragswerk

Mit freundlichen Grüßen, P.G., Donnerstag, 16. Februar 2017 20:33

Flitzer erfolgreich auf der Drückjagd

vier Splitter

Vier Splitter der MJG der 5ten Erbfolge links von außen und rechts von innen betrachtet

Ihre neuen MJG der 5ten Erbfolge mit den vier Splittern in 308 Win wirken hervorragend. Bis auf ein ewig vom Hund gehetztes Reh, das den ersten Kammerschuß auf fünf Metern vom DJ Bock aus von oben nach unten bis auf „eine Unwucht in allen vier Rädern“ ohne Zeichnen quittierte, dann aber auf den zweiten Schuß nach fünf Metern zusammenbrach, fielen und lagen vier Frischlinge, ein 115 kg Keiler und drei Rehe im Knall ( alle auf der Drückjagd ). Die Ausschüsse sind in der Decke kaum zu finden sind. Leider elegte ich damit kein Reh für mich selbst, daß ich etwas über Hämatome aussagen könnte.

Mit freundlichen Grüßen, Axel Plümacher, Mittwoch, 18. November 2015 09:01

Gerüchteküche

Herr Möller,

Ich übergab meinem Büchsenmacher eine Bockbüchse zum Einschießen. Er rief mich zurück „Ja - mit dieser Munition MJG 9,3x74R (Tikka) schaffe er das nicht.“

LM: Das geht sehr wohl. Man kann mit Beiden auch jagen. Siehe Saudoppel von meinen Freund Svante in Schweden. Selbst geladen. Selbst eingeschossen. Selbst gejagt. Selbst getroffen. Selbst zerwirkt. Selbst gegessen. Lecker!

Saudoppel

Svante 9,3x74R Saudoppel

Hi Lutz,

a  double With my Valmet 9,3 x74 R double barrel and your old KJG bullets (six years old). Rapid fire!

LM: Waidmanns Heil, Svante. Sehr schön!

Svante Jonsson, Sonntag, 10. Januar 2016 13:24

Ich habe ihm dann gesagt, er soll Norma 15 gr nehmen.

LM: Warum schießen Sie nicht selbst sein? Das ist eh besser!

Damit war sie früher eingeschossen. Er wollte meiner Meinung mit einer Wiedergeladenen nicht einschießen. Er hat mir dann noch als Trumpf draufgegeben: „LM habe an S&B verkauft.“ Ich halte das für eine schmutzige Ausrede, nur damit er seine Munition verkaufen kann.

LM: Ja, so sind sie - nämlich geldbörsengesteuert. Aber wie schamlos die ihre Kunden ins Gesicht lügen, überascht mich immer wieder. Haben die denn gar keinen Funken Ehre im Hirn?

MfG, Herbert Raßhofer, Dienstag, 12. Januar 2016 12:19

Fremde Federn

Betreff: Bleifreie Munition in Jagdfilmen

Hallo Lutz,
wenn man die Jagdzeitung „ Jäger“ abonniert hat, kann man sich automatisch auf „Jäger Prime“ auch gewisse Jagdfilme ansehen. In dem Film „Drückjagd in der Heimat Teil Drei“ wird auch Werbung für bleifreie Munition gemacht ( Lapua Naturalis ) und man ist über die gute Wirkung dieser bleifreien Munition doch immer wieder erstaunt.

LM: Lapua Naturalis zeigt sich sonst eher mangelhaft. Lies Geschoßwirkungen.

Wenn man aber genau drauf achtet, stellt man fest, daß die Jäger beim Nachladen Ihre Munition laden. Oder kennst Du noch andere bleifreie Munition mit schwarzer Spitze.

LM: Nein.

Besonders gut kann man es an der Stelle sehen: 9 min 30 sec. Ich finde es schon ibemerkenswert, wie andere Firmen oder Filmemacher sich mit falschen Federn schmücken.

Schöne Grüße und bis bald mal wieder , P.H., Donnerstag, 16. Februar 2017 09:12

Kraß!

Betreff: Zusatz zum Beitrag von P.H. Video Jäger Prime

Hallo Herr Möller,

ergänzend zum Beitrag von P.H. möchte ich noch Minute 31:30 hinzufügen (siehe Bild ).

Jägerfilm

Vorher im Film wird demonstrativ Lapua Naturalis nachgeladen und in voller Pracht gezeigt, aber gejagt wird mit Möllers Flitzer! Ein Schelm, der dabei böses denkt ;-). Die Moral von der Geschicht:

Mit Naturalis jagt man nicht!

Mit freundlichen Grüßen, B.S., Donnerstag, 16. Februar 2017 13:36

P.S.: Bei Veröffentlichung bitte nur Initalien. Danke

Lies alle Feindpropaganda