Betrieb ruht bis 3. Mai wg. Afrikajagd

Lutz Möller .308" Win. Munition

308 Jagdgeschichten, Seite 11

Pfad / Neuigkeiten / 7,62-mm / 309 X

Inhalt 308 7611 Patronenlänge | Maierei | Ist das die beste | 1 Mio. Mücken | Ich sage nur: Top! | überagend | Einhundert mal angenehm geschossen | 1,5 cm | Alle auf einen Cent | Die gewünschten Schußbilder | .308 MJG im Gebirge | Vollkommenes Schußbild | eben mal schnell dahin geschossen | katastrophal oder doch nicht | try another Gun! | zu treffen ist unser Pflicht | Cui bono | Hoppla! | Alles nur eine Prüfung | Schämt euch | Eine Erfolgsgeschichte | Besser kann es nicht werden | Meine Meinung | Vornehme Bestechung | Editorial Jäger Nr. 12 Dezember | Der Aufstieg ist nicht zu verhindern | Zufrieden | Neue 7611 aus der 308 | Schön enge Streukreise

Lies vorher .308" Munition | .308" I | .308" II | .308" III | .308" IV | .308" V | .308" VI | .308" VII | .308" VIII | .308" IX | .308 X

Lutz Mölller MJG 7611

MJG 7611 in 73,2 mm langer .308 Patrone, 60 cm Lauf, GEE 210 m, ± 5 cm Reichweite 245 m

308 7611 Patronenlänge

Hallo Herr Möller

auf kommende Erlegeberichte mit dem neuen 7611 bin ich gespannt. Ich versuche nun zuerst das alte 7627. Ich sah, die Patrone wird beim 7611 länger als beim 7627 Geschoß. Könnten Sie eine Zeichnung der fertigen Patrone veröffentlichen?

308 7611 Sitz

308 7611 Sitz

Mein Patronenlager faßte das 7627 in der 308 mit bis zu 71,4 mm Patronenlänge. Mein Magazin faßt aber nur 71 mm lange Patronen. Bekomme ich das 7611 mit 73,2 mm L6 in meine Waffe?

LM: In das Patronelager zwar, in ihr zu kurzes Magazin aber nicht.

Daher frage ich nach einer Zeichnung, um zu erkennen, ob man das Geschoß dann dementsprechend tiefer setzen kann und noch ausreichender Sitz gewährleistet wird.

LM: Sie können das 7611 Geschoß auch 2,5 mm tiefer  - also ein Führband in den Hals zurück - setzen. Auch dann hält der Hals Ihnen das Geschoß mit vier Führbändern sicher fest.

Vielen Dank für die Antwort. Mit freundlichen Grüßen S.H., Freitag, 1. Mai 2015 12:49

Maierei

3 Sauen mit .308

Guten Abend Herr Möller,

anbei Bilder dreier Überläufer, die ich mit Ihrem MJG alt aus der .308 Win in den letzten Tagen erlegen konnte - wie immer beste Wirkung und kurze Fluchtstrecken mit viel Schweiß

Maisau 1

Maisau1

Maisau 2

Maisau 2

Maisau 3

Maisau 3

Maiböckchen 2015

und ein Weinbergböckchen mit der 5,6 x50R - mehr braucht man für's Rehwild nicht !

Mit Waidmanns Heil, CK, Dienstag, 12. Mai 2015 21:27

Ist das die beste?

Ist das zur Zeit die beste 308 Munition, die Sie herstellen, oder ist eine andere zu empfehlen.

Siehe Büffel. Genau das ist die beste! Waidmanns Heil, Lutz Möller

Daniel Schmitt, Samstag, 6. Juni 2015 11:36

1 Mio. Mücken

Betreff: Landy voll

Hallo Herr Möller,

in einer der letzten Vollmondnächte hat es wieder mal gepaßt.

Sauen im Wagenvier Überläufer

Auf dem Wechsel zu einer Suhle konnte ich mit Ihren .308 Geschossen diese 4 Überläufer strecken. Fluchtstrecken 0 m, da Hirnschuß.

Die eigentliche Arbeit begann danach. Aufbrechen der Überläufer bei 26°C und gefühlten 1 Mio. Mücken, danach Verladen der 50 - 60 kg Überläufer in den Landy.

LM: Sehr schön. Waidmannsheil!

Waidmannsheil, K.S., Montag, 13. Juli 2015 11:09

Ich sage nur top!

Moin Herr Möller.

So. Nun ist endlich meine neue R8 mit Ihrer Munition eingeschossen. 5 Stück auf 11 mm. Ich sag nur top!

Nun werde ich die auf Wild nutzen.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schubert, Dienstag, 18. August 2015 12:04

Tag Herr Schubert,

das freut mich. Schön wäre das Trefferbild auf der Zielscheibe zu sehen. Wenn Sie mir zusagen, diese zu benutzen, würde ich Ihnen etwas 308 Munition, die mit dem neuen 308 Satz hergestellt wurde, schicken, damit Sie die hoffentlich zu fünf Stück in einen 10 mm Kreis setzen und damit in den 10 mm Verein aufgenommen würden. Melden Sie sich dazu bitte.

Waidmanns heil, Lutz Möller

überagend

Hallo Herr Möller,

man mag ja über die polarisierende Vermarktung Ihrer MJG Geschosse viel und divers reden, aber eines muß ich Ihnen lassen: Die 7611 Dinger fliegen verdammt gut.

Die L6 mußte ich auf 71 mm begrenzen, da die Blaser R8 Magazine nicht mehr Länge zulassen. Für die .308 lud ich je drei mal fünf Patronen mit RS40 und schoß.

Das Ergebnis war überagend!

308 Trefferbild

308 MJG Trefferbild. Untere Treffer nach ZF Korrektur.

Jede Schußgruppe hielt 20 mm. Abzgl. Schützenstreuung sähe das Ergebnis sicher noch besser aus. Als Hülsen verwendete ich die von Ihnen gescholtenen Cineshot!

LM: Ich empfehle PPU Hülsen.

Die wog ich allerdings vorher aus.

LM: Gut. Noch besser treffen Sie auf die Zeilscheibe.

Vielen Dank.

LM: Bitte sehr, bitte gern. Ich freue mich, wenn's klappt. Vielleicht finden Sie bald Ihren Weg in den  10 mm Verein. Das Zeug dazu haben Sie. Waidmanns heil!

MFG, AHE, Donnerstag, 20. August 2015 11:47

Einhundert mal angenehm geschossen

Herr Möller,

ich habe bereits 100 Stück 308 Patronen verschossen, sehr angenehm zu schießen. 

LM: Bauen Sie einen FS8 an Ihre Mündung. Dann schießen Sie noch angenehmer! Siehe Australien 2014!

Bernhard Bittner, Donnerstag, 27. August 2015 18:39

1,5 cm

Guten Morgen Herr Möller,

letzten Samstag konnte ich mich von der Präzision Ihrer Munition überzeugen. .308 und .30-06 ergaben Streukreise von 1.5 cm (jeweils aus Repetierern).

LM: Sehr schön. Gut geschossen!

Die .243-Munition paßt nicht in meinen Rem. Mohawk Stutzen (Kammer läßt sich nicht schließen).

LM: Vermutlich des amerikanischen Delta L Problemes wegen.  

Über die Probleme mit meiner Blaser K95 (Kal. .308) und Ihrer Munition hatte ich kurz berichtet. Beide Waffen sind zur Problemfindung beim Büchsenmacher.

Wenn ich näheres weiß gebe ich Meldung. Alles Gute für Sie.

LM: Danke, gleichfalls.

J. Metge, Dienstag, 1. September 2015 10:13

Alle auf einen Cent

Guten Morgen Hr. Möller!

Liefern Sie die Geschosse bitte sofort.

mit Ihren 7611er 5te Erbfolge Geschossen mache ich beste Erfahrungen.

Mit der .308er schoß ich einen Rehbock und ein Hirschkalb: 130 und 155 Meter. Beide fielen und lagen im Feuer.

Mit der .300 WSM schoß einen Gams, einen Überläufer und ein Schmaltier auf 55, 207 und 126 Meter (gemessen). Der Überläufer lag im Feuer, der Gams und das Schmaltier rutschten wegen der Steilheit einige Meter nach unten.

Übrigens: Wenn die Waffen technisch in Ordnung sind und vor dem Umschiessen auf Messing entsprechend gereinigt und gewartet werden, habe ich noch nie Schwierigkeiten mit der Treffergenauigkeit gehabt. Alle meine Waffen schießen 3 Schüsse  in 100 Meter) auf einem Cent Ø genau.

LM: Bitte senden Sie mir Bilder Ihrer Zielscheiben. Im 10 mm Verein warten Preise für beste Leistungen. Ran!

Die Munition lade ich selbst. Wenn ich von einer Waffe Höchstleistungen verlange, dann muß ich sie auch entsprechend behandeln.

Weidmannsheil, Josef Posch, Donnerstag, 3. September 2015 08:22

Die gewünschten Schußbilder

zu: Alle auf einen Cent

Hallo Hr. Möller!

Im Anhang LM eins und LM zwei befinden sich einige Schußbilder.

LM: Danke. Sehr schön!

Ich weiß schon wegen der Zielscheibe ...

LM: Na ja.

Wie Sie in den Anhängen sehen können, änderte ich im Laufe der Jahre meine Scheiben immer wieder, paßte sie  meinen Absehen an. Geschossen wird immer bei gleichen Lichtverhältnissen die der jagdlichen Praxis entsprechen. Ich schoß auch bei verschiedenen Lichtverhältnissen

September 2014, um 06.40 Uhr Zielfernrohr auf null gestellt (Zielscheibe auf 120 Meter)
um 08.00 Uhr stand das Absehen auf minus 2 cm und
um 09.40 Uhr stand das Absehen auf minus 3 cm
Wetter: wolkenlos und von - 3°C bis + 11°C
Aufbau: Waffe wurde im Schießgestell eingeklemmt, in einem Raum im Schatten bei gleicher Temperatur, die Zielscheibe zuerst bei normalen Tageslicht und von ab 07:30 Uhr in der Sonne.

Weidmannsheil, Josef Posch, Samstag, 5. September 2015 10:27

.308 MJG im Gebirge

Hallo Herr Möller

Nun durfte ich auch dieses Jahr wieder als Jagdgast 2 Tage auf die Hochwildjagd.

Ansitz

Ansitz

Bock

Bock im vierten Lebensjahr

Mungg mit 308

Mung mit 308

Geiß im elften Lebensjahr

Geiß im elften Lebensjahr

Zwei Gämse (ein Bock auf 172 m und eine Geiß auf 146 m) sowie ein Mungg auf 30-40 m ließen ihr Leben. Ihre MJGe überzeugten mich einmal mehr restlos.

Gut, für den Mungg sind sie aus der 308 übergroß. Der Treffer knapp hinter den Kopf trennte den Hals beinahe ganz ab. Wenig Wildbretverlust. Gibt immer noch einen schönen Murmeltierpfeffer.

Treffer beim Bock knapp unter dem Rücken durchschoß den obersten Teil der Lunge.

LM: Gute Zielwahl.

Der Bock brach schlagartig zusammen. Nach 10 sek schlegelte er noch kurz und verstarb. Durch das sofortige Zusammensacken kriegte ich schon Angst, ich hätte zu hoch geschossen (Krellschuß). Ich versuchte über das Herz hinter das Blatt zu halten. Da ich aber die + 4 cm / 170 m bei 210 m GEE zu wenig bedacht hatte, wäre das beinahe schief gegangen. Also lud ich umgehend durch und behielt ihn im Fadenkreuz. Die Erleichterung war groß, daß es so gut geklappt hat.

Auch bei der Geiß traf der Schuß höher, als wollte. Obschon ich mir vor dem Schuß vorgenommen hatte, diesmal die Überhöhung für den Haltepunkt einzuberechnen, war der gute Vorsatz bei der Schußabgabe schon wieder weg. Ich hielt wieder leicht über die Mitte, um über dem Herz die Lunge zu treffen. Irgendwie ging in dieser Sekunde der Scheiben-Schieß-Drill mit mir durch. Nun,  auch die Geiß brach sofort zusammen, kam dann aber nochmals auf die Vorderläufe und rutschte, kroch 3 m die Alpwiese runter. Nach 20 – 30 sek schlegeln trat sie dann auch in die ewigen Weidegründe über.

LM: Zu sterben dauert. Lies Wie stirbt Wild? und Wie schnell stribt Wild?

Der Treffer war in etwa am gleichen Ort wie bei dem Bock, nur etwas weiter hinten (Offensichtlich stand sie etwas spitzer als ich vermutete. Zweiter Fehler meinerseits).

LM: Spitze Winkel bei Wild genau zu erkennen ist schwierig bis unmöglich. Im Übrigen dauert es ein Weile, bis das Geschoß trifft. In der Zeit kan sich das Stück noch drehen.

Das Zwerchfell war zum Glück gerade noch unverletzt, aber die Lunge auch weniger beschädigt, was das langsamere Sterben verursachte.

Ich war mit meiner Leistung nicht zufrieden, war ich doch nicht in der Lage, beim Schuß das Wissen um die Überhöhung der Kugelbahn auf diese Schußentfernung auch umzusetzen. Die Geiß hätte schneller sterben können.

Nun, Ihr Geschoß bendete zum Glück zuverlässig, was ich nicht zufriedenstellend begonnen hatte.

LM: Wild braucht seine Zeit zu sterben.

Vielen Dank dafür.

LM: Gern.

Sobald ich meine Bilder runtergeladen habe, werde ich Ihnen noch ein oder zwei zustellen.

Freundliche Grüße, Christoph Kübler, Donnerstag, 10. September 2015 22:39

Vollkommenes Schußbild

S. g. Herr Möller!

die gelieferte Halskalibrier-und Setzmatrize für die .308 W (LM „Ein 308 Satz“) verwende ich zu meiner äußersten Zufriedenheit bereits. Ich fütterte die .308 W mit MJG 7611:

Vollkommenes Schußbild bis 300 m.

Danke.

Heinz Bischof, Dienstag, 29. September 2015 12:18

eben mal schnell dahin geschossen

Miß erst die Geschwindigkeit, rechne dann, schieße endlich auf die so ermittelte GEE ein!

Herr Möller,

die v0 konnte ich auf diesem 300-m-Schießstand nicht messen. Den Chrony aufzustellen fehlte Platz. Wenn ich das nächste Mal auf unserem 100-m-Vereinsstand, der im Freien liegt, sein werde, messe ich dann die v0 und liefer die Messergebnisse. Die Ladung hat ordentlich „Wumm“, aber noch sicher. Die eher harten CCI-Zündhütchen sind platt, aber der Rand noch nicht scharfkantig. Mehr lade ich nicht mehr rein.

LM: Kein Wunder, wenn die zu langsam sind! Lies Gasdruck (Merke: Ohne Dampf kein Leistung)

Die Flugbahn maß ich wie folgt:

Entfernung m   100  150  200   209  250  275  300
TPL cm          +4   +5   +3     0   -7  -12  -22

Vielen Dank für Ihre „Denkhilfe“. Ich weiß nun auch, worin mein Überlegungsfehler bestand: Gemäß der Quick Target  Schußtafel schoß ich auf nur 125 m +5 cm ein, . Das war „zu kurz“. Ab nun werde ich ich einfach wieder Fleck auf GEE (ich kann dort die Scheibe in 1m-Schritten von 50 bis 300m einstellen) einschießen. Nun (nach der Korrektur)  sieht man, wie die +5cm rel. lange gleich bleiben.

308 300 Meter Zielscheibe

Wie auch immer, meine Zielscheibe oben beweist, LM MJG schießen mit Sauer 202 spitzenmäßig (falls es dieses Beweise noch bedurfte). Eben beides "Made in Germany". Das Trefferbild oben habe ich das letzte Mal eben mal schnell dahin geschossen, 3er Gruppe 35 mm auf 300 m ohne mich besonders zu anzustrengen. Ich weiß, ich weiß, statistisch aussagekräftig sind nach Lampel und Seitz Trefferbilder erst ab mind. 5 Schüssen.

LM: Ertklassig! Sehr schön. Der Jäger schießt nur einmal - um zu treffen.

Heute erzielte ich ein ähnliches Ergebnis.

LM: Wenn man das einmal kann, dann kann man das immer wieder.

LG, Alwe, Dienstag, 6. Oktober 2015 17:30

katastrophal

Betreff: Erfahrungen mit Ihrer .308 Win

Sehr geehrter Herr Möller,

Ich habe von den 100 Patronen, die Sie mir schickten, ~ 60 Patronen auf der Drückjagd verschossen – Kaliber .308. Genutzt habe ich sie in den ersten Novemberwochen des Jahres 2014. Ich hatte zwar nach den ersten 20 Schüssen schon Bedenken, wollte aber auf Grund meiner Freundschaft zu mir bekannten Möller-Nutzern, die Ihre Geschosse in größeren Kalibern verwenden, noch abwarten, bevor ich mir ein Urteil bilde. Mithin ist das Kugelschießen auf Drückjagden anspruchsvoll – und absolute Tagesform.

Wieviel Stücke ich mit Ihrer Munition genau erlegt habe, kann ich im Nachhinein nicht mal mehr sicher sagen, da man ja oft keinen Schweiß findet. Umgefallen sind nur etwa die Hälfte der ~ 35 Stücke an Ort und Stelle.

LM: Lies Fluchtrecken.

Bei nachweislich 12 Stück ist das Wild mit Kammertreffern, Hochblattschüssen, oder Schüssen hinter das Blatt noch über 500 Meter weit gegangen. Bei Frischlingen meine ich, eine etwas bessere Wirkung festgestellt zu haben. Aber insbesondere Dam- Reh und Rotwild (~ 20 erlegte Stücke) haben meist überhaupt nicht gezeichnet, enorme Fluchten gemacht, die schändliche Krönung war ein Rotkalb, das mit gezirkeltem Blattschuß 700 Meter hinter dem Alttier her geflüchtet ist, um dann mitten im Bestand langsam zu krepieren. Ebenso furchtbar war ein Reh, ebenfalls mit gutem Blattschuß, das ich 400 Meter vom Anschuß entfernt, eine halbe Stunde nach Schußabgabe im Buchenaltholz fand, schwer atmend und mit dem Tode kämpfend.

Lies: Gute Zielwahl.

Erstere Aktion war besonders unangenehm, weil mich der argwöhnische Beständer bei der Mittagssuppe fragte, was ich denn für Munition verwenden würde. Ich war denn auch das erste und wohl letzte Mal auf seiner Jagd eingeladen, was zu verschmerzen ist, leid tun muß einem das verletzte Wild. Von den beschossenen 50 Stück sind sicher einge Stücke ohne Schweiß und ohne Schußzeichen verwundet abgegangen. Da bleibt einem nur das jämmerliche Gestammel gegenüber dem Nachsuchenführer. Ab Anfang Dezember 2014 habe ich aus tierschutzrechtlichen Gründen wieder auf Bleimunition gewechselt. Das Trefferverhältnis hat sich sofort verbessert.

Ich neige nicht zur Prahlerei – und bin sicher kein Scharfschütze. Aber in den letzten Jahren habe ich immer zwischen 60 und 100 Stück Schalenwild, vor allem auf Drückjagden, erlegt – mit keiner Munition war ich so unzufrieden wie mit Ihrer. Dies können Sie übrigens gern auf Ihrer Internetseite posten, ich weiß aber nicht, ob es Ihren Geschäftserfolg ankurbelt.

LM: Wohl kaum, aber vielleicht den notwendigen Erfahrungsaustausch. Seit November 2014 kamen so einige Bericht mit Bildern, aber keiner wie Ihrer (ohne Bilder). Warum kommt der erst jetzt?

Ich habe Ihrer Munition dann mitten in der Drückjagdsaison gewechselt.

LM: Mein eigene Erfahrungen sind ganz anders als Ihre Schilderung. Man kann meine eigenen bebilderten und teils gefilmten Jagdberichte mit meinem Geschoß seit 2002 fortlaufend über alle Erbfolgen auf meinem Netzplatz nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen, Lucas v. Bothmer, Mittwoch, 7. Oktober 2015 09:49

katastrophal oder doch nicht

Hallo Herr Möller,

mit großem Erstaunen las ich den Bericht zu der „mangelhaften“ Wirkung Ihrer .308. So wirklich glauben kann ich das Beschriebene nicht. Ich nutze seit Jahren Ihre Geschosse vornehmlich in der .308. Etliche Stücke von Fuchs über Muffel bis zur Sau habe ich in den Jahren mit der .308 erfolgreich erlegen dürfen. Alle Stücke fielen im Knall und lagen am Platz oder flüchteten bis 50 m weitestens. Ich hatte in den letzten vier Jahren nur drei mal nachzusuchen. Jedes mal lag der Grund wegen ungenügenden Treffersitzes an mir.

LM: Der Treffersitz macht den Unterschied!

Waidmannsheil, K.S.,  Mittwoch, 7. Oktober 2015 10:42

try another Gun!

Betreff: Katastrofal 308w

Hi Lutz!

I have been using your bullets copper and the different version of brass bullets. I can not agree to what the man tells. My experience is the opposite. Moose, white tail, wild boar, roe deer: All have fallen on the spot or after a few steps up to 50 m. Our mutual friend Kurt shot on a roe deer that Bella chased. There was blood and after 150 m Bella found the deer. Thanks to you splinter constuction Kurt got It. Hit was 2 cm in on the front chest and the splinters cut ateries.

I suggest the katastophal man try another Gun!

Skickat från min iPad / Svante Jonsson / KSJ Nordic, Gesendet: Mittwoch, 7. Oktober 2015 14:10

zu treffen ist unser Pflicht

zu "Katastrophal"

Hallo Herr Möller,

bezugnehmend auf das Schreiben des Herrn v. Bothmer, kann ich nur sagen

  1. Zu treffen ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit

  2. Gibt es über die Wirkungsweise Ihrer Geschosse nichts zu klagen (auch bei schlechten Treffern)!

  3. Muß man Böses vom Chefredakteur der „größten deutschen Jagdzeitung“ denken (in der auf mehreren Seiten die Werbung des „größten“ deutschen Munitions-Herstellers monatlich erscheint) und er (so ziemlich als einziger) die Wirkungsweise Ihres Geschosses so darstellt!

LM: Cui bono? Böse ist, der Böses denkt!

Lassen Sie sich bitte nicht beirren! Machen Sie weiter so! Ihre Geschosse funktionieren und sind absolut präzise! Mir kommt jedenfalls kein anderes Geschoß mehr in den Lauf!

Mit weidmännischen Grüßen aus der Schorfheide (und in der Hoffnung Herrn LvB einmal in Natur auf einer unserer großen Jagden zu begegnen, um Ihn vom Gegenteil zu überzeugen!)

Marko Stelter, Mittwoch, 7. Oktober 2015 14:19

Hoppla!

Betreff: Lutz Möller .308" Win. Munition, Seite 11, katastrophal

Hoppla!

Die Erfahrungen des Chefredakteurs des „Sauen“ Magazins, Herrn v. Bothmer decken sich wohl kaum mit den Erfahrungen, die der überwiegende Teil der anderen MJG-Nutzer gemacht hat.

Ich mag keinen Shitstorm lostreten, aber diese Erfahrungen erst so spät mitzuteilen, lassen sehr wohl zu Unschönes zu vermuten. Umso höher ist zu bewerten, daß Du die Nachricht Herrn von Bothmers sofort teilst.

LM: Mein Forum dient auch dem Erfahrungsaustausch - am liebsten mit Bildern, ohne sieht man so wenig.

Beste Grüße, Stefan Simm, Mittwoch, 7. Oktober 2015 14:35

Alles nur eine Prüfung?

Hallo Herr Möller!

gehen Sie mir bitte mit der Geschichte "katastrophal" nicht auf den Leim - es könnte sein, daß es sich dabei um eine Prüfung handelt, wie Sie sich verhalten.

Siehe Anhang mit dem Bild des Chefredakteurs des Magazins "Jäger"!

Allzeit guten Flug! Florian Seiberl,  Mittwoch, 7. Oktober 2015 15:47

Schämt euch

Betreff: Katastrophal

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin sehr enttäuscht darüber, daß die geschilderten Erfahrungen eines Waidgenossen (ganz gleich ob es sich dabei um den Redakteur des „Sauen“ Magazins handelt) in aller Öffentlichkeit als Test an Sie deklariert werden. Jene, die solche Behauptungen in ein öffentliches Forum, in dem jeder seine Erfahrungen (auch wenn diese vielleicht nicht der Masse entsprechen) preisgeben kann und soll, stellen, sollten schweigen und sich schämen.

Mit freundlichen Grüßen, Jasper Tramp, Mittwoch, 7. Oktober 2015 17:26

Eine Erfolgsgeschichte

Betreff: Zu Katastrophal und folgende Beiträge

Hallo Herr Möller,

ja, als ein Nutzer Ihrer Geschosse einger Kaliber wie 5,6 mm, 7 mm, 8 mm S und 8,5 mm frage ich mich wie die „Vorredner“ auch, was da los gewesen sei.

Ich erlegte und erlege mit Ihren Erzeugnissen, seien es Patronen oder seit einiger Zeit Geschosse, die ich selbst verlade, im Schnitt 30 Stück Schalenwild pro Jahr. Hinzu kommt das eine oder andere Stück Raubwild und Federwild. Belegbar habe ich mit Ihren MJGen bis jetzt 150 Stücke Rehwild und Schwarzwild geschossen, hauptsächlich beteiligt waren die Patronen 8x57IS und 7x57R, seltener 7x65R und 8,5x63.

Die Schußentfernungen betrugen dabei Werte zwischen 40 und (ganz selten) 160 m.

Die Trefferlage reichte dabei von „so wie sie sein sollte“ über Durchschuß der Wirbelsäule (einmalig) und Weichschüsse ( 3 mal ) bis zum Herzschuß (öfters). Wildbretentwertung war bis auf eine Ausnahme mehr als vernachlässigbar. Die Ausnahme war ein Stück SW, das ich erst am nächsten Tag fand. Nein, es war nicht verhitzt; der Weichschuß verursachte eine Sepsis, die das gesamte Stück genussuntauglich werden ließ.

Nachsuchen mußte ich mit Hund drei mal, alles andere waren, wenn nötig, Totsuchen, die ich aufgrund der Pirschzeichen selbst zum erfolgreichen Ende brachte.

Fluchtstrecken gingen dabei von 0 m bis zu 150 m mit sauberem Kammerschuß in einen Maisschlag.

Kurzum, ihre Geschosse, seien sie nun als Patronen gekauft oder selbst gestopft, stellen für mich eine Erfolgsgeschichte dar. Solange sie erhältlich sind, gedenke ich sie zu verwenden.

Ein kleiner Wermutstropfen gibt es allerdings: Auch ich habe Probleme, daß „göttliche“ ( Sie erinnern sich ? ) 5605 in der 22 Hornet zu stabilisieren: Der Hornetlauf meines BD 880 erzeugt „Schiffchen“. Ich habe allerdings bisher keine Zeit gehabt, Ihnen darüber ausführlich zu schreiben. Wir können uns aber auch gerne fernmündlich darüber unterhalten.

LM: Ich werde die Empfehlung für die Hornet streichen müssen.

Mit Waidmanns Heil, Ch. Fritsche, Mittwoch, 7. Oktober 2015 20:57

Besser kann es nicht werden

Betreff: katastrophal und folgende Beiträge

Hallo Herr Möller,

Im Nachgang zu meiner gestrigen Mail sende ich Ihnen zum Einfügen in meinen Beitrag folgendes Bild, das ich gestern nicht auf Anhieb fand.
 
7x65R MJG Frischling 2015

Schadensfläche auf Wintersaat letztes Jahr; eine kleine Rotte von 5 Stück zeigte deutlich, daß sie brechen können.

Entfernung 60 m, Waffe: BD 880, Patrone 7x65R mit LM 7005 vor Rottweil R902 entsprechend ihrer Ladeempfehlung. Fluchtstrecke 0 m, das Bild zeigt den Anschuß, Schweiß in großer Menge aus dem Gebrech verteilt. Besser kann es nicht werden und dieser hier gezeigte Anschuß steht stellvertretend für viele andere.

Ich wage einfach mal die kühne Behauptung, daß hier versucht wird zu provozieren und uns aus der Reserve zu locken. Nun, das ist wohl gelungen, aber meiner Meinung nach hätte der Kollege das Ziel auch anders erreichen können.

Mit Waidmanns Heil, Ch. Fritsche, Donnerstag, 8. Oktober 2015 22:46

Meine Meinung

Meine Meinung zu katastrophal

Hallo Herr Möller,

vor ~ 20 Jahren versuchte ich im Kaliber .30-06 verschiedene Geschosse. Schließlich blieb ich beim Norma Vulkan hängen. Vor drei Jahren wechselte ich dann auf 8x57 IS und .223 Rem. Seitdem schieße seitdem ausschließlich Ihre MJG.

Den Beitrag von Dr. Lucas v. Bothmer finde ich seltsam! Als Leser der Zeitschriften „Jäger“ und „Sauen“ hatt ich bisher ein völlig anderes Bild von ihm.

Meine Erfahrungen mit Ihrem MJG auf Raubwild, Rehwild, Damwild und Sauen aus beiden Kalibern sind völlig andere! Beispiel: 15 kg Frischling (Ausschußseite) aus der 8x57 IS mit MJG auf gelaserte 118 Meter vom Ansitz.

Frischling

Und zwar sowohl vom Ansitz, auf der Pirsch oder auf flüchtiges Wild! Kammertreffer ergaben immer deutliche Pirschzeichen. Das beschossene Wild fiel bei diesen Treffern immer entweder im Feuer oder lag nach höchstens 20 - 30 Fluchten. Der Treffer entscheidet! Ich sehe  keinen Grund zurück zum Teilmantelgeschoß zu wechseln!

Warum kommt also ein solcher Bericht nach einem Jahr?

LM: Seltsam. Kein offenkundiger Grund wäre zu erkennen.

Weidmanns Heil, Bernd Staschke, Mittwoch, 7. Oktober 2015 22:52

Vornehme Bestechung

Betreff: Beitrag des Herrn Dr. von Bothmer zu Geschosswirkungen

Sehr geehrter Herr Möller,

als Erstes darf man sagen, die Ausführungen des Herrn Dr. von Bothmer sind sehr unbestimmt = vage gehalten, da er jeglichen Beweis für die aufgestellten Behauptungen (z.B. Bilder) schuldig bleibt! Von Jemandem, der vorgibt, jährlich mehr als 50 Stück Schalenwild auf (Drück-)Jagden erlegt zu haben, kann und darf man erwarten, darüber zeitnah zu berichten (erst recht als Redakteur einer „Fachzeitung“) – wenn überhaupt – über die beschossenen Wildarten, deren Stärke, Schußentfernungen, geschätzte Geschwindigkeit des flüchtig beschossenen Wildes und dessen Fluchtrichtung, so wie die durch Bilder belegten Treffersitze und Wirkungen, statt aus einer mehr oder minder deutlichen „Erinnerung“ Ungereimtes von sich zu geben!

Die vielfältigen Erlegungsberichte Ihrer zahlreichen Kunden im In- und Ausland sprechen da eine ganz andere, sehr deutliche und zustimmende Sprache, die mit meinen eigenen Erfahrungen völlig übereinstimmt!

Zweitens sollte man wissen, alle jene Blätter der „jagdlichen Regenbogenpresse“ leben von den großformatigen und andauernden Anzeigen der Waffen-, Munitions- und Ausrüstungsindustrie: Die Zahl der jährlichen Abonnements samt der im freien Verkauf (Bahnhofskiosk) veräußerten Exemplare decken bei Weitem nicht die Kosten für diese monatlichen Hochglanz – Ausgaben.

Da kann ich mich nur sehr schwer des Verdachtes erwehren, man habe (wer auch immer aus dem Kreis der Interessierten) Herrn Dr. von Bothmer oder seinem Verleger irgendein „Honorar“ – gleich welcher Art, geleistet

„Jagd ist eine der vornehmsten Arten der Bestechung“ 

Die Antwort auf die berechtigte Frage „Wem nützt das?“ wird uns Herr Dr. von Bothmer schuldig bleiben, sonst müßte er ja „die Hosen runterlassen“!

LM: Alles nur ein Prüfung?

Mit freundlichen Grüßen und einem Waidmannsheil all‘ den besserwissenden Jägern, Ihr Wolfgang Louen, Freitag, 9. Oktober 2015 09:29

Editorial Jäger Nr. 12 Dezember

Herr Dr. von Bothmer,

war dieses Editorial eine Auftragsarbeit oder haben Sie das Buch von Herrn Wohlleben tatsächlich selbst gelesen, sich die Fakten, pro´s und contra´s erarbeitet und daraus dieses Fazit gezogen, das Sie so polemisch, verächtlichmachend und herabwürdigend der jagdlichen Leserschaft kundtun müssen?

Hier lassen Sie sich pseudointelektuell über einen gestandenen, studierten und erfahrenen Forstmann aus, der die forstbiologischen Zusammenhänge in seinem Revier vermutlich besser kennt als manch ein Redakteur die Jäger-Prüfungsfragen.

Beim Lesen dieser Aneinanderreihung von Phrasen stellt sich unwillkürlich die Frage nach dem "wem nützt es" und die beantworten Sie selbst: es ist die Riesenkelle ideologischer Verblendung und der mehr als gehäufte Teelöffel finanziellen Kalküls, der die Werbekunden Ihrer "Apothekenrundschau der Jagdindustrie" bei der Stange halten soll!

Streichen Sie mich von der Empfängerliste Ihres Werbeblattes, entschuldigen Sie sich bei Herrn Wohlleben und denken Sie immer daran: „Jagd ist die eleganteste Form der Bestechung“.

Jens Clasen.

PS: Nicht so gelungener Lobbyismus war übrigens auch Ihr Erfahrungsbericht zur Lutz Möller Munition, katastrophal der sofort durchschaut wurde und Ihnen viel Waidmannsheil einbrachte, Sie brauchen es ganz offensichtlich!

Betreff: Editorial des Dr. von Bothmer in "Der Jäger", Dezember 2015

Guten Tag Herr Möller, liebe Besucher des „Netzplatzes“, liebe Jäger und Naturschützer,

das o.e. Editorial des Herrn Dr. von Bothmer fordert massiven Widerspruch heraus: Wie man sich als promovierter (Politik-) Wissenschaftler so polemisch gegen den Kollegen Peter Wohlleben – den Buchautoren und Gemeindeförster in Hümmel in der Eifel - verbreiten kann, ist nur durch krasse Unkenntnis der Person, geschweige denn der Örtlichkeit und des berechtigten Anliegens von P.W. erklärbar. Zunächst dazu ein paar Tatsachen, denn nichts ist ja verblüffender als die Wirklichkeit:

  1. Die von Herrn Dr. von Bothmer so heftig angegriffene Baumart Buche gilt seit Jahrhunderten, solange es eine nachhaltige Forstwirtschaft (seit mehr als 300 Jahren in Mitteleuropa) gibt, die für die großflächige Erhaltung des naturnächsten Ökosystems Wald gesorgt hat und weiterhin sorgen wird, gilt ebenso lange als „Mutter des Waldes“!

  2. Diesen Ruf hat sie sich unter Fachleuten erworben, weil sie die eigene natürliche Verjüngung in einer Weise ausbringt und durch ihre hohe Schattenerträgnis pflegt, wie keine andere heimische Baumart!

  3. Die naturnahen Buchenwaldgesellschaften in ganz Mitteleuropa gelten geobotanisch als Rarität und weltweit als das Buchenoptimum; nach den Eiszeiten hat sie sich wieder rasch und flächendeckend etabliert und damit die Lebensvoraussetzungen für zahlreiche andere (Edel-) Laubbaumarten geschaffen, so daß wir heute artenreiche Buchenwälder als unseren Lebens-, Wirtschafts- und Erlebnisraum nachhaltig nutzen können!

  4. Aus Naturwaldforschungen neuesten Datums wissen wir mittlerweile, daß Bäume über ihre Wurzeln, die sich im Erdboden vielfältigst begegnen und gegenseitig beeinflussen, daß es „Verbindungen“ zwischen den Bäumen eines Waldortes geben muß, über deren Vielfalt und Auswirkungen unsere derzeitigen Erkenntnisse erst am Anfang stehen. Von daher ist die Unterstellung Dr. von Bothmers, P.W. betreibe einen Mix aus Esoterik und Schwachsinn eine Ungeheuerlichkeit! Peter Wohlleben ist ein Vordenker, auch ein „Querdenker“, aber kein Spinner!

  5. Unter Anderem hat P.W. recht mit seiner massiven Forderung nach bodenschonenden Wirtschafts- und Befahrungsmethoden (Einsatz von Pferden zum bodenschonenden Bringen von Holz aus den Beständen!) der Waldböden: durch zur Unzeit (i. W. durchnässte Böden) und mit tonnenschweren Maschinen befahrene Waldböden werden nicht allein an der Oberfläche, sondern bis tief in den Wurzelraum verdichtet, was das Luftvolumen aus dem Boden preßt, und die Wurzeln selbst schwerstens schädigt, und es braucht u. A. nach neuesten Erkenntnissen der Universität Trier (Fachbereich Geowissenschaften) aller Voraussicht nach mindestens Jahrzehnte, wohl eher Jahrhunderte, bis sich auf diesen tiefgleisigen Befahrungslinien wieder ein naturnaher Bodenzustand entwickelt hat!

  6. Mal ganz absehen möchte ich mal von der unbestrittenen Tatsache, daß solche Fahrspuren im Gelände zu einem verstärkten Oberflächenabfluß von Niederschlagwasser und damit zu Hochwasserwellen ungeahnten Ausmaßes in den Bächen und Flüssen führen! Der Waldboden wird durch solche Befahrungen einer seiner fundamentalen Fähigkeiten beraubt, nämlich, das Wasser aufzunehmen und zu speichern und uns Menschen wieder durch gemäßigten, aber stetigen Abfluss als unabdingbares Lebensmittel zur Verfügung zu stellen!

  7. Schließlich weiß ich aus meiner Jahrzehnte währenden Erfahrung als s . g. Forsteinrichter (Aufgabe: großräumige Waldinventuren, naturales Controlling und mittelfristige Planungen), daß (zumindest gegendweise) überhegte Schalenwildbestände die natürliche Fähigkeit des Waldes, sich selbst zu verjüngen, also die folgende Waldgeneration „eigenhändig“ zu schaffen, zumindest erschweren, wenn nicht gar unterlaufen, oder, schlimmer noch, sie zu unterbinden! Das verursacht immense Kosten der künstlichen Verjüngung (Pflanzung von Jungbäumen), die zu Lasten der Waldeigentümer – auch des Steuerzahlers - gehen, allein um den Wald mit seiner natürlichen Artenvielfalt als solchen zu erhalten!

  8. Wenn nun Peter Wohlleben solche – dem Fachmann offensichtliche – Mängel anprangert, dann sollten wir alle ihm dankbar sein, daß er (noch) rechtzeitig den Finger mahnend erhebt, anstatt ihn mit unqualifizierter Polemik und Häme zu übergießen.

So, wie Herr Dr. von Bothmer über einen engagierten, fähigen und verdienten Forstmann in einem vieltausendfach gelesenen Blatt der „jagdlichen Regenbogenpresse“ herfällt, so qualifiziert er sich abschließend! Schade um das Papier (aus Holz), die Druckerschwärze und die Folgekosten, die vergeudet wurden, ein solches Pamphlet herzustellen und auch noch zu verbreiten!

Mit freundlichem Gruß, Wolfgang Louen, Norheim, Donnerstag, 26. November 2015 10:52

Danke! Das mußte mal gesagt werden.

Im Übrigen gehen Bäume über ihre Wurzeln im Boden Verbindungen mit Pilzen, genauer Durchdringungen, ein, um wechelseitig Nährstoffe gegen Mineralstoffe zu beiderseitigem Nutzen (Symbiose) auszutauschen. Solche Pilzmycelien könne quadratkilometergroß werden. Sie stellen Fernverbindungen zwischen Bäumen dar. Das muß man wissen und berücksichtigen, wenn man sich über Wald äußert! Wald lebt als Gemeinschaft sehr verschiedener Lebewesen, die alle voneinader abhängen, sowhol im Boden als auch in der Luft! Die Verbindungen durch Bodenverdichtung zu behindern oder gar zu kappen, behindert und schädigt den Wald. Das sollte, wenn unabdingbar, tunlichst nur schwach und selten geschehen.

Buchen for dem Fitzroy

Buchen beim Fitzroy in Patagonien. Klicke auf das Bild um es größer zu sehen

Im polarnahen, kalten Patagonien ist ebenso eine Buche, der Baum, der als erster die nacheiszeitlichen kalten Gebiete eroberte. Zum Segen aller!

Lutz Möller, Donnerstag, der 26. November 2015 

Der Aufstieg ist nicht zu verhindern

Der Aufstieg ist nicht zu verhindern

Zufrieden

Hallo Herr Möller,

vor einiger Zeit ewarb ich 308 MJG Munition und bin recht zufrieden.

Meine Ergebnisse Rehwild in der Blattzeit:

  1. Ein Bock tief knapp vor Leber, lag 50 m von Anschuß, kein Willdpret verloren, kein Blutschwamm

  2. Ein Bock mittig hinter Blatt, im Feuer, Blutschwamm bis unter beide Blätter, wenig Wildbret verloren

  3. Ein Bock Hochblatt knapp unter Wirbelsäule im Feuer kaum Wildbret verloren.

  4. Ein Keiler 85 kg, hoch hinter Blätter im Feuer kein Wildbret verloren.

  5. Ein Keiler 105 kg mittig hinter Blatt, kein Schweiß lag nach 20 m kein Wildbret verloren.

Die Ausschüsse waren bis 2 Euro groß.

Nun zur Bestellung. Ich brauche 50 Schuß 9,3 x 62 für Namibia. 100 Geschosse 308. Mein Wiederlader möchte die Ballistikdaten für die 308, vor allem welche Zündhütchen.

WMH, Edmund Fischer, Dienstag, 3. November 2015 13:12

Neue 7611 aus der 308

Hallo Lutz,

hier ein Bild von meiner letzten Beute.

308 7627 Kalb

Rotwildkalb auf knapp 100 m weit vor dem Hund bergauf mit der neuen .308 . Es kam mit Alttier im offenen Wald. Die Baumlücken waren nicht sehr breit. Ich zog lange mit, bevor ich fliegen ließ. Der Treffer lag 4 Finger hinter der Stelle, die ich eigentlich im Auge hatte. Es lag nach 5 Schritt mit schaumigen Schweiß am Äser. Die Leber war durch grobe Splitter teilweise perforiert. Mit der Wirkung deiner neuen Geschoßkonstruktion (7627) für die .308 bin ich sehr zufrieden. Trotz des Treffers ging kein Wildpret verloren.

Schmalzmann

Dachs

Waschbär

Waschbär

Gruß Uller, Donnerstag, 12. November 2015 09:24

Schön enge Streukreise

Moin Herr Möller,

ich habe Ihre 308 Muni bekommen und wie berichtet tolle enge Streukreise < 15mm Ich bräuchte solche in 22-250 und .243 Aber als fertige Muni. Ich bin kein Wiederlader.

LM: Kriegen wir hin.

Danke, Dienstag, 17. November 2015 09:33

.308" Munition | .308" I | .308" II | .308" III | .308" IV | .308" V | .308" VI | .308" VII | .308" VIII | .308" IX | .308 X