Büffeljagd in Australien 2008

Wiesenbüffel

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Auf der Station gab es eine gerodete, geplante und bewässerte Fläche, eine große Wiese. Wir hatten den Auftrag alle Fremden dort auszurotten. Dort sollte ein Wasserbüffelherde ihr Unwesen treiben,nämlich Gras fressen. Also sollten wir sogenannte "Management buffalo" als Gegensatz zu Trophäenbuffeln töten. Nach Dusche, Frühstück und Anreise über staubige Pisten erreichten wir eingermaßen zeitig am Morgen die Wiese. Oben auf dem Bild ist rechts unter dem Hügel im gelben Gras ein kleiner schwarzer Fleck auszumachen. Das war die Herde.

Dies ist die Herde. Mir scheint die Andern sind nicht da. Nur ein einzelner Büffel frißt den Krähen das ganze Gras weg.

Die nordaustralischen Rinderhirten reiten nicht, sie fliegen, hier bei der Arbeit rechts am Ende der Wiese

Mann, was haben wir da denn? Den Frachtfliegerbüffel. Solche großen und seltenen Spitzentrophäen behält Barry sich allerdings vor den Gästen anderes als Ausrottungsbüffel ("Management buffalo") zu berechnen. Einige Bilder folgen um zu zeigen wie riesengroß Wasserbüffel werden können. Wie groß eine Kuh ist, sollte hier jeder wissen. Damit sagt der Vergleich denn auch was aus.

Gelandeter Hubschrauber

Weg auf der Wiese

Wir sind hinter der Wiese vor dem Hügel im lichten Wald. Ich will diesen Wasserbüffel mit der 9,3x64 KJG Munition in Ruhe schießen.

Hinter einem Busch geradlinig angepirscht sehe ich meine künftige Beute Eigentlich wollte ich noch näher ran, aber Barry meint, er könne stiften gehen und dann wäre kein ruhiger Schuß möglich. Auch wenn er annähme wäre das der Fall. Also entscheid ich mich für den weiten, stehend angestrichenen Schuß

Von diesem Baum werde ich auf ~ 150 - 200 m schießen. Die 300 mm Teleobjektivbilder stellen etwa 6-fachvergrößert das. Der Wasserbüffel ist also weiter weg, als es aussieht. Ich schieße also stehend angestrichen auf den ruhig breit nach rechts stehenden Büffel auf die Kammer. Im Knall zieht er an und flüchtet er nach rechts.

Da liegt er! Siehst du ihn nicht? Er liegt hinter dem Höhen Gras. Deshalb siehst du ihn nicht! Büffel könne sich also verstecken.

Auf dem Weg zum Anschuß flüchtet ein Wallaby

Wallaby

Mein Büffel im Gras

Barry nähert sich, vorsichtig wie immer, den „toten“ Tieren nur von hinten, geht nie in den Bereich der Läufe.

Der Büffel ist wohl 60 m gerannt und dann am Platz verendet. Hier ein Schweißspritzer im Gras.

Der Treffer war hochkammer, also ein reiner Lungenschuß. Das Ergebnis ist wie erwartet und ähnlich wie in Afrika 2008.

Die ganze Jagd verlief ruhig und gekonnt. Wir pirschten uns unerkannt an, ich schoß breit auf die Lunge, der Getroffen flüchtete ~ 60 m und verendete. Wir gingen hin und nahmen die Beute in Besitz. Genau das kann Jedermann vom 9,3 mm KJG erwarten, wenn er das so macht. nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Vögel in der Wiese

Einer will los

Nun fliegen sie

Seltsamer Vogel

Frachtfliegerbüffel

Bevor wir von dannen ziehen, nehmen die den Frachtfliegerbüffel noch mal vom Kraftwagen unter das Teleobjektiv.

Hier wieder der Grüßenvergleich mit einem kein 10 m dahinter stehenden Brahmabullen. Der Bursche ist mächtig gewaltig.

Geballte Kraft!

Der Wasserbüffel mit den weit ausladenden Hörner FrachtfliegertragFlächen stellt sich breit, scheißt und fährt sein Glied aus, sprich ist aufgeregt. Wir sitzen im Kraftwagen. Im Jahre 1973 griff ein solcher Wasserbüffel einen Zug an und warf ihn aus dem Gleis. Der Büffel hat 2 - 4 cm Haut, wir nur 1 mm Blech. Was die Hörner mit dem Blech anstellen könnnten, dürfte wohl klar sein. Im Wagen zu sitzen schützt vor solcher gewaltigen Masse und Kraft nicht. Der Büffel wird seine 15 - 20 Jahre auf dem Buckel haben und hat mit Kraftwagen ganz offenbar noch keine schlechten Erfahrungen erlebt. Wir sind vielleicht 50 m an ihm dran, also nah. Das ist gewagt. Also ziehen wir ab.

Seine Schalen haben eine Grüße von etwa 17 x 17 cm, deutlich größer als vom Bison oder Kaffernbüffel.

Lutz Möller, 11. August 2008

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