Lutz Möller 8x57IS Munition

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Lutz Möller Geschoß 8005

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Achtjähriger Bock

Sehr geehrter Herr Möller,

seit kurzem bin ich sehr zufriedener Kunde bei Ihnen.

LM: Wie schön!

Der schönste Erfolg mit Ihrem MJG bislang war ein 4 Jahre lang beobachteter und gehegter etwa 8 jähriger Bock mit 22 kg ohne Haupt, 85m, 8x57IS LM Munition, Wildpretentwertung gemessene 150g (<1% Erlegungsgewicht!)

Ich beabsichtige, alle meine Waffen (trotz erheblich Restmengen, aber da haben Sie ja einen guten Rat auf Ihrer Seite;-).auf Ihre Munition  umzuschießen. Bei einer Waffe bin ich mir unsicher und bräuchte da Ihren Rat (obwohl ich Stunden vor Ihrer Seite verbringe)

LM: Zu kurz, zu ungeduldig. Dieser Netzplatz  ist in Jahrzehnten Arbeit und Erfahrung erstanden. Wie wollen Sie da ohne weitere Vorbildung das Wesentliche in Stunden begreifen?

Meine (gebraucht gekaufte) heiß geliebten Steyr Mannl. Goiserer in .30-06

LM: Weist für die Patrone einen zu kurzen Lauf auf!

Sie ist bislang unübertroffen in Präzision und Führigkeit, Zurecht-Kommen (aber auch Lautstärke und ggf. Rückschlag).

LM: Des für die Munition zu kurzen Laufes wegen.

Ich kann mir trotz intensivsten Studiums Ihrer phänomenalen Seite kein eigenes Urteil bilden. Fakt ist: die Waffe wird nicht verkauft, einen längeren Lauf werde ich nicht einbauen lassen, aber kann ich damit ruhigen Gewissens Ihr MJG verschießen?

LM: Ja.

Wie gesagt, die Nachteile einer falschen Lauflängenwahl haben Sie und Ihre Leser ausführlichst erörtert.

LM: So können die Waffe ja gern behalten. Wer wäre ich, der Ihnen da reinreden könnte. Wenn Sie in demselben .30" Kaliber besser und angenehmer mit ihre heißgeliebten Goiserer schießen wollen, dann bauen Sie die auf die 7,62x51 Partone, auch als .308" Win. bekannt um. 

Ich bin mir bewußt, viele Vorteile Ihre MJG mit dem kurzen Lauf zu verschenken, aber ich möchte wissen, kann ich Ihr MJG ruhigen Gewissens verwenden?

LM: Ja. Aus dem kurzen 7,6 mm Lauf allerdings besser aus einer .308" Win. als einer dafür übergroßen .30-06 Patrone

Vielen Dank, Waidmannsheil

Kluge Frau!

Moin, moin Herr Möller,

diesmal leider ohne Bilder, vielleicht aber dennoch ein wenig spannend. Wie Ihre Geschosse wirken ist aber wohlbekannt, von daher ist das schade, aber zu verschmerzen.

Ein Freund von uns jagt in einem Waldrevier. Wir haben eine Dauereinladung und so machten meine Frau (schießt noch KJG) und ich uns während unseres Urlaubs mehrfach auf den Weg dahin. Beim zweiten Ansitz konnte ich mit der 8x57IS und MJG einen Bock strecken, Distanz gelaserte 140 m, Fluchtstrecke 0 m. Einschuß kurz hinter dem linken Blatt, Auschuß auf dem Stich. Reaktion auf den Treffer war ein hoher Satz, er landete und war verendet. Die Lunge war zusammengefallen, sonst keine Organe beschädigt.

Einige Tage später konnte meine Frau auf 80 m und ebenfalls mit 8x57IS einen weiteren Bock erlegen, hoher Lungenschuß, Flucht 0 m. Sie mußte sogar den Einschuß suchen, denn das Haar hatte sich darüber gelegt.

Am selben Abend saß ich an einer Kyrillfläche einige hundert Meter weiter und konnte im allerletzten Büchsenlicht auf 60 m einen Überläufer aus einer Vierergruppe beschießen. Auf meinen Schuß klagte das Stück langanhaltend, dann hörte ich noch wohl 5 Minuten krachen und rascheln. Zu sehen war im Schuß trotz FS-160 nichts. Weich getroffen, oder Rückgrat? Nach 15 Minuten ging ich zum Anschuß, kein Schwein, aber etwas Schweiß an Himbeeren auf Kniehöhe. Also das Rückgrat. Mit aller gebotenen Vorsicht, die Waffe im Anschlag, folgte ich der Spur langsam durch die Himbeeren. Sich entfernendes Rascheln und Maggigeruch zeigten, ich war auf der richtigen Spur, das Schwein noch mobil. Nach weiteren 40 m lag das Schwein hinter einem Wurzelstock. Die .357 SIG aus der Glock auf den Teller machte dem Leiden ein Ende (hatte auch Ausschuß). Tatsächlich ein schlechter Schuß durch den Rücken des Überläufers. Mit einem anderen Geschoss hätte ich das Schwein wohl nicht so schnell bekommen. So eine Wutz hatte vor zwei Wochen den Hund unseres Freundes übel zugerichtet, Bauchhöhle offen, Därme ausgetreten. Mit viel Glück und dem Können der Tierärzte konnte er gerettet werden. Als der Überläufer am Haken hing, hatte er 39 kg aufgebrochen. So bat mich meine Frau völlig gerechtfertigt nachts und alleine kein Schwein mehr in einem Windbruch nachzusuchen.

LM: Kluge Frau!

Beste Grüße und Weidmannsheil, Stefan Simm, Dienstag, 29. Mai 2012 20:12

Vorrangig töten schnelle Geschosse

Hallo Herr Möller,

ich bin im Begriff mir eine Mauser M03 im Kaliber 8x57IS als Einheitswaffe für Deutschland zuzulegen. Welche Munition empfehlen Sie, wenn damit Rehe und gelegentlich Sauen gejagt werden sollen.

LM: Meine LM Munition !

Soweit ich gesehen habe, ist Ihre Munition verhältnismäßig schnell. Daher frage ich mich wie die Wirkung auf Rehe insbesondere auf kürzere Schußentfernung ist. Danke für ein kurzes Antwort.

Wolfgang Härle, Donnerstag, 7. Juni 2012 10:26

Herr Herrle,

schnelle Geschosse töten besser als langsame Geschosse, zumindest dann, wenn die hart genug sind, weit genug in das Ziel einzudringen. Mein MJG durchdringt aus hochwildtauglicher Munition mindestens eine halben Meter Fleisch oder ein zehntel Meter Knochen (quer zur Faser). Das langt. Mehr siehe  Möller Geschosse wirken anders. Ansonsten lesen Sie alle meine Seiten. Da steht alles, daß Sie wissen müssen.

Waidmannsheil, Lutz Möller

8x57 IS MJG für Sauer Forest

Sehr geehrter Herr Möller,

ich habe Ihren Netzplatz schon etwas längerer Zeit im Visier (nicht ZF) und bin von Ihrem Auftritt wirklich sehr angnehm überascht.

LM: Danke.

Kurzes zu mir. 45 Jahre, Jagdschein seid 2008, Waffe Sauer 202 Forest im Kal. 8x57 IS. Für dieses Kaliber habe ich mich entschieden, weil ich finde dieses ist eine hervorragende, angenehm schießendes Kaliber. Ich möchte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und tot ist nun mal tot. (Sicher stimmen Sie mir da zu). Zur Zeit schieße ich folgende Munition; jagdlich Blaser CDP, Schießstand Geco Target. Ich plane, wenn meine Bestände (Blaser CDP) aufgebraucht sind, auf zeitgemäß e Munition umzusteigen.

LM: Richtig. Die kaufen Sie bei mir im Laden.

Nun habe ich folgende Fragen (sicher hören Sie diese ständig). 

LM: Dann benutzen Sie bei mir die Suche!

Die 202 Forest hat nur einen 51 cm Lauf. Wie wirkt sich dieser kurze Lauf auf die Ballistik aus (V=0 E=0 usw.)?

LM: Drei Patronen passen zu solchen kurzen Stutzenläufen, nämlich die7,62 x51 NAT oder .308" Win., unser gute alte 8x57IS und Otto Bocks Schutzgebietsknaller, die 9,3x62. Die vertragen kurz Läufe ohne nennenswerte Einbußen.

Bei der 202 Forest, wie ist da das Zusammenspiel mit Ihrer Munition, Streukreise, gibt es da Meldungen von Jägern oder Jägeinnen?

LM: Sie müssen nur alles lesen, hier.

(Erklärung, man hört immer wieder, das nicht jede Waffe, Lauf mit jeder Munition gut zusammen schießt). Gibt es bei der Munition eine Mindestabgabe Menge?

LM: Ja, steht hier!

Um die Erwerbsberechtigung nachzuweisen, muß es ausschließlich eine beglaubigte Kopie (Jagdschein/WBK) sein?

LM: Nein. Sie sagen uns Ihr UJB mit Sachbearbeitername und Rufnummer, so daß wir fernmündlich Ihre EWB ohne Dokumente zu versenden prüfen können.

Ich hoffe Sie können mir da vielleicht behilflich sein.

LM: Gewiß nicht ohne daß Sie selbst lesen. Ich schreibe nicht alles dreimal.

Ich danke Ihnen dafür schon einmal im voraus, für Ihre Hilfe, Auskunft.

LM: Bitte sehr, bitt gern.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Schröder, Dienstag, 19. Juni 2012 09:46

Kaliberwahl für kurze Jagdwaffe

Hallo Herr Möller

Ich beabsichtige mir eine neue Jagdwaffe anzuschaffen (Blaser R8). Weiterhin möchte ich generell meine Jagdwaffen auf zeitgemäß e Munition umstellen. Dabei bin ich auf Ihre Seite gestoßen und neugierig auf Ihre LM Munition geworden.

Bisher schieße ich (ausschließlich zum Ansitz) eine Sauer 202 Kal. 8x57 IS mit einem S&B Zenith 2,5-10X56 FD7 / Munition Blaser CDP.

Als Zweitwaffe möchte ich mir eine Blaser R8 Professional in der Version Nachsuche zulegen (mit Zeiss Victory HT 3-12X56 ZF). Die Waffe soll zum Sauen / Rehwildansitz auf engen Kanzeln, zu Drückjagden (dann mit einem Aimpoint Hunter H30S) und als Zweitansitzwaffe eingesetzt werden. Auch anfallende Nachsuchen sollen mit dieser Waffe gemeistert werden.

LM: Die ist ja kürzer.

Ich schwanke beim Kaliber noch zwischen 8X57IS bzw. 9,3X62 (beide ja bekannt zum Gebrauch in kurzen Läufen). Da die Nachsuchenvariante aber einen nur 50cm langen Lauf hat, möchte ich gern wissen, welcher der beiden Patronen etwas besser mit nur 50cm Lauflänge zurechtkommt und sich für meine Anforderungen am besten eignen würde.

LM: Die kürzere, nämlich die 8x57IS

Vielen Dank und Waidmannsheil. Den Bericht können Sie ohne meinen Namen gern veröffentlichen. Ich bitte Sie dafür um Verständnis, Dienstag, 19. Juni 2012 14:24

Neue Ernte // 8x57

Sehr geehrter Herr Möller,

leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, die 8x57Kurzbahn, die Sie mir freundlicherweise überlassen haben, zu schießen. Nach dem Einschießen war das Trefferbild für mich mehr als „sehr zufriedenstellend“. Ich kann es nicht mehr besser.

Bild 1 ist das Trefferbild nach dem Einrichten der ZF.

Ich habe auf die Scheibe noch drei Schüssen unter Verwendung des Drückjagd-ZF auf 50 m gesetzt. In der großen Halle ist keine eingerichtete Schießbahn, sondern nur ein Tisch mit einem wackeligen Stuhl.

Bild 2 zeigt mein Trefferbild mit vier Schüssen auf 100m.

LM: Sehr schön. So soll das sein - in 100 m auf den Daumennagel, fordert Encke!

Auf 100m habe ich mein ZF zunächst auf eine andere Scheibe eingerichtet und dann das Trefferbild mit gaaanz viel Ruhe und Zeit zwischen den Schüssen geschossen. Leider war ich dann ohne Munition. Die restlichen Kurzbahn-Patronen werde ich mir für die anstehende Ansitzjagd aufheben und dann berichten.

LM: Ich höre gern mehr von Ihnen.

Mit dem FS ist das Schießen darüber hinaus sehr angenehm und wie erwartet bzw. wie bekannt: Kaum Rückstoß und keine Lärmbelästigung für den Schützen. Beim ersten Einrichten meiner ZF (Drückjagd- und Ansitz-ZF) habe ich in der großen Halle des Schießstandes beim häufigen Hin- und Herlaufen einmal sogar total vergessen, daß ich bei einer Unterhaltung mit einem Zuseher meine Mickymäuse abgesetzt hatte. Der Knall war heftig, aber kein Pfeifen oder Klingeln. Normalerweise wäre das Schießen vorbei gewesen und ... , aber so ging es gut weiter.

Mit freundlichen Grüßen W. S., Juli 2012

Geschichte zum Prvi Grom

Lieber Herr Möller,

wir hatten ja schon ein paar Male ein persönliches Telefonat miteinander, wo wir uns lange Zeit zu verschieden Sachgebieten (vorrangig IT.php5-Video, etc.) austauschen konnten. Ich besuche Ihren Netzplatz  mehrfach täglich und habe vor 2 Jahren auch einmal 50 Geschosse in 8mmS für meine 8x57IS Patrone gekauft. Diese schoß ich mit der empfohlenen Ladung aus meiner Santa Barbara. Aus meiner R93 schoß ich CDP und PRVI GROM (Sie haben hier 2 Berichte mit Bildern von mir erhalten). Mit dem GROM war ich bis vor kurzem (neues Los!) sehr zufrieden. Leider macht mir das neue Los keinen Spaß mehr, da auch bei besten Kammertreffen (wie beim CDP-Bock) mangelnde Tötungswirkung, lange Fluchten und starke Blutergüsse (wohl durch die Fluchten) ergaben. Den letzten Bock schoß ich diesen Montag auf 130 Meter. Heute habe ich das Wildbret gemetzgert und einvakuumiert. Als ich den Bock aus der Decke schlug fühlte ich mich an die 6,5x68 mit 6 Gramm TM Geschoss zurückerinnert.

LM: Au weia!

Da ich mit 29 Jahren sicherlich nicht zu den ewig gestrigen zähle, habe ich nun in Ihrem Laden, vorerst, 50 Patronen 8x57IS MJG bestellt. Die Leistungen Ihrer Geschosse kenne ich ja schon. Ich habe mich aber lange auf Grund des Höhen Preises (der ist aber sicherlich gerechtfertigt) gedrückt. Das hat nun ein Ende. Wohl werde ich nicht mehr jede Krähe und jeden Fuchs zur Strecke bringen, aber das macht nichts. Gutes und vor allem gesundes Wildbret sollte, nein muß UND DAS WERT SEIN!

Wobei ich auch kleine Ziele mit dem PRVI auf Höhe Entfernungen gut (immer) getroffen habe. Anbei ein paar Bilder von einer Krähe auf gemessene 198 Meter.

Stoppelfeld

tote Aaskrähe

Ich freue mich schon auf das Einschiessen auf Ihre Munition  - nach chemischer Reinigung!

Mit Waidmannsheil, Ihr S. M., Freitag, 27. Juli 2012 16:08

Fortschritt mit Messing

Hallo Herr Möller

Nach Ende der Blattzeit kann ich 2 Abschüsse mit MJG aus der 8x57 IS verzeichnen:

1. Bock auf 144 m. Diagonal durch die Kammer, da nicht ganz breit beschossen. Einschuß hinters Blatt, Ausschuß an der Leber. Zeichnete deutlich und ging noch 5 m mit rundem Rücken ins Wundbett. Hielt den Träger noch kurz hoch und verendete dann dort.

HauptAusschuß mit Splitternebenausschüssen


2. Schmalreh auf 80 m. Das Stück hat bereits Wind und sicherte mehrfach. Bei Tagesanbruch kann ich erst ansprechen und schieße dann bergab in die Kammer (siehe Bilder). Das Stück springt im Schuss ½ m hoch und geht dann im Troll bergab davon, wo es nach 10 m in einem Feldgehölz verschwindet. Nach Sonnenaufgang baume ich ab und gehe zum Anschuß. Dort liegt Lunge und ich folge der gut sichtbaren Schweißfährte 50 m bis ins Wundbett, wo ich das Stück verendet vorfinde.

Schluß: Ihr 8 mm MJG spricht besser an und liefert mehr Schweiß als der Vorgänger.

Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Montag, 13. August 2012 08:51

Hundert mal zufrieden

Ich verschoß die ersten 100 Stück von 15 bis 200 m mit vollster Zufriedenheit auf Sauen, Reh- und Raubwild, erlebte nicht eine Nachsuche und alles lag in unmittelbarer Nähe vom Anschuß - auch bei schlechten Treffer (durch die Wirbelsäule usw... ) kein Wildbretverlust.

Jochen Schuld, August 2012

Eine kleine Bemerkung - oder zwei

Hallo Herr Möller,

eigentlich wollte ich Ihnen nicht auch noch erzählen wie toll und gut Ihre Munition ist - ich denke, das hören Sie oft genug. Oder wie toll ich schießen, aber mir ging es nun doch auch so (s.u.) ;-)

Aber nach den Worten Ihrerseits an Herrn Lutz Dembowski, . . .

LM: Lies Desillusioniert betreff Präzision und Erfreut über Präzision !

. . . die entgegen der sonst „nüchternen Ingenieursworten“ sind, finde ich diese - ohne rührselig klingen zu wollen - philosophisch und muß Ihnen einfach schreiben. Danke hierfür.

LM: Bitte.

Schießen (das damit verbundene töten und die Verantwortung dafür) - sowie die Jagd an sich haben auch etwas meditatives. Ich finde Ihre Worte hierzu einfach gut ! Ohne zu „schleimen“ oder sonst was.

Auch ich habe Ihre LM Munition auf 100 und 200 m auf meine Waffe - der gehaßt-geliebten R93 - eingeschossen. Erste 3 Schuß ohne die Einstellung von ID-Classic zu ändern auf Fleck gehalten saßen 7 cm links und 9 cm tief. Die lagen schon dicht beieinander. Dann stellte ich die Optik nach und gab 5 Schüsse ab. Davon war nur 3 „sichtbar“ waren - leicht rechts der Zehn. Die Schießaufsicht meinte erst, ich hätte nur drei Schüsse abgegeben oder auf 'ne falsche Scheibe geschossen. Wir maßen dann mit einer Patrone nach und dann waren dann die 5 Treffer erkennbar. Er meinte dann, LM Munition kenne er gar nicht war dann seeeehr interessiert. Vermutlich habe ich was zeitlichen Abstand und dem üblichen Prozedere nach gängiger Meinung einiges verkehrt gemacht, aber die Treffer saßen - das zählt erstmal - zumindest für mich.

Dann legte ich eine kurze Pause zum Abkühlen der Waffe ein. In der Zwischenzeit schoß mit einem .222 Rem. SL Steyr Mannlicher (Erbstück von Opa an meinen Cousin) 6 Schüsse (nicht LM), da ich am Montag einen Jagdgast habe, der diese Waffe gern führen möchte. 2 Reihen je 3 Schüsse setze ich im 3 cm Abstand auf 100 m in ein gleichschenkliges - gleichwinkliges Dreieck gesetzt. Also ist die Ware aus der (ungenannten) Fabrik einfach nicht ganz so gut ;-).

LM: Gerade heute sind große Mengen .222 Hülsen in die Fertigung gegangen. Bei mir geht das dann bald los.

Lauf des R93 war dann wieder kühler. Dann schoß ich noch  - wie von Ihnen empfohlen - die Waffe auf 100 m mit 2 cm hoch mit 4 Schuß ein.

LM: Die Schußtafel für LM Munition nennt aber einen anderen Wert für die 8x57IS LM Munition. Schauen Sie mal auf die Schachtel. Das steht die Schußtafel.

Erst richtete ich die Optik entsprechend ein. Im Schußbild waren wieder nur 3 „Einschläge“ zu erkennen. Einer war mitten durch. Zwar etwas (vielleicht 1-2 cm) rechts der gedachten Mittelinie durch die Zehn aber exakt 2-3cm hoch. Die Aufsicht meinte „Das gibt es gar nicht“ - vor allem weil ich innerhalb von kürzerer Zeit die Schüsse abgegeben hatte. Also keine 10 minütige Pause zum Abkühlen des Schaftes. Ich meinte zu ihm - vor allem nach dem Schußbild der .222 Rem. „Ich hab' die wohl irgendwie so reingewackelt.“ Er lachte nur.

Dann schoß ich noch auf 200 m 8 Schüsse. So um einfach die Korrektur mittels ASV entsprechend der Berechnungen anzupassen. Das war aber Quatsch - der Lauf vermutlich dann zu warm und die Streuung zu groß. Ein leichtes „Klettern“ meinte ich zu erkennen. Ein Flimmern machte das Zielen jetzt nicht gerade einfach.

LM: Tja, der nicht hört muß fühlen. Flimmern über dem Gelände siehe im Film in Feldschießen. Dazu kommt selbstverständlich noch das Flimmern über dem Lauf. Sieh dazu Winterschießen. Die Erfahrung dort war. Auf 1.000 m kann man 2 Treffer hintereinander binnen 5 cm landen, aber der dritte lieget nach 20°C wärmerem Feuerschlucker bereits abseits - immer! Deshalb ist vollkommen sinnlos - geradezu blödsinnig - mit einer Jagdwaffe in kurzer Folge 8 Schüsse in Reihe abzugeben und zu erwarten die in ein Loch setzen zu können. Jagdwaffen sind dafür weder gebaut noch geeignet. Der Jäger schießt seine Waffe kalt. Will er viel schießen, braucht er Zeit und Geduld - oder ein Sportgewehr, daß in gleichmäßiger ruhiger Schußfolge war geschossen wird, nicht kalt! 

Dabei lag auch da das Trefferbild - mit einem Ausreißer, weil verrissen - in dem von Ihnen oft zitierten Bierdeckel lag. Somit jagdlich betrachtet mit Sicherheit vertretbar.

LM: Falsch. Encke fordert jagdliche Trefferleistungen wie folgt. In 100 m auf den Daumennagel. In 200 m auf die Strechholzschachtel. In 300 m auf den Bierdeckel.

Gestern holte ich mir  das gute Gefühl beim Freiluft-Feldschiessen im Reviert. Ich hielt auf 50 m und 100m Fleck an. In 50 m stanzte ich mit 2 Schüssen ein größeres Loch. In 100 m lagen genau 2 cm über Fleck etwa 1cm nebeneinander zwei Einschläge. Also ich fühl mich sicher mit Munition und Waffe. Danke für die Tipps!

LM: Beachten Sie die Schußtafeln meiner Munition.

Aber ich muß auch sagen, das Schießen mit der .222 war schon recht angenehm - lächel -auch wenn Sie mir davon abrieten, mir eine zweite Büchse (oder Kombinierte) zuzulegen. Ich nehme das auch wirklich sehr ernst und über lieber mit der 8x57 weiter. So geistern mir das mit der .222 (.22-250 oder 5,6x5y) schon im Kopf rum. Jagdlich in dem Revier, das ich bejagen darf, ist die üblich Schußentfernung unter 100 m - eher sogar unter 75 m. Somit wäre eine weiterreichende Waffe vermutlich unsinnig.

Aber mal rein theoretisch betrachtet, da ich die Idee des Feuerschluckers sehr charmant finde, aber den R93 nicht damit ausstatten mag (eher aus optischen-emotionalen Gründen - als aus rationellen !!!): Zu was für einer - in dem Sinne - Zweitwaffe könnten, würden Sie mir mit dem kleineren Kaliber und in Verbindung mit Feuerschlucker raten ?

LM: Ich schieße gern Merkel KR1, aber es gibt auch viele andere Hersteller. Wenn Sie bei Blase bleibe möchten, wäre die R8 mit zwei Läufen in 8x5IS und .222 ein Wahl die nur eine Waffe erfordert, aber zwei Läufe bietet. Anschütz biete auch Waffen in .222. Sehen Sie auch mal da nach. Wenn es günstiger  sein soll, kämen auch Sako oder Howa in Frage. Nur liegen muß Sie Ihnen. Die Technik haben die genannten (und auch andere) Hersteller im Griff. Ob die aber zu Ihren Gliedmaßen passen, können nur Sie selbst erfahren, wenn Sie die Waffen in die hand nehmen. Sie müssen die begreifen. Ohne das wissen werden sie nichts erfahren, nichts wissen. Die eigen Handhabung ist unabdingbar.Sie kann durch nichts anderes ersetzt werden. 

Oder kennen Sie jemanden der sowas „loswerden“ möchte?

LM: Feuerschlucker machen süchtig. Die gibt man nicht wieder her!

Ich habe dann heute im Laden nochmals 50 Patronen geordert - hab zwar noch 28 Stück - aber wenn die Drückjagdsaison losgeht, will ich meine Munition schon im Schrank haben ;-)

LM: Richtig!

Ich will nicht wie anderen darauf warten, weil wieder jeder auf den letzten Drücker bestellt. Wie schreiben Sie rechtzeitig Bestand auffüllen - nicht erst wenn der letzte Schuß raus ist! Grins

LM: Eigener Vorrat ist durch nichts andere zu ersetzen! Munition hält sich kühl gelagert 10 Jahr. Man kann sich also mal was hinlegen - zumal zusammen gekaufte Munition auch zusammen schießt. Aber verschiedene Lose schießen verschieden.

Herzliche Grüße aus dem Allgäu, Michael Gurske, Freitag, 24. August 2012 13:37

8x57 IS MJG Hirsch

Hallo Herr Möller

Am vergangenen Wochenende konnte ich mein bisher größtes Stück, einen 3er Hirsch von 98 kg, mit Ihrem Geschoß erlegen. Beim ersten Ansitz an einer Schneise von 264 m Länge, spielte das Wetter leider nicht mit. Wir mußten nach 3 Blitzen in unmittelbarer Nähe ins Auto flüchten. Beim zweiten Ansitz hat es dann geklappt, auf dem Wechsel in 70 m Entfernung kamen ein 2a und ein 3er, den mir mein Jagdführer freigab. Er hatte befohlen, hinters Blatt zu halten und in der Höhe knapp über die Mitte.

LM: Kluger Mann. Gute Zielwahl!

Den Schuß ca. 40° bergauf quittierte der ruhig, augenscheinlich breit stehende Hirsch mit einem runden Rücken und aufbäumen auf die Hinterläufe, ehe er sich in Bewegung setzte und in der Dickung verschwand. Nach 20 Minuten gingen wir zum Anschuß. Dort fanden wir reichlich Lunge und so ging es weiter, immer der gut sichtbaren Schweißfährte entlang, bis wir nach ca. 100 m am Wundbett waren. Bei einer Fluchtgeschwindigkeit von 5 m/s wären dies gerade mal 20 Sekunden. Hätte der Jagdführer nicht diesen Haltepunkt verlangt, wäre die Flucht unter Umständen kürzer ausgefallen, aber er muß das Stück verkaufen und ist sehr zufrieden über das Ergebnis.

Anschuß

Hirsch mit Einschuß

Ausschuß

 

Kammer

Bemerkenswert finde ich das Bild vom Ausschuß. Ein Splitter hat sogar ausgeschossen, die anderen müssen wohl in den Einblutungen rund um das mittige Loch vom Restbolzen stecken.

Das Bild der Lungen spricht für sich (V ziel ca. 900 m/s).

LM: Waidmanns Heil, Herr Waldmann. Die Flucht ist bei der kurzen Schußentfernung kein Wunder. Der Hirsch hat Sie mitbekommen und wollte weg! Bitte senden Sie mir die Bilder noch mal. Da die zumeist verloren gingen.

Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Montag, 27. August 2012 09:39

Zwei Rehe fielen am Platz

Guten tag Herr Möller,

ich sende ihnen Bilder von meinen ersten Zwei gefallenen Rehen, die ich mit LM Munition erlegen konnte; das erste auf 40 Meter, das zweite auf 85 m. Beide fielen im Knall zusammen. Ihre LM Munition wirkt sehr gut.

Bei einem Rehe verlor ich etwas Wildpret, beim anderen kaum.

LM: Klar. Beachte Zielwahl!

Ich werde weitere Ergebnisse berichten und Bilder senden

MfG und WH Alexander Rose, Montag, 3. September 2012 um 13:12

Einfacher zu schießen → besser zu treffen

Guten Tag Herr Möller,

die Genauigkeit und Wirkung Ihrer LM Munition  in meinem R8 in 8x57IS beeindruckt jedenfalls sehr, vor allem im Hinblick auf die GEE von über 200m – so kann man sich mit der nötigen Ruhe auf sauberes Abkommen konzentrieren ohne hektisch an der ASV rumschrauben zu müssen.

Weidmannsheil, Oliver Göhring, Mittwoch, 29. August 2012 18:04

LM 8x57 JS Munition Reichweite

Herr Möller,

ich habe eine Blaser R93 in kaliber 8X57 JS lauflange 57.5 cm. Ich wohl mal etwas weiter schießen als 200 Meter. Bis wie weit kann man mit der 8X57 schießen?

LM: 8x57IS LM Munition  bietet Ihnen 216 m GEE und 251 m ± 5 cm Reichweite. Das heißt bis 251 m halten Sie Fleck und treffen (in der Höhe) in einen Bierdeckel. Bei 300 m müssen Sie nachrichten.

Welche Munition wurde Sie empfehlen auf Hirsch?

LM: 8x57IS LM Munition für alles Wild

Danke für ihre Antwort.

MfGr, G. Pelgrum, Holland, Mittwoch, 29. August 2012 15:26

Gummibärchenwandlung

Betreff: Gummibärchen-Wandlung montiert und  . . . damit geschossen !

Hallo Herr Möller,

FS sitzt perfekt - sehr saubere Arbeit.

Heute hab ich dann im Feld angeschossen, weil ich noch einen Bodensitz gebaut habe und mir dachte, nimmst die Waffe gleich mit, auf 100 m Ihre Scheibe gestellt. Keine Erwartung, daß Waffe genau trifft. Sondern mir ging es um das Gefühl, wie das Schießen mit dem FS ist. Drei Schuß - alle im Schwarzen. Äußrer Rand der Einschusslöcher gemessen und Einschüsse lagen vom Rand des linken Einschuss bis zum Rand des rechten Einschuss innerhalb von 4 cm. Dabei hatte ich den ersten Schuss gefühlt verrissen, da ich ja nicht wußte, wie Waffe mit Feuerschlucker reagiert.

Zitat von Ihrem Netzplatz:

Aber mal rein theoretisch betrachtet, da ich die Idee des Feuerschluckers sehr charmant finde, aber den R93 nicht damit ausstatten mag (eher aus optischen-emotionalen Gründen - als aus rationellen !!!):

Wie bescheuert war denn diese Aussage <optisch-emotionalen> Die 8x57 schießt sich sensationell! Ich behaupte, fast wie eine .222 Rem.. Nun bin ich auf den ersten Ansitz mit Wild gespannt, denn mir fehlt ja auch noch jagdliche Erfahrung mit Ihrem MJG. Und dazu sieht das Ganze montiert auch gar nicht schlecht aus ;-)

Also nach den ersten drei Schüssen kann ich nur sagen: Das war jetzt schon die richtige Entscheidung! Ihnen vielen Dank für dei Entwicklung!

Herzliche Grüße aus dem A., Samstag, 29. September 2012

Sako MA 05 in 8x57IS

Guten Tag Herr Möller,

ich möchte mir eine neue Repetierbüchse zulegen. Meine Wahl fiel hierbei auf die Sako MA 05 in 8x57IS. In meine Überlegungen flossen die mir scheinbar gute Verträglichkeit mit ihrer zeitgemäß en Munition gepaart mit dem verträglichen Rückstoß ein. Weiterhin suchte ich als überwiegender Waldjäger eine Munition, die für sämtliche Schalenwildarten möglichst gleichgut geeignet ist. Die Schußentfernung liegt hierbei bis 200 Meter. Da ich Ihrer Seite oft und gern gefolgt bin, stellt sich für mich jetzt die Frage der Lauflänge. Angeblich ist diese bei dieser Patrone nicht so wichtig (mein Büchsenmacher empfohl mir den 51 cm kurzen Lauf), jedoch würde ich gern ihre Meinung dazu wissen.

LM: Sowohl .308 Win. als auch 8x57IS vertragen kurze ½ m Läuf eohnen neneswerete Leistungseinbußen.

Alternativ wäre die Büchse in einem 57 cm langen Lauf zu bekommen. Ich kann mir vorstellen, daß die Lauflänge nicht so entscheident bei der Schußgenauigkeit ist, jedoch wie sieht das ganze bei der Geräuschbelastung und dem Mündungsfeuer aus.

LM: Kurze Läufe knallen lauter als lange und dazu sind die Quelle noch dichter am Ohr. Also blitzen und krachen kurze Läuf emehr als lange.

Abschließend hätte ich noch eine Frage bzgl. der Handspannung von Sako, die ich gern mitbestellen würde. Haben sie hierzu irgendwelche Erfahrungen machen können oder kennen sie andere Erfahrungsberichte dazu.

LM: Nein. Grundsätzlich ist das Einfachere das Bessere.

Vielen Dank für ihre Ausführungen.

Mit freundlichen Grüßen, N. Kausche, Mittwoch, 31. Oktober 2012 13:44

8x57IS Rehe

Hallo Lutz,

meine ersten Stücke mit Deiner LM Munition sind nun gefallen. Drückjagd am 17.11.12 in Pinnau (Niedersachsen).

8x57IS Rehe

Beide Stücke lagen sofort ohne Flucht bei einer Schußentfernung von 80 Meter.

Gruß und Waidmannsheil, Ralf Gottschalk, Montag, 19. November 2012 11:07

Pirschglück

Am letzten Samstag pirschte ich auf 80 Meter eine Rotte von 7 Stück Schwarzwild bei gutem Wind an. Vom Boden auf dem Fernglas aufgelegt, erlegte ich ein 60 kg Stück mit dem Lutz Möller Geschoß aus der 8x57IS. Der Treffer lag war 1 cm über (!) der Wirbelsäule, also ein Krellschuß.

LM: In der Nähe zur Wirbelsäule im Wildpret mit Kraftstoß auf das Rückenmark. Soforrtige Lähmung folgt.

Ein Splitter ging in einen Wirbelkanal und wirkte dort (zum Glück). Ich hatte in der Aufregung nach der spannenden Pirsch den Hochschuß vergessen. Seit dem Kauf der LM Munition, , denke ich mit den bisherigen Erfahrungen ( rund 20 Stck. Schalenwild) über den Preis nicht mehr nach - davor schoß ich PRVI GROM (bei guten Treffern ein gutes, billiges Geschoss, aber...)

LM: Wie immer gilt:

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

WaiHai, Sebastian Mangelkramer, Donnerstag, 29. November 2012 18:58

Vielen Dank

Moin Herr Möller,

vielen Dank für Ihre freundliche Mail und daß Sie sich die Zeit hierfür nahmen!

Heute Abends erlegte ich einen guten Hirsch mit Ihrer LM 8x57IS Munition, etwa 150 m, hochblatt,

LM: Beachte gute Zielwahl (hinter den Blättern, hoch durch die Lungen und die große Schlagader, sowie Vagus-Nerv und Zwechfell-Nerv über dem Herzen).

80 m Todesflucht, schnelles Verenden, Ausschuß - kurz - ganz wie es sein soll, alles gut!

Gruß Siedler, Sonntag, 2. Dezember 2012 14:07