Während des Urlaubes ruht der Betrieb. Im August geht's weiter!

Lutz Möller 8x57IS Munition

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8x57IRS 8008 Einschießen und erster Jagderfolg

Guten Tag Herr Möller,

letzte Woche habe ich Zeit gefunden, meine BBF Zoli Luxus mit Z4i 2,5-10x56 auf Ihr 8008 einzuschießen. Als Jungjäger hatte ich etwas Bammel, ob den alles auch klappen würde. Kurzum: Es funktionierte prima. Nach gründlicher Reinigung des Laufes mit TetraGun und 2 Reinigungs-, Ölschüssen ging es ans Einschießen. Die ersten Treffer auf 100 Meter lagen 8 cm tief und 2 cm links.

Nach Stellen des ZF konnte ich einen Streukreis von 24 mm 4,5 cm hoch mit 3 Schüssen erreichen. Mich als Jungjäger stellt dieses Ergebnis für eine kombinierte Waffe zufrieden. Der Ansporn ist jedoch da, das Trefferbild noch zu verbessern.

Ein weiterer Schuß auf 50 Meter ergab einen Fleckschuß. Warum nicht 1,5 cm hoch kann ich nicht komplett nachvollziehen-liegt dies an der Lauf- Charakteristik der Bockbüchse (Kugellauf unten)?

LM: Ja

Ich möchte aber auch einen Schützenfehler nicht ausschließen. Zwischen den Schüssen lag jeweils eine Zeit von 20 Minuten bei 2 Grad Außentemperatur, um den Lauf entsprechend abkühlen zu lassen. Hält man sich an Ihre Ausführungen, vor allem „Lauf reinigen“ bzw. „Rohr frei“ ist das Einschießen eine Freude.

Geißkitz

Am Sonntag konnte ich dann auch den ersten jagdlichen Erfolg verbuchen. Ein einzelnes Geißkitz trat um 16:45 bei leichtem Schneeregen an die Kirrung. Die BBF in Anschlag, gespannt und eingestochen, ließ ich, als das Stück breit stand, den Schuß auf 35 Meter brechen. Der Einschuß lag hinter Blatt, Höhe Körpermitte, der Ausschuß aufgrund des Winkels bei geringer Entfernung etwas tiefer, etwas weiter Richtung Blatt.

Es folgte eine kurze Flucht von 15 Metern mit ausreichend Schweiß. Das Bild zeigt die Ausschußseite mit einer kleinen Abschürfung am linken Vorderlauf, die aber nicht von den Splittern herrührt.

Beim Aufbrechen zeigte sich ein sauberer Einschuß und ein Ausschuß des Restbolzens und der 4 Splitter. Herz und Teile der Lunge wurdenduchbohrt. Hämatome waren nicht vorhanden. Der Wildpretverlust war, trotz des Ausschusses weit vorn, minimal.

Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil,

 Achim Wieland, Dienstag, 1. Dezember 2015 11:33

Raketenkeiler

Werner.PNG

Lieber Werner,

ich danke Dir für Deine selbstgeimkerten Honig. Wunderbar!

Ich danke Dir und alle Anderen, die mir zu den Festtagen und zum Jahreswechsel schrieben herzlichen für eure guten Wünsche und Berichte. Ich freue mich zwar sehr, finden aber bei Familienfeiern und Reisevorbereitungen nicht genügend Zeit jedem einzelnen zu antworten.

Bleiben wir kurz bei Werners Bericht. Warum freue ich mich darüber? 

  1. Weil ein Freund mir schreibt.

  2. Weil seine - nur wenige Worte fassende  - Geschichte uns mit Spannung an seinem Erleben teilhaben läßt.

  3. Weil Werner die Früchte meiner Arbeit eindrucksvoll schildert, nämlich:

  4. Mit meinen Geschossen kann man durch den Schuß das Ziel beobachten.

  5. Meine Geschosse geben dem Schützen Sicherheit (das beschossenen Stück auch zu fangen)

Das sind doch Gründ zu feiern! Laßt die Korken knallen!

Knalldämpfer

Stille Nacht kann man auch so auffassen. Alle sind da. Ab 4. Janur 2016  - nach der Reise - geht's dann los.

All meinen Freunden und Lesern wünsche ich weiterhin fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2016.

 Wir rutschen am Kabel über das Wasser. Am 4. Januar bin ich wieder da. Bis dahin ruht der Betreib.

Waidmanns Heil, Freitag, der 25. Dezember 2015

Durchschlagender 8x57IS Erfolg!

Veröffentlichung auf Ihrer Seite bitte nur anonymisiert!

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Grüß Gott Herr Möller,

8 x 57 IS mit durchschlagendem Erfolg!

Die ersten 10 Stücke Rehwild sind jetzt mit Ihrem Geschoß erlegt. Vom Kitz bis zum Bock war alles dabei. Bei sauberem Treffer verliert man kein Wildbret. Einmal scho ich ein Kitz breit genau auf das Blatt. Das wandelte beide Blätter zu Hundefutter. Immer ergab es Ausschuß. Lediglich zwei „Fluchten“ waren dabei. Einmal ein Schmalreh mit 2 m Flucht und ein andermal ein Bock mit 15 m. Der hatte aber bereits etwas mitbekommen. Schußentfernung war einmal 60 m, sonst zwischen 120 und 150 m.

Man kann sich sicher sein, wenn man richtig trifft, fällt das Stück.

Nach dem Reinigen der Büchse gab ich gestern einen Ölschuß auf einen 50 cm Ø Fichtenstamm in 30 m Entfernung ab. Nach 20 cm Schußkanal wollte ich, in der irrigen Meinung (oh Schreck) der Restbolzen sei abgeprallt, schon aufgeben. Ich suchte dann aber weiter und siehe da:

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Bild 2 Bruchstücke der schwarzen Kappe 

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Bild 4, 5, 9: noch ein Stück Kappe und ein großer Splitter

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Bild 12: Schußkanal mit Geschoßrest

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13 Lutz Möller 8 mm Geschoß 8005 Restbolzen

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14 Lutz Möller 8 mm Geschoß 8005 Restbolzen

8005 Zielscheibe

Weiter so!

Weidmannsheil aus Bayern, SF,  Mittwoch, 3. Februar 2016 09:37

Feldspuren im Schaft

Betreff: 8x57 Durchschlagender Erfolg

Hallo Herr Möller,

als ich mir den Bericht der 8x57 Durchschlagender Erfolg durchlas und mir die Bilder vom Restbolzen ansah, fiel mir auf nicht nur die Führbänder sondern der Restbolzen wies Feldspuren auf. In dem Fall kann man wohl nicht mehr von einem Leichtlaufgeschoß sprechen. Worauf ist das zurückzuführen?

Mit freunlichem Gruß, Christian Gutsche, Gesendet: Montag, 8. Februar 2016 22:04

Moin Herr Gutsche,

gut beobachtet. Das die Felder sich auf ganzer Länge in den Schaft eindrücken, soll nicht sein. Sie zeigen klares Auge und scharfen Verstand. Schauen Sie folgende Bilder an:

6003

6003 mit Restbolzen

7 mm aus Keiler

7 mm

7,6

7,6

8004

8 mm Flitzer

8008 Splitter und Restbolzen

8 mm Flitzer Splitter und Restbolzen

7627 Restbolzen

7627

9305

9305

Sie sehen, in der Regel drücken die Felder bestimmungsgemäß in die Führbänder, aber nicht in den Schaft, um die Scherkräfte zu tragen. Das ist allerdings nur solange so, wie alle Felder gleichen Innendurchmesser aufweisen und nicht zu eng sind. Das aber ist nicht immer der Fall. Die tatsächliche Welt ist (leider) nicht ideal.

Desweiteren lies Hart oder weich? und Kupfer oder Messing?! Die Leichtlaufeigenschaft meiner Geschosse gewährt nicht nur der Führbandentwurf sondern auch die bessere Stahl-Messing-Reibpaarung. Das macht den Unterschied!

Waidmanns Heil, Lutz Möller

Landwirt schreibt

Hallo Herr Möller!

Vielen Dank der Nachfrage, ja, bei mir ist alles gut. Insofern zumindest, dass die Familie glücklich und gesund ist und ein schönes und erfolgreiches Jagdjahr mit LM Munition langsam zu Ende geht. Dem deutschen Bauern wird ja gern nachgesagt er hätte den Drang über alles und jedes zu jammern, das liegt mir fern. Dennoch möchte ich kurz anregen, vielleicht über Ihr Forum auch an ein breiteres Publikum gerichtet, einmal den Blick auf die Situation der heimischen Landwirtschaft zu lenken. Wenn schon im vergangenen Jahr, oder erst recht in diesem, mancher nicht jagende Berufskollege im Kontakt mit jagenden Nichtlandwirten reizbarer, dünnhäutiger und weniger umgänglich erscheint als normalerweise, wenn es mal wieder um leidige gemeinsame Themen wie Jagdpacht, Abwehr oder Vergütung von Wildschäden geht, so kann das durchaus an der äußerst angespannten wirtschaftlichen Situation liegen. Auch wenn natürlich jeder Betrieb anders aufgestellt ist, für aktuell 0,25 Euro/Liter kann kein Milchviehbetrieb auf Dauer produzieren, den Schweinebetrieben geht es ähnlich, und mittlerweile ist sogar im Bereich Ackerbau mit 14,50 Euro für 100 kg Weizen der Spaß langsam vorbei. Möglicherweise ist die derzeiteige Lage nicht jedem geläufig, und das einmal gehört zu haben mag helfen, den Gegenüber manchmal etwas besser zu verstehen.

LM: Danke für Ihren kluge Hinweis. Sich mal inden Anderein hinezuversetzen hilft meist sich näher zu kommen.

Aber wieder zur Jagd, ich freue mich zu sehen, wie Ihr Angebot um spannende Neuigkeiten wächst, z.B. Dreifaltigkeit, verschiedene Knalldämpfer, alle Achtung!

LM: Da mir fortlaufend mitgeteilt wird, was den Einen oder der Anderen plagt, regen sich in meinem Hirn die Windungen, um Lösungen dafür zu finden. Das kommt dan dabei heraus. Wie wäre es denn in ihrem Falle stattt Milch und Weizen (eh ungesund) Fleisch anzubieten. Besondere Rinder, wie z. B. Wisent oder Charorolais schmecken hervorragend und erzielen gewiß gut Schlachtpreise. Dabei würde ich mich inder Vermarktung an gewisse bessere Gaststätten wenden wollen. Fragen Sie mal im Forstbetrieb Hirschfelde nach, dort macht ein Nachbar sowas.

Ich freue mich schon auf die geschlitzten Geschosse, sowohl in 8x57IS für die bewährten 98er, als auch für meinen kürzlich aus der Familie erworbenen Drilling in 7x65R. Mit dem zusammen übernommene, bleihaltige Restpatronen habe ich genutzt um mich mit der Waffe vertraut zu machen, und die Schußleistung mit diesen steigern die Vorfreude darauf, das gute alte Stück mit MJG Patronen in allen Situationen gewohnt sicher und in jeder Situation souverän einsetzen zu können!

LM: Ja, die Freude kenn ich. Sie tut gut.

Mit freundlichen Grüßen, Malte Hoeft, Gesendet: Freitag, 19. Februar 2016 21:50

8x57IS bei Wind

Wenn Sie wollen, dann bitte nur anonym auf Ihrer Seite veröffentlichen.

Hallo Herr Möller,

nachdem ich meine Büchse wg. Laufkürzung und Mündungsgewinde neu auf GEE eingeschossen habe unternahm ich gestern in Ermangelung eines Schießstandes mit langen Bahnen im Wortsinn einen Feldversuch auf 200m Entfernung. Schnell ein Papierreh gebastelt und los ging es. Munition wiedergeladene 8005er 8x57IS. Die 3 quadratisch umrandeten Löcher (am Träger, Mitte Pappscheibe und neben der Zielscheibe) sind die Punkte zur Befestigung auf einer Holztafel.

Windbockscheibe

1. Schuß Fleck auf die Zielscheibe ~ 5cm tief, da ich mich in der Schulter bewegte (genau die Befestigungsschraube rausgeschossen)
2. Schuß genau Höhe Haltepunkt (breites blaues Kreuz)

Beide Treffer weisen genau 11 cm Abweichung nach rechts auf. Warum? Gestern hatten wir bei uns Windstärke 3-4, also ca. 20-30 Km/h mit Böen genau von links. D.h. bei Windstille bis leichtem Wind, dann wenn die Jagd lohnt, geht das Geschoßßss dahin essoll, nämlich 1 cm hoch auf 200 m. Weiter so! Mehr Worte braucht es nicht.

Weidmannsheil, Donnerstag, 12. Mai 2016 13:27

PS: Da die Büchse nicht rechtzeitig fertig wurde, eröffnete ich die Jagdsaison mit einer geliehenen Waffe in 308 mit RWS Kegelspitz. Beim auf 60 m erlegten Rehbock konnte ich mir das Aufbrechen fast sparen. Die halbe Brustwand war weg, das Zwerchfell zerrissen, der Pansen hing raus. Wer bitte geht mit solcher Plempe denn gern jagen?

Fotsetzung 8x57IS Seite 12