Während des Urlaubes ruht der Betrieb. Im August geht's weiter!

Büffeljagd in Australien 2008

Zweiter Tag

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Eseljagd

Inzwischen werden Ihr die „australischen Waldzebrae“ erkannt haben. Gemeinhin nennt man sie auch Esel. Der Unterschied zwischen beiden Arten ist nicht gro�. Immerhin k�nnen die sich erfolgreich paaren. Ob die Nachkommen fruchtbar sind, wei� ich nicht, bezweifle das aber. Vermutlich ist es �hnlich zwischen Pferd und Esel. Die Pferdeartigen sind alle nah verwandt, bilden aber dennoch eigen Arten und Rassen. Hier w�rden Streifen in den Stangen sicher besser als einfarbiges grau, beige, oder schwarz tarnen.

Die allgegenw�rtigen Stangen der nicht gro�en und einigerma�en weit stehenden B�ume bieten einerseits Tarnungf�r Mensch und Tiere, andererseits bieten Sie der Sch�tzenf�hrhand eine Gelegenheitf�r weite Sch�sse, die in dem lichten Wald auf Esel durchaus �blich sind. Nun dr�ngte sich die die verdammte Riemnb�gel�se hinterh�ltig in den Vordergrund. Je l�nger der Hebelarm des angestrichenen Gewehres von der Stange zu Wange ist, desto genauer kann gezielt werden. Bewegungen am Hinterschaft drehen bei l�ngerem Hebelarm zur Angel die B�chse um einen kleineren Winkel. Somit l��tsich genauer schie�en. Nicht abgelichtet ist die schu�lage auf den telephotoweiten Esel oben. Linke Hand mit Zeigefinger um die Stange, Daumen um den Gewehrlauf. Rechter Zeigefinger am Abzug. Schu� - R�cksto� - Riemnb�gel�se quetschte Zeigefinger am Stamm. Das Blut spritz wie aus einer Felsquelle. Loch bis zum Knochen. Der blieb Gott-sei-Dank heil.

An eine Buschwaffe geh�rt so ein Teil links nicht ran! Sonst sieht der Finger wie rechts aus!

Der Esel oben und einige weitere fielen gleichwohl. Wenn man eine kleine Herde angreift mu� man schnell und genau schie�en, damit kein �berlebender petzen kann.

Die kleine Patronetasche langt daf�r nicht. Das n�chst Mal mu� ein gr��erer und offener Gurt mit!

Ein Büffel am Wegesrand der Stra�e. Davor ein Rinderzaun, derf�r Büffel kein Hindernis bedeutet. die schl�pfen entweder durch oder rei�en die ein. Bei 2 - 4 cm dicker Haut dringt der Stacheldraht nicht mal bis ins Fleisch.

Büffel von vorn

Büffel von hinten

Nils Stier

Die nordaustralischen Bauern verkaufen lebendige Brahmarinder nach Indonesien. Sie werden erst dort gesch�chtet und gegessen. Alle andern Grasfresser sind in den Augen der Bauern unn�tz und Sch�dlinge. Verwilderte Kurzhornrinder, Wasserb�ffel. Esel und Kamels sindf�r die nur ein Pest. Am Ende der Trockenzeit sind die Brahma klapperd�rr und halb verhungert, w�hrend Wasserb�ffel und Esel die Trockenzeit gesund und knackig �berstanden haben. Vielleicht sind die Bauern auch nur neidisch auf die Wilden. Jedenfalls gibt es dort riesige wilde Stiere "Scrub bulls", denen wir ebenfalls nachstellten. Und zwar so . . .

Eine �bliche Landschaft, hier mit kurze Gras, gern von Eseln bewohnt.

Wasserb�ffel - heut nicht gew�nscht

Stier - heute eine gesuchtes Beutetier, aber zu klein

Eselgegend

Termitengegend

Auf der Stierpirsch: Barry vorn, Nils dahinter

Die J�ger verschwinden fast im hohen Bewuchs - die Gejagten auch

Luftbeobachtung

Flieger

Wir werden umkreist

Auf 200 m flieht ein gro�er Stier mit drei K�hen.

Nils er�ffnete mit seiner .338" LM stehend freih�ndig das Feuer auf den braun-schwarzen ziehenden Stier.

De Stier zeichnet zwar auf den ersten Schu�, wird aber nur schneller.

Der zweit Schu� staubt im Termitenh�gel. Der Stier fl�chtet unger�hrt weiter

Nils dritter Schu� aber l��tden M�chtigen wie ausgeknipst im Knall zusammenbrechen. Barry und ich jubeln vor Freude ☼

Nils sieht etwas geschafft aus

Wir gehen �ber die schwarze Asche des niedergebrannte Grases zum Anschu�

Der Stier liegt gut sichtbar auf einer Freifl�che

Mein Gott, was ist denn dasf�r ein Brummer!

Ein gro�er Stier - wie ein Kampfhund braun schwarz gestromt

Da liegt er wie vom Blitz, �h Lutz M�ller Gescho�, gef�llt

Nils traut dem Braten wohl noch nicht. Der erst Treffer hinten war weidwund. Der Zweit Schu� fehlte. Der dritte traf das Wirbels�ule

Nils und Barry an der gro�en Beute

Nils Troph�enphoto mit .338" LM Gewehr

Mit der Waffe als Ma�stab ist der Stier hinten vielleicht 70 cm breit

Schwei� aus dem Windfang

Stier tot

Nils fummelt an irgend etwas herum. Die Waffe lehnt an einem Termitenh�gel

Die Rinderdecke ist viel d�nner als die der Büffel, nur � Zentimeter. Rinder haben daher Zecken, Büffel nicht

Das 8,5 mm Lutz M�ller Gescho� durchdrang den ganzen R�cken einschlie�lich der Wirbels�ule. Die Decke fing es.

Barry zeigt den Gescho�weg durch den Stier. wohl 50 cm Fleisch + Knochen der Wirbels�ule

Der Schwanz kommt ins Ragout

Blick vom Anschu� zum Abschu� (neben dem Kraftwagen)

Aus der Asche w�chst bereits das neue Gras

Abmarsch

Gleich wird aufgesessen

Das war Nils Stier. Lutz M�ller, 9. August 2008

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