Lutz Möller 8x68S Munition

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8004

Lutz Möller Geschoß 8004 bewährt sich in Afrika 2011

8x68S Bock auf 200 Meter

Hallo Herr Möller,

kurz vor dem Wochenende habe ich es endlich geschafft die neue 8x68S Lieferung LM Munition zu schießen. Nur die 200 m Bahn frei, also habe ich 3 Klicke hochgestellt und geschossen. Da dieser Schuß noch zu hoch lag, habe noch einmal einen Klick runtergestellt und 5 Schüsse für eine Gruppe abgegeben.

5 Schüsse LM Munition auf 200 m

LM: Sehr schön! Streichholzschachtel auf 200 m deutlich unterboten!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für Fleckschuß auf 300 m muß ich mit dieser hochrasanten Munition übrigens nur 7cm Hochschuß auf 100m einstellen. Am Abend hatte ich dann noch Waidmannsheil. Ich hatte mich zum ersten Mal getraut, mit der mächtigen 8x68S auf ein Reh zu schießen. Die Entfernung war fast genau wie ein paar Stunden zuvor auf der Schießbahn (nämlich 208 m). Also wußte ich, daß ich ohne Sorge Fleck anhalten kann.

Ich bin sehr angenehm vom Ausschuß und der nicht vorhandenen Wildpretzerstörung überascht. Der Bock fiele und lag im Feuer. Ich werde gleichwohl noch auf die LM-Munition in .270 Win. für meine Rehe warten und die 8x68S für schweres Wild und weite Schüsse verwenden.

LM: Paßt.

Hat sich eigentlich das BKA mal wieder gerührt? Ich hab immer wieder Anfragen nach dem FS!

LM: Ja heute. Siehe da!

Mit freundlichen Grüßen,

Büchsenmachermeister Peter Beer, Montag, 13. August 2012 12:44

Hirsch aus Ostkarparten

165 m 165 kg Keiler

Moin Lutz!

Ich staune.  Du bist wirklich schnell, aber gut. Mein Name sollte aber nicht erscheinen, es gibt einfach jede menge Neider.

Weidmannsheil

Dieses Hauptschwein fing - nein, nicht der kleine Hund - mein Geschoß aus der 8x68S

Lutz Möller Montag, den 12. November 2012

8x68S Damknieper

Nachdem ich mich nun schon länger nicht bei Ihnen gemeldet habe, komme ich heute mit einem anderen Anliegen, ohne Sie mit Abschußberichten von inzwischen 31 Stück Schalenwild in diesem Jagdjahr mit der 8x68S MJG zu langweilen. 

Ich besitze ein größeres Grundstück am Rande einer kleineren Stadt, das an Wald und bejagbares Gebiet grenzt. Das Grundstück selbst ist leider noch befriedet. Die Sauen haben in diesem Jahr besonders meine Wiesen und Obstbäume angenommen, so schwer, daß sogar die Zufahrt zum Haus über den normalen Weg unmöglich geworden ist.

Ich bin mit der zuständigen Jagdbehörde soweit, eine Ausnahmegenehmigung zum Abschuß von Schwarzwild zu erwirken. Es würde der Sache sehr dienlich sein,wenn ich reichweitenbegrenzte Munition mit geringer Hintergrundgefährdung verwenden könnte. Haben Sie eine Idee? Am liebsten wären mir Gattergeschosse für meine 9,3x62, die entsprechend geladen bis 50 m wirksam sein sollten. Unter Ihrer sogenannten Kurzbahnmuntion kann ich mir momentan noch nicht viel vorstellen, denke aber daß auch diese für diesen Zweck zu stark sein wird.

LM: Die wär's schon. Siehe da.

Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Waidmannsheil, Marco Bergemann

Hallo Herr Möller!

Ist meine Email vom 13.11. bei Ihnen durchgerutscht? Die Frage nach einem reichweitenbegrenzten Geschoß für den unten genannten Sonderzweck ist bei mir nach wie vor gefragt. Diesmal möchte ich doch einen Abschuß von letzter Woche erwähnen. Ein Damknieper schoß ich mir auf knapp 100 m mit der 8x68S LM Munition.

Der Schuß traf die Lunge knapp hinterm Blatt, worauf der „Hirsch“ nach 15 m Flucht zusammenbrach. Man kann im Bild die Schweißfährte erkennen.

Waidmannsheil, Marco Bergemann, Montag, 26. November 2012 12:19

8x68S auf Kitz

Hallo Herr Möller,

die 8x68S LM Munition ist eingeschossen, aber auf enger als ein 5 Mark Stück auf 100 m komme ich nicht zusammen ( 3 Schüsse), bei der H -Mantel haben die sich berrührt

Die Tötungswirkung auf die Rehe ist sehr gut, die kippen alle nur um, Ein Kitz hat bei einem Kammertreffer auf der DJ sich längs überschlagen.

Leider sind die Blutergüsse ein- und Ausschußseitig riesig,

LM: Bilder?

Das kenn ich von der H-Mantel gar nicht.

LM: Ach!

Die H-Mantel reißt zwar Riesenlöcher - deswegen wollte ich umstellen - aber das sulzige Zeug ist eigentlich schlechter, denn es macht mehr Arbeit zu entfernen.

LM: So sah das bei mir aus. Beachte gute Zielwahl!

Gruß Reinhold Baumann, Montag, 3. Dezember 2012 07:41

8x68S verkauft

bereff: Lohnt selbst zu laden noch ?

Ich habe meine Mauser 8x68 verkauft. Nun steht ein neuer Lauf in 7 mm RM für meinen R8 auf der Wunschliste.

LM: Gut.

Da die LM Munition 50 m/s v0 mehr als mit Norma 203-B selbstgestopfte bringt, frage ich mich, ob sich selbst Patronen zu stopfen noch lohnt.

LM: Die 7 mm Rem.Mag LM Munition nutzt hochenergetische Industriepulver, die nicht in kleinen Kanistern in den Handel gebracht werden. Die kleinste zu beziehende Menge sind 10 kg. Ihre §27 SprengG Erlaubnis wird Ihnen kein Lager in der Größe zubilligen. Dafür müßten Sie schon Munitionshersteller mit einer Erlaubnis nach § 21 WaffG für sein (Antrag genügt). Nitropulver hält nur begrenzt. Binnen zehn Jahren (wennn Sie es kühl und trocken lagern, sonst früher) müssen Sie das sich langsam zersetzende Pulver verbraucht haben. Ich darf Ihnen das Pulver in kleineren Mengen nicht ohne BAM-Zulassung (für eben die kleinen Kanister) überlassen. Die Zulassungskosten überschreiten den zu erwartenden Gewinn bei Weitem. Insofern lohnt sich das für mich nicht. Wenn Sie Ihrer Waffe allerdings mehr Druck zutrauen (mit verstärkten Beschuß, vorher zu prüfen), können Sie der 7 mm Rem Mag mit mehr als der empfohlenen Menge Norma 203 B allerdings noch kräftig einheizen und vermutlich die Werkladungs v0 erreichen. Sie als Handlader dürfen das. Ich darf solche p+Munition aber nicht in den Handel bringen. So hat jeder seine eigenen Möglichkeiten und seinen angemessenen Platz - der eine frei zu wagen, der andere für jedermann an die Zulassungsgrenzen gebunden. 

Christian Waldmann, Dienstag, 4. Dezember 2012 09:54

Hallo Lutz,

gestern Damtier auf 30 m, Lunge hoch, 10 m Flucht. Die 8x68 mit „Lutz-hol-mich –Kugel“ ist einfach gut.

Weidmannsheil, Günter, Mittwoch, 5. Dezember 2012 08:59

Ganz ruhig ins Ziel

. . . wie immer

Hallo Herr Möller,

ich hab die frische 8x68S LM Munition gleich mal mit auf den Schießstand genommen.

Nichts aufregendes, total langweilig, perfekt wie immer. Ich glaube das kann man sich nicht besser wünschen. Der erste Schuß der neuen Loses ging 3cm rechts weg. Nach ZF-Einstellung gingen die nächsten 6 Schüsse durch ein Loch. Oben habe ich Ihnen die Bilder eingefügt.

Die 350 m Oryx Videos habe ich gefunden und werde diese über die Feiertage schneiden - nicht jeder ist gern als „Rampensau“ öffentlich im Netz zu sehen… und sie Ihnen im neuen Jahr auf dem Postweg senden. Schön Feiertage und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Mit freundlichen Grüßen, Peter Beer, Büchsenmachermeister, Kempten, Freitag, 21. Dezember 2012 16:35

Von Fuchs bis Sau erfolgreich

Hallo Herr Möller,

als Neukunde  mit Ihrer LM Munition für meine Blaser 8x68S, Semiweight Lauf und Feingewinde für Mündungsbremse überaus zufrieden.

Ich konnte bisher mehrere Stücke, vom 15 kg Frischling bis zur 100 kg Sau erlegen ohne das es zu langen Fluchtstrecken oder Wildbretverlust gekommen wäre. Auch mehrere Füchse blieben so weit heil, daß ich die Bälge noch sehr gut verwenden kann.

ich suche einen Feuerschlucker . Wie ich auf ihrer Seite lesen konnte, gibt es bislang keine Zulassung dafür in Deutschland. Besteht die Möglichkeit einen solchen nach Italien zu liefern?

LM: Als Bausatz gewiß . Die italienischen Regelungen kenne ich nicht. Die zu erfüllen wäre dann Ihre Aufgabe. Sie sollten das alerdings vor einer etwaigen Lieferung prüfen.

Mit freundlichen Grüßen, KS, Mittwoch, 2. Januar 2013 16:38

Verschiedene Treffer

Hallo Herr Möller,

am 26. Januar war ich zur Dj eingeladen und konnte endlich einmal Ihre (meine) 8x68S LM Munition auf Sauen einsetzen. Ich saß zwischen zwei Dickungen auf einer Rückegasse. Hinter mir war Stagenholz.

Die ersten Sauen wollten über die Rückegasse. Die Rotte kam im Troll und das zweite Stück erhielt einen Schönn Kammertreffer. Der zog ihr einfach die Läufeweg und sie blieb auf der Einschußseite liegen. Darauf gab die Rotte ordentlich Gas

Die nächste Sau erwischte ich, als sie grade in die Dickung rannte, leider hinten. Zwei Meter weiter vorn sah ich sie durch eine kleine Lücke und trug ihr den Fangschuß an.

Rund eine Stunde später trieb ein Hund eine Sau durch das Stangenholz. Die Treiber bargen gerade meine zwei Sauen, als sich ein anderer Hund von der oberen Treiberwehr zwischen die Sau und den jagenden Hund drängelte, wohl um dort mitzumischen, und zu meinem Glück den Hund von der Sau trennte. Ich kam wieder sauber auf der Kammer ab, und auch dieses mal war es, als ob jemand der Sau den Boden unter den Läufen wegezogen hätte. Auch diese fiel und blieb auf der Einschußseite liegen. So konnten die Treiben begeistert auch diese Sau bergen.

Soviel zur thema Tötungswirkung Ihrer Geschosse. Besser geht's glaub' ich nicht: Selbst bei dem schlechten Weichschuß kam der Frschling keine 10 Meter mehr weg!

Reinhold Baumann, Sonntag, 3. Februar 2013 13:55

10 mm Club rückt näher

Hallo Herr Möller!

Am Freitag schoß ich meine Sauer 202TD versuchsweise, da sie zum Einpassen eines Ersatzlaufes beim Hersteller war. Obwohl ich aus Zeitgründen nur 3 Schüss abgab, sieht man am Ergebnis,

der „10 mm Verein“ ist auch für (vom Geschoßdurchmesser her) benachteiligte 8-mm-S-Schützen nicht unerreichbar. Die Dicke des schwarzen Ringes beträgt genau 10 mm und diese 3 Schüsse erfüllen schonmal Ihre Forderung.

LM: Sehr schön!

Ich weiß, die verwendete Scheibe nicht Ihre Zielscheibe. Diese Scheibe ist ein Versuch und hat sich für mein Absehen (Zeiss Varipoint 54 - alte Version) als sehr gut erwiesen, da ich so um den Zielpunkt noch etwas weiß" sehe und deshalb gut die Mitte finde. Mit anderen Absehen mag das anders sein.

Auf jeden Fall sieht man mal wieder, mit Ihren Geschossen, einer vernünftigen Waffe und mit etwas Aufwand geladener Patronen, sind solche Ergebnisse möglich. Munition 8x68S, Waffe Sauer 202 TD, geschossen auf 100 m mit Sandsackauflage). Das schafft wie immer Vertrauen für weite Schüsse auf Wild.

Waidmannsheil, Marco Bergemann, Gesendet: Montag, 11. März 2013 15:27

Hirsch Dezember 2012

Hirsch Nikolas Packheiser

Diesen Hirsch erlegte Nikolas Packheiser im Dezember 2012 mit 8x68S LM Munition, wie er mir heute mitteilte.

Lutz Möller Mittwoch, der 13. März - immer noch imSchnee - 2013

Sau und Fuchs

Hallo Herr Möller,

ein geborgener Restbolzen, nachdem er das Haupt eines Keilers durchschlug.

Kay Stefann, Freitag, 29. März 2013 12:41

Keine gute Werbung

Moin Herr Möller,

unter Sau und Fuchs ist ein Restbolzen abgebildet, der einen Keilerkopf duchdrang. Dem Restbolzen scheinen wesentliche Teile zu fehlen. Die Felder scheinen mehr als die Führbänder verformt zu haben. Ich jage (noch) mit kupfernen Restbeständen. Wenn ich die Restbolzen aus Sauen berge, sind die immer vollständig und passieren bei Frotalschüssen auch immer gerade und sauber den Körper (Kopf, unter der Wirbelsäule entlang, Kammer, Lunge/Leber usw.). Das Bild ist keine gute Werbung.

Das mag zwar sein, aber wenn das so war, war das so. Ob das Geschoß im Haupt barst oder erst im dahinter liegenden Gestein, weiß ich nicht. Der Text sagt dazu nichts. Hätte ich den Eindruck, das Bild wäre gefälscht, hätte ich das nicht veröffentlicht. Im Übrigen irren Sie! Auch bei Kupfer kam es gelegentlich zu Spaltungen, die mir bildlich zugetragen wurden und die ich veröffentlichte. Nichts ist vollkommen und Fehler geschehen, z. B. durch Lunker im Werkstoff beim Strangpressen der Halbzeuge mit folgender Faserbildung. Wichtig ist das zur Kenntnis zu nehmen, nicht die Augen zu verschließen und Größe zu zeigen, auch Unangenehmes nicht unter den Tisch fallen zulassen. Wahrhaftigkeit geht vor!

Viele Grüße, CF, Dienstag, 9. April 2013 06:20

Stein ist härter als Messing

zu: Keine gute Werbung

Hallo Herr Möller,
das von mir geborgene Geschoß durchdrang der Keilerkopf mühelos und steckte dahinter etwa 10 cm tief in steinigem Boden. Zu finden war es nur, weil ich durch den Schnee den Einschlag im Boden genau erkennen konnte. Ich meine, selbst Ihre Geschosse dürfen nach getaner Arbeit an einem Stein aufgeben.

LM: Ich  habe immer noch die Granit- und Porphyr-Grabseteine, an den ich einige meiner Geschosse zerspritzen lassen wollte, um vor laufender Kamera mit 1.200 Bildern / Sekunde zu zeigen, Stein ist härter als Messing ist. Bislang bin ich aver nocht nicht dazu gekommen. Das wird wohl Mai werden.

Nicht von der Hand zu weisen sind allerdings die sichtbaren Züge auf dem Restbolzen.

LM: Eher unüblich, vermutlich enger Lauf!

Warum das so ist entzieht sich mir, an der Treffgenauigkeit oder der Wirkung aufs Wild hat es jedoch keine negativen Auswirkungen. Eventuell, durch erhöhten Reibungswiederstand, an der Weite.

MfG, Kay Steffan, Gesendet: Mittwoch, 10. April 2013 08:09

Ein Schuß, zwei Böcke

Hallo Herr Möller,

heute ist mir beim Frühansitz etwas seltsames geschehen. Gegen 7 Uhr traten 2 noch nicht verfegte Böcke aus einem angrenzenden Jungwald auf den Wildacker. Ich entschloß mich den schwächeren der beiden zu erlegen. Die Böcke standen etwa 3 Meter auseinander, der Kräftige etwa 2 Meter hinter dem Schwachen. Nach dem Schuß mit meiner 8x68S, zeichnete der schwächere Bock deutlich und verschwand in den Jungwald. Der andere blieb sichernd stehen und schlenderte dann gemächlich ebenfalls in den Jungwald. Nach 5 Minuten baumte ich ab und begab mich auf die Suche. Nach etwa 20 Metern lag der schwächer Bock tot im Unterholz. Plötzlich raschelte es keine 3 Meter neben mir. Erschrocken drehte ich mich um und sah den anderen Bock mit erhobenem Haupt am Boden liegend.

Er machte keine Anstalten um aufzustehen und zu fliehen. Ich beobachtete ich ein paar Minuten und konnte sehen, daß er die Augen immer wieder schloß und mit dem Haupt wankte als wäre er müde. Kurzerhand erlöste ich ihn mit einem Schuß in den Träger. Aufgebrochen konnte ich erkennen, ein Splitter des Geschosses, das für den ersten Bock bestimmt war, hatte seine linke Seite durchschlagen, war durch das Herz marschierte und striff dann noch die Leber.

LM: Splitter eben. Rechnen Sie im Kegel mit 40° Splitterwinkel .

Mit freundlichen Grüßen, K.S. , Donnerstag, 9. Mai 2013 10:36

Vollste Zufriedenheit

Hallo Herr Möller

Mein Vorrat an 8x68S Patronen mit Ihrem alten Geschoß, mit der ich zu meiner vollsten Zufriedenheit während der letzten Jahre gejagt habe (ich weiß Sie möchten Bilder, leider vergesse ich immer die Kamera einzustecken, gelobe besserrung), geht nun zu Ende. Deshalb möchte ich jetzt auf Messing umstellen. Ein Jagdfreund von mir lädt die Patronen nach Ihren Ladedaten.

Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil, Reinhard Middendorf, Donnerstag, 30. Mai 2013 11:38

Ps. Falls Sie diese E-Mail auf ihrer HP veröffentlichen wollen, so habe ich nichts dagegen. Nur bitte ohne meine E-Mailanschrift. Danke!

LM: Klar!

Ohne zu zeichnen geflüchtet

Sehr geehrter Herr Möller,

mit viel Glück durfte ich 2 Tage auf Rotkahlwild in Thüringen waidwerken, wo ich meine 8x68S mitnahm die ich mit ihren LM Patronen lade. Aufbaumen 4 Uhr 45, Ansitz bis 8 Uhr. Da wir eine Sammelansitz machten war es drücklich verboten den Sitz vor der Zeit zu verlasse. Nach beziehen des Standes der mir den Blick auf 2 Schneisen im Jungbestand bot, wechselten mich 6 Uhr früh 2 Alttiere mit ihren Kälbern auf 50 m an. Ich beschoß ein Kalb auf der 2. Schneise sauber etwas hoch hinters Blatt wie immer, worauf dieses ohne zu zeichnen (!) im rechten Winkel von mir weg dem Alttier folgte. Nach 20 m verhofften alle 4 Stücke mit dem Hinterteil zu mir. Ein 2. Schuß auf dieses Kalb auf Kopf oder Träger verbot sich, da das Alttier gefährdet worden wäre. Alle 4 Stücke sicherten. Die Doublette wäre möglich gewesen, aber ich beschieße kein 2. Stück aus dem selben Rudel, wenn ich glauabe, daß das erste evtl. angeflickt sei. Ich konnte nicht erkennen, ob es „was hat“. Dann setzt sich das Rudel Trupp wieder in Bewegung, kurz links und dann rechts in die Dickung und oben raus, da sie erneut verhofften. Dort sehe ich, daß wohl nur noch ein Kalb dabei ist, und ein Alttier zurück wechselt und die anderen nach oben weiter flüchten. Die Schußentfernung hätte 120 m betragen, aber ich dachte mir, wenn du schon auf 50m ein breit stehendes Kalb nicht triffst, läßt du es auf diese Entfernung und halb spitz von hinten bleiben.

Nach einer Stunde kamen von links ein Alttier mit Schmaltier, sicherten traten auf die erste Schneise. Schußentfernung 60 m. Ich ziele dem Schmaltier das ganz leicht schräg steht, voll aufs Blatt - wie immer etwas hoch, damit dieses wenigstens an den Platz gebannt wird. Auf den Treffer springt es auf, mit einem Satz in die Dickung, auf der nächsten Schneise sehe ich daß der Lauf baumelt. Ich denke „Oh Scheiß, jetzt hast du einen Laufschuß gemacht.“, Ja schießt denn die Waffe tief? Hab ich deshalb das Kalb gefehlt?

Doch dann höre ich im Bestand, wie es fällt und noch schlegelt, und das Alttier allein nach oben flüchten.

Als um 8 Uhr der Ansteller kommt weise ich ihn auf den ersten Anschuß ein, den er auch gleich findet, und der Fährte folgt, dann rufe ich „Halt, rechts von ihnen muß der 2.Anschuß sein!“, den er auch gleich findet. Ich runter vom Sitz und ihm nach, er weiter. AmAnschuß des Kalbes lagen Teile der Lunge und ordentlich Schweiß, dem man leicht folgen konnte. Da ruft er schon „Ich hab´s!“ und das 2. Stück sehe ich auch liegen. Dies waren die erste beiden Stücken Rotwild, die ich mit ihrer Mun. geschoßen habe, bisher nur Reh und Schwarzwild, das bei guten Treffern immer einfach umkippten auch flüchtende Sauen.

Daß ein Kalb mit gutem Treffer Schuß nicht einmal muckt, oder sonst zeichnet, enttäuschte mich.

LM: Das muß nicht sein. Lies Wie stirbt Wild?

Ich war sicher, auch das kippt nur um, aber keinerlei Zeichnen, naja beim Schmaltier sah man wenigstens, daß es getroffen war.
Die Fluchtstrecke  des Kalbes betrug ~ 50m, die des Schmaltieres mit  „Büffelschuß“ durch eine Schulter rein, hinter der anderen raus  rund 40m.

LM: Bei der Nähe bekommen die Tier mit, daß sie von Ihnen beschossen wurden und fluchten deshalb.

MfG Reinhold Baumann, Sonntag, 18. August 2013 09:20

Schmalschaf

Gestern konnte ich kurz vor Einsetzen der Dämmerung ein einzelnes Schmalschaf mit meiner 8x68S strecken.

Ich kam leider etwas zu tief ab, durchschoß Herz und Lungen.

LM: Kaputt!

Fluchtstrecke daher etwa 30 m.

Einschuß kalibergroß

Ausschuß 2 cm.

Wildbretverlust = Null.

LM: Waidmanns Heil! So hat man das doch gern - Herz hin oder her.

MfG, K.S., Montag, 2. September 2013 10:22

8x68S Bock zu weit hinten

Guten Abend Herr Möller,

Dies ist mein diesjähriger Bock aus dem heimischen Revier.

Einschuß weit hinten

Auschuß weit hinten

Der Bock ist etwa 3 Jahre alt und fiel am 27. Juni 2013 abends. Des nicht besten Treffersitzes (etwas zu weit hinten) trotzend, bannte ihn die gute 8x68S mit Ihrem Geschoß dennoch an den Platz.

Aber trotz des nicht besten Schusses war der Wildbretverlust kaum der Rede wert.

LM: Ja, wie schön. Von meiner Seite ist das Absicht. Von Ihrer Seite war das vermutlich ein Versehen.

Mit freundlichen Grüßen, Reinhard Middendorf, Donnerstag, 12. September 2013 21:59

P.S. Falls Sie die Bilder veröffentlichen wollen, so habe ich nichts dagegen, nur bitte ohne meine Anschrift. Danke.

LM: Klar. Ich schütze Ihre Daten.

Wahnsinn: gigantische Verbesserung!

8 mm hdp Bremse

Betreff: hdp-Mündungsbremse

8x68S mit oder ohne hdp Bremse

8x68S mit oder ohne HDP Bremse

Hallo Lutz,

ich komme soeben von meinem Büchsenmacher Schmithüsen in Xanten. Er hat mir die von Dir gelieferte hdp-Mündungsbremse auf meine HEYM Mod.SR 20 G Cal. 8x68S montiert und auf anschließend die Waffe auf die von mir gestellte MJG-Geschosse eingeschossen.

WAHNSINN: SO EINEN GIGANTISCHE VERBESSERUNG HATTE ICH NICHT ERWARTET!

Während ich früher bei der „alten“ RWS Munition Angst hatte, den Abzug zu bedienen und froh war, wenn der Schuß durch „Mucken“ irgendwo im 9er-Bereich lag, kann ich jetzt mit Deiner HDP Rückstoßbremse udn den leichten Lutz Möller Geschoß angstfrei und völlig entspannt einem präzisen Fleckschuß im Zehner-Bereich garantieren: Der Rückstoß hat sich meines Erachtens um mindestens 35 % verringert . . .

LM: Gut geschätzt! Gemessen haben wir 41%

. . . und liegt jetzt im Bereich einer (ebenfalls durch MJG-Geschoß!) „gezähmten“ 30-06. UNGLAUBLICH. Ich hatte erst mit dem Gedanken gespielt, mich von der HEYM-Büchse zu trennen. Jetzt aber werde ich überall für die Kombination aus Mündungsbremse und Möller-Geschoß werden, wo immer sich die Gelegenheit bietet. DANKE!

Übrigens: Den oben erwähnten Büchsenmacher „Schmithüsen“ kann ich für diese Arbeiten wärmstens empfehlen. Das Korn wurde fachmännisch versetzt, das Gewinde paßt optimal und er verfügt über einen eigenen Schießstand (+Schießkino), wo man das Ergebnis sofort selber testen kann. Wenn jemand wissen möchte, welche Kosten damit verbunden sind, so kann er kann sich anhand der beigefügten Rechnung orientieren.

In diesem Sinne alles Gute und Waidmannsheil, Bernhard Hansen, Samstag, 23. November 2013 17:43

Reh doch nicht kaputt

Guten Morgen Herr Möller!

Zwischen uns ist z. Zt. nichts offen. Die Geschosse verwende ich inzwischen zu meiner vollsten Zufriedenheit. Vorgestern einen 3er Rothirsch und bei insgesamt 12 Stück Schalenwild, 4x Damwild, 3xRotwild, 2xSau und 3xReh. Eine einzige Fluchtstrecke von 100 m, die ich aber nicht dem Geschoss anlasten kann. Das der Hase mit Kopfschuß nicht mehr geflüchtet ist, erstaunt nicht, die geringe Wildbretzerstörung, gerade beim Reh und der verwendeten 8x68 aber doch.

LM: Da kann man getrost umdenken und die Große auf das Kleine lassen!

Waidmannsheil! J. Hohmann,  Montag, 25. November 2013 08:02

Wintergruß

Guten Abend Herr Möller,

bei unserem Telefonat letzte Woche zum setzen Ihres (alten KJG 8002) befolgte ich Ihren Rat das Geschoß bis zum 2. Führband zu setzen. So ergibt sich eine Patronenlänge zu 87,94 mm, dien in mein 98 RAUCHENWALD paßt.

Zielscheibe 8x68S KJG Rauchenwald

Mit dem Ergebnis bin ich voll auf zufrieden! Auch mit dem etwas tiefer setzen des Gesenkes hatte ich Erfolg. Die Geschosse sitzen sehr fest. Die Zielscheibe sagt alles. Heute auf der 100 m Bahn Ich bedanke mich von tiefsten Herzen für Ihre immer kompetenten Ratschläge sowie für die Zeit mit der Sie uns Jägern helfen!

Ich wünsche Ihnen sowie Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2014!

Am 04.01.2014 geht es wieder nach Nigeria

Weidmannsheil aus Gerwisch SA, Christian Strauch, Samstag, 21. Dezember 2013 20:31

Sehr geehrter Herr Möller!

Meine Beschäftigung läßt mir leider sehr wenig Zeit zu jagen! Mit meiner 8x68 fielen bislang nur:

1 junger Gamsbock ( 100 m) – „Blattschuß“, nach 10 m Fluchtstecke verendet.
1 Rehkitz ( 70 m) – „Weichschuß“ im Feuer gebrochen – sehr viel Wildbret unbrauchbar – liegt aber am Weichschuß (für Rehwild „zu grob“)!

Treffsicherheit bestens!

Weidmannsheil, Anton Larcher, Mittwoch, 15. Januar 2014 13:59

Fortsetzung in 8x68S-5