Lutz Möller 30-06 Munition

Jagdgeschichten Seite 6

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Inhalt 220 m Diagonalschuß durch Fuchs | MJG auf Moschusochse | Schwein gehabt | Sauer 303 GTI Munition | Doppelsauen | Blinde Sau | .30-06 7627 1.049 m/s vo | .30-06 Ladung für die Nacht | Noch mal ein Abschußbericht

220 m Diagonalschuß durch Fuchs

Hallo Herr Möller,

am Sonntag habe ich meinen ersten Jungfuchs mit Ihrem MJG zur Strecke gebracht.

LM: Waidmannsheil.

Entfernung 220 m. Spitz von vorn. Einschuß auf der linken Seite vom Fuchs rechts neben dem Blatt. Ausschuß rechts hinten.

LM: Ein Diagonalschuß durch das Füchslein.

Der Fuchs fiel sofort. Mit dem FS7 schießt sich meine Forest butterweich. Ich habe mein Geschoß gefunden. Die empfohlenen Ladedaten für das 7,62 sind perfekt.

Nun hatte ich mir für meinen Drilling Krieghoff Trumpf Lauflänge 63 cm noch Ihr 7 mm Geschoß 7003, 6,75 g gekauft. Nach gründlicher Laufreinigung und zweimaligen Einschießen mit 10 Minuten Pause und Kühlen zwischen den Schüssen habe ich 7cm Streuung auf 100 m.

LM: Zu viel!

Hier habe ich auch Ihre empfohlenen Ladedaten übernommen. Die Waffe habe ich nun zur Überprüfung zum BüMa gebracht.

LM: Richtig. Da wird was locker sein!

Ich werde aber nicht aufgeben. Ihr Geschoß soll auch aus den Drilling fliegen und treffen.

Weidmannsheil, Uwe, Freitag, 3. August 2012 09:50

MJG auf Moschusochsen

Hallo Herr Möller,

anbei einige Bilder von meiner Moschusochsenjagd auf Grönland.

Geschossen habe ich mit ihrem MJG aus der 30-06 auf 270 Meter. Mit dem ersten Schuß habe ich dem Bullen beide Vorderläufe durchschossen und dazwischen beide Lungenflügel. Den zweiten habe ich tiefer auf das Herz gesetzt, der zum völligen Ausbluten führte. Der erste Schuß hat einen Ausschuß gebracht, der zweite halbspitz war ein Steckschuß ( ).

LM: Ein Diagonalschuß

Auf der Reise haben wir insgesamt 5 Moschusochsen geschossen, zum Teil mit .300 Weatherby Mag mit RWS Evolution, das nie Ausschuß brachte! Ihr Geschoß hat bestens gewirkt und den Bullen innerhalb einer Minute zusammenbrechen lassen. Damit ist meiner bei vergleichbaren Treffern am schnellsten verendet. Mit den Bleigeschossen meiner Jagdfreunde sah das zum Teil leider anders aus, da die Moschusochsen enorm schußhart sind.

Ich hoffe, Sie haben Freude an meinen Bildern.

LM: Gewiß.

Ein Video der Abschüsse werden sie bald aufwww.jagdreisen-international.desehen können.

Viele Grüße und Waidmannsheil, Frederic Hanner, Dienstag, 25. September 2012 23:53

Jagdreisen-International Tel: +49-173-3161362 Skype: frederichanner eMail: f.hanner@jagdreisen-international.de

Schwein gehabt

Hallo Lutz,

mit der von Dir gelieferten .30-06 LM Munition streckte ich bisher zwei Frischlinge und am vergangenen  Freitag einen 110 kg schweren Keiler, der allerdings noch keine drei Jahre alt war. Die Wirkung war jedesmal „umwerfend“, die Wildbretentwertung zu vernachlässigen. Ich bin wirklich sehr zufrieden!

LM. Freut mich, Franz Josef. Danke, füfr Deine Nachricht! Gruß Lutz

Herzliche Grüße, Franz-Josef Ortmann, Dienstag, 27. November 2012 16:44

Sauer 303 GTI Munition

Vielen Dank für die Antwort! Kann ich also davon ausgehen das die .30-06 mit Ihren fertig geladenen LM Munition gute Lochkreise erreicht wie in dem Beitrag auf Ihrer Seite mit der Überschrift Geht doch?

LM: Bei Selbstladern, wie der Sauer 303 weiß ich das nicht. Aus einer einfachen Büchse gewiß. Aber Sier vergessen, daß ich Ihnen bei dem kurzen Lauf der Sauer 303 vonder .30-06 (7,62x63) abgeraten habe. Beid zusammen sind widersinnig. Wählen Sie für den Stutzen in dem 7,62 mm Kaliber die .308" Win. Munition (7,62x51)!

Das würde gut passen da ich noch einen Repetierer in 30-06 führe.

LM: Nein, es paßt nicht, weil der Lauf der Sauer 303 für die lange .30-06 Patrone zu kurz ist. Die 308 Win. ist für kurze Läufe bestimmt und angesagt! Verstanden?

Gruß, Montag, 10. Dezember 2012 15:46

Jawohl, verstanden! Danke

Doppelsauen

Anbei noch ein Foto von meiner „Doppelten Sau“. Vor 14 Tagen kam gegen 20 Uhr eine Rotte Frischlinge an die Kirrung. Nach 30 sek. „dachte“ ich eine einzelne Sau frei stehen zu haben, hielt kurz hinter Blatt an und lies fliegen.

Als ich an den Anschuß kam, lag wie zu erwarten eine Sau, allerdings mit einem Treffer hinter den Tellern und eine andere Schweißspur zog sich in den angrenzenden Bestand. Nach 25 m lag die zweite Sau.

Sie wogen einmal 27 und ein ander mal 31 Kg aufgebrochen. Ich hatte die schwächere Sau hinter der größeren schlichtweg nicht wahrgenommen. Das Lutz Möller Geschoß saß bei der ersten Sau genau eine handbreit hinter dem Blatt und durchschlug die erste Sau.

Danach trat der Restbolzen aus und schlug erneut hinter die Teller von Sau Nr. 2 ein. Da führte zu deren sofortigem verenden führte. da hatte ich Glück gehabt, daß beide Sauen lagen.

Die Patronen hatte noch von Walter Plöger verladen.

LM: Bruder Leichtfuß, daran gestorben.

So langsam neigt sich der Bestand dem Ende zu. Ich bin gespannt ob die NEuen denselben genauen, zuverlässigen Dienst leisten.

LM: Gewiß.

Thomas Zimmer, Bis auf Bald und WMH, Dienstag, 11. Dezember 2012 13:14

Blinde Sau

Hallo Herr Möller,

wie von mir versprochen anbei ein paar Bilder vom gestrigen Ansitz an der Saukirrung. Da vorgestern beim Ansitz die Schweine in dem Wind gekommen hatten und mit Hurra abgingen, war ich mir gestern nicht sicher, ob ich es denn nochmal versuchen sollte. Da der Wind aber gestern eine etwas andere Richtung hatte, beschloß ich doch zu versuchen. Leider waren die 150 m durch den Wald bei Tauwetter aber nicht sonderlich leise zu bewältigen, sodaß ich beim erreichen des Hochsitzes nicht mehr allzu große Hoffnung hgegte. Da ich beim durchschreiten des Waldweges aber immer wieder Pausen gemacht hatte und in das Wäldchen gehorcht hatte und nix als schmelzenden, Schnee der von den Bäumen tropfte, gehört hatte, hoffte ich, noch keine Sau wäre in der Nähe. Doch als ich die Leiter erklomm, sah ich an der Kirrung bereits vier Stück Schwarzwild, die diese gerade aufsuchten. Völlig überascht von den Schwarzkitteln (alles Überläufer) backte ich schnellstmöglich an, suchte mir ein freistehendes Stück, das zum Glück auch schön breit stand und schickte aus der .30-06 das Lutz Möller Geschoß auf die 50 m kurze Reise. Zünachts heftiges Knacken und dann völlige Ruhe im Unterholz waren die Folge.

Ich baumte ab und ging zum Anschuß. Anfänglich fand auf der Fährte ich nur wenig Lungenschweiß,

1. Bild: Schweiß neben dem vom Schwein getroffenen Baum
aber nach etwa zehn Metern verwandelte sich die Fährte in eine rote Spur verwandelte (Bild 1).

Kurzum, 45 m Flucht, die ja ist bei der kurzen Schussentfernung zu erarten ist, mitten in einen Baum gerannt

LM: Keine BLutversorgung der Netzhaut mehr = blind!

tund 5 m daneben verendet, fand ich den Überläufer.

2. Bild: Überläufer mit 49 kg (aufgebrochen)

Ein- und Ausschuß kalibergroß, Lunge von den Splittern völlig pürriert ansonsten keinerlei Zerstörung.

3. Bild: Einschuß, Ausschuß sah ebenso aus.

Grüße aus Niederbayern, M. Weber, Sonntag, 16. Dezember 2012 14:28

.30-06 7627 1.049 m/s vo

Hallo Herr Möller,

am Samstag war es endlich soweit. Ich konnte die, vor einigen Wochen gelieferten MJG, das erste Mal ine einer ebenfalls neuen Heym SR21 in 30-06 schießen. Ich weiß was Sie von der Patrone halten, aber ich habe mich im Zuge einer Verschlankung meines Bestandes an Langwaffen und vor allem der Kaliber, mich für die 30-06 als Einheitsmunition entschieden.

LM: Wie so viele ander auch.Obwohl damit unser Vätr und Groväter erschossen wurde, führen viel deutsch Jäger heute die amerikanische .30-06, als hätten wir selbst nicht zu bieten. Das Gegenteil istder Fall, und ddas schon lange. Ma denk nur an „Die beste Patrone“.

Kurz zu mir. Ich beschäftige mich nun seit über 25 Jahren mit dem Sportschießen, dem Wiederladen und bin seit mittlerweile 11 Jahren Jäger. Ich habe eine beachtliche Anzahl an Kaliber-Geschoß-Verbindungen in verschiedenen Waffen versucht und, obwohl sich mir die Sinnhaftigkeit Ihres Geschoßaubaues (Führbandgeschoß mit sehr windschlüpfriger Gestalt) schon früher erschlossen hat, hatte mich bisher hauptsächlich der Preis für die Geschosse immer etwas abgeschreckt, da ich auch regelmäßig am Stand übe und ungern zwischen verschiedenen Geschossen wechsle.

LM: Sie übensich, nicht die Munition. Insofern üben Sie mit dem KK oder Luftgewehr. Das kostst nur wenig.

Nun, mir ist auch klar, auch andere Geschosse (Barnes, Jaguar, Reichenberg), die ähnliche träge Massebereich aufweisen, lassen sich in diesem Kaliber auf an die 1.000 m/s beschleunigen. Nur haben jene Konstruktionen alle Nachteile, die zu erkennen, eigentlich nicht schwer sein sollte, aber offensichtlich sind Sie der einzige, der alle guten Eigenschaften auch in einem Geschoß vereint hat.

LM: Ja.

Zum ersten Versuch letzen Samstag. Ich hatte aufgrund der neuen Büchse leider nur vollkalibrierte Hülsen von Norma zur Verfügung.  Allerdings so, daß eine perfekte Schulteranlage gewährleistet war.

LM: Gut so.

Als Pulver wählte ich R901, zum Einen weil es bei mir vorrätig war, zum Anderen hat die Büchse „nur“ 580 mm Lauflänge. Die erste Patrone hatt ich sicherheitshalber mit 3,40 g geladen, alle weiteren mit 3,43. Das ergibt laut Quickload 4.159 Bar, gem. den Maßen meiner Hülsen (Inhalt 4,51 cm³, Patronenlänge 82,7 mm, Hülsenlänge 62,99 mm) Geschoss so gesetzt, wie es Ihrer Empfehlung entspricht.

Ergebnis: Scharfer, peitschender Knall, erwartungsgemäß wenig Rückstoß, nach dem Einschießen  nach entsprechender Wartezeit wiederholbare 3-Schuß-Gruppen um 15 mm. Eine Ladeleiter könnte noch zur Ermittlung der unempfindlichsten, genauesten Ladung beitragen. Kurz gesagt, für den ersten Versuch war ich volkommen begeistert.

LM: Wie schön.

An den Hülsen konnte man schon erkennen, daß bei dieser Ladung was dahinter steckt, nämlich leiches Abzeichnen der Ausfräsung für den Ausstoßer am Hülsenboden und ein leichter Wulst am Zündhütchen (Federal) rund um den Schlagbolzeneindruck, alles in allem aber völlig unbedenklich. Da habe ich bei Fabrikpatronen schon Anderes erlebt.

Vollends begeistert hat mich dann noch die Geschwindigkeitsmessung, 1.049 m/s! Damit hätte ich nicht gerechnet, alles in allem, werde ich künftig jagdlich ausschließlich Ihre Geschosse einsetzen, vorausgesetzt die Wirkung ist, so wie ich erwarte, aber davon gehe ich aus.

LM: Lies Möller Geschosse wirken anders, und andere Geschoßwirkungen im Vergleich.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Neumaier, Freitag, 1. März 2013 09:46

.30-06 Ladung für die Nacht

Hallo Herr Möller,

ich möchte gern Ihr Geschoß in .30-06 Munition laden. Können Sie mir Ladedaten, die kein Mündungsfeuer verursachen, nennen. Der Lauf ist 58 cm kurz. Die Waffe wird ausschließlich nachts am Ansitz geführt. Schußentfernung bis 150 m.

LM: Nein. Mündungsfeuer tritt an der unbewehrten Mündung immer auf - mal mehr- mal weniger. Dagegen hifft ein Feuerschlucker!

Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen, CC

p.s. Ich lade Ihr Geschoß auch in 223 und 270 WSM. Damit zu schießen und zu TREFFEN macht einfach Spaß.

LM .30-06 Maibock 2013

Lieber Herr Möller,

endlich habe ich es mal geschafft, die Kamera zur Ablichtung eines Abschusses mitzunehmen. Am 4. Mai 2013 um 6:10 Uhr konnte ich diesen mittelalten Abschußbock auf 168 Meter erlegen. Er stand zusammen mit einem jüngeren Kollegen auf einer Feuchtwiese. Leider drehte der Wind ständig und da ich vom Boden aus, etwas gedeckt durch einen alten Strohrundballen, schießen musste, hatte er Wind bekommen. So mußte es eben recht schnell gehen.Waffe hoch, durchatmen, zielen und Schuß. Der Bock zeichnete mit einem gestreckten Sprung und floh noch 60 m, um im hohen Gras dann schlagartig zu verenden. Auf der gesamten Fluchtstrecke ausreichend Schweiß.

Einschuß

Die Waffe war - naja ich weiß - eine R93 in 30-06 Spr. mit Ihrer MJG-Ladenmunition. Der Treffer lag hinter dem Blatt, für meinen Geschmack etwas zu tief.

Einschuß kalibergroß, eine Rippe angekratzt

Ausschuß 2 cm eine Rippe durchschlagen.

Leber, Lungen, Herz

Die Lunge durchschlagen und mehrfach durch Splitter eingerissen, das Herz gestreift.

Herztreffer

Die große Fluchtstrecke erklärt sich trotz der Entfernung durch den Herztreffer, . . .

LM: Richtig!

. . ., als auch durch die Tatsache, daß der Bock die Gefahr bereits erkannt hatte.

LM: Das begründet die Flucht.

Jedenfalls ich bin mit Ihrer LM Munition und Ihren Geschossen mehr als zufrieden.

LM: Wie schön.

Halten Sie gut durch, Waidmannsheil, Joachim Armbruster, Montag, 6. Mai 2013 20:25

Danke Herr Armbruster,

für ihren Bericht. So wie Sie ablichten, sollten Sie das öfter tun. Entgegen allen Widerständen halte ich durch. Als Segler lernt man gegen Wind und Wellen zu kreuzen, als Jäger dem Räuber auszuweichen, bzw. die Beute zu beschleichen. Ich komme schon voran – auch wenn es dauert.

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Noch mal ein Abschußbericht

.30-06 Maibock 2013

Lieber Herr Möller,

nochmals möchte ich Ihnen einen kurzen, bebilderten Abschußbericht zukommen lassen.

Am 9. Mai konnte ich morgens gegen 6:45 Uhr einen guten Bock in unserem etwas dichteren Waldgebiet vom Bodenansitz erlegen. Die Schußentfernung betrug daher nur 84 Meter. Die Waffe war wieder die R93 in 30-06 und Ihrer Ladenmunition. Der Treffer saß eine handbreit hinter dem Blatt.

LM: Gute Zielwahl!

Der Bock flüchte noch rund 40 Meter in eine sehr zugewachsene Jungkultur (verdammt viele Brombeeren und Waldgeißblatt. Der Hund hatte es wesentlich einfacher, als der, der hinten an der Leine hing). Am Anschuß lagen Teile der Lunge und ausreichend Schweiß auf der Krankfährte, so daß man getrost auch ohne Hund den Bock hätte finden können. Aber mein Hund (kleiner Münsterländer) sollte auch noch seine Freude habe.

LM: Richtig!

Beim Aufbrechen und Zerwirken war keinerlei Wildbretverlust zu beklagen, es waren lediglich die Rippen durchschossen bzw. angekratzt).

Einschuß außen

Ausschuß außen

zerschossene Lungen

Die Lunge war beidseitig durchschossen und durch Splitter eingerissen, weitere Organe wurden nicht verletzt.

Einschuß innen

Ausschuß innen

Wie bereits gesagt, in meine Waffen kommt nichts anderes mehr als Ihre Munition mit Ihrem Geschoß.

Mit freundlichen Grüßen, Joachim Armbruster, Dienstag, 21. Mai 2013 14:23

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