Vom vom 21. April bis 2. Mai werde ich in Afrika jagen

Lutz Möller .308" Win. Munition

308 Jagdgeschichte, Lausitz, Seite 13

7611

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Lausitz 2015

Anschuß

Vor der Jagd prüfte ich die Waffe auf dem Schießstand. Etwas tief aber sonst gut.

Freitag

Bei knappem Büchsenlicht kam Damwild, ein Tier und ein Jährling. Es war leicht nebelig. Sie waren etwa hundert Meter vor mir. Das Tier hatte mich mitbekommen und sah zu mir. Also verpaßte ich im mit der 308, 5te Erbfolge mit vier Splittern, einen Schuß auf den Stich, nahezu von vorn. Es zeichnete, flüchtete 7 m nach rechts, bäumte sich auf, flüchtete 2 m zurück und fiel. Bruttofluchtstrecke 9 m, Nettofluchtstrecke 5 m.

Ich lud nach.

Der Jährling war fünfzig Meter bis zu Waldkante geflüchtet und verhofft dort, vermutlich auf das Tier wartend. Das kam nicht. Er stand Brettl breit zu mir, Hauptnach rechts, Richtung Wald.

Dan kam der gelb-schwarze Blitz. Leider, des nahen Taupunktes wegen, auch der Nebel vom Pulverdampf vor dem Glas. vor dem Glas. Ich konnte den Jährling nicht fallen sehen.

Später, zu verabredeten Zeit, kam mein Ansteller um uns einzusammeln. Die Waldsilhouette hatte ich mir gut eingeprägt, auch die Merkmale, unter denen mein Beute liegen sollte. Inzwischen war es dunkel. Ich zückte mein Lampe und wir gingen die 150 m zum Anschuß des Jährlinges. Ob er da liegen würde. War er noch geflüchtet?

gefunden

Der Jährling liegt am Anschuß

Ausschuß

Ausschuß

Hochsitz

Hochsitz

Damtier

Damtier dampft. Nach nur neun Metern Fluchtstrecke schweißt es bereits aus dem Äser.

 Beute

Beute im Schlachthaus

Splitter

Ein Splitter aus dem längs beschossenen Damtier. Ausschuß aus der Lende.

Einschuß

Links der Einschuß des Jählings zwischen den Rippen

Fünf Ausschüsse

Wie die fünf auf dem Würfel, Restbolzenausschuß und die vier zugehörigen Splitterausschüsse. Genau so soll das sein.

fünfer

Noch mal der Fünfer vor der Reinigung

Lutz Möller Lausitz 2015

Der Lohn meiner Arbeit hängt am Haken. Angesagt und geliefert!

Sonnabend

Lies vorher Lausitz Freitag

Lampe

Led Lenser lieferte zwei neue Lampen. Mal sehen, ob die gut leuchten werden.

Zwei Merkel KR1

Zwei Merkel KR1. Mal sehen, ob die gut treffen.

Tier

Oben auf der Höhe äste das Damwild Raps. Das Tier ist am oberen Ende des Lampenstrahles zu erkennen (dunkler Fleck auf hellem Grund)

Schußentfernung auf Tier

Schußentfernung auf das Tier, vom Tier zum Erdsitz geleuchtet und geknipst. Die Luftfeuchte läßt den Strahl leuchten.

Lampe

Seitlich am Waldrand steht ein Leiter. Der leichte Windhauch ging vom Feld dwars auf die die Leiter an der Waldkante. Also blieb die Leiter unbesetzt.

Tier mit Schalldämpfer

Das Tier benötigte leider einen Fangschuß, weil es nicht sofort nach dem Treffer fiel und das Haupt niedertat, sondern das Haupt noch oben hielt.

Fangschuß auf den Träger

Der Fangschuß auf den Träger erledigte das Tier dann blitzartig

Schweißfährte

Tier Schweißfährte

Die Schweißfährte rechte vom Anschuß zum Fundort etwas drei Meter weit. Weiter kam es zwischen Erstreffer und Fangschuß nicht.

Schweißfährte eines Lutz Möller 7611 Geschosses der 5ten Erbfolge mit vier Splittern

Kalb

Kalb liegt

Kalb liegt

Kalb, nah

Kalb, nah. Keine Schweißfährt, keine Flucht. Das Kalb fiel am Anschuß und blieb liegen.

schwarz rot gold

Mein vierter 911

Schwarz-rot-gold sind auch die Farben für gute deutsche Wertarbeit. Ich schätze und liefere die.

Wertung

Der Anschuß war 1½ cm Hochschuß auf 100 Meter, aber die 308 7611 Schußtafel sagt

Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
965 925 887 849 813 774 734
-4,5 +1,5 +4,6 +4,6 +1,1 -6,0 -17,0

Ich rechnete mit nahen Schußentfernungen. Dafür hätte der tiefe Anschuß gut gepaßt. Das Tier stand aber auf dem großen weiten Rapsfeld weit vom Wald weg, rund 200 m weit. Ich traf mit den ersten Schuß zu tief, weil ich im dem Augenblick nicht an den Anschuß dachte.

Das hätte nicht vorkommen sollen. Da war mein Fehler. Gleichwohl konnte ich diesen Fehler mit einem Fangschuß gleich wieder ausbügeln. Bis dahin war es nicht weit gekommen. Die Schweißfährte war etwa nur etwa Meter lang

Wenn Wild auf großen freien Flächen steht, bietet die Weite in der Regel Zeit für Folgeschüsse, wenn solche nötig werden sollten.

Das Kalb rannte nach dem Schuß auf das Tier fort, aber nicht weit. Es wartete auf das Tier. Was sonst? Dieses Verhalten bietet die Gelegenheit, beide Schüsse auf ruhige Stücke anzutragen. Aus so einem Erdsitz mit passender Auflage gelingen die gewöhnlich gut.

Die Frage, ob bei Kalb und Tier das eine oder das andere zuerst schießen sei, kann nicht für alle Fälle gleich beantwortet werden. In diesem Falle meinte ich, da riesige Flächen und gute Übersicht gegeben waren, war sicherere zuerst das Tier und dann das Kalb zu schießen, weil die Kälber in der Regel enge Tuchfühlung zum Tier halten. Es kam genau wie erwartet.

Vielleicht dachte ich unbewußt an den Abend davor, als ich zwei Erwachsene vor mir hatte, die ich ein ganze Weile vorher beobachtet hatte und die auch enge Tuchfühlung hielten. Ich schoß das erste, daß ich fallen sah, lud durch und - siehe da - Nummer zwei wartete fünfzig Meter weiter am Waldrand auf Nummer eins - und schon bot sich mir die günstige Gelegenheit zu einem zweiten Schuß auf verhoffendes. Dann lag doppelte Beute.

Der Wolf ist dort tätig, reißt aber vorwiegend Schafe, statt sich nur um das Wild zu kümmern. Auch zwei Rehe, die aber nicht freigegeben waren, sprangen mir vor die Kanzel. Insofern ging's da ganz gut.

Lutz Möller, Waidmanns Heil, Dezember 2015

.308 Erfolg.

zu Lausitz

Waidmannsheil Lutz,

ich hatte gestern auch einen .308 Erfolg. Mein Reh machte keinen aauf meinenTreffer hin Schritt mehr, fiel und lag auf 156 m mit Kammertreffer. Leider kamen die erhofften Schweine nicht. Aber heute geht es ja weiter.

LM: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Am Ende kommt es darauf an, wie oft man es versucht, sagt Barry Jones immer.

Recht hat er.

Gruß Klaus, Samstag, 19. Dezember 2015 14:13

p.s.Vergiß bitte mein Teleskop nicht!

Klaus,

Sehr schön! Waidmanns Heil.

Letzte Rohteile kommen derzeit vom Galvanisieren, werden heute und morgen gefügt und verpackt, sollen mich dann zum heiligen Abend morgens noch erreichen. Allerdings fahre ich anschließend ein Woche zu Hip Notics den Winterspeck abzuarbeiten, so daß ich erst ab Sonntag, den 3. Januar wieder hier zu erreichen bin. Email nehme ich mit. Ich veschwinde also nicht aus dieser Welt.

Gruß Lutz

Wild ist keine Zielscheibe

Betreff: Wertung der 308 Lausitz.

Sehr geehrter Herr Möller,

Wild ist eben keine Zielscheibe. Das sollte man bedenken. Vor allen Dingen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Mit freundlichem Gruß, Udo Schumacher, Montag, 21. Dezember 2015 14:41

Fangschuß auf 200 Meter

Betreff: Fangschuß auf Tier

Guten Tag Herr Möller,

war auf 200 m ein Fangschuß nötig?

LM: Möglicherweise. Das Tier ging binnen drei Metern zu Boden, trug am Boden aber das Haupt noch oben. Also tötete mein erster Treffer nicht sofort. Um das  Tier nicht unnötig lange leiden zu lassen, verpaßte ich ihm den Fangschuß, der das Haupt im Knall zu Boden warf. Damit war die Sache sicher erledigt. Klar hätte ich das Tier auch allein verenden lassen können. Aber warum sollte man so grausam sein? Um eine Patrone zu sparen? Davon habe ich genug. So geizig bin ich nicht. Ich schieße auch gern.

Haben Sie das Tier im An- oder Abmarsch beschossen?

LM: Nein. Das Tier stand.

Oder einfach falsch getroffen?

LM: Offenbar.

Sie sind ja immer in Übung. Beim Schießen wäre sowas eigentlich unerklärlich.

LM: Sie waren zu der Zeit und unter den Bedingungen nicht dort.

Die 200 m Entfernung sind auch für die Bummeltantenpatrone mit dem MJG nur ein Katzensprung.

LM: Ja.

Oh Mann, oh Mann, da muß was in die Hose gegangen sein.

LM: Sieht so aus.

Anders könnte ich mir sowas nicht erklären.

Dafür habe ich am Samstag einem Rotkittel (Rüde), der von meinen Begleiter durch den Anpfiff 10 m vor dem Gebüsch aus Neugier kurz Anhalt machte, in genau gemessenen 374 Metern eine sauberen Treffer verpaßt. Das kriegt man mit der hochgeschätzten 5,6x57 Patrone und Ihrem Geschoß zu Stande. Also die 2 cm Ziel- und Treffpunktabweichung hätten vollkommen für ein Krähe gereicht, aber leider machten die sich wie üblich frühzeitig aus dem Staub.

MfG R., Montag, 21. Dezember 2015 13:57

102 Rehe ohne eine Flucht

Hallo Lutz,

 da macht man aus Gefälligkeit für einen Freund .308 er mit Deinem Geschoß, der schießt in diesem Jagdjahr damit über 70 Stück Rehwild ohne eine Nachsuche sowie zahlreiche Sauen (um die 50 Stück) ist wie erwartet begeistert. Schon muß man für Nachschub sorgen.

Gruß jr, Montag, 23. November 2015 08:30

Hallo Lutz

Mein Jagdfreund hat jetzt auf 102 Stück Rehwild erhöht, und noch einige Sauen, weiter ohne Flucht.

LM: Makelos, einwandfrei.Sehr schön!

Danke und Frohe Weihnachten Jürgen Ratgeber, Gesendet: Montag, 21. Dezember 2015 18:21

Waldpatrone

Guten Tag Herr Möller,

ich führe eine .30-06 und eine .308, die ich auf bleifrei umstellen muß. Die Hauptbeute ist Rehwild mit gelegentlichem Schwarzwild. Gejagt wird nur im Wald.

LM: Paßt gut. Siehe dazu Hindernisse und Zweige!

Schußentfernungen sind 30 bis 70 Meter.

LM: Siehe dazu Zielwahl auf nahe Ziele!

Das Revier ist sehr schmal, deshalb muß die Fluchtdistanz sehr gering sein.

LM: Mit der Zielwahl auf nahe Ziele fallen die Getroffenen Am Platz und bleiben dort liegen.

Bis jetzt wurde in der .30-06 Sako Hammerhaed und in der .308 Norma Alaska verschossen. Wildbretentwertung war bis jetzt immer erträglich. Können Sie was anbieten?

LM: Ja, die vollständige Lösung Ihrer Aufgabe.

Bekommen ich nur die Geschosse oder auch fertige Munition?

LM: Beides. Meine Geschosse in Schachteln je hundert Stück und Munition in Schachteln je fünfzig Stück.

Vielen Dank, Michael Schenk, Freitag, 25. Dezember 2015 21:28

Fast alles ist möglich

Hallo Hr. Möller!

Ich bedanke mich für Deine Ratschläge.

Und ich möchte Dir (wenn Du willst - für Deinen Netzplan) ein paar Bilder übermitteln.

17 Jahre Gamsgais

12 Jahre Gamsgais

Da mußt Du durch

Da mußt Du durch

Damschaufler

Damschaufler

Panorama

Über den Wolken

oben

oben

Mufflon

Von gegenüber

Von gegenüber

Erörterungen über Schußentfernungen möchte ich mir ersparen – es sei nur soviel gesagt, mit Deiner fertigen Munition sind (wenn man etwas übt) fast alle  Entfernungen möglich.

Also: Von Damhirschen auf 70 m bis Gams auf knapp 400 m oder Mufflon auf 210 m ist mit Deiner .308 aus der Merkel K3 Extrem alles möglich. (Fluchten bis 30 m)

LM: Aus dem ½ m kurzen Stutzenlauf! Ich weiß schon, warum ich gerade diese 308 Patrone für Stummel empfehle. Der also leicht und handlich unterwegs sein möchte, erinnere sich an die hier berichtetent Erfolge.  So schön kann's gehen!

GGLG Herwig (mehr nicht LG), Freitag, 25. Dezember 2015 23:33

308 7611 auf 200 m

308 7611 MJG 200 m Nitsch

Hallo Herr Möller.

Ich war heute auf dem Stand die 308 MJG einschießen: Einfach fantastisch. Siehe das Bild. Ich schoß auf 200 Meter Fleck ein.

Der Hochschuß auf auf 100 Meter beträgt ~ 6 cm. Einfach fantastisch.

Sie haben einen neuen Kunden gewonnen.

WH, Thomas Nitsch, Sonntag, 17. Januar 2016 18:29

Kaum Fluchten oder Verluste

Hallo Lutz,

ich benötige wieder .308 Geschosse. Natürlich der neuen Generation mit vier Splittern. Damit habe ich in den vergangenen Monaten bei Stöberjagden und auf Ansitz die besten Erfahrungen gemacht. Wie die wirken ist hervorragend. Kaum Fluchten und Verluste. In der Regel liegen Sie am Anschuß oder nach zwei oder drei Schritten, je nach Jagdlage.

Also sende mir bitte 100 Geschosse.

LM: Gern.

Gruß, Klaus, Freitag, 22. Januar 2016 12:42

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