Lutz Möller 6,5x65 Munition

Ein gewerblicher Wiederlader fertigt 6,5x65 Munition. Ich aber nicht.

6509

6509 MJG | 27 mm Länge | 5,8 g Masse | BC 0,4 | 1 g Splitter | 11 mm Setztiefe

6,5x65 Patrone aus 65 cm Lauf, GEE 238 m; ± 5 cm Reichweite 275 m

Masse [g] Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
3,72 101,1 4.116 782 99,73 1.097 empfohlen
3,85 100,3 4.100 793 96,46 1.088  
3,23 96,0 4.111 728 100,0 1.080 empfohlen
Flugbahn
0 50 100 150 200 250 300
1.097 1.053 1011 971 932 894 857
-4,5 +0,9 +4,2 +5,0 +3,2 -1,4 -9,0
Leistungen
            > 50
            > 10

Im Berg-und-Tal-Stutzen

Hallo Herr Möller,

mit LM Munition für meinen Bergstutzen bin ich bis dato sehr zufrieden:

1. Bock 6,5x65 Blattschuß, keine Flucht geringer Ausschuß, kein Hämatom

1. Überläufer 9,3 x 74 Blattschuß, keine Flucht, geringer Ausschuß, kein Hämatom

2. Bock 6,5x65 Blattschuß, keine Flucht, geringer Ausschuß, kein Hämatom. So weit, so sehr gut!

3. Bock 6,5x65 Leberschuß, s. u. geringer Ausschuß, kein Hämatom. Der Schuß war – stehend freihändig – überhaupt nicht optimal. Dennoch fiel das Stück im Knall, machte sich aber nach 2 Minuten wieder auf, um dann nach 80 Metern endgültig das letzte Wundbett zu suchen; am Anschuß war nicht viel, aber genug Schweiß für meinen Drahthaar.

4. Bock 9,3 x 74 Schrägschuß, s. u. Ausschuß. 60 mm, Hämatom in Bierdeckelgröße. Der Bock stand leider schräg, diesmal sitzend freihändig, Einschuß links Leber, Ausschuß rechts Blatt, das Herz war nicht getroffen, aber Leber und Lunge, Flucht 60 Meter hangabwärts, viel Schweiß am Anschuß und auch bis zum Schluß, Nachsuche war ohne Hund möglich)

Konsequenz: Der Blattschuß hatte bis dato ein 100 % Ergebnis – besser geht’s nicht! Bei dem Schrägschuß und auch bei dem Weichschuß war das Ergebnis auch nicht schlechter als sonst bei einem schlechten Schuß.

Waidmannsheil, Thomas V., Montag, 25. Juni 2007

Krummer Bock

Werter Herr Möller,

nach längerer Zeit möchte ich bei Ihnen die neuen Lutz Möller MJG mit Plastikspitze bestellen, 200 Stck. im Kaliber 6,5 ( x 65 ) . Meinen diesjährigen MJG-Bock sehen Sie auf beiliegendem Foto.

Krummer Bock

Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil, H.-D. Wowries, Mittwoch, 1. August 2007 12:50

Spitze mit Spucke

Hallo Herr Möller,

die 6,5 mm MJG sind heile angekommen, vielen Dank. Über das Setzen der Plastespitze wird ja viel diskutiert, mit Spucke und etwas Kraftaufwand klappt es mit einer Drehbewegung auch von Hand ganz gut, wenn man nicht gerade zig Stück auf einmal herstellt. Ein Luftspalt ist so gut wie nicht zu erkennen. Können Sie für das Geschoß Quickload-Daten angeben?

LM: Ja, sieh hier

Mit den Zahlen auf Ihrer Internetseite kann ich nicht viel anfangen. Nach Schießen einer Ladungsleiter melde ich mich wieder bei Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen, H. - D. Wowries, Dienstag, 7. August 2007 14:04

Saubere Wiese

Hallo Herr Möller,

hier die Arbeit des spitzen 6,5 mm MJG in einer Viertelstunde.

Entfernung um die 100 m, alle Füchse fielen und lagen bei gut hörbarem Kugelschlag im Knall.

Es grüßt H. - D. Wowries, Donnerstag, 16. August 2007 13:48

6,5 mm KJG Wirkungstreffer

Hallo Herr Möller!

Am Mittwochabend leistete das 6,5 mm Lutz Möller KJG mal wieder beste Dienste:

Zu dritt saßen wir am Mais, um die Sauen davon abzuhalten noch mehr Schaden anzurichten. Punkt ½ zehn stand ein Überläufer auf 35 Meter direkt vor Henryks Ansitzleiter! Ohne irgenDein Geräusch zu verursachen war er etwa die gleiche Entfernung aus dem Siepen herausgezogen! Aber jetzt stellte er die Teller ab – den Pürzel in die Höhe und verschwand wie gekommen.

Henryks Handy lies mich der anderen Seite des Siepen’s aufmerksam werden! Es vergingen Sekunden – nein – Minuten – da tauchte der Überläufer aus der Versenkung auf um 20 Meter Wiese zu durcheilen in den sicheren Wald. Auf 90 Meter Entfernung war er für einen sicheren Schuß zu schnell – aber was bei Sauen selten klappt, sollte diesmal funktionieren: ein kurzer Piff und er verharrte kurz um den Schuß zu erhalten – fiel im Knall – stand auf und drehte sich um 180 Grad flüchtend – 2. Schuß – Kugelschlag – Sau flüchtet Richtung Siepen und trifft nicht das Loch im Zaun und verendet davor!

Überläufer

Überläuferwaffen + 6,5 mm KJG Rest

Schußwirkung: Der 62 kg schwere Überläufer erhielt die erste Kugel (6,5x65) weich, diese zerstörte Leber, Lunge, durchschlug den Vorderlauf und blieb unter der gegenüberliegenden Schwarte stecken. Die Sau fiel im Knall, kam jedoch wieder hoch. Die zweite Kugel saß mittig, durchschlug das Gescheide und den rechten Hinterlauf im Kniegelenk. Fluchtstrecke 15 Meter! Der zweite Schuß war nicht mehr notwendig! Aber solange das Wild noch flüchtet, wird hier nachgeschossen!

Mit freundlichen Grüßen, Martin Noisten Montag, 3. September 2007 21:35

Ladung„grün“

Sehr geehrter Herr Möller,

wenn auch reichlich verspätet und zudem auch noch unvollständig sende ich Ihnen die versprocheneAnschußscheibe.

6,5x65 KJG MunitionAnschußscheibe

Der 1. Schuß war ohne Verstellung mit den gelieferten Patronen 6,5x65 RWS. Da der Schießstand geschlossen wurde, blieb mir nur kurz Gelegenheit „Ihre“ grüne Lackierung (2. und 3. Schuß) zu versuchen. Gern hätte ich den Versuch weitergeführt, aber das war leider nicht möglich. Da ich ohnehin nochmal zum Schießstand muß, um meine schwarze Kappe einzuschießen, ist es kein Problem den Versuch fortzuführen. Lassen Sie es mich bitte wissen.

Für die rechtzeitige Anlieferung der 9,3x62 ganz herzlichen Dank. Ich hoffe, Ihnen über das MV-Wochenende nicht nur berichten zu können, sondern auch reichlich Fotomaterial zu liefern.

In diesem Sinne bis hinne und mit Waidmannsheil, Ihr, H.-B. Stoelben, Dienstag, 30. Oktober 2007 11:07

6,5 mm Zielscheibe

Hallo Herr Möller,

beiliegend das letzte 6,5x65 fünf Schuß KJG Trefferbild.

Fünf Schuß Streukreis 16 mm Ø. Ich glaube damit kann man jagen gehen.

Noch ein Tipp zur Montage der Plastespitzen: Zwischen Spitze und Finger feines Sandpapier legen. Dann rutscht die Plastespitze nicht mehr und man braucht sehr viel weniger Kraft. Schaft der Spitze mit Spucke oder Spülmittel benetzen.

Mit freundlichen Grüßen, H.-D.Wowries, Montag, 19. November 2007 08:54

Tag Herr Wowries,

danke für Ihre Meldung!

Haben Sie den ersten Schuß als Öl- oder Setzschuß aus der sauberen Waffe geschossen? Nach dem Entkupfern muß der Lauf erst mindesten einmal mit einem Schuß in den Sand eingeschmaucht werden. Dann werden je nach Patron 20 - 40 Schuß durchgehend ohne zu reinigen geschossen. Erst dann heißt es wieder Rohr frei. Der erste Schuß nach dem Reinigen liegt von den Folgetreffern meist etwas ab, weil der Lauf dem Geschoß noch keine gleichmäßig verschmauchte Oberfläche bietet. Ihr Ergebnis ist gut. Die Geschosse könnten das an sich noch etwas besser, siehe 6,5x63 aus der Vore LBW, aber jagen können Sie damit allemal.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Hülsen

Hallo Lutz,

Mein 6,5x65 Lauf für R93 in dicker Ausführung (19 mm an Mündung) mit Gewinde und 65 cm Länge ist endlich da. Blaser läßt sich immer etwas Zeit ( 4 Monate). Meine ersten Schüsse zum Glattschießen des Laufes habe ich mit Werksmunition abgegeben und nach einer Reinigungsprozedur konnte es los gehen. Es wurden drei Ladungen mit Lutz Möller MJG geschossen ( siehe Anlage).

Erstlingswerk: 6,5x65 MJG Munition aus R93 mit 1,7 cm Streukreis

Die Präzision war gut ( 1,7 cm). Allerdings zeigten sich deutliche Druckzeichen am Hülsenboden. Bei einer flog sogar das Zündhütchen; alle Anderen waren platt.

Verschieden abgefeuerte 6,5x65 Hülsen mit Masseangaben

Ich werde noch weitere Ladungen prüfen und Dir dann berichten. Die muß doch auch Loch in Loch passen ;-)))

LM: Das will ich wohl meinen. Aber das gleich zu Anfang zu erhoffen wäre wohl zu vermessen. Gruß Lutz

Gruß Klaus, Samstag, 29. März 2008 16:18

Lauflänge und Rückschlag

6,5x57 oder doch 6,5x65

Hallo Herr Möller!

Bereits telefonisch hatte ich Ihnen schon mitgeteilt, ich habe meine R93 verkauft habe. Ich habe mich für die Mauser M03 mit Kunstoffschaft entschieden. Die gefällt meiner Frau zwar nicht so, doch damit muß ich halt leben.

LM: Wohl eher ihre Frau, oder?

Nun meine Frage: Ich überlege statt der 6,5x57 doch zu 6,5x65 zu wechseln, da mein Büchsenmacher die Waffe kurzfristiger besorgen kann. Auf den Lauf im Kaliber 6,5x57 muß ich noch 2 Monate warten. Die Mauser-Lauflänge ist dabei 60 cm. Ist das soweit in Ordnung?

LM: Für die kürzere 6,5x57 langen 60 cm Lauf. Für die größere 6,5x65 benötigen Sie aber einen 65 cm langen Lauf!

Ich fragen deshalb, da Sie auf Ihrer Seite oft von 65 cm ausgehen.

Weiterhin wird meine Frau auch mal mit der Waffe schießen wollen. Ich kann Ihr aber keinen Vergleich zum Rückschlag geben. Kann halt nur aus der Praxis sagen, die 6,5x57 läßt sehr angenehm schießen. Wie sieht es denn bei der 6,5x65 mit 60 cm Lauflänge aus?

LM: Unangenehm, weil der Lauf dafür zu kurz ist und die daher an der Mündung noch hochgespannten Gase zu sehr schieben! Abhilfe würde aber eine hdp-Bremse schaffen.

Ist das Rückschlagverhalten wie bei .30-06 oder 7x64 mit Bleigeschossen?

LM: Das kann man ohne nähere Einzeheleiten nicht sagen! Wied denn?

Die Mauser M03 hat dabei schon ein sehr Höhes Eigengewicht (3,8 kg). Bestimmt haben Sie dazu praktische Vergleiche und Erfahrungen.

M. Toonen, Mittwoch, 9. April 2008 11:20

Australienreise und mehr

Hallo Lutz,

schön das du wieder in im Lande bist. Sicher ist nicht nach Jedermanns Geschmack ein Blutbad unter den Tieren anzurichten. Ein Lebewesens zu töten sollte nur aus gutem Grund erfolgen. Den hattet ihr ja wohl in Australien. Weidmannsheil!

LM: Danke Klaus!

Viele vergessen auch Maßnahmen auf deutschem Boden wie Baubegasung oder Nesterausschießen. Das wurde im Denken an Wildhege und Seuchenbekämpfung bis vor kurzer Zeit noch als notwendig erachtet. Deine Erkenntnisse aus dieser Reise werden sicher wieder in Deine Erzeugnisse einfließen und zum Nutzen vieler beitragen. Nicht zuletzt dem sicheren und schnellen töten des Wildes. Das sind wir ihm auch schuldig.

LM: Wenn wir Tiere töten, sollen wir unnötiges Leiden vermeiden, das heißt möglichst schnell und sicher zu töten. Das erfordert Wildkenntnis, angemessene Zielwahl, hinreichende Schießfertigkeit und ein geeignetes Geschoß. Daran arbeit ich.

Wie wurde das Fleisch eigentlich verwertet? In einem Beitrag las ich nur einmal, Eselsfleisch solle sehr gut schmecken! Wie schmeckt Wasserbüffel?

LM: Ähnlich wie Rind oder Bison. Wasserbüffel sind sehr saubere Tiere und als Dickhäuter nicht von Zecken befallen, daher glaube ich, sind es auch sehr gesund Tiere. Jedenfalls sahen alle, die wir sahen, wohl an die 250 Stück uin den10 Tagen prächtig aus, große wie kleine. ich werde zu Büffeljagd Australien 2008 noch weitere Bilder veröffentlichen.

Blaser schafft Wunder

Bei mir hat sich auch einiges getan. Zum einen habe ich meinen 6,5x65-Lauf noch mal zu Blaser geschickt und ihn auch schon zurückbekommen. Natürlich sandte mir Blaser den Lauf zurück „ohne etwas getan zu haben, da der ja einwandfrei schieße“☻! Ich habe ihn dann auch geprüft und konnte Blaser nur zustimmen. Nun schießt er wie ich mir das vorstelle.

R93 Schußbild vom Anschußtisch vorn und Hinten aufgelegt auf 100 m

Zwischen den Schüssen habe ich immer 7 min. Pause gemacht aber nicht gereinigt.

Wenn die immer nichts machen und solche Ergebnisse erzielen ist das ein WUNDERbares Unternehmen. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden.

LM: Sehr Schön Schußbilder, Klaus. Da sieht man mal wieder „ Der Steuermann ist wichtiger als das Schiff!“ Bei 8 mm Außenrand (Lutz Möller MJG) und 6,71 mm Kaliber sind das 1,3 mm Streuung, bei RWS 2,3 mm („Fast doppelt so schlecht“, könnte ich sagen, wenn das nicht so gut wäre. Dazu fällt mir wieder die Kupferfliege ein. Die Lutz Möller MJG schießen auf den Punkt, wenn man die Waffe nur ruhig ins Ziel richtet.

Hast du übrigens gesehen, die erfolgreichen Schweden (mindestens zwei Mann) schießen auch R93; sind eben auch schlaue Leute ☻!

LM: Mein Freund Svante, von den Goldschweden der Graubart mit der Fahne, schießt das „ grüne Ungeheuer“ :

Green Monster

Green Monster

Das grüne Ungeheuer (/ Sako) mit Lederbezug und Phantasierückstoßbremse. Alles uralt. In seiner Hand für ihn das Beste!

7 Jahre alter „Überläufer“

Unsere diesjährige Ernte brachte einige Schweinchen zur Strecke und mein Beitrag konnte ich mit der 9,3x62 mit KJG leisten.

Dabei habe ich einen Hegeabschuß getätigt, den ich bestimmt nicht vergessen werde. Am Ende eines Rapsfeldes kam ein sich komisch bewegender Überläufer raus. Ich dachte er ist angeschweißt und schickte ihn auf 80 m in die ewigen Jagdgründe. Es war der letzte Steifen Raps und so konnte ich ihn mir gleich anschauen. Aber die Waffen paßten nicht zum Erscheinungsbild des Stücks.

Keilerwaffen am Haupt

Keilerwaffen auf Stuhl

Keilerwaffen gemessen

Beim Aufbrechen wurde mir klar, der Bursche mußte schon mal Berührung mit einem Wagen oder einem Jäger gehabt haben . Die eine Keule war nicht mal die Hälfte der anderen stark und ein Knochen war nicht mehr zusammen gewachsen.

Keule mit Verwachsungen

LM: Mir hat beim Brackieren mal ein Schwarzwildbracke mal einen Überläufer vor die Büchse getrieben, der einen Beckenbruch hatte, fällt mir dabei ein. Lies Auf Sauen # Heide mit Schwarzwildbracke!

Trotzdem waren die Schalen nicht übermäßig ausgewachsen. Die Waffen ließen mich aber erst mal auf den Arsch setzen. Es sind die stärksten Keilerwaffen, die ich je erbeutete. Nach dem mein Pächter sie entfernt hatte und für mich aufsetzte (er bot mir das an, weil er näher an der Wildkammer wohnt und so was im Gegensatz zu mir gern macht) wurde auch er überascht. Das Gewicht des etwa 7 Jahre alten „ Überläufers“ betrug nur 72 kg. Kann mir Jemand etwas zu der ungefähren Bewertung laut Bild sagen? Davon habe ich nicht so viel Ahnung.

Im Laufe dieses Sommers habe ich schmerzhaft erfahren, die Lutz Möller Geschosse sind beim Ansitz am Feld eigentlich unverzichtbar. Mehrere Stücke konnte ich nicht beschießen weil das schnelle, weiche RWS-KS-Geschoß kein Hindernis in der Flugbahn verträgt. Es reagiert sogar hysterisch auf Halme und Sträucher.

LM: Siehe dagegen Hindernisse und Zweige und Holz!

Das habe ich bei einem Schweinchen bitter erfahren müssen. Ohne Hund wäre es nicht zur Strecke gekommen. Bei solchen Aktionen spürt man das Leid der Kreatur fast körperlich. Zum Glück habe ich noch 20 Patronen von Herrn Liebich geladen bis mein Pulver ( Norma MRP bzw. MRP2) geliefert wird.

LM: Klaus, für die 6,5x65 mit dem MJG ist das aber zu langsam! Ich empfehle dafür Rottweil R 903 (Norma 203B geht genauso gut). Wirf mal einen vergleichenden Blick auf die Pulverlebhaftigkeiten, oder reden wir hier etwa von der 6,5x68? Dann nämlich würde das schon passen. Nicht das da ein Fehler eingebaut wird!

Gruß Klaus, Donnerstag, 14. August 2008 14:31

Glückwunsch zur bestandenen Jägerprüfung

Uli und Karl

Karl und Uli bestanden soeben Ihre Jägerprüfung. Herzlichen Glückwunsch. Nun wird gefeiert!

Hallo Lutz,

ja sauber, wäre ja wünschenswert, dieser sympathische junge Mann bliebe Dir als Schwiegersohn erhalten...

Grüße aus Portugal, Dirk, Donnerstag, 28. August 2008 13:57

Horrido!

Den Jungjägern meine herzlichsten Glückwünsche zur bestandenen Jägerprüfung !

Allzeit Waidmannsheil und guten Anblick!

Marc, Donnerstag, 28. August 2008 16:25

Hallo Lutz,

übermittle bitte meinen Glückwunsch an Karl und Uli (die übrigens bezaubernd aussieht). Schön zu wissen, daß unsere Jugend doch noch einige vernünftige Exemplare aufweist.

LM: Ja Klaus, das will ich gern tun. Danke für Dein freundlichen Worte. Zucht und Sitte bringen das zu aller Nutzen hervor. Die Verantwortung für ihre Kinder (anders als bei Hunden in Menschenhand) liegt bei deren Eltern. Wenn also was nicht klappt, muß man erst dort eingreifen.

Das ging ins Auge: LichtEinschuß!

Vergangene Nacht erlegte ich übrigens am Mais ein Schweinchen mit 6,5x65 KJG. Das ging ins Auge!

LM: Waidmannsheil, du scheinst dich auf Lichtenschüsse zu spitzen. Da gibt noch ein ähnliches Bild vom letzten Jahr: LichtEinschuß 2007

Gruß Klaus, Donnerstag, 28. August 2008 14:14
p. s. Danke für die Übungsgeschosse!

LM: Bitte sehr, bitte gern. Ich hoffe auf gute, abgelichtete Ergebnisse. Immer mit der Ruhe!

Lutz,

Herzlichen Glückwunsch und Waidmanns Heil! Wieder zwei neuer Jünger im Kreise der „Kupferjäger“. Ich habe heute Schweden festgemacht (13.10.-17.10.08). Da werden wir mal Lutz Möller KJG auf Elchen prüfen, so Diana mir holt ist!

Viele Grüße, Tobias, Donnerstag, 28. August 2008 21:18

Danke Tobias

für die guten Wünsche, die ich gern weiterleite. Schweden ist ausgezeichnet. Ich beginne am 2. Montag im Oktober, also am selben Tag, wenn in Schweden in Bänarp die Elchjagd beginnt.

Bänarp

Lies Lutz Schweden 2007 und Klaus Schweden 2007. In letzteres Gebiet wirst du fahren. Also schau Dir schon mal an, wie es da aussieht.

Gruß Lutz

Moin Lutz,

auch von mir ein kräftiges Waihei, ohne ordentlichen Nachwuchs würden wir ja aussterben !

Grüße Ralf, Freitag, 29. August 2008 07:30

Danke Ralf,

die beiden sind gestern nacht vollkommen übermüdet zurückgekommen. Der verdichtete Unterricht (Drinnen und draußen) ging von 8-13h, gemeinsames Mittagessen (Pflicht), dann Unterricht von 14-18 Uhr, Abendessen, dann von 20 -22 Uhr. Dann auf der Stube noch Bücher und Wiederholung. Die ersten 8 Tage Schießen mit Schieß- und schriftlicher Prüfung waren ein Wohltat. Die letzen 10 Tage Unterricht ein Überanstrengung und Plage, die man wohl nur im jungen Alter durchhält, ohne heftige Rektionen zu zeigen. Die Prüfung vor dem Hamburger Landesjagdverband nahm in Waffensachkunde Herr Grelck ab, der mich schon damals prüfte. Wehmütige Erinnerungen kommen hoch. Am Samstag wird dann die Abschlußfeier sein. Also kutschieren wieder wieder durch die Lande.

Gruß, Lutz

Lutz,

Gratulation den Beiden. Eine bildhübsche Tochter haste.

Gruß, NB, Freitag, 29. August 2008 11:35

Danke, selber Nils, und dann noch mehrere. Gruß Lutz

Glückwunsch dem Jungjägerpaar

Geschätzter Herr Möller

Den beiden jungen Menschen ein kräftiges Weidmannsheil auf den kommenden Wegen.

Mein 12-jähriger Sohn hat im Frühsommer 2008 die internationale BogenJägerprüfung abgelegt und wäre somit in einigen Staaten der USA (z.B. Virginia) jagdberechtigt. Aber wir üben auch noch mit Büchse und Flinte. Möller und MJG kennt er bereits aus dem EFEF. Gute Dinge will Weile haben. Ich habe mir .308 Win Ur-MJG (noch aus der „Voll-Kupfer-Zeit“) laden lassen. Wir hoffen damit dieses Jahr eine Gams zu erlegen. Meine Kollegen haben ab den ballistischen Daten nur so gestaunt. Ich bin aber voll überzeugt, daß das Ur-MJG seine Leistung bringen wird, obwohl das neue Schnwarz-Rot-Gold sicherlich die bessere Lösung ist!

Machen Sie nur weiter so. Im Kanton Aargau werden die „Jaguar“ verkauft. Ich sage aber allen die ich erreiche, das Original ist besser. Für mich ist das Lutz Möller MJG das Original!

Mit Suchenheil und Weidmannsheil, Kuno Winkelhausen, Feitag, 29. August 2008 09:35

Cornel goes Tuli

Lieber Herr Winkelhausen,

danke für die guten Wünsche. Die Beiden liegen noch im Bett und schlafen sich aus. Das haben Sie sich nach der erfolgreichen Plackerei wohl verdient!

Mein Freund Cornel Ries mit Frau Leana und Tochter und Lushâne (Den Namen des Neugeboren habe ich vergessen, auch noch nicht gesehen) ziehen nach Uitspan /Botswana um. Die 40 Jahre alten Gebäude sind inzwischen durch neu ersetzt. Er wird die Tuli Lodge auf dem Nachbargrundstück und eine weiter im Okawangodelta leiten. Leider konnten Sie der Kinder wegen nicht ins Delta ziehen, weil bei Kindern unter 5 Jahren kein wirksame Malariabwehr möglich ist und die Kinder dort unweigerlich erkranken würden. Das geht natürlich nicht. Sowohl Leana als auch Cornel erlegten letztens in Uitspan je eine Impala auf 35 m. Also falls Sie mal Lust auf Bogenjagd haben, fragen Sie.

Vielen Dank und Waidmannsheil, Ihr Lutz Möller

Lutz,

Gratulation den Beiden. Eine bildhübsche Tochter haste.

Gruß, NB, Freitag, 29. August 2008 11:35

Danke Nils,

Selber! Wenn Deine Töchter mal Fräulein geworden sind werden sich die Kinder von heute auch bestimmt sehen lassen.

Gruß Lutz,

Moin, moin Lutz,

einen herzliche Glückwunsch an die beiden Nachwuchs-Jäger von Gregor und Torsten! Waidmannsheil und fette Beute!

Bis denne - Torsten + Gregor, Freitag, 29. August 2008 11:46

Moin Torsten und Gregor,

das reich ich gleich weiter. Ich lade euch, besonders mit Conny und Vater ein zu einem Kaffe mit Schleppe, damit die Jungen von den Alten mal hören, wie das so ist. Besonders der „ pommersch Achter“ wäre in gute Geschichte. Zeit stimmen wir noch ab. Weißwedelhirsch steht auf der Karte. Uli backt Kuchen.

Gruß Lutz,

Hallo Lutz,

bitte übermittle Uli und Karl meinen herzlichen Glückwunsch - und allzeit fette Beute!

Gruß Hartmut, Freitag, 29. August 2008 19:24

Mach ich glatt Hartmut,

die beiden sind aber gerade nicht da.

Gruß Lutz,

Dear Lutz,

please forward my sincere congratulations to Uli and Karl for passing their Hunting examination. It is great to see young people involved!

Best regards, Alvaro, Sonntag, 31. August 2008 13:51

Dear Alvaro,

they are just out with the Bicycle, but will do, when they return. Thank You and have a good Sunday afternoon.

Best regards, Lutz

Ausreißer

Sehr geehrter Herr Walter,

gestern hatte ich endlich Zeit, die KJG-Patronen in 6,5x65 in Ruhe auf dem Schießstand zu prüfen. Sie haben nicht zuviel versprochen. Von 5 Schuß auf 100 m paßten 4 auf einen Daumennagel, der fünfte war ein von mir verschuldeter Ausreißer. Super! So habe ich es mir gewünscht. Alleine die Verpackung der Patronen und der äußere Eindruck sprachen schon für sich. Vor allem schlossen die schwarzen Kappen bündig ab und hatten kein Spiel von bis zu 1 mm, wie bei den Vorgängerpatronen von L..

Fazit: Ich bin begeistert und möchte von dem gleichen Los nochmal 50 Patronen in 6,5 x65 MJG bestellen. Ist das möglich? Geben Sie mir doch kurz Nachricht.

Ich wünsche Ihnen ruhige Festtage, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr!

Viele Grüße R. V. Donnerstag, 18. Dezember 2008 20:50

„Bockjagd“

Hallo Herr Möller,

mal wieder möchte ich gutes vom MJG berichten:

Gestern Abend saß ich zum Bockansitz an einer Kyrillfläche im eigenen Revier. Obwohl die ein oder andere Fegestelle vorhanden, lies sich kein Bock sehen. Um 20.10 Uhr plötzlich, unerwartet ein „schwarzer Schatten“ – ein Überläufer in mittlerer Gangart marschierte über die Fläche! Waffe spannen, anbacken, mitziehen – Schuß bricht – die Sau quittiert den Treffer und verschwindet im Unterholz. Nach einer halben Stunde Wartezeit gehe ich zum 120 Meter entferntenAnschuß. DerAnschuß ist insofern markant, da die Sau hinten einem liegenden Stamm lief. Leider kann ich keinen Kugelriß finden oder sonst denAnschuß bestätigen ausmachen. Somit gehe ich den von mir beobachteten Fluchtweg aus. Nach 30 Meter finde ich Schweiß! Keinen Lungenschweiß – kein Leberschweiß - ? Also verbietet sich hier weiterzugehen – ich fahre nach Haus um morgens früh die Suche fortzuführen. Um 8 Uhr bin ich mit meinen Hunden an Ort und Stelle. Die Kopovhündin kommt an den Schweißriemen und los geht’s! Nach 30 Meter Schweiß, regelmäßig alle 2 bis 3 Meter, bis wir nach 60 Meter vor dem verendeten Stück stehen. Der Schuß aus der 6,5x65 traf die Sau zu weit hinten. Beim Aufbrechen waren alle Organe (bis auf das Gescheide) unverletzt. Das Lutz Möller MJG ließ dennoch die Sau kurzzeitig verenden!

Sau

Schwarzwildbracke

Brackenheil, Martin Noisten, Dienstag, 4. Mai 2010 22:08

treibender Bock

Hallo Herr Möller,

Die letzte Kugel ohne schwarze Spitze ist verschossen – nicht ohne Beute! Vorgestern saß ich zum xten mal auf unserer „schiefen Leiter“ um den ungeraden Sechser endlich mal nicht nur flüchtig auf der Wiese zu sehen. Immer wieder tauchte er in den letzen Tagen nur kurz auf, oder trat erst im letzen Licht aus. Ein sicherer Schuß war nicht möglich. Entgegen meiner Gewohnheit zur Bockjagd meine Kipplaufbüchse zu führen, entschied ich mich an diesem Abend meinen Repetierer im Kaliber 6,5x65 zu führen, da mir diese Waffe besonders gut liegt.

Kurz nach 20 Uhr saß ich auf der Kanzel – die Bühne war noch leer. Bald zeigte sich ein Hase und drei Kaninchen. Um 21:10 Uhr trat 30 Meter neben der Salzlecke ein Stück Rehwild aus – eine Ricke. Der Bock trieb schon seit 2 - 3 Tagen. Diesmal war ich auf der Hut: Gewehr auf das Sandsäckchen – Richtung Ricke – und „aufgepaßt“! Es dauerte nur ein paar Minuten, da stand „er“. Beide sprangen ein paar Meter ab um dann scheinbar zu äsen. Der Schuß setzte dem Treiben ein Ende. Der Bock quittierte den Schuß mit einer Flucht nach vorn und einem auskeilen mit den Hinterläufen um dann flüchtig den Bestand anzunehmen.

Nach einer viertel Stunde Wartezeit ging ich mit meinem Hund zum Anschuß: Lungenschweiß und tiefroter Schweiß in der Fluchtfährte – die nach 30 Meter am Stück endete! Trotz Herztreffer lief der nur noch 30 Meter! Schußdistanz 172 Meter.

Herzliche Grüße, Aus dem Sauerland, Martin Noisten, Donnerstag, 29. Juli 2010 22:38

Waidmannsheil Herr Noisten, zum treibenden Bock!

Ihren 15 MB Anhang kann ich mangels Endung nicht öffnen. Bitte helfen Sie mir doch auf die Sprünge.

MfG Lutz Möller

Bockbilder

zum treibenden Bock

Alte Heym

Hallo Herr Möller,

ich bin ein regelmäßiger Besucher /">Ihres Netzplatzes und habe mir, nicht zuletzt auf Grund der Nahrichten von Ihrer Site, eine der letzten Heym SR 20 in 6,5x65 zugelegt.

LM: Meinen herzlichen Glückwunsch!

Ich bin auch Wiederlader, und verwende bisher 8,2g Blaser CDP, mit denen ich auch sehr zufrieden bin, vor allem auf Schwarzwild. Trotzdem möchte ich jetzt mal Ihre Lutz Möller MJG versuchen, und bestelle hiermit 100 Stck 6,5 mm KJ-Geschosse. Bitte geben Sie mir auch die benötigten Ladedaten mit dazu. Die CDP-Geschosse habe ich bisher mit 3,5 g R904 verladen.

LM:  Laden Sie eine empfohlene Ladung!

Obwohl, oder gerade weil ich Ihre Seite sehr beeindruckend finde, und auch regelmäßig hineinschaue, möchte ich bei der Gelegenheit auch etwas Kritik anbringen, die sich weniger an Sie persönlich, als an die Einsender diverser Beiträge richtet. Ich habe so den Eindruck, das der eine oder andere Waidmann manchmal vergißt, das wir auf lebende Wesen schießen, aber nicht auf Pappkameraden. Unser Ziel  muß sein möglichst schnell, zuverlässig und schmerzlos zu töten. Mit diesem Ziel, das übrigens auch unter unsere Waidgerechtigkeit fällt, ist nicht vereinbar auf exorbitante Entfernungen (über 200 m) z.B. auf einen Fuchs oder Krähe zu schießen. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, das „Kunstschützen“ dieser Coleur es auch bei anderer Gelegenheit mit dem Tierschutz nicht so genau nehmen, Hauptsache es war ein schwarzer Klumpen auf den man bei der Drückjagd zum Schuß gekommen ist.

Ich bin mir natürlich bewußt, daß hier kein kausaler Zusammenhang besteht, aber man kann leicht auf diesen Gedanken kommen. Abgesehen von der mangelnden Jagdethik fehlt es hier auch manchmal an politischem Feingefühl. Wenn ich mich schon nicht beherrschen kann, dann halte ich doch wenigstens die Klappe und brüste mich nicht mit meinen Schießkünsten. In einem öffentlichen Forum sollte man sich überlegen was man publiziert, das lesen auch Leute, die der Jagd ablehnend gegenüber stehen. Man muß seinen Gegnern nicht auch noch die Munition ins Haus liefern.

Trotz meiner kritischen Worte finde ich Ihre Seite wirklich sehr gut, und werde auch mal einen Erfahrungsbericht beisteuern, sobald das erste Stück erlegt wurde.

LM: Danke!
 
Freundliche Grüße, Peter Geil, Sonntag, 8. August 2010 19:06

Mein lieber Herr Geil,

in der heutigen Zeit, in der Jäger leider zu oft angefeindet werden, weisen Sie zu Recht auf Waidgerechtigkeit und Tierschutz hin. Beides zu pflegen soll für einen deutschen Jäger selbstverständliche Pflicht bedeuten. Für den das nichtselbstverständlich wäre, schreibt unser Jagdgesetz das allerdings bereits seit 1934 vor. Insofern kann es über diese Frage in Deutschland keine zwei Meinungen geben.

Ich habe schon viel Jäger „am Rohr“ erlebt, sprich beim Schuß auf Pappe oder Wild, weiß daher, wie sehr unterschiedlich Jäger mit ihrer Büchse umgehen (können). Ob für den einen 200 m „exorbitant“, wie Sie schreiben, sind, oder aber für den anderen nicht, bestimmen im Rahme der Waidgerechtigkeit und des ihr zugrundeliegenden Tierschutzes die Fähig- und Fertigkeiten des jeweiligen Schützen. Schauen Sie sich in Vorhaltewinkel an, was geht.

Der eine kann's, aber de andere nicht. Weise ist seine Grenzen zu kennen und zu wahren. Feste Grenzen für jedermann festlegen zu wollen, wie Sie das  oben taten, würgt jedermanns Entwicklung ab.  Die aber sollten Sie jedermann zugestehen.

Mit einer weitreichenden Heym SR 20 N in 6,5x65 sitzen Sie das eher schon im gedachten Glashaus. Wozu haben sie sich DIE Plempe denn angeschafft? 

Waidmannsheil, Lutz Möller

Kunstschuß

Hallo Herr Möller,

im Nachgang zu meinen Anmerkungen Alte Heym vom 8. Aug. möchte ich klarstellen, meine Einwände richten sich nicht allgemein gegen weite Schüsse. Im Gegenteil, bei der Schalenwildbejagung am Berg oder in Flachlandrevieren sind diese unumgänglich und nichts besonderes. Ich habe aber mal einen Beitrag auf Ihrer Seite gelesen, bei dem der Einsender schreibt, er habe eine Krähe auf gemessene 257m erlegt. Hier liegt doch das eigentliche Problem. Mir liegt fern jemanden Vorschriften machen zu wollen, oder Grenzen festzulegen. Es geht um die Unterscheidung zwischen dem was machbar, und dem was vertretbar ist. Der einen solchen Schuß anträgt, muß sich darüber im klaren sein, das schon die geringste Bewegung des Vogels genügt, um aus einer toten Krähe eine kranke zu machen. Darüber hinaus fehlte hier auch jegliche Notwendigkeit ein solches Waganis einzugehen. Das sollte einfach ein Kunstschuß sein, und das hat mit persönlicher Entwicklung meines Erachtens nichts zu tun, sondern bestenfalls mit Gedankenlosigkeit. Wie dem auch sei, ich will niemanden Vorschriften machen, sondern lediglich an unsere Verantwortung gegenüber dem Wild erinnern!

LM: Ganz richtig!

Übrigens, in unserem Revier gibt es langgstreckte Wiesentäler. Da ist eine rasante Patrone mit gestreckter Flugbahn nicht von Nachteil. Daher die 6,5x65!

Braucht man eigentlich eine Art Setzvorrichtung für die Kunststoffkappen der Lutz Möller MJG?

Peter Geil, Sonntag, 15. August 2010 12:38

Herr Geil,

siehe schwarze Kappe!

Waidmannsheil, Lutz Möller

6,5 mm MJG Hirsch

Hallo Lutz,

bei uns ist der Schnee reichlich vorhanden, was das Rotwild auf die Rapsfelder treibt. Mit meiner 6,5x65 konnte ich diesen braven Hirsch auf gute Entfernung erlegen. Da die Temperatur sehr niedrig war(-10° C um 16:25 Uhr) lag mein Treffer tief Blatt. Die Herzspitze wurde getroffen und der Hirsch quittierte dies mit einem „Bocksprung“ und einer 30 m Flucht. Dann brach er mausetot zusammen.

Gruß Klaus, Montag, 20. Dezember 2010 22:44


6,5x65 für Hirsch

Hallo Herr Möller.

Ich hätte da eine Frage betreffend einer Blaser R93 mit einem kurzem Lauf 57 cm in 6,5x65.

LM: DER Lauf ist für die pulverstarke 65 mm Patrone zu kurz gewählt! Hier wäre die kürzere 6,5x57 angeraten gewesen!

Ich jage vorwiegen im Elsaß auf Sau, Reh und gelegentlich auf Hirsch. Gegenwärtig benutze ich 6,5 mm 8,2 g RWS Kegelspitz.

LM: Zu weich für große Tiere!

Deshalb wurde ich auch ein bißchen hellhörig, da viele andere Jäger schwerere Geschosse benutzen.

LM: Sie benötigen nicht schwerere, sondern härtere Geschosse für großes Wild.

Kann bei meiner 6.5 mm auch ein schwereres Geschoss geladen werden.

LM: Sicher.

Sie beschreiben das 6,5 mm Lutz Möller MJG mit 6 g Gewicht. Gibt es noch anderer schwerere Geschosse oder reicht das aus?

LM: Ja, siehe Kupfer in Afrika 2004. Größer ist das Wild im Elsaß auch nicht!

Ich habe meine Bedenken betreffend der Hirsch Jagd nur mit 8.2 g.

LM: Bei dem 6,5 mm 8,2g RWS KS Geschoß teile ich Ihre Bedenken für Hirsch: Zu weich, zu geringe Tiefenwirkung. Alle anderen als breite Kammerschüsse können daneben gehen.

Ich habe auch schon überlegt auf einen anderen Lauf zu wechseln .

LM: Nicht der Lauf fliegt zum Hirsch, sondern das Geschoß. Wechseln Sie das Geschoß!

Falls Sie mir einen Rat geben könnten wäre ich Ihnen sehr dankbar.

LM: Bitte sehr.

CCavegn, Donnerstag, 27. Januar 2011 14:40

Bullet Failures

Hello Lutz from Montana USA!

I have a new Lothar Walther barrel in 6.5x65 RWS. I have had terrible luck with this barrel. I have been having problems with pressure as it seems, that the bullet has to be seated unusually deep, or the ogive of the bullet will touch the rifling and cause overpressure.

LM: Seating the Bullet to the Lands will not raise Pressure.

I have the reamer, so i had a proffesional machinist rechamber the barrel to a more tight tolerance than before. The barrel is a 1 in 8 twist so i was hoping to use a heavier bullet, but the 130 grain Berger match/hunting seems to be the only one that seats correctly.

LM: 1:8" should allow You to use 9 Gramm Lapua Scenar stable.

Also the RWS Brass that i purchased is very poor quality compared to Norma, as some of the RWS brass showed a difference of 3 Grains of weight when i sorted the brass.

LM: Is do not consider this to be major Problem.

Is there other types of brass, that is better?

LM: No, only from RWS

Norma does not seem to have it. Can you find another brand in Germany for me?

LM: No.

So my question is. How do i get good results with this cartridge?

LM: Use  Lapua Scenar GB458 6018, fill the Cas usp to the Rim with Alliant Reloder-22 an use CCI 250, RWS 5333 or Federal 215 in this Order and You will find a good Long Range Load for Target Shooting. Berger Bullets are too thin jacketed for this fast Spin. The sometimes explode in the Air after 300 m or so into a grey Cloud. Lapua's Scenars are sturdier, withstand faster Revolutions. The Berger marginality to fast Spins has often been noted with the 6,5-284 Norma, that has about the same Volume, as the 6,5x65 RWS. You may contact Berger's Balistician Bryan Litz, to ask him abou the Spin limits of their Bullets, to verify. Please send him my Regards then.

I know it has great potential as a long rang shooter. Should i lengthen the throat so the bullet is not so close to the rifling?

LM: No, not needed.

Please advise me on the loading and direct me to another source of Brass please.

LM: None available.

Thank you very much.

Sincerly, Richard Sessums, Dienstag, 11. September 2012 06:10

Ungereimtheiten

Grüß Gott Herr Möller,

als aufmerksamer Leser Ihrer Seite sind mir in Ihrem „Laden“ einige Ungereimtheiten aufgefallen.

Vor einigen Wochen noch hatte die 7x57 erstaunlicherweise eine höhere GEE und +/- 5cm Reichweite als die 7x64. Dies hat sich nun wieder umgekehrt. Dennoch hat die 7x57 eine höhere V0 ?

Die 6,5x57 hat 226 m GEE und 262 m +/- 5cm Reichweite.
Die 6,5x65 hat 248 m GEE und 261 m +/- 5cm Reichweite. Sollte die +/- 5cm Reichweite hier nicht irgendwo jenseits der 280 m liegen ? Die Fleisch-/Knochenleistung bei der 6,5x65 ist aber geringer als bei der 6,5x57 ?

LM: Womöglich stimmt da was nicht. Bei Gelegenenheit sollte ich mich dessen anehmen. Allein die Zeit . . .

Sie bezeichnen die 7x57 als „Die beste Patrone“.

LM: Nicht ich, sondern L.Vogl /Ö. von dem ich die Bezeichnung zustimmend schmunzelnd übernommen habe.

Wenn ich mir die Zahlen anschaue dann ist die 6,5x57 die noch bessere Patrone – oder ?

LM: Die beste Patrone ist die, die man bekommt und die tut, was sie soll. Beides trift für die 7x57 mit meinem Geschoß zu, aber an der zu knappen Beschaffung scheitert die 6,5x65 RWS ebenso wie die 6,5x57. Die sind fast tot. Die letzen drei Buchstaben der langen zeigen auf, was ich meine.

Gesetzt den Fall die ballistischen Daten bei der 6,5x65 RWS sind besser als auf Ihrer Seite ausgewiesen.

LM: Wohl kaum.

Dann stellte sich die Frage, ob diese Patrone nicht eine gute deutsche Wahl statt, der amerikanischen 7 mm Rem. Mag. ist?

LM: RWS gehört RUAG und die ist schweizerisch. Die amerikanische 7 mm Rem Mag ist breit eingeführt und Hülsen sind leicht zu beschaffen. Dazu kommt der kürzere, dickere Pulverraum, der das Pulver besser als in der dünnen langen 6,5x65 RWS anzünden läßt. Der Punkt geht an die 7 mm Rem Mag. Dazu ist mein 7 mm Geschoß ausgewogener als das 6,5 mm. Wieder geht ein Punkt an die 7 mm.

Allzu groß dürfte der Masseunterschied zwischen dem 6,5 mm und dem 7 mm Geschoß wohl nicht sein.

LM: Insgesamt hält das 7004 seine Geschwindigkkeit besser als das 6505, ohne deswegegen bereits über Erfordernis groß zu sein. Deswegen ist mein 7 mm Geschoß gegenüber dem 6,5 mm bei weiten Schüssen zu bevorzugen.

Zum Schluß noch eine Verständnisfrage: Ihre früheren Geschosse hatten eine offene Hohlspitze.

7 mm REm

LM: Die der Luft viel Widerstand bot. Nun verdeckt ein strömungsgünstige eine schwarze Kappe die Hohlspitze.

Ich hatte verstanden, daß der Widerstand der Flüssigkeit im Ziel verantwortlich für das Splittern sei?

LM: Richtig, siehe Zielwirkung

Nun ist die Hohlspitze durch die schwarze Spitze verschlossen. Was löst nun das Splittern aus ?

LM: das selbe. Die Plastikspitze gibt nach.

Vielen Dank und Waidmannsheil, G. Grimm, Donnerstag, 13. Dezember 2012 17:32

Erste 6,5 mm Zuschrift seit drei Jahren

Hallo Herr Möller,

die 6,5 mm Geschosse sind jetzt angekommen. Ich hatte die alte Anschrift benützt. Das kommt davon, wenn man nicht gleich aufräumt. Jetzt werde ich die 6,5x55 laden und schießen. Schaffen Sie Ihre neuen Setzer auch für diese Patrone?

Herzliche Grüße JG, Samstag, 10. Januar 2015 18:55

Moin JG,

nein, für die 6,5x55 werde ich gewiß keine Neuen Setzer schaffen. Das 6,5 mm Kaliber ist aus meiner Erfahrung so gut wie tot. Fast kein Jäger benutzt es mehr. Behauptung: 6,5 mm ist selten. Beweis: Lesen Sie bitte die letze Zuschrift von vor drei Jahren „Ungereimtheiten“ G. Grimm meinte damals „Ihre früheren Geschosse hatten eine offene Hohlspitze.“ Die lebten von 2002 bis 2009, d.h. bis von sechs Jahren und sind vergangene Geschichte.

Ob sich unter den Umständen mit 6,5 mm zu beschäftigen lohnt, muß ernsthaft bezweifelt werden. Die bei mir gängigen Patronen sind .308, 30-06. 8x57IS, 9,3x62 (letztere halte ich für zu groß).

Nicht jedes Kaliber und nicht jede Patrone, die irgendwo mal beschrieben worden ist, wird heute (noch) hergestellt, läßt sich beschaffen und ist damit heute und künftig sinnvoll zu schießen. Auf die Mehrzahl der etwa 22.000 Patronen trifft das zu. Lediglich ein Handvoll Munition ist gängig. 6,5mm gehört nicht dazu. Wir werden uns daher von 6,5 mm bald verabschieden.

Waidmanns Heil, Lutz Möller

300 m Bock

SgH Möller,

gestern konnte ich erstmals die 6,5x65 mit Ihrem MJG jagdlich einsetzen: Rehbock auf 300 m tiefblatt

LM: Beachte gute Zielwahl!

mit klassisch tiefer kurzer 10m Flucht - Erstklassige Wirkung und Genauigkeit zeigte sich auch auf diese große Schußentfernung. Wildbretentwertung auch aufgrund des Treffersitzes nicht gegeben. Bin - auch wenn es erst eine Erfahrung ist, sehr zufrieden. Die örtlichen Jäger fragten gleich nach dem Geschoß!

MfG, Klaus Bick, Mittwoch, 24. Juni 2015 15:19

seltsam

Hallo Herr Möller,

wie ich ihnen schon vor ein paar Tagen telefonisch berichtet, bekomme ich meine 6,5x65 mit den MJG 6507 nicht zum Schießen. Im Anhang zwei Schußbilder:

Zielscheiben

1 x 308 wie gewohnt – 1 x 6,5x65 nicht befriedigend.

LM: Wieviele Schüsse hat der Lauf gesehen? Siehe Lauflebensdauer!

Unter verschiedenen Berichten auf ihrer Seite habe ich einen Leserbrief von Herrn S.Sp., vom 30. September 2015 gelesen. Er schreibt, seine Waffe schiße mit dem 6507 gut. Vielleicht können Sie eine Verbindung herstellen.

LM: Ohne Namen?

Oder ich finde einen Abnehmer für meine Geschosse.

LM: EGun!

Oder könnte ich diese gegen 6508 getauscht bekommen?
Es geht um 180 Stück.

LM: Nur ganze Schachteln.

Herzliche Grüße, Martin Noisten, Dienstag, 29. März 2016 23:02

6,5x65 6508

Lutz Möller 6508 Geschoß

Lutz Möller 6,5 mm Geschoß 6508

Hallo Herr Möller,

die Waffe hat etwa 200-300 Sch
üsse hinter sich.

LM: Der 6,5x65 Lauf sollte die Schüsse ohne Verschleiß bis zur Unbrauchbarkeit vertragen (Zahl recht ungenau!).

Ihre alten, noch vorhandenen KJG von vor 2010 treffen genau. Alle Patronen prüfte ich auf Rundlauf und, wenn erforderlich, richtete die auf 2-3 hundertstel mm. Ich hoffe die 6508 fliegt aus meinem Lauf gut.

LM: Das werden wir ja sehen. Ich sende Ihnen eine Schachtel 6508 und meinen Rest neue 6,5x65 Hülsen, die ich gewiß nie wieder brauchen werde, aber Sie schon  - bis der Lauf verschlissen sein wird! Bedingung: Sie berichten in Wort und Bild der Zielscheibe.

Dazu hätte ich noch gern: 100 Stck. 7,6 mm Flitzer, 200 Stck. 7,6 mm Kino.

LM: Gern.

Waidmannsheil, Martin Noisten, Mittwoch, 30. März 2016 20:56