Der Schütze bestimmt den Treffer

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Inhalt Seltener Schnappschuß | Tellerschuß | Wanderkugel | hdp-Bremse .308 W. | Waffe, Munition, Schütze | Waffe Munition Schütze II | Grob fahrlässige Schießprügel | 10-mm-Verein für Forststudenten zu teuer | Kugel-Kabarett | Überzeugungstäter | Bei mir dürften Sie so nicht jagen! | Nicht Manns genug ihren Namen zu nennen | Der Schütze bestimmt die Schußentfernung | Wild ist keine Zielscheibe | Steinböcke auf 427 und 488 m mit 7x65R | TTV bessert Treffer | 308_Flitzer_Gamsbock

Nachtrag zu „weg von der .308" W.

Hallo Herr Möller,

nachfolgend der Nachtrag, oder „wie ist es nun weitergegangen“. So, nachdem der R93 verkauft und der R8 angeschafft war, die Munition bestellt war und geliefert worden ist, war ich am vergangenen Wochenende beim Einschießen in Unken (Tirol). Ausgangslage: R8 im Kaliber 6,5 x 55 SE, 58cm Lauflänge, nur Werksbeschuß, also nagelneu

Los ging es auf der 100 m-Bahn. Nach dem „Eindrehen“ des Zielfernrohres auf etwa 4 cm hoch und mittig, habe ich mit den Reihen zu je drei Schüssen begonnen.

Das waren die Serien 3 und 4. Ich war nicht zufrieden. Bin dann erst mal rausgegangen, Würschtel mit Kren und Senf gegessen, Lauf abkühlen lassen. Dann Reihe 5

Wird schon besser. Trotzdem ist das nicht gut genug. Wieder auf einen Ratsch rausgegangen und den Lauf wieder abkühlen lassen. Dann habe ich das hintere Auflagepolster, das mir sowieso irgendwie nicht ganz gepaßt hat, weggelassen und meine gewohnte Schießhaltung eingenommen. Danach kam Reihe 6.

Na bitte! Drei Schüsse auf ein 2-Cent-Stück gesetzt. Die Welt ist nun wieder in Ordnung und ich habe die notwendige Sicherheit, um so auch guten Gewissens auf lebende Tiere zu schießen.Daraufhin habe ich auf die 200m-Bahn gewechselt. Wind war nur wenig, also los.

Die ersten beiden sitzen schön in der Mitte, aber zu tief. Also, Zielfernrohr nochmal ein Klick raufgedreht und gleich das „Blattl“ geschossen. Der vierte Schuß war auch ein Zehner, paßt! Der Tag war endgültig gerettet.

LM: Danke für die spannende Geschichte.

Viele Grüße vom Chiemsee, Lars Markgraf, Dienstag, 20. März 2012 09:57

Seltener Schnappschuß

Servus Lutz!

Beim Ansitz und erfolgreicher Erlegung eines Frischlings ist ein wahrlich seltener Schnappschuss mit einer Wildkamera zustande gekommen. Die Frischlinge (es waren ursprünglich zwei, einer wurde von einem Mitjäger erlegt) kannte ich seit Anfang Dezember (mit ebendieser Wildkamera dokumentiert). Nachdem Ende Feber die Küche Bedarf angemeldet hat, war die Erlegung beschlossen. Nach einigen erfolglosen Ansitzen kam der Frischling endlich am frühen Abend und wechselte wenige Meter vom Hochstand entfernt im Bogen zur Kirrung (hinter dem Frischling ist die Kiste zu erkennen). Ich wunderte mich noch, daß die Kamera trotz der Nähe zum Objekt der Begierde nicht auslöste, fasste mit dem Absehen den Frischling hinter dem Teller, der Schuss bricht (noch KJG, 9,3x62) und im Fallen des Stückes löst die Kamera aus. Am Bild ist das Stück etwa in halber Fallhöhe, es kommt letztlich auf der Ausschußseite zum liegen.

Das Besondere am Bild ist der sichtbare Ausschuß hinter dem Teller des Frischlings während des Fallens!

Der helle Punkt oberhalb des Stückes im Hintergrund ist die Reflexion des Blitzes im Zielfernrohr. Das männliche Stück wog aufgebrochen 28 kg, ein Teil davon hat bereits köstlich gemundet.

LM: Sehr Schön Aufnahme!

Gruß und Weidmannsheil, Oskar, Dienstag, 20. März 2012 10:24

Tellerschuß

HDP Bremse

M15x1 Feingewinde, 12 mm lang

Heute war ich auf dem Schießstand und - siehe da - selbst eine .308 läßt sich noch angenehmer gestalten. Ich schätze den gebremsten Rückstoß nun wie den einer kleinen .222 ein. Der Knall ist meiner Einschätzung nach jedoch nicht wesentlich lauter geworden und auch dem Nachbarschützen fiel kein Unterschied zu einem herkömmlichen Schuß ohne Bremse auf. Naja, mag wohl an der ohnehin schon sehr guten Pulvernutzung der .308 liegen. Nach ein paar Setzschüssen stellten sich dann auch hinnehmbare Schußbilder ein.

4 x MJG aus LM .308 Munition auf 100 m

Unten die beiden Schüsse vor Höhenrichtung, oben die beiden nachgestellten.

Was soll man dazu noch sagen außer vielen Dank! und Waidmanns Heil!

Einen Schönn sonnigen Donnerstag, Jasper Tramp, Donnerstag, 22. März 2012 15:57

Moin Herr Tramp,

danke für Ihren knappen, aussagekräftigen Bericht. Ganz offensichtlich hat nicht nur Peter Munz saubere Arbeit aus der Werkstatt abgeliefert, sonder auch Sie auf dem Schießstand. Sowas sieht man doch gern. Zusammenhängende Löcher sind doch das, was wir wollen! Vielleicht kommen Sie bald in den 10 mm Verein. Das Zeug dazu haben Sie offenbar im Hirn und in den Händen. Daß man mit hdp-Bremse angenehmer schießt, und daher auch besser trifft, schadet ja nicht.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Waffe, Munition, Schütze

Hallo Herr Möller,

ich habe einen Kriegskarabiner, 98er, 8x57 IS, jagdlich geschäftet, Lauflänge 47cm. Ist ihre Munition für einen so kurzen Lauf geeignet?

Gruß, Carl Ullrich, Mittwoch, 23. November 2011 09:44

LM, Wed, 23 Nov 2011 11:12:39 +0100: Ja.

Hallo Herr Möller,

ich wende mich nach 100 Tagen ein 2. Mal an Sie. Die bestellte und gelieferte Munition schießt aus meinem alten 98er völlig inakzeptabel. Von den 50 Patronen habe ich noch die Hälfte. Nehmen Sie diese zurück?

Gruß und WH, Carl Ullrich, Donnerstag, 22. März 2012 15:48

Tag Herr Ullrich,

Was heißt inakzeptabel? Meinen Sie die Waffe, oder die Munition?

LM 8x57IS Munition ist für kurze Läufe geeignet. Ich nehme Ihre Munition nicht gegen Kostenerstattung zurück. Ich empfehle Ihnen im Streitfall die DEVA mit einem Gutachten zu beauftragen. Sie können mich besser auch mit der Waffe besuchen. Dann nehme ich mich der Sache mal an.

Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller

Waffe Munition Schütze II

Tag Herr Möller,

mit der Waffe jage ich seit mehr als 30 Jahren, insgesamt rund 150 Stück Reh, Schwarzwild, Fuchs, Marder, Dachs. Davon 3 Totsuchen. Geschlossener Bergwald. Entfernungen in der Regel 30 bis 70 m. Ich war durch die Art Ihrer Beschreibungen versucht, die Munition umzustellen. Bisher nur S&B, TM, Streukreis 100 m 8-10 cm. 50 m ca. 3-4 cm. Die drei letzten Stücke ausnahmsweise Kopfschuß, Reh, Fuchs, Marder; alles unter 30 m.

Die Messing-Muniton hatte auf 100 m ~ 60 cm Hochschuß (bei alter Einstellung) und eine Streuung von ~ 30 cm. Sie werden verstehen, daß ich bei meiner alten Munition bleibe und auch nicht bis zu Ihnen hochfahre, oder gar die DEVA bemühe.

LM: Nein, ich versteh nie, wenn Leute den beobachteten Fehler nicht erkennen wollen. Mein Hilfe habe ich Ihnen angeboten. Sie aber wollen gar nicht lernen. Das unterstütze ich nicht.

Ich bleibe bei meinem alten Prügel samt S&B und bin´s zufrieden. Wenn ich keinen Verwender hier am Ort finde, kann ich die Munition dann wenigstens kostenlos und kostenfrei zurücksenden?

LM: Nein.

Mit freundlichem Gruß, Carl Ullrich, Freitag, 23. März 2012 23:18

Grob fahrlässige Schießprügel

zu Waffe Munition Schütze II

Sehr geehrter Herr Möller,

die Antwort des Herrn Ullrich zeigt, in Jägerkreisen ist Unbelehrbarkeit weit verbreitet. Nach dem Motto „Was willst Du denn? Das fällt doch um!“ wird mit grob fahrlässigen Schießprügeln geballert. Streukreise von 8-10 cm auf 100m, wie sie der Herr beschreibt sind weit außerhalb jeder jagdlichen Anforderung.

LM: Die Anforderung an jagdlich brauchbare Treffer nach Encke lautet auf 100 m den Daumennagel, auf 200 m die Streichholschachtel und auf 300 m den Bierdeckel zu treffen. Der das nicht kann, muß weiterlernen, oder sich auf Nahschüsse beschränken. das tun viele. Siehe Schußentfernungen. Mit meiner Munition kann man aber durchaus weiter rauslangen. Siehe Ferne Sauen!

Eine Waffe, die auf 100 m mit Ihrer Munition gar 30 cm streut, hat irgendeineheftiges technische Störung (oder der Schütze?)

LM: Gewiß, siehe dazu: Waffe streut | Oh Schreck | Mucken | Schußangst !

Man kann nur hoffen, daß da nur bei der Waffe eine Schraube locker ist. Manchmal tun Sie mir schon leid, wenn Sie sich da noch wegen der Rückgabe der Munition herumstreiten müssen. Jeder andre Jäger wäre in so einer Lage dankbar für Ihre Hilfe.

LM: Der eine Sache, mit der er umgeht, nicht versteht, und einigermaßen - auch mehr schlecht, als recht - zurechtkommt, bleibt gern beim Bekannten, Gewohnten (zu-Hause-Gefühl). Das Herkömmliche in Frage zu stellen, wird oft als Verlust der (vermeintlichen) Sicherheit empfunden. Diesen Schritt aus dem Gewohnten zu wagen, erfordert Mut. Wenn der fehlt, setzt die Abwehr, so wie hier beobachtet „um den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren“ ein.

Grüße, H. Dittmer, Samstag, 24. März 2012 11:03

10-mm-Verein für Forststudenten zu teuer

betreff: hdp-Bremse .308 W.

Hallo Herr Möller,

in den 10 mm Verein werde ich wohl nicht eintreten. Dazu müßte ich oft auf den Schießstand, was meiner Geldbörse als armer Forststudent dann sehr wehtun würde. Vielleicht ergibt sich ja mal beim Einschießen ein solches Schußbild, das ich dann von der Standaufsicht beglaubigen lassen kann. Wie auch immer, der 10 mm Verein ist eine gute Erfindung, auch wenn meiner Meinung nach 20 mm Streukreis auf 100m vollkommen ausreichend sind.

LM: Für die Jagd langen nach Ecke der Daumennagel auf 100 m, die Streichholzschachtel auf 200 m und der Bierdeckel auf 300 m - gewiß , aber es geht eben auch besser, jedenfalls mit meinem MJG bis auf den Punkt.

einen Schönn Tag und waidmannsheil, Jasper Tramp, Freitag, 23. März 2012 12:07

Kugel-Kabarett

Moin Herr Möller,

es hat schon regelrecht kabarettistische Momente, wenn der eine Teil der MJG Nutzer sich über den 10 mm Verein unterhält, während ein langjähriger Jäger mit Streukreisen um 10 cm auf 100m zufrieden ist. „Das reicht mir!“ bekommt man in dem Zusammenhang oft zu hören.

Wer wie Herr Ullrich auf Schußentfernungen von 30 - 70 m jagt, der kommt damit auch hin. Wobei drei Kopfschüsse auf 30 m bei dem Streukreis ja schon fast einem Lottogewinn gleichkommen.

LM: Gut erkannt, nicht gerade waidmännisch!

Die meisten verantwortungsvoll handelnden, schießenden Jäger würden mit so einer Gießkanne erst gar nicht losgehen. Solches Handeln ist auch ganz hervorragend geeignet, unsere Akzeptanz bei Nichtjägern ins Bodenlose zu stürzen.

LM: Hoffentlich verallgemeinern die Herr Ullrichs „Leistungen“ nicht, sondern lesen eher Möller Genauigkeit!

Gruß aus Einbeck, Stefan Simm, Samstag, 24. März 2012 11:56

Überzeugungstäter

Betreff: Waffen Munition Schütze

Sehr geehrter Herr Möller,

als „Überzeugungstäter“ - wie Sie wissen- wäre ich bereit, Herrn Ullrich die restliche Munition in dem angeführten Kaliber abzunehmen. Wenn es keine große Mühe für Sie machen würde, wäre es sehr schön, wenn Sie meine Email einfach zur Kontaktaufnahme an Herrn Ullrich weiterleiten würden

LM: Erledigt! ich sende Ihnen Montag eine Schachtel Kurzbahner in 8x57IS (Wenn ich die noch habe - glaube ich zumindest, aber ob das zutrifft weiß ich erst beim Blick in den Schrank).

Ich habe mit Ihren Erzeugnissen überhaupt keine Schwierigkeiten.

Mit freundlichen Grüßen, Werner Sprack, Gesendet: Samstag, 24. März 2012 14:56

P.S. Zur Zeit „scharre ich mit den Hufen“ und warte auf die Kurzbahn-Munition.

Bei mir dürften Sie so nicht jagen!

Betreff: zu Waffe, Schütze ...

Lieber Herr Möller,

ich muß einfach etwas zu dieser „Nachricht“ unter Neuigkeiten sagen. Ich bitte Sie das dem Jäger zuzuleiten, oder es bei Ihnen einzustellen (aber bitte diesmal nur mit meinen Initialien JG).

Verehrter Waidgenosse,

Sie berichten von Ihrem 98ziger und seiner Schußleistung. Auf 100 m Streukreise von 8 - 10cm (ich nehme an aufgelegt?) sind schon starker Tobak. Da liegt nichts an der Munition sondern am Gerät, oder am Schützen. Haben Sie es denn schon mal mit einer anderen Büchse am Stand versucht? Wenn ja, und es da nicht besser war, sollten Sie dringend zu einem kompetenten Schießlehrer, denn Sie machen dann etwas falsch und das ist auf der Jagd unverantwortlich. Lassen Sie aber auch ihre Waffe bei einem Büchsenmacher überprüfen, auf kraftschlüssige Verbindung aller Teile und darauf, ob der Lauf nicht ausgeschossen ist. (Kommt bei alten 98zigern vor, ich hatte auch so einen von Mauser Oberndorf aus der Vorkriegsfertigung). Wenn der Lauf fertig ist, können Sie nur einen neuen einsetzen lassen. Das kostet nicht die Welt und hilft.

Ihre Reaktion, alles beim Alten zu lassen ist zutiefst unwaidmännisch, denn Sie schießen damit auf Wild und sollten sicher und wiederholbar treffen. Das können Sie mit einer solchen Streusandbüchse nicht. Bei mir dürften Sie so nicht zur Jagd.

Ich wünsche Ihnen den Mut diesen Rat anzunehmen und versichere Ihnen, Sie werden dann noch mehr Freude an der Jagd haben.

Waidmannsheil JG, Samstag, 24. März 2012 16:03

Meine Bienen habe ich Gottseidank gut über den Winter bekommen. Viele meiner Imkerkollegen haben den gesamten Bestand verloren. Der Druck durch die Varoamilbe war zu stark. Auch in der Imkerei gibt es Fortschritte, die die ewig Gestrigen nicht durch ihre Erfahrung wett machen können; denn das was man seit vielen Jahren falsch macht, halten manche für Erfahrung. Werner Sprack

Nicht Manns genug ihren Namen zu nennen

Betreff: Bei mir dürften Sie so nicht jagen!

Hallo Lutz Möller

ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie Sie solchen aufgeblasenen Angebern, die solche Verlautbarungen bei mir dürften Sie so nicht jagen die nicht Manns genug sind ihren Namen zu nennen, ablassen auf Ihrem Netzplatz ein Forum zu bieten! Diese anonymen Wesen sind für mich ehrlos und feige und sollten Kritik über andere Jäger unterlassen!

Waidmannsheil, Klaus Bäsler, Samstag, 24. März 2012 23:34

Tag Herr Bäsler,

ich moderiere zwar mein Forum, aber greife nur soweit ein, als sich das für nötig halte. In diesem Falle vertreten Sie - mit Namen, eine Meinung, die gewiß dazu gehört. Danke!

Waidmanns Heil Lutz Möller

Der Schütze bestimmt die Schußentfernung

Hallo Herr Möller,

eine Bemerkung zu Waffe Munition II: Der auf 100 m einen Streukreis von 8-10 cm erreicht und auf 50 m einen Streukreis von 3 - 4 cm , der erreicht unter 30 m nach dem Abstand-Quadrat-Gesetz, auf 25 m einen solchen von 1,5-2 cm nach Adam Riese.

Was für ein Abstand-Quadrat-Gesetz?

Das entspricht dem berühmten Daumennagel, jedenfalls meinem Daumennagel: ich habe nachgemessen: 15,21 mm. Warum soll ein solcher Streukreis nicht waidgerecht sein? Der seine Grenzen kennt und nicht weiter hinauslangt, jagd waidgerecht. Der einen solchen Streukreis hat, schießt eben nicht weiter als 50 m. Das reicht doch auch bei den meisten Gelegenheiten im Wald. Da zeigt sich der Meister dann im Pirschen. Das ist Jagd. Der mit Pfeil und Bogen einen Kaffernbüffel erlegen will, muß halt auf 10 m ran ( ohne daß die Helfer oder die Herde etwas bemerken). Der nur einen Speer hat, muß eben an den Elefanten oder das Mammut auf 2 m ran ( und ein ganzer Kerl sein). Sonst jagt der Büffel oder Elefant dich!

LM: Das mag wohl so sein, entschuldigt aber nicht mit einer nach heutigen Maßstäben offenbar untauglichen Waffe auf Wild loszugehen. Die Steinzeit ist vorbei (Derzeit leben wir Jäger im Übergang von der Blei- zu Messingzeit.).

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Jürgen Wöhler, Montag, 26. März 2012 17:28

Wild ist keine Zielscheibe

Hallo Herr Möller

Zum Thema Streukreis 8 - 10 cm auf 100 m !

Als ich vor rund 25 Jahren Jungjäger war hatten wir hier im Osten eine Schön - und ich finde notwendige - Tradition, das gemeinsame„Anschießen der Waffen“ vor Beginn der Bockjagd. Die Brennecke auf 50 m und die Kugel auf 100 m. Ich kann mich nicht daran erinnern das wir mit der Kugel auf 50 bzw. auf 30 m geschossen haben. Natürlich sollte jeder nur soweit schießen wie er sich zutraut, dennoch sollte ein gewissesMindestmaß an Schießfertigkeit bei jeden vorhanden sein. Ich selber bin regelmäßig auf dem Schießstand 100 m und 300 m. Dabei überlasse ich die 300 m jedem selbst. Wild ist keine Zielscheibe. Wir sind dem Geschöpf gegenüber verpflichtet, sie mit so wenig Schmerz wie möglich zu töten. Ich glaube, so Einige von uns haben das vergessen.Wir haben in der Öffentlichkeit nicht mehr den besten Ruf. Dazu tragen wir auch mit Erörterungen bei, wie aufeiner Drückjagd ein Hundgeschossen wurde, wie aus Autosgeschossen wird, wie ein mit Krücke geführterJäger in Afrika Großwild jagt, wie Jäger nur noch 50 m weit schießen und andere das mit „lustigen Gleichungen“ „schön“ rechnen. Ganz zu schweigen über die Bemerkung „Mammut, Speere usw.“ Wir sollten uns hierbesser sachlicher und kundiger austauschen.

Um die Sache abzurunden und auch nachzudenken anzuregen, finde ich gut, ein jährliches Pflichtschießen einzuführen.

LM: Richtig!

Kugel 100 m und ein paar Tontauben tun niemandem weh.

WMH Thomas Schönfeld, Dienstag, 27. März 2012 12:12

Steinböcke auf 427 und 488 m mit 7x65R

I am not sure of what is going on, because I do not read German, and online translators are not good enough. But is there any debate on someone having accuracy problems with your bullets? Please, illustrate me on the subject...

Last weekend I took my 7x65R on a management hunt, and with a properly adjusted ASV turret in my Victory 5-15 I had no troubles in dropping down two Ibexes, one at 427 meters, the other at 488. I was concerned about how well the KJG would perform at such distance (low velocity) and on a very soft target, but fragmentation, ergo tissue damage, was perfect. I hit the first one square in the center of the chest and found it 40 meters away. When shooting the second one, I did not allow enough correction for the wind and hit too far back, but as it was slightly quartering away the bullet went out just behind its left shoulder. I found it 30 meters away from theAnschuß.

LM: Well done, even considerin the slight Error with the Wind. Given my Bullets, it´s the Hunter, that counts!

Alvaro MAZON, Mittwoch, 28. März 2012 09:15
Partner-Director
Camino Real Hunting Consultants SL
c/ Puerto de los Leones, 1 - OF.204
28220 - Majadahonda - SPAIN Cell +34608439242 Office +34916345878 Fax +34916392465

TTV bessert Treffer

TTV

Herr Möller,

der TTV ist genial, sollte Pflicht für jeden Jäger werden. Viel genauer und sehr viel angenehmer im Schuß.

JK

308 Flitzer Gamsbock

Weidmannsheil Herr Möller!

Heute Abend konnte ich einen jungen Gamsbock im Wald auf 40 - 50m erlegen. Ohne Haupt 21 kg aufgebrochen. 7,6 mm Flitzer mit 970 m/s. Schneller, instinktiver Lungenschuß hinters Blatt. Bock ging gemächlich zwei Schritte. Dann brach er zusammen, schlegelte noch 4 Sekunden und verendete.

Einschuß | Ausschuß

Keinerlei Zerstörung des Wildbrets, Lungen in beiden Flügeln stark zerstört und ein Viertel der Leber wurde auch durch einen Splitter püriert.

Besser geht´s nicht. LM ist einfach konstant zuverlässige Technologie.

An mir selbst beobachtete ich nun zum wiederholten Male, daß ich nach Abgabe des Schusses das Zeichnen und Bewegen des Wildes ganz ruhig beobachtete. Völlig sicher und ruhig, daß es rasch verende und nicht weit flüchten wird.

Streßfreies Jagen kommt vom Vertrauen ins Gerät und in die eigene Fähigkeit, sicher zu treffen.

Beiliegend die Bilder, nur mit Initialen.

Mit freundlichen Grüßen AW, Samstag, 4. November 2017 22:18

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