Christian Sauer

Namibia 8 mm MJG 8004 2011

Lutz Möller MJG 8004

Lutz Möller 8 mm MJG 8004

Hallo Herr Möller,

ich habe endlich Antwort aus Namibia bekommen. Allerdings ist er kaum auf meine Vorschläge eingegangen und schreibt nur „Patronen brauche ich nicht, habe noch genügend, sicher 100 Schuß. Jürgen und Andrea Baas sind uns gut bekannt, könnten auch ein Abstecher dorthin machen, wenn es erforderlich ist.“ - das mit dem FS7 hat er wahrsch. nicht verstanden, bzw. ist gar nicht darauf eingegangen, werd ihm das mal ausführlich vor Ort erklären.

Ich lande am 20. Mai in Windhuk, am 21. Mai geht's in die Kalahari zur Springsbockjagd- da liegt evt. OKAHUA auf dem Weg- werden uns dann ggf. melden- wie lange sind Sie denn da? Später geht es noch auf Oryx, Kudu am Rand Komas Hochland, Namib- Bei mir geht es dann am 7. Juni zurück.

Ich schoß mit der 8004 MJG aus der 8x68S (die führte ich ja bisher nicht) am 1. Mai einen Frischling und während des Aufbrechens noch einen guten 6er (leider ohne Kamera). Na ja, das Gewehr war dann zwar etwas mit Schweiß besudelt - ich fühle mich jetzt aber bestens für Namibia vorbereitet. „vorschriftsmäßig“ geladen mit Norma 201 4,49 Gramm- schießt sich dermaßen weich, kann gar nicht verstehen warum der Vorbesitzer die wegen dem Rückschlag weggetan hat ( RWS KS), zum Glück hatte ihm keiner leichte, harte MJG empfohlen- sonst hätte ich jetzt nicht so ein schönes Gewehr!


Christian Sauer: 3 x 8 mm MJG 8004 aus 8x68S in 100 m

Ach so noch was zur Präzision: Auf der angehängten Zielscheibe neben dem schwarzen Schußspflaster sind DREI MJG Treffer.

LM: Sehr schön.

 Das reicht für Namibia!

LM: Für 236 m GEE und 274 m ± 5 cm Reichweite sollte die Mitte in 100 m allerdings auf 4,2 cm Höhe liegen. Ihr Einstellung ist zu tief. Prüfen und Regeln Sie das nach dem Flug vor Ort nach. Die dünne 170  Höhenluft dort wird die Flugbahn noch weiter strecken!

Guß und viel Waidmannsheil in Namibia, Christian Sauer, Sonntag, 8. Mai 2011 09:59

Hallo Her Möller,

werde mein „Händi“ mitnehmen, Nr. ist unten angegeben.

Anbei noch mal die Zielscheibe in Farbe. Es ging nur um den Streukreis, da die Waffe (für mich) „neu“" ist, dachte ich erst, die Geschosse wären vorbeigeflogen - aber an der runden Pappscheibe und dem Scheibenträger aus Sperrholz konnte man sehen daß es dre Treffer Schüsse waren.

Ich habe anschließend mit 6 cm Hochschuß eingeschossen. Ich komme gerade aus dem Revier und schoß dort auf 200 m (ich wollte zwar weiter, da war es aber viel zu windig. Außerdem fand ich auf 250 - 300 m keinen guten Kugelfang. Heute sind viele Wanderer unterwegs). Das ist für die 8x68 zuviel Hochschuß, war auf 200 m bei + 8 cm. Die von Ihnen vorgeschlagen 4,2 cm auf 100 m sind besser. Ich werd das aber nächstes Wochende, wenn es ginge, auch auf 300 m noch mal versuchen.

LM: Scheibe bitte!

Ich nehme die Waffe aus dem Schaft. Dann hat man ein handliches Köfferchen (das auch nicht als Waffenkoffer erkannt wird) und wagt keinen Schaftbruch, wenn der Koffer mal Stöße, Druck abbekommt und sich verwinden sollte (schon Jagdreisende gesehen, denen das widerfahren ist). Khomas Hochland liegt auch mal schnell 2000 m.ü. n. N. Schon deshalb muß ich vor Ort noch mal genaustens (mit 4,2 cm Hochschuß) einschießen.

LM: Besser auf GEE FLeck!

Gruß, Christian Sauer, Sonntag, 8. Mai 2011 18:11

Jetzt bin ich wirklich vorbereitet!

Hallo Herr Möller,

ich fuhr heute am späten Nachmittag zum Anchießen in das Revier raus. Endlich war es fast windstill. Ich hatte mir mit Google Earth ein Feld gesucht, das eine Länge der 8x68 GEE von 236 m hat. Das erspart das ungenaue Abschreiten. Dieses Jahr ist Raps drauf. Ihre Scheibe habe ich etwas geändert, da das Leupoldglas (das bei Kauf schon drauf war und von mir als brauchbar eingestuft wurde VAR X 3-10x50) ein Heavy Duplex Absehen hat und ich das kleine Viereck eher schätzen als anvisieren konnte.

LM: Siehe Zielscheibe_modifiziert.pdf

Ein Kantholz und eine BW Decke darüber unter den Vorderschaft und eine BW Decke unter den Hinterschaft waren meine weiche Gewehrauflage. Der 1. Schuß war verissen (hatte ich gemerkt) da ich auf die dumme Idee kam mit Stecher zu schießen, den ich eigentlich außer am Drilling aus allen Büchsen entfernte.

LM: Richtig. Weg damit!

2. Schuß Flintenabzug paßte, lag seitlich aber zu tief. Höhe korrigiert.

3. und 4. Schuß „auf den etwas größeren Daumennagel“!

LM: Zwei Treffer in 2 cm auf immerhin 236 m. Alle Achtung! Da müssen die Springböcke umdenken!

Das schafft man im Revier (mit Wind, Sonne, Auflage etc) nur selten, und auch nur wenn Waffe und Geschoß das hergeben.

LM: Um so schöner ist das doch!

Ich wollte keinen weiteren mit der 8x68 schiessen, da ich mir das „Schußbild nicht versauen“ wollte, es schon sehr später nachmittag war (die Mitjäger auf den Bock rauswollten, ich also keine weitere Unruhe machen wollte) und ich (da schon mal so weit eine Scheibe stand) zumindest einen Schuß mit der 10,75x68 KJG wagen wollte:

Zeiss ASV der 10,75 auf die Entfernung gedreht, Geschoßabfall wunderbar kompensiert, Höhe paßte- allerdings 15 cm rechts. Zwischenzeitlich hatte der Wind aber wieder angefangen zu wehen, allerding nicht besonders stark, aber etwa rechtwinklig zur Schußrichtung von links.

LM: Wenn der Wind im Walde jagt, den Jäger lange Weile plagt.

Die 15 cm sind also reine Windabdrift. Ursprünglich sollte die 10,75 wieder mit nach Afrika, wenn ich das sehe, bin aber jetzt doch froh die 8x68 zu haben.

LM: Ich auch, allerdings noch nicht ganz. DieWaffe hängt im Frachtzentrum des Paketdienstes fest, weil der Karton für ds Entgelt 2 cm zu lang ist. Ob ich vor Afrika MJG 2011 noch bekommen werde? Ich möchte das etwas vormache - aber ohne Gewehr? Wie soll das gehen?  Ich brauche meine neue 8x68S dafür! Munition liegt schon bereit!

Rechnerisch hat die ja bei gleicher Windgeschwindigkeit nur etwa die halbe Windabdrift.

LM: Eben!

Bilder anbei. Gruß, Christian Sauer, Dienstag, 10. Mai 2011 22:17

Zehn mal 8 mm MJG in Namibia

Hallo Herr Möller,

ich bin wieder da, mußte mich erstmal um alles liegengebliebene kümmern und bin auch schon wieder auf dem Weg in Schweiz, daher hier erstmal nur eine Zusammenfassung:

Wir jagten im Randbereich der Kalahari und später im Khomas Hochland. Uns ging hauptsächlich um das Erlebnis der Jagd und der Lanschaft, aber auch um den Farmern Fleisch zu beschaffen. Wir haben daher zu Fuß gejagd, meist weit mehr als 10 km am Tag zurückgelegt. Alles Hege- bzw Abschöpfungsabschüsse.

LM: Wie schön, ich mußte das dieses Jahr in Namibia leider hauptsächnlich vom Wagen erledigen. es geht also auch anders. Mir ist die wahre Pirsch auch viel lieber, als die sog. „Pirelli-Pirsch“. 

Insgesamt haben wir 2 Springböcke, 3 Kudue, 2 Oryxe, 1 Warenschwein, 1 Gnu, 1 Hartebeest  von 35 m-303 m, alle mit Möller MJG aus der 8x68S  (empfohlene Ladung 4,49 Gramm Norma 201, L6 87,7 mm) erbeutet. Die Wirkung ist wirklich phänomenal, wie telefonisch in Namibia schon berichtet, konnten wir uns keine Nachsuche leisten, da kein (brauchbarer) Hund zur Verfügung stand. Sieben von zehn Stücken fielen und lagen im Feuer. Ein Kudu ging mit auch für Afrika etwas tiefen Treffer nur 50 m. Das Hartebeest ging nach dem sauberen Treffer KJG-typisch „unschlüssig“, ganz ruhig langsam ein paar Meter durch die Herde (wie bei einen Fehlschuß) um dann 20 Sek. später einfach umzufallen.

LM: Ja das kenne ich. Am glaubt, daneben „geflakt“ zu haben, aber nach ½ Minute weiß man es dann besser, wenn man das Getroffene dauernd im Anschlag duch das ZF beobachtet.

Einen gekrellten Oryx schoß ich flüchtig nach, traf hochblatt, worauf er regelrecht rollierte (Splitter im Rückrat).

Ich habe schöne und hoffentlich auch aussagekräftige Bilder für Sie gemacht. sobald ich etwas Zeit dafür finde, werde Sie Ihnen ausführlich zukommen lassen. Den außergewöhnlichsten Schuß hab ich schon mal angehängt:

8 mm MJG fängt Oryx durch Baumstamm

Oryx, stand auf 100 m hinter einem umgefallen Baum, hatte uns schon ausgemacht und war gerad auf dem Sprunge. Ich mußte daher sehr schnell, spitz von vorn mit Hilfe des „doppelten Zweibeines“ (das Sie in Freifeldmessungen auch kennen gelernt haben) schießen, um den zu fangen.

LM: Auf die Entfernung hättenSie den doch stehen freihändig erwischem müssen! Das ist doch gerade die schöne Königsklasse der Pirsch zu Fuß!

Ich entschloß mich d u r c h   d e n   S t a m m  zu schiessen, da ich das in der Eile für die beste Zielwahl hielt, der Oryx meiner Meinung nur 3 m dahinter stand und ich von den KJG weiß wie stabil die nach Ästen weiterfliegen. Das MJG sollte das auch können. Der Oryx fiel im Knall. Als mein Jagdfreund sah, daß ich den Stamm erwischt hatte, ließ er mich sofort einen „Fangschuß“ auf den Kopf antragen, da er sich nicht vorstellen konnte, daß das MJG das gepackt hatte, denn der Oryx stand 12 (!) m hinter dem Stamm (das hatte er im Gegensatz zu mir besser eingeschätzt). Der Fangschuß wäre aber nicht mehr nötig gewesen. Der Oryx war bereits unmittelbar nach meinem Holzdurchschuß gestorben.

Bild 1: Oryx in der Kalhari 12 m hinter dem MJG durchschossen Stamm

Bild 2: Auschuß im Stamm neben Fernglas

Bild 3 von oben: 8x68 S Hülse als Maßstab in den Einschuß gesteckt = 12 cm Holz durchschossen.

LM: Klar. Siehe Hartholz!

Bild 4: Messerspitze = Einschuß, Patronenhülse im Rücken = Ausschuß. Messer ist aufgeklappt 19 cm = knapp 60 cm Oryxdurchschuß.

Bild 5: Rücken von unten ohne Filets (nur die Filetenden waren „hin“. Das freute die Hunde)

Bild 6: Ausgelöster Rücken = fast kein Fleischverlust im Rücken

Das MJG hat demnach 12 cm Holz, und knapp 60 cm Oryx (Rippen, Lunge, Pansen, Filet, Rückrat, Rücken) durchschlagen und sogar noch Ausschuß geliefert! Mein Deutsch-Namibischer Jagdfreund hat sofort allen anderen Jagdführern, die wir noch auf der Reise trafen davon berichtet und bechrieb die Wirkung immer nur mit dem einen Wort „gewaltig“- aber ohne Blutergüsse, Verlust von Wildbret. Das oben genannte Stück kaufte er sogar dem Farmer ab, um es selbst zu verwerten.

Mit freundlichem Gruß, Christian Sauer, Freitag, 10. Juni 2011 12:29

Sauer Namibia 8 mm MJG 2011 II

Hallo Herr Möller,

hier noch weitere Bilder meiner Afrika 2011 8 mm MJG Reise mit dem ersten geborgenen MJG Restbolzen weiter unten.



Bild 1: Springbock, Schuß leider zu hoch- stand teilweise durch Gras verdeckt, Entfernung etwa 100 m, Stück fiel und lag lag im Feuer, versuchte hochzukommen, schaffte dieses nicht, daher sofort Fangschuß auf den Kopf



Bild 2: Springbock zur Abholung am nächsten Morgen durch den Farmer in den nächsten Baum gehängt und per Funk gemeldet, wo dieser steht. Schakale gibt es nicht, da im Kalahari Randbereich Schafzucht betrieben wird und diese von den Schakal-Proof-Fences abgehalten werden. Paviane und andere Katzen (außen der Rotkatze) gibt es nicht, da diese mit dem Sand und den fehlenden Felsen nicht klar kommen, oder stark bejagd werden.



Bild 3: Springbock 120 m mit schrägem Schuß, Einschuß lag weiter vorne genau hinter dem Blatt, „ungewöhnlich" daß dieser im Feuer fiel, dachte mein Jagdfreund. Er vermutetet  erst der wäre nur gekrellt, da das Stück bei „Blei“ sicher noch etwas gelaufen wäre- eine solche MJG-Wirkung (aufgrund der Splitter) kannte er noch nicht
 

Bild 4: Springbock, Ausschuß, Grössenvergleich 8x68S Hülse



Bild 5: MJG-„Nachteil“, allerdings nur in der Kalahari: Ich hatte den Springbock im Liegen geschossen, Patronen im Schaftmagazin, die MJG-Sollbruchnut hat sich mit Kalahari-Sand zugesetzt und zwar so, daß man den nicht rausblasen oder schütteln konnte, das Messer war zum rauskratzen zu dick, die Körnung paßte einfach zu gut (Den Dreck entfernte ich mit Bürste aus dem Gewehrputzzeug) . Daraufhin bestückte ich das Schaftmagazin zum schnellen nachladen mit alten Lutz Möller KJG ohne Nut, in die Waffe und in die Plastibox im Rucksack kamen jedoch MJG. Das geht, weil Ihre KJG und MJG aus emeiner Waffe treffpunktgleich schiessen. Später im Khomas-Hochland verzichtete ich ganz auf der Schaftmagazin (obwohl ich das in Afrika ganz nützlich finde), da es sich mit Klettpflanzen total zusetzte, Resevepatronen wanderten in die Hosentasche.

LM: Nehmen Sie ein lederne 5er-Patronentasche mit Verschluß am Gürtel - oder auch zwei. Die fangen keine Kletten und Sand kommt auch nicht rein!

Bild 6: Kudu ~ 150 m, eigentlich auch für Afrika zu tief getroffen, Stück stand hoch am Hang, zu sehen ist der Ausschuß, der Einschuß lag grad noch so im Brustkorb, Fluchtstrecke aber nur 50 m.

LM: Ein guter und auch zu erkennender Haltepunkt ist beim Kudu auf den „Knopp“, das Schulterblatt-Oberarm-Gelenk. Den zerschossen, können die so Getroffenen nicht mehr gut laufen, oder etwas dahinter in das „vitale Dreieck“. Siehe Haltepunkt auf afrikanische Hornträger / 2001. Siehe auch Afrikaner.

Bild 7: Hartebeest ~ 200 m, hier die Bergung mit dem „Camper“, Stück stand sehr schräg, Bei genauen Hinsehen ist der Einschuß auf dem letzten Rippen zu sehen.

LM: Mein MJG tötet Wild auch mit solchen schwierigen Diagonalschüssen, vorausgesetzt es, oder einer seiner Splitter, durchdringt Lunge oder Herz. Siehe auch Wie stirbt Wild?

Bild 8: Hartebeest im Schlachthaus, zu sehen der Einschuß. Ich hatte in der Decke keinen Ausschuß gefunden, die „Jung“ behaupteten jedoch, es hätte einen Ausschuß im Blattbereich der anderen Seite gegeben, da das Stück aber nach meinen nächsten Besuch im Schlachthaus schon zerwirkt war, lies sich das leider nicht genau mehr feststellen. Ich hatte vorher mit einem Maßband nachgemessen. Das waren ~ 70 cm Hartebeest bis zur anderen Seite. Ich wollte eigentlich unbedingt den Restbolzen finden.

LM: Ich bei meinem Warzenschwein-Längsdurchschuß eigentlich auch - aber Pustekuchen! Mein MJG zeiget eben besonders leistungsstarke Tiefenwirkung!

Bild 9: Alter Oryx, auf 303 m geschossen, das Stück stand etwas spitz, was gerade beim Oryx oft schlecht zu sehen ist,  wie sie selbst erlebt haben, der Entfernunglaser war im Auto geblieben (die 303 m laserten wir später beim Bergen zurück zum Felsen von dem wir geschossen hatte), Kommando von meinen Jagdfreund war „Steht etwas spitz, halt nicht zu weit hinten, etwas über 300 m, halt hoch“- da die Entfernung unklar war, hielt ich etwas hoch (lieber zu hoch das Rückgrat zu treffen als die Läufe weg zu schießen) - ich traf vorne knapp über, vor dem Knopp, da der Schuß auch hin sollte. Ausschuß auf dem Träger (so spitz hatte er also gar nicht gestanden, sondern fast breit). Der Oryx fiel im Feuer. Mein Freund sah den Einschuß und sagte sofort „Fangschuß!“. Der streifte aber nur den Träger. Kommando „zu hoch, noch mal“ kam sofort. Ich hielt auf das Haupt und traf, was wir nicht sehen hatten, zu tief im Oberkiefer. Wir mußten erst noch ein Tal überwinden. Als wir um einen Busch nahe des Anschusses kamen, sprang der Oryx auf und und gab „Fersengeld“. Ich konnte einen Schuß hinterher werfen, traf hochblatt, worauf er rollierte = Vorteil der Splitter. Um sicher zu gehen gab ich noch eine Fangschuß auf den Kopf, war eigentlich unnötig.



Bild 10: Alt und abgekämpf. Fangschuß zu tief im Oberkiefer. Letzter Schuß auf der Nase rein, hinterm Ohr wieder raus.



Bild 11: 1. Schuß vor, über dem Knopp zu sehen.



Bild 12: Einschuß des flüchtigen MJG Schusses, gegenüber Splitter an den Rippen, Rückrat zu sehen.

Erster MJG Restbolzen geborgen

Bild 13: Gnu 150 - 200 m stand hinter einem Busch. Frei war nur der Rücken, hatte uns schon mitbekommen und sprang gerade ab, daher mußte es sehr schnell gehen, deshalb mein Schuß schräg von hinten, traf etwas hoch, aber noch in der Kammer (vergl. auch das Bild mit dem Innenleben von einem Gnu auf Ihrer Seite), Ihr MJG wäre am Stich wieder ausgetreten, war unter der Decke zu fühlen.



Bild 14: MJG-Restbolzen genau auf der Fundstelle nach dem Aufschärfen der Decke



Bild 14a: MJG-Restbolzen, mustergültig zylindrisch, nach 60 cm Gnu (Fleisch und vor allem Knochen, Rückrat). Entlang des Rückrats muß der Bolzen schulterstabil geflogen sein.

LM: Gewiß. Dafür habe ich die bestimmt! Lies Schulterstabiliserung!

Bild 15: Gnueinschuß aus der Decke



Bild 16: Das Gnu war doch etwas schwer für den „Camper“, über Funk kam Heiner Kiekebusch von der benachbarten Hochfels Farm zur Hilfe und zwar mit einem Pinzgauer (!)- damit ist das Bergen natürlich kein Problem.

So, da sind nicht alle Stücke, aber ich meine, das sind die Aussagekräftigsten. Die übrigen habe ich nicht angehängt, da hier das MJG volkommen wirkte, aber die Treffer auch entsprechend gut waren. Durch den vielen Regen in diesem Jahr und der damit verbunden hohen Vegetation stand das Wild oft verdeckt, hinzu kommt, daß das afrikanisches Wild bei der Zielwahl tiefer als bei uns üblich beschossen werden muß  - ich traf die nicht bebilderten Stücke alle etwas zu hoch in der Kammer, meist am Übergang zum Rückrat- dadurch lagen sie dann natürlich im Feuer.

LM: Siehe Haltepunkt auf afrikanische Hornträger / 2001.

Ich fahre jetzt mal kurz in Revier, muß mal prüfen, was die Sauen im Weizen machen. Wir können ja am späten Nachmittag, Abend mal telefonieren.

Gruß, Christian Sauer, Sonntag, 26. Juni 2011 15:50