Betrieb ruht bis 3. Mai wg. Afrikajagd

Lutz Möller .222" Rem. Munition

schont Rehwild, Füchse, Waschbären, Murmeltiere

mit 183 Joule Splitterwucht100

Lutz Möller MJG 5608

Lutz Möller Geschoß 5608 | 222 Maßtafel

54,1 mm langer .222" Rem. mit 60 cm Lauf; GEE 223 m; ± 5 cm Reichweite 257 m

Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
1,36 97,9 3.767 425 100,0 1.088  
1,45 93,7 4.589 436 100,0 1.141 verstärkt
1,50 103,0 3.977 432 99,51 1.091 empfohlen
1,16 91,7 3.646 345 100,0 1.035  
1,35 96,6 3.670 400 99,75 1.054  
1,14 95,5 3.938 333 100,0 1.036
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.091 1021 956 894 834 773 709
-4,5 +1,1 +4,3 +4,9 +2,3 -3,7 -13,7
Leistungen
            > 50
            > 10

222 Setztiefe

Lutz Möller 5608 222 Setztiefe
2225607 Setztiefe

222 Hülsenhalter

222 Rem Hülsenhalter

222 Hülsenhalter

.222 Pulver

Hallo Lutz,

kann ich für Dein 5605 in der .222 Hülse R. P. auch anstelle von Norma 200 das Tubal 2000 verwenden?

Gruß Elmar, Sonntag, 22. April 2012 16:31.

Ja, Elmar, Gruß Lutz

Fuchsbalgmunition

Guten Morgen Herr Möller, und ein frohes neues Jahr 2012!

LM: Danke. Ebenso.

Ich verwende derzeit Ihre Munition in .30-06 und bin mit der Wirkung zufrieden.

LM: Schön.

Haben Sie einen Tip, welche Munition für Füchse besser als meine 30-06 geeignet ist? Vielleicht die .222 Rem.?

LM: Ja. Eben diese. 

Ich möchte den Balg verwerten. Die letzten beiden mit der .30-06 waren leider nicht zu gebrauchen.

LM: Klar. Weiter beachte Zielwahl! Schieße breit, hoch durch die Lungen!

Mit freundlichen Grüßen, Ernest Braukmeier, Montag, 2. Januar 2012 10:28

5,6 mm Geschoß für Rehe

5308

5,6 mm MJG

Hallo Lutz Möller,

mit Freude lese ich nun, Sie bieten jetzt auch für die .222 Rem ein geeignetes Geschoß an.

Meine Frage: Ist der Schuß mit Ihrem 5,6 mm Geschoß auf Rehwild zu vertreten.

LM: Ja, gewiß – nicht nur vertretbar, sondern ausdrücklich gewollt. Dafür ist mein 5,6 mm geschoß! Wenn jemand mit 5,6 mm zarte Rehe schießen will, dann möchte er die meist essen, d.h. nur so wenig wie möglich zerstören. Genau dafür ist mein 5,6 mm Geschoß gedacht.

Freundliche Grüße, Erich Stalder, Dienstag, 10. April 2012 21:38

Norma 222 zerstört Rehe

Hallo Herr Möller,

ich wende mich an Sie als einfacher Jäger, ohne besondere Kenntnisse in Ballistik. Ich bin auch kein Wiederlader , sondern normaler Nutzer. Ich verwende unter anderem einen Blaser Bergstutzen B95 in 8x57IRS und .222 Rem. Die .222 Rem hat mir mein Büchsenmacher als „ideales Rehwildkaliber“ verkauft und als Munition Norma 4 g empfohlen.

LM: Wie dumm!

Ich habe diese  nun 20 mal auf Rehwild eingesetzt. Die Schußentfernungen lagen zwischen 40 - 110 m. Alle Stücke fielen am Anschuß und blieben dort  liegen, aber es gab trotz guter Treffpunktlage erhebliche Blutergüsse

LM: w`We war Ihre Zielwahl!

Da meine Frau (auch Jägerin) das Wildpret vermarktet, bekomme ich immer ziemlich Ärger.

LM: Zu Recht!

Muss ich damit bei dieser Munition leben?

LM: Ja.

Wären Ihre Geschosse für mich eine bessere Wahl

LM: Ja. gerade das 5605 ist für zwar hinreichende aber nicht unnötig überschüssig Wirkung auf Rehwild entworfen, gefertigt und bestimmt!

Vielen Dank für ein kurze Antwort.

Gruß, Matthias Netz, Dienstag, 8. Mai 2012 08:26

7 Sauen mit der .222"

8x68S und .222" Rem. Munition  im Größenvergleich

Ich habe mit der .222 Rem 5601 KJG 7 Wildschweine erlegt. Mittlerweile sind noch 2 St. und ein paar Rehe dazugekommen. Bis 150 m braucht man keine stärkere Patrone, bzw größeres Kaliber auf unser heimisches Wild, nur um sich abklopfen zu lassen! Ich werde demnächst einen Leserbrief für Ihre Seite schreiben.

LM: Danke. Ich hoffe mit Bildern.

FB, Montag, den 11. Juni 2012

.222 für Rehe

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin seit drei Jahren absolut überzeugter Möller-Geschoß-Verwender. Nun steht da noch eine Brünner Fox 222 Rem im Schrank, die ich gerade zum Pirschen sehr gern führe, weil sie leicht ist, mir aber bei dieser Patrone auf Rehwild ständig die Schweißperlen auf die Stirn treiben läßt. Blutergüsse ohne Ende. Ich finde sie einfach nur furchtbar. Ich gehe dann lieber mit der „großen“. Da weiß ich was ich habe aber bei 800 ha sind die Wege weit und die Waffe unhandlich.

LM: Meine 222 ist besonders für für Rehe bestimmt.

Vielen Dank im Voraus, Monty Tepper, Dienstag, 12. Juni 2012 09:20

Kleinkaliber für Rehwild

Hallo Herr Möller,

vor ein paar Jahren haben Sie mir ein paar Tipps betreffend den Kauf eines Jagdgewehres im Kaliber 7x64 gegeben, die ich dann auch beherzigte. Jetzt spiele ich mit dem Gedanken mir ein Kleinkalibergewehr zuzulegen. Dies soll hauptsächlich für Raubwild, aber auch für Rehwild herhalten. Mir liegt ein Angebot für eine CZ 527 im Kaliber 222 vor. Meine Frage: Würden Sie sich eher für das Kaliber 222 oder 223 entscheiden?

LM: Beides ist möglich.

Was wären der Vor- bzw. Nachteil der 222 bzw. des 223 Munition?

LM: Bei meiner Munition unterschieden sich die beiden kleinen Patronen nur unwesentlich.

Kann solche Kleinkalibermunition tatsächlich auf eine waidgerechte Bejagung des Rehwildes eingesetzt werden?

LM: Ja, mit meinem Geschoß gewiß!

Mit jagdlichen Gruß, Wissler, Joe, Luxemburg, Montag, 2. Juli 2012 17:09

LM .222 Rem Munition für Kälber

Hallo Herr Möller,

meine Blaser bbf95 baute mir Büchsenmacher Prinz im Allgäu auf einen Bockdrilling um. Seine Arbeit befriedigt mich ebenso wie die Schußleistungen in .222 Rem, .30-06 und 20/76. Eine wunderbare Waffe. Bei der kleinen Kugel wurde mir die 4 g Norma empfohlen, da ich hauptsächlich im Rotwildrevier jage und dort auch mal ein Kalb mit der Kleinen fallen soll. Die 4 g Norma Munition brachte bei den ersten beiden Kälbern wohl geringe Fluchtstrecke aber aus der Decke sahen die blau und bis ins unerträgliche versulzt aus.

LM: Klar. Norma vulkanisiert!

Nun meine Frage: ich würde gern Ihre .222 Rem Munition schießen. Reicht die Wirkung auf ein Kalb für einen schnellen tödlichen Schuß?

LM: Ja. Beachte Zielwahl !

Ohne große Versulzung und Blutergüsse?

LM: Ja, bei richtiger Zielwahl mit zugehörigem Treffer. Den Hintergrund lies in Bluterguß!

Liebe Grüße, Walter / Österreich, Sonntag, 14. Oktober 2012 08:30

.222 MJG für Damwild in Südaustralien

Sehr geehrter Herr Möller

Ich schätze Ihre viele Einblicke in die Jagd und Ballistik. Sie sind sehr freundlich, um ständig zu aktualisieren, was Sie finden.

Über die Einführung bin ich ein australischer Jäger im Südlichen Australien (Wüste!). Viel von unserem Schießen ist lange Entfernung und nachts (Anstrahlung). Es gibt sehr viele Kaninchen, Füchse und Ziegen. Hier, Damhirsche sind eine Pest!

Ich fragte mich, ob Sie einen australischen Agenten für Ihre Kugeln haben. Ich möchte einige in 5.6 mm für .222 Remington oder .22-250 Remington erhalten.

Getrennt, ich auch genießen Heym SR-20/2000 Mauser Gewehre. Ich habe bemerkt, daß Sie hatte eine SR-20 deutsche Stecher und Abzugsbügel/Rückstoßfeste Bodenplatte mit Schieber in Vorbereitung für Ihre Afrika-Reise entfernt. Wenn diese nicht benutzt wird, würde ich mich freuen, sie bei Ihnen kaufen, da sie für unsere Bedingungen sind.

Viel Glück für ihre Arbeit und danke Ihnen nochmals für die bemerkenswerte Website.

Mit freundlichen Grüßen, Bryan E Pierce / Adelaide, Dienstag, 23. Oktober 2012 08:35

Lichtgeschoß

Moin Lutz!

Schönen 2. Advent ! Mein Schwippschwagersohn hat gestern kurz vor Mitternacht einen, vor einer Woche vom Reviernachbarn leicht angeschweißten Frischling, (16 kg aufgebrochen) mit deiner .222 Rem auf 60 m (in´s Licht) erlegt. Der hängt im Keller. Wenn du Bilder willst, mach´ich die.

LM:

Ein Doppelzentner Keiler fällt mit dieser kleinen Munition selbst mit hohem Lungenschuß oder natürlich ZNS!

LM: Gewiß.

Liebe Grüße, M.D. / Ö, Samstag, 8. Dezember 2012 11:38

Anfänger zeigt Leistung

Das mit dem Lichtgeschoß (sollte heißen: Leichtlaufgeschoß) war übrigens eine Berichtigung auf deinem Netzplatz - lies´ mal meine Email nach !

LM: Nein, die werden nach dem Lesen alle sofort gelöscht.

Trotzdem eine schöne Überschrift für Daniel´s (Schwippschwiegersohn) Schweinchen - 5 Ansitze, 2 Kaninchen und ein Schweinchen mit deiner .222 Rem - alle in´s Licht - Zuvor hatte er noch nie etwas erlegt, da Jagdschein erst kürzlich gemacht und wenig Zeit wegen Studium.

LM: Bestelle dem Jungen bitte ein fröhliches Waidmasnns Heil von mir. Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige!

Den werde ich mal für den 10 mm (-2 mm) Verein sensibilisieren.

LM: Gerade die lütte, sanfte 222 eignet sich hervorragend dafür. Preise winken.

Gruß, M.D. / Ö, Montag, 10. Dezember 2012 13:08

Lichtgeschoß 2

Moin Lutz,

Daniel hat sich sehr über deine Grüße gefreut.

Hier ein paar Wildkamerabilder von der Erlegung durch das Licht - der hat wirklich nichts „anbrennen“ lassen. Der Hochsitz steht 60 m rechtwinklig rechts zur Aufnahmerichtung.

IMAG001 - da kommen sie angerauscht

IMAG002 - alle gleich groß, hungrig und ohne Mutter

IMAG003 - jetzt sind sie wieder weg! Ach nein, ein´s kommt mit heim.

IMAG009 - hab´ ich doch wirklich dort getroffen, da ich hingezielt habe, nämlich ins Licht !

Man beachte den zeitlichen Ablauf.

LM: 22 Sekunden von Anblick bis Erlegung! Fix!

M.D.,Ö., Dienstag, 11. Dezember 2012 09:24

nur ein Strich

Moin Lutz,

von 22:51:16 bis 22:51:28 sind bei mir 12 Sekunden vergangen nicht 22. ;o)

LM: Dann ist Dir das Licht der ersten Sau um 22:51:06 nicht erschienen - so sagt man wohl um Weihnachten - nur ein Strich!

Beste Grüße, Stefan Simm, Dienstag, 11. Dezember 2012 12:16

In Deutschland verboten - in Österreich erlaubt

Betreff: Lichtgeschoß

Sehr geehrter Herr Möller,

zum Betrag Lichtgeschoß kann ich Ihnen nur sagen, das Ansehen der gesamten Jägerschaft fördt nicht gerade, wenn Sie auf Ihrer Seite Berichte veröffentlichen, in denen Hochwild mit dem Ihrem Geschoß aus einer .222 Patrone von einem Jungjäger erlegt wird.

LM: So?

Das ist in Deutschland ein klarer Verstoß gegen das Bundesjagdgesetz.

LM: Ja. Nur woher nehmen Sie den Bezug zu Deutschland. Der steht nirgends. Unterschrieben ist der Beitrag mit „M.D. / Ö“! Haben Sie das überlesen? „Ö.“ steht für Östereich, genau wie „D.“ für Deutschlad steht. Ich schreibe deutsch, werde aber in der ganzen Welt gelesen. Daher stammen auch die Berichte. Bei Gesetzen ist aber nicht der sprachliche, sondern der örtliche Bezug zu beachten.

Ob das mit Ihrer oder einer anderen Munition möglich ist oder nicht, speilt kein Rolle.

LM: Doch, gerade die Leistung meiner Geschosse spielt die vornehmlich Rolle. Lies dazu 5,6 mm Beute! Um das geweisse Vermögen geht es.

Man muß ja nicht immer alles veröffentlichen.

LM: Ich veröffentliche gerade solche Geschichten gern, um dem häuft gemeinten, aber unzutreffenden „Viel hilft viel!“ entgegenzutreten. Da Gegenteil trifft viel eher zu. Je weniger Sie die Tiere hinreichend Tiere verletzen, dest weniger werden die durch die Verletzung zur  Flucht veranlaßt. Außerdem belubt mehr kostbares Wilpret erhalten,wenn Sie weniger kaputt schießen. Das Gegenteil lesen Sie in Zerleger und /Munition/Moeller/Zerlegerverwuestungen.php"> Zerlegerverwüstungen. Darin bestätigt ich mein vorige Aussage - schon im Jahre 2006! 

Ihre Seite voller Nachrichten und Wissen finde ich im gelungen.

LM: Danke.

Ich bitte Sie meinen Namen nicht zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen, B. / D. , Donnerstag, 13. Dezember 2012 07:17

Lichtgeschoß zertrümmerte Schädel

Lieber Lutz,

gern werde ich weiter berichten.

Wir haben gestern Abend das Lichtgeschoß - Schweinchen im Rahmen einer „Zerwirklehrstunde“ (es waren allerdings 3 Stunden) abgeschwartet, zerlegt und vakuumiert. Ich kann dir sagen, der Schädel des 16 kg Frischlings war völlig zertrümmert, obwohl Ein- und Ausschuß lediglich etwa kalibergroß waren. Mich begeistert  immer wieder zu sehen, wie dieses (und die anderen Lutz Möller Geschosse) wirken. Der 2,8 g Winzling in Verbindung mit den Splittern hat mal wieder eine unglaubliche Durchschlagskraft bewiesen.

Daniel braucht dringend noch Rehwild zu Weihnachten (das er wohl auch bekommen wird) - ich werde Bilder machen.

Ralf hat gestern Abend noch ein Reh geschossen (9,3 mm Lutz möller Geschoß aus der SR1) und den Lehrplan durcheinandergewirbelt. Sauberer Schuß auf´s Haupt ganz leicht schräg von vorn, ein Licht hing heraus, nur ein klein wenig Nacken mußte dem Fuchs abgetreten werden - Dieses Stückchen wird der Fuchs aber wohl heute Abend mit dem Balg bezahlen müssen.

LM: Na denn man tou!

Waidmannsheil aus Österreich, M.D., Donnerstag, der 13. Dezember 2012

.222 auf Hochwild in Österreich

Sehr geehrter Herr Möller!

Ich korrigiere Sie nur ungern, aber so pauschal kann man das nicht sagen! In Österreich gibt es kein bundeseinheitliches Jagdgesetz, auch kein Rahmengesetz, was allerdings durchaus sinnvoll wäre. Die sachlichen Verbote sind daher in jedem Bundesland unterschiedlich geregelt. Gemeinsam haben die meisten österreichischen Jagdgesetze aber, daß es zwar keine Kaliberuntergrenze (etwa 6,5 mm) bei der Jagd auf Hochwild gibt, aber das Geschoß muß auf 100 m mindestens 2000 Joule ins Ziel bringen. Das führt dazu, daß beispielsweise die 5,6x57 (mit Bleiflatschen eine Tierqälerei!) und die .243 W (zumindest mit ordentlicher Lauflänge) auf Hochwild eingesetzt werden dürfen. Für die .222 Rem. geht sich das aber nicht ganz aus, die ist auch nach den österreichischen Bestimmungen nur für Rehe zugelassen! Abgesehen davon, geht das bei einem Schuß ins ZNS trotzdem sehr gut. Ein 16 kg Frischling ist außerdem keine grobe Sau, die nach allgemeinem Dafürhalten eine grobe Kugel braucht!

Extremeres Beispiel gefällig: Einer meiner Freunde schoß gestern beim Fuchsansitz einen Überläufer mit 38 kg mit der .22 Hornet mit ganz gewöhnlicher RWS Munition. Der Schuß auf den „Teller“ ließ ihn schlagartig verenden. Man muß halt ganz genau treffen, denn Reserven gibt es bei solchen Schüssen nicht!

Ich verbleibe mit freundlichen und weidmännischen Grüßen

L.Vogl, Donnerstag, 13. Dezember 2012 11:32

Panzerpatrone vonnöten?

Guten Tag Herr Möller

Zum ersten „Hut ab!“ zu Ihrer Stellungnahme im Video bezüglich Monolitgeschosse. Leider war Ihre Stellungsnahme sehr kurz :-))

LM: Obwohl 1½ Stunden gedreht wurden.

Zum zweiten: was will denn der A…… schon eigentlich bemerken wenn er gar nicht mal lesen kann ??

Hab vor Jahren auch mal einen Geschoßhersteller in Deutschland bezueglich 5,6 mm für meine Swift fuer Gamsjagd angeschrieben und der wollte mich des Verstoßes bezüglich dem Bundejaggesetz bezichtigen. Der hat von mir eine Antwort ueber den Rechtsanwalt bekommen und wird in Zukunft wohl gut tun aufzupassen wie er auf eigene Faust Kunden zu belehren hat die im Ausland leben und vielleicht dort auch andere Gesetze gelten. Was wollen die Theoriker mit den ganzen Flugabwehrpatronen um hiesiges Wild zu erlegen? Für Reh und Gämse genügt 6 mm doch vollkommen,aller Rest ist Kaiserschmarrn und fertig. Ein Bekannter von mir schießt alle Gämsen bis 350 m mit 220 Swift und Win .243 mit Lutz Möller Geschossen, richtige Zielwahl und liegen meist Knall. Kaum eine läuft mehr als 10 m!

Die supergscheiten Theorieäffchen sollten mal ein Gesetz erstellen, daß ohne Schießfertigkeit keine Jagderlaubnis erteilt wird. Denn genau dort liegt das Problem und nicht die Erforderlichkeit für Panzer-Patronen.

Wünsche Ihnen Frohe Weihnachten, MfG R. /I.

Lies Reh Lichtschuß

Reh mit der unglaublichen .222 Rem. LM Munition

Moin Lutz,

anbei ein paar Bilder von einem leblosen Reh - heute morgen, 6:50 Uhr - Daniel war der Erleger. Schußentfernung 60 m - Fluchtstrecke < 10 m - einfach unglaublich mit Ihrem 5,6 mm Geschoß! Geschossen schräg von vorn, Einschuß linke Seite, Lunge etwas tief hinter dem Blatt, mitten durch eine Rippe, kleines Gescheide von Splittern getroffen, Pansen heil.

Das Rehe ist bereits in Tüten und wird eine sehr geringe Halbwertzeit haben - es weihnachtet sehr ! Hund und Katzen waren mal wieder nicht zu sättigen.

Liebe Grüße, Mathias, Montag, 24. Dezember 2012 14:23

Bin mal gespannt, wann endlich die .222 Rem. LM Munition im Laden erhältlich sein wird - die Nachfrage in meinem Umfeld steigt ständig !

Auf der Welle zu surfen

statt von ihr überolt zu werden

Sehr geehrter Herr Möller,

vorab eine Sachstandsfrage: Wann werden die .222 Rem.- LM Patronen in Ihrem „Laden“ erhältlich sein?

LM: Ich hoffe im März 2013.

Nun zu dem eigentlichen Thema: Wir sind in einer Zeit der massiven Wertewandel, die nur von wenigen Menschen wahrgenommen wird. Daher ist an der Zeit, gegen gewisse gesellschaftliche und politische Strömungen Stellung zu beziehen und zwar nicht durch nutzlose Diskussionen und parteipolitischen Aktionismus sondern:

Nur durch Innovation und Neuausrichtung können alte Traditionen (legaler Waffenbesitz, das deutsche Jagdwesen, usw.) überleben.

Als langjähriger Leser Ihrer Internetseite zähle ich Sie, Herr Möller, zu den innovativen Menschen, denn dem, was Sie quasi im Alleingang in Sachen zeitgemäßer Munition zu Wege gebracht haben, gebührt meine Achtung.

Wernher von Braun Saturn C5

LM: Danke für Ihr freundliches Lob!
    Ein Stück weit sind wir voran gekommen. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Immer wieder fließen neu gewonnene Erkenntnisse in die Entwicklung und Fertigung ein. Nur der in der Lage ist, unter sich wandelnden Bedingungen alles wieder in Frage zu stellen und für jede mögliche Lösung nachprüfbare Modelle mit quantitaiven Aussagen zu entwickeln und für den Vergleich zu nutzen, kann auf der Höhe der Zeit sein und bleiben - gewissermaßen „auf der Welle surfen“, statt von ihr überolt zu werden und taumelnd im Gischt nach Luft zu schnappen „Was war denn das?“ denkend.
    Seit ich mich mit Geschossen beschäftige, ist die numerische Strömungsmechanik - auch durch die Rechnerentwicklung - gewaltig vorangekommen, so daß heute Aufgaben angegriffen werden können, deren Mächtigkeit noch vor nur einem Jahrzehnt den aussichtsrechen Versuch solch kleinen Krautern wir mir nie gestattet hätten. Ich freue mich darüber und habe Spaß daran. Andere auch. Gerade gestern stand ich vor einem neuen für flüssige Schokolade optimiertem Ventil eines forschenden Zulieferes. Dessen Aussage zu Arbeit war „Der Tag ist zwar lang, aber ich wundere mich immer wieder, wie schnell er vorbeigeht!“ In einer solchen Umgebung, in der Arbeit Berufung, nicht nur Broterwerb, ist, gedeihen Leistung, Stolz und Zufriedenheit - in Gemeinschaft um so besser. Auf diese vier Werte möchte ich bei aller Wandlungsfreude nie verzichten müssen. Da bin ich ganz werterhaltend, um das mal verständlich ohne „Politjargon“ auf deutsch zu sagen.

In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen, Heinz Klostermann, Freitag, 11. Januar 2013 18:17

222 Munition

Sehr geehrter Herr Möller,

seit über 10 Jahren verschieße ich zeitgemäße Munition aus 7 x 57 und .270 Win (Barnes/RS). Ich war immer mit den zeitgemäßen zufrieden und habe damit weit über 100 Stück Schalenwild erlegt. Für den ortsnahen Bereich nutze ich eine Anschütz 1535 im Kal. .222 Rem für Rehwild. Leider konnte ich bisher keine brauchbare bleifr. Munition für die Kleine finden.

LM: Frage Drallänge? Daran haper'ts oft. Viele alte 222 Waffen haben einen zu langen Drall.

Der letzte Reinfall fand mit Munition von Jaguar“ statt. Siehe Bild. Da ich ein gebranntes Kind bin und nicht noch mehr Lehrgeld zahlen möchte, habe ich zwei Fragen an Sie:

Können Sie mir eine kleinere Menge (bis 20 Stück) Patronen, mit Ihrem Messinggeschoß 5605 im Kal. .222 Rem liefern?

LM: Nein. Die sind gerade in Suhl beim Beschuß. Vor der Zulassung geht nichts raus.

Wenn nicht, können Sie mir dann gewährleisten, daß Ihre Munition ein anständiges Schussbild liefert (bis 2 cm / 100m)?

LM: Ja, aber nicht aus Ihrer Waffe, da ich deren Zustand nicht kenne. 

Daß Ihre Munition gute Ergebnisse im Ziel liefert, bin ich überzeugt. Das beste Geschoß nützt mir aber nichts, wenn es nicht genau fliegt, gerade bei diesem kleinen Kaliber!

LM: Gany richtig. Als nächstes lies und befolge Rohr frei. Wenn Ihre Waffe keinen längeren Drall als 356 mm aufweist und nicht aus geschossen und fest gefüht ist, sollten Sie mit der Munition auf den Punkt treffen können. Wenn das nicht annhähernd klappt, also nicht Daumennagel sondern weit größer, stimmt was nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Th. Tippenhauer, Samstag, 9. März 2013 19:11

Federal 222 Munition

Sehr geehrter Herr Möller,

vielen Dank für die schnelle Antwort!



Bei einem Schußbild, wie auf dem Bild oben, kann man sicherlich nicht von einem „ausgeschlampten“ Lauf ausgehen.

LM: Wohl kaum.

Daß der Lauf, vor dem Einschießen mit einer neuen Munition, gründlich, chemisch gereinigt wird, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Da Sie aber zur Zeit noch keine LM Munition für die kline .222 liefern können, müssen sich meine Wildbretkunden noch eine Zeit mit bleihaltigem Wildbret vergiften. Schade!

LM: Wir bekommen flott Ergebnisse zu den vilen neuen Losen und Munitionen vom Beschußamt, so daß ich hoffe binne weniger Wochen alles erfolgreich abgeschlossen zu haben undwieder und mehr liefern zu können. Bis dahin bitt ich um Geduld.  Ihre Ergebnisse mit der Anschütz sind ja sehr erfreulich, aber nutzen Sie doch die richtige Zielscheibe für Absehen 4 und Verwandte.

Mit freundlichen Grüßen, Th. Tippenhauer, Montag, 11. März 2013 17:27

Nicht auf der Scheibe

Guten Tag Herr Möller,

ich habe in der vergangenen Woche Ihre 5605 Geschosse in .222 Rem. Patronen geladen. Ladedaten: RWS-Hülse, Zünder RWS 4033, Pulver 23,5grs N130

LM: Volkommen flasch. Viele zu langsam. Folgen Sie meiner Empfehlun!

Patronenlänge 54,1m- rotationsloser Geschossweg bei meiner Waffe kleiner 1 mm. Waffe: Tikka T3 .222 Rem. stainless mit Zeiss Diavari 2,5-10X50. 356 mm Drallänge. Das Schießen auf der 100 m Bahn war sehr enttäuschend. Einen Streukreis konnte ich nicht ermitteln, da die Geschosse irgendwo auf dem Scheibenträger (~ 60 x 60cm) einschlugen. Einige der abgegebenen Schüsse waren nicht mal auf dem Scheibenträger. Eine Überprüfung meiner Waffe mit meiner bisherigen Munition ergab bei 5 Schüssen auf 100 m einen Streukreis von 1,5 cm.  Haben Sie eine Erklärung für diese unbrauchbaren Treffer?

LM: Ja. Sie weichen von meiner Empfehlung ab. Sie laden ein viel zu faules Pulver. Die Geschosse fliegen zu langsam. Mangels ausreichender Drehzahl fliegen die Geschosse nicht kreiselstabil.

Mit freundlichen Grüßen, Bernd Neumann, Pritzwalk, Dienstag, 19. März 2013 17:35

Bock stirbt langsam

Herr Möller,

die .222 schoß ich LM Geschoß auf der Jagd. Der Jährling sprang fünf Meter auf und blieb Minuten stehen, bevor er sich legte. Als ich mich näherte, sprang er erneut ab und legte sich nach 35 m wieder ins Wundbett. Er bereits sehr schlapp und ich konnte ihn ohne Weiteres abnicken.

LM: Warum haben Sie ungeduldiger nicht gewartet, bis der stirbt?

Der Einschuß war drei Finger breit hinter dem Blatt, von der Höhe wildkörpermittig.

Der Ausschuß (drei Finger oberhalb Brustbein. Schuß aus 25 Meter Entfernung, von 3 - 4 m oberhalb.

Der Schuß durchdrang in der vollen Länge die Kammer. Das Herz wurde nicht getroffen.

Der Ausschuß streifte eine Rippe. Splitterkanäle sind rund um den Ausschuß zu erkennen. Das Herz wurde (nicht wie in der Zeichnung) nicht getroffen. Schweiß drang zwischen das Gewebe. Hämatome entsanden nicht. Wildbret wurde nicht entwertet. Ich bin leicht verunsichert, da, - wie Sie sich sicherlich vorstellen können -, viele Jäger mir mangelnde Tötungswirkung mit Messing und diesem Kälber vorher gesagt haben.

LM: Nein, das kann ich mir von sachkundigen Jägern gewiß nicht vorstellen.

Eine Erfahrung ist sicherlich keine kräftig Aussage, aber sollte ich meine Versuche abbrechen und die .222 besser wieder mit SAKO GAMEHEAD laden?

LM: Nein, aber Sie sollten mal über das nachdenken, was Sie dem Bock da angetan haben. Lies Wundwirkung ganz, davon insbesondere Wie stirbt Wild?! Warum mußten Sie den tödlich getroffenen Bock noch mit der Klinge belästigen, statt den allein in Ruhe sterben zu lassen? Tierschutz heißt „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Kein Bock überlebt einen solchen Treffer. Wo blieb denn Ihre Geduld? Sie ist für ein deutschen Jäger eine unverzichtbare Tugend. Offenbar hatte der Bock den Schuß kaum bemerkt. Das zeigt sein Verhalten deutlich. Ebenso offenbar war er bereits im Verenden begriffen, als Sie sich ihm näherten, da er kaum mehr floh. Ihn dann noch anzufassen und mit dem Stahl zu durchbohren war vollkommen überflüssig und ist jedenfalls tierschutzwidrig! Zu sterben dauert seine Zeit. Wenn der Bock nicht rennt, kann der mit dem in den Muskeln im Myoblobin gespeicherten Sauerstoff und dem in der Leber gespeicherten Glykogen viele Minuten ohne zu atmen bewußt überleben, bis mangels Sauerstoffnachschub dann endlich zuerst die Netzhäute unterversorgt abschhalten, der Bock also erblindet, dann die neueren Hirnschichten für die bewußten Handlungen ausfallen, der Bock also fällt und in schließlich in weiterer Folge der Bock endlich stirbt. Das unverletzte selbsttätige Herz schlägt noch Minuten später immer langsamer und langsamer, bis es am Ende dann auch ausfällt. Das Herz ist sehr zäh und hat kräftige, selbsständige Notlaufeigenschaften für Verletzungsfälle. Die vegetativen Vorgänge dauern noch deutlich länger an. Die Zellen sterben zuletzt, sprich das zerwirkte Fleisch ist auf Zellebene noch lange lebendig (= „frisch“), selbst in kleinen Stücken. Ich rate Ihnen, denken Sie nicht über Geschosse nach, sondern über sich und das Wild!

Viele Grüße, Stefan Leipold, Sonntag, 12. Mai 2013 11:59

Nerven verloren?

zu Bock stirbt langsam

Moin Lutz,

klingt nach: Nerven verloren!

Für mich sieht das aus, als säße der Schuß etwas zu weit hinten, eine Handbreit weiter vorne wäre wohl besser für die Nerven des Schützen. Aber nicht alles klappt so, wie wir es wünschen auf der Jagd. Um so besser mit Deinem Geschoß unterwegs zu sein. Gerade aus der kleinen .222. Das ist übrigens meine Traummunition, wäre nicht grundsätzlich und überall mit Schweinen zu rechnen und es außerdem Vorschrift auf Sauen in Deutschland mit mindestens 6,5 mm Pillen zu schißen, wäre ich nicht mit dickerer Pille unterwegs. Beste Verbsinung  von Masse und Geschwindigkeit. Wie schnell bekommst Du die wohl?

LM: Im Sommer.

Ungeduld ist ein ganz schlechter Berater bei der Jagd. Sitzen bleiben, Zigarette rauchen. Wenn Nichtraucher, Uhr beobachten bis 15 Minuten rum sind. Dann ist das Wild bei einem solchen guten Treffer bestimmt tot. Nicht alles Wild fällt wie vom Blitz getroffen tot um. Das ist Illusion. Einfach nicht zu machen. Die Gestimmtheit des Wildes ist ein ganz wichtiger Faktor. Fällt das entspannte „Riesenvieh“, der 180 kg Keiler, bei bestem Schuß einfach um, rennt der kleine Fuchs mit bestem Treffer vielleicht noch 100 m, weil er uns vor dem Schuß schon mitbekommen hat.

Wie Du weißt, mache ich alleine aus Gründen der Schadensabwehr an meinem See etwa 200 Schuss aus der .222 pro Jahr. Aus Kostengründen nicht mit Deinem Geschoß, leider ;o)

Aber sei es drum: Selbst Kormorane, dies bißchen Vogel, brauchen nach besten Treffern noch bis zu 3 Minuten zu verenden. Wie Du schon schriebst, an sich zu arbeiten hilft. Geduld ist hilfreich auf der Jagd. Mit dem Schuß hatte der Bock keine Chance, der war tot, wußte es aber noch nicht. Nicht beim Sterben zu stören, lernt der Jäger mit den Jahren. Das klingt vielleicht überheblich, ist aber so.

Beste Grüße, Stefan Simm, Sonntag, 12. Mai 2013 23:43

Hallo Herr Möller,

Naja, mir tierschutzwidriges Verhalten zu unterstellen beantwortet weder meine Frage, . . .

LM: Ich unterstelle nicht, sondern stelle aus dem von Ihnen Berichteten fest. Ich war nicht dabei, kann nur das Berichtete erkennen.

. . . noch nimmt es meine Verunsicherung gegenüber dem Geschoß.

LM: Dann haben entweder Wundwirkung nicht ganz gelesen, insbesondere nicht Wie stirbt Wild?, oder beides nicht ganz verstanden!

Nach dem Schuß beobachtete ich den Bock für ca. fünf Minuten. Als ich aber durch das schwächer werdende Licht nicht mehr sehen konnte ob er verendet war oder nicht, baumte ich ab und ging leise, mit dem Wind, in gegengesetzter Schußrichtung, zurück zu meinem Fahrzeug. Ich holte vorsichtshalber meinen Hund und näherte mich, ca. 20 Minuten nach dem Schuß, dem Anschuß.

LM: „20 Minuten nach dem Schuß“ schreiben Sie jetzt. Urspründglich fehlte diese Angabe, obwohl Sie in dem Zusamenhang für das Verständnis der Abläufe von großer Bedeutung gewesen wären. Warum schreben Sie das erst jetzt?

Es war bereits stockdunkel. Der Bock war weg. Ich vermute, daß er durch mein Nähern absprang. Nach kurzer Nachsuche gelangte ich zum Bock und fing ihn ab. Ein tierschutzwidriges Verhalten wäre es den Bock für eine weitere halbe Stunde langsam verenden zu lassen.

LM: Wohl so.

Gruß, Stefan Leipold, Montag, 13. Mai 2013 09:34

Vorschnell?

Hallo Herr Möller, Hallo Herr Sinn. 
 
Nerven verliert nur der, der vorschnell ein Urteil fällt. Egal ob im Beitrag oder draußen auf der Jagd. Für einen verantwortungsbewußten Jäger ist es selbstverständlich 15 - 20 Minuten zu warten, bis man zum Stück geht. Da ihre Kommentare immer wortkarg ausfallen, sollten gerade Sie dafür Verständnis haben. 

LM: Aus Zeitgründen - und auch der Klarheit wegen - versuche ich mich mich auf das Notwendige, Wesentliche zu beschränken.

Ich schreibe ihnen nicht, damit Sie mich auf Seiten verweisen, die eine mangelnde Tötungswirkung durch meterlange Abhandlungen zu beschönigen versuchen.

LM: Die Wundwirkung ist Pflichtwissen für jeden Jäger.  da wir nichts beschönigt, sondern selbige erklärt. Der die nicht kennt und versteht, kann nicht mitreden.

Natürlich weis ich aus Erfahrung, daß nicht jeder Treffer sofort tödlich ist. Auch das ist jägerisches Allgemeinwissen. Gleich ob ich mit  0.308 Geco, 0.222 Sakko Gamehead oder .30-06 RWS KS geschossen habe, eine derartige Wirkung hatte ich von 100 Schuss höchstens einmal. Die Wirkung von Herz- gegenüber Lungenschuß ist mir bekannt.
 
Jetzt war meine erste Erfahrung mit diesem Kaliber und LM vielleicht auch dieses 1x von 100 Erlebnis. Genau dazu hätte ich gerne eine Aussage gehabt. In der Art vielleicht, „Tut mir leid Herr Leipold aber ich kann sie beruhigen, sie müssen nicht jedes Mal eine Stunde warten bis ihr Böcklein verendet ist…. war einfach  tough shit…  andere Jäger berichten dies und das…“ oder so ähnlich. Vielleicht ist dieses Kaliber mit MJG einfach nicht rehtauglich, was weis ich …

Wenn Herr Sinn schreibt, daß er ihr Geschoss wegen geschätzten 200 Euro jährlich nicht verwendet, stimmt mich das nachdenklich. (5 Euro /Schachtel Zigaretten x 365 =1825 Euro ;-)

LM: Er schießt massenhaft Kormorane über von Fischteichen weg. Diese nicht so großen Vögel benötigen die Tiefenwirkung meiner Geschosse nicht.
 
Ich bin von der zeitgemäßen Idee begeistert. Ich habe ihr Geschoss auch,  das wissen sie Herr M. , für meine 6,5x55 SE geladen (wenn auch noch  nicht verwendet). Natürlich werde ich KEIN vorschnelles Urteil fällen und mich auf den nächsten Rehbock freuen.

LM: Na dann wünsche ich ihnen bald die passende Gelegenheit.
 
Waidmannsheil, Stefan Leipold, Montag, 13. Mai 2013 14:56

Nerven gestrichen

Hallo Lutz,

Hallo und Weidmannsheil Herr Leipold. Streichen wir die Sache mit den verlorenen Nerven, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Entschuldigung dafür, aber Sie werden zugeben, der Verdacht lag nahe. So wie Sie jetzt schreiben sieht die Sache aber ganz anders aus. Spannend, gibt's denn vielleicht ein geborgenes Geschoß? Ein Hohlschuß scheidet auch aus, oder?

Shit happens. Das ist nicht gut fürs Vertrauen ins verwendete Material. Sie hatten wohl einfach Pech. Also, nichts für ungut, und solcher Austausch bringt uns schließlich auch weiter.

;o) ich rauche nicht, und 200€ für 200 Schuß von Lutz wären ein echt guter Kurs. Dann würde ich umstellen. Da haben Sie meinen Text wohl ebenso schnell gelesen wie wir Ihren. Mit 5 € am Tag weiß ich also was besseres anzufangen, als die in blauen Dunst aufgehen zu lassen.

Beste Grüße, Stefan Simm, Montag, 13. Mai 2013 16:24

Sau mit Kopfschuß

Moin Lutz,

hier sind die LM-222-Sau-mit-Kopfschuß-Bilder.

Schußentfernung 86 m, Einschuß linke Seite des Hauptes, etwa 4 cm waagerecht hinter dem Licht, Ausschuß durch Gehörgang des rechten Tellers.

Der Stab links zeigt den Durchschuß | Einblutung von einem Splitter

Der Hinterschädel ist völlig zertrümmert (da flogen trotz lächerlichen 3 Gramm förmlich die Gedanken durch den Wald), einen Splitter Deines Geschosses fand ich im Träger. Der erklärt auch die Einblutung. Dieser kleine (immerhin 70 mg schwer) Ausflügler  hat trotz hartem Schädeltreffer noch etwa 20 cm weiter zurückgelegt!

have a nice day, .... just me, Freitag, 24. Mai 2013 12:25

5,6 mm Aussichten

Grüße Sie, Herr Möller!

Hoffe, es geht Ihnen gut.

Seit einiger Zeit schieße ich Ihre Geschosse, u.a. aus der .222 Rem. und bin damit sehr zufrieden. Kann ich bei einer Umstellung auf Messing davon ausgehen, daß die Gasdruckbereiche, die ich per Ladungsleiter für das Kupfer ermittelt habe in etwa ähnlich sind?

LM: Nein. Das 5601 wog 3,0 g, aber das 5605 wiegt 2,8 g

Oder sollte ich hier erneut mit einer Ladungsleiter anfangen? Welche Vorgehensweise empfehlen Sie?

LM: Wi immer folgen Sie der Empfehlung.

Wie lange gedenken Sie, das MJG herzustellen?

LM: Jahre.

Ist demnächst wieder mit einem neuen Geschoßtyp zu rechnen, so daß ich wieder umstellen muß?

LM: Sollten sich Möglichkeiten für Verbesserungen, die ich derzeit nicht sehe, zeigen, werde ich immer nutzen. Nur so schreitet man zum besseren voran. Wenn Sie aber Ruhe haben wollen, bevorraten Sie soviel, wie Sie Ruhe haben wollen.

Besten Gruß aus Freising, Kay Ponitz, Montag, 2. September 2013 14:04

.222 Rem. in R93

Moin Lutz,

anbei ein Bild der abgeschossenen Hülsen. Von links nach rechts: 1,30 g 1,35 g 1,40 g Forte.

Ich schoß je drei der beiden letzten 5605 Ladungen: Loch in Loch.

LM: Bild der Zielscheibe? Gut für den 10 mm Verein? Preise locken!

Soll ich dann bei 1,40g bleiben?

LM: Du als Handlader holst mit 1,4 statt 1,26 g der zugelassen Munition glatt 100 m/s v0 mehr raus. Damit schießt Du schneller als ein RWS 5,6x50 Magnum - und leiser obendrein!

Auch die alten 5601 schossen ganz nah an den anderen Ladungen (mit Norma 200 geladen). Man kann also so ziemlich alles in die Büchse stopfen - paßt.

LM: Schön.

Gruß Mathias, Freitag, 11. Oktober 2013 11:50

.222 Rem. 5605 Trefferbild



Rechts mit 1,35 g, darüber links mit 1,40 g Forte geladen, jeweils 3 Schüsse - Abstand zueinaner etwas mehr als 30 mm - Distanz 100 m, sitzend aufgelegt. Auf 50 m (Keilerscheibe auf Mitte gestellt), alle 9 Schüsse (noch die restlichen 5601) in´s Licht gesetzt - ohne Pause geschossen. (Deine Lieblingswaffe: R93 Offroad, kanellierter Matchlauf 21 mm Durchmesser, LL = 610 mm, ZF Zeiss Diavary V 6 - 24 T).

Gruß Mathias, Freitag, 11. Oktober 2013 13:32

.222 Überläufer

Danke für Ihr Geschoß für die .222. Erster 65 kg Überläufer soeben.

 Treffer auf das Haupt. Ein kurzes QUIEK, dann lag er, arbeitete noch 'ne Weile bis Ruhe war.

LM: Das ist bei ZNS Treffern üblich, kann Minuten anhalten.

Wohin hält man bei stärkeren Rotwild?

LM: Siehe Wildscheibe und Zielwahl ff.

Bild mach ich nachher, will noch etwas sitzen.

Weihei, MK, Mittwoch, 20. November 2013

Lutz Möller .222" Rem. Munition wirkt

Hallo Lutz,

ein kräftiges Weidmannsheil dem Erleger!

LM: Ist schon weitergeleitet.

Bevor eine Erörterung über Waidgerechtigkeit und das verwendete Kaliber losgeht: Der .222 Überläufer beweist wieder mal: Es geht auch bestens mit ganz kleinen Kalibern! Die .222 ist ja auch meine Liebste, wenn auch nur auf Kormorane. Einfach große Klasse!

Ich freue mich besonders mal wieder ein Leomatik (außer dem eigenen) im Einsatz zu sehen. Das ist ein hervorragendes Gerät, erste Wahl für ein Werkzeug, das alles am Wild kann. Wirksamer geht es meiner Meinung nach nicht mehr.

Beste Grüße, Stefan Simm, 20.11.13

Schallortung

Herr Möller,

vor einer Stunde schoß ich das zweite .222 - Schwein. Was Sie sagen, stimmt. Mit Schalldämpfer zog nach dem Schuß ein weiteres Schwein in meine Richtung. Es konnte nicht orten woher der Schuß kam. Das war fesch. Im Dunkeln war ich bloß nicht so schnell nachzuladen im Dunkel, bekam die Mumpel nicht ins Loch.

LM: Das nächst Mal.

Weiheil, 222, Donnerstag, 28. November 2013 01:06

222 Einstecklauf mit 310 mm Dralllänge

Betreff: 222 Rem

Weil Sie fragten: Drall meines EL ist ~ 310 mm lang.

LM: Gut.

Hallo Herr Möller,

ich komme gerade vom Einschießen (.222" Rem. Einstecklauf im Drilling). Ich bin völlig begeistert, habe auf 75 m 3 Schuß mit 1 Schußpflaster abgeklebt.

LM: Gut getroffen, sehr schön.

Der Lauf war zuvor mit der Hornady Vmax eingeschossen worden. Das hat ganz gut gepaßt (Ich nutze die Munition zum Übungsschießen. Wenigstens dafür taugt die was).

LM: Ja klar.

Ich brauche also Nachschub. Die 2 verbleibenden Patronen nehme ich mit nach draußen. Ich freue mich wirklich sehr.

LM: Ich mit Ihnen.

Viele Grüße Christian Stolz, Donnerstag, 19. Dezember 2013 16:48

HP Hülsen

Gewicht Hülse	Wasser
1	5,875	1,770
2	5,910	1,770
3	5,940	1,785
4	5,935	1,775
5	5,900	1,830
6	5,960	1,830
7	5,895	1,785
8	5,910	1,770
9	5,910	1,780
10	5,905	1,770
11	5,875	1,780
12	5,895	1,770
13	5,905	1,785
14	5,875	1,780
15	5,885	1,780
Ø	5,905	1,784

Fortsetzung in 222-2. Lies da weiter.